Brandenburg, Grünheide: Bäume wurden auf dem Gelände für das zukünftige Tesla Werk in Grünheide gefällt.
Bild: dpa

Geplante Fabrik in Grünheide - "Tesla-Wald" ist fast komplett gerodet

Der erste Teil der Rodung für die geplante Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide (Oder-Spree) nahe Berlin ist nahezu abgeschlossen. Nur einzelne Bäume standen am Sonntag noch. An diesem Sonntag waren nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur keine Arbeiten geplant.

Auf zwei Bäumen waren zudem Fledermäuse entdeckt worden, sie sollen nach ihrem Winterschlaf aber anderswo hinkommen. Der erste Teil der Rodung umfasste rund 90 Hektar. Die "B.Z." berichtete am Sonntag über die Rodung.

Erst am Donnerstag hatte ein Gericht den vorübergehenden Stopp nach Eilanträgen zweier Umweltverbände wieder aufgehoben. Tesla will in Grünheide vom nächsten Jahr an rund 500.000 Elektroautos im Jahr herstellen.

Aktivistinnen besetzten Bäume

Am Freitag hatten sich zwei Umweltaktivistinnen in Bäumen verschanzt. Sie wollten die Rodungsarbeiten für die geplante Autofabrik von Tesla erneut stoppen. Die Frauen gehörten der Umweltgruppe "Baumpiratinnen" an.

Es sollen laut Polizei dieselben sein, die schon am Montag auf Bäume geklettert waren. Ein Sprecher der Umweltgruppe "Baumpiratinnen" sagte, der Protest richte sich gegen die Zerstörung von Wald und auch gegen den Kapitalismus im Allgemeinen.

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146 Kommentare

  1. 146.

    Nur , weil Sie keine Arbeit suchen, brauchen Sie keine abwertenden Aussagen verbreiten.

    Fakt ist vielmehr, dass die meisten Arbeitsplätze eben mit Billiger-Jobber besetzt werden, damit der Betrieb überhaupt noch am Laufen gehalten werden kann.

    Ein erfahrener Reiseleiter kann bei entsprechender Eignung , durchaus gut verdienen und erhält im gesamten Eisatzgebiet freie Fahrt. Problem nur, kaum jemand ist (noch) in der Lage, Touristen seine Heimat v er s t ä n d l i c h zu erklären. Sie kennen ihre Heimat selbst nicht!!! Da ändern auch Nettolöhne weit
    über 4000,00 € nichts. Ich selbst kann in über 200 Städten eingesetzt werden und würde mich über so einen Verdienst freuen, bin aber Arbeitgeber.

  2. 145.

    Berlin und Brandenburg, benötigen gut bezahlte Industrie-Arbeitslätze und nicht ihre Hausmeister- Jobs in der Tourismus-branche. Tesla fängt demnächst an, seine moderne E-Autofabrik zu bauen und ab nächstem Jahr, arbeiten dort mehrere tausend Mitarbeiter in einem Industrieunternehmen. Und Tourismus-betriebe mit ihren Billig-Jobs, werden mehr zahlen müssen, oder werden sonst keine Leute mehr finden. Und das ist auch gut so.

  3. 144.

    Habe mehrere Leute und Firmen gefragt! Sagen alle ziemlich das Gleiche! Sehe ich ja auch an den Buchungszahlen. Wenn überhaupt, sind ausschließlich noch Reisende aus der Harzregion , an Veranstaltungen in Ostbrandenburg interessiert oder meist Privatreisende, aufgrund des günstigen Tarifs, des Metropolentickets (Goslar - Frankfurt (Oder)) oder der Tageskarte, zum Besuch nach Polen.

  4. 143.

    Dann haben Sie ja auf den Bürgermeister von Grünheide gehört: „Das mit dem Tourismus und so“, sagt Runge. „Das können sie vergessen.“

    Kleinvieh macht zwar sprichwörtlich auch Mist dich bei Ihnen würde der völlig im statistischen Rauschen untergehen.

  5. 142.

    Nach einem Erfahrungsaustausch , mit Eigentümern und Arbeitgebern , werde ich in Berlin-Brandenburg nicht investieren, sondern nur den Standort Sachsen-Anhalt ausbauen, sobald ich einen Verkaufsort gefunden habe. Nur noch Ausbildung, nach Einarbeitung einer Fachkraft!

  6. 141.

    Ein Reiseveranstalter organisiert meistens Pauschalreisen (alles aus einer Hand) und kümmert sich um die Unterkunft der Gäste. Viele Hotels und Pensionen sind fest in der Hand von Reiseveranstaltern. In der Regel werden bei Direktbuchung auch höhere Rabatte gewährt. Auch auf Eintrittspreisen und Fahrkarten, sofern verfügbar. Durch den Corona Virus Rabatte zu fast allen Veranstaltungen in Deutschland.

    Wenn Sie privat Reisen, benötigen Sie in der Regel keinen Reiseveranstalter.

    Reiseveranstalter ist kein Ausbildungsberuf und kann nur ausbilden, wenn er Tourismuskaufleute beschäftigt.

  7. 140.

    Um Ausbilder zu sein muss man doch wieder den Meisterbrief nachweisen ? Gibt es so etwas wie Tourismuskaufmannmeister ? Reiseveranstalter ? So etwas haben wir noch nie benötigt. Früher am liebsten im Wohnwagen an der Ostsee vom Betrieb meiner Frau oder von meiner Arbeitsstelle. Heute vereinbart man Privatreise am Telefon oder per mail und dann geht es los.

  8. 139.

    Bei dem von Ihnen behaupteten großem Mitarbeiterbedarf Ihrer Firma sollte es doch kein Problem sein, zusätzlich zu Ihren Fachangestellten auch auszubilden.

  9. 138.

    Vielen Dank , für Ihren Tipp! Kann leider keine Ausbildung vornehmen, da ich keinen kaufmännischen Abschluss habe und als Quereinsteiger, nur einen Abschluss als Buchhalter habe, um eine selbstständige Tätigkeit als Reiseveranstalter auszuüben. Um ausbilden zu können, muss ein/e Tourismuskaufmann/frau beschäftigt werden. Bin erst ziemlich spät von der Verkehrsplanung zum Reiseveranstalter gewechselt, war ursprünglich nicht mein Berufsziel.

  10. 137.

    Buchhalter sind kaufmännische Angestellte. Für die gibt es sehr wohl Ausbildungsberufe:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reiseverkehrskaufmann
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tourismuskaufmann

  11. 136.

    Buchhalter und Verkehrsplaner sind keine Ausbildungsberufe. Daher muss ich Fachkräfte einstellen, um ausbilden zu können.

    Beim Selbstzusammenstellen von Reisen sind schon schwere Fehler passiert. Immer wieder werde ich gebeten,
    Kunden abzuholen, weil das Zeitfenster zu kurz gewesen ist und die Kunden irgendwo gestrandet sind, außerdem sind in etwa 60% , die selbstberechneten Fahrpreise zu hoch. Oft fahren - unabhängig von einander - mehrere Personen, am selben Tag, zum selben Ort. Dadurch verringert sich der Reisepreis deutlich. Reisebüros stellen diese Gruppen zusammen, ist auch eine Alternative, denn der Harz-Elbe-Express fährt ja nur am Wochenende oder feiertags.

  12. 135.

    Nun sind ja die Infrastrukturumplaner schon am grübeln. Fangschleuse-Haltepunkt offensichtlich näher an Erkner. Unser Institut war auf Müggelwerder; jahrelang bei jedem Wetter den langen Hegemeisterweg runter; das hat auch gut getan-auch im echten Winter durch hohen Schnee. Abends zur Fortbildung im Dauerlauf zur S3. Heute sind alle so verwöhnt.
    Nun muss man ja viel besser auf die Streckenkabel aufpassen; kurz hinter Strausberg hatte ein Kabeldieb wieder zugeschlagen. Aber die Polizei fand den Dieb mit Hubi und Wärmebildkamera. Die Strafen müßten viel höher sein; auch für die Großmünzendiebe.

  13. 134.

    Zu den Eidechsen und Schlangen: Es wurden mit Bauzäunen und Flatterbändern an Holzposten die potentiellen Habitate der Reptilien während der Rodung geschützt. Auf Twitter gibt es dazu Fotos.

  14. 133.

    Wer nicht ausbildet, darf sich auch nicht über den Fachkräftemangel beschweren.

    Der Harz war früher der "Wald der West-Berliner". Viele hatten dort Ferienhäuser. Mittlerweile haben wir aber Alternativen vor der Haustür und können dank des Internets leichter reisen selber zusammenstellen. Mit dem Harz-Berlin-Express kann man für einem schmalen Taler einen schicken Tagesausflug machen, egal ob z.B. Quedlinburg mit seiner malerisch restaurierten Altstadt oder weiter mit der Dampflok der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken. Die Windbeutel in Buntenbock waren ein Muss wie man auch nicht nur ab Oderbrück herrlich Langlauf betreiben konnte.

  15. 132.

    Völlig richtig!

    Nur ausgebildete Handwerker findet man eben auch nicht mehr. Ich repariere alles selber, weil es eben zu lange dauert, bis jemand kommt. Genauso verhält es sich im Tourismus. Gibt es dort keine Fachkräfte mehr, werden die Kosten rund ums Reisen eben auch steigen. Dann wird wieder gejammert, über ausbleibende Touristen und leere Straßen und Geschäfte , am Ende wieder steigende Arbeitslosenzahlen und Abwanderung. Wo bleiben dann die Leute, die nichts konstruieren und erdenken können und was wären wir ohne Pflegekräfte? Gibt es dann auch nicht mehr!

    Gruß aus Halberstadt

  16. 131.

    Lieber Klaus S., Tourismus ist doch völlig unproduktiv. Da organisiert einer Fahrten oder ein paar Tage eine Unterkunft in China, Japan, Spreewald oder Lüneburger Heide und beschäftigt obendrein noch Mitarbeiter, die in der Industrie echte Werte schaffen könnten. Wenn ich in den Harz möchte finde ich da alleine hin. Oder zur Küste; alles kein Problem. Was hat man z.B. nun davon wenn man mit AIDA eine gewisse Zeit nach langem Flug irgendwohin schippert ? Es gibt Menschen, die durchfuhren Australien monatelang aber die Havelgegend kennen die nicht. Sorry, ich mus was erdenken oder konstruieren oder wie jetzt das Bad umbauen. :=)

  17. 130.

    Aber Herr Neumann; ich mag doch nur Samsung und neuerdings auch HUAWEI. Bin auch immer noch mit einem NOKIA-Handy per Rad unterwegs. Wenn es klingelt erklingt fast eine Hymne. :=). Gegen Reichweitenangst gibt es doch was. Kennen Sie das nicht ? ICE der Bundesbahn. Wer mit 320 PS allein durch unser Land fährt war früher bestimmt Panzerfahrer der BW. ?

  18. 129.

    Der Golf III ist schon lange Geschichte. Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht, weil das Stand der Technik war. Auch heute bin ich dem Konzern und der Antriebsart treu geblieben. Es ist allerdings nicht meine Entscheidung , dass es heute 320 Diesel-PS sind.

  19. 128.

    Haben Sie schon einmal ein UPS-Paket bei der Post abgegeben oder ein iPhone mit einem Samsung-Kabel geladen? Geht auch nicht! Tesla hatte 2012 die ersten eigenen Supercharger für seine Kunden gebaut, also zu einem Zeitpunkt, als noch nichtmals der CCS-Stecker genormt war. Techniker wissen auch, dass ein Norm nur selten Gesetzeskraft hat. Je nach Model gibt es ggf. ein kostenloses Stromkontingent oder sogar unbegrenzt unentgeltliches Laden. Die haben viel Geld in die Hand genommen, um den Menschen, die wie Sie auch bei -20 °C an die Ostsee fahren wollen, die Reichweitenangst zu nehmen. Warum soll Tesla andere sich einfach so in das gemachte Bett legen lassen?

  20. 127.

    Letztendlich ist es egal, welchen Job man nicht bekommt.

    Hätte ich die Wahl, würde ich eine Tätigkeit vor meiner Haustür wählen, als irgendwo anders.

    Nur, wer sich für absolut nichts interessiert, kann man auch nichts erwarten. Auch heute gilt noch immer der Grundsatz: Löhne werden nach Leistung bezahlt, nichts anderes. Warum glauben Sie, stellen immer mehr Firmen nur noch Ausländer ein? Denken Sie mal kurz darüber nach!


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