Landesumweltamt - Tesla darf Bau der Lackieranlage vorzeitig beginnen

Blick über die riesige Baustelle der Tesla Gigafactory (Luftaufnahme mit einer Drohne). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Der US-Elektroautobauer Tesla hat für den Bau seiner Fabrik im brandenburgischen Grünheide bei Berlin eine weitere vorzeitige Genehmigung erhalten. Das Landesamt für Umwelt hat zugelassen, dass Tesla die Lackieranlage im geplanten Fahrzeugwerk einbauen darf. Dies geschiehe allerdings auf eigenes Risiko, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte. Die Erlaubnis zum vorzeitigen Baubeginn geschieht nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz.

Die Lackieranlage soll vor allem Wasser und Lösemittel sparsam einsetzen, wie das Umweltministerium am Mittwoch weiter mitteilte. Die Prüfung des Antrags sei umfang- und detailreich gewesen, weil er die im Wasserschutzgebiet befindliche Betriebseinheit betreffe, in der mit Chemikalien umgegangen werde. Da keine neuen Flächen in Anspruch genommen werden, seien keine weiteren Auflagen zum Naturschutz erforderlich, wie es vom Ministerium weiter hieß.

Weitere Genehmigung für Waldrodung

Zuvor hatte das Landesamt für Umwelt am Montag genehmigt, dass der US-Elektroautobauer Tesla für den Bau seiner Fabrik weitere 82,8 Hektar Waldfläche roden darf. Das Gelände benötigt Tesla den Angaben zufolge für Rohrleitungen und als Lagerungsmöglichkeit. Bei einer ersten Rodung wurde eine Fläche von 92 Hektar abgeholzt.

Tesla will jährlich rund 500.000 Wagen der kompakten Fahrzeuge Model 3 und Model Y bauen. Bisher baut Tesla über einzelne vorläufige Zulassungen, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung des Landes Brandenburg noch aussteht. Naturschützer und Anwohner befürchten negative Folgen für die Umwelt.

Weitere Bauanträge gestellt

Nach Angaben von Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) hat Tesla zwei weitere Anträge auf Zulassung eines vorzeitigen Baubeginns gestellt. Diese beziehen sich auf den Einbau der technischen Gebäudeausrüstung in den bereits stehenden Roh-Bauten auf dem Tesla-Gelände. Für den Zeitpunkt der abschließenden Genehmigung des Baus der Fabrik konnte Vogel noch keine Prognose abgeben. Noch lägen nicht alle Unterlagen vor, sagte er im Umweltausschuss.

Tesla-Unternehmenschef Elon Musk will das künftige Werk des Elektroauto-Herstellers bei Berlin auch zur weltgrößten Batteriefabrik machen. Dazu konnte das Ministerium am Mittwoch keine weiteren Angaben machen. Noch lägen keine Antragsunterlagen vor. Was genau Tesla da bauen wolle, sei mitentscheidend, in welchem Verfahren sich des Themas angenommen werde, so der Umweltminister.

Sendung: Brandenburg aktuell, 2.12.2020, 19:30 Uhr

69 Kommentare

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  1. 69.

    Habe mir soeben ein altes Foto angesehen, dass mein Vater mal machte. Ein kleinerer LKW mit Holzvergaser. Nach heutigen Gesichtspunkten voll ökologisch. "Kraftstoff" waren kleinere Holzklötzchen, die säckeweise mitgeführt wurden. Oben hatte der "Kessel" eine kräftig verriegelte Einfüllöffnung. Offensichtlich nutzte man das bei der Vergasung entstehende CO, dass dann zu CO2 verbrannte. Damals gab es mit Sicherheit keinerlei Abgasreinigung ( Rußpartikel ). Welch Leistung der Motor hatte ist mir nicht bekannt. Aber immerhin ist ein steinebeladener Anhänger an einer beachtlichen Steigung zu erkennen. Wenn ich ein solches Auto hätte würde ich humanerweise den A.Neumann als Holzzerkleinerer einstellen. Mindestlohn garantiert.

  2. 68.

    Ach so, ich bin mir auch immer noch nicht sicher, ob die Entscheidung einer Genehmigung nicht allein durch die Ämter Erfolgt. Da sind viele der Nasen mindestens so lang wie sie es mir anhängen wollen. Sie spielen auf Zeit und hoffen, dass die Lügen, die die Rechtmäßigkeit suggerieren sollen, verblassen. Im übrigen, sehr geehrter Herr N. Besteht ihr kartenhaus lediglich nur aus Konsum und Wachstum. Von Umweltschutz kann aus erwiesen Gründen nicht die Rede sein.

  3. 67.

    H abe doch eindeutig genug benannt, dass es um die allerersten blauen Ordner geht, die wir alle hier tatsächlich präsentiert bekommen haben mit der Bemerkung, dass es so außerordentlich gründlich von Tesla formuliert wurde. Es waren 4 oder 5 Ordner. Mehr nicht. Dann begann die Salamitaktik. Halten sie uns doch nicht für blöd. Gestern sagte der Christianie; DDR-Jugendbeauftragter oder so und heute nicht in GH wohnender BM von GH, dass er mit der größten Batteriefirma nicht gerechnet hätte. Reißt doch ganz Grünheide ab und schüttet die Löcknitz zu.

  4. 66.

    Oh, der nächste Strategieschwenk, weil Sue bisher vir allem mit einer immer länger werdenden Nase aufgefallen sind. Erst waren es Tiere, die selbst die Grüne Liga nicht kennt und deshalb nicht vor Gericht vorgebracht hatte.
    Dann war es die Ihrer Meinung nach "verkorkste Energiewende" und jetzt das Konsumverhalten allgemein. Dabei hatten auch Sie doch immer wieder vorgeschlagen, dass die Fabrik woanders gebaut werden solle. Dabei hatten Sie bei Ihrem Einstieg in die Grundsatzdiskussion vor Monaten nichtmals LSG von NSG unterscheiden können und die munter miteinander verwechselt.

  5. 65.

    Wenn sie Fahrzeuge gleicher Kategorie ggü. stellen gewinnt,gerade in betracht der sehr hohen Lebenserwartung eines BEV, die E Variante ggü. einem Verbrenner. Auch wenn,noch,die Herstellung mehr benötigt. Man muss kein Genie sein,um zu erkennen,dass es effizienter ist ein Auto mit Strom zu tanken. Das fängt schon beim Wirkungsgrad der beiden Antriebsarten an. Wenn dann der Idealfall eintritt, das nur Ökostrom genutzt wird,den es wohl an Ladesäulen hierzulande nur gibt.
    Dagegen muss das Öl rund um den Globus transportiert,raffiniert u. wieder transportiert werden. Kostet alles Energie und ist gleichzeitig mit Verlust behaftet. Ich kann mir vorstellen,das es effizienter wäre,direkt ein Kraftwerk damit zu betreiben. Der Wirkungsgrad jenes sollte höher liegen, als der eines Verbrenners.Der Rest der Aufgezählten Punkte hat mit dem Thema nichts zu tun. Denn all das ist unabhängig von der Antriebsart. Da hilft nur weniger PKW.

  6. 64.

    Sind Ihnen Millionen Verbrenner lieber? Die haben zwar nur kleine Traktionsbatterien, benötigen aber über die Lebensdauer tausende Liter fossilen Kraftstoff und werden auch nicht aus Holz geschnitzt und nicht mit Ziegenleder bespannt..

    Schauen Sie sich nur Menschen wie die grünen Senatierende in Berlin, Tram88 oder den Invalidenstraßenaktivisten an, die nicht auf das MIVen verzichten wollen. Wenn Sie die alten Grundsatzdiskussion gelesen hätten, wüssten Sie, warum es einen gesellschaftlichen und politischen Konsens weg vom ICE hin zum EV gibt. Die damals nur angekündigten kobalfreien Batterien sind zum Leidwesen der Verbrennerstammtische schon Realität geworden wie eben auch die CO2-Bilanz für das BEV spricht.

  7. 63.

    Warum schreiben sie und Herr N soviel, wenn doch alles gelogen sein soll. Sicherlich gab es Nachträge, weil nicht vollständig, das LSG gab es schon vor einer Zeit zu der es keine Förderung gab. Ich denke, sie haben sorge, ihren Lebensstil nicht aufrecht erhalten zu können, wenn eines Tages die fröhliche Konsumwelt zusammen bricht. Dafür ist es dann auch recht einen Wald mit allem Leben zu opfern. Und sie haben insofern Recht, wenn sie sagen für westlichen Konsum stirbt noch mehr Urwald..

  8. 62.

    Wie würden Sie es denn angehen?Den Kampf um Senkung der CO2-Emmissionen.
    Stellen Sie sich vor, die Menschen in Indien, Indonesien und Brasilien wollen auch alle mal ein Auto besitzen und fahren.Was würden Sie diesen denn dann für ein Auto verkaufen wollen.Oder sollen sie lieber gleich verzichten.Wird wohl nicht funktionieren.

  9. 61.

    Die Antworten kennen Sie ja selber.Als Argumente kommen dann von solchen Menschen wieder,das hier eine spektakuläre neue Tesla-Fabrik entsteht,3 Fach gesichert ect.Oder (Elon Musk verspricht "umweltfreundlichste Fabrik der Welt")'Das Tesla hier neue Verfahren einsetzt z.b.weniger Kobalt ect.benötigt.Das wird alles wieder schön geredet.In der Lackierhalle werden vielleicht auch nur Lebensmittelfarben verwendet.Gespachtelt und geschliefen wird da zwar auch,aber die Lüftungssysteme filtern zu 100% alles weg?.Sprich:Luftschadstoffemissionen und Geruch und Staubpartikel in dieser Fabrik sind natürlich gering.24/7 365 Tage ist hier bei 500.000 Autos.alles kein Problem.Aber wie Tesla den Klimawandel entgegenkommt,das wurde bisher nicht erwähnt.(Die Positiven eigenschaften)Obwohl.doch es werden ja Arbeitsplätze geschaffen.Das Hauptargument!Mehr fällt den dann auch nicht wirklich ein.

  10. 60.

    Mal wieder ein Beitrag voller Behauptungen ohne auch nur einen Beleg zu liefern.
    Wenn sie Beweise dafür haben,dass die Antragsunterlagen nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprachen, dann legen sie diese endlich vor. Und selbst wenn welche gefehlt hätten,so reicht man diese nach,wie jeder andere auch. Und dann auch noch eine Batteriewerk mit einem Chemiewerk gleichsetzen...
    Googeln sie einfach mal nach Fotos. Eventuell fällt ihnen rein äußerlich schon was auf.
    Warum das NSG kleiner werden sollte, weil in 1km Entfernung zur westlichsten Grenze Fahrzeuge produziert werden, unbeantwortet.
    Ein LSG sollten sie nicht überbewerten. Oft will man nur die Fördermittel abgreifen. Wenn man ges. Brandenburg betrachtet sind knapp 41% der Fläche Wald,Gewässer u. sonst. Vegetation. Fast 49% Landwirtschaft der Rest Verkehr u. Bebauung. Gleichzeitig sind ca. 40% der Fläche BB LSG. Was könnte jetzt also alles LSG sein...
    Von daher ist das LSG um Tesla herum nichts besonderes, sondern die Regel.

  11. 59.

    Sie halten den BEV für das kleinere Übel?Das in Massen/Millionen Weltweit hergestellt wird.Versuchen Sie doch einmal in den Diskussionen hier rund um Tesla, überzeugte Verbrennerfahrer davon zu Überzeugen, dass die von ihrer CO2-Schleuder lassen sollen.Deren Ausreden sind vielfältig.Achso und die E-SUVs sind keine CO2-Schleuder bei der Herstellung?Dann machen Sie sich mal schlau über die vorgänge bei einen Presswerk,Gaswerk,Lackierarbeiten ect.Sie spielen das alles runter,und begründen das,dass Tesla neue Verfahren einsetzt.Weniger Kobalt benötigt ect.Das ist alles SCHÖNREDEREI von Ihnen wie von Politiker oder Musk. Hier wird in Massen Produziert,hier geht es um massen an Rohstoffen,sei es Alu,Lacke,Lösungsmittel ect.Da spielt es am ende keine grosse Rolle,ob einer weniger von Prudukt X benötigt.Gefahrenstoffe sind Gefahrenstoffe,ob 50.mg oder 1 L.Auch Tesla produziert nicht Emissionsfrei auch wenn am ende weniger als andere.Das ist alles augenwischerei.Die Masse machts.

  12. 58.

    Ich hatte ja gefragt, was gefehlt haben solle. Sie wissen das erwartungsgemäß natürlich auch nicht, sondern geben die altbekannten inhaltsleeren Allgemeinplätze und dystopischen Phantastereien ab. Dabei können (oder wollen) Sie nichtmals Batterieproduktion von Akkuzellen-Produktion unterscheiden. Erstere war mit zugelieferten Zellen vorgesehen. Die Einsparungen bei Wasserverbrauch wurden vor allem dadurch erzielt, dass Kunststoffteile fertig zugeliefert werden sollen. Sie ignorieren gefließentlich die Berichterstattung des RBB. Auch ignorieren Sie, dass die Hallen über weite Strecken nach der Planungsänderung niedriger und nur noch einstöckig ausgeführt werden.

    Haben Sie fundierter Einwände vorgebracht oder das bewusst unterlassen, weil Sie die wiederkehrenden Behauptungen immer noch nicht mit Fakten unterfüttern können? Falls Sie noch etwas relevantes finden, steht Ihnen der Klageweg offen. Doch Achtung: Richter urteilen nach Recht und Gesetz, auch wenn das Ihnen nicht gefällt.

  13. 57.

    Sie wissen es doch genau, dass die Unterlagen unvollständig waren. Es wurden neue Unterlagen eingereicht die zur Einsicht auslagen und es gab ein weiteres Verfahren zum einreichen von Stellungnahmen und Widerspruch. Wurde doch im übrigen darauf hin auf Batterie Produktion verzichtet um den Anforderungen an den wasserverbrauch gerecht zu werden. Nun wird es die größte Batterie Produktion der Welt, also das größte Chemie Werk im Trinkwasserschutzgebiet. In einer der trockensten Gegend Brandenburgs. Direkt an einem Naturschutzgebiet welches am Ende nicht mehr größer ist, als diese blö... Giga Fabrik. Die umliegenden Landschaftsschutzgebiet sind ein wichtiger Bestandteil des Naturschutzgebiet. Aber das wollen sie ja nicht verstehen. Konsum und Ressourcenverbrauch ist viel wichtiger.

  14. 55.

    Butter bei die Fische! Welche *vorgeschriebenen* Unterlagen hatte Tesla nicht auslegen lassen? Belegen Sie bitte auch Ihre Behauptung zur gründlichen Formulierung.

  15. 54.

    Scheibchenweise!!! Die Fabrik produziert dann irgendwann Autos, ohne Baugenehmigung? Schaun ma mal!

  16. 53.

    Schön, sie halten mich für blöd. Warum wagte Tesla es aber mit nur 4 Ordnern und warum hat man die Tesla nicht um die Ohren geschlagen sondern uns berichtet, dass bisher niemand so gründlich seine Anträge formulierte wie Tesla mit den "4" ? Wenn ein Ami uns Ossis für dämlich hält ist das ein geschichtlicher Beweis. Schreiben sie Tagebuch wie ihre Oma ? Dann los. Wenn sie mich für blöd halten-dürfen sie. Haben sie sich schon als Bandarbeiterin beworben ? Tesla sucht gerade sie.

  17. 52.

    Unser so einmalige blaue Planet mit Kontinenten, Bergen, Wiesen und Ozeanen- betreut und gewärmt von unserer Sonne zeigt deutliche Anzeichen einer chronischen Erkrankung. Menschen produzieren da aus den Schätzen der Erde heute einfach zu viel Gift und Galle. Richtig verwertet und rückgeführt wäre ja nicht die Gefahr. Plastik gehört nun mal nicht ins Meer. Wer tut aber so etwas ? Wir in Europa wohl eher nicht. Politiker könnten aber Randale machen-dort wo so gesündigt wird. Oder schlimmer: Alle wissen der nächste Krieg ist der letzte weil der tötlichste. Aber was tut man ? Rüsten; einer besser als der andere und das alles von Steuergeldern. Wir könnten Afrika erblühen lassen. Neee, ausplündern für unsere so tolle Art zu leben.

  18. 51.

    Ihre Ahnungslosigkeit ist immer wieder erschreckend. Warum Tesla zuerst nur vier Ordner und später über zwanzig eingereicht hatte haben Sie nicht verstanden. Das ist den Kritikern zu verdanken, denen der gesetzlich vorgeschriebene Umfang der Unterlagen zu dünn gewesen ist. Sie sind mit vieren schon überfordert.

  19. 50.

    Nicht nur die europäischen Verbrennerhersteller haben beim Abgasbetrug vergessen, ehrlich zu sein.

    Sie könnten ebenso gut mit der Tram88 zum einkaufen fahren. Zudem liefert nicht nur Amazon seine Kunden, auch Baumärkte tun das. Allerdings betreiben die keine Prime-Flugflotte, damit die Kunden schneller glücklich werden. Sie merken immer noch nicht, dass Sie sich mit Ihre Geschreibsel über die Umwelt unglaubwürdig machen, wenn Sie selber es nicht für nötig halten, Ihr Verhalten mit Verweis auf andere immer wieder kläglich versuchen klein zu tippen. Welcher Monegasse lamentiert hier fadenscheinig über den Fabrikneubau in diesem Industriegebiet?

    Das Thema ÖPNV interessiert "Tram88" wenig. Ihre Kommentare dort sind jedenfalls sehr selten. Dass ein BEV für die Fläche die bessere Alternative ist habe ich mehrfach kundgetan wie ich auch die SenUVK immer wieder für den schleppenden ÖPNV-Ausbau kritisiere.

  20. 49.

    Realitätsverweigeren ist meist nicht zu helfen. Schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf. Es Handelsschule dabei nicht um irgendeine Firma, sondern eine des Landes. Es verwundert nicht, dass Sie die RBB-Berichterstattung bewußt ignorieren, weil Sie selber wissen, dass Ihre Argumentation dann nichts als dystopisches Märchen sei würde.

  21. 48.

    Sie haben etwas vergessen oder eher Absicht ? Halten sie den Marsmenschen für einen Demokrat oder eher für ein kapitalistisches US-Schlitzohr ? Ein europäisches Unternehmen hätte ehrlicher und müßte ehrlicher arbeiten. 4 Ordner-mehr nicht. Wenn da was faul ist-ab in die Tonne. So geht Demokratie.

  22. 47.

    "Großflughafen"- was kann der Neumann denn dafür, das es nur noch piept ? Es waren unfähige Politiker, die das alles so verzappt haben. Eine Fachfirma als Leitfirma mit den besten Nebenfirmen hätten sogar Geld zurück gegeben. Ich sehe die Typen noch betrippelt vor den Kameras sitzen. Als ich Strahltriebwerkmech. erlernte hat noch niemand an CO2 gedacht. Nicht mal an FCKW. Als ich die Formel und die Weltproduktion irgendwann kannte war mir klar wer was mit unserer Welt anstellt. Der kleine i-10 für Einkauf etc ist eine Minifliege gegen die großkotzigen Spritverbrenner. Fahren sie mal in die Fürstengegend am Mittelmeer. Unsere Medien müßten die zur Schnecke machen. Sie schweigen und faseln über die notwendige Elektromobilität. Wenn die corona-Pest vorbei ist fahre ich wieder mehr mit dem Bus.

  23. 46.

    Flächenländer hat der liebe Gott erhalten damit niemand verhungert auch wenn der sich in Beton-und Steinwüsten verzogen hat. Nun auch noch unendlich viele Spargeltürme in die Lande setzen oder Solarfelder für die Stadtmenschen aufstellen zu müssen wo man schon durch die verordnete Massentierzucht überfordert ist und die Natur, Wasser und Menschen hier schadet und nur, dass die verweichlichten Stadtmenschen mit BEV und nicht mit ÖPNV durch die noch grünen Lande kutschieren zu können. Dann gibt es noch die, die uns befehlen wollen unser sauer erarbeitetes sparsame Auto abzustoßen um vom knappen Stromkuchen auch ein paar Elektronenkrümel zu ergattern. Zu Preisen, die in der Stadt festgesetzt werden. Uiiiiiiiii.

  24. 45.

    Eine Fabrik, wenn diese sinnvoll ist, sollte immer dort gebaut werden, wo es kein Umweltfrevel gibt. Möglich alter Tagebau oder in der Weite der Mongolei. Wie Musk sein Geld verdient, ist hier bereits dargelegt worden. Den interessiert die Umwelt nicht. Einfach mal der Anteil seiner Autos zum Rest ansehen... Über den humorvollen Beitrag von A. Neumann, dass eine Firma für die Ersatzpflanzungen beauftragt wurde, diesem Mann ist nicht mehr zu helfen. Ihm interessiert nicht, wie die nächste Generation leben soll. In der Hoffnung er bekommt noch einen Vorgeschmack mit, wenn er durch die ostkalifornische Steppe bei Grünheide robbt, um eine Wasserstelle zu finden.

  25. 44.

    So ist es hat, wenn Polemik fehlendes technisches und rechtliches Verständnis ersetzen muss. Das schreibt man sein eigenes Verhalten durch Vergleiche mit Großflughäfen klein und greift zur Polemik, um das zu kaschieren.

  26. 43.

    CEMEX "produziert" zwar auch jede Menge CO2; das liegt am Ausgangsprodukt CaCO3; bekannt als Kalkstein. Nebenan befindet sich aber gleich das Kalkwerk-gehört zur FELS-Gruppe aus Göttingen. Da liest man nun etwas von Zertifikaten. Haben sie gewußt, dass man Kalk für die Zuckerproduktion aus Rüben benötigt ? Ich wußte nur bei der Stahlherstellung um
    Schwefel zu binden. Daraus macht man dann die bekannten Rigipsplatten.

  27. 42.

    Schon wieder vergessen? Ihr "Gott" Manfred Stolpe hatte damals die Finger mit im Spiel gehabt wie auch Ihre "Göttin" Hildebrandt. Der B-Plan wurde ebenso wie die Wasserversorgung in einem demokratischen Verfahren mit Bürgerbeteiligung verabschiedet. Denken Sie an die Worte von Richard von Weizsäcker, auch wenn Sie die Wahrheit immer wieder schnell vergessen. Demokratie heißt eben nicht, dass man nur laut rufen muss, damit die Gesetze geändert werden, nach denen hier gebaut wird. Die ständigen Vergleiche mit anderen, diesmal Ihr Stinker mit einem Großflughafen, zeigen eher von fehlendem Verständnis.

  28. 41.

    Wenn es ihnen nicht passt, dass durch ein Unternehmen im rechtlich zulässigen Rahmen gebaut wird, gehen sie in die Politik und bewirken, dass jener Rahmen geändert wird. Bis dahin steht es jedem frei sich in diesem Rahmen zu bewegen. Auch wenn ihnen dass, aus nachvollziehbaren Umweltaspekten, nicht passt.

  29. 40.

    Schreiben sie doch nicht solch Flachsinn. Götter haben entschieden, dass das einst bewaldete Trinkwasserschutzgebiet und angrenzende nicht bebaubare Gebiete Kraft Gesetz Industriegebiet zu werden haben. Warum immer noch auf Widerruf und Gefahr für den Marssondermenschen E.Musk kann ich nicht nachvollziehen. Sie sind frei von Skrupel und obendrein Tesla-Berliner. Sie sind tapfer und standfest. Ich auch. Nebenan steht so ein tauber Flughafen, der aus ökologischer Sicht weniger Daseinsberechtigung hat als ein so kleiner i-10.

  30. 39.

    Sie sollten nicht von sich auf andere schließen. Nur weil Ihnen der B-Plan und die Unterlagen von Tesla zu komplex sind und Sie sich nach eigenen Aussage nicht für deren Inhalt interessieren, heißt dass nicht, dass die Behörden die Unterlagen ebenfalls nicht verstehen.

  31. 38.

    Stöbern Sie in den alten Diskussionen aus dem vergangenen Winter. Es ist grundsätzlich legal, dass dort eine Autofabrik gebaut wird. Daran ändert auch Ihre Haltung zum Konsum und zum Kapitalismus nichts. Mir ist eine Fabrik hier lieber als in China wie ich auch dem gesellschaftlichen Konsens zum Wechsel auf die Elektromobilität zustimme, weil ein BEV eben das kleinere Übel als ein Verbrenner ist. Versuchen Sie doch einmal in den Diskussionen hier rund um Tesla, überzeugte Verbrennerfahrer davon zu Überzeugen, dass die von ihrer CO2-Schleuder lassen sollen. Deren Ausreden sind vielfältig.

  32. 37.

    Wäre Ihnen solch eine Fabrik zB in Polen lieber?Wird dort noch mehr auf Auflagen,Standards etc geachtet?
    Wie würden Ihre Ideen aussehen um den globalen CO2-Ausstoß zu reduzieren?
    Biosprit?Wasserstoff?Verbrenner?Verzicht?Kernkraft?
    Da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, welche aber auch in der 3. bzw aufstrebenden 2.Welt umsetzbar sein sollten.

  33. 36.

    Musk ist ein eiskalt kalkulierender Geschäftsmann.Der nutzt jedes gesetzliche Schlupfloch und jede staatliche Förderung so gut es geht aus.Musk glaubt,dass er das Richtige für den Erhalt der Menschheit unternimmt.
    Was hat aber der erhalt mit ein E-Auto zu tun?Millionen Menschen hungern,und leiden an Mangelernährung.Der Zustand der Weltmeere ist dramatisch.Wälder verschwinden um an Rohstoffe ranzukommen.Wasser und Böden werden vergiftet.Da kann man wohl kaum von Erhalt der Menschheit reden.Das E-Auto Rettet die Erde?Weltraumtourismus oder das Leben auf den Mars Rettet die Erde?Wo sind da Lösungen von den Visionär,Guru oder für was er so gehalten wird.Warum sollten Menschen erst auf den dem Mars leben,wenn wir eine intakte Erde haben.Wozu Musk aber nicht beiträgt.Und für 7 Milliarden Menschen wir es da auch keinen Platz geben.Aber wäre ja schön,wenn alle einen E-SUV besitzen würden?

  34. 35.

    War klar das wieder so eine Antwort von Ihnen kommt.(In Richtung andere machen das ja auch...)
    Ja genau,wir haben keine nennenswerte Inhalte,was gegen Tesla spricht.Bei den Befürwortern reicht es aus,das Arbeitsplätze geschaffen werden.Wo in anderen Ländern die Natur zerstört wird,wo Wasser und Boden verseucht wird.Aber in Deutschland wird ja auch alles nach neuester Norm sicher gebaut..Und laut Musk wird hier in Grünheide die umweltfreundlichste Fabrik weltweit entstehen.Hier werden wohl Lebensmittelfarben verwendet ect.In Deutschland halten wir alle "Vorschriften" ein,werben mit weniger belastungen ect.(neueste Technik).Aber was in anderen Ländern passiert ist egal.Hauptsache wir Deutschen haben Arbeit.Auf Kosten von Umwelt und Natur.

  35. 34.

    Warum sollten die Gefahrstoffe gerade an dieser Stelle nicht verarbeitet werden, wo dass in anderen WSG übliche Praxis ist? Hier in D. zählen immer noch recht und Gesetz. Um gegen die Fabrik vorzugehen, braucht es mehr als nur ein paar Allgmeinplätze ohne nennenswerten Inhalt.

    Ein Abgleich der Einwendungen hat offensichtlich dazu geführt, dass die nächste Vorabgenehmigung erteilt werden konnte. Es steht aber auch den Rechtsweg offen, dann aber mit faktenbasierenden Argumenten.

  36. 33.

    Wer der Berichterstattung des RBB gefolgt ist, weiß, dass Tesla einen landeseigenen Betrieb für die Vornahme der Ausgleichsmaßnahmen beauftragt hat.

    Deutschland leider nur eines der wenigen Länder, die ernsthaft aus der Kernenergie aussteigen. In UK laufen allerdings gerade die Kosten für ein KKW davon, während der zusätzliche Strombedarf für BEV überschaubar ist. S. dazu der Hinweis auf die alten Grundsatzdiskussion vom vergangenen Winter udn der Hinweis zum weiteren Produktportefolio von Tesla, zumal gerade in den Flächenländern viele die Möglichkeit haben, den benötigten Strom selber zu erzeugen.

  37. 32.

    Da die Brandenburger Regierung bisher nur auf Knien gerutscht ist, fällt es schwer sich mit breiter Brust diesem Ami entgegen zu stellen. Ja es ist unmöglich, aufzustehen.
    Wenn Nutzholz geerntet wird, erfolgt eine Neupflanzung. In Grünheide wird der Boden versiegelt und niemand kontrolliert die Ersatzpflanzung. Noch nicht mal das Landesumweltamt.
    Und, ohne Atomstrom läuft auch nichts. Würde auch schon Kommentaren genannt. Vehemend aber zurückgewiesen. Schön, dass es unser Heilsbringer selbst von sich gegeben hat.

  38. 31.

    Tesla setzt keine anderen Stoffe für die Lackierung ein, als all die anderen mehr als 40 Autowerke in Deutschland.
    Tolles Argument.Schreiben sie doch gleich das hier Tausend neue Arbeitsplätze geschaffen werden,die das alles rechtfertigen.
    Welche Maßnahmen hier zum Schutz der Umwelt ergriffen werden ist ausführlich in den veröffentlichten Unterlagen vom Juli beschrieben. Also Auffangeinrichtungen, doppelwandige Rohre, Auffangbehälter... Das ist zum Teil mehr als 3-fache Sicherheit und neuester Stand der Technik.
    Alles immer schön reden,das hier Gefahrenstoffe verarbeitet werden ist Ihnen egal.
    Ich denke mal die Einwendungen der Umweltschützer haben zu dieser langen Prüfung geführt. Auf die fundierten Antworten seitens des Umweltamtes bin ich gespannt.
    Ja und die vorzeitige Genehmigung vom Landesamt wurde schnell zugestimmt.Hauptsache das Werk steht so schnell wie möglich.Auf Kosten von Umwelt und Natur.

  39. 30.

    Elon Musk möchte hier mit einer völlig neuen Form der Lackierung punkten. Kann sein dass er dazu mehr Lösungsmittel braucht. Entscheidend ist, ob sicher mit den Chemikalien gearbeitet werden kann.

    Was Fremont in dem Zusammenhang mit Grünheide zu tun hat erschließt sich mir nicht.

  40. 29.

    Also CEMEX kauft pro Tonne Kalk CO2-Zertifikate?Und die schlagen sich dann in der Bilanz des Unternehmens wieder?
    So verstehe ich den Emissionsrechtehandel.Wer viel CO2 produziert, muss halt mehr Zertifikate kaufen und der Preis seines Produktes steigt.

  41. 28.

    Die Karosserie wird wohl in 3D-Druckanlagen "heranwachsen" anstatt im normalen Druckgussverfahren hergestellt.
    Prozess der Lackierung: Grundierung mit Korrosionsschutz, Versiegelung, Schallschutz-Schicht, Grundlack, Basislack, Klarlack...also Plastikfolien sehe ich da noch nicht.

  42. 27.

    Kann ich bestätigen. Wir haben hier ein Zementwerk- CEMEX und ein Kalkwerk-FELS- Gruppe. Für eine Tonne Kalkherstellung erzeugt man 1,2 t CO2. Da kauft man einfach Zertifikate und schon ist alles ÖKOBIO.

  43. 26.

    Es sieht doch bald keine Behörde mehr durch was dort gebaut wurde und was die genehmigen sollen. Ganz zu Anfang lobten unsere Behörden wie gründlich Tesla in 4 Ordnern alles genauestens beschrieben und beantragt hat. Wieviele Ordner sind es jetzt ? Wozu eine Lackieranlage ? Überziehen mit Folie ist doch der Renner. Die Plastiktütenfirmen dürfen ja nun bald keine Plastiktüten mehr herstellen. Aber Zulieferer für Tesla sichert auch da Arbeitsplätze. Wer über Spaltmaße meckert, dem sei gesagt: Belüftung ist wichtig.

  44. 25.

    Also meines Wissens nach werden in Deutschland seit vielen Jahren lösemittelfreie Lacke verwendet. Wieso Tesla plötzlich Lösemittel braucht ist wenig verständlich und sollte geklärt werden. Insbesondere ob ein Lack zur Anwendung kommen soll, der in Deutschland gar keine Zulassung hat.


    Soviel ich weiß ist in Fremont nicht fehlender Platz sondern die Genehmigung für die Lackieranlage die entscheidende Begrenzung für max. 500k Fahrzeuge je Jahr.

  45. 24.

    Noch nicht genehmigt ist wohl die Aufstellung der zunächst 600 Ladepunkte für die Fabrikmitarbeiter in in diesem Industriegebiet. Die wird erst später erwartet. Die Methanol-Generatoren werden aber sicherlich hier nicht benötigt wie auch z.B. in Ihrer Garage ja nach Ihrer Aussage genügend "Strom" vorhanden wäre.

    Sie hatten neulich doch auch stolz berichtet, dass Sie E10 in CO2 umwandeln. Bolsonaro würde über Sie lachen, gab es in Brasilien doch schon zu Käfer-Zeiten E100. Dabei ist der Standort dieser Fabrik doch auch ideal gewählt. Die Maismonokulturen liefern heute doch schon Energie.

  46. 23.

    Das Ergebnis der Anhörung wird in endgültige Genehmigung einfließen. Welche relevanten Einwände wurden nicht erörtert? Das Gerücht hatten Sie schon einmal gestreut ohne wie üblich ins Detail zu gehen. Ihnen scheinen die Argumente zum Thema auszugehen, so dass Sie ablenken müssen.

  47. 22.

    Tesla verdient sein Geld durch die schlechte Umweltbilanz seiner Konkurrenten.
    (Quelle: t-online.de/auto/recht-und-verkehr)

    Wer nämlich solche Abgasrechte kauft, kann dadurch – zumindest auf dem Papier – die eigene Klimabilanz verbessern und Strafzahlungen wegen zu hoher Abgaswerte verhindern oder zumindest senken. Da Tesla ausschließlich Elektroautos baut, die emissionsfrei fahren, kann der Hersteller seine Rechte ganz einfach zu Geld machen.

    Allein dadurch belief sich Teslas Nettogewinn im vergangenen Quartal auf 331 Millionen US-Dollar (ca. 278 Millionen Euro) – mehr als doppelt so viel (plus 131 Prozent) wie im Vorjahresquartal. Ohne den Verkauf der Abgasrechte hätte Musk keinen Profit vermelden können, sagt der Analyst Garrett Nelson von der Wirtschafts-Newsseite "Marketwatch". Der Kursverlauf der Tesla-Aktie wäre wohl ein anderer geworden.

    https://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_89012616/auto-tesla-womit-der-boersen-liebling-wirklich-sein-geld-verdient.html

  48. 21.

    Liebe*r Gerhard,
    wir berichten regelmäßig über die Kritik an der Tesla-Ansiedlung, etwa was die Themen Wasser, Wald und Verkehr angeht. In der kommenden Woche ist auch ein Beitrag über Kritik an der Batteriefabrik geplant. Das "Ergebnis der Anhörung" liegt noch nicht vor. Der finale Genehmigungsbescheid – so das Landesumweltamt ihn erteilt – dürfte da mehr Klarheit bringen. Uns liegen keinerlei Hinweise darauf vor, dass der Erörterungstermin "auf politischen Geheiß" abgebrochen wurde. Zu Elon Musks Auszeichnung müssen Sie sich an den Axel Springer Konzern wenden.
    Gruß aus der Redaktion.

  49. 20.

    Man merkt, dass Sie das baurecht nicht verstanden haben, welches den Bau einer Automobilfabrik an dieser Stelle zulässt. Datteln wurde übrigens auch mit vorläufigen Genehmigung errichtet und produzierte schon Strom und Wärme, als noch keine endgültige Betriebsgenehmigung vorlag.

  50. 19.

    Welche Anhaltspunkte haben sie denn dafür das Tesla nur zahlt und zurückbaut? Gibt es da Ereignisse aus der Vergangenheit die ihre Behauptung stützen? Beide Parteien haben sich darauf geeinigt, was passiert, wenn nicht genehmigt wird (Zusätzlich was gesetzlich sowieso geregelt ist). Alles andere ist nur Spekulation ohne Anhaltspunkte dafür.

  51. 18.

    Warum eigentlich in Polen?
    Da Grünheide ja lt. Alfred Neumann überwiegend von "reifen" Nutzholzplantagen umgeben ist, könnte eins der benötigten Atomkraftwerke doch auch gleich neben dem TESLA-Werk errichtet werden? Baubeginn sofort, die Genehmigung wird wie gehabt nachgereicht.

  52. 17.

    Da gibt es doch in Wildau ein startup-Unternehmen, dass eine Ladestation mit 4 Ladestellen entwickelt hat. Ein Motor-betrieben mit BIO-Ethanol treibt den Generator an. Die große Kiste kann überall hingestellt werden; auch in Nähe von Schnapsfabriken zur Absicherung des Nachschubs an Sprit. Es wird wirklich alles getan um E-Autos zu fördern. Wenn Musk auf die Idee kommt kleine Atomreaktoren wie z. B. solche wie U-Boot-Antriebe zu errichten läuft das nach § 8a ; hat sich doch bewährt. Man bekommt doch wohl "seinen" Tesla ab Werk Grünheide "vollgetankt" ?

  53. 16.

    Lieber rbb, warum kommen die regionalen Naturschutzverbände nicht zu Wort? Warum werden ständig die Wirtschaftlichen Interessen hervorgehoben? Was ist das Ergebnis der Anhörung? Die vorsorglich auf politischen Geheiß abgebrochen wurde? Warum wird jemand ausgezeichnet mit fragwürdigen Zukunftsvisionen? Nicht jeder ist der Meinung eines Tages einen Chip implantiert zu bekommen um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können! STOPPT endlich die Vernichtung des Waldes!!! ...wer auch immer dafür verantwortlich ist!

  54. 15.

    Ja Robert, bei den meisten heisst es aber Rückbau und Geldstrafe. Bei Tesla sicherlich nicht Rückbau aber Nachzahlung. Und da kugelt er sich vor Lachen

  55. 14.

    Komisch das Trump Tesla im Ausland produzieren lässt. Ich dachte immer Amerika zu Erst.

  56. 12.

    In den alten Grundsatzdiskussionen vom vergangenen Winter findet man ein paar Zahlen zum Primärenergiebedarf des Straßenverkehrs:
    Aktuell: knapp 800 TWh, zumeist fossile Kraftstoffe mit Beimischung von Bio-Ethanol
    100 % batterieelektrisch: rd. 200 TWh
    100 % grüner H2: 1.000 TWh

    und zum Strom
    Bruttostromverbrauch 2019: 575 TWh
    Strom erzeugt aus EE 2019: 243 TWh

    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/tesla-akkus-wenn-elf-avocados-umweltschaedlicher-als-eine-e-auto-batterie-sind/25291904.html
    https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/erneuerbare-konventionelle-stromerzeugung

  57. 11.

    Man kann auch als "kleiner" auf eigenes Risiko losbauen. Ich kenne sogar einen Sachverhalt, bei dem gegen den Bebauungsplan verstoßen wurde. Der Übeltäter hat anschließend eine Strafe gezahlt und sein Haus blieb stehen, so wie er es wollte. Tesla sind weder die ersten noch die einzigen die vom 8a gebrauch machen. Sie stehen einfach nur im Fokus. Würde man jedes andere Projekt auch so verfolgen, würde einem auffallen, das Tesla hier nichts anderes macht.

  58. 10.

    Höchste Umweltstandarts? You made my day..... thanks a lot *lol*

  59. 9.

    Warum es bei dem großen Investoren so schnell geht und die Kleinen hinten runterfallen hat mit der Personalplanung Brandenburgs der letzten Jahre zu tun. Tesla hat bezogen auf Arbeitsplätze und Investitionsvolumen höchste Priorität.
    Wenn in Brandenburg nach höchsten Umweltstandards produziert werden soll, braucht man auch entsprechendes Personal.
    Über die Auslegung des §8a EmmSch.Gesetz ist hier genug diskutiert worden. Sie können ja dagegen klagen.

  60. 8.

    Tesla setzt keine anderen Stoffe für die Lackierung ein, als all die anderen mehr als 40 Autowerke in Deutschland.
    Welche Maßnahmen hier zum Schutz der Umwelt ergriffen werden ist ausführlich in den veröffentlichten Unterlagen vom Juli beschrieben. Also Auffangeinrichtungen, doppelwandige Rohre, Auffangbehälter... Das ist zum Teil mehr als 3-fache Sicherheit und neuester Stand der Technik.
    Ich denke mal die Einwendungen der Umweltschützer haben zu dieser langen Prüfung geführt. Auf die fundierten Antworten seitens des Umweltamtes bin ich gespannt.

  61. 7.

    Vielleicht wird demnächst in Polen (grenznah zu D) ein AKW gebaut, das dann das Werk mit dem ach so ungefährlichen Atomstrom versorgt. #Die Polen sind da ja eh offen,
    Sollte Herr M. noch mit Stromerzeugung beginnen, was ich mir durchaus bei seinem Agieren und dem gnadenheischenden Kniegerutsche der hiesigen Landespolitik vorstellen kann, dann wird Brandenburg zum Teletubbie- und Vogelschredederland oder zu einer riesen Spiegelfläche - suiper für´s Klima übrigens. Tja - Spaß kostet......bald unser Leben. :-)
    Bleibt gesund und vor allem: munter

  62. 6.

    Ich meinte natürlich vorgezogenen Baubeginn, obwohl abschließende Genehmigungen nicht vorliegen; die Einschränkung "auf eigenes Risiko" ist m.E. lächerlich.
    In einem Land, in dem wirklich auch nichts ohne Genehmigungen und Beschlüsse läuft, darf dieses Unternehmen ageiren, wie es ihm beliebt - dieser Eindruck wird immer präsenter. Und alles nur, weil es Versprechungen gibt.
    Klasse - an alle Häuslebauer, die ihr kleines Unternehmen dort mit unterbringen wollen: macht es genauso und die Knüppel zwischen die Beine sind im Anflug.

  63. 5.

    Langsam wird es immer unglaubwürdiger.Tesla kann alles ohne endgültige Genehmigung bauen.
    Gestern Abend im rbbFernsehen:ein kleiner Geflügelzüchterbetrieb wartet 6 Jahre auf eine Genehmigung für letztendlich ein Mini-Gebäude.
    Ist der regionale Kleinunternehmer nichts wert oder gibt es nachvollziehbare Kriterien für die ständigen Ausnahmen? Ankurbelung der Wirtschaft geht nur außerhalb des gesetzlichen Rahmens? Dann sollte man diesen und die Cetwaltungsvorgäne verändern und nicht belassen mit einerseits großzügigen Ausnahmen und andererseits Kleinkrämerei.

  64. 4.

    Wasserschutz / Naturschutz - alles wurscht - hauptsache bauen lassen, vor allem OHNE Genehmigung unter den Augen der Verantwortlichen der jeweiligen Ämter. Ich frage mich, welche Rolle ein "Landesumweltamt" oder eine "Naturschutzbehörde" überhaupt noch spielen, wenn dort alles, was die Natur (die ja sowieso nicht mehr existiert - weil planiert, versiegelt und verdrängt) betrifft, völlig außen vor ist.
    Ich möchte fundierte Antworten - bitte nicht vom selbsternannten Werbemanager Herrn A. Neumann - Sie halten sich bitte zu meiner Fragestellung raus - ich brauche und möchte IHRE Antworten nicht - vielen dank für die Rücksichtnahme.

  65. 3.

    Das ist ein großer Schritt nach vorne, zwei Monatespäter als geplant. Die Maschinenteile sind längst vor Ort und niemand kann hier mit nicht möglichen Rückbau argumentieren.
    Wenn jede einzelne Vorabgenehmigung derart intensiv geprüft wird. Was fehlt denn dann noch bis zur finalen Genehmigung?

  66. 2.

    Will der wirklich nur eine Lackieranlage bauen? ...siehe welt.de:
    "Musk gab zu, dass die Elektrifizierung des Verkehrs zu einem massiv steigenden Strombedarf führen wird. „Wenn der gesamte Verkehrssektor elektrifiziert wird, brauchen wir die doppelte Menge an Strom“, prognostizierte er. „Dazu müssen wir die Kapazitäten von Wind-, Solar- und Atomkraftwerken erhöhen.“
    Für die Nutzung der Atomenergie, die wie erneuerbare Energiequellen CO2-frei ist, sprach er sich dabei explizit aus. „Ich bin nicht gegen Atomkraft“, sagte er, „dort, wo keine Gefahr von Naturkatastrophen wie Erdbeben besteht, ist das Risiko der Nuklearenergie sehr klein.“
    Habe dazu leider noch keine Stellungnahme der wegen der Fabrik so euphorischen Grünen gefunden.

  67. 1.

    Die Lackieranlage soll vor allem Wasser und Lösemittel sparsam einsetzen, wie das Umweltministerium am Mittwoch weiter mitteilte.
    Wird natürlich kein problem sein,bei einer Massenprodukton,sprich 500.000 SUVs Jährlich.+Cockpit/Innenverkleidung ect.
    Fehlt nur noch der Spruch,das Tesla mit Kunststoff,Lacke,Alu,Kupfer ect.sparsam sein soll.
    Da kann man sich echt nur am Kopf fassen,das hier solche aussagen gemacht werden.







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