Tesla-Fabrik in Tilburg
Bild: Scanpix Denmark/Simon Laessoee

Erste Jobs ausgeschrieben - Tesla will in Grünheide 12.000 Menschen beschäftigen

Der US-Autobauer Tesla will in seiner geplanten "Gigafactory" in Grünheide bis zu 12.000 Menschen beschäftigen. Wie das Unternehmen auf seiner Website [tesla.com] mitteilt, soll die Produktion im nächsten Jahr starten. Geplant seien zunächst 10.000 Fahrzeuge des Models Y pro Woche, das sind rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr.

Erste Jobs ausgeschrieben

Auf der Website kann man sich bereits für erste Jobs in der geplanten Autofabrik bewerben - sofern man gut Englisch kann, denn die allermeisten Anzeigen sind bisher nicht auf Deutsch veröffentlicht worden. Rund 50 Stellen wurden bereits ausgeschrieben, einige bereits Ende 2019. Gesucht wird unter anderem eine Leitung für die Personalabteilung, ein Bauleiter für die Errichtung der Fabrik, sowie diverse Fachkräfte für Einkauf, Personalgewinnung, Lieferketten und juristische Beratung. Gesucht werden aber auch schon Fachkräfte für die Produktion, etwa Karosseriebauer und Lackierer.

Interessanterweise wird als Arbeitsort immer nur "Berlin" angegeben. Die Fabrik liegt tatsächlich aber etwas außerhalb der Metropole, rund sechs Kilometer von der Stadtgrenze entfernt - ein Fakt, auf den man Tesla-Chef Elon Musk laut Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) in den Verhandlungen explizit hinweisen musste.

Steinbach will am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss des Landtags Auskunft über den Stand der Tesla-Pläne geben. Zuletzt hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Baumfällarbeiten auf dem Gelände in Grünheide nach einer Beschwerde der Grünen Liga vorläufig gestoppt. Der Vorgang stieß auf breite Kritik.

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Antwort auf [Don.Corleone] vom 20.02.2020 um 16:45
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55 Kommentare

  1. 54.

    Das Problem kenne ich!
    Gerade in dieser Region ist der Fachkräftemangel besonders groß. Ständig wird in den Kommentaren fehlende Arbeit beklagt, auf der anderen Seite lassen sich freie Stellen , trotz guter Bezahlung nicht besetzen.
    Bietet man den Bewohnern Arbeit an, wird man belächelt oder erhält freche Antworten. Es ist ein regelrechter Tesla-Hype entstanden, aber wenn das böse Erwachen kommt, beginnt die Jammerei von vorn.
    Fazit: Vorerst keine Auftragsvergabe mehr , in die Tesla-Region!

  2. 52.

    3. Hauptgrund: Autos stehen die meiste Zeit irgendwo ungenutzt herum. Dagegen sind Züge+Busse die meiste Zeit im Einsatz. Deshalb müssen die Rohstoffe und Ressourcen für Busse und Bahnen eingesetzt werden. Das gilt besonders für die Akkus und die Elektronik, deren Rohstoffe unter schwierigen Bedingungen gewonnen werden. Weitere Gründe kennen die Umweltschützer BUND, Grüne LIga usw.. Wer diese Fabrik bejubelt, soll sich bitte ein Gehirn beschaffen und benutzen.

  3. 51.

    Das ist eine sehr schlechte Nachricht. Denn ganz Deutschland jammert über Fachkräftemangel. In meiner Branche fehlen massenweise Lokführer, Bus+U+Tramfahrer, Zugbegleiter, Fahrdienstleiter, Instandhalter usw. Deshalb fallen viele Züge und Busse aus. Wie kann man sich da über eine Fabrik freuen, die so viele Arbeiter bindet? Das ist eine verwunderliche Form der Schadenfreude. Wer arbeiten will, hätte sich schon längst bewerben können. Der zweite Hauptgrund: Für die vielen Autos gibt es keinen Platz. Die Geh+Radwege+Busspuren+Waldwege+Wiesen dürfen nicht mit Autos vollgestellt werden. Die sind für Busse, Geher und Fahrradfahrer. Parkplätze sollte man reduzieren zugunsten von Wohnhäusern, Grünanlagen usw. Denn in Städten ist Fläche knapp und teuer. Man kann die deshalb nicht für Autos verschwenden.

  4. 50.

    Ja so etwas nennt mam Nutzwald. Und jetzt verschwindet der Nutzwald hoffentlich bald und macht Platz für eine E-Autofabrik, mit möglichst vielen Arbeitsplätzen.

  5. 49.

    Lackierroboter arbeiten danach, wie ein Lackierer diese programmiert, Der Lackierer macht die Lackierbewegungen vor und der Roboter macht diese dann nach. Dafür werden Lackierer gebraucht. Bestimmte innere Bauteile müssen von Hand lackiert werden. Beilackierungen an Holmen und nach dem Zusammenbau finden von Hand statt. Die gesamten Lackiervorbereitungen/Abkleben finden von Hand statt. Tesla sucht bis zu 12000 Mitarbeiter. Lagerarbeiter, Gabelstaplerfahrer, E-Ameisenfahrer, Köche/Küchenhilfen, Trasporter/Lkw,Fahrer, Pförtner/Wachschutz, Büroangestellte, Lackierer/Lackiervorbereiter, Monteure und viele andere Mitarbeiter.

  6. 47.

    Für Lackieirerei werden überhaupt KEIN Personal benötigt, weil,
    das machen heute allein d. Roboter !Tesla u. Druck, soll mehr Kohle rüberschieben !.
    Die staatl.Subv. völlig falsch. Lieber verzichten a. Tesla u.Musk !

  7. 46.

    Den, Schönen Deutschen Wald , gibt es schon seit Hunderten von Jahren, in Brandenburg nicht mehr. Das Heutzutage, sind meistens reine Holznutzplantagen, in Reihen angepflanzt.

  8. 45.

    12.000 Arbeitsplätze?
    Die müssen verhindert werden, sagt der BUND und der Rüdersdorfer AfD Lautsprecher. Unser schöner deutscher Wald.

  9. 44.

    Wenn dieser ökologisch, nicht so wertvolle Kiefern- oder Fichten- Nutzforst, durch die dreifache Menge an Ökologisch wertvollem Mischwald aufgeforstet wird, an Standorten die langfristig gesichert sind, so ist das für die Zukunft der CO2 Bilanz in Brandenburg vorteilhafter.

  10. 43.

    Eine so große Autofabrik, benötigt hunderte Lackierer und Lackiervorbereiter. Ich mache die Lackiervorbereitung schon seit ca. 20 Jahren und das macht mir immer noch Spass. Weiterhin werden Mitarbeiter für die Waschstrassen und für die Verpackung und Auslieferung der Fahrzeuge benötigt. Die Fahrzeuge, müssen eingewachst oder verpackt werden. Auch sehr viele Gabelstaplerfahrer und Lagermitarbeiter werden garantiert gesucht. Des weiteren Wachschutz und Pförtner. Sie können davon ausgehen, das sehr viele verschiedene Berufe gesucht werden. Auch Köche und Kantinenpersonal und sehr viele Büroleute auch noch.

  11. 42.

    Was wollen sie damit aussagen. Pflanzen anzupflanzen , und wieder zu roden, und wieder anzupflanzen hat keinerlei Bedeutung für den CO2 Haushalt. Und es ist ein Nutzwald, keine besonderen Vorkommnisse. Also was ist ihr Gedanke den sie mitteilen wollen?

  12. 41.

    Hey Leute, bleibt auf dem Teppich und beim Thema. 50 Stellen von 12.000 wurden "bereits" ausgeschrieben. Bereits, bereits, bereits... Einfach lächerlich. "ein Bauleiter für die Fabrik"? Wann soll denn der Bau dann beginnen? Bewerbungsverfahren kosten Zeit. Ein "Bauleiter" von der Qualität wird nicht zu finden sein. Meine Meinung: Wer so etwas schreibt, wer derart die Teslaseite versteht, vermutlich sogar irgendwo und irgendwann journalistisch ausgebildet sein könnte , sollte sich als Lackierer bewerben. Wir haben doch in Brandenburg genug Erfahrung: BER.

    Guten Abend

  13. 40.

    12.000 Arbeitsplätze! Wow, es war bisher nur die Rede von ca. 10.000 neuen Stellen. Ich hoffe das mit der Fabrik wird was.

  14. 39.

    Haben Sie den Artikel gelesen oder nur die Kommentare? "Geplant seien zunächst 10.000 Fahrzeuge des Models Y pro Woche, das sind rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr." schreibt der RBB. Es eben aber zunächst nur 150.000. Für den Endausbau müssten noch drei weitere Hallen gebaut werden.

  15. 38.

    Danke. Ich hoffe, Viele Menschen aus der unmittelbaren Umgebung von Grünheide bewerben sich bei Tesla und finden eine neue Arbeit dort.

  16. 37.

    Und BMW baut zB Benziner, wo soll Bayern das ganze Öl hernehmen? Denken Sie Tesla liefert den Strom mit dem Auto mit? Wenn zB ein Norweger einen Tesla kauft, dann liefert Brandenburg den Strom? Oder denken Sie wirklich, Tesla baut nur für Deutschland Autos? Herr, lass H.... Den Rest dürften Sie als Bayer kennen.

  17. 36.

    Im Land Brandenburg produzieren tausende Windkraftanlagen soviel Strom, das dafür Abnehmer in Form von Fabriken, in Brandenburg fehlen. Das heißt, der Windstrom, muss mühselig über Stromtrassen nach Süddeutschland transportiert werden. Das hat riesige Umweltschäden als Folgewirkung. Wir produzieren grosse Mengen an Ökostrom, haben dafür aber keine Industrien als Abnehmer. Verstehen Sie : Es ist genügend Strom in Brandenburg vorhanden, es fehlen aber die industriellen Abnehmer. Der westliche Berliner Ring, ist voll von hohen Windkraftanlagen und dieser Strom, muss aufwendig exportiert werden. Und dann blockieren diese sogenannten Umweltschützer, auch noch Industrieansiedlungen. Völliger Irrsinn, diese Grüne Politik im Land Brandenburg, völlig unrealistisch.

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