Die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide (Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)
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Video: rbb|24 | 14.09.2020 | Material: TeleNewsNetwork | Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Video | "Gigafactory" in Grünheide - Bauarbeiten des Tesla-Werks schreiten voran

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26 Kommentare

  1. 26.

    Es geht hier zuerst um Recht und Gesetz. Ein B-Plan ist ein geltendes Recht, auf welches sich jeder Investor berufen kann. Er besteht seit 20 Jahren, nur hat sich in der Zeit kein Grünheider dafür interessiert. Gegen die Baumfällarbeiten ist geklagt worden. In zwei Instanzen ist zu Gunsten von Tesla entschieden worden.
    Es gibt kein Gesetz, welches verbietet bereits eingereichte Unterlagen zur UVP nochmals zu überarbeiten und an die neuen Bedingungen vor Ort anzupassen.
    Gegen die großzügige Auslegung des §8a in den letzten Monaten hätte jede Partei, Umweltorganisation, einschließlich der BI Grünheide klagen können. Das hat Niemand! Demokratie heißt auch sein Recht einzuklagen.
    Ich bin über den Schwebezustand auch nicht glücklich und hoffe auf schnellstmögliche Klärung. Nach Durchsicht der aktuellen Antragsunterlagen bin ich mir sicher wie die Sache ausgeht.

  2. 25.

    "...die Aufgabe eines Gerichtes zu entscheiden, ob die Vorgehensweise praktikabel oder demokratisch ist.."
    ...in diesem Zusammenhang habe ich das zwar nie behauptet, aber allem Anschein nach, gehen auch Ihnen die Argumente aus, die eine Industrieansiedlung in diesem Ausmaß rechtfertigen würde.
    Apropos Gericht, würde man hier nach demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien handeln, hätte man sich den Gang zum Selbigen ersparen können.

  3. 24.

    Es wäre äußerst hilfreich, wenn Sie für einen kurzen Moment Ihre rosarote Teslabrille abnehmen würden.
    In diesem Gebiet gab es keinerlei Voruntersuchungen, der NABU sprach von einer "Black Box".
    Auf Grund der fehlenden Voruntersuchungen, hätte man nicht wissen können, ob die Entscheidung zugunsten des Vorhabenträgers ausfallen wird, eine der Grundvoraussetzungen im § 8a.
    Hinzu kommt die überaus mangelhafte Ausarbeitung der Antragsunterlagen zur UVP.
    Ich verweise hier nochmals auf das bewusste Weglassen der Pfahlgründung, was m.E. den Straftatbestand der Täuschung erfüllen würde.
    Seit Beginn der Rodung ist man sich bewusst, dass ein „Rückbau“ nicht mehr möglich ist. Hier wurden zugunsten des Vorhabenträgers vollendete Tatsachen geschaffen.
    Ebenso konnte man in der kürze der Zeit nicht in Erfahrung bringen, ob oder wie groß das öffentliche Interesse ist.
    Die Zulassungsbedingungen, die eine Anwendung des § 8a rechtfertigen würde, sehe ich hiermit nicht erfüllt.

  4. 23.

    Selten so einen Nonsens gelesen. Es ist nicht die Aufgabe eines Gerichtes zu entscheiden, ob die Vorgehensweise praktikabel oder demokratisch ist, sondern ob die vom Umweltamt genehmigten Maßnahmen mit dem B-Plan vereinbar sind. Jeder Häuslebauer kann bei Erwerb eines Baugrundstückes Fäll- und Planierarbeiten beantragen. Das Gelände ist seit 20 Jahren als Gewerbe- und Industriegebiet vorgesehen. Die Bäume wären auch bei einem Einkaufszentrum oder Freizeitpark gefallen.
    Von unterdrückter Bürgerbeteiligung kann hier überhaupt keine Rede sein. In der ersten Auslegung gab es 370 Einwendungen. Tesla hat seine Planung den örtlichen Gegebenheiten angepasst und ist auf die Einwendungen hinsichtlich Wasserverbrauch, Emissionsschutz, Fundamente, Pfähle eingegangen. Selbst der BUND findet keine KO-Punkte gegen das Projekt.
    Wenn die endgültige Genehmigung in diesem Jahr kommt, hat das mit der Qualität der bisherigen Arbeit und den Unterlagen zu tun. Nicht mit irgendwelchen Mauscheleien.

  5. 22.

    "Dekarbonisierung der Gesellschaft"- hat euch von rbb24 bestimmt auch nicht gefallen ? Neumann durfte es schreiben; meine Kritik passt euch nicht ? Wo ist mein Text ?

  6. 21.

    Ab und an spricht ja ein Bekannter seine Zufriedenheit mit seinem Auto offen an. Späterer Ersatz allenfalls ein Hybridfahrzeug. Auf keinen Fall ein US-Auto oder gar ein Tesla. Weshalb will der Musk denn in Berlin seine Erzeugnisse nachbessern lassen; von deutschen Ingenieuren. Jetzt Mahnung an die Schulbehörden: Deutschlands Zukunft hängt auch von guten Schulergebnissen ab. Handwerksmeister beklagen das fehlende Wissen der Azubis.

  7. 20.

    Gängige Praxis! Hätte man gleich mit offenen Karten gespielt, wäre niemand auf die Idee gekommen, das Gelände an Tesla zu verkaufen. Wir können überrascht sein, was uns noch erwartet.

  8. 19.

    Na wenn Tesla Fahrzeuge in Zukunft keine Abnehmer in Deutschland und in Europa finden,verstehe Ich die ganze Aufregung nicht. Brandenburg ist doch ein sehr Reiches Bundesland. Dann wird die Tesla-fabrik, die nächste Brandenburger Badelandschaft Tropical Islands II. Oder ein zweites A10 Center.Oder wir fluten Ostbrandenburg und haben dann, die weltgrößte künstliche Seenlandschaft. Noch größer, als die echte Ostsee. Da mache Ich mir keine Sorgen. Wir können Formel eins Strecken in Brandenburg bauen, große Chipfabriken, den größten/äh teuersten Flughafen der Welt, Wir können ganz Brandenburg fluten, so das nur noch der Fernsehturm herausragt. Brandenburg hat soviel Geld, irgendwann läuft doch Alles. Selbst das BER Umfeld boomt/Fluglärm und Staus inklusive.Und das Tesla Umfeld wird reicher als das Münchener Umland werden,Dank Elon Musk und Milliarden an Steuergeldern.Das läuft schon Alles, da mache Ich mir überhaupt keine Sorgen. Und die Immobilienpreise für die jetzigen Anwohner, Steigen.

  9. 18.

    Tesla braucht doch keine Genehmigungen!!. Wird schon fleißig gebaut,auch ohne. Bin gespannt ,ob die Fahrzeuge sooooo einen Absatz finden, wie scheinbar geplant. Ich kaufe schon mal keines. Aber gut

  10. 17.

    Weil Sie zum x-ten Mal immer noch nicht verstanden haben, dass die Anwendung des § 8a zwar legitim ist, aber aufgrund der nicht vorhandenen Voruntersuchungen im Gelände unpraktikabel, vor allem aber undemokratisch.
    Hier gab es weder eine Voruntersuchung noch eine Kartierung und schon gar kein geohydrologisches Gutachten.
    Bürgerbeteiligung und Kritik war von Anfang an unerwünscht, ja wurde sogar bekämpft.
    Entgegen einiger anderslautender Meinungen handelt es sich hier um ein hochsensibles Gebiet.
    Auch die Erörterung der Einwände wird zur Farce. Genauso gut könnte ich auch ins Theater gehen, da habe ich es wenigstens mit professionellen Schauspielern zu tun.
    Dass die Baugenehmigung ungeachtet des Ausgangs der Anhörung schon lange bereit liegt, wissen wir beide.

  11. 16.

    Bei t-online finden Sie einen sachlich verfassten Beitrag der Mitarbeiterin Frau Weidenfeld. Datiert v. 08.09.20 aber für Sie besonders wertvoll nicht nur zur Stilverbesserung. Es geht um die "Schuld" der Autofahrer. ( Benziner-stinkerfahrer würden Sie es nennen ) Lesenswert.

  12. 15.

    Die 40.000 Arbeitsplätze beziehen sich auf die Verkehrsplanung für die nächsten 10 Jahre. Um sinnvoll zu planen, setzt man derartige Werte an. Selbst wenn das Werk super anläuft kann ich mir an der einen Stelle nicht so viele Arbeitsplätze vorstellen, bei Dienstleistern und Zulieferern schon. Dafür gibt es aber in ganz Ostbrandenburg Gewerbeflächen.

  13. 14.

    Die häufigen Löscharbeiten in solchen Mononadelwäldern kosten schon dem Brandenburger Steuerzahler viel Geld - Genauso, Wie die Blockade von Zigtausenden Neuen Industrie-Arbeitsplätzen und die Blockade von Milliarden Investionen, in einer Region, die vom Bundesdeutschen Steuerzahler gesponsert wird.

  14. 13.

    “Wertloser Kieferacker “ reicht als Argument nicht mehr aus. Nun drohen schon Gefahren durch den Wald? ...getreu dem Motto “wir haben euch vom Wald befreit, nun kann dieser nicht mehr in Brand geraten“?

  15. 12.

    Das Thema ist doch schon zum X-ten Mal hier im Forum durchgekaut worden. Tesla hat einen Antrag für die Baumfällarbeiten nach BImSchG §8a gestellt. Dagegen gab es Einspruch. Die Genehmigung für die vorzeitigen Arbeiten ist in zwei gerichtlichen Instanzen bestätigt worden. In einem Rechtsstaat zählt was juristisch wasserdicht ist und nicht die persönliche Meinung Einzelner. Die Maßnahmen waren laut Gericht ok und sind zu akzeptieren.
    Es wird Zeit, dass am 23.09. auf die Einwände klar eingegangen wird und danach die endgültige Genehmigung kommt. Dann hat auch diese sinnlose Diskussion ein Ende.

  16. 11.

    Und wahrscheinlich mit der Manipulation ihrer Abgas-und Verbrauchswerte ??? Der gute alte Stinker, wird hier zu Grabe getragen !!!

  17. 10.

    Mitnichten. Als Anwohner mache ich mir natürlich schon Gedanken darüber, wie sich Grünheide die kommenden Jahre verändern wird - und in welchen Dimensionen. 500.000 Fahrzeuge pro Jahr und 10.000 Arbeitnehmer sind das eine. (Mögliche) 2.000.000 PKW und 40.000 (großteils) Pendler etwas ganz anderes.

    Schaut man in die Antragsunterlagen von Tesla, so heißt es dort gleich zu Beginn:
    "Die Tesla SE plant den Bau der Gigafactory, die in der ERSTEN Ausbaustufe Elektrofahrzeuge des MODELLS Y mit einer geschätzten jährlichen Produktion von 500.000 Elektrofahrzeugen herstellen wird." [gek.]

    Geplant sind 4 (!) Ausbaustufen. Model 3 und CyberTruck folgen noch. Gerade Model 3 ist ein Massenfahrzeug und wird in hohen Stückzahlen laufen, mit allem, was produktionstechnisch dafür notwendig ist.

    Bei aller nüchterner Betrachtung ist offensichtlich , dass hier systematisch getäuscht und von Anfang an Informationen zurück gehalten und verschleiert wurden, um den Souverän hinters Licht zu führen.

  18. 9.

    Bauernfängerei betreiben Sie. Desöfteren hat ja jeder schon den "Waldzustandsbericht" der Bundesregierung oder der Forstbeauftragten gehört. Noch nie hörte man den Begriff "Waldackerzustandsbericht". Was wäre wenn wir diese Waldbestände nicht hätten ? Auf jeder Baustelle sieht man nagelneue Holzschalungen oder Laufbohlen ! Ob nun Fichte oder Kiefer; beides wertvolle Bauhölzer. Sie sollten sich mal einen fachmännisch richtig gefertigten Dachstuhl ansehen. Wollen sie so etwas aus Weidenruten fertigen ? Merken sie sich das endlich: Sie haben andere Auffassungen zu akzeptieren. Baut doch eure Teslas sonstwo aber nicht vorher unseren Wald vernichten.

  19. 8.

    Haben Sie Belege für die angeblichen Scheinargumente, falls ja, dann benenn Sie diese!
    In den Führungsebenen der meisten Umwelt- und Naturschutzverbände wurden Politiker installiert, noch Fragen?

  20. 7.

    Kann man mal sehen wie schnell man so was bauen kann, während unsere Autokonzerne mit Lobbyarbeit und Protest gegen die neuen EU-Grenzwerte voll beschäftigt sind.

  21. 6.

    Ich verfolge das Verfahren schon länger und und bin nicht erst vor Kurzem aus dem Tiefschlaf aufgewacht. Deshalb kenne ich die häufig wiederkehrenden Scheinargumente der Fabrik-Gegner vielfach schon seit Herbst vergangenen Jahres wie ich auch die Stellungnahmen der Umwelt- und Naturschutzverbände in Bezug auf diesen Waldacker kenne. Die haben ein wesentlich größeres Blickfeld als so mancher, der nur die paar km² brandgefährlicher Kiefernmonokultur ohne Zukunft vor seiner Haustür sieht oder diese Fabrik als Vehikel gegen die ihm mißfallende,aber trotzdem dringend erforderliche Dekarbonisierung der Gesellschaft missbraucht und versucht, Bauernfängerei zu betreiben.

  22. 5.

    Elon Musk und Tesla, stellen nur 40000 Mitarbeiter ein. Das heißt aber nicht, das mehr als die 500000 Pkw,s produziert werden. Elon Musk möchte nur, das die arme polnische Grenzregion, in Zukunft ohne Fördermittel des Landes, des Bundes und der EU auskommt. Er schafft sehr viele Arbeitsplätze, so das Ostbrandenburg, nicht immer nach neuen Steuergeldern und Förderungen ruft. Als nächstes investiert Elon Musk, in die Strukturschwache Lausitz, denn dort, wird genauso wie in Ostbrandenburg, immer nach neuer Unterstützung zur Schaffung oder Erhaltung von Industrie Arbeitsplätzen geschrieen. Weil Ost-und Südbrandenburg immer nach Förder-Milliarden rufen und das seit der Wende, schaffen Tesla und Elon Musk tausende neue Arbeitsplätze.

  23. 4.

    Demzufolge dürfte es Sie nicht überraschen, dass die ersten drei vorzeitigen Genehmigungen auf Grundlage der im Januar ausgelegten und nicht als genehmigungsfähig zu bezeichnenden Antragsunterlagen erteilt wurden.

  24. 3.

    So mancher ist halt immer noch überrascht über den BImSchG §8a obwohl der in Brandenburg oft gezogen wird.

    500.000 von 18.000.000 PKW/a inkl. der von Ihnen gelobten Asien-Importe halte halte ich für nicht besonders viel. Da ist mir dann aber doch die Wertschöpfung vor der Haustür lieber als in Fernost.

  25. 2.

    Warum wundern Sie sich nicht was man heute in Deutschland ohne abschließende Baugenehmigung errichten kann ? Zur Frage: Kann mir nur vorstellen, dass es mal Zulieferbetriebe geben wird und hier irgend eine Gesamtzahl Beschäftigter angegeben wird. Ob Tesla jährlich 500 000 Fahrzeuge absetzen kann will ich erst bewiesen sehen.

  26. 1.

    Hallo,

    gibt es schon Prognosen, wie viele Fahrzeuge hier perspektivisch insgesamt, also in letzter Ausbaustufe, jährlich vom Band rollen sollen? Die neuerdings kursierenden 40.000 neuen Arbeitsplätze lassen für mich eine Vervierfachung der bisherigen Planungen vermuten, was grob 2.000.000 Fahrzeugen pro Jahr entspricht. Absatz vorausgesetzt.

    Freundliche Grüße

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