Giga-Fabrik des US-Elektroautohersteller Tesla in Shanghai (Quelle: dpa/Ding Ting)
Video: Brandenburg aktuell | 09.01.2019 | Ismahan Alboga | Bild: dpa/Ding Ting

Grünes Licht für E-Autofabrik - Brandenburger Finanzausschuss billigt Kaufvertrag für Tesla

Die Pläne des E-Autobauers Tesla für eine Fabrik in Grünheide haben eine erste Hürde genommen. Der Finanzausschuss des Landtags hat am Donnerstag den Kaufvertrag für das Gelände gebilligt - ohne die Oppositionsstimmen. Der Preis ist laut Ministerin noch fraglich.

Der Finanzausschuss des Brandenburger Landtags hat am Donnerstag den Kaufvertrag mit dem US-Elektroautohersteller Tesla für die geplante Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) gebilligt. Er wurde mit sechs Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen angenommen. Die Regierungsfraktionen haben geschlossen dafür gestimmt, die Opposition hat sich enthalten.

"Die erste große Hürde ist genommen", sagte Finanzministerin Katrin Lange (SPD) sichtlich erleichtert nach der Entscheidung am Donnerstag. "Die Entscheidung fiel einstimmig bei einigen Enthaltungen."

Der Kaufpreis für das gut 300 Hektar große Gelände soll dem Vernehmen nach bei gut 40  Millionen Euro liegen. Lange sprach am Donnerstag von etwa 41 Millionen Euro. Der Tesla-Vorstand will laut Landesregierung bis Mitte Januar über den Kaufvertrag entscheiden. Das Unternehmen will in Grünheide bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr bauen. Der Start der Produktion ist für Juli 2021 vorgesehen.

Die Abgeordneten der Links-Fraktion hatten bereits im Vorfeld der Sitzung des Finanzausschusses angekündigt, dem Kaufvertrag nicht zustimmen zu wollen. Ausschuss-Mitglied Ronny Kretschmer (Linke) hatte am Mittwoch kritisiert, dass der Kaufpreis weit unter dem Bodenrichtwert von 40 Euro im benachbarten Gewerbegebiet liegt. Zudem seien zahlreiche vertragliche Nebenabsprachen nebulös und müssten geklärt werden, um Nachteile für den Landeshaushalt auszuschließen.

Sein AfD-Kollege Andreas Galau erklärte am Donnerstag, die fehlende Kenntnis des Kaufvertrags und der einzelnen darin enthaltenen Klauseln sei ein Grund für die Enthaltung gewesen. 

Lange: Kaufpreis kann sich noch ändern

SPD-Finanzminsterin Lange kündigte im rbb indes an, der Kaufpreis von etwa 41 Millionen Euro für das Grundstück in Grünheide könnte sich noch ändern: "Es wird ein Gutachten erstellt von einem unabhängigen Wert-Gutachter, der mit Tesla ausgesucht wurde." Zudem prüfe auch die EU und in diesem Zusammenhang "wird dann sicher auch nochmal der Kaufpreis überprüft", so die Ministerin.

Auch eine mögliche Räumung von Altmunition könnte sich auf den Kaufpreis auswirken. Das Innenministerium lässt derzeit untersuchen, in welchem Umfang sich auf dem Areal Altmunition der Alliierten befindet. Die Kosten für die Räumung müsse zwar letztendlich der Bund tragen. Zunächst kämen sie aber auf Brandenburg zu. 

IHK verzeichnet reges Interesse der regionalen Unternehmen

Bei der heimischen Wirtschaft stößt die geplante Fabrik auf reges Interesse. Der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg liegen bereits zehn Anfragen von Firmen aus der Region vor, die mit Tesla zusammenarbeiten wollen.

Darunter seien Unterlagen zum Leistungsumfang und Wünschen zur Kooperation, sagte eine IHK-Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Unter anderem hätten sich Firmen aus den Bereichen Automatisierung & Robotik, Gebäudebau und stromsparende Technologie gemeldet.

Nach Angaben der Brandenburger Staatskanzlei wenden sich immer wieder Interessierte an die Landesregierung oder die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB). Diese Interessenbekundungen würden selbstverständlich an Tesla weitergeleitet, erklärte Sprecher Florian Engels. "Über das weitere Vorgehen entscheidet ausschließlich Tesla - wir sind nur Bote", so der Staatskanzleisprecher.

Die vorgesehene Investition von Tesla in Brandenburg werde sicherlich auch für regionale kleine und größere Unternehmen Aufträge mit sich bringen, sagte Engels weiter. "Wenn die heimische Wirtschaft auf diese Weise von der Ansiedlung profitiert, ist das sehr erfreulich."

Steinbach geht von "Dominoeffekt" aus

Auch Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) rechnet mit einer Sogwirkung durch die Tesla-Pläne. Es gebe bereits Anfragen weiterer Firmen, die wissen wollten, warum der brandenburgische Standort für Tesla so attraktiv gewesen sei, dass dort Milliarden investiert würden, sagte Steinbach am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

"Diese Sogwirkung merken wir schon heute", so Steinbach. So habe ein US-Batteriehersteller ein neues Werk in Ludwigsfelde zugesagt und wolle auch die Leitung seines Europageschäfts dorthin verlegen. "Dieser Dominoeffekt wird für Brandenburg von ganz entscheidender Bedeutung sein", sagte der Wirtschaftsminister. Zudem wolle der BASF-Vorstand in sechs bis sieben Wochen seine Entscheidung über den Bau eines Batterie-Komponenten-Werkes in Schwarzheide bekanntgeben.

Sendung: Inforadio, 9.1.2020, 12:20 Uhr

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43 Kommentare

  1. 43.

    Na klar, Elon Musk und Tesla, durchstöbern jetzt ganz Brandenburg nach einem Baugrundstück und dort warten dann schon die nächsten Anwohner, der NABU und die örtlichen Bürgerinitiativen. Alles klar.

  2. 42.

    Ist ihnen überhaupt bewußt, das in der Lausitz schon seit Jahrzehnten versucht wird, etwas aufzubauen und das nicht funktioniert ??? Jetzt möchten Sie, bedingt durch ihre eigenen Interessen, die nächsten Steuermilliarden in die Lausitz bringen und dort versenken. Wissen Sie überhaupt, das seit 1990 schon Milliarden an Struktur- und Aufbauhilfen in die Lausitz und auch in ihre Region geflossen sind ? Da brauche ich doch wohl nur wenige Beispiele nennen: Cargolifter, Lausitzring, Chipfabriken, Der neue Ostsee mit künstlichen Verbindungskanälen und viele andere wahnsinnige Projekte. Auch der Pannenflughafen BER war auch, als Strukturhilfe für Süd- und Ostbrandenburg gedacht und kostet jedem Steuerzahler Jahr für Jahr sein Geld. Elon Musk und Tesla bauen keine neue Fabrik in der Lausitz, sie wollen ihr Unternehmen in einer erfolgreichen Hauptstadtregion ansiedeln und nicht in einer von Abwanderung geprägten Landschaft im Nirgendwo. Das ist Globalisierung.

  3. 41.

    Das ehemalige Industriewerk Ludwigsfelde wurde schon von den Nazis errichtet. Die pflanzten damals sogar auf den Dächern Bäumchen an-zur Tarnung. Auch zwischen den Hallen ließ man große Kiefern stehen. Ein großes Industriegebiet auch zu DDR-Zeiten. Dort kann ich mir das TESLA--Werk eher vorstellen. Eine Brandenburger Regierung kann nicht an polnischen Arbeitskräften interessiert sein wenn hier demnächst viele Menschen durch den Wegfall der Kohleverstromung arbeitslos werden. Die Umschulung dürfte nicht das Problem sein.

  4. 40.

    Grundsätzlich ist es gut für unser Bundesland, dass Industrie und vor allem umweltschonende Unternehmen sich im Land ansiedeln! Aber in einem Gebiet, wo Natur und Naturschutz z.B. sichern, dass Berliner Luft noch nicht komplett vergiftet ist und das Trinkwasser der gesamten Region noch!! ziemlich gut bzw. vorhanden ist, sollte man keine derartig große Umweltzerstörung zulassen. Bis in die Region der Tagebaubetriebe in der Lausitz sind es von Berlin etwa 1,5 h, also kein Problem! Warum nutzt man nicht die ohnehin zerstörten riesigen Flächen des Tagebaus, die dort vorhandenen Autobahnen und Zugstrecken und vorhandene Arbeitnehmer, Universitäten und Forschung? Grünheide ist völlig ungeeignet für ein derartig großes Vorhaben.

  5. 39.

    Das Waldgebiet bei Grünheide ist denkbar ungeeignet für eine große Fabrik. Von einer Batteriefabrik gehen zu große Gefahren für Wasserversorgung und das nahe naturgeschützte Spreeufergelände aus! Schon in den 90iger Jahren hat das Land Brandenburg den sogenannten "Brandenburg-Park" als Industriegelände für teures Steuergeld erschlossen. Dort zwischen einigen Logistikfirmen und dem Mercedes Motorenwerk ist zwischen Großbeeren und Ludwigsfelde und Flughafennähe sehr viel Platz. Da soll Tesla mal anfangen, einen marktüblichen Gewerbegrundstückspreis zahlen und erst mal beweisen, ob Tesla überhaupt Arbeitsplätze schaffen kann...die Landesregierung soll sich nicht täuschden lassen!

  6. 38.

    "Wendeverlierer"-ja, die gab und gibt es immer noch. Nur, das Wort WENDE gefällt mir überhaupt nicht. Ohne Zusammenbruch der UdSSR mit all den Ursachen und Folgen wäre der Osten noch im "real existierenden Sozialismus." Die Mauer war der Garant der Existenz der DDR. Nun las ich mal über völkerrechtliche Bestimmungen betr. Besatzungszeit; kann doch nicht ewig bleiben. Nach 30 Jahren vermissse ich hier in D ein so erfolgreiches Bildungssystem wie es derzeit die moderne Welt in Wissenschaft u. Technik erfordert. Deutschland darf nicht weiter absinken; noch haben wir Spitzenindustrie. Leider zu wenig in Brandenburg. So lange Panzertransporte Richtung Polen rollen fragt sich der Bürger warum soll ich teuer Tesla kaufen, CO2-Steuer zahlen, teuerste Strompreise aufgedrückt bekommen u. werde mit meinem kleinen Verbrenner schief angesehen wo ich so oft doch ÖPNV u. Fahrrad benutze. ?

  7. 37.

    Ist mir allles klar. Hier konnte man aber aus einem Kommentar entnehmen, dass die Brandenburger-sagen wir mal abgeschwächt weniger strebsam als die Polen-derzeit z.B. in GB in Lohn u. Brot-sind. Grünheide ist derzeit ein ziemlich gepflegter Ort. Ich war mal im VW-Motorenwerk in Baunatal-Hessen. Der Ort sah so ganz anders aus als woanders um Kassel . Es liegt an den Bewohnern, die bei VW arbeiten. Wir werden sehen welch soziale Probleme sich hier nun ergeben. Überbezahlt werden die AN bei Tesla bestimmt nicht. Warum mußte es ein Ami sein ?

  8. 36.

    Sehe ich vieles auch so. Es gab eine Menge Wendeverlierer. Die Akademie der Wissenschaften der DDR wurde abgewickelt und dort ist dann auch nicht jeder später Bundeskanzler(in) geworden. Sondern musste kleinere Brötchen backen, wenn er überhaupt noch den beruflichen Anschluss gefunden hat.
    Nur die Wende ist 30 Jahre her und wer seinerzeit in der DDR in der Mitte eines ggfs. erfolgreichen Berufes stand ist heute kurz vor der Rente. Das ist nicht die Zielgruppe von Tesla.

  9. 35.

    Es wohnen aber auch noch Brandenburger hier im Land, die für ihren heutigen Arbeitsplatz viel zu hoch qualifiziert sind. Da kenne ich doch einen Navigator von der Interflug, der arbeitete zuerst als Hausmeister; ein Bekannter ist als Elektroing. viele Jahre arbeitslos-gewesen ? Werkzeugmacher verkaufen bei Hornbach Schrauben. Die Baumärkte fingen viele Menschen auf, Brandenburg hat auch erst nach 1990 viel schlechtere Abgangsnoten an Schulen. Kenne aber so einige 1 er Abiturienten. Brandenburg ist auch nicht faul; von allein ist der riesige Tagebau-das große Loch-nicht entstanden. Wenn aber der € geht kommt bestimmt kein Pole ins Land; denn dann zerbricht auch die EU.- Mindestlohn bei TESLlA ? Wer schuftet da rund um die Uhr ? Qualität hat immer seinen Preis; hätte-hätte doch damals BMW hier gebaut.

  10. 34.

    Nicht, dass ich meckern will. In der WELT ist zu lesen, die Nähe zur polnischen Grenze hat auch personalpolitische Gründe, Tesla sucht in Stellenanzeigen „Recruitment Operations Coordinator“s , die Polen anwerben sollen. Weiter heißt es, "eine Tarifbindung will der Autobauer dabei aber offenbar nicht eingehen".
    Schließlich wandern zur Zeit wegen des Brexit verstärkt Polen aus GB zurück. Die könnten dann bei Tesla anfangen, denn sie sind meistens flexibler und höher qualifiziert und mehrsprachig sowieso.

  11. 33.

    Man könnte in Berlin alte oder runter gekommene Wohngegenden völlig abreißen und dort das TESLA-Werk bauen. Tegel wäre auch nicht übel. Ihr Berliner; im Sommer ist Brandenburg von euch so gern besucht; auch in Grünheide-Altbuchhorst trifft man auf das "B". Wenn TESLA dann erst mal ein Camp am Störitzsee baut und hier auch noch einen Werkflugplatz sind alle glücklich ?

  12. 32.

    Z. z Brennen überal die Wälder Betong u, versiegelung kommt noch hinzu, hier kommt der Ware Ausdruck von Politik u, Wirtschaft, Gier, destruktives und skrupellos ist zum Alltag geworden, die Amis haben schon immer verstanden, Arbeiter über den Tisch zu ziehen. Wir haben den Respekt vor der Natur total verloren, die Grünen werde ich nicht mehr wählen, wir haben schon zwanzig nach zwölf, ich kann nur hoffen das wir mit ein Krebs Geschwür durch die Gegend laufen, leider trifft das immer die falschen, also danach die Sintflut. Es lebe die Demokratur

  13. 31.

    sag ich ja schon die ganze Zeit: Tesla geh nach Niedersachen oder ins Ländle: da weiß man existenzerhaltende Arbeitsplätze zu schätzen!!!

  14. 30.

    Aber nun möchte ich von Ihnen die Ursachen für die angeführte " reaktionäre Grundeinstellung" erläutert haben. Ab wann haben Sie diese registriert ? Was verstehen Sie unter reaktionär ?

  15. 29.

    Das Problem in Brandenburg könnte allerdings die reaktionäre Grundeinstellung vieler sein, was immer wieder auch zu fadenscheinigen Argumentationsketten führt.

  16. 28.

    Es ist so schon unglaublich wie wiedermal gerade die alteingesessenen Brandenburger gegen alles neue schießen.
    Aber dann frage ich sie wo soll denn das viele Geld herkommen von den ganzen Schlaraffenland Vorstellungen derjenigen.
    Immer nur rummeckern und AFD wählen bringt Brandenburg irgendwann in die Steinzeit zurück.

  17. 27.

    So fragen nur seltsame Genossen; es hat sich an das Lohngefüge im Osten zu orientieren. Tesla hat auch daran gedacht. Außerdem sind hier sehr motivierte Menschen; obendrein alle mit Schulabschluss und mehr verfügbar. Die wollen allerdings alsbald genau so gut leben wie ihre Brüder und Schwestern im Westen. Aber; alles nach Leistung. Außerdem ist unser Nachbarland Polen nicht weit. Alle waren mal Klassenbrüder. Gut so-Herr Neumann ?

  18. 26.

    Laut Medienberichten war eines der Hauptargumente für die Ansiedlung von Tesla, die gute Anbindung an den ÖPNV. Wenn ich dann lesen muss, dass Shuttle-Busse vom Bahnhof Erkner eingesetzt werden sollen, frage ich mich was das ganze Geschwafel soll.
    Falls das mit Tesla so kommen sollte, wie befürchtet, würde es Jahre dauern und Abermillionen Euro an Steuergeldern benötigen, um nur allein die Verkehrssituation in den Begriff zu bekommen.
    Erstens, werden die Gelder dafür kaum zur Verfügung stehen. Zweitens, glaube nicht dass dann noch jemand großes Interesse daran hat, nicht an so einem Industrieghetto.
    Egal was hier an Straßen, Wohnsiedlungen, Parkplätzen, Ladesäulen etc. hinzukommt, dies funktioniert mit massiven Eingriff in die Natur, und deren Zerstörung.

  19. 25.

    Vielleicht kommt es ja noch einmal zu einen Wettbewerb ob beim BER oder bei TESLA mehr Brandenburger Gelder, immerhin unsere Steuergelder, oder auch Zuschüsse vom Bund verbrannt werden.
    Liebe Grüße aus Steglitz

  20. 22.

    Das ist nicht ganz richtig, was Sie da schreiben. Die, die es sich leisten können denken laut über Wegzug nach, die Richtung ist klar. Sie glauben doch nicht im ernst dass hier von denen noch jemand wohnen möchte, wenn die Gegend erstmal "boomt".

  21. 21.

    Hört sich ja recht gut, ja geradezu verlockend an. Mal sehen ob es überhaupt ein "sauberer Deal" wird. Brandenburg kann ja auch dabei Geld verbrennen. Auch ist ja möglich das es eine Investitionsruine wird und Brandenburg draufzahlt. Aber die Arbeitsplätze und der daraus resultierende Wohlstand.......verlockend...... Auf jeden Fall wird damit Brandenburg und auch Deutschland weiter amerikanisiert. Ob das aber so schlau ist? Ob es das wert ist? Vielleicht wird ja sogar Brandenburg noch ein Bundesstaat der USA und gleich neben Polen.
    Liebe Grüße aus Steglitz

  22. 20.

    Überfall auf Polen- so etwas hier zur Rechtfertigung von anderen Unsinn zu erwähnen ist zum k.... Der Tesla wird seine Batterieautos so lange bauen können bis die bessere Technologie in der ganzen Breite Anwendung finden kann. So lange Panzer, anderes rollende Kriegsgerät mit Verbrenner, Flugzeuge , Drohnen zur Grundausstattung eines "modernen" Staates gehören wird unser Planet weiter leiden müssen. Arbeitsplätze sind dadurch natürlich geschaffen. 12 000 Arbeitsplätze bei TESLA ? Glauben Sie daran ? Das Lohngefüge wird viel bescheidener als bei VW oder BMW sein. Mir gefällt nicht die enorme Waldrodung, das werkseigene Gaskraftwerk und der Standort im Bereich der Wasserversorgung für Menschen.

  23. 19.

    Es besteht Hoffnung: Reine e-Autros von VW verkauften sich 2019 in Norwegen besser als die von Tesla.

    Die schiere Motorleistung kann auch zum Rekuperieren genutzt werden. Beim Model 3 kann das aber nur der Motor an der Hinterachse.

  24. 17.

    Aus Kapitalsicht ist das verständlich.Schließlich garantiert der Standort,dass billige Arbeitskräfte aus,Berlin und Brandenburg ihre Arbeitskraft dort vernutzen können.Das Tesla für seine Gewerkschaftsfeindschaft bekannt ist,hemmt die Begeisterung der Politiker nicht.Nun können ja die fahrende Wohnzimmer mit Elektroantrieb,
    1,5/2 Tonner in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 hier hergstellt werden.
    Hier werden doch Tausende von neue Arbeitsplätze geschaffen.Die Grünen machen Heute z.b.den FDP Job,einfach leicht grün getüncht,und alle fallen darauf rein!Mit der Anbiederung an Tesla zeigt sich,wie weit die Grünen sich schon abgehoben haben von ihren ökologischen Ursprüngen.Wenn jeder einen Sportpanzer fahren will,gibt es große Probleme,egal ob weiterhin petrochemisch oder neuerdings elektrisch. Solange die
    Verschwendung von Energie und Rohstoffen als Statussymbol gilt,und die am angesehendsten sind,die sich die größte Verschwendung leisten können,gibt es wenig Hoffnung für diesen Planet

  25. 16.

    Herr Neumann, man glaubt es kaum, aber es ist tatsächlich wahr. Da wird echt versucht, eine zukunftsreiche Investition mit 12 Tausend geplanten Arbeitsplätzen nur im Werk zu diffamieren. Über eine Ausgestaltung kann man doch sachlich reden, aber hier sollen wieder nur ablehnende Emotionen geschürt werden. Wie destruktiv! Wer soll am Ende dann eigentlich das Herr der Arbeitslosen ernähren? Kleiner Überfall Richtung Polen und Russland? Ich glaube, das machen die dort nicht mehr mit. Verantwortung für ein Land geht anders! Am besten geht Tesla gleich nach Niedersachen oder ins Ländle. Da herrscht eine andere Tradition.

  26. 15.

    Bitte blieben Sie sachlich und beim Thema "Unternehmens- und Investitionsfinanzierung! Das ist die Grundlage unserer Existenz. ich nehme an auch Ihrer. Wenn vielleicht auch nur indirekt. :-)

  27. 14.

    Aber Mari; das ist doch hier in Deutschland ganz anders: TESLA geht hier nicht unter; TESLA wird gerettet - mit Steuergeldern. Das macht eine bewährte Politikerin - auch dann; sollte sie nicht mehr im Amt sein. Außerdem gehen doch hier die TESLA s weg wie warme Semmeln. Der "Staat" schustert bekanntermaßen einige Tausender zu. Steuergeld kennt nach oben keine Grenzen. Sollte dann aber der Strom für die vielen TESLAs nicht reichen; hey- unser Nachbarland Polen liefert Steinkohlestrom. Da zappelt nix. Das bischen CO2 bezahlen wir doch mit Steuern; alles genau geplant: Ab 2021 beginnt das neue Zeitalter-Jahrzehnt wirklich-mit allen Konsequenzen bis zum Crash. Darüber kann man was bei inforadio hören.

  28. 13.

    Ich bin immer wieder erstaunt wie sich insbesondere die Grünen und ihre Vasallen verändern. Sonst labern sie jahrelang über jeden Grashalm und jede Kröte und hier wird solch ein Projekt durchgewunden. Ich finde es furchtbar und es zeigt mir die Doppelmoral dieser Partei und ihrer Anhänger.

  29. 12.

    Sie haben recht: eine "gelbe Weste" nährt nicht die Familie. Führt nur zu staatlicher Alimentierung (Hartz IV). Dafür bedarf es guter Unternehmen mit Produkten, die gekauft werden. Eben Tesla!

  30. 11.

    Lassen Sie es mich Ihnen verraten, "Realist": Weil kein Mensch in die Lausitz ziehen will, der auch mit gutem Gehalt und verantwortungsvollem Job woanders leben könnte! Und die Fachkräfte, die Sie für dieses Werk brauchen, locken Sie nun mal mit Berlin-Nähe und nicht mit der südbrandenburgischen Provinz, auch wenn Sie noch so verliebt in Ihre Heimat sein mögen. Das hat Musk, der die Auswahl zwischen verschiedenen Standorten weltweit hatte, auch so zum Ausdruck gebracht. Wie kann man eigentlich immer noch dermaßen glauben, man sei der Nabel der Welt? Glauben Sie ernsthaft, irgendwelche gut ausgebildeten Ingenieure aus dem In- und Ausland lechzen nur so danach, in die Lausitz zu ziehen? Genau wegen dieser Denke hinkt Deutschland beim Umbau seiner Wirtschaft und in punkto Konkurrenzfähigkeit in der Zukunft so hinterher.

  31. 10.

    Diese Sachverhalte haben nicht notwendiger Weise miteinander zu tun. Gute Projekte finden gerade in der heutigen Zeit jede Menge Investoren = Geldgeber. Da wird dann über die Strukturierung gesprochen, nicht aber über das ob. Und Tesla ist auch als Unternehmen nach wie vor für Investoren interessant. Zur Not wird eben ein Management ausgetauscht. Die Idee stimmt eben.

  32. 9.

    Genau - die Grünen sollten sich schämen und mit ihnen die gesamte Landesregierung. Hier wird Natur vernichtet und in der Lausitz gibt es genug brach liegendes Land und Bedarf an Arbeitsplätzen.
    Warum wird dort nicht so ein Megaprojekt geplant? Eine Autobahn und Gleise gibt es dort auch.

  33. 8.

    Ob bei der Auftragsvergabe tatsächlich alles entschieden ist, mag ich anhand meiner Erfahrungen bezweifeln. Aber ich gebe Ihnen recht, es werden knallharte Verhandlungen! Wie sich dann die Ausgestaltung der Arbeitsplätze zeigt, ist letztlich auch eine Frage des Engagements der Beschäftigten. Ich kann nicht über ein geringes Lohnniveau und unfaire Arbeitsbedingungen klagen, mich aber gleichzeitig nicht in Gewerkschaften organisieren. Auf der anderen Seite hat die vorhandene Wirtschaft, wenn die von Ihnen skizzierte Analyse zutrifft, m.E. auch nur die Chance auf Erhalt und Wachstum durch Veränderung. Und ein Lohnniveau ist auch immer Abbild der regional benötigten finanziellen Ressourcen und des allgemeinen Preisniveaus. Das alles zusammen mag ja auch der Grund für die Investitionsentscheidung Teslas sein.

  34. 7.

    Da hofft ein Wähler fromm und still, dass es so kommt wie er s auch will. Ganz demokratisch-wohl bedacht- nun wird s aber so falsch gemacht. Dort kreischen bald die Kettensägen - die Bäume fall n des TESLAs wegen. Ein Kraftwerk spuckt dann CO2 - das ist dem Ausschuss einerlei. TESLA rettet nun die Welt - damit sie mehrt das Geld.
    Liebe Bürger; unter einer gelben Weste sollte man im Winter nen dicken Pullover tragen.

  35. 6.

    Ich denke nicht, dass Tesla die 41millionen zahlen wird, sondern Brandenburg, vor einem Jahr stand Tesla vor der Insolvenz.

  36. 5.

    Die einheimische Wirtschaft lebt in einer veralteten Welt. Welche Firmen roden, bauen, zuliefern, transportieren etc. ist von Tesla längst entschieden. Hoffnung machen können sich Einzelhändler und Vermieter. Irgendwann gibt's vielleicht mal neue Baugebiete zum Wohnungsbau. Ob sich ein Tesla-Mitarbeiter aber ein Eigenheim leisten kann bleibt abzuwarten.


    Dazu sollte man sich keine Illusion vom gut bezahlen "Facharbeitsplätzen" hingeben. Das amerikanische Prinzip was so auch bereits in China zur Anwendung kommt, wird auch hier praktiziert werden. Jeder arbeitet nach schriftlichen Procedures die primär Lesen voraussetzen. Das drückt die Lohnkosten und macht so ziemlich jeden zum potenziellen Angestellten.

  37. 4.

    Hier wurden unter Zustimmung der Grünen Tatsachen geschaffen, und zwar vor Beendigung des Genehmigungsverfahrens! Diese Fläche geht nun an einen amerikansichen Konzern zum Schleuderpreis während sich Naturschutzverbände bei Sicherung ökologisch wertvoller Flächen immer öfter gegen Investoren auf Auktionen behaupten müssen. Die B90/Grünen sind mit Ihrer immer augenscheinlicher werdenden Doppelmoral für mich inzwischen unwählbar geworden, denn ohne Sie hätte es diesen Deal heute nicht gegeben. Mit Transparenz und Demokratie hat das alles hier nichts mehr zu tun. Das ist ein Anbieten um jeden Preis. Da hätte ich gleich die AfD wählen können.

  38. 3.

    Zufriedene Menschen wählen keine extremistischen Protestparteien, deren Konzept einzig darin besteht mehr oder weniger erfolgreich mit den Ängsten der Wähler zu spielen. Deshalb wird aus deren Kreisen schon heftig gegen Tesla opponiert - sowohl im Landtag wie auch in sozialen Medien.

  39. 2.

    Berlin bzw. Randberlin ist nicht die Lausitz. Elon Musk ist gerade hierher gekommen, weil Berlin weltoffen und multikulti ist. Diese Investition wird auch viele junge Weltbürger nach Ostbrandenburg ziehen. Ich glaube an die Lernfähigkeit der Alteingesessenen.

  40. 1.

    Kooperationen - schön und gut! Schaffung neuer Facharbeitsplätze - richtig! Aber das werden Geschäfte in einem internationalen Umfeld sein. Es werden ausländische und ausländisch aussehende Menschen in die Region kommen und dort leben. Es werden Menschen kommen, die einen menschengemachten Klimawandel als wahr akzeptieren und die kulturell auf Vielfalt setzen. Das wird nicht zusammen gehen, wenn über 20% die AfD wählen und deren Parolen nachhängen!

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