Elon Musk tanzt während einer Presseveranstaltung in Beijing über die Bühne (Bild: dpa)
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Tweet von Elon Musk - Tesla-Chef erwägt in Grünheide unterirdischen Raveschuppen

"Sollte Tesla unter seiner Gigafatory eine Rave Cave haben?": Auf diese Frage via Twitter hat Tesla-Chef Elon Musik am Dienstag Hunderttausende Antworten bekommen. Unklar ist, ob Musk es ernst meint. Prominente Musiker hat er jedenfalls auch schon angekündigt.

Elon Musk überlegt offenbar, seine geplante - nicht unumstrittene - Tesla-Fabrik nahe Berlin mit einer ungewöhnlichen Erweiterung aufzupeppen: einem "Rave Cave", also einem Tanztempel für die House- und Acid-Fans. Um zu überprüfen, ob seine Idee auch auf Gegenliebe stößt, hat der Unternehmer via Twitter eine Abstimmung gestartet und gefragt, ob seine künftige Elktroautofirma in Grünheide (Oder-Spree) mit solch einem Unterhaltungskeller ausgestattet werden sollte.

Kraftwerk und Rammstein sollen auftreten

"Tesla sollte eine Mega-Rave-Höhle unter der Berliner Gigafabrik haben", schrieb der US-Firmenchef am späten Montagabend (Ortszeit) bei Twitter auf Englisch. "Mit einem epischen Soundsystem und einem Woofer (Tieftöner) von der Größe eines Autos." Zehntausende User reagierten auf den Vorschlag. "Kraftwerk sollten eingeladen werden", schlug einer vor. "Und Rammstein", antwortete Musk. Bis Dienstag stimmten rund 700.000 Menschen über den unterirdischen Club ab, überwiegend befürwortend.

Ob Musk den Vorschlag ernst gemeint hat, ist unklar. Ohnehin muss der Tesla-Chef, bevor er seinen Dancefloor eröffnen kann, mit seinen Fabrik- und Nightclub-Plänen erst noch Brandenburgs Behörden überzeugen. Noch ist die Baugenehmigung nicht erteilt, auch die umweltrechtliche Prüfung ist noch nicht abgeschlossen.

Gegen Baumfällungen auf dem Grundstück des geplanten Werksareals regte sich Widerstand. Rund 360 Einsprüche haben die Bürger gegen Musks Ansiedlungspläne eingereicht. Tesla will von 2021 an in Grünheide (Oder-Spree) rund 500.000 Elektrofahrzeuge im Jahr bauen.

Kommentarfunktion am 11.03.2020, 14.20 Uhr geschlossen. Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

16 Kommentare

  1. 16.

    Die Investoren von Tesla sind nicht so naiv und glauben nicht, dass man gleichzeitig einen Markt für E-Autos schaffen, die aus dem Nichts entwickeln, die zugehörigen Produktionsanlagen errichten und gleichzeitig fette Gewinne scheffeln kann. Dazu bedarf es stärkerer Standbeine wie sie z.B. VW hat Die haben sich deshalb für den langen Atem entschieden

  2. 15.

    Er will ja Gewinn machen. Mit Elektro-Autos geht das nicht, also denkt er sich Nebeneinnahmen aus.

  3. 14.

    Und wie sieht die aus? Spaß sollte schon ein bisschen sein oder?

  4. 13.

    Es gibt noch nicht einmal eine offizielle Baugenehmigung für das Gelände und nun schon solche Gedanken an eine Rave Cave???? Macht die Augen auf, schaltet das Gehirn ein und schaut euch in der realen Welt um. Da werdet ihr die Wahrheit finden...

  5. 12.

    Die Bat Cave ist mangels Gästen überflüssig. Der neue Bunker wird deshalb eine Rave Cave. Thumbs up!

  6. 11.

    Elon Musk ist Amerikaner und die kaufen nicht um am Ende Nichts zu bauen, sondern ziehen das Ding durch.

  7. 9.

    Das wird kein Musik Keller. Das wird eine Abschussrampe für Elon Musk seinen Privatflieger nach den USA. Oder die Startrampe für Raumschiff Tesla 5000. Nächstes Jahr Autos aus Grünheide, übernächstes Jahr Mondautos für Marsianer.

  8. 8.

    Wird nicht fuktionieren.
    Das Werk fällt unter die Störfallverordnung.
    Da ist ein angemessener Abstand zu Freizeiteinrichtungen einzuhalten.

  9. 7.

    Bis jetzt lese ich hier nur Pessimismus. Last die Sache doch erstmal angehen und dann wird man sehen, was dieser Milliardär auf die Beine stellt. Bis jetzt hat doch noch kein Bürger hier Nachteile gehabt, oder?

  10. 6.

    Ideen hat der Mann schon mal !!! Dann hätte er, aber auch den Kiefernwald stehen lassen können und hätte Berlin/Brandenburgs besten Hochseil- Kletterwald gebaut. Dann hätte er nur eine kleine Fläche roden müssen, für den Eingang zu seiner 300 Hektar Höhle. Und unter den Autobahnen lang, hätte er sich einen Privattunnel zum BER und in die Tropische Südseehalle gebohrt. Dann könnte er, noch weiter seinen Privattunnel bis zum Lausitz-ring bauen und veranstaltet dort wieder private Formel eins Rennen. Und zum Schluss, baut er seinen privaten Großflughafen Sperenberg und fliegt, mit seinem Raketenauto zum Mars. Das Brandenburg, auch immer so ein Glück, mit Großprojekten und Investoren hat.

  11. 5.

    Spaßbad soll ja auch eingeplant sein und dann bis Berlin-Alex ein Transportrohr in dem man sich wie Rohrpost in einer Kapsel in wenigen min. nach Grünheide schießen lassen kann. Hurra, es wird lustig-aber erst wenn corona besiegt worden ist.

  12. 4.

    Elon Musk passt genau nach Ost-und Südbrandenburg, Formel eins Rennstrecke Lausitz-ring,Tropical-Ilands in einer ehemaligen Luftschiffhalle,3 Meter breiter Fläming-Skate,Chipfabriken von Frankfurt bis Fürstenwalde,Europa-Luftdrehkreuz BER,Die größte künstliche Seenplatte Europas in der Lausitz mit neuen Hafenanlagen,Surf- und Tauchschulen,A10 Center mit mehr als 200 Geschäften,Kino und Bowlingbahn,täglicher Kulturzug Berlin-Breslau mit eigener Musikkapelle,Radrennstrecke um den BER,Cottbus soll Landeshauptstadt mit allen Landes-und Bundesbehörden werden, weitere 20 Milliarden Förderung für 8000 Kohlekumpels- über 50, in der Lausitz, Ansiedlungsversuche aller deutschen Industrie-Arbeitsplätze in der Lausitz- gefördert durch EU, Bund, Land. Elon Musk ist ein innovativer Mensch und passt genau in das Östliche Brandenburg. Ich glaube, unser Ministerpräsident, stammt aus Forst. Elon Musk und unser Ministerpräsident- das Team für Ost-und Südbrandenburg.

  13. 3.

    Na endlich mal Einer, der die Idee hat leben in die Bude zu bringen......was für ein Spaß.

  14. 2.

    "Ob Musk den Vorschlag ernst gemeint hat, ist unklar. " Ekne Selubde Nachdenken: Dad ist ein Scherz, der nicht ernst gemeint war.
    Fünf Sekunden Nachdenken (sind vier zuviel): Es gibt zig Gründe, die dagegen sprechen:
    Er darf nur wenig in die Tiefe gehen
    Die Anbindung ist Murks.

    Aber vielleicht öffnet allein schon dieser Bericht dem Berliner Senat die Augen, was man von dieser Stadt hält - auch im Funkhaus. Party und was noch?

  15. 1.

    Immerhin macht er sich schon Gedanken für eine für die Region sinnvolle Nachnutzung ;)

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