Cover des Tesla-Podcasts Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg (Quelle: rbb)
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rbb|24-Podcasts zu Tesla in Brandenburg - Wie grün ist Tesla wirklich?

Elon Musk will in Grünheide "die umweltfreundlichste Fabrik der Welt" bauen. Das Unternehmen lebt von der Erzählung, dass Elektromobilität im Kampf gegen die Klimakatastrophe unerlässlich sei. Aber wie grün sind die Tesla-Autos auf der Straße und bei der Produktion tatsächlich?

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Über den Podcast

Im beschaulichen Grünheide in Brandenburg investiert Tesla-Gründer Elon Musk Milliarden US-Dollar, denn hier entsteht die erste Fabrik für die von ihm produzierten E-Autos in Europa. Noch in diesem Jahr sollen dort eine halbe Million Elektroautos vom Band laufen und tausende Arbeitsplätze entstehen. In dem 9.000-Seelen-Ort gibt es viele, die sich auf die neue Fabrik freuen und andere, die dagegen auf die Barrikaden gehen.

Im Podcast "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" erzählt das rbb-Reporter-Team Franziska Hoppen, Phil Beng und Philip Barnstorf Geschichten über ein Dorf, das zur Zukunft der Elektromobilität werden soll.

Die zweite Staffel des Podcasts "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" ist eine Koproduktion vom rbb-Studio Frankfurt (Oder) und der Redaktion rbb|24.

Die Kommentarfunktion wurde am 31.03.2021 um 16:47 Uhr geschlossen

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48 Kommentare

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  1. 48.

    An Steuern/Zölle hatte ich auch zuerst gedacht.

    Ich sehe in der Abwasserleitung die wirklich letzte Hürde. Seltsam, dass Tesla jetzt erst den Antrag stellt.
    Von mir aus kann es auch im September losgehen.

  2. 47.

    "Man könnte auch mal googeln wofür z. B. Lithium noch so gebraucht wird. Das gleiche bei Cobalt, mir fällt spontan ein Industriezweig ein der Cobalt tatsächlich verbraucht. Vom Nickel fang ich erst gar nicht an*hust*Stahl*hust* so sie Herr Dominik.
    Wenn sie meinen, das schon zu wissen, dann machen sie sich bitte nicht Gedanken wie sie welcher Industriesparte, welche Ressourcen vor die Füße werfen würden, sondern wie das Leben auf der Erde verbessert werden kann. ohne sie weiter zu zerstören. Das wäre eine Ausrichtung der Entwicklung, die man guten Gewissens unterstützen kann. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. In Freienbrink will man anscheinend auf höchstem Niveau von Umweltzerstörung mitmischen und setzt auf Wasservergeudung. Wenn man sonst zu allem anderen unfähig ist, hofft man wenigstens auf diese Weise ins Guinnessbuch der Rekorde zu gelangen. In puncto Abholzung konkurriert man auf dem 2. Standbein mit Brasilien.

  3. 46.

    Wenn Sie rechtzeitig an die Geschichte der Stadt Wolfsburg gedacht hätten, hätten Sie das nicht als Beispiel geliefert. BMW -> Wohnhaus rd. 150 m!

    Sie haben die Fragestellung von Dominik nicht verstanden. Es ging Ihm um Ihren Vorschlag, das Werk in der Stadt zu bauen., wobei sicherlich Tegel in Bezug auf "Innenstadt" schon gewagt ist. Unstrittig grenzt der Flughafen aber eben auch an Wohnbebauung wie Sie selber ja auch ausgeführt haben, dass neue Wohnungen dort entstehen sollen. Den Widerspruch zur Ihrer Aussage in Bezug auf Emissionen ignorieren Sie.

    Übrigens sollen die deutlich meisten neuen Wohnungen in Treptow-Köpenick entstehen, da dort die größten überplanten Flächen vorhanden sind. Ihr Beharren auf der Lausitz, weil in FFO die meiste Wohnungen entstehen könnten, entbehrt einer realen Grundlage. Dass es in der Lausitz kein so großes überplantes freies Industriegebiet gibt, blenden Sie seit Herbst 2019 geflissentlich aus. In B. war Marzahn die 90 ha-Alternative.

  4. 45.

    Also die 4 Standorte:
    1. Gründheide
    2. Tegel (welch ein Wahnsinn)
    3. irgendwo in der Lausitz
    4. irgendwo bei Neuruppin

    Gibts zu den Nummern 3 & 4 was genaueres? Dreieck A19/A24 oder so?

    Wo in der Lausitz? mein Scherzbeitrag Kraftwerk/Dreckschleuder Jänschwalde weg und Tesla drauf, ist wohl noch der beste Vorschlag oder?

  5. 44.

    Und sie haben bisher auch noch nicht benannt, was ihre 4 Vorschläge aus Sicht des Unternehmens JETZT besser machen.
    Das man alle Standorte irgendwann mal auf den gewünschten Stand bringen kann. Interessiert aber kaum wenn man schon einen hat der allen anderen ihrer Vorschläge in den gewünschten Aspekten JETZT voraus ist.

  6. 43.

    Wolfsburg grenzt an 2 Seiten an eine Kleinstadt, eine der wichtigsten künstlichen Wasserstraßen Deutschlands, ein umfangreiches Schienennetz und eine leistungsfähige Autobahn, die nur für VW existiert.

    Das wollen Sie nicht ernsthaft mit einer entsprechend zu bauenden Autofabrik in Tegel vergleichen oder? Aber so ne kleine schnuckelige Manufaktur in Tegel hätte was, eventuell ja doch um Zölle für MS MX und Roadster zu umgehen. Aber selbst das wäre eine vollkommen unnötige Belastung der Verkehrssysteme, mitten in einer Großstadt.

    Und zu Tilburg: Laut Informationen ist es bei dem neuen MS & MX einfach nicht mehr möglich, Auto und Batterie getrennt zu transportieren, da neue Fertigungstechnologie angewendet werden. Bei Tesla sind die Batterien in Zukunft struktureller Bestandteil der Bodengruppe. Auch das trägt dazu bei, dass Teslas in Zukunft noch leichter werden als vergleichbare Verbrenner.

  7. 42.

    Herr Neumann, sie als Berliner?, der sie keinen blassen Schimmer von den Hintergründen in Marienfelde und Ludwigsfelde haben, sollten es gefälligst unterlassen durch Falschbehauptungen für Industriekraken wie Tesla zu werben.
    Dass in Berlin, wie sie sagen, Wohn- und Gewerbeflächen neu aktiviert werden, ist möglicherweise positiv zu werten. Nur die Ausweisung von Neuen stößt wie in Freienbrink auch auf Widerstand. Deutschlands Industriemacher sind so stolz auf Ihre hochgepriesenen, so fortschrittlichen Technologie-Visionen, ohne jedoch die Schäden infolge ihres Raubbaus und Verschwendung natürlicher Ressourcen zu benennen. Auf diesem Gebiet ist ihnen ein Armutszeugnis auszustellen. 2018 betrug die Siedlungs- und Verkehrsflächengröße in Deutschland 51318 km². Das ist 1,74 mal so groß wie Land BB. Seit 1992 ist der Flächenverbrauch um 178 km2/a gestiegen. Das entspricht dem 1,4-Fachen von Grünheide. Schon diese Zahlen zeigen, Freienbrink ist der falsche Standort für Tesla.

  8. 41.

    nanana, Sie kennen mich doch gar nicht. Ich bin auch nicht Rainald Grebe. Ich muss bei dem Lied immer nur schmunzeln....

    Meine Frau und meine Schwiegereltern sind Brandenburger. Ich habe einige Kollegen die sind Brandenburger, viele vollkommen ok, aber darunter sogar solche Gesellen die in dem Grebe-Lied "auf der Suche" sind (...finden keinen...). Das Wahlverhalten in einigen Gegenden gibt meinem persönlichen Eindruck auch Recht.

    Insofern wundert mich die Standortentscheidung sowieso. Wenn es ein groß genuges Grundstück im Berliner Verwaltungsgebiet gegeben hätte wäre die Entscheidung wohl auch klar gewesen. Aber in die Lausitz kriegt einen Investor keine 10 Pferde. Wobei BMW baut auch in Ungarn und VW bei den Uiguren....

  9. 40.

    Die Zölle als Grund für den Zusammenbau aus vorgefertigten CBU-Fahrzeugen des Model S und des Model Y in Tillburg hatte auch der Merkur genannt. Umgekehrt gibt es in den USA die "Chicken Tax", weswegen Mercedes zum Verkaufsstart in den USA zunächst auch Sprinter-Bausätze exportiert hatte. Mercedes ging damals sogar noch weiter und baute fertige Fahrzeuge vor dem Export wieder auseinander.

    Die Abwasserleitung könnte ein Show Stopper für Juli werden. Laut Tagesschau von gestern liegt z.B. den Fernstraßen-Bundesamt noch kein Antrag für die Genehmigung der Unterquerung der Autobahn vor.
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/tesla-gruenheide-genehmigungsverfahren-101.html

  10. 39.

    "Jeder Investor, der sich über die Gegend auch politisch informiert geht dann wohl lieber woanders hin".

    Ist Ihre Meinung, deckt sich aber nicht, mit der hohen Immobiliennachfrage in der Lausitz. Versuchen Sie mal, dort ein Schnäppchen zu machen, schwierig bis unmöglich. Für eine Gegend, in der niemand investieren will?
    Ziemlich unwahrscheinlich, finden Sie nicht?

  11. 38.

    ..." dass hier das 100-fache an Arbeitsplätzen entstehen ".

    Sofern Sie Buchhalter sind , wissen Sie, dass eine Bilanz zwei Seiten hat, Soll und Haben.

  12. 37.

    1. Die Geschichten von Wolfsburg und Siemensstadt kenne ich, weil ich Führungen in beiden Städten organisiere,
    erzähle ich Ihnen gerne, auch den Unterschied.
    2. Wolfsburg habe ich als Beispiel ausgewählt, weil es noch städtischer als Siemensstadt ist und auch viel
    bekannter. Das BMW -Werk liegt auch nicht genau in der Innenstadt, sondern im Gewerbegebiet.
    3. Sie haben die Fragestellung von Dominik auch nicht verstanden. Es ging nicht darum, dass das VW-Werk v o r
    der Stadtplanung errichtet wurde - ist bekannt - sondern ob es überhaupt ein Autowerk in der Innenstadt
    gibt. Ja, gibt es!
    BMW liegt auch nicht am Spandauer Bahnhof. Dann können Sie auch Daimler nennen, liegt in S-
    Bahnnähe, aber immer noch weiter weg, als VW.
    4. Schon haben Sie wieder von den anderen Standorten abgelenkt.

  13. 36.

    Warum beleidigen Sie die Brandenburger?

    Neben der Ihnen bekannten Nationalhymne "Märkische Heide" sollten Sie mindestens ein weiteres Lied kennen, nämlich "Zickenschulze" (aus Bernau). Ist auch die Heimatstadt von Jeanette Biedermann!

    Melden Sie sich zu einer Stadtführung an und Sie werden sehen, wie wenig Sie Brandenburg kennen und was Sie bisher verpasst haben, es ist egal wo!

    Brandenburg ist vielseitig und grün, Tesla nicht! Ich bin Radfahrerin und darf Tesla kritisieren, Ihre Worte !

  14. 35.

    Vielleicht kennen Sie ja einen zertifizierten Reiseführer, der Ihnen die Geschichte der Stadt Wolfsburg erklären kann. Es war zuerst das Werk da, dann kam die Stadt. Und falls Sie noch Kontakte nach Berlin haben, sprechen Sie mal einen kompetenten Fremdenführer hier an, der ihnen ggf. etwas über die Geschichte von Siemensstadt oder über Bramo (heute BMW) erzählen kann.

    Interessant finde ich aber, wie Sie mit Ihrem Standort-Vorschlag nicht nur die Natur als Grund für den Nichtbau in Grünheide beharrlich entkräften, sondern auch Ihren eigenen Vergleich des alten Chemiewerkes in einem Stadtteil von Goslar mit einer modernen Automobilfabrik. Bei einem Autowerk halten Sie die Emissionen dann doch eindeutig für vernachlässigbar, egal ob VW oder Tesla.

  15. 34.

    Das Werk in Tilburg ist einfach zu klein für eine wirtschaftliche Produktion. Keine Ahnung, was Elon Musk bewogen hat dort zuerst in Europa Autos zusammenzuschrauben. In Grünheide ist nicht zu erwarten, dass er nach einer Investition von mehreren Mrd € kurz nach Start die Produktion einstellt und alles wieder rück baut. Da würde ihn der Kapitalmarkt gnadenlos abstrafen.
    Ich bin mir sicher, sobald die 5 km Abwasserleitung stehen geht es los und es sind Lösungen gefragt, wie das Werk verträglich in die Umgebung integriert werden kann.

  16. 33.

    Warum ist Ihnen dann nicht aufgefallen, dass bis vergangenen Herbst der Flughafen Tegel noch in Betrieb gewesen ist, während in Grünheide seit über einem Jahr an der Fabrik gearbeitet wird?

  17. 32.

    In den Artukel steht übrigens auch due hier bekannte Zahl an Arbeitsplätzen drin, due entfallen soll. Ihnen scheint entgangen zu sein, dass hier dass 100-fache an Arbeitsplätzen entstehen soll. Aus dem sehr langen Artikel geht übrigens auch hervor, dass dort Fahrzeuge aus Zollgründen nur endmontiert, aber nicht wie in Grünheide von Grund auf neu hergestellt werden. Auch das hat Ihnen nicht zu denken gegeben.

  18. 31.

    Tja, ein Berliner hätte statt an eine Chemiefabrik im Harz z.B. an Mercedes in Marienfelde gedacht oder an das Werk om WSG Ludwigsfelde. Auch Ihnen scheint der Unterschied nicht bewusst zu sein.

    Dabei hatten Sie gerade zu einem anderen Artikel auch noch erhebliche Problem mit der räumlichen Vorstellung gezeigt. In weiten Teilen Brandenburgs einschließlich. Berlins sollen Wohn- und Gewerbeflächen aktiviert oder neu ausgewiesen werden und Sie halten deshalb das lange geplante neue Wasserwerk in Hangelsberg für deplatziert. Das erklärt auch den alten Irrtum, dass in Grünheide 10 km² zusätzlich bebaut werden sollen, den Sie sich zuschreiben.

  19. 30.

    "Ne Innerstädtische Autofabrik?"

    Wo würden Sie denn die Autofabrik von VW in Wolfsburg einordnen? Liegt genau am Hauptbahnhof!!!
    Sagen Sie jetzt nicht, Wolfsburg zählt nicht mit, weil eine Kleinstadt. Hat einen ICE Halt, wie Berlin und Dresden u nd sogar mehr Gleise, als Potsdam.

  20. 29.

    Möglicherweise ist die Freude an Tesla, schon vorbei, bevor sie begonnen hat. Heute meldete der Merkur, dass Tesla sein einzigstes Europawerk in Tilburg völlig überraschend geschlossen hat. Dann wäre der sinnlose Raubbau an der Natur völlig umsonst gewesen.

    Quelle: Merkur.de

  21. 28.

    1. Wir hatten festgestellt, dass es vier Standorte gibt.
    2. Ich bin Reiseveranstalter und habe auch Flugpläne, nur kenne ich diese nicht auswendig, da nicht mein
    Fachgebiet ;).

  22. 27.

    Frankfurt/Oder - Lausitz, dass müssten Sie mal genauer erklären.

    Da ist mindestens 1 (wenn nicht 4-5) größere Stadt näher dran. Cottbus hat wenigstens ne halbwegs attraktive Hochschullandschaft, zumindest für weiße Ausländer. Deswegen auch mal mein nicht ganz Ernst gemeinter Vorschlag das Kraftwerk Jänschwalde adhoc plattzumachen und Tesla drauf zu bauen.

    Aber es bleibt dabei, jeder Investor der sich über die Gegend auch politisch informiert geht dann wohl lieber woanders hin.

    PS: Ich kenn das Brandenburglied, mehr braucht man nicht von Brandenburg kennen ;)

  23. 26.

    Natürlich ist kein Auto besser als EAuto, EAuto besser als Verbrenner. Also manchmal bin ich doch für ad hominem Argumente. Also bitte nur noch Fahrradfahrer Tesla kritisieren ;)

    Man könnte auch mal googeln wofür z. B. Lithium noch so gebraucht wird. Das gleiche bei Cobalt, mir fällt spontan ein Industriezweig ein der Cobalt tatsächlich verbraucht. Vom Nickel fang ich erst gar nicht an*hust*Stahl*hust*

    @Klaus S.:
    Jetzt mal ernsthaft ne Innerstädtische Autofabrik? Wenn Tesla geschickt wäre würden die tatsächlich sowas wie ne schicke Manufaktur für ein paar Autos aus Glas als Werbeobjekt bauen ;)
    Und ganz ehrlich in die Lausitz will einfach niemand der internationale Top-Manager braucht, vor allem kein innovatives Tech-Unternehmen. Innovative Leute gehen dort einfach nicht hin. Ist der Ruf erst einmal.....Pech gehabt.

  24. 25.

    Nach Berlin sowieso! Da Frankfurt Oder die meisten Wohnungen bauen wird/kann, ist es egal ob für die Lausitz oder für Grünheide.

  25. 24.

    Interessant Herr Neumann, dass sie Chemiefabriken aus den 1920-ern erwähnen. Nun müssen sie nur noch die richtigen Schlüsse ziehen. Geht man z.B. davon aus, dass auf Grund des technologischen Fortschritts in der Industrie die Umweltbelastung je produziertem Produkt im Laufe der Zeit auf ein Fünfzigstel gesenkt wurde, bedeutet das, dass bei gleichzeitiger Verfünzigfachung der Produktion die heutigen Industriebetriebe ähnliche Dreckschleudern sind, wie die damaligen. Sie sind auf Grund ihres Gigantomaniegehabes hauptverantwortlich für die vom Menschen verursachten Klimaprobleme auf der Erde und auch die in Brandenburg.
    Nun Herr Neumann die richtige Schlussfolgerung: „Es gibt 37 Autowerke in Germany. Man benötigt keine Nr. 38 und schon gar nicht in Freienbrink mit folgenschwerem Eingriff in Umwelt und Lebensraum der hier lebenden Menschen. Die vorhandenen Werke reichen aus, den Markt versorgen. Man braucht deswegen nicht auf der "Grünen Wiese" bauen.

  26. 23.

    der Kommentarbereich hier ist schon geil, da werden zum Beispiel batterieelektrische Autos als Übergangslösung bezeichnet. Da fragt sich zu was? Brennstoffzellenfahrzeuge? Super gleich mal die mindestens 4fache Energie verbrauchen, wirklich seltene Metalle verbrauchen und extrem hohe Kosten für die Wartungsintensive BSZ. Wirklich viel Spaß damit....
    Wenn dann noch die LEAG Braunkohlekraftwerke als modern betitelt werden, wirds endgültig absurd. Danke für die kostenlosen Schwermetalle die in der Umwelt verteilt werden, da man ja in Brüssel dank Lobbyismus immer verhindern konnte, dass es endlich vernünftige Grenzwerte für Kohlekraftwerke bezüglich Schwermetalle gibt.
    Von der Grundwasserabsenkung in Feuchtgebieten durch die Tagebaue oder den extremen Feinstaubausstoß fang ich besser erst gar nicht an.

  27. 22.

    Rund um die UTR soll in der Tat auch Industrie und Gewerbe angesiedelt werden. Vielleicht kennen Sie aber ja einen Reiseveranstalter, der Ihnen den letzten Flugplan von Tegel zur Verfügung stellen kann. Mit einem Blick auf den Kalender würde dann vielleicht auch Ihnen auffallen, das das Flughafengelände selbst jetzt noch gar nicht zur Verfügung stehen würde.

  28. 20.

    # 17 & 18: Das Gros der Menschen zieht sowieso nach Berlin, weil am Flughafen Tegel 20.000 Wohnungen
    gebaut werden (eher weniger). Da hätte es keine Rolle gespielt, wenn dort ein Industriegebiet
    in dieser Größenordnung angesiedelt worden wäre.

    # 19: Da man früher noch Weitblick hatte, wurden schon U-Bahnhöfe für zukünftige Bahnprojekte vorbereitet,
    dazu gehören auch U2 Rathaus Spandau, U3 Theodor-Heuss-Platz, U5 Jungfernheide u.
    Turmstrasse, sowie etliche Bahnhöfe der U10.

  29. 19.

    Berliner und auch viele Touristen wissen noch, dass die ehemalige U55 am Hbf endete. Daran schloß sich die Kehranlage an. Weitgehend fertig ist nur der Bahnhof Jungfernheide samt kurzem Tunnelstutzen und im Rohbau der Bahnhof Turmstraße. Dazwischen hätte eine TBM noch viel zu tun gehabt wir auch weiter gen Norden ab Jungfernheide.

  30. 18.

    Wo steht, dass die 36.000 nach Grünheide ziehen.
    Um mal den anderen Artikel vom RBB zu zitieren:
    "Wenn Tesla sein Werk in den kommenden Jahren noch ausbaut, könnten es in ganz Berlin und Brandenburg mehr als 36.000 Menschen werden"

  31. 17.

    "Der Zuzug von 36.000 Menschen nach Grünheide wird jedoch ein Problem " Nur wenige sollen nach Grünheide ziehen, das Gros aber nach Berlin

  32. 16.

    Bitte richtig Lesen! Ich habe bewusst U55 geschrieben. Es sind zwei Stationen von Jungfernheide nach Tegel-Süd. Ab Jungfernheide bestünde Anschluss zur Siemensbahn, U7, Ring- und Fernbahn. Ob der restliche Teil weitergebaut wird, kann abgewartet werden. Ist sinnvoller, als eine Verlängerung der U1 nach Ostkreuz.

    Sie haben mich gefragt, welche Fabrik ich meine. In einem Umkreis von drei Kilometern, gibt es eine Chemiefabrik, einen Recyclinghof, eine Müllverarbeitung und ein Zementwerk. Dieser Chemiemix reicherte
    sich in Jahrzehnten im Erdreich an.

  33. 15.

    Eine realistische Bewertung der verschiedenen Antriebsarten, einverstanden! Ohne die politische Festlegung auf 0 g CO2 für E-Autos!
    Einen Bereitstellungsaufwand haben Sie bei allen Energieträgern, weder sprudelt das Erdöl allein aus der Erde, noch wächst das Windrad von allein. Geschätzte 20 - 30% Verluste müssen Sie hierfür wohl bei jedem Energieträger ansetzen.
    Auch die genannten Folgeschäden sind zu berücksichtigen, vom Tankerunglück bis zur AKW-Havarie. Das zeigt, dass es hier nicht DIE Patentlösung gibt - und schon gar nicht die ganz schnelle.

  34. 14.

    Der Zuzug von 36.000 Menschen nach Grünheide wird jedoch ein Problem (siehe weiterer rbb -Bericht) Da in Tegel etwa 20.000 Wohnungen entstehen sollen, wäre dieses Problem zumindest dort, lösbar gewesen. Da sich gerade einige auf Wohnungssuche in der Lausitz befinden, weiß ich, dass es dort viele freie Wohnungen gibt, auch werden gerade etliche Wohnungen und Häuser verkauft und versteigert. Man hat kaum Aussicht ein Schnäppchen zu erhaschen, weil fast alles vergriffen ist. Ein Zeichen, dass sich die Region im Aufwärtstrend befindet.

    Die Entscheidung hätte nicht gegen Brandenburg gefällt werden müssen. Man hätte Bundesländer übergreifend, beide Teile der Lausitz nehmen können, auch für den Wohnungsbau , der Stellenbesetzung und der Planung gemeinsamer Verkehrsprojekte.
    Für Grünheide gibt es viele andere Möglichkeiten der Vermarktung.

  35. 13.

    Berlin soll Tesla 90 ha in Marzahn angeboten haben.

    Interessant, dass Sie mit dem Bahnhof Jungfernheide samt kurzem Tunnelstutzen und dem Rohbau am Bahnhof Turmstraße die Verlängerung der U5 als fast fertig für die Strecke vom Hbf zur UTR bezeichnen. Warum weiß die BVG nichts davon? Ok, die hatte den Tunnel beim Theo am Anfang der Heerstraße auch nicht mehr in Erinnerung gehabt.

    Dass z.B. Wustermark zu klein ist, haben Sie ja selber erkannt.

    Ich hatte befürchtet, dass Sie wieder einmal die Chemiefabrik aus den 1920ern mit einer neuen Automobilfabrik vergleichen wie Sie ja auch immer wieder Ihrer persönlichen Erfahrungen bei der S.T. auf das Werk in Industriegebiet Freienbrink hochskalieren. Dabei ist selbst der allgemein bekannte Reiseveranstalter in der Karl-Wichert-Allee in Hannover schon ein ganz andere Nummer mit nur rd. einem Zehntel der Beschäftigten an dem Standort im Vergleich zu Tesla.

  36. 12.

    Keine der genannten Alternativen bietet gleiche oder bessere Voraussetzung. Jeder Krankt an der Infrastruktur, die in Grünheide gegeben ist. Und diese wird ja für die zu geringe Kapazität kritisiert. Wie sollen dann die anderen funktionieren.
    Alle Standorte abseits Berlins hätten noch größere Probleme das nötige Personal zu finden und entsprechend auch Wohnraum zu bieten.
    Hat überhaupt einer der Alternativen einen entsprechenden B-Plan?
    Warum sollte also ein Unternehmen einen Standort aussuchen, der in vielen/allen Punkten die für ihn relevant sind ggü. Grünheide das nachsehen hat.
    Da ist es für ihn einfach sich an die baurechtlichen Gegebenheiten von Grünheide anzupassen, als darauf zu warten das sich der Standort gerade an seine Ansprüche anpasst. Denn das dauert hierzulande Jahre. Das wäre dann das KO-Kriterium gewesen und die Entscheidung für andere Bundes-/Länder gefallen.
    Aber das würde einigen hier eh am besten gefallen ;-)

  37. 11.

    Die Behauptung, dass Elektromobilität im Kampf gegen die Klimakatastrophe unerlässlich sei, ist als unseriöse Werbemasche von Politik und Wirtschaft zu werten, um zukunftsfeindlichen Industrieentwicklungen den Weg zu bahnen. Unbestritten ist, dass der gegenwärtigen Mobilitätsentwicklung entgegengewirkt werden muss. Das darf nicht dadurch erfolgen, dass auf Deutschlands Straßen 48 Mill. Autos durch schwerere E-Fahrzeuge ersetzt werden, deren Energieverbrauch nur auf Grund ihres höheren Eigengewichts steigt. Die physikalischen Gesetze kann man vielleicht juristisch unterlaufen, sie lassen sich jedoch nicht austricksen. Politik sollte stattdessen mit mehr Kompetenz neue Verkehrskonzepte entwickeln. Vernichtung der Umwelt ist der falsche Weg. Die schlägt erbarmungslos zurück.
    „Grün“ mit Tesla-Autos zu assoziieren, ist schon abstrus, denn Tesla hat "Grün" in Freienbrink rigoros vernichtet und arbeitet weiter daran. Der Wirtschaftsminister fordert nun, auf das neue „Grau“ stolz zu sein.

  38. 10.

    Dem wird gerade abgeholfen. Die Siemensbahn könnte einen Schlenker zum Flughafengelände erhalten, U55 neu von Jungfernheide nach Tegel-Süd verlängert werden (fast fertig, wenig Aufwand). Wustermark hätte man teilen können und mehrere Produktionsstandorte betreiben können, sofern es keinen Erweiterungsbau gibt, könnte das Gelände ausreichen. Prignitz ist sehr knapp und sehr abgelegen.

    Ich habe in der Nähe der Chemiefabrikfabrik H.C. Stark , bei Oker gewohnt - noch zu Bad Harzburg gehörend, daher kenne ich die dortigen Gegebenheiten und es fallen Parallelen zu Grünheide auf. Wenn Sie die Region besser kennen, fällt Ihnen auf, dass in den Gärten - sofern vorhanden - kein Gemüse angebaut wird, das Obst muss gewaschen werden.

  39. 9.

    Müssen Sie mir nicht sagen! Geht an die Adressen nach Berlin und Dresden! Schön, dass auch Sie davon wissen, dass es vier Standorte sind. Habe ich schon sehr früh zu Beginn der Diskussion festgestellt, dass es bei der Standortwahl nur um Grünheide ging.

    Manch einer begreift es nie!

  40. 8.

    Für das Veräppeln sind doch die zuständig, die vor ein paar Tagen zugegeben hatten, dass die keine Ahnung haben, wo es Standortalternativen gäbe. Dass z.B. der Flughafen Tegel schlecht an das Strassen- und Schienennetz angebunden und auch Heimat seltener Biotope ist, führte das Gejammer des damals Vorschlagenden über die ach so wertvolle Kiefernmonokultur ad absurdum.

    Wo gibt es in der Prignitz oder Wustermark ein entsprechendes freies Industriegebiet?

    Neben was für einer Fabrik hatten Sie eigentlich früher wo gewohnt, bei der vor den Verzehr selbst angebauten Lebensmittel gewarnt worden ist? S. #92 in https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/03/umweltministerium-brandenburg-wasserbedarf-freienbrink-gruenheide.html

  41. 7.

    Laut Aussage von Herrn Steinbach wurden 4 Standorte angeboten. Da war garantiert die Lausitz dabei. Der Investor hat sich für Grünheide entschieden.
    Das Thema ist doch nun zur Genüge ausgelutscht.

  42. 6.

    Wie die meißten von uns inzwischen wissen, steht demnächst der nächste Quartalsabschluss bei Tesla ins Haus. Fällt der schlecht aus, können Aktienzocker, die auf fallende Kurse wetten, viel Gewinn machen.

    Wie werden Teslas Zahlen schlecht? Z.B. dadurch, das der Fabrikneubau behindern oder sogar verhindert wird.

    Wir und die Medien lassen uns vor den Karren einiger sehr reicher Aktienglücksspieler spannen.

  43. 5.

    Man fühlt sich inzwischen langsam veräppelt! Es wurde alle Alternativstandorte genannt (Prignitz, Wustermark, Flughafen Tegel und Lausitz) und dennoch heißt es, immer wieder, wo denn die Alternativstandorte seien.

    Vielleicht fällt es mal irgendwann auf, dass gar kein anderer Standort gesucht wurde.

  44. 4.

    Naja, was ist denn nun die alternative?
    Durch unsere aktuelle Lebensweise stirbt uns ein teil des Waldes jetzt weg, das haben wir bereits vor 10 Jahren zementiert. Die folgen unseres aktuellen handelns folgen noch. Will wirklich keiner mal sein Köpfchen anstrengen und mal etwas an seiner Lebensweise ändern um unseren Kindern ein vernünftiges Land zu hinterlassen? E-Autos ist falsch, OK, Fliegen einschränken geht gar nicht, weniger Fleisch, um Gottes willen. Und wo fangen wir dann an? Wir bleiben einfach auf unserem Hintern sitzen und schauen hilflos (aber bequem) in die Luft wie die Zukunft unserer Kinder verfliegt. Ist das wirklich alles was aus dem Land der Dichter und Denker geworden ist.
    Darüber diskutieren wieviel ein Akku an Wasser kostet, wo eine Fabrik hin gebaut wird, alles Fliegenschiss. Warum finde ich keine Artikel über die Kriege zur Beschaffung billigen Öls. Die Umweltkatastrophen durch Öl, ob in Kanada, in Sibirien oder Deep Water Horizon. Ist das alles nichts?

  45. 3.

    Wie sie sagen. Den CO2-Austoß real für alle Fahrzeuge. Wenn ihre Rechnung für ein BEV schon so ausschaut, wie erst für einen Verbrenner xD

  46. 2.

    Die Elektromobilität mag eine gute Idee sein, die Umsetzung ist reine Schönrechnerei.
    Die Festsetzung des CO2-Ausstoßes von Elektrofahrzeugen auf Null bewirkt, dass nun alle Fahrzeughersteller massenhaft Elektroautos auf den Markt werfen, um ihre "Flottenverbräuche", also den Durchschnittsverbrauch, soweit runterzurechnen, dass sie keine CO2-Strafzahlungen leisten müssen. So können sie ihre dicken Schlitten grün gestrichen weiter produzieren.
    In Frankreich fahren E-Autos mit 70% Atomstrom, in Polen mit Kohlestrom, in Deutschland entspricht der CO2-Ausstoß etwa dem von 4 Litern Benzin/100km. Obendrauf kommt noch der "virtuelle CO2-Ausstoß" der übertragenen oder verkauften Zertifikate. Damit sind wir bei einem rechnerischen CO2-Ausstoß eines E-Autos in Deutschland von ca. 8 Litern Benzin/100km!
    Sieht so eine Verkehrswende aus?
    Höchste Zeit, den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen real zu bewerten!

  47. 1.

    Die ifo-Studie ist vor allem deshalb umstritten, weil die auf einer veralteten schwedischen Studio zum CO2-Fußabdruck bei der Akkuzellherstellung basiert. Nimmt man deren aktuelle Version, sieht das Ergebnis ganz anders aus.

    Kein MIV wäre ideal oder wenigstens kleine Autos. BMW verfolgte mit dem i3 den Ansatz. Die Kunden kauften aber lieber das Model S. Die Kleinwagenkunden sind viel zu preissensibel als dass die bereit wären, für die Anfangs noch teure neue Technik bezahlen wollen. Man schaue auch nur nach, was das Dorfmobil von Barsikow, eine Zoe gekostet hat. Knackpunkt sind auch da die Kosten der Batterie, die mit zunehmenden Stückzahlen sinken.

    Bei Energieeinsatz darf man nicht nur das Benzin betrachten. Genau wie beim Strom muss auch dessen Gewinnung berücksichtigt werden. Die ist sowohl energie- wie wasseraufwengig und oft mit enormen Umweltschäden verbunden, zumal auch immer mehr unkonventionelle Quellen wie Teersande erschlossen werden.

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