Ein Schild mit der Aufschrift «Munitionsbergungsarbeiten Betreten der Räumstelle verboten! (Quelle: dpa/Pleul)
Video: Brandenburg Aktuell | 26.01.2020 | Michael Lietz | Bild: dpa/Pleul

Sperrungen aufgehoben - Weltkriegsbomben auf Tesla-Gelände gesprengt

Auf dem Gelände für die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide sind am Sonntagvormittag sieben Weltkriegsbomben gesprengt worden. Die Sprengung der Blindgänger hatte auf der Autobahn 10 und der Landstraße 38 zu Sperrungen und Verzögerungen geführt.

Auf dem Gelände für die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) sind am Sonntag sieben Weltkriegsbomben gesprengt worden. Nach Angaben der Polizei wurden die Bomben am Vormittag gesprengt. Nach nur wenigen Minuten konnte gegen 11:30 Uhr Entwarnung gegeben werden, wie ein Polizeisprecher dem rbb sagte. 

Die Autobahn 10 war während der Sprengung zwischen Freienbrink und Erkner kurzzeitig gesperrt und ist für den Verkehr wieder freigegeben. Auch die Landstraße 38 war während der Entschärfung nicht befahrbar. Zu größeren Behinderungen kam es weder auf der Autobahn noch auf der Landstraße.

600-Meter-Sperrkreis

Die sieben Weltkriegsbomben waren am Donnerstag auf dem Gelände der geplanten Fabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla in Grünheide (Landkreis Oder-Spree) entdeckt worden. Nach Angaben der Gemeinde sollte die Sprengung der US-amerikanischen Bomben zwischen 9 Uhr und 13 Uhr erfolgen. Um 11 Uhr war es dann laut Polizei so weit. Der 600 Meter große Sperrkreis dürfe in dem Zeitraum nicht betreten werden. 

Bisher wurden nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums rund 85 Kilo Kampfmittel in dem Waldgelände gefunden, das gerodet werden soll. Tesla will dort ab nächstem Jahr Elektroautos herstellen. 

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27 Kommentare

  1. 27.

    Um was geht es hier? Um Kindheitserinnerungen, um Meinungshoheit oder nur um die Selbstdarstellung eines AfD-Sympathisanten, der hier, und in anderen Theads, gegen TESLA Frond macht und mit Heimat-Gedanken, Falschdarstellungen und Unterstellungen hausieren geht?
    Das Thema heißt "Weltkriegsbomben auf Tesla-Gelände gesprengt" und nicht, wo man die besten Pilze findet und wie schön die deutsche Heimat ist.

  2. 26.

    Hier bei uns im Wald nach Grünheide war ein großes Lager der Sowjet-Armee. In dem Laden außerhalb kauften wir uns oft Moskauer Konfekt-zur Stärkung nach einer längeren Radtour über Wernsdorf etc. Man konnte damals sogar die Autobahn überqueren; ab u. zu mal ein Trabi, Moskwitsch oder H3A / W50. Kampfhandlungen waren auf den Seelower Höhen; hier hatte die Rote Armee viel aus eigenen Sicherheitsgründen viel abgesucht. Auf dem Weg in die Kranichsberge- mit Ski im Winter kam man an nur einem großen Bombentrichter vorbei. Damals gab es noch richtigen Schnee. :=)

  3. 25.

    Sie gehören demnach zu den Personen, die Ausländer den Dreck wegmachen lassen; unsere Vietnamesen waren da besser dran; die arbeieten mit deutschen Kollegen Seite an Seite. Bin heute sogar mit einem Vietnamesen befreundet. Wann begreifen Sie endlich, dass ich mit ihren blauen Gesinnungsgenossen absolut nichts zu tun habe und auch nie wede. Aber, der Name Alfred Neumann war mir irgendwie bekannt; der war ja Ulbrichtanhänger. Hätten Sie nicht ihren Stadtbezirk als Nickname verwenden können ? :=)

  4. 24.

    Ich bin auf der Seite der Mauer aufgewachsen, auf der ausländische Arbeitskräfte schon lange alltäglich sind, weil ohne die so etwas alltägliches wie die Müllabfuhr nicht mehr funktioniert hätte. Deshalb ist hier die Furcht vor Fremdarbeitern weniger stark ausgeprägt als bei Ihnen und den blauen Gesinnungsgenossen.

  5. 22.

    Meine Damen und Herren, knapp 40 Prozent der Fläche des Bundeslandes Brandenburg gelten als Kampfmittelbelastet. Also was soll dieser Aufschrei ? Im Brandenburger Boden liegen mehr Granaten und Bomben als wie Pilze oben drauf stehen. Bleibt also lieber zu Hause. Ist so viel sicherer.

  6. 21.

    Erwischt ? Sie sind ja auch ein "Tausendsassa". Aber echter-geborener Berliner sind Sie nicht ? Sonst würden Sie unsere schöne Löcknitzgegend mehr kennen und schätzen. Kommen Sie doch mal nach Woltersdorf / Schleuse. Im Sommer, so leichter Wind.- Da sehen Sie mich auf einem Segelboot. Ich winke dann mit Union-Fahne. Mehr aber nicht.

  7. 19.

    J.F.Kennedy hatte auch schöne Vornamen. Aber-bescheuert war der nicht. - Wie komme ich jetzt nur darauf ?:=)

  8. 18.

    Mich interessierte -bedingt durch tägliche Nachrichtenmeldungen über DATTELN 4 das was da still gelegt wurde: Datteln 1,2,3. - Man kann da lesen, dass da 40 kg Hg als Schadstoff ausgespuckt wurde. Hatte es nur überflogen zur Grobinfo; die Zeit ersah ich erst mal nicht. Jedes Kohlekraftwerk; jedes Zementwerk spuckt Hg aus-bei bester Filterung. Außerdem kommt Hg in der Natur mehr vor als ihr "Experten" denkt. Wer möchte auf der Volksschule nachgeschult werden ?

  9. 17.

    Herr Neumann, früher hieß die MOZ "Neuer Tag" bis...kennen Sie bestimmt. "Bezirksorgan der SED -FF / O." Ich lese die MOZ nicht ! Ich denke auch gar nicht daran die Online Ausgabe oder Artikel gegen Bezahlung zu lesen. Ich kann Ihnen aber durchaus sagen wann der BUS der Linie 950 zu spät kommt. So etwas wie Sie finde ich ätzend ! Kapiert ? Gab es nicht einen Namensvetter im Politbüro der SED ? Ist das ihr Vorbild ?

  10. 15.

    Ich der wirren Gedankenwelt von ihm durchaus möglich, dass er es so haben wollte. ansonsten sind das nur Face News für ihn.
    Wenn man bedenkt, dass das jetzt sogar sein "Pilzsammelgebiet" war/ist, wo doch die Quecksilber-Belastung jetzt auf einmal soooo hoch ist. Hier einige Symptome: http://www.gesundheits-lexikon.com/Labormedizin-Labordiagnostik/Schwermetalle/Quecksilber.html
    Fällt uns etwas auf?

  11. 14.

    Komisch, dass Sie nichts davon wussten. Ich hatte ja schon mal Zweifel, ob Sie überhaupt aus der Region stammen.
    https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/erkner/artikel5/dg/0/1/1485439/

    https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/erkner/artikel5/dg/0/1/1341798/
    Seien Si aber bitte nicht zu enttäuscht, dass es damals auch keine BILDer gab.

  12. 13.

    Das was Sie geschrieben sehen müssen Sie inhaltlich begreifen; erfassen. Ich finde den Panoramabericht-so 6 min.- über Tesla objektiv verfälschend. Werde den nachher nochmals ansehen. Haben Sie ihren Trabi nun endlich repariert bekommen ?- Herr Autopapst aus Grünheide ?

  13. 12.

    Hauen Sie nicht so auf die Kacke. Von Spreenhagen bis Freienbrink war/ist unser Pilzsammelgebiet. Nie hat einer eine Munitionsbelastung angekündigt oder gewarnt. Den Berg Bomben hätte man doch fotografieren können-mit dem Smartfone hätte gereicht. Wir kennen fast allle Bomben aus Oranienburg u. Berlin. Durch derartige Fotos etc. in Medien-nicht vor Ort. Nun kommen Sie zur Ruhe; sie haben" verantwortungsvoll reagiert".

  14. 11.

    Klingt schon etwas opskur, wenn von einem Wasserschutzgebiet gesprochen wird und im gleichen Zusammenhang von Quecksilber.
    Die Konzentration muss aber so gering sein, dass weder die Wasserversorgung gefährdet, noch von Vergiftungserscheinungen bei Pilzsammlern gesprochen wird, die plötzlich das Waldstück in Heerscharen für sich erfunden haben und bevölkern. Egal, die Rodung hat mit der Sprengung der dort gefundenen Munition begonnen. Gut so.
    Und, wenn man die Prosteter sieht, die wutschnaubend ihren Protest heraus schreien, liegt da wohl der Altersdurchschnitt bei 60+.
    Aber, in Anbetracht der Übellaunigkeit nach dem WDR-Lied, erspare ich mir einen Kommentar darüber.

  15. 10.

    Erwarten Sie jetzt wirklich, dass unsere Jungs die Blindgänger mal schnell um die Ecke tragen und dort sprengen? Die dürfen sich bei der nächsten, gern bei mir melden. Ich führe Die dann ran und sie dürfen den Blindgänger dann gern umlagern. Ich mache auch ein Foto von Ihnen mit der Bombe.
    Ihr Sprengmeister und Feuerwerker aus Potsdam

  16. 9.

    Leider muß ich Günter Stadel und em Autopabst widersprechen: Selbstverständlich wurde von mit Quecksilber hoch belastentem Waldboden in der Donnerstags-Panoramasendung gesprochen!. Nachzusehen in der ARD-Mediathek-Panorama-. Bei Minute 3. Also sind hier irgendwelche Anfeindungen sinnlos und überflüssig.

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