Gasoemter in berlin-Schöneberg (Bild: imago images/Frank Sorge)
Audio: 88,8 | 27.05.2020 | David Donschen | Bild: imago images/Frank Sorge

Euref-Campus in Schöneberg - Tesla plant laut Bericht Entwicklungszentrum im Gasometer

Der US-Elektroautobauer Tesla will möglicherweise am Euref-Campus in Berlin-Schöneberg sein Design- und Entwicklungszentrum einrichten. Das berichtete zumindest am Mittwoch der "Tagesspiegel". Die Senatsverwaltung für Wirtschaft und "Berlin Partner" bestätigten dies dem rbb gegenüber jedoch nicht.

Bis zum Einzug vergehen wohl noch Jahre

Tesla will im brandenburgischen Grünheide ein Elektroautowerk für den europäischen Markt bauen. Ergänzend dazu will der Konzern von Elon Musk ein Entwicklungszentrum in Berlin ansiedeln. Bis Tesla dort eingezogen sei, vergingen sicher noch einige Jahre, so der "Tagesspiegel".

Der Gasometer auf dem Euref-Campus fungierte bis 1995 als Gasspeicher und wurde durch die Talkshow von Günter Jauch im Ersten bundesweit bekannt. In den vergangenen Jahren hat sich der Campus als Standort für Klimaschutz und Energiewende profiliert, rund 150 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups sind auf dem rund 5,5 Hektar großen Gelände angesiedelt.

Im kommenden Herbst soll der Berliner Gasversorger Gasag in einen Neubau ziehen, der dann auch von einem Teil der bundeseigenen Deutschen Energieagentur (Dena) bezogen wird. Anfang kommenden Jahres soll dann der Bundesverband Erneuerbare Energie seinen Sitz von Berlin-Mitte zum Euref-Campus verlegen.

Sendung: Abendschau, 27.05.2020, 19:30 Uhr

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8 Kommentare

  1. 8.

    Es ist in der Bundesrepublik schon lange üblich, dass Menschen den Arbeitsplatz wechseln. Die werden dank privatwirtschaftlicher Strukturen eben nicht nur je nach Parteitreue zugeteilt. Oder glauben Sie wirklich nach erfolgreicher Pilzsuche, dass VW schon vorher viel eigenes Personal hierfür in Berlin gehabt hatte:
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/07/volkswagen-vw-berlin-mitte-wecampus-eroeffnet.html

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    Aber Achtung: Russisch als einzige Fremdsprache wäre nicht besonders hilfreich.

  2. 7.

    Woher will man findige Leute nehmen ? Abwerben ? Das wird noch Probleme geben.

  3. 6.

    Ich hab ja tatsächlich Hoffnungen das weder R2G, noch irgendeine ominöse Bürgerinitiative die Aktivitäten von Tesla hier in Berlin zu be-/verhindern versucht.

    Zum einen, so denn die Aussage im Tagesspiegel korrekt ist, werden vorraussichtlich bis zu 2.000 Arbeitsplätze für gut- bis hochqualifizierte Menschen geschaffen und zum anderen ist der Euref-Campus ja bereits besiedelt.

    Die Chance das man hier auf den springenden, nordbabylonischen Grottenolm, die zirpende Hägebauchfledermaus oder gar ein Einhorn trifft, ist ja eher gering. Aber warten wir ab. Menschen sind ja kreativ.

  4. 4.

    Trau keinem Ami - Ami go hom

  5. 3.

    Wenn das wirklich, so wie im TS steht, knapp 2.000 Arbeitskräfte werden, dann kann man Tesla wirklich nur gratulieren. Und das dürften ja dann fast ausschließlich Arbeitsplätze im höheren Bereich sein.

  6. 2.

    Mal sehen, wann auf dem fraglichen Gelände die erste Mopsfledermaus entdeckt wird...

  7. 1.

    wo bleiben da jetzt unsere grünen Umweltschützer um dagegen zu protestieren ? Ist doch Tesla

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