Das Gebäude auf dem Gelände in Grünheide, in welchem die Staatssicherheit Westpakete durchsuchte. (Quelle: rbb)
Video: Brandenburg Aktuell | 03.02.2020 | Achim Hippel | Bild: rbb

Geheimobjekt in Grünheide - Im Tesla-Wald schlummert Stasi-Vergangenheit

Der Wald bei Grünheide, in dem der US-Autobauer Tesla bald eine Fabrik errichten will, gehörte einst der Stasi. Dort finden sich auch Spuren einer Siedlung, wo vor über 30 Jahren Post geplündert und Briefe geöffnet worden sein sollen. Von Achim Hippel

Bis heute behaupten manche, dass es diese Siedlung nie gegeben habe - doch im Wald bei Grünheide finden sich noch Spuren dieser Siedlung. Es sollen Reste eines hochgeheimen Stasi-Objektes sein. Und sie werden verschwinden, sobald Tesla hier für seine Fabrik die Bäume fällt.

Bis vor 30 Jahren war nicht einmal die Abfahrt der A10 bei Freienbrink auf dem östlichen Berliner Ring für normale DDR-Autofahrer zugänglich. Was dahinter passierte - dass es überhaupt eine Infrastruktur in diesem Waldstück gab - sollte offenbar keiner erfahren. Erst vor zwei Jahren haben Mitglieder des örtlichen Heimatvereins damit begonnen, die verworrene und streng geheim gehaltene Geschichte zu erforschen.

MfS größter Arbeitgeber in Grünheide?

Der Grünheider Ulrich Kohlmann und seine Mitstreiter haben unter anderem herausgefunden, dass in einer riesigen Halle Postkontrollen stattgefunden haben sollen. "Postkontrolle ist etwas verharmlosend. Hier wurden Pakete geplündert und Briefe geöffnet. Die dort vorgefundenen Inhalte der Pakete aus Westdeutschland wurden dann in den eigenen Reihen verkauft", sagt Kohlmann.

Hinzu kamen Lager für Militärgüter und den Besitz ausgereister DDR-Bürger. Weit über 500 Menschen sollen hier gearbeitet haben. Kohlmann geht davon aus, dass das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der größte Arbeitgeber im Ort Grünheide war. Da er weitere 20 Dienstobjekte an anderen Orten identifizieren konnte, geht der Heimatverein davon aus, dass auch in benachbarten Orten viele Stasi-Mitarbeiter gewohnt haben. Das könnte einen Rückschluss darauf geben, warum so viele Menschen über diese Dinge nicht reden möchten, sagt Kohlmann.

"Der Duft des Westpakets": Zeitzeugen berichten vom Duft in der Stasi-Fabrik bei Grünheide (ab Minute 1:00)

Nur wenige Hinweise überdauerten die Zeit

Dazu gehören auch die ehemals stasi-eigenen Gleise. Sie sind der Anschluss an die Eisenbahnlinie Berlin - Frankfurt (Oder) und führen auch an den Resten einer Siedlung mit sieben Bungalows vorbei - mit Tiefgaragen, Werkstätten und 50-Personen-Kantinen. "Von Zeitzeugen ist überliefert, dass es hier um Terroristenausbildung ging, Sprengstoffausbildung und ähnliches. Mehr ist leider nicht bekannt. Auch unsere Recherchen beim Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen konnten wir dazu nicht mehr erfahren", sagt Kohlmann. Die Zeitzeugen waren nicht bereit, mit dem rbb über ihre Erinnerungen zu sprechen.

Heute gibt es nur noch wenige Hinweise darauf, dass in dem Wald tatsächlich eine Siedlung stand. In kommunalen Unterlagen vom April 1990 werden 15 Grünheider Stasi-Immobilien genannt, davon die zwei Sonderobjekte Zentrallager Freienbrink und der Siedlungskomplex der Holzhäuser mit Werkstätten.

Von Papierverbrennung verstopfte Schornsteine?

Fotos hatte damals niemand gemacht. Während der Runde Tisch 1990 noch diskutierte, wie man die Siedlung nachnutzen könne, wurde sie plötzlich abgerissen und durch junge Bäume ersetzt. "Es wurde überlegt, ob man hier nicht Handwerker ansiedeln könnte, die dringend Gewerbeflächen bräuchten - also Kleinbetriebe. Es ging dann aber alles sehr schnell: Diese Siedlung ist als erstes verschwunden aus der Landschaft", sagt Heimatvereinsmitglied Kohlmann.

Die Gebäude sind ebenso verschwunden wie viele Unterlagen. 1990 schrieb Katja Havemann von der DDR-Bürgerbewegung Neues Forum, dass ein Schornsteinfeger ausgesagt haben soll, dass er in Freienbrink von Papierverbrennung verstopfte Schornsteine gereinigt habe.

Diese letzten Spuren werden verschwinden, wenn hier der Wald gerodet wird. Noch zeugen sie von einer Siedlung, deren Geheimnis wohl erst gelüftet wird, wenn die Zeitzeugen sich durchringen, ihr Schweigen zu brechen.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 03.02.2020, 19:30 Uhr

Beitrag von Achim Hippel

42 Kommentare

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  1. 42.

    Als Erkner 1944 arg bombardiert wurde ( Kugellagerfabrik ) zog sich eine "Blutspur" bis in die Waldungen. Am Flakensee und hinter dem Kalksee sind diese Trichter noch heute auszumachen. ( Alles im Wald )

  2. 41.

    Das mit dem Planieren könnte noch etwas dauern.

    https://bb-viewer.geobasis-bb.de/?projection=EPSG:25833&center=418087,5806043&zoom=7&bglayer=4&layers=null

    Nun schalte man wahlweise die historische Karte des Deutschen Reiches oder das digitale Geländemodell DGM ein. Erstere zeigt, daß in der Gegend mindestens seit Kaisers Zeiten Nutzwald war und sich das typische Raster der preußischen Forstwege bis jetzt erhalten hat. Zweiteres bringt bei genauer Betrachtung verdammt viele kleinere und größere Krater zum Vorschein. Grüße vom Weltkrieg.

    https://geobroker.geobasis-bb.de/gbss.php?MODE=GetProductInformation&PRODUCTID=0d68868b-8df1-480f-8801-11f3abc72411

    Auf den Luftbildern von 1953 sieht man die Löcher in Wald und Wiese sehr deutlich. Da hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst noch ordentlich mit der Abklärung der gesamten Fläche zu tun.

  3. 40.

    Dort wohnte aber auch Robert Havemann; der mochte die SED und Stasi nun gar nicht. Ich amüsiere mich oft über zugezogene Bürger aus den Westlanden. Dort wohnten die Stasileute nun mal kaum; viel zu bescheiden dort zu DDR-Zeiten. Eine Bekannte war als Junglehrerin dorthin verdonnert-somit auch ihr Mann, der als Dipl.-Ing. in Berlin arbeitete. Grünheide erhielt erst nach 1990 einen ansprechenden Ortskern u. viele neue Eigenheime / Mietwohnungen.

  4. 39.

    Man kann ja nur hoffen, dass die Rodung endlich beginnt, die ganze Fläche planiert und die Baugruben ausgebaggert werden, damit die Spekulationen aufhören. Die hier immer wieder aufgewärmten vermeintlichen 'Probleme' treten bei allen Großprojekten weltweit auf und Tesla hat mehrfach bewiesen, dass diese in kürzester Zeit gelöst wurden. Aus dem Nutzwald wird Papier gemacht, wie zuvor von Erich Honnecker geplant. Neue schönere Wäder werden gepflanzt. Brunnen werden gebohrt und es werden viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Möglicherweise nicht für die, die mit Trainingshose auf dem Sofa sitzen und hier unablässig neue Bedenken erfinden.

  5. 38.

    Schon klar, dass alle, die schon immer dort wohnten, alles wissen. Und nicht (mehr) darüber reden wollen. Weil sie vielleicht auch dort gearbeitet haben. IICH wohnte dort aber nicht, kam erst mit Mauerfall nach Berlin, MICH und andere Wessis interessiert es aber schon. Man möchte auch gerne wissen, wer jetzt für und gegen Tesla ist, und aus welchen Gründen. Die seltsame Vergangenheit des Geländes spielt sicher mit dabei...

  6. 37.

    Das mit den Paketen war doch Jux. Aber ich kann mich an dieses deutlich rot gekennzeichnete Flugzeug noch gut erinnern. In geringer Flughöhe habe ich dieses immer wieder über unsere Gegend fliegen sehen.

  7. 36.

    Für mich, ich wohne schon immer hier, ist das alles nichts Neues und auch völlig unspektakulär. Jeder weiß, daß in Freienbrink die Stasi ansässig war und in dem Gebäude, wo heute die "Brotbüchse"(Truckerimbiss)ist, der ehemalige "Wasserkopf" ansässig war. Das ganze Gelände drumherum, also die großflächigen Kiefernwälder, war militärisches Sperrgebiet! Das Betreten und die bildliche Darstellung des Gebietes war unter Strafe verboten. Alles bekannt! Hier müssen keine Nachforschungen durchgeführt werden, denn was soll man denn noch finden? Wir wissen von den Machenschaften mehr als uns lieb ist, das hat uns nach der Wende nämlich auch selber interessiert. Diese Sensationsgetue von Unbeteiligten ist nur abstoßend und unangebracht!

  8. 35.

    "Verbuddelte Westpakete wird man da kaum finden."

    Es geht ja auch nicht um die großen und bekannten Pakethallen. Viel interessanter ist hier dieses mysteriöse Ausbildungscamp im Wald, das unbedingt untersucht werden muß.

    @rbb: Da solltet ihr dranbleiben. Sind vielleicht noch Konturen dieser 1990 abgerissenen Gebäude auf den Luftbildern der ersten brandenburgischen Landesbefliegung 1991/2 zu erkennen? Auf DDR-Luftbildern dürfte das Gelände gründlich gelöscht worden sein. Gibt es nach dem Bericht jetzt Pläne für die bei solchen Vorhaben eigentlich fast verpflichtende archäologische Untersuchung?

  9. 34.

    Wann beginnt nun eigentlich die Rodung der TESLA-Waldes?

  10. 33.

    Wann beginnt nun eigentlich die Rodung der TESLA-Waldes?

  11. 32.

    Das dort Westpost und Pakete inspiziert wurden und schöne Dinge des Lebens einfach verschwanden ist uns doch schon lange bekannt. Zu DDR-Zeiten hieß es aber stets das abbiegende Gleis sei für den Forstwirtschaftsbetrieb Hangelsberg gebaut worden. Der Heimatverein / Bürgerverein hatte ganz andere Einblicke und stellte auch Forderungen an den Bürgermeister, die dem unbequem waren. Der ist heute zwar parteilos aber zu DDR-Zeiten war der für Jugend u. Sport zuständig; in Grünheide. Ob der mal in der SED war ist mir nicht bekannt. Ich mag solche Leute grundsätzlich nicht.

  12. 31.

    Verbuddelte Westpakete wird man da kaum finden. Papier und Pappe hat man damals alles verbrannt. Das erfuhren wir vom dortigen Schornsteinfeger, der erkannte das sofort bei der Schornsteinreinigung. Daran haben die Stasisäcke nicht gedacht.

  13. 30.

    Warum beginnen die Rodungen im TESLA-Wald noch nicht?
    Jetzt ein Relikt aus der untergegangenen DDR, was wird morgen gefunden werden, damit das Projekt verzögert werden kann?

  14. 29.

    Die Verletzung des Brief-und Postgeheimnisses und der Raub aus Postsendungen ist mir von beteiligten ehemaligen, übernommenen Ostkollegen berichtet worden,"abkommandiert" von ihrer Post, zwecks Rechtsbruch für die Stasi

  15. 28.

    Ich glaub ja, die wollten im Amt endlich diese Sch...immobilie loswerden. Was drauf bauen, und endlich ist die miese Vergangenheit passé. Unsichtbar. Weg. Und ringsum freut man sich, dass nix mehr nachgewiesen werden kann. Und dann kommt da ein Esel, der alles wieder runter frisst... (Heimatverein..)

  16. 27.

    Der Rüdersdorfer AfD Lautsprecher schwelk in alten DDR-Zeiten. Wie schön, wie es damals war. Selbst der Schöne Wald, die gute alte deutsche Heimat. Sogar mit Stasi-Vergangenheit. Da klopft das Herz. Das wird nun von einem amerikanischen Inperialisten bedroht. Jetzt nennt man den schönen deutschen Rüdersdorfer Forst "TESLA Wald"!

  17. 26.

    Tesla ist doch völlig schnurz, es geht um das kommunikative Mauern der damals Beteiligten, die offensichtlich ihre Sprachfähigkeit verloren haben. Die wohnen dort immer noch (ex-)arbeitsplatznah. Und sagen nix zur Geschichte des Teslawaldes.

    Und es geht NICHT um Rodungsverzögerung oder Bauverhinderung. Es geht um deutsche Geschichte und Schuld.

  18. 25.

    Als damals Grünheide um die BMW-Ansiedlung warb war alles noch viel " frischer". Nun fragen sich bestimmt auch andere Bürger, die nun wirklich nix von der dortigen Vergangenheit wissen warum das heute so hochgespült wird. Diese Riesenfläche als Industriestandort mit den Auswirkungen in den Zeiten der Klimakrise und des Wassermangels an TESLA zu verkaufen mit all den Folgen erfolgte für den Normalbürger so überraschend; man darf sich aber fragen warum lange Zeit so geheim ? Verantwortliche bagatellisieren die Folgen und wenn es aber wirklich " dicke" kommt passiert nix. Der BER ist die große Mahnung für Unfähigkeit. Warum besteht TESLA gerade auf dieses ökologisch wertvolle Gebiet , welches viele Fernabwohner und Diskutierer überhaupt einschätzen können und mit bösen Unterstellungen kontern. ?

  19. 24.

    Warum beginnen die Rodungen im TESLA-Wald noch nicht?
    Jetzt ein Relikt aus der untergegangenen DDR, was wird morgen gefunden werden, damit das Projekt verzögert werden kann?

  20. 23.

    Der Begriff "TESLA-Wald" wird sich kaum durchsetzen; das große Gebiet gehört weiter zu " Rüdersdorfer Forst."

  21. 22.

    Mein Tonbandgerät-heute schön verpackt auf einem Schrank im Keller stammt auch vom "TESLA-Gelände" - aber das in Pardubice in der ehem CSR. Eine meiner Kolleginnen erwartete eine dicke Rolle Fußbodenbelag bester Qualität aus dem Westen. Nie angekommen und Nachforschungen von der Westpost o.ä. waren erfolglos. Unsere erste Wohnung wurde mit bedruckter Bitumenpappe ausgelegt. Ein "Spitzenprodukt" in der DDR. :=))

  22. 21.

    Ich war nicht daran beteiligt. Mein in der Nähe wohnende Oma hatte allerdings zu Weihnachten Pakete an die Verwandschaft im Osten verschickt. Mein Interesse, ob die dort tatsächlich ankam, war allerdings gering.

    Zu Schleifen gibt es dort auch laut diesem Artikel offensichtlich auch nichts mehr. Die hier aktiven Pilzsammler haben zwar Andeutungen zur Stasi-Vergangenheit fallen lassen. Viel mehr berichtenswertes als Pilze haben die da aber nicht vorgefunden. Deshalb stellt sich mir wieder einmal die Frage, wer ein Interesse daran haben könnte, dass das Protestwählerpotential am Rand des politischen Spektrums hoch bleibt.

  23. 20.

    Es geht doch gar nicht um das PostGEHEIMNIS. Mir geht es um das unrechtmäßige Bereichern, öffnen von Geschenkpäckchen, abgreifen von Vertriebeneneigentum und DAS dann gegen Speichellecken weiterzugeben an Stasisten! Fettlebe auf Kosten anderer. Diese ganzen Wandlitzschranzen, die Menschen, Biografien, bis in die heutige Zeit zerstört haben, haben von Raubgut gelebt.

    Ebenso vehement wehre ich mich gegen das Einstellen der Schnipselpuzzle-Arbeit bei zerrissenen Stasi-Unterlagen.

    Was Unrecht war wird Unrecht bleiben. Auch, wenn sich die Schuldigen wegducken und schweigen. Wie jetzt beim Thema Räuberhöhle der Stasi.

  24. 19.

    Habe selbst von 1981-83 als Kfz Schlosser für die Baufahrzeuge gearbeitet.Die sogenannten Tschechen Hallen standen schon.Weiter waren eine Werkstatt und eine Baracke mit Kantine vorhanden.Es waren ca 20 Bauarbeiter inklusive Schlosser beschäftigt.Vom Bahnhof Erkner fuhr täglich ein Betriebsbus .Die zufahrt von der Autobahn war für jeden frei.Weiterhin war noch eine eingezäunte Fläche auf der sich Pkws unterschiedlicher Typen befanden. In dieser Zeit wurden auch die beiden Neubaublocks mit 48 Wohneinheiten erbaut.Auf dem Gelände befand sich noch eine Mischstation für die Beton fertigung.Einige Strassen wurden angelegt und Beginn mit Bunkerbau.Von grosser Stasi Aktivität war zu dieser Zeit noch nichts zu spüren Eigentlich normaler Baustellen Alltag.War Schlosser beim Shb.

  25. 18.

    Tesla hin oder Stasi her... ich lehne mich bei diesen ganzen Diskussionen um paar minderwertige Kiefernbäume in Monokultur oder eben jetzt archäologische Stasischätze zurück und genieße diese typisch deutsche Eigenschaft, in jedem positiven Ausblick noch das kleinste Körnchen Missgunst und Schwarzmalerei zu suchen und auch finden. Weiter so alle Mann: Mit Pessimismus in eine fröhliche Zukunft!

  26. 17.

    Googelt man Grünheide Stasi, kommt einem dieser alter SPIEGEL Beitrag entgegen.

    https://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-377389.html

  27. 16.

    Man sollte auch dieses Erstaunliche erwähnen!!!!!
    https://www.hintergrund.de/politik/inland/ueberwachungsstaat-brd-postgeheimnis-unter-alliierter-kontrolle-ausgehebelt/

  28. 15.

    Respekt. Im Diskreditieren sind Sie Profi. Haben Sie das geübt, oder ist das Naturtalent? Was Ihre perfide Herabwürdigung mit Sachlichkeit zu tun haben soll, bleibt Ihr Geheimnis.

    #unterirdisch

  29. 14.

    <Bis heute behaupten manche, dass es diese Siedlung nie gegeben habe ... >
    .... war bestimmt ne Aussenstelle von Bielefeld :-)

  30. 13.

    Wir sollten den Osten komplett einzäunen und zu einem lebendigen Ort der Stasi-Erinnerung machen. Mit Kameraüberwachung, automatischer Kennzeichenerfassung und allem Pipapo. In Grünheide könnten Tausende Menschen Arbeit finden beim Schau—Päckchen durchsuchen. Chinesische Touristen würden massenhaft kommen um das zu sehen.

  31. 12.

    Mal abgesehen davon, daß das olle Kamellen sind (Spiegel 1990), sollte sich niemand einbilden, in der alten Bundesrepublik sei auch nur ein Jota weniger geschnüffelt worden. Die ist nicht nur heute (NSA) sondern war von Anfang flächendeckend ein effektiver Überwachungsstaat, in dem millionenfach Telefonate abgehört und Post geöffnet wurde. Literatur: Josef Foschepoth: "Überwachtes Deutschland. Post- und Telefonüberwachung in der alten Bundesrepublik", Vandenhoeck & Ruprecht, 2012

  32. 11.

    Interessant, wie vehement Sie sich für das Tesla-Gelände in anderen Kommentaren einsetzen und was Sie wissen - dann könnte man ja glatt darauf schließen, Sie hätten ein großes Interesse daran, dass dies Stück Vergangenheit geschliffen wird um weiteres Unrecht zu vertuschen.
    Waren Sie vielleicht sogar daran beteiligt, Herr "Neumann"?
    So - mal Butter bei die Fische - viele warten auf Antworten.

  33. 10.

    Ich weiß von Zeitzeugen, die dort sehr hoch waren.
    Das ist einfach nicht schön gewesen .
    Dafür sollten Sie sich heute entschuldigen.
    Damit auch noch zu prahlen ist einfach feige!

  34. 9.

    Normalerweise sollten deshalb nach den Munitionsräumern die Archäologen das Gelände durchkämmen. Wenn es von diesen Anlagen schon keine Pläne oder Fotos gibt, müssen die noch sichtbaren Hinterlassenschaften sauber dokumentiert werden.

  35. 8.

    Der Tesla ist mir erstmal egal da, ich wohn da ja nicht, aber interessant ist doch, dass keiner was aussagen will! Aha. Wer nichts zu verbergen hat, könnte ja schön Geschichten von damals erzählen. Aber nein, man schweigt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Gut, dass ich nicht dort wohne...

  36. 7.

    Was diese "Heimatforscher" da herausgefunden meinen zu haben und was hier und heute als Sensation verkauft wird, konnte man schon im Frühjar 1990 im SPIEGEL lesen.

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13507390.html

    Viel heiße Luft um längst bekannte Tatsachen.

  37. 6.

    An den stets etwas angerosteten Schienen erkannte man aber, dass dort nicht wie täglich nach Fürstenwalde / Frankfurt / OOder eingefahren wurde. Offensichtlich eher nachts.

  38. 5.

    Wir als Nachbarossis wissen das doch schon lange. Warum berichtet rbb24 jetzt erst heute für den Rest von Deutschland ?

  39. 4.

    Das ist ja jetzt so, als hätte man eine germanische Siedlung aus den Jahren 7045 v.Z. - damit ist das Projekt TESLA gestorben.
    Diesmal keine Lurche, irgendwelche Pflanzen, Schützenswerte Getier. Nur eine alte Stasi-Siedlung.
    Historiker, auch die die es als Hobby betreiben, oder gerade die Passion in sich spüren, suchen mit Dedektoren nach alten Parteiabzeichen, Aktivist des 5 Jahrplan-Orden, oder anderen Devotionalien aus der DDR-Zeit.

  40. 3.

    Der "Postraub" fand ein paar Meter weiter südlich auf dem Gelände des heutigen GVZ am Ende der Eisenbahngleise statt. Auf dem Tesla-Gelände standen nur die erwähnten Bungalows, ein Wirtschaftsgebäude und eine Werkstatt.

  41. 2.

    Ich wusste schon lange, wohin meine Levi's verschwunden waren. Meine Westtante hat sie bestimmt nicht direkt an die Stasi geschickt. Diese Typen waren doch echt pervers in ihrem Wahn.

  42. 1.

    Also die in den 50er bis 80er Jahren geboren wurden und dort in der weitläufigen Umgebung gewohnt haben, wissen ganz genau, wo die Stasi gesessen hat. Viele umliegende Firmen haben dort sogar für die Wartung und für die Errichtung von Anlagen, Aufträge bekommen, wo dann nach Überprüfung und Belehrung die Handwerker arbeiten konnten. Die neuen Besitzer aus den alten Bundesländern können das nicht wissen!

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