Tesla-Gelände - Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Freienbrink in der Gemeinde Grünheide östlich von Berlin (Bild: dpa)
Audio: Antenne Brandenburg | 10.02.2020 | Vorstandschef Investitionsbank Tillmann Steger | Bild: dpa

Brandenburg - Tesla reicht Förderantrag für Werk in Grünheide ein

Der US-Elektroautohersteller Tesla hat den erwarteten Förderantrag für den Bau seiner Fabrik in Grünheide bei Berlin gestellt. Das sagte der Vorstandschef der zuständigen Investitionsbank des Landes Brandenburg, Tillmann Stenger, am Montag in Potsdam. "Die Unterlagen werden nun sukzessive vervollständigt." Für eine Bewilligung sei ein Investitionsplan erforderlich.

Weit über 100 Millionen Euro Förderung möglich

Noch könne die Höhe der Fördersumme nicht beurteilt werden. Er gehe aber davon aus, dass sie bei weit über 100 Millionen Euro liegen werde, sagte Stenger. Notwendig sei auch ein Notifizierungsverfahren bei der EU-Kommission in Brüssel. Das werde gerade vorbereitet.

Tesla will in Grünheide ein Werk bauen, in dem ab Juli 2021 jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle vom Band rollen sollen. Derzeit läuft das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren.

Sendung: Antenne Brandenburg, 10.02.2020, 13:30 Uhr

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10 Kommentare

  1. 10.

    Noch mehr Autos zu produzieren im Land, dazu noch einen Konkurrenten der den Aktienwert mittlerweile auf eine Höhe manipuliert hat, das er wertvoller als Daimler und VW ist, ist ziemlich riskant. Dem Land scheint jedes Mittel recht, Arbeitsplätze zu schaffen, die dann meist noch aus dem Ausland kommen. Wo soll eigentlich der Strom zur Produktion herkommen, wenn der Wind mal nicht bläst. Die Überkapazitäten an Blech auf der Straße sorgen dann noch für mehr Staus, wo eigentlich die verkehrswende die bessere Alternative wäre.

  2. 9.

    Tesla und Herr Musk sind keine Wohltaeter, sondern wollen maximale Gewinne erzielen. Hierbei werden sie von der oeffentlichen Hand durcheinen extrem guenstigen Grundstueckspreis, uebereilte planungsrechtliche Genehmigungen und nun auch direkte Subventionen in hohem Mass unterstuetzt. Ob nun tatsaechlich derart viele Arbeitsplaetze wie angkuendigt entstehen, ist abzuwarten. Es gibt keinen Grund, Tesla und Herrn Musk zu danken.

  3. 8.

    Arbeitsplätze in der Hauptstadtregion sind immer ein Gewinn !!! Danke Tesla, Danke Elon Musk !!!

  4. 7.

    Die Frage ist nur die, wie der Marktwert ausgelegt wird im Gutachten.

    40 Euro für Vollerschlossen / 13,50 Euro für Bauland m. E. n. alles nur ein Deklarationsthema mehr nicht.

    Investition 4.000.000.000,00
    pro Jahr 10 Jahre 400.000.000,00
    Gehalt 4000 Mitarbeiter Durchschnitt 47.909,88 EUR inkl. AG Beitrag (hochgegriffen) 191.639.520,00
    Matrial und BGA 208.360.480,00

    Grundstücksgröße 13,50 EUR den m² 40,00 EUR den m² Subventition
    4.000.000,00 54.000.000,00 160.000.000,00 106.000.000,00
    Gründerförderung 100.000.000,00
    Sonstige versteckte Förderungen (Agentur für Arbeit, etc.) 80.000.000,00


    Subventionen Förderqoute 7,15% 286.000.000,00

  5. 6.

    ... unter vorbehalt ja, aber nur wenn aufs komplette dach das versorochen pv kommt und des weuteren keine erdgasheizung, weil umweltschädlich, und 3. müssen die bis zh 500 lkw natürlich elektrisch fahren! auf keinen fall darf auch nur ein diesel fahrzeug das gelände befahren!!! das gild für alle fahrzeuge!
    ansonsten nützt das ganze e-auto werk nichts!
    dann währe ich dagegen.

  6. 5.

    Fördergelder für Unternehmen, die tausende Arbeitsplätze schaffen, ist eine ganz normale Angelegenheit. Auch Kommunen und Privatpersonen, bekommen Fördermittel. Der Wohnungs- und Hausbau, bekommt Fördermittel. Wohnungsbaugenossenschaften und Häuslebauer bekommen Fördermittel. Kitas und Schulen auch. Ohne Fördergelder, läuft in Deutschland gar nichts. Jeder Arztbesuch, jedes Theater, viele Gebäude in Deutschland, werden mit Fördermitteln unterstützt. Da ist die Tesla-Ansiedlung, überhaupt nichts ungewöhnliches. Nur das ein Unternehmen, mehrere Tausend Arbeitsplätze in Brandenburg schaffen möchte, das ist eine Ausnahme und das sollte noch viel mehr unterstützt werden.

  7. 4.

    Sie wäre wahrscheinlich überrascht, dass z.B. BMW mehrfach in Leipzig oder VW in Zwickau Fördermittel bewilligt bekommen hat. In Bratislava war man not amused, dass Porsche vom dort subventionierten Werk Teile der Produktion nach Leipzig verlagert hatte. Und ganz krass Samsung, die auf den Tag pünktlich mit Auslaufen der Sperrfrist der Förderung die Kündigungen für das Berliner Werk verschickt hatte. Dabei war schon früh klar, dass Tesla die Fördermittel ebenfalls zustehen.

    Die aluhuttragenden Verschwörungstheoretiker und verrentete Arbeitsplatzgegner seinen auch bei dieser Gelegenheit daran erinnert, dass das Grundstück mindestens zu marktüblichen Preisen verkauft werden muss, da die Differenz ansonsten auch als genehmigungspflichtige Subvention ausgelegt werden würde.

  8. 2.

    ...da liegt des Pudels Kern.
    Für mich hat das Alles ein Gschmäckle...

  9. 1.

    Die Fördermittel sind doch für Tesla bestimmt sehr attraktiv.

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