rbb|24-Blog | Inflation - Wenn ein Sparfuchs in den Discounter geht, wie groß ist dann sein Preisschock?

Mo 23.01.23 | 06:20 Uhr
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Eine Sonnenblumenölflasche mit Reduziert-Label
Bild: Wanda Bleckmann/rbb|24

Immer wieder erreicht uns Kritik, weil Preissprünge für Lebensmittel bei Aldi, Lidl und Co. höher seien, als wir berichten würden. rbb|24 hat sich darum die Datenlage bei Discountern angeschaut. Von Wanda Bleckmann, Sophia Mersmann, Haluka Maier-Borst

Tief durchschnaufen an der Supermarktkasse, so geht es vielen in Zeiten der Inflation. Aber wie viel teurer der Einkauf ist, hängt auch davon ab, wer man ist und was man isst. rbb|24 begleitet darum drei Menschen aus Berlin und Brandenburg, die sehr unterschiedlich einkaufen - und schaut sich an, wie und wieso die Inflation bei jedem einzelnen so anders sichtbar wird.

"Die beschriebenen Preiserhöhungen stimmen nicht."

"Wo ist der Typus 'preisbewusst einkaufen im Discounter'? Der erlebt die Inflation ganz anders. Kartoffeln, 2,5 kg: von 1,49 auf 2,29 , also gut 50% Steigerung."

Oder schlicht der Vorwurf, wir würden versuchen, Leserinnen und Leser zu "verarschen".

Immer wieder berichten Leserinnen und Leser uns, dass sie die Inflation anders erleben als wir und unsere drei rbb|24-Einkäufer:innen es berichten.

Dass Menschen andere Erfahrungen bei der Inflation machen, ist erstmal nicht verwunderlich. Wir nutzen – wie wir bereits zum Anfang der Serie hier erklärt haben – Daten des Statistischen Bundesamtes, die nur die Preissteigerung im Durchschnitt abbilden. Dass also Menschen nicht die Inflation genau so erleben, wie es die Durchschnittswerte bei uns nahelegen, das ist zu erwarten.

Aber sind die Abweichungen von diesen Durchschnittsdaten nicht nur zufällig, sondern zeigen ein Muster? Oder konkreter: Heben Discounter die Preise besonders heftig an? Nun, darauf deutet vieles hin.

So schaut die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) seit April auf die Preisveränderungen von Rewe-Produkten. Die NZZ-Analyse [nzz.ch] zeigt zum Beispiel, dass sich "die Preise von Joghurt der Marke 'ja!' zwischen Mai und Oktober um 47 Prozent erhöhten." Zum Vergleich: unsere Analyse mit Daten des Statistischen Bundesamts zeigt für den Zeitraum Januar 2022 bis Dezember 2022 "nur" eine Teuerung von 26 Prozent für den Durchschnittsjoghurt. Ähnlich sei es bei vielen weiteren Discounter-Produkten laut den schweizerdeutschen Kollegen.

Auch andere Analysen zeigen vergleichbare Ergebnisse. So weist die Seite "Discounter-Preisvergleich" [discounter-preisvergleich.de] für viele Discounterprodukte die Preisveränderungen auf. Für Aldi Süd gibt es sogar eine übersichtliche Liste an Produkten, die die Inflation über den Zeitraum eines Jahres verfolgt. Und auch hier zeigt sich, mit Ausnahme vom Sonnenblumenöl: So ziemlich alles im Discounter hat deutlich stärker im Preis angezogen als im regulären Supermarkt.

Inwiefern diese überdurchschnittlichen Preissteigerungen gerechtfertigt sind, ist nicht ganz einfach zu sagen. Aktuell spielt jedenfalls die Inflation und das Verhalten der Konsument:innen den Discountern in die Hände. Denn weil die Inflation so massiv ist, gehen jetzt auch Menschen zum Discounter, die bislang eher Markenprodukte eingekauft haben. Das jedenfalls legen Befragungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) nahe. Diese Analyse geht auch davon aus, dass der Marktanteil der Discounter am Gesamtumsatz im Lebensmittelbereich aktuell steigt.

Dadurch dass also mehr Kundinnen und Kunden zu Aldi, Lidl und Co. kommen und gleichzeitig selbst bei einem größeren Preissprung die Discounter-Produkte billiger sind als die Markenprodukte, wäre die aktuelle Situation ideal für Discounter, um größere Gewinne zu machen. Einerseits.

Andererseits ließe sich argumentieren, dass Discounter-Produkte per se abhängiger von der Inflation sind. Denn eben weil die Produkte nicht über Werbung angepriesen werden, weil weniger Zwischenstationen in der Produktion und im Handel vorhanden sind, sind diese Produkte ja billiger. Das heißt aber auch, Energie- und Rohstoffpreise machen einen viel größeren Anteil des Endpreises aus. Steigen diese, steigt darum auch der Produktpreis heftiger, ohne dass es viel Puffer in der Kalkulation gibt.

Zudem weist Hanna Kehl von der GfK darauf hin, dass aktuell viele Handelsmarken oder auch umgangssprachlich Markenprodukte vermehrt zum Sonderpreis angeboten werden. Das führe dazu, dass im Vergleich dazu die relative Inflation bei Discounterprodukten höher sei.

So oder so führen die besonders drastischen Preisanstiege zu einer prekären Situation von denen, die vorher schon jeden Cent umdrehen mussten. So sagt Tomaso Duso vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung: "Diejenigen, die bislang sich gerade so die Sachen beim Discounter leisten konnten, werden weniger konsumieren. Also die alte Frau mit kleiner Rente wird einfach eine Packung Milch weniger kaufen, und das ist natürlich ein Problem."

Laut GfK-Umfrage sagen diejenigen, die sich kaum noch etwas leisten können, auch am häufigsten, dass sie sich kaum wertgeschätzt fühlen. Dazu passt ins Bild, dass auch die Tafeln bundesweit davon berichten, rund fünfzig Prozent mehr Kundinnen und Kunden zu haben. Und dazu würden neben Geflüchteten eben auch Erwerbslose und Geringverdiener und Rentner gehören.

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18 Kommentare

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  1. 18.

    Warum bezeichnen sie Menschen als Partizip II Verlaufsform? Was kommt als nächstes? Die Lebenden?

  2. 17.

    Wobei das natürlich auch nicht korrekt ist, denn sie tuen es ja nicht 24h am Tag. Vielleicht dann doch besser eingekauft Habende oder geklaut Habende und dies jetzt Verwertende…

  3. 16.

    Wobei bei "Spachtel innen" die generische Umschreibung "Spachtelnde" aber falsch wäre ;-).

  4. 15.

    Ich habe den Eindruck, dass viele Leute beim Einkauf die falsche Technik haben. Natürlich kostet es etwas Zeit, zuerst zu prüfen, was man nachkaufen muss, und sich dann zu überlegen, was man essen und zubereiten möchte, und dabei dabei auch die Resteverwertung einzuplanen. Aber letztendlich fährt man damit besser, als wenn man sich das auf den ersten Blick Preisgünstigste in den Korb legt. Wie hier schon gesagt wurde: eine Hühnerbrust mag erstmal billiger sein, als ein ganzes Huhn. Aber aus dem ganzen Huhn kann ich mehrere Gerichte zubereiten. Dadurch ist es am Ende sehr viel preisgünstiger. Und wenn ich immer einen Überblick habe, was in meinem Kühlschrank lagert, kaufe ich nichts, was bereits da ist, und muss auch nichts wegwerfen, weil es vergammelt ist. Einkauf, Lagerung und Zubereitung darf man eben nicht getrennt voneinander betrachten, wenn man sparen will.

  5. 14.

    Zitat: "Zugegeben, überwiegend Hausmarken, na und!"

    Viele Produkte der sog. Hausmarken sind zu Markenprodukten identisch und laufen häufig vom selben Band. Und wie verschiedene Produkttests immer wieder bestätigen, sind Eigenmarken nicht selten sogar besser als deutlich teurere Produkte anderer Hersteller. ;)

  6. 13.
    Antwort auf [Wossi] vom 23.01.2023 um 11:34

    Zitat: "Es kann auch an einer höheren „Diebe:innenquote“ (schön absurd, wie Einkäufer:innen auch) liegen... denn die ist eine Kalkulationsgröße."

    Ein Gender- Witzchen Ihrerseits darf natürlich nicht fehlen - und sei der Zusammenhang noch so absurd. Denn auch wenn die sog. Inventurdifferenz, die in den letzten Jahren etwa vier Mrd. € betrug, etwas ansteigen würde, würde der Handel die Preise sicher nicht deutlich um mehrere Prozent anheben, da dieser "Schwund" eben bereits weitestgehend einkalkuliert ist.

  7. 12.

    „ Denn weil die Inflation so massiv ist, gehen jetzt auch Menschen zum Discounter, die bislang eher Markenprodukte eingekauft haben. “
    Der Witz war gut, als ob man bei Aldi günstiger einkaufen kann. Das Zauberwort heißt „Hausmarken“!
    Man kauft nur mit Verstand günstig, wo auch immer!

  8. 11.

    „ Die meisten Discounter-Produkte sind deutlich mehr im Preis gestiegen als im allgemeinen Durchschnitt“
    Die aufgeführten Artikel sind genau die Produkte, die ich täglich esse -> AUA
    Warum wird immer bei Aldi (Süd gibt es hier garnicht) verglichen, macht doch mal was für REWE und edeka …

  9. 10.

    Zum Vergleich:
    Meine Tochter - Hartz4-Bezieherin - kauft bei Aldi ein, weil es da angeblich sooo billig ist ;-)
    Ich - Rentnerin - kaufe bei edeka ein …
    Meiner Tochter reichen 400,- € im Monat nicht zum einkaufen …
    Ich kaufe für 200,- € im Monat ein.
    Wenn ich sehe, wie meine Tochter einkauft und was sie alles im Korb hat, fasse ich mich an den Kopf!
    Ich gehe mit Zettel einkaufen und somit kaufe ich das, was ich brauche. Zugegeben, überwiegend Hausmarken, na und!

  10. 9.
    Antwort auf [Wossi] vom 23.01.2023 um 11:34

    >"...„Diebe:innenquote“ (schön absurd, wie Einkäufer:innen auch)"
    Benutzen Sie doch die generische Umschreibung. Da sind dann alle einer Personengruppe mit denselben Tätigkeiten drin, z.B.
    Dieb:innen = Klauenden
    Einkäufer:innen = Einkaufende
    ;-))

  11. 8.

    >"Das kann man nicht mehr nur mit gestiegenen Energiekosten / Produktionskosten begründen."
    Das nennt man dann Mitnahme-Effekt der Handeslkatten. So nach dem Motto... Darfs noch ein bissl mehr sein?
    Ich schätze mal, dass 10% einer Preiserhöhung eben dieser Mitnahme-Effekt ist.
    Und dann kommt in ein paar Monaten die 2. Stufe: Preisgewöhnung
    Auch wenn die Energiekosten sinken oder evtl. die Mehrwertsteuer für einige Produkte sinkt, bleibt der Preis erstmal gleich hoch. Wir Verbraucher sind ja das Preisniveau gewöhnt...

  12. 7.

    Danke, dass der rbb das endlich auch einmal ausgesprochen hat. Leider wird das bei der Kalkulation von Hartz IV (neuerdings euphemistisch Bürgergeld) nicht berücksichtigt.
    Übrigens gibt es ein ähnliches Problem, wenn auch mit anderer Ursache, bei den Energiepreisdeckeln: wer wenig Geld hat, hat bereits alles an Energie eingespart, was geht. Auch schon in der Vergangenheit. Sparanreize bringen da also nicht wirklich was in Form von nur 80% preisgedeckelten Energiekosten. Und schon gar nicht, wenn sogar die gedeckelten Preise schon >50% wie bisher sind.
    Gleichzeitig werden Wohlhabendere mit absolut wesentlich höheren Beträgen entlastet.

  13. 6.

    15€ für einen Wocheneinkauf? Essen sie nur 1x die Woche?

  14. 5.

    Na es heißt doch, Essen muß vom Prinzip her viel teurer werden, damit man alles nur in Maßen zu sich nimmt. Man sollte da vielleicht erstmal beim Zucker anfangen, hier gibt es bei der Preissteigerung noch extrem viel Potential.
    Dem Kollegen graut es jetzt schon wieder, wenn im Frühjahr die Hüllen fallen.

  15. 4.

    Wieso ALDI -Süd gibts in Berlin nicht !
    Würfelzucker- braucht man NICHT-
    und Hähnchenbrustfilet schon garnicht- ein ganzes Hähnchen ist preisgünstiger
    und man kann noch viel damit andere Gerichte kochen !
    Mann / Frau muss NUR schauen- die Kochgewohnheiten umstellen
    und NUR ds preisgünstige- gibt es IMMER noch !!!!!! kaufen ----
    Aber wenn ich einkaufen gehe-kann ich macnchmal NUR mit dem Kopf
    schütteln, was os in den Einkaufswagen landet--, was nich unbedingt nötig ist,
    wenn Mann/ Frau sparen muss-- den Gegebenheuten anpassen - ist die Devise z.Zt. !!!

  16. 3.

    Das erklärt endlich einmal, warum ich - die schon immer sparsam eingekauft hat - so krasse Preissprünge sehe. Das stinknormale Toastbrot kostet mittlerweile 1,19€. Das war vor einem halben Jahr halb so teuer. Vor einem Jahr konnte ich noch im Notfall von 15€ meinen Wocheneinkauf bestreiten. Das geht jetzt nicht mehr. Dazu kommen verdreifachte Strom- und Gaskosten. Ich mache mir mittlerweile sehr große Sorgen wo das noch alles hinführen soll, denn mein Gehalt steigt natürlich um keinen Cent.

  17. 2.

    Bestes Beispiel für eine übertriebene Preispolitik ist für mich Hackfleisch - hier gemischt - von 3,29 € auf 4,99 € (Netto), 5,99 € (REWE und zum Anfang auch ALDI - Nord). Das kann man nicht mehr nur mit gestiegenen Energiekosten / Produktionskosten begründen. Da wird sich die Tasche auf Kosten der Verbraucher gefüllt.

  18. 1.

    Nun ja der 500 gr. Becher ist auch schon wieder um 10 cent im Preis gestiegen. Mal gucken wann er 2 Euro kostet

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