rbb|24-Blog | Inflation - Vegan statt vegetarisch, das macht einen Preisunterschied – oder?

Mo 09.01.23 | 06:06 Uhr | Von Wanda Bleckmann, Sophia Mersmann, Haluka Maier-Borst
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Käse und Milch sind abgebildet mit veganen Ersatzprodukten
Bild: Wanda Bleckmann/rbb|24

Die Statistik liefert harte Fakten - außer bei Tofuwurst. Denn für Fleisch-Ersatzprodukte ist die Datenlage bescheiden. Trotzdem gibt es ein paar Zahlen zu veganer und vegetarischer Ernährung. Wer teuert mehr? Von Wanda Bleckmann, Sophia Mersmann, Haluka Maier-Borst

Tief durchschnaufen an der Supermarktkasse, so geht es vielen in Zeiten der Inflation. Aber wie viel teurer der Einkauf ist, hängt auch davon ab, wer man ist und was man isst. rbb|24 begleitet darum drei Menschen aus Berlin und Brandenburg, die kaum unterschiedlicher einkaufen könnten. Und schaut sich an, wie und wieso die Inflation bei jedem einzelnen und damit auch mitunter bei ihren Familien so unterschiedlich ist.

Hafermilch, Soja-Joghurt, veganes Hackfleisch – in den Supermärkten sind vegane Alternativen Alltag geworden. Doch das Statistische Bundesamt weist zum Beispiel die Preissteigerung für Hafermilch, Sojahack und andere Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten nicht gesondert aus. Entsprechend lässt sich nur näherungsweise sagen, inwiefern es einen Unterschied zwischen veganem und vegetarischem Einkaufen gibt.

Das Statistische Bundesamt schlägt auf Nachfrage vor, als ersten Indikator einfach Milchprodukte und Eier aus dem Warenkorb zu nehmen und dann zu schauen, wie sich die Inflation verändert. Wenn wir das tatsächlich zum Beispiel für Julia machen, die Vegetarierin unter unseren drei Einkäufer:innen, dann sieht man recht deutlich, dass Milchprodukte mit die höchste Inflationsrate in ihrem Warenkorb haben. Übertroffen wird das nur von der Kategorie "Sonstiges", in die auch Mayonaise mit Ei fällt.

"Dass das so einen Unterschied macht, war mir gar nicht klar", sagt Julia. "Ich dachte, dass einfach alles teurer geworden ist." Wie realistisch die vom Statistischen Bundesamt vorgeschlagene Methode zur Berechnung der Inflation für Veganer:innen ist, darf bezweifelt werden. Denn die meisten werden nicht die Milchprodukte aus einem vegetarischen Einkauf aussortieren und damit zufrieden sein.

rbb|24 hat darum mithilfe der Onlineshops von Aldi und Kaufland und den archivierten Kopien dieser Seiten für ein paar vegane und nicht-vegane Produkte nachvollziehen können, wie viel sie Anfang des Jahres gekostet haben und wie viel jetzt. Dabei zeigt sich: Nur ein veganes Produkt von vieren ist teurer geworden.

Auf der anderen Seite sind aber alle Milchprodukte teurer geworden und auch beim Fleisch konnte nur eine Wurstsorte den Preis halten. Zugegeben: Vier Produkte pro Kategorie sind keine gute Datenbasis für Analyse. Aber es bestätigt, was auch andere Medien beschreiben [zeit.de]. Nämlich dass die Preislücke zwischen Fleisch, Fisch, Käse und Co. und veganen Produkten kleiner wird oder gar einzelne Ersatzprodukte schon billiger sind.

Das ist zum Beispiel laut der Ernährungsorganisation "ProVeg" bereits bei Sahne der Fall [proveg.com]. Auch bei unserer kleinen Recherche zeigt sich, dass die Kilopreise von Fleisch und Fleischersatzprodukten sich kaum unterscheiden.

Trotzdem muss das nicht heißen, dass jetzt vegane Produkte den nächsten Boom erleben werden. Unsere Vegetarierin Julia sagt zum Beispiel: "Ich würde wahrscheinlich an vielen Stellschrauben drehen, um unseren Einkauf billiger zu machen. Aber vegan ist schlicht keine Option, dazu liebe ich Milch und Käse zu sehr." Und so bleibt ihr Einkauf für den Moment einer der teureren.

Grundsätzlich scheint aber die Entscheidung, sich vegan oder vegetarisch zu ernähren, keine reine Preisfrage zu sein. Denn die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) kann keinen verstärkten Run auf Fleischalternativen feststellen. Dazu sind Tofuwurst und Co. wahrscheinlich doch noch, trotz geringerer Inflation, zu teuer.

Die GfK verzeichnet aber auch nicht, dass massenweise Veganer oder Vegetarierinnen ihre Überzeugungen bei der Ernährung aufgeben. Stattdessen würden sie wie auch Nicht-Veganerinnen und Veganer schlicht vermehrt zu den Discounterprodukten [gfk.com] zurückgreifen.

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48 Kommentare

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  1. 48.

    Die DDR wird gern als "Erziehungsdiktatur" verleumdet. Inzwischen muss das wohl in den Westen übergeschwappt sein.
    Selbst bei der Nahrungszusammensetzung versucht man sich gegenseitig Vorschriften zu machen.
    Pseudowissenschaftliche Begründungen aller Art werden an den Mann bzw. die Frau gebracht, um auch ja den Nachbarn/ Nachbarin zum normgerechten Nahrungskonsum zu bewegen.
    Ich lasse mir jedenfalls den Appetit nicht verderben und sterben müssen wir alle mal .

  2. 47.

    Wieso lächerlich? Sie schrieben, die Diskussion sei müßig und jeder soll essen was ihm schmeckt. Folglich kann sich das bewusste Essen nur auf die Art und Weise der "Nahrungsaufnahme", das Ambiente beziehen. Ernährungspsychologisch ist das nicht unerheblich.

  3. 46.

    Hallo "Heiko"
    Das las sich nicht nur lecker, es war es auch. Ich hoffe nur, das die Linsen den Sport morgen nicht einsam machen ;-).

  4. 45.

    Ich stimme dir zu. Auch ich kaufe so viel wie möglich bio. Aber vielleicht solltest du doch mal hinterfragen, ob es sinnvoll ist den Kälbern und Hundewelpen die Muttermilch wegzutrinken. Trotz bio ist an der Kuhmilchindustrie nichts toll. Aber viele wissen ja nicht mal, dass Kühe von Natur aus gar keine Muttermilch geben.

  5. 44.

    Das mit der Mangelernährung stimmt einfach nicht. Im Krankenhaus liegen nur die fetten Menschen mit hohem Cholesterin, welches nachweislich nur durch gesättigte Fette und damit durch Tierprodukten und einigen Pflanzen wie Palm und Kokos erhöht wird. Und B12 wird den Tieren heutzutage auch nur supplementiert, da es im modernen Tierfutter und auch im modernen Pflanzen für Menschen nicht mehr vorkommt. Aber Ärzte wissen das nicht besser. Viele Ärzte sterben im Übrigen sehr früh.

  6. 43.

    Das eigentliche Problem ist die Tatsache, dass etwa 80% aller Ackerflächen für Tierfutter verschwendet werden. Die EU und China haben den großen Vorteil, dass genug Soja im ehemaligen Regenwald in Südamerika angebaut werden kann. Unsere Flächen reichen schon längst nicht mehr alle Nutztiere zu ernähren.

  7. 42.

    Fakt ist, dass Schweine und Hähnchen über das heutige Industriefutter auch kein B12 mehr aus dem Boden von Pflanzen aufnehmen und es daher supplementiert bekommen. Nur Wiederkäuer wie Kühe können eine gewisse Menge im Magen produzieren. Ob man also dem Tier B12 gibt oder es gleich seblst nimmt ist praktisch egal.

  8. 41.

    Vegane Chemie? Am Ende sind vegane Schnitzel auch nur vegane Fertigprodukte wie z. B. vegane Frühlingsrollen oder vegane Ravioli. Du kannst dir ja mal überlegen, welchen Weg Fleisch, Fisch, Eier und MIlch bereits gegangen ist. Mit Natürlichkeit hat das wenig zu tun. Dann musst du in den Wald gehen und jagen. Und Muttermilch einer anderen Art als alte Frau zu trinken. Ich weiß ja nicht ob das natürlich ist. Trinkst du auch Hündinnenmilch? Wenn nicht, warum nicht?

  9. 40.

    Das sehe ich genauso. Ich verstehe gar nicht, warum vegane Produkte immer kritisiert werden. Sie sind vegan und damit 100% pflanzlich. Den Begriff Ersatzprodukte mag ich nicht. Es sind Fertigprodukte. Ob man sich nun ein veganes Schnitzel oder vegane Ravioli kauft. Beide sind vegan.

  10. 39.

    Vegane Lebensmittel basieren in der Regel auf Naturprodukten - und nicht auf Chemie, wie Sie vielleicht glauben.

  11. 38.

    Das ist nicht lächerlich wenn Sie etwas länger, oder anders, noch etwas länger darüber nachdenken. Beim (gesunden) Essen kann/muss man Gespräche führen, die einen Prozess in Gang setzen/halten: Sei es die Berufswahl und der dafür notwendige Bildungsweg oder aber auch der richtige Plural... Hier im Artikel gibt es angeblich "3 Einkäufer:innen" ("Diebe:innen auch?) und eine junge (?) Frau die Fastfood bevorzugt... oder doch ein junger Mann, was man ja gegen den Zeitgeist auffassen kann und überhaupt nicht passt ,-)

  12. 37.

    Soll jeder Essen, was er mag!
    Ich esse, was ich mir als Rentnerin leisten kann, aber ganz sicher keine veganen Chemiecoctails!

  13. 35.

    "Die Diskussion ist doch müsig, jeder soll Essen was ihm schmeckt. Aber jeder sollte bewußt essen."
    Mach' ich ständig. Beim Essen bleibt der Fernseher aus, es wird nicht dabei gearbeitet und stören lassen wir uns auch nicht.

  14. 33.

    Ich habe Bücher gelesen zur veganen Ernährung, die wissenschaftlich untermauert sind. Die sagen aus, dass eine gesunde vegane Ernährung möglich ist. Es liegt also an Ihren Bekannten und nicht an der veganen Ernährung an sich. Vegan ist nicht automatisch gesund, aber auch nicht ungesund.

  15. 32.

    Die Diskussion ist doch müsig, jeder soll Essen was ihm schmeckt. Aber jeder sollte bewußt essen. 1kg Rindfleisch benötigt in Deutschland eine Anbaufläche für Getreide von ca. 30 qm² und ca. 15000 Liter Wasser, bei 10kg/Kopf Jahresverbrauch in Deutschland, macht 300qm² x 83.000.000. Ich will das jetzt gar nicht auf die Weltbevölkerung hochrechnen, die Lebensweise in Deutschland würde die Ressourcen von fast 3 Erden benötigen(UNICEF Bericht).
    Für mich stellt sich hier nicht die Frage was gesünder ist, sondern ob wir so weiter machen wollen. Ich habe meinen Fleischkonsum fast gen Null gefahren, wir kochen Vegan und selbst.
    Und ich halte es für unverantwortlich, wenn ein Arzt Lobbyarbeit verrichtet und Nahrungsergänzungsmittel verkauft!
    @Tacheles es ist ein Märchen, dass Veganer Vitamin- bzw. Nahrungsergänzungsmittel benötigen

  16. 31.

    Das liest sich recht lecker. Tomatenpassata und Karottensaft kann man auch fix selbst machen. Dazu noch ein knackfrisches Sauerteigbaguette. Probiere ich aus.

  17. 30.

    Also wegen meiner können alle solcher Kommentatoren ihr Zeug essen und mit den Folgen leben.
    Leben und essen lassen ist doch die Devise, oder welche Probleme haben Sie mit anderen, die nicht Ihren Konsumstil pflegen?
    Und aus welchen Gründen irgendwer so oder so lebt und isst, ist noch jedem selbst überlassen - oder sind Sie so intolerant?

  18. 29.

    Rene, darf ich Sie zu einem kleinen Rechenexperiment einladen?
    In Q-Dorf leben und arbeiten Bäuerin C und Bauer B.
    Szenario 1: Bäuerin C und Bauer B arbeiten beide konventionell und spritzen beide ihre Felder mit den üblichen Mengen.
    Szenario 2: Bäuerin C arbeitet konventionell und spritzt ihre Felder mit den üblichen Mengen. Bauer B ist Bio-Bauer und spritzt daher weniger.
    => In welchem Szenario kommen insgesamt weniger Spritzmittel auf die Felder von Q-Dorf?

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