Die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide, Brandenburg am 24.09.2020 (Bild: imago images/Omer Messinger)
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Video: 10.11.2020 | "Tesla schlägt ein" | rbb Reportage | Franziska Hoppen, Phil Beng | Bild: imago images/Omer Messinger

Elektroautofabrik in Grünheide - Tesla-Fabrik: Was bisher passiert ist und wie es weitergeht

Im November 2019 kündigte Tesla-Chef Elon Musk eine Fabrik an, die Brandenburg für Jahrzehnte prägen könnte. Fans hoffen auf Arbeitsplätze und E-Mobilität made in Grünheide. Kritiker sehen Gefahren für Natur und Demokratie. Ein Zwischenstand von Philip Barnstorf

Jährlich eine halbe Million Elektroautos sollen bald in Grünheide vom Band rollen, gefertigt von bis zu 12.000 Angestellten. Es könnte die größte Industrieansiedlung in Brandenburg seit der Wende werden, die Hoffnungen rund um die Tesla-Fabrik sind gigantisch: Von der Reindustrialisierung des Ostens ist die Rede. Und diesmal soll sie umweltfreundlich sein mit Brandenburg als Vorreiter in der Energie- und Verkehrswende.

Aber es gibt auch Streit: Eine Bürgerinitiative sorgt sich um Natur und Trinkwasser in der Region, Anwohner befürchten einen Verkehrskollaps und Umweltverbände kritisieren angeblich fehlende Transparenz im Genehmigungsverfahren. Welche Hoffnungen sind berechtigt, welche Befürchtungen ernst zu nehmen?

Das Genehmigungsverfahren: Was bisher geschah

Im November 2019 kündigte Tesla-Chef Elon Musk den Bau einer Giga-Factory in der Nähe von Berlin an. Inzwischen hat das Unternehmen vom Land Brandenburg ein 300 Hektar großes Grundstück in Grünheide gekauft und dort schon die Rohbauten mehrerer Produktionshallen errichtet, etwa der Gießerei, Antriebsfertigung, Lackiererei und Endmontage.

Im Verlauf der Bauarbeiten hat Tesla aber seine Pläne immer wieder geändert. So reichte das Unternehmen zunächst im Dezember 2019 einen fast 2.000-seitigen Genehmigungsantrag beim Landesamt für Umwelt ein. Anfang dieses Jahres lagen die Unterlagen einen Monat öffentlich aus. Im Anschluss reichten Bürger und Verbände zu den Plänen circa 370 sogenannte Einwendungen ein - also Vorschläge, Kommentare, Kritik. Das Genehmigungsrecht sieht vor, dass diese Einwendungen öffentlich diskutiert werden. Dieser sogenannte Erörterungstermin war ursprünglich im März geplant, das Landesumweltamt hat ihn dann aber wegen Corona verschoben.

Inzwischen hatten sich Probleme mit der Wasserversorgung und dem sandigen Boden unter der geplanten Fabrik ergeben. Weil Tesla dieses Thema in den anscheinend hastig zusammengestellten ersten Genehmigungsunterlagen nicht berücksichtigt hatte, überarbeitete das Unternehmen seine Pläne noch einmal umfassend und reichte im Juni aktualisierte Unterlagen beim Landesumweltamt ein. Die wurden abermals öffentlich ausgelegt. In mehr als 20 Aktenordnern legte Tesla diesmal sogar mehr Dokumente offen, als das Gesetz vorschreibt. Wieder schrieben etwa Anwohner und Umweltverbände Einwendungen. Insgesamt waren es nun mehr als 400.

Der Erörterungstermin

Am 23. September richtete das Landesumwelt dann den ursprünglich im März geplanten Erörterungstermin aus. Mehr als 100 der Verfasser von Einwendungen, Beamte der Genehmigungsbehörden sowie Vertreter von Tesla und seiner Subunternehmer kamen in der Stadthalle in Erkner zusammen und diskutierten acht Tage lang über das Bauvorhaben. Einwender stellten dutzende Anträge zu Verkehr, Wasserversorgung, Artenschutz im Umfeld der Ansiedlung. Umweltschutzverbände, wie der NABU und die Grüne Liga kritisierten, dass Tesla viele Fragen nicht beantwortet habe. Auch ändere Tesla seine Pläne vor Ort so schnell, dass die eingereichten Genehmigungsunterlagen keine adäquate Beurteilung des Vorhabens mehr zuließen. Sie forderten schließlich, dass die Unterlagen ein drittes Mal ausgelegt werden. Das Landesumweltamt teilte mit, dass es alle Anträge vom Erörterungstermin prüfen und gegebenenfalls im weiteren Genehmigungsverfahren berücksichtigen werde.

Mit dem Erörterungstermin ist eine wichtige gesetzliche Hürde auf dem Weg zu einem endgültigen Genehmigungsbescheid genommen. Brancheninsider erwarten den Bescheid nach wie vor noch in diesem Jahr. Eine Verzögerung scheint hier angesichts der vielen Anträge, die das Landesumweltamt prüfen muss und nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie allerdings nicht ausgeschlossen.

Die vorzeitigen Genehmigungen

Obwohl es also noch keinen endgültigen Bescheid gibt, hat sich auf der Baustelle viel getan. Im Rahmen sogenannter "vorzeitiger Maßnahmen", die das Landesumweltamt Tesla genehmigt hat, hat die Firma schon jetzt 90 Hektar Kiefernwald gerodet und die Hallen für mehrere Produktionsschritte errichtet - eine Praxis, die etwa die lokale Bürgerinitiative "Grünheide gegen Gigafactory" immer wieder als undemokratisch kritisiert.

Fakt ist: Laut Bundesimmissionsschutzgesetz dürfen Umweltämter einzelne Bauschritte schon erlauben, bevor der endgültige Bescheid erteilt ist – für den Fall, dass dieser wahrscheinlich ist und wenn die Bauschritte wieder rückgängig gemacht werden können, falls die endgültigen Genehmigung wider Erwarten doch ausbleibt. Dass die Hallen gegebenenfalls wieder abgerissen werden, erscheint möglich. Aber wie die Rodung der circa 80 Jahre alten Kiefern rückgängig gemacht werden soll, ist fraglich. Immer wieder wird auf die bereits anwachsenden Ausgleichswälder anderswo in Brandenburg verwiesen, die Tesla wegen der Rodungen anlegen musste. Aber der Wald in Grünheide ist erstmal weg.

Fakt ist auch: Nicht nur Tesla baut mit "vorzeitigen Maßnahmen". Etwa die Firma Leipa hat ihre Papierfabrik in Schwedt mit vorzeitigen Genehmigungen gebaut. Jedoch reizt Tesla dieses rechtliche Mittel in Grünheide besonders aus.

Nutzholzplantage oder Naturparadies? Das Thema Wald

Ursprünglich bedeckte Kiefernwald die 300 Hektar des Tesla-Grundstücks. Im Februar hat Tesla 90 davon gerodet. Mitglieder der Grünen Liga und ein bayerischer Verein, der auch erneuerbare Energien kritisiert, hatten die Rodungsarbeiten zwischenzeitig per Eilantrag unterbrochen. Auch die Bürgerinitiative vor Ort und der NABU Fürstenwalde sehen die Rodungen kritisch. Inzwischen hat Tesla schon weitere Rodungen als "vorzeitige Maßnahme" beantragt.

Fakt ist: Die große Mehrheit der Naturschutzverbände hält die Abholzung der Kiefern für ökologisch vertretbar, wenn dafür woanders neue Bäume gepflanzt werden. Per Gesetz ist Tesla verpflichtet, den gerodeten Wald an anderer Stelle neu anzupflanzen. Die Flächenagentur Brandenburg hat hierfür bereits Flächen im ganzen Land gefunden. Dort soll Wald mit durchschnittlich 50 Prozent Laubanteil entstehen - und ist zum Teil bereits gepflanzt. Diese Mischwälder sind auf Brandenburger Sandboden eher ungewöhnlich und ökologisch wertvoller als die sonst verbreiteten Kiefernwälder, weil hier mehr Tierarten ein Zuhause finden. Außerdem brauchen sie weniger Wasser als Kiefern, was sie im Klimawandel überlebensfähiger macht.

Tesla hat außerdem angekündigt, über dieses gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus Wald in Brandenburg aufzuwerten. Dafür sollen Laubbäume in bestehende Monokulturen gepflanzt werden, sodass ökologisch wertvoller Mischwald entsteht. Insgesamt wird ein Ausgleichsverhältnis von drei zu eins angestrebt.

Neuer Lebensraum für Fledermäuse

In dem teilweise schon gerodeten Wald auf dem Teslagelände lebten einige bedrohte Tiere, die umgesiedelt werden müssen. Fast 400 der gefällten Bäume eigneten sich als Fledermaushabitate. In vier wurden tatsächlich Fledermäuse entdeckt. Als Ausgleich will Tesla ungefähr 400 Fledermauskästen in benachbarten Wäldern anbringen. Außerdem haben Experten mehrere Ameisenvölker in Ersatzhabitate südlich des Geländes umgesiedelt. Auf dem Gelände wurden auch einige Eidechsen entdeckt und umgesetzt.

Viele Bürger kritisierten auf dem Erörterungstermin aber, dass der Artenschutz zu kurz komme. Oft suchen Experten über ein Jahr immer wieder nach geschützten Tieren, bevor ein Wald gefällt wird. Beim Wald auf dem Tesla-Gelände beobachteten Experten den Kiefernforst stattdessen nur für zwei Wochen und beurteilten dann, welche Tiere dort theoretisch leben könnten.

Dürresommer und ein streitbarer Verband - das Thema Wasser

Nach viel Diskussion scheint die Wasserversorgung der Fabrik in der derzeit zur Genehmigung stehenden Ausbaustufe inzwischen gesichert. Im September haben der regionale Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) und Tesla nach zähen Verhandlungen einen sogenannten Erschließungsvertrag unterschrieben. Demnach soll der WSE Tesla bis zu 1,45 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr liefern und fast eine Million Kubikmeter Abwasser jährlich aus der Fabrik abpumpen. Das entspricht in etwa dem Verbrauch einer Stadt mit 40.000 Einwohnern.

Im Vorfeld dieser Einigung hatte Tesla seine Fabrik umgeplant. Dank einer Luft- statt Wasserkühlung soll sie rund ein Drittel weniger Wasser benötigen als zunächst angenommen. Außerdem hatte das Land dem WSE erlaubt, insgesamt knapp 15 statt wie bisher zehn Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr zu fördern.

Aber das Problem scheint nur fürs Erste gelöst. Durch Tesla dürften mehr Menschen und Unternehmen in die ohnehin schon wachsende Region ziehen. Daher fürchtet der WSE Engpässe schon in zwei Jahren. Deshalb sucht derzeit eine Kommission des Landesumweltministeriums nach Wasserreserven, die von außerhalb ins WSE-Verbandsgebiet gepumpt werden könnten.

Das Problem wird sich noch verschärfen, falls Tesla seine Fabrik in den kommenden Jahren ausbaut. Im Änderungsvorschlag zu einem lokalen Bebauungsplan geht Grünheide von mehr als drei Millionen Kubikmeter Wasser jährlich in den späteren Ausbaustufen aus. Spätestens dann müsste Wasser von außerhalb kommen. Angedacht ist etwa eine Leitung aus dem Raum Eisenhüttenstadt.

Dann müsste auch eine andere Lösung fürs Abwasser her, das in der ersten Ausbaustufe noch ins Klärwerk Münchehofe der Berliner Wasserbetriebe gepumpt werden soll. Im Änderungsvorschlag zum Bebauungsplan ist die Rede von einem zusätzlichen Klärwerk wenige Kilometer südlich des Tesla-Geländes. Weiterer Protest von Bürgern ist hier wahrscheinlich.

Neue Straßen und Schienen mit neuem Bebauungsplan

Neben dem Wasser sorgt auch der Verkehr für Diskussion. Von den zunächst 12.000 und in späteren Ausbaustufen bis zu 40.000 Tesla-Mitarbeitern sollen mehr als die Hälfte täglich mit dem Auto zur Arbeit kommen. Außerdem sollen tausende Lkw und mehrere Güterzüge jeden Tag Material in die Fabrik hinein und fertige Teslas aus ihr heraustransportieren. Auf die Region kommt also eine beträchtliche Pendler- und Materialflut zu.

Um die Lebensqualität für Anwohner und gute Produktionsbedingungen für Tesla zu gewährleisten, hat die Gemeinde Grünheide von der Landesentwicklungsgesellschaft Änderungsvorschläge für den lokalen Bebauungsplan ausarbeiten lassen. Vorgesehen ist demnach etwa eine neue Abfahrt vom Berliner Ring direkt neben dem Werk und eine neue Landesstraße. Um Wartezeiten zu vermeiden, soll der beschrankte Übergang am Bahnhof Fangschleuse durch eine Brücke ersetzt werden. Schließlich soll das Land weitere Spuren an die Landesstraße südlich des Tesla-Geländes anbauen.

Die meisten Kosten wird voraussichtlich das Land tragen, das insgesamt fast 80 Millionen Euro in Infrastruktur rund um Tesla investieren will. Bürgermeister Arne Christiani rechnet damit, dass die Bauarbeiten 2026 abgeschlossen sein könnten. So lange will Tesla nicht warten und plant deshalb, auf eigene Kosten eine temporäre Autobahnabfahrt zum Werk zu bauen. Derzeit bespricht das Unternehmen den Plan mit dem Landesbetrieb Straßenwesen.

Außerhalb des Bebauungsplans soll der Regionalexpress schon ab Dezember öfter in Fangschleuse halten. Ab 2023 sollen der Takt weiter verdichtet werden. Außerdem ist geplant, den Bahnhof Fangschleuse um 1,5 Kilometer näher ans Werk zu versetzen.

Spottpreis fürs Grundstück und Expressgenehmigung? Gibt es die Lex Tesla?

Ein bisschen schon. Die Landesregierung legt sich für Tesla mächtig ins Zeug und berät die Firma bei ihrer Ansiedlung mit einer extra eingerichteten Taskforce. "Da hat die Ansiedlung sicherlich einen besonderen Charakter", sagte Landeswirtschaftsminister Jörg Steinbach dazu dem rbb. Steinbach betont aber auch: "Wenn wir auf die Genehmigungsbehörden Einfluss nehmen würden, wäre das Verfahren sofort tot. So dumm können wir gar nicht sein."

Außerdem sieht sich die Landesregierung immer wieder in die Position des unfreiwilligen Pressesprechers für Tesla gedrängt, weil Tesla sich fast gar nicht direkt an der öffentlichen Debatte beteiligt. Etwa in der vergangenen Woche zitierte der rbb aus nicht öffentlichen Genehmigungsunterlagen, dass Tesla einen Verzug im Gesamtprojekt befürchte. Daraufhin erklärten nicht Tesla-Vertreter sondern Grünheides Bürgermeister Arne Christiani und die Landesregierung, der Zeitplan sei nach wie vor realistisch.

Schließlich mag auch der Preis von gut 40 Millionen Euro, für den Tesla das 300 Hektar Gewerbegrundstück vom Land Brandenburg gekauft hat, günstig erscheinen. Pro Quadratmeter hat Tesla rund 14 Euro gezahlt, während ein Quadratmeter im benachbarten Güterverkehrszentrum Freienbrink (GVZ) um die 40 Euro kostet. Dabei gilt es aber zu beachten: Auf dem GVZ stehen keine Bäume und das Gelände ist schon an Strom- und Wasserleitungen angeschlossen. Und schließlich sucht das Land seit fast 20 Jahren einen Investor für das Grundstück. Auch das dürfte den Preis gedrückt haben.

Bei den Subventionen betont die Landesregierung, dass für Tesla der gleiche an Investitionsvolumen und Arbeitsplätzen orientierte Verteilungsschlüssel gilt wie für alle anderen Unternehmen auch. Schon im November 2019 hat das Unternehmen Förderung bei der Landesinvestitionsbank beantragt. Wenn Tesla wie angekündigt vier Milliarden Euro in Brandenburg investiert, könnten gut 270 Millionen Euro an Subventionen fließen. Beim Bund hat Tesla außerdem angeblich Fördergeld für Batterieforschung beantragt. Weitere Subventionsgelder könnten noch für die Ausbildung von Facharbeitern fließen.

80 Wochenstunden und keine Gewerkschaften? Das Thema Arbeitnehmerrechte

Angestellte des Tesla-Werks im kalifornischen Fremont berichteten von 80 Wochenstunden und schlechter Bezahlung. Tesla hat dort die Bildung einer Gewerkschaft verhindert. Auch in Deutschland ist Tesla schon mit der IG Metall aneinandergeraten, als diese höhere Löhne bei einem deutschen Autozulieferer forderte, den Tesla übernommen hatte.

Die Brandenburger Niederlassung hat Tesla als sogenannte SE (Societas Europaea) gegründet. Damit könne das Unternehmen verhindern, dass Mitarbeiter einen Betriebsrat gründen, warnt die IG Metall. Sie befürchtet außerdem, dass Tesla durch niedrig entlohnte polnische Mitarbeiter Tariflöhne unterwandert. Der Brandenburger Wirtschaftsminister Jörg Steinbach erklärte, dass Tesla sich den Themen Tariflohn und Mitbestimmung stellen müsse. Das Unternehmen teilte dazu lediglich mit, dass es "wettbewerbsfähig vergüten und sich durch besondere Prämien von Konkurrenten abheben wolle".

Was kommt als Nächstes?

Aktuell prüft das Landesumweltamt den Antrag für eine Fabrik mit bis zu 12.000 Mitarbeitern und einer Produktionskapazität von einer halben Million E-Autos pro Jahr. Aber Tesla plant schon Erweiterungen in den kommenden Jahren: In Zukunft könnten 40.000 Menschen dort bis zu zwei Millionen Autos pro Jahr herstellen. Der Wasserverband Strausberg-Erkner macht sich schon Gedanken, wie er noch mehr Wasser nach Grünheide liefern könnte. Auch das Verkehrsgutachten im Änderungsvorschlag zum Bebauungsplan kalkuliert schon mit den Zahlen der letzten Ausbaustufe.

Bisher soll in Grünheide das Tesla Modell Y gebaut werden. Aber in Zukunft könnte dort auch das von Elon Musk im September angekündigte neue Auto für 25.000 Euro vom Band rollen. Damit würde Tesla von Grünheide aus nicht nur den Luxusautomarkt sondern auch das Mittelklasse-Segment bedienen. Auch eine Batteriefabrik will Tesla wohl schon in der zweiten Ausbaustufe bauen.

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8 Kommentare

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  1. 8.

    "Braune Soße " ? Die künstliche von Maggi ? Oder sind sie platt und werden jetzt politisch ? Ich grinse hier über den A.N.
    Schlimm ist was uns täglich zum Kauf angeboten wird: Angegiftete Lebensmittel, mal Metallspäne, dann aus Plastik oder salmonellenverseucht. Es gibt Gegenden da ist das Trinkwasser ungenießbar. Gülle versickert und Nitrate finden den Weg zum Wasserhahn. Wir müßten eigentlich viel bescheidener leben. Wer jetzt Spargel aus Peru oder Akkurohstoffe aus Australien importiert ist eine Umweltsau wie ich, -oder viel schlimmer- der auch mal zum Hornbach oder Kaufland fährt. CO2 ist kein Gift. Ein Klimagas wohl aber nie so wirksam wie z.B. Wasser, dass z.B. hoch oben aus Triebwerken kommt. Alles in Maßen - wer sagte das schon ? Teslas retten nicht die Welt.

  2. 7.

    'Nen E-Auto kann man immerhin mit erneuerbarer Energie wirtschaftlich betreiben. Die braune Soße für Ihren Stincker zu ersetzen, ist erheblich aufwendiger und teuer.

  3. 6.

    Nun schon wieder die lächerliche Tour. Heute gerade bei t-online über das PCK und den Ulbrichtbesuch. Hey, PCK war eine "sozialistische Errungenschaft. Wer fährt denn außer mir ebenfalls einen Benziner ? Nölen sie die Kanzlerin auch so voll ? Ja, wenn Teslaakkus grüne Erbsen drin hätten...Die Bürger von Grünheide haben nicht so viel Zeit wie sie; die sind den ganzen Tag arbeiten; z.B als Krankenschwester. Verbieten sie doch die Treibstoffproduktion. Teslas retten das Klima nicht. Eine Brache sieht anders aus; der Her aus Werder hat wohl zu viele saure Gurken gegessen ? Sie auch ?

  4. 5.

    Sie selber haben Fahrzeugfabriken von BMW und VW in Wasserschutzgebieten hier beim RBB lobend erwähnt und damit nur aufgezeigt, dass es Ihnen gar nicht um das WSG geht. Anlässlich der Erstellung der Wasserverordnung fanden in den letzten Jahren öffentliche Anhörungen statt, in denen Grünheide immer wieder betont hatte, dass der Bebauungsplan weiterhin Anwendung finden soll. Jetzt kommt eine US-Firma um die Ecke und schon sind die Menschen vergesslich.

    Das gilt auch für Sie, da Sie immer wieder die zigmal auch von Ihnen gestarteten Grundsatzdiskussionen zur Elektromobilität vergessen. Beim Schreiben von
    "Chinesischer Strom ist bestimmt so ähnlich wie der aus Polen ? Oder ?
    Sie haben noch nie die Sauerei der Batterierohstoffgewinnung und die Fertigung unter die CO2-Lupe gelegt."
    reichte Ihr Kurzzeitgedächtnis nichtmals einen Punkt am Ende eines Satzes zurück wie Sie auch die Teersandförderung und die Umweltverschmutzung bei der Ölförderung gerne vergessen.

  5. 4.

    Ist ihnen ein Apfel auf den Kopf gefallen ? Der größte Teil des Gebietes ist ein Wasserschutzgebiet. Bewachsen mit der märkischen Kiefer, die mit ihrer langen Pfahlwurzel immerhin geeigneter als Fichten sind. Hydrologen sagen, dass schon damals der Bau der Autobahn dort ein Fehler war. Der Normalbürger geht den ganzen Tag arbeiten und hatte es längst nicht mehr auf dem Schirm, dass dort mal Gewerbe o.ä. angesiedelt werden soll. Die riesigen Veränderungen, die jetzt noch folgen machen vielen Grünheidern Angst. Musk halten viele für ein Schlitzohr.

  6. 3.

    Wenn man im Artikel erwähnt das Tesla schonmal mit der IG Metall wegen Lohnverhandlung aneinander geraten ist, gehört aber auch der Ausgang dazu. Denn bei diesem Zulieferer zahlt man nun auf Tarifniveau bzw. 30% mehr als vor der Übernahme.

  7. 2.

    man muss Tesla nicht mögen, aber das war unfair und auch handwerklich völlig unzureichend.
    • Haupt-Quelle waren die Tesla-Gegner; und da die Aktivisten die aus der Luft gegriffene Behauptungen aufstellen
    • Mit keinem Wort wurde erwähnt, dass das in Frage stehende Stück Land seit Jahrzehnten als Gewerbegebiet ausgewiesen ist; die Ansiedlung jetzt also nicht überraschend kommen kann!
    • Mit keinem Wort wurde erwähnt, dass der „Wald“ eine weitgehend tote Monokultur war;
    • Die außerordentliche Leistung der Landesregierung von Brandenburg, Tesla auf dieser Brache ansiedeln zu können wurde überhaupt nicht gewürdigt

  8. 1.

    Sehr gut. Berlin und Brandenburg braucht Arbeitsplätze, Kapital und Investitionen. Nur Arbeit schafft Wohlstand!

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