Beratung mit Ziel einer Versorgung für alle - Linke fordert Runden Tisch zu Tesla und Wasser

So 13.03.22 | 12:50 Uhr
  42
Archivbild: Ein Wasserschutzgebit-Schild steht an der Einfahrt zu Tesla-Elektroautofabrik in Gruenheide. (Quelle: dpa/A. Franke)
Inforadio | 13.03.2022 | Yvonne Krause | Bild: dpa/A. Franke

Die oppositionelle Linksfraktion im Brandenburger Landtag fordert zum Wasserstreit in Ostbrandenburg einen Runden Tisch. Daran sollten sich das Umweltministerium, der zuständige Wasserverband Strausberg-Erkner, Betroffene und Interessenvertreter in der Region beteiligen, forderte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Thomas Domres, am Sonntag.

Ziel müsse es sein, die Wasserversorgung für die Menschen in der Region sowie die Versorgung des Tesla-Werks in Grünheide (Oder-Spree) zu sichern.

Umweltminister Axel Vogel (Grüne) hatte in dieser Woche Befürchtungen angesichts der Wasserversorgung zurückgewiesen. Es sei alles "im grünen Bereich", sagte er am Mittwoch im Umweltausschuss des Landtags.

Wasserverband will über Schritte nach Urteil beraten

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt (Oder) ist die Erhöhung der Wasserfördermenge am Standort Eggersdorf, die 2020 erfolgte, rechtswidrig. Das Urteil könnte nun auch die Wasserversorgung des neuen Tesla-Werks gefährden.

Mit dem Urteil gab das Gericht einer Klage von Grüner Liga und Naturschutzbund Brandenburg statt. Der Grund: Eine Öffentlichkeitsbeteiligung zum Antrag auf die Erhöhung der Fördermenge von laut Ministerium rund 2,5 Millionen auf 3,6 Millionen Kubikmeter pro Jahr muss nachgeholt werden. Das Landesumweltamt will nun aber dulden, dass der Wasserverband die frühere Menge von rund 2,5 Millionen Kubikmetern zunächst weiterbezieht.

Nach dem Urteil des Gerichts in der vergangenen Woche rief der Wasserverband eine außerordentliche Verbandsversammlung ein.

Der Bau der Fabrik von Tesla ist unterdessen vom Land mit zahlreichen Auflagen genehmigt worden. Wann die ersten Autos von den Bändern rollen, ist weiter unklar.

Sendung: Inforadio, 13.03.2022, 11:40 Uhr

Neuer Podcast zu Tesla

42 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 42.

    Super!
    Können Sie sich umgekehrt vorstellen, dass nicht jeder das möchte, was Sie an Ihrer Haustür vorfinden und das auch nicht unbedingt als erstrebenswert erachten?

  2. 41.

    Die Poolpflicht als Wasserspeicher wird kommen. Und die schon einen haben, haben das „Vogelsche Niedriggönnerhaftverteilkonzept“ besser verstanden als manch Andere...
    P.S. Diese satirische Zuspitzung kann unmöglich Wirklichkeit werden, denn es gibt ja „Schürfrechte“....

  3. 40.

    Es sind nicht alle Politiker Betrüger. Bei der Standortwahl aber...(Flugrouten und alles andere z.B.)
    Sie werden verstehen, dass es den Leuten reicht, wenn man alle Großprojekte mit fremden Geld „vergeigt“ und überall Letzter ist. Die Sehnsucht nach Erfolg ist groß.
    Meinen Vorschlag zum Verwaltungsrecht, um schneller zu werden, verstehen Sie vermutlich falsch. Bei Ihnen klingt es nicht konstruktiv, eher schadenfroh durch das Wegnehmen von Rechten. Sie wissen schon, dass das nicht so einfach möglich ist?
    P.S. Ihr Gedankengut ist trotzdem für alle hier erkennbar, so dass eine Aw nicht nötig ist.

  4. 39.

    Hier in der Nähe hatte man vor Kurzem Fässer mit sowjetischem Giftgas gefunden. Wer weiß, was der MfS noch so alles in seinem Sperrgebiet getrieben hat, dass der Öffentlichkeit nicht bekannt werden soll.

  5. 38.

    Danke für das Kompliment. Gegenfrage Herr Silverbeard, sind sie dann ein NAMMI?

  6. 37.

    Ich lebe im Rhein-Main-Gebiet. Hier gibt es viel Industrie, konventionelle Landwirtschaft, 'Wälder' sind Stängelfelder für die Holzwirtschaft und wenig naturbelassene Bereiche. Trotzdem boomt dieser Ballungsraum beim Zuzug.
    Ich denke, Sie machen sich eine falsche Vorstellung davon, was junge Menschen suchen und brauchen. Das ist nämlich hauptsächlich Infrastruktur, Arbeitsplätze, Freizeitmöglichkeiten, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und KITAs, Krankenversorgung, ÖPNV...
    Tausende Hektar unberührte Natur ohne jede Entfaltungsmöglichkeit gehört selten dazu.

    Und so ist das ja auch nicht in Grünheide. Alle dort wollen grosse Häuser und große 'gepflegte' Gärten (die mit echter Natur genau gar nichts zu tun haben), aber alles schön billig.
    Und ich gehe Wetten ein, dass dort für neue Einfamilienhäuser jederzeit Wald ohne Proteste geopfert werden könnte.

  7. 36.

    Nur ist damit bewiesen, dass Genehmigungen kein Wasser haben...warum auch immer.

    P.S. Ich genehmige Ihnen einen Tesla Y... Was das wohl aussagt...

  8. 35.

    Ja, wenn wie Sie meinen alle politischen Entscheider Betrüger sind, dann wählen Sie doch die Politiker, die nur die Interessen der Menschen vor Ort im Auge haben. Dann dürfte es allerdings überhaupt keine wirtschaftliche Entwicklung mehr geben.
    Die Politik wird das Verwaltungsrecht überarbeiten, weil sie gar nicht mehr anders kann. Und östlich von Berlin geht es voran. Gut so!

  9. 34.

    rbb24, sie haben recht, es ist sinnlos mit Herrn Silverbeard zu diskutieren. Ungeachtet davon kann ich nicht akzeptieren, wenn in Freienbrink wider jeglicher Vernunft die Region zerstört wird und das noch als heroische Tat dargestellt wird.

  10. 33.

    Herr Neumann vorangestellt sei, dass bisher kein Gericht den alten B-Plan Freienbrink-Nord überprüft und für rechtens erklärt hat. Der B-Plan, mit dem der Bürgermeister in der Vergangenheit immer rumgewedelt hat, stellt eine zusammengeklebte Collage von drei Papierstücken dar. Es handelt sich um kein echtes rechtsgültiges Dokument. Einige der Einträge auf dem mit Siegeln bedruckten Papierstück sind außerdem als zwielichtig einzustufen. Eine Überprüfung sollte durch eine autorisierte und kompetente Person erfolgen.
    Außerdem sowohl das Amt Grünheide als auch die Baubehörde des Kreises lies mich in punkto Akteneinsicht auflaufen. Es ist mir nicht gelungen den damaligen Genehmigungsprozess nachzuvollziehen.
    Sie Herr Neumann wissen doch alles. Sagen sie mir, wo finde ich außer die windige B-Plan-Karte den endgültigen Textteil, über den die Gemeinde und der Kreis damals abgestimmt haben wollen.

  11. 32.

    10 - 20 Jahre wäre angesichts dessen, dass der WSE eingestanden hat, dass bei Ihm alles gerne dreißig Jahre und länger dauere, ja schon mal ein Fortschritt. Er hat bis jetzt ja wohl noch nichtmals mit der Ertüchtigung der Wasserwerke begonnen, obwohl das LfU ihm für rd. zwei Jahren für mehrere (also nicht nur Eggersdorf!) eine höhere Wasserentnahme genehmigt hatte.

  12. 31.

    Herr Klink und Silverbeard, Sie können genre in unserer Kommentarspalte Argumente austauschen, aber wenn Sie sich nur gegenseitig angehen, hat das mit einer sachlichen Argumentation nichts zu tun.

  13. 30.

    Ja Herr Klink, das kenne ich. Man nennt menschen wie Sie NIMBY. Das ist die Abkürzung für 'Not In My BackYard' oder auf Deutsch 'Nicht vor meiner Haustür'.

    Wir kennen das im deutschen als das St Florians Prinzip: St. Florian, St. Florian, verschon' mein Haus und zünd' ein anderes an...

    Oder anders ausgedrückt. Ja, Sie sind für umweltgerechte Technologie. Aber nur dort, wo Sie sie nicht sehen müssen...

    Wenn alle deutschen Einwohner so denken würden wie Sie, könnte wir anfangen Laubhütten zu bauen und als Badezimmer eine Grube dahinter auszuheben.

  14. 29.

    Tja Herr Klink, die Alternative ist weiterhin mit Verbernnern zu fahren. Denn Autobesitzer sind oft noch irrere Typen als Sie, bei der Wahl ihrer 'Argumente'.
    Der Raubbau an der Natur ist bei der Herstellung etwa gleichgroß, aber später im Betrieb, durch die ständige Verbrennung von Erdölprodukten, um ein Vielfaches schlimmer.
    Schade, dass Sie diesen Zusammenhang nicht mehr auf die Kette bekommen werden.

  15. 28.

    Herr Klink, wir leben in einer Demokratie.
    Auch wenn das von Ihrem Standpunkt ausserhalb der Realität anders aussieht...

    Und Sie sollten sich so langsam an Tesla Grünheide gewöhnen. Noch diesen Monat werden die ersten dort gefertigten Autos an die Käufer übergeben.

  16. 27.

    Sie schweifen ab. Der Standort Schönefeld ist für den BER durch politischen Betrug entstanden und frei jeder Logik. Schnellere Verfahren für Genehmigungen sind gewollt. Dazu müsste das Verwaltungsrecht angepasst werden. Da traut sich keiner ran...nämlich so, dass Genehmigungsfehler addierbar (!) werden dürfen, auch wenn man rein persönlich nicht betroffen ist oder zumindest mit einem Grund. Dann reicht 1 (Widerspruchsverfahren-)Verfahren aus und das was Sie mit "sinnvollen" Ort meinen bekommt dann eine sachliche Grundlage. Konstruktiv, oder nicht?

  17. 26.

    Das verstehe ich nicht. Wieso leiden arme Menschen unter hohem Wasserpreis, wenn der mit zu den niedrigsten in ganz Deutschland gehört?
    Das kann wahrscheinlich nur verstehen, wer seit Jahrzehnten aus der Realität ausge'klinkt' ist...

    Tesla hatte vor Baubeginn bereits eine vertrtagliche Zusage des Wasserversorgers über die Menge von 1,4m³.

    Und die ursprünglichen Baupläne zu ändern, um die Betriebsgenehmigung erhalten zu können, ist wohl das Vernünftigste, das ich seit langem von Managern gehört habe.

    Wo ich Ihnen unumwunden zustimmen kann ist der Bau einer Fernleitung. Leider dauert das wohl mit dem total überforderten WSG 10-20 Jahre.

  18. 25.

    Das ist völlig i.O. und löblich. Nur ist es nicht der Maßstab für alle und darf es aus naheliegenden Gründen nicht sein. Wir drehen uns da im Kreis. Weil wir sonst Lebensmodelle anderen "überhelfen" wollen... die dazu führen, dass man in einen leeren (teuren) Pool ohne Grund schauen soll? Sie können diese Meinung haben, nur es gibt für moralische Zuteilungsmodelle des bewussten Mangels keine Mehrheiten. Dazu gehören auch Wasserpreise nach Einkommen. Nach Abnahmemengen ist möglich. Aber so, dass der Gemüsebauer viel abnimmt und damit einen Rabatt aushandelt?
    P.S. Wenn man lieber den eigenen Pool nutzen möchte statt wegzufliegen und damit an dieser Stell u.a. nachhaltig lebt? Zumal größere Pools vor der Saison mit bezahlten (!) Trinkwasser befüllt werden und nach der Saison an das Grundwasser abgegeben wird...und das noch sauber.

  19. 24.

    1992 hing an jedem 2.Baum in Grünheide "Kein Ausbau des Flughafens Schönefeld!". Wer nach der Deindustrialisierung Ostbrandenburgs in den 90ern glaubte, in der Nähe eines Großflughafens, am Berliner Autobahnring bleibt es für alle Zeiten schön ruhig, hat sich schlicht verkalkuliert. Deshalb auch Ihre Wut hier im Forum.
    Wir brauchen eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren, um endlich von den fossilen Brennstoffen wegzukommen. Ich habe keine Lust mehr eine kriminelle russische Regierung mit ihren Oligarchen zu finanzieren.
    Von Ihren so beschworenen Dystopien ist bisher nichts eingetreten.
    Ich kann sehr gut mit Windrädern und Solarzellen an jedem sinnvollen Ort leben.

  20. 23.

    Dann hat wohl jemand hier Ihren Namen mit hanebüchenen Geschichten missbraucht, als er mit Hinweis auf die Schatten vom Falten behauptet hatte, dass der B-Plan gefälscht sei. Dabei liegen Sie, wie ich Ihnen schon vor über zwei Jahren mit einem Rechtsgutachten der Landtagsfraktion der Linken nachgewiesen hatte, auch in Bezug auf die von Ihnen behauptete Ungültigkeit des B-Planes falsch.

    Ihr Name wurde dabei wohl auch zu diesem Artikel missbraucht, als ihn jemand am Sonntag, 13.03.2022 | 23:31 Uhr benutzte um u.a. zu schreiben: " - 04.03.2022 Baugenehmigung ohne Begründung Einwandberücksichtigung erteilt"

  21. 22.

    Herr Neumann, das ist wieder einmal ihre übliche Methode, die Leute, die nicht nach ihrer Nase tanzen, in Verruf zu bringen. Ich habe nie behauptet, dass der Bürgermeister den B-Plan gefälscht hat. So haben sie sich geäußert. Ich werde mich hüten, ihnen da zu widersprechen. Ich habe nur gesagt, dass der Bürgermeister mit einem ungültigen, nachträglich veränderten B-Plan-Exemplar durch die Gegend lief, um für die Ansiedlung von Tesla zu werben.

    Auch ihre nächste Aussage ist falsch. Ich erhielt keine Begründung für die Genehmigung der Gigafactory. Das bemängele ich. So weit ich weiß bin ich da nicht allein, da die Begründung nicht veröffentlicht wurde. Somit kann niemand prüfen, ob Einwende überhaupt berücksichtigt wurden. Das hat sicher einen Grund. Ich äußere Mal eine Vermutung. Vor Publizierung der Genehmigung, darf Tesla erst einmal prüfen und Wunschkorrekturen vornehmen. Wie der Konzern verlauten ließ, benötigt er dafür 14 Tage.

  22. 21.

    Ja. Ich verzichte ganz bewusst. Man kann auch ins Freibad oder die Schwimmhalle gehen. Anstatt eines Zierrasens hatten wir eine Naturwiese, die wir nur zweimal im Jahr geschnitten haben. Es gibt genügend heimische Pflanzen, die wenig Wasser an der richtigen Stelle brauchen.
    Fangt mal bei Euch selber an!

  23. 20.

    Pools jetzt sogar als "bezahlte (!) Wasserspeicher"? YMMD! Dabei haben übrigens viele Wasserversorger das Rasensprengen im Hochsommer eingeschränkt wie ja auch der WSE vor Tesla darüber ebenso laut nachgedacht hatte wie über die Abschaffung der Gartenwasserzähler.

  24. 19.

    "gewässerte Zierrasen, der Swimmingpool ist Luxus" - das ist deshalb Luxus, weil "Josti" ihn nicht hat oder darauf nicht verzichten müsste. Abgesehen davon, dass "Josti" nicht der Schiedsrichter ist und sein darf, was Luxus ist, so ist die Aussage in der Sache falsch: Pools sind bezahlte (!) Wasserspeicher und gepflegte Gärten sind nicht nur schön, sie machen auch viel, sehr viel Arbeit die so manche nicht leisten...

  25. 18.

    Sie verleumden hier sehr oft andere, so auch hier wieder, indem Sie die Durchführung zugelassenen Maßnahmen willkürlich für illegal erklären oder auch dem Bürgermeister mehrfach vorgeworfen haben, dass er den B-Plan gefälscht haben solle etc.

    Da Ihnen offensichtlich schon die Genehmigung vorliegt und Sie die sogar haben durcharbeiten können (sonst würde Ihre Bemerkung zu den nicht berücksichtigen Einwänden keinen Sinn ergeben), steht es Ihnen jetzt erneut frei, entweder selber zu klagen oder sich beratend der Grünen Liga oder dem NABU anzudienen. Bisher haben Sie sich aber vor beidem gedrückt.

  26. 17.

    Ausgerechnet die Linke vom Rand der Gesellschaft, will sich am "Verteilertraumjob" beteiligen. Die Moral, wer was darf, liegt bestimmt auch schon bereit. Nur sie sind abgewählt... Entscheidungen zu treffen... weil die Wähler es so wollten.

  27. 16.

    Hier eine nicht veröffentlichte Antwort an Herrn Silverbeard. Vielleicht wüte ich hier so, wie sie sich ausdrücken, weil ich auch Kinder habe und ich den Wunsch habe, dass sie nicht in einer von Industrie verseuchten Gegend aufwachsen müssen. Ich gebe ihnen Brief und Siegel, wenn die Gegend niedergewirtschaftet ist, werden ihre Kinder, falls sie welche haben, versuchen die Gegend zu verlassen so wie es jetzt viele Städter auf`s Land zieht. Bloß irgendwann gibt es kein Land mehr, wohin man ausweichen kann. Mit Herrn Musk zum Mars zu fliegen werden sich die meisten Menschen nicht leisten können. Außerdem stelle ich mir ein Leben auf dem Mars nicht sonderlich erstrebenswert vor, zumal man da Gefahr läuft eventuell das Muskelmännchen zu treffen.
    Zusammenfassend gesagt, ich möchte nicht dabei helfen, die Erde zu Grunde zu richten nur weil einige Personen meinen auf diese Weise irgendwelchem irren technischen Fortschritt huldigen zu müssen. Ich hoffe das reicht als Erklärung.

  28. 15.

    Bei dem Kommentar von Herrn Josti schwillt mir die Halskrause. Die von ihm immer wieder so hochgelobten Supertechnologien haben in der Vergangenheit basierend auf der Raffgier der jeweiligen Betreiber für die heutigen Wasserprobleme gesorgt. Die Technologiefetischisten sind auch mit schuldig am vom Menschen verursachten Klimawandel. Sie haben rücksichtslos Raubbau und Verschleuderung der natürlichen Ressourcen betrieben. Es ist eine Schande, denn die Forderung nach Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsprozesse bedeutet nichts anderes als die Forcierung der Zerstörung unserer Umwelt schneller voranzutreiben. Es wird an dem Ast gesägt, auf dem wir sitzen. Auch unsere Politiker sollten endlich aufhören solche Parolen herauszuhauen. Das zeugt nur davon, dass sie nicht fähig sind den Posten auszufüllen, den sie ergattert haben.

  29. 14.

    Wir als Berliner kümmern uns ganz konkret um das wachsende Ostberlin. So wird das Wasserwerk Johannisthal wieder in Betrieb genommen, mit der Konsequenz, dass hinter dem Haus, dessen Teileigentümer wir sind, eine Sickergrube für das Regenwasser angelegt wird und die Abwasserleitungen neu verlegt werden müssen.
    Von Euch Brandenburgern sollte man erwarten, dass Ihr Euer Verhalten dem Klimawandel anpasst, anstatt auf Euren Besitzständen zu beharren. Von Politikern erwarte ich Konzepte anstatt Marketingmaßnahmen. Vom WSE erwarte ich eine Modernisierung seiner Anlagen und eine angemessene Preispolitik, anstatt durch Amok zu laufen und die wirtschaftliche Entwicklung zu behindern.
    Eine sozial vernünftige Preisgestaltung ist sehr wohl über Staffelpreise möglich. Der täglich gewässerte Zierrasen, der Swimmingpool ist Luxus, auf den man verzichten kann.
    Auf wirtschaftliche Perspektiven für die Region, wie e-Mobilität, moderne Energiespeicher können wir nicht verzichten.

  30. 13.

    Dass es in Freienbrink bei der Aufteilung der 200 Hektar Stasi-Liegenschaft „Zentrale Versorgungsbase für das MfS“, hier wurden Postsendungen aus dem Westen geplündert, immer wieder "Unstimmigkeiten" gab, will ich gern glauben.
    Mein Argument, ein "Runder Tisch" ist keine definierte und legitimierte Angelegenheit, stehend freihändig will die Linkspartei sich hier Befugnisse verschaffen, nachdem sie im Bund bereits unter die 5 Prozent Marke gerutscht ist

  31. 12.

    So unklar ist es gar nicht, wann die ersten Autos vom Band rollen. Schliesslich sind bereits die ersten Übergaben für Autos aus Grünheide schon für Ende des Monats vereinbart.
    Oder ist der Satz 'Wann die ersten Autos von den Bändern rollen, ist weiter unklar.' am Ende eines Artikels über Tesla eine nichtssagende Standardformulierung wie 'einen schönen Tag noch' oder 'Auf Wiedersehen'?

  32. 11.

    Ich gebe dem Herrn Bentheim recht, es gibt keinen Grund, "runde Tische" für die Entscheidungen der Wasserversorgung einzusetzen. „Dazu gibt es etablierte und geordnete fachliche Verfahren des demokratischen Rechtsstaats.“ So schreibt er weiter.
    Die funktionieren in Freienbrink nicht. Nehmen sie z.B. nur die gesetzlich verbriefte Öffentlichkeitsbeteiligung. Wegen Kommentarlängenbegrenzung kann ich nicht alles aufzählen. Exemplarisch nur einige Punkte:
    - 03.01.2020 Auslegung wurschtiger Antragsunterlagen,
    - 14.02.2020 vorzeitiger Baubeginn,
    - 18.03.2020 öffentliche Erörterung auf 23.09.2020 vertagt
    - Ende 01.2021 4 Monate nach Erörterung Protokoll bekanntgemacht
    - ohne auf Einwende zu reagieren weitergebaut
    - zwischendurch zweimal neue Unterlagen ausgelegt
    -19 vorzeitige Zulassungen erteilt
    - aus beantragte Lagerhalle wurde eine Batteriefabrik
    - Bevölkerungskontakt scheuende Erörterung online
    - 04.03.2022 Baugenehmigung ohne Begründung Einwandberücksichtigung erteilt

  33. 10.

    Interessant der Herr Neummann rudert zurück. Er weiß, dass die BImSchG §8a-Zulassungen juristisch nicht haltbar sind und erfindet nun die §7a-Zulassungen. Das Gesetz wurde wohl schnell in aller Heimlichkeit beschlossen, wie vieles rund um die Gigafactory. So ein kleines Investitionsbeschleunigungsgesetz hilft der Politik weiter, um an der Bevölkerung vorbei zu beschließen. Das Ganze läuft unter demokratischen Deckmantel ab. Vor der Wahl hat man den Wählern ja nicht sagen können, dass man solche Hilfsmittel benötigt.
    Herr Neumann ich habe bisher noch niemand verleumdet. Ich habe immer nur meine Beobachtungsergebnisse und Feststellungen auch anderen bekanntzumachen. Das die bestimmten Leuten nicht gefallen dafür kann ich nichts. Dann müssen die Leute anders handeln und mir nicht versuchen auf plumpe Weise etwas vorzumachen. Ich kann daoch nichts dafür, dass unsere Politiker so leicht zu durchschauen sind.

  34. 9.

    Arme Leute leiden dann noch unter hohem Wasserpreis. Das Maß ist voll. Es wurde ein Autobauer angelockt ohne die objektiven Erfordernisse dafür vorher sicher abzuklären. Die gesamten erforderlichen Baumaßnahmen sind erst später erkannt worden weil man zuvor es einfach zu eilig hatte. "Es wird schon alles klappen und gut gehen" hat sich nicht bestätigt. Sie als Berliner sollten sich um das Wohnungsproblem dort kümmern; hier sind Sie nicht gefragt. Niemand schreibt mehr über den Gasbedarf dieses Werkes. Niemand erklärt uns wo das verlässlich herkommen soll. Für die Wasserversorgung gibt es nur eine Lösung: Fernleitung wie schon angedeutet. Immer daran denken: Berlin ist auf das Umland angewiesen. Wir nicht auf Berlin. Dazu: Ein "Neumann" hat so viel kaputt gemacht.

  35. 8.

    für die gibt keinen Grund, "runde Tische" für die Entscheidungen der Wasserversorgung einzusetzen. Dazu gibt es etablierte und geordnete fachliche Verfahren des demokratschen Rechtsstaats. Wir sind ja schließlich nicht in Nachwendezeiten, wo es vorher nichts anderes gab als die SED und demokratische Strukturen erst aufgebaut werden mußten.

  36. 7.

    Es steht Ihnen weiter frei, mit Ihrer "Expertises" die Umweltverbände zu beraten. Nur wollten wohl schon bei den §7a-Zulassungen wohl nicht auf Sie hören, dass die Lex Klink abzuwenden sei. Also verleumden Sie hier immer wieder alle möglichen Behörden, Firmen und Oersonen.

  37. 6.

    Die Linken haben doch, gegen alle im Vorfeld geäußerten Bedenken, dem Projekt zugestimmt und es rücksichtslos mit durchgedrückt. Also braucht man jetzt nicht so tun, als würde man sich für die Interessen der Bürger in der Region einsetzen. Wähler gewinnt man mit solcher heuchlerischer "bürgernahen" Politik hier nicht.

  38. 5.

    Der Themenvorschlag der LINKEN für ein Runden-Tisch-Gespräch zur Lösung des hiesigen Wasserproblems trifft nicht den Kern. Auch die LINKE hat nicht begriffen, nicht nur der von Tesla angekündigte jährliche Wasserverbrauch von 1,4 Mio. m³ ist zusätzlich zur Bevölkerungsversorgung auf Dauer kaum abzusichern, da zu wenig Wasser zur Verfügung steht, sondern der Konzern stellt mittlerweile das Hauptproblem dar, weil für ihn die bestehenden Wasserschutzbestimmungen nicht bindend sind. Schon während der Bauphase hat der Konzern den von den beiden Erkneraner Wasserfassungen genutzten Grundwasserleiter widerrechtlich sowohl quantitativ und auch qualitativ stark beeinträchtigt. Bei aufkommenden Protest lies man sich von bestehenden Verboten durch`s LfU befreien bzw. die Schandtaten wurden durch Beton überdeckt. Die Chancen sind groß, dass in Zukunft beide Wasserfassungen eingestellt werden müssen, dann trink Erkner und Grünheide halt phenolbelastetes Wasser. Herr Vogel darf der Vorkoster sein.

  39. 4.

    Was soll diese Marketingveranstaltung der Linkspartei bringen? Wie wäre es endlich mit handfesten Konzepten:
    - Einen angemessenen Trinkwasserpreis, der einer Vergeudung einen Riegel vorschiebt.
    - Ein Konzept zur Modernisierung der WSE-Infrastruktur
    - Eine Zusammenarbeit der Wasserverbände, um Wasser dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird.
    - Eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsprozesse
    Zeit für Lösungsansätze der Probleme, die sich schon lange vor Tesla aufgebaut haben.

  40. 3.

    Runder Tisch? "im grünen Bereich"“ lt. Vogel heißt: „ Ich verteile nach „Niedrigwassergönnerkonzept“ etwas was nicht da ist? Und der Straussee? Was solls, da ist das Klima schuld. Und WinWin: Freiwerdendes neues Land ist auch besser verkaufbar?
    P.S. Wer hätte mal gedacht, dass der Klimawandel ausgerechnet den Grünen hilft Untätigkeit zu verbergen und einer Lieblingsbeschäftigung zu frönen: „Wer darf Sonnabend und wer am Sonntag baden?“ Satire oder Wirklichkeit? Wir werden sehen...

  41. 2.

    Der WSE hatte drei Genehmigungen zu je 1 Mio m/a beantragt. Nur eine ist strittig. Den runden Tisch fordert die Linke dabei schon lange und wärmt die Idee nur wieder auf.

  42. 1.

    Meint die LINKE etwa mit einem RUNDEN TISCH entstehen neue WASSERQUELLEN wie von Geisterhand?
    Wenn die GRÜNEN sagen, es sei alles im GRÜNEN BEREICH, dann ist auch alles im GRÜNEN BEREICH.

Nächster Artikel