Baumaschinen arbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla Gigafactory in Brandenburg, Grünheide (Bild: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

A10 Freienbrink-Nord - Tesla bekommt eine eigene Autobahn-Anschlussstelle

Für die Tesla-Fabrik wird an der Autobahn 10 kurzfristig eine neue Anschlussstelle eingerichtet - auf Kosten des Unternehmens, wie das Brandenburger Verkehrsministerium erklärte. Mittelfristig werde aber - auf Staatskosten - eine feste Ausfahrt installiert.

Die Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide (Oder-Spree) soll eine eigene Autobahn-Anschlussstelle erhalten. Kurzfristig solle es eine vorübergehende Anschlussstelle an die A10 als Werkszufahrt geben, teilte das Brandenburger Verkehrsministerium in einer Antwort auf eine Anfrage aus der Landtagsfraktion der Freien Wähler mit [parlamentsdokumentation.brandenburg.de]. Sie wurde am Dienstag veröffentlicht. Die Kosten für die Anschlusstelle trage Tesla.

Mittelfristig sei die neue Autobahn-Anschlussstelle Freienbrink-Nord vorgesehen, die mit öffentlichen Mitteln finanziert werden solle. Darüber hinaus plane Tesla auf dem Betriebsgelände Schienengüter- und Logistikanlagen.

Keine Pläne für Schienenausbau

Pläne für einen Ausbau von Güterverkehrskapazitäten auf der Bahnstrecke Berlin-Frankfurt (Oder) gibt es den Angaben zufolge nicht. Das Ministerium erklärte zugleich, es entspreche nicht den Tatsachen, dass es kaum noch Kapazitäten gebe.

Tesla will in Grünheide vom Sommer 2021 an rund 500 000 Elektro-Autos im Jahr bauen. Die komplette umweltrechtliche Genehmigung für den Bau der ersten europäischen Fabrik steht noch aus. Tesla hat aber bereits einen Teil der Fläche gerodet und den Boden planiert.

Sendung: Antenne Brandenburg, 14.04.2020, 15:00 Uhr

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172 Kommentare

  1. 172.

    Klingt gut! Dann haben Sie also doch noch erkannt, dass die paar kg Lithium in einem BEV das wesentlich kleinere Übel sind als das Verbrennen fossiler Kraftstoffe. Vor ein paar Wochen schrieben Sie noch ganz anders. Allerdings deutet sich an, dass der id.3 etwas weniger bis deutlich weniger Reichweite haben wird. Dass sollten Sie bei Ihrer nächsten Winterreise an die Ostsee bedenken.

  2. 171.

    Der Herr Neumann begreift es einfach nicht: Noch ist so ein kleiner und eher wenig gefahrener i 10 ein Saubermann gegenüber den vielen anderren Großverbrennern. Soll er diese Vielabgaser vor seiner Haustür anmachen. Nach dem i10 kommt eher ein VW id3 und kein Amitesla.

  3. 170.

    Die Bundesrepublik war spätestens mit Beginn des Wirtschaftswunders ein Land, in dem es ein vielfältiges Angebot an PKW gab, von ganz klein bis sehr groß, von gebraucht für kleines Geld bis zum Gegenwert eines 6er im Lotto. So findet auch derjenige, der die Landschaft zersiedelte, das passende Auto, dass er vor allem für die private Fahrt zum nächsten Supermarkt benötigt.

    Bei 1000 Zeichen ist es schwer, eine vollständige Marktübersicht über BEV zu geben. Die Ausrede, man wolle kein BEV, weil ein Tesla einem zu groß und teuer sei, zieht aber nicht.

  4. 169.

    Der schreibt wie es ihm gerade passt. Als ich mal vom vw id3 schrieb meinte der: Das ist ja eine ganz andere Klasse. Nun verweist der auf noch kleinere e-Kisten. Was ist nur aus unserem Deutschland gewordenb ? "Blühende Landschaften" ? Zeigt mir die mal. Etwa das Tesla Wüstengebiet wo mal Wald war ? Ich schäme mich.

  5. 168.

    Tesla scheint sehr erfolgreich zu sein ohne teuere Werbekampagnen schalten zu müssen. Manche scheinen zu glauben, dass die teuer als ein BMW, Mercedes oder beim Model 3 als ein Passat sind. Auch scheint manchen unbekannt zu sein, dass es mehr als nur einen Hersteller von BEV gibt. Dabei hatte ich hier mehrfach Fahrzeuge wie den e-Up!, die Zoe oder den Leaf erwähnt. Die sind wohl nicht S3XY genug, um der breiten Öffentlichkeit ins Auge zu fallen.

    Gebraucht gäbe es im mittleren vierstelligen Bereich Fahrzeuge wie z.B. einen Kangoo Z.E. oder einen Mitsubishi i-MiEV, die geradezu prädestiniert für die Einkaufsfahrt um die Ecke sind.

  6. 167.

    Ich hatte keine Lust, erneut auszuführen, dass der Diesel vor meiner Haustür nur selten über die Stadtgrenze fährt und auch abgeriegelt ist. Das Fahrzeug für lange Strecken ist dann ein anderes, fährt elektrisch und stammt zumeist aus Krefeld

  7. 166.

    Das letzte Wort hat stets Herr Neumann ? Wollte doch nur korrigieren: VOITH fertigte die Antriebe für Transtech.

  8. 165.

    Haben Sie im Lotto gewonnen? Jemand der lediglich arbeitet, kann sich keinen Tesla leisten, es sei denn er ist Beamter, Arzt oder Anwalt oder selbst Unternehmer. Und selbst wenn ich noch jung wäre, niemals wieder würde ich in diesem System einen Kredit aufnehmen. Eher friert die Hölle zu.

  9. 164.

    Herr Neumann, das ist mir neu, dass DB-rot und BVG-gelb mit 250 bis 300 km/h über Deutschlands Straßen jagen. Ich danke für diese Info, man lernt halt nie aus. Wenn es Herr Neumann sagt, dann wird es wohl stimmen mit den Geschwindigkeitsangaben.

  10. 163.

    Halloooo Mitbewohner Tram88, fragen Sie mich mal was ich von Angeberautos halte. Oder fragen Sie mich lieber nicht. Hihi. Wenn ich sehe, was MITUNTER so aus den SUV´s gekrochen kommt. Mini- Männchen mit aufgeblähtem Ego. Den Rest denke ich mir. Sie wissen was ich sagen will. P.- Verlängerung.

  11. 162.

    Herr Klink, so einen "Dienstwagen" können auch Sie in Storkow bekommen - der ist dann den Bildern der BOS nach auch ein Diesel aus dem VW-Konzern und DB-rot statt BVG-gelb. Die Preise können Sie hier erfahren: https://bos-fw.de/ ;-)

    Die Straßen hier sind schon voll genug, da verzichte ich lieber auf den Besitz eines PKW. Es geht schon seit den Nuller-Jahren, als Klimawandel und Verkehrswende noch kein Main-Stream-Thema waren, ohne.

    Vor allem sollte derjenige, der die Umweltschutzfahne beim Bau der Fabrik hoch hält, selber bei sich den gleichen Maßstab auch im Kleinen anlegen, wie er oder sie es vorgibt bei Tesla zu tun.

  12. 161.

    Herr Neumann, ihre Diskussion ist einfach nur widerlich. Sie fahren auch einen Diesel statt eines E-Autos. Wenn sie wirklich davon überzeugt sind, dann kaufen sie sich gefälligst so einen Boliden. Das hätte zu mindestens den Vorteil, dass der Steuerzahler etwas entlastet wird, wenn dadurch er nicht mehr für die Kosten ihres Dienstwagens aufkommen müsste. Gleichzeitig wäre es ein klitzekleiner Beitrag zur Schadensregulierung in Freienbrink. Sie könnten ja bei Tesla einen Antrag stellen, dass er ihnen ein Fahrzeug stellt, da sie ja für den Konzern genügend die Reklametrommel rühren. Ich befürchte aber, dass Tesla da zu knickrig ist, denn der Konzern hält sich anscheinend beim Begleichen der bereits angefallenen Kosten sehr zurück. Ich konnte bisher nicht herausbekommen, ob überhaupt schon 1 Cent bezahlt wurde.

  13. 160.

    Soll ich den kleinen i10 nun gegen einen Baum fahren oder verkaufen an einen "Händler", der den nach Afrika verscheuert ? Der wird doch ebenso wie Inannas Auto für den Einkauf benötigt. Kaufland Vogelsdorf ist so 4 km entfernt und der BUS macht Umwege und fährt nur alle Stunde. Die Haltestelle hat keinen Sitz und kein Dach; nur ein Schild. Es soll ja wieder mal regnen. Es gibt Leute, die fahren mit einem DODGE zum Einkauf. Viel Chrom-eben amerikanisch. Viel Verbrauch-eben amerikanisch. Habe mir gestern den Tesla S angesehen; sieht ja auch optisch ganz ok aus. Aber 95 000 € ! Wenn elektrisch dann klein und chick. Ich mag keine Angeberautos. Der i10 war und ist gut und preiswert und-zuverlässig. Auch coronaangepasst. Masken im Handschuhfach.

  14. 159.

    Diese Foto entstand in Mannheim: https://tinyurl.com/yatjppqn Wer sich selber jetzt Tram irgendwas was nennt und nicht auf seinenn ICE verzichten will, steht ganz am Ende der Nahrungskette. Den privaten PKW habe ich, wie Sie sich vielleicht erinnern, bereits vor Jahren abgeschafft, weil ich den in urbanen und suburbanen Räumen meist nicht benötige und der nur meiner Bequemlichkeit diente. Worte wie "Mobilitätswende" oder "Klimawandel" waren damals nur in Fachkreisen bekannt.

    Ein Umstieg weg vom Verbrenner kann nicht schlagartig erfolgen, sondern ist aus versch. Gründen ein fleißender Übergang, auch bei der BVG: https://tinyurl.com/y7nqv7wv
    Depotladender sind für die aber nur eingeschränkt tauglich. Zürich hat sehr gute Erfahrungen mit Streckenladern gemacht wie sie auch in Spandau irgendwann getestet werden sollen.

    Autos wie der E9 (einer der schönsten BMW) sind mittlerweile unbezahlbar und deshalb keine Lösung.

  15. 158.

    Da sucht doch keiner verlinkte Bilder; Sie könnten ja schreiben, dass der "Gelbe" ein Schlenki ist. Doch nicht etwa ihr einziger ? In Mannheim baut man tolle Busse -aber alle mit Dieselstinker- wenn auch nach neuester EU-Norm. Sie sollten hier lieber schweigen. Ja, diese Schrottfahrräder könnten von Dummis demontiert werden und dann neu geboren werden-in Freienbrink. Ist doch zukunftssicherer als Akkuautos, die auch nur die Erde und somit auch uns krank machen. Die Teslas sehen beschissen aus; Autos baut man mit Liebe und ehrlich. Sehen Sie sich mal BMW-Oldtimer an. So wendezeitmäßig. M5 Paket. Eine Augenweide gegen Teslabadewannenoptik. BASTA.

  16. 157.

    320 PS und Sattelauflieger? Das war zu Zeiten der ersten Staffel von "Auf Achse" mit Manfred Krug 1978 noch ausreichend. Außerdem dürfen darin keine 100 Personen und mehr mitfahren. Ich steige vor der Haustür in das Auto, dessen Bilder ich auch Ihnen schon vor Wochen gezeigt hatte, als Sie noch unter anderem Namen aktiv gewesen sind.

    VW baut offensichtlich die falschen Autos, sonst hätten Sie sich keinen Koreaner gekauft. BMW wiederum spielt preislich in der gleichen Liga (als ICE) oder sogar eher deutlich oberhalb Tesla (als BEV) - aber auch bei der Qualität. Den iX3 werden die vsl. übrigens in China auch für D. montieren lassen. Preislich wird der auf Augenhöhe mit dem Mercedes EQC erwartet, als rd. 70 k€. Und Sie wollen hier Fahrradersatzteile produzieren.

  17. 156.

    Ich finde es allerdings grundsätzlich gut, wenn die Region als Industriestandort gestärkt wird und nebenbei auch für einen umweltfreundlicheren MIV gesorgt wird. Das Gelände ist seit Jahrzehnten rechtskräftig als Industriestandort ursprünglich für eine Autofabrik vorgesehen.

    Auch die Konkretisierung der Wasserverordnung kam vergangenes Frühjahr nicht überraschend, sondern waren bereits 2017 - also lange vor Tesla - Thema in den lokalen Medien und in längerer Diskussion. Es ging es auch um Gewerbeansiedlung, da das Gewerbegebiet Freienbrink südlich der L38 gut belegt belegt war, dito Großbeeren und Wustermark, aber auch Wohnbebauung. Die Stadt Erkner hatte dafür erwirkt, dass ältere B-Pläne Bestand behalten und so dafür gesorgt, dass der entsprechende Passus in die Wasserverordnung aufgenommen wurde.

  18. 155.

    Zum Aufforsten von Mischwäldern, kommen Sie dann Bitte auch ins Osthavelland. Hier ist es aber nicht die Industrie, die nur Wüste hinterlässt, hier ist es die Agrarlobby mit ihrem riesigen Flächenverbrauch. Mein Ratschlag zum Klimaschutz wäre, auch mal dort wieder anfangen aufzuforsten, wo die Agrarindustrie schon seit Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten, die Wälder kahl gerodet hat. Wenn das mit Tesla nichts wird, dann können Sie mit dem Umwelt-und Klimaschutz-gerne im Osthavelland weitermachen. Hier sind genügend trockene Äcker und Felder, die das Klima und das Grundwasser durch Monokulturen belasten. Bleiben Sie Alle gesund und denken Sie daran, das Aufforstungen von Mischwäldern sehr wichtig für das gesamte Land Brandenburg sind.

  19. 154.

    Sie sind bestimmt kein Busfahrer; besitzen aber einen gelben SCANIA; mit Sattelauflieger oder doch als Bus, den ihr Fahrer fährt ? Es wäre alles so einfach. "Neumann-Fernreisen" würde ihre viele Freizeit erklären. So. Irgendwie hat TESLA gemogelt; Genehmiger hinter die Fichte geführt. Wir haben hier bei den gerade fertiggestellten Gebäuden beobachten können welch Schwierigkeiten der weiße Sandboden machen kann. Man hat tief ausgehoben und Bodenaustausch machen müssen. Alle Ecken wurden in Stahlbeton ausgeführt; hat man geschickt durch Steinversatz realisiert. Jetzt sage ich es: Mit Pfahlgründung habe ich da in Fb. nicht gerechnet aber mit Bodenprüfung und dementsprechenden Maßnahmen, die die Statik gewährleisten. Eine Fahrradersatzteilefabrik dort würde bestimmt bis 1000 Arbeitsplätze sichern und nichts käme mehr aus China. Das Gebäude dicht an der Straße; viel kleiner-in Leichtbau. Wozu Teslas wenn BMW u. VW angepasster an den Bedarf baut. Autos für Normalbürger ! Bezahlbar.

  20. 153.

    Herr Neumann nicht solche Trixerei, Sie helfen, dass Grünheide verschont wird von Tesla und wir beide helfen pflanzen. Auf einen anderen Handel lasse ich mich nicht ein. Ich genieße dann wahrscheinlich etwas Vorteil, weil ich letzten Herbst erst 1000 kleine Bäumchen per Hand gepflanzt habe. Ich wollte der Fairness halber sie darauf aufmerksam machen. Nicht dass sie mich dann wieder als Betrüger titulieren. Aber sie haben ja auch genügend Gelegenheit inzwischen heimlich zu üben.

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