Tower am BER / Tesla T3 in Berlin (Quelle: dpa)
Bild: dpa

Jobmesse geplant - Arbeitsagentur prüft mögliche Jobs bei Tesla und BER

Eine mögliche Ansiedlung des US-Elektroautoherstellers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) beschäftigt bereits jetzt die Arbeitsvermittler. "Wir sind dabei abzugleichen, welche Profile werden benötigt, welche Qualifikationen brauchen Arbeitssuchende", sagte Bernd Becking, der Chef der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg am Montag. Die neuen Stellen bei Tesla seien eine Chance für Menschen in der Region, die ihre Arbeit verlieren.

Die Suche nach Fachkräften dürfte durch Teslas geplante Fabrik, in der der Hersteller ab 2021 den Kompakt-SUV Model Y fertigen will, auch für andere Betriebe schwieriger werden. "Ich glaube, das wird eine Herausforderung für Unternehmen, die schlechter zahlen", sagte Becking.

Jobbörse in Schönefeld geplant

Auch mit der geplanten Eröffnung des Flughafens BER Ende Oktober ist die Arbeitsagentur beschäftigt: "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Firmen bei der Suche nach Arbeitskräften zu unterstützen, die Aufträge für den BER haben", sagte Becking.

Für Juni sei für diesen Zweck eine Jobbörse in Schönefeld geplant. Es sei davon auszugehen, dass ein Teil der Mitarbeiter vom Flughafen Tegel nicht zum BER wechsele. "Auch denen, die in Tegel bleiben wollen, werden wir bei der Arbeitsplatzsuche helfen", sagte Becking. Der voraussichtliche Termin für die Schließung des Tegeler Flughafens ist der 31. Oktober 2020.

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2 Kommentare

  1. 2.

    Auch zwei Jahre nach dem Bericht von Amnesty International zu Kinderarbeit in den Kobaltminen, wurde Kobalt weiterhin von dort bezogen: https://www.cbsnews.com/news/cobalt-children-mining-democratic-republic-congo-cbs-news-investigation/
    (Nikola Tesla selbst meinte die Sklavenarbeit würde im 21. Jahrhundert von Robotern übernommen ;)
    Leider hat Musk, Teslas CEO, in Californien schon den Ruf schlecht zu zahlen und viele vermeidbare Unfälle mit Verletzungen in seiner Fabrik zuzulassen; und diverse Arbeitsrechtsverstöße wurden gerichtlich festgestellt. Die Haltung ist offenbar gewerkschaftsfeindlich. https://www.vox.com/identities/2019/9/30/20891314/elon-musk-tesla-labor-violation-nlrb

  2. 1.

    Ich glaube, das wird eine Herausforderung für Unternehmen, die schlechter zahlen", sagte Becking.Wir sind dabei abzugleichen, welche Profile werden benötigt, welche Qualifikationen brauchen Arbeitssuchende.
    Die neuen Stellen bei Tesla seien eine Chance für Menschen die dann zuzätzlich staatliche finanzielle Unterstützung erhalten?Wenn hier ausländsiche Konzerne wie Tesla in Deutschland nicht bereit sind,Fachkräfte Tariflöhne zu zahlen,dann muss man den klar machen,das hier nichts draus wird Firmen/Fabriken zu eröffnen.
    Wir müssen uns hier z.b.nicht nach Tesla richten,auch wenn neue Jobs erstehen.Da gibt es wieder staatliche finanzielle Unterstützung,wenn man einen zu niedrigen Verdienst hat.Und das kann es nicht sein.
    Arbeitet mal mit Hochdruck daran,das Arbeitnehmer/Fachkräfte bei der Suche nach Arbeit mit allen kräften unterstützen werden.Um angemessen entlohnt zu werden,und nicht andersrum,wo Lohndumping betrieben
    wird.

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