Collage: Waldameise und Tesla-Filiale (Quelle: dpa/Pleul/Stratenschulte)
Audio: Antenne Brandenburg | 13.02.2020 | Sabine Tzitschke | Bild: Collage: dpa/Pleul/Stratenschulte

Umweltschutz-Maßnahmen - Tesla will Waldameisen umsiedeln und Nistkästen aufhängen

Hunderttausende Elektroautos will Tesla in Brandenburg bauen. Wegen der riesigen Fabrik fürchten Naturschützer um Tiere und Pflanzen. Am Mittwoch hat der US-Hersteller nun ein Umweltschutzpaket vorgestellt. Die ersten Bäume könnten bereits am Donnerstag fallen.

Vor dem Bau seiner Fabrik bei Grünheide im Landkreis Oder-Spree will der Elektroauto-Hersteller Tesla rund 400 Nistkästen aufhängen und mehrere Waldameisen-Völker umsiedeln. Das geht aus einer Aufstellung zum Umweltschutz hervor, die Tesla am Mittwoch veröffentlicht hat. Zudem sollen Reptilien umgesiedelt und mit Schutzzäunen ferngehalten werden.

Das US-Unternehmen reagiert damit auf die Forderungen von Natur- und Umweltschützern. Außerdem will Tesla abgeholzte Bäume ersetzen und anderswo dreimal so viele Bäume wieder aufforsten. Auf dem rund 300 Hektar großen Gelände sollen etwa 90 Hektar Kiefernwald gerodet werden. 

Rodung könnte bereits am Donnerstag beginnen

Der Beginn der Abholzung steht offenbar kurz bevor. Mit "großer Wahrscheinlichkeit" würden die ersten Bäume wohl am Donnerstag fallen - das sagte Vize-Landrat Sascha Gehm (CDU) nach rbb-Informationen am Mittwochabend vor dem Kreistag Oder-Spree. Die Harvester, die Holzernte-Maschinen, stehen schon seit Tagen bereit. Allerdings steht die Fällgenehmigung des Landesumweltamtes noch aus.

Geplant ist, den Kiefernbestand bis spätestens Mitte März zu beseitigen. Allerdings ist schon jetzt absehbar, dass bis zum Beginn der Mitte März einsetzenden Brutsaison nur ein Teil des Areals gerodet werden kann.

Umweltschützer sind gegen schnelle Abholzung

Bei Umweltschützern stoßen die Pläne des US-Autobauers für dessen erste europäische Fabrik weiter auf Widerstand. Seitdem das Grundstück bei Grünheide im Landkreis Oder-Spree vor rund 20 Jahren schon einmal für BMW vorgesehen war, haben sich dort zahlreiche Pflanzen- und Tierarten ausgebreitet. Umweltschützer fordern daher eine behutsame Prüfung der Lage, statt den Wald möglichst schnell abzuholzen.

Auch der brandenburgische Landesverband des Naturschutzbundes (Nabu) sorgt sich um den Artenschutz. Nach Angaben von Geschäftsführerin Christiane Schröder siedeln auf dem rund 300 Hektar großen Tesla-Grundstück geschützte Reptilienarten sowie Baumfalken und Fledermäuse.

Mindestens vier Fledermäuse gefunden

Aufgrund der Kritik hat Tesla nach eigenen Angaben nun alle Bäume nach überwinternden Fledermäusen absuchen lassen. Dabei seien lediglich zwei Bäume mit entsprechenden Höhlen gefunden worden: In einem Fall handelte es sich um eine Zwerg- oder Mückenfledermaus, im anderen um mindestens drei Abendsegler. Die beiden Bäume sollen nun vorerst nicht abgeholzt werden. Außerdem sollen Zauneidechsen, die im Frühjahr ihre Winterquartiere verlassen, gefangen und umgesiedelt werden.

Frage der Wasserversorgung laut Ministerium geklärt

Nach wie vor strittig ist auch die Frage, ob die Tesla-"Gigafactory" mit einer ausreichenden Menge an Wasser versorgt werden kann. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Bündnis90/Die Grünen) hält diese Frage zumindest in der ersten Ausbaustufe für geklärt. Es liege eine Genehmigung vor, wonach der zuständige Wasserverband die Trinkwasserkapazität erhöhen könne. Auch die Abwasserfrage sei seit kurzem geklärt, sagte der Minister am Mittwoch im Landtag.

Für eine mögliche zweite Ausbaustufe und den damit verbundenen Wasser-Mehrbedarf versicherte der Minister, dass es keine Wasserentnahme im Trinkwasserschutzgebiet von Grünheide geben werde. Dafür müssten andere Lösungen gefunden werden, sagte Vogel.

Bis zu 500.000 Fahrzeuge pro Jahr

Anfang der Woche hatte Tesla den erwarteten Förderantrag für den Bau seiner Fabrik gestellt. "Die Unterlagen werden nun sukzessive vervollständigt", sagte der Vorstandschef der brandenburgischen Investitionsbank, Tillmann Stenger. Noch könne die Höhe der Fördersumme nicht beurteilt werden. Er gehe aber davon aus, dass sie bei weit über 100 Millionen Euro liegen werde, sagte Stenger.

Tesla will in Grünheide ein Werk bauen, in dem ab Juli 2021 in der letzten Ausbaustufe jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle vom Band rollen sollen. Derzeit läuft das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren.

Kaufpreis für Tesla-Gelände ist noch nicht fix

Nach wie vor unklar ist der genaue Kaufpreis für das Tesla-Gelände. Am Donnerstag wird er Thema im Landtagsausschuss für Haushalt und Finanzen sein. Der Landesbetrieb Forst hatte den Preis auf knapp 41 Millionen Euro festgelegt. Die Abgeordneten wollen nun darüber informiert werden, auf welchen Grundstückswert ein zweites unabhängiges Gutachten kommt.

Wenn die Schätzung vom ersten Wert abweicht, soll der Kaufpreis noch geändert werden. Der Besitz mit Eintragung in das Grundbuch geht erst auf Tesla über, wenn der Kaufpreis gezahlt ist.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 12.02.2020, 19.30 Uhr

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42 Kommentare

  1. 42.

    Nicht nur Brandenburg trocknet aus!

    Der Harz ist das beste Beispiel für einen drohenden Klimawandel. Das Harzer Wasserregal führte auf Grund anhaltender Trockenheit so wenig Wasser, dass die Leute um ihre Wasserversorgung bangen mussten (im November). Habe mich selbst davon überzeugen können, denn ich war lange Zeit Bad Harzburger und habe dort Wasserproben entnommen. Zeitweise brauchte man eine halbe Sttunde, um eine handelsübliche Wasserflasche zu füllen, nicht nur im Sommer!

  2. 41.

    Tesla zerstört nicht die Brandenburger Natur und Umwelt. Das war und ist die Landwirtschaft mit riesigen Monokulturen nach DDR-Vorbild. Diese Art von Landwirtschaft trocknet die Böden aus, aber nicht eine einzelne E-Autofabrik.

  3. 40.

    Für den Wassermangel gibt es heutzutage schon Wasserleitungen. Gab es aber auch schon im alten Rom, hat vor 2000 Jahren schon sehr gut funktioniert.

  4. 39.

    Die Geschwindigkeit bei diesem Projekt belegt eindeutig, dass die Landesregierung keine Bedenken zulässt, selbst die Stellungnahme vom NABU, dass dies ein gefährlicher Eingriff für die Zukunft dieses Landabschnitts ist, ignoriert Potsdam! Die Bäume werden abgeholzt, ohne dass es einen gültigen Kaufvertrag gibt, die geplanten Umsetzmaßnahmen gefährdeter Arten sollen wann erfolgen? Wenn die Rodungsmaschinen alles zerstört haben? Ach ja, dann ist nichts mehr da zum Umsiedeln! Die Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel einer ganzen Region, das Gift im Boden, die Erwärmung der Region wegen fehlender Baumschatten werden nicht sofort spürbar sein, aber dann ist Tesla längst weg! Wie kurzsichtig ist denn dies Regierung? Und warum haben sich die Grünen im Landtag von dem Projekt blenden lassen?

  5. 38.

    Cargolifter, Lausitz-ring und andere Großprojekte, sollten zumeist auch im Süden von Berlin-in der Lausitz und nicht im direkten Berliner Umland angesiedelt werden. Das war aber auch der Wille der Wähler, die in der Lausitz, neue Arbeitsplätze wollten. Und die gleichen Leute, sagen heute, die Tesla-fabrik soll auch in der Lausitz gebaut werden und meckern dann wieder, wenn Tesla in der Lausitz krachen gehen würde.

  6. 37.

    Natürlich das das Kürzel "SUV" auch wieder nicht fehlen. Die Medienkampagne zum Porsche-Unfall wirkt auch bei Ihnen offensichtlich noch nach.
    Ja Sorry.Tesla baut da halt SUVs.(Demnach will Tesla in der "Gigafactory" die Mittelklasse-Limousine Model 3 und das kompakte SUV-Model Y fertigen - sowie "künftige Modelle")Wird wohl der Tesla Pickup-Truck "Cybertruck".sein?Also sorgt allein das schon für ein gewisses Interesse mit ein sparsameren Ressourcenumgang?Bei 24/7 Betrieb?Hunderttausende SUVs im Jahr.
    Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass manche dem Morgenthau-Plan in verschärfter Form nachtrauern oder alternativ lieber Güter aufwendig importiert sehen würden anstell die hier zu produzieren.Sprich:wenn der das nicht macht,dann macht es ein anderer Menatalität?

  7. 36.

    Aber wo ist denn in einem so dicht besiedelten Land wie der BRD, kein Wasserschutzgebiet in der Nähe ? Wo fühlen sich denn in Deutschland, keine Menschen beeinträchtigt? Und dann müssen für so eine grosse Fabrik auch Arbeitskräfte und die Infrastruktur vorhanden sein. Ich finde die Hauptstadtregion, für Tesla optimal.

  8. 35.

    Cargolifter und Chipfabrik taugen bestenfalls an Stammtischen als Argument. Dort sollten neue, teils nur als Skizze auf dem Papier existierende Produkte hergestellt werden. Tesla hat jedoch ein bereits markteingeführtes Produkt, dessen Nachfrage in Europa gerade stark ansteigt.

  9. 34.

    So eine Anlage ist unter Auflagen in einem Trinkwasserschutzgebiet dieser Stufe zulässig. Ihre Einwände kommen für die Gesetzgebung zu spät.

    Natürlich das das Kürzel "SUV" auch wieder nicht fehlen. Die Medienkampagne zum Porsche-Unfall wirkt auch bei Ihnen offensichtlich noch nach.

    Sofern der korrigierte Wasserbedarf nicht nur wie berichtet *in der Spitze* bei 243 m³/h pro Stunde liegen würde, wäre der in der Tat hoch. Das soll aber eben nur der Spitzenwert sein. Vor allem kostet das ebenso wie Strom und Gas den Firmen Geld im Einkauf. Also sorgt allein das schon für ein gewisses Interesse mit ein sparsameren Ressourcenumgang.

    Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass manche dem Morgenthau-Plan in verschärfter Form nachtrauern oder alternativ lieber Güter aufwendig importiert sehen würden anstell die hier zu produzieren.

  10. 33.

    Tesla gleicht die Natur-und Umweltschutzbelange mehr als viele andere Brandenburger Unternehmen aus.?
    Wenn es Telsa(Herr Musk) um Natur und Umwelt gehen würde,dann würde er erst gar nicht "dreckige"E-SUVSbauen.Genauso wenig wie sein Raumfahrtunternehmen,das Weltraumtourismus anbietet.(Rakete und so)Was beides nicht der Umwelt zu gute kommt.Aber egal,den geht es auch nur um die Einnahmen.
    Tesla schafft viele Tausend Arbeitsplätze Und eine Zukunft für Brandenburg !!!?Inwiefern denn?
    Der hohe Wasserverbrauch,Stomverbrauch,Gasverbrauch,Öl,Lösemittel,Lacke und Farben hat nicht viel mit Umweltschutz zu tun.Und das alles auf ein Wasserschutzgebiet?!


  11. 32.

    Fraglich ist in diesem Zuammenhang, ob tatsaechlich die Tatbestandsvoraussetzungen des § 8a Abs. 1 Nr. 2 BImSchG erfuellt sind.

  12. 31.

    Ja, ein paar Grundstücke der Nörgler abreißen und die Straßen davor entsiegeln, wäre unheimlich gut für die Natur, Klima und Umwelt. Und auch ein guter Ausgleich, für Tausende Arbeitsplätze bei Tesla. Für jedes Grundstück forstet Tesla, auch dreimal soviel Wald auf.

  13. 30.

    Der reine Wirtschaftswahn trägt seltsame Blüten, anders kann man das nicht mehr sagen.

  14. 29.

    Es steht Ihnen natürlich frei, den § 8a BImSchG bedenklich zu finden. Darin finden Sie aber auch vorgeschriebene und mögliche Auflagen in Verbindung mit der Zulassung des vorzeitigen Beginns.

  15. 28.

    15. März ist in Bbg amtlich.
    Zu Vegetationszeit ein Auszug aus dem BbgNatSchG:

    § 34
    Nist-, Brut- und Lebensstätten
    Es ist unzulässig,
    Bäume, Gebüsch oder Ufervegetation außerhalb des Waldes in der Zeit vom 15. März bis 15. September abzuschneiden, zu fällen, zu roden oder auf andere Weise zu beseitigen

    Interessant dabei auch die Worte
    "außerhalb des Waldes".

    Die Forstwirtschaft ist in der Hinsicht privilegiert und darf außerhalb der Schutzzeit Industriewälder roden. Auch das BNatSchG § 39 gilt nur für Bäume außerhalb des Waldes. Die Bundesländer dürfen demnach zudem die Schutzzeiten um bis zu zwei Wochen verschieben.

  16. 27.

    Norbert Schulz: Das sieht der stellvertretende Landrat Sascha Gehm (CDU, CDU, CDU) in Abwesenheit des echten Landrates aber ganz anders. ...

  17. 26.

    Klar werden auch Flächen entsiegelt. Dein Häuschen wird abgerissen und die Straße vor Deinem Garten abgetragen. Brauchste sowieso nicht; Du fährst ja immer Fahrrad - durch den Wald ;-)

  18. 25.

    Starten Sie eine Initiative zur Änderung des BimSchG § 8a. Demnach ist derzeit noch ein solches Vorgehen legal wie auch darin erwähnt wird, was passiert, wenn die Genehmigung doch nicht erteilt wird etc.

    Zur Erinnerung:
    Tesla möchte auf einen Gewerbegrundstück bauen, welches schon vor Jahren explizit genau für diesen Zweck - dem Bau einer Autofabrik - umgewidmet wurde. Das stärkste Argument der Tesla-Gegner war schon zu Beginn derer Einwände ein Popanz,. Der konnte nur aufgebaut werden, weil einige Medien wiederholt die Pressemitteilung der WSE sinnentstellend verkürzt wiedergegeben hatten. Aus den Worst-Casye-Betrachtungen der UVP sind u.a gerade mal ein paar Fldermäuse übrig geblieben, um die sich der Nabu sorgen muss. Besonders attraktiv finden den Wald offensichtlich nicht. Somit bleiben kaum noch Gründe übrig, die gegen das Vorhaben verwendet werden können. Deshalb dürfte es legal sein, dass der § 8a BimSchG kurzfristig gezogen wird. Die Harvester sollen schon bereitstehen.

  19. 24.

    Was Herr Musk will, spielt hier keine Rolle, er greift mit dem Bau seiner Autofabrik und zudem noch im Wasserschutzgebiet massiv in den Naturhaushalt ein. Er bekommt, falls die Fabrik gebaut wird, hierfür Auflagen, die Aufforstung 1:1, Umsiedlungn von Reptilien wie die Zauneidechse, Umsiedlung der Ameisenhaufen, Nistkästen. Das macht er nicht weil er das will, sondern weil er muss. Eine 1:3 Aufforstung muss erst einmal möglich sein, dafür braucht er geeignete Flächen. Weitere Auflagen und Kompensationen kommen noch dazu. Diese müssen von Tesla auch bereits in der UVP benannt werden. Leider liest sich der Artikel so, als ob es eine kann Bestimmung ist.

  20. 23.

    Schläft die NABU oder sind die im Hambacher Forst noch angekettet?

  21. 22.

    Der Ökowahn trägt seltsame Blüten, anders kann man das nicht mehr sagen.

  22. 21.

    Erst mal kaufen, bezahlen und ins Grundbuch eintragen, sowie auf grünes Licht von Kampfmittelräumer und Umweltamt warten. Dann erst kann man mit der Rodung beginnen.

    Wie ist das eigentlich mit dem offiziellen Beginn der Brutsaison? Ist der im Rahmen einer verwaltungstechnischen Formalität amtlich immer auf Mitte März festgesetzt oder kann er wetterbedingt flexibel bestimmt werden? Der jetzige "Winter" sorgt schon jetzt für Unruhe unter den Piepmätzen und ihren Futtertieren.

  23. 20.

    Ich finde, das hört sich doch alles ziemlich gut an. Das Umweltpaket ist umfangreich und dass 3x so viel Wald aufgebaut werden soll wie hier wegfällt ist doch super! Hoffe, dass die Abholzung bald durchgezogen wird und dass der Bau beginnen kann. :)

  24. 19.

    Bedenklich ist, dass mit Rodung des Waldes vollendete Tatsachen geschaffen werden, bevor das planungsrechtliche Verfahren bestandskräftig abgeschlossen ist.

  25. 18.

    Dann sollte man ihren Arbeitsplatz, auch mal auf den Wasserverbrauch untersuchen und bei zu viel Wasserverbrauch einfach wegstreichen. Und ihre Wohnung darauf auch kontrollieren und dann kündigen. Wald, Wasser, Fledermäuse, Armeisen, aber nur keine Arbeitsplätze.

  26. 17.

    Tesla gleicht die Natur-und Umweltschutzbelange mehr als viele andere Brandenburger Unternehmen aus. Das Wasser wird auch mit modernsten Aufbereitungsanlagen genutzt. Es achten bei diesem Projekt genügend Behörden auf alles. Das ist auch ein politisches Projekt. Tesla schafft viele Tausend Arbeitsplätze Und eine Zukunft für Brandenburg !!!

  27. 16.

    Also das mit den Fledermäusen ist ja super. Man hat also 2 Bäume mit Höhlen gefunden, in denen Fledermäuse noch tage- und wochenlang Winterschlaf halten; wohlgemerkt Winterschlaf.

    Und da kommt jetzt schwerste Technik, superleise ohne Virbration und ohne Dieselabgase, holzen alle Bäume ab und roden dessen Wurzeln und versiegeln den Boden ringsum mit Beton.

    Und die beiden Bäume? Aaaaaah!

  28. 15.

    Warten sie mal paar Jahre, bis das Werk wieder dichtmacht weil die 100 Millionen Fördergelder nur eine gewisse Laufzeit Festsetzen. Dann haben sie eine 90 ha Industriebrache mit vollversiegelten Flächen und vergiftetem Boden. Akkuherstellung ist giftig. Vom Wasserproblem ganz zu schweigen. Brandenburg trocknet aus, aber wir lassen ein wasservernichtendes gigantisches Werk für nutzlose, übermotorisiert Autos bauen. Alles für die Arbeitsplätze. Aber Hauptsache wir verbieten Diesel in der Innenstadt. Das bringt es dann schon.

  29. 13.

    Für solch eine Giga-Factory geht das alles aber sehr schnell. Bedenken wir wann dieses Vorhaben im letzten Jahr bekannt gemacht wurde, da hieß es, man sei noch ganz am Anfang und jetzt ist schon fast alles geklärt und fertig?? Grundstück, Genehmigungen, Ver- und Entsorgung, Umsiedlung von Ameisen, Suche nach Fledermäusen, Abholzung und dreifache Renaturierung? Die Euphorie für dieses Objekt ist ja immens groß, aber sollte man nicht auch etwas mehr Vorsicht und gesundes Misstrauen an den Tag legen? Schauen wir nur zu Cargolifter, Chipfabrik ect. da ging auch im Vorfeld alles sehr schnell und der Ausgang dürfte jedem bekannt sein... und die Fördermillionen sollten nicht im Vorfeld gezahlt werden, sondern gestaffelt als Erfolgsprämie!!!! Nicht das die nächste Investruine im Grünen steht und krampfhaft eine Nachnutzung gesucht wird....

  30. 12.

    Von euch Befürwortern hört man immer die gleiche Leier.Tesla schafft ja Arbeitsplätze...
    Tesla ist ein Glücksfall für unsere Region !!!Inwiefern denn?Achja,die Arbeitsplätze.Das hab ich glatt vergessen.

  31. 11.

    Die Genehmigung setzt voraus, dass ausreichend Wasser vorhanden ist. Es steht aber der Rechtsweg offen, dagegen zu klagen. Halten Sie uns bitte über Ihr Verfahren auf dem Laufenden.

  32. 10.

    Tesla will hier zunächst 150.000 PKW/a bauen, später bis zu 500.000. Setzen wir die Zahl doch einfach mal in Relation zu europäischen Absatzzahlen anderen Herstellern in Premiumsegment aus dem Jahr 2019:
    Audi: rd. 770.000 PKW
    BMW: knapp 1,1 Millionen PKW
    Mercedes: 937,881 PKW

  33. 9.

    Wieso beiseite wischen? Das sind alles übliche Dinge, egal ob Nistkästen, die Handvoll Fledermäuse, die Echsen, die Ameisen, die zu Entsiegelung Flächen ... Die BRD unterscheidet sich von Willkürstaaten.

    Tesla benötigt Wasser. Darüber gab es Diskussion. Im UVP ist ein eigener Brunnen angedacht, der nicht genehmigt wird. Bedenken gab es auch, ob die Wasserver- und -entsorgung *rechtzeitig* bereit gestellt werden könne. Grundsätzliche Zweifel hatten die Profis der WSE *nie* gehabt. Tesla schätzt die durchschnittliche Wassermenge im Endausbau mit 238 m³/h ab, in der seltenen Spitze max. 372 m³/h. Das ergibt im Jahr rd. 2 Mio. m³, da eben nicht jeden Tag gearbeitet wird, weil das Arbeitsrecht das nicht zulässt und die Anlage auch gewartet werden müssen. Der WSE fördert im Jahr rd. 10 Mio m³. Deren Fachleute gehen davon aus, dass mit neuen Brunnengallerien im Zeithorizont 2023/2025 problemlos 3,5 Mio m²/a zusätzlich gefördert werden können. Nur muss das genehmigt werden, weil BRD.

  34. 8.

    Die Flächen sind schon lange bekannt, wurde auch schon auf rbb24 veröffentlicht. Also bitte erst informieren, bevor hier Stunk verbreitet wird. Das macht doch schon der Rüdersdorfer...

  35. 7.

    "Nach wie vor strittig ist auch die Frage, ob die Tesla-"Gigafactory" mit einer ausreichenden Menge an Wasser versorgt werden kann. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Bündnis90/Die Grünen) hält diese Frage zumindest in der ersten Ausbaustufe für geklärt. Es liege eine Genehmigung vor, ..."

    Eine Genehmigung erklärt nicht ob da eine "ausreichende" Menge an Wasser vorliegt.

  36. 6.

    Wie schoen, Tesla stellt Nistkaesten auf. Das ueberstuerzte Abholzen des Kiefernforsts wird so jedenfalls nicht annaehernd ausgeglichen. Und dass irgendwo 300 ha aufgeforstet werden, ist auch mit Fragen verbunden. Wo soll das geschehen und was fuer Flaechen mit welcher Vornutzung und welcher Vegetation werden hierzu genutzt. Zudem: Tesla wird grosse Flaechen versiegeln, werden als Ausgleich hierfuer entspechend grosse Flaechen entsiegelt?
    Mir erscheint es jedenfalls sehr fragwuerdig, saemtliche planungsrechtlichen Verfahrensvorgaben einfach so beiseite zu wischen.

  37. 5.

    Hallo Ingrid, der Teslamann will die Dinger aber auch verkaufen. Sie haben sich bereits für einen dieser Teslas angemeldet ?

  38. 4.

    es ist ja schön, dass Tesla damit auf die Forderungen von Natur- und Umweltschützern. reagiert Aber die Rede ist lediglich von wollen und sollen , nicht werden, also alles Absichtserklärungen , an die sich später niemand erinnern will , möchte... der Wald its nun mal weg, dafür sind 400 Nistkästen aufgehängt worden, also alles bestens, kein Grund zur Klage

  39. 3.

    " dass es keine Wasserentnahme im Trinkwasserschutzgebiet von Grünheide geben werde. Dafür müssten andere Lösungen gefunden werden, sagte Vogel. "

    sehr schön, sind andere Lösungen schon gefunden worden ?

  40. 2.

    Der gute Wille von Tesla ist da und nun müssen die guten Absichtserklärungen verbindlich geregelt werden und auch das Geld aus dem Grundstücksverkauf muß die Landesregierung dem Umeltschutz widmen.

  41. 1.

    Jetzt sollten die Natur-und Umweltschützer, auch mal langsam damit aufhören, Tausende Arbeitsplätze in Brandenburg verhindern zu wollen. Tesla ist ein Glücksfall für unsere Region !!!

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