Tangentialverbindung im Osten Berlins - Wogegen die Besetzer in der Wuhlheide protestieren

Di 16.05.23 | 11:38 Uhr | Von Philipp Rother
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Aktivisten sitzen auf einer Plattform in einem Waldstück in der Wuhlheide. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
dpa/Paul Zinken
Video: rbb|24 | 16.05.2023 | Material: Stefan Oberwalleney | Bild: dpa/Paul Zinken

Seit Samstag demonstrieren Umweltschützer in der Wuhlheide gegen den Bau der Tangentialverbindung im Osten Berlins. Bislang ist allerdings noch nicht einmal das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen. Von Philipp Rother

  • Protest in der Wuhlheide gegen Bau der Tangentiale Verbindung Ost
  • TVO soll künftig Biesdorf mit Köpenick verbinden, teils durch Waldgebiete
  • Verkehr in Siedlungsgebiete im Osten der Stadt soll so reduziert werden
  • mittlerer Teil der Entlastungsstraße schon seit DDR-Zeiten in Planung
  • wann das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen wird, ist derzeit offen

Umweltschützer demonstrieren in der Wuhlheide in Berlin-Oberschöneweide gegen die sogenannte Tangentiale Verbindung Ost (TVO). Sie haben Bäume besetzt, Baumhäuser errichtet und in luftiger Höhe Hängematten gespannt. Die Baumbesetzer wollen nach eigenen Angaben mit der Aktion verhindern, dass für den Bau der Entlastungsstraße im Bezirk Treptow-Köpenick etwa 15,8 Hektar Wald gerodet werden.

Erste Planungen schon zu DDR-Zeiten

Die Tangentiale soll künftig im Osten Berlins Biesdorf mit Köpenick verbinden. Der nördliche und südliche Abschnitt des Verkehrsweges ist als Märkische Allee und Spindlersfelder Straße schon in Betrieb.

Das Mittelstück steht nun im Fokus. Der Abschnitt soll teils durch die Wuhlheide führen und die Lücke zwischen Märkischer Allee und der Straße An der Wuhlheide schließen. Dadurch sollen unter anderem die Bezirke Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Treptow-Köpenick vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Die zuständige Senatsverwaltung plant mit Gesamtkosten von 351 Millionen Euro für die rund 6,5 Kilometer lange, vierspurige Straßenverbindung.

Anwohner fordern seit Jahren den Lückenschluss, weil sich der Verkehr vor ihren Haustüren staut. Insbesondere die Köpenicker Straße, die Treskowallee und die Straße Am Tierpark sollen entlastet werden. Der Bau hat sich allerdings immer weiter verzögert. Schon zu DDR-Zeiten vor über 60 Jahren gab es erste Planungen.

Eine Karte der geplanten Tangentialverbindung Ost © rbb24/Rossel
Eine Karte der geplanten Tangentialverbindung Ost | Bild: rbb24/Rossel

Bau soll noch in dieser Legislaturperiode beginnen

"Wir werden die Planungen und den Bau der Tangentialverbindung Ost (TVO) vorantreiben, das heißt, das Planfeststellungsverfahren erfolgreich abschließen und noch in dieser Legislaturperiode mit dem Bau der TVO beginnen", heißt es nun im aktuellen Berliner Koalitionsvertrag von CDU und SPD. Bis 2026 soll demzufolge also zumindest mit dem Bau begonnen werden. Weitere Details sind im Koalitionsvertrag nicht niedergeschrieben.

Die Vorgänger-Koalition hatte zudem eine Schienen-TVO (Nahverkehrstangente) und eine parallele Radschnellstraße geplant. Dazu stehe im aktuellen Koalitionsvertrag "kein Wort", kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Auch deshalb lehne die Umwelt- und Naturschutzorganisation den Bau der TVO ab.

Das Geld müsse angesichts der Klimakrise in Maßnahmen für den klimaneutralen Umbau Berlins fließen, forderte Tilmann Heuser, Geschäftsführer des BUND Berlin. Darüber hinaus würde die Tangentialverbindung die bestehende Flora und Fauna in der Wuhlheide stark beeinträchtigen.

Planungsunterlagen sollten im Herbst eingereicht werden

Im Januar dieses Jahres hatten Meike Niedbal, zu der Zeit noch Staatssekretärin für Mobilität, und der Leiter der Tiefbauabteilung der Senatsverwaltung Lutz Adam bei einer Bürgerversammlung über den aktuellen Stand der Planungen und das weitere Vorgehen informiert.

Sie verkündeten [vgdn.de], dass im dritten Quartal 2023 die Planungsunterlagen bei der zuständigen Anhörungsbehörde eingereicht werden sollen. Damit würde das Planfeststellungsverfahren beginnen. Im frühesten Fall ist das nach zwei Jahren abgeschlossen. Danach könnte die Umsetzung des Projekts beginnen.

Der damalige Senator für Stadtentwicklung Andreas Geisel (SPD) sprach in dem Rahmen vom "bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekt im Osten der Stadt".

Mittlerweile liegt die Behörde im Verantwortungsbereich der CDU, die TVO wird aber weiter als "ein wichtiges, lange geplantes Straßenneubauprojekt" gesehen. Das teilte Sara Lühmann, die Sprecherin der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, dem rbb auf Nachfrage mit.

"Wie bei anderen Infrastrukturbaumaßnahmen wird auch diese Maßnahme Eingriffe in die Natur mit sich bringen", konkretisierte Lühmann: "Die Planung der TVO wurde bewusst in einem aufwändigen Verfahren mit insgesamt zehn verschiedenen Trassenkorridoren immer wieder optimiert, um im gesamten Gebiet und in der Wuhlheide die Eingriffe so gering wie möglich zu halten."

Die vorliegende Vorzugsvariante sei die Variante "mit den geringstmöglich vertretbaren Eingriffen für Natur und Grundstücke". Die Eingriffe würden nun überwiegend in den Randbereichen der Waldgebiete stattfinden. Zum zeitlichen Rahmen äußerte sich die Sprecherin nicht.

Grüne hatten laut VDGN den Fuß auf der Bremse

Der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) kämpft seit mehr als 15 Jahren für den Bau der TVO. Sein Ziel ist es, die Siedlungsgebiete im Südosten Berlins vom stark gewachsenen Autoverkehr zu entlasten.

"Die Grünen hatten zuletzt den Fuß auf der Bremse", sagte der Vizepräsident des VDGN, Peter Ohm, dem rbb am Montag. Mit der CDU stehe nun eine Partei in der politischen Verantwortung, die zu 100 Prozent für die Tangentiale sei. Die Aufnahme in den Koalitionsvertrag sei ein deutliches Zeichen.

Es habe auch schon vor der Wahl von Kai Wegener ein klares Signal von ihm gegeben, fügte Ohm hinzu: "Die Politik kennt das Thema seit Jahren, mit wenigen Ausnahmen sind alle für die Straße." Dennoch rechnet er mit Klagen. Darauf sei die Politik aber vorbereitet.

Der Klimapolitische Sprecher der Linke-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Ferat Koçak, ist gegen den Bau der Entlastungsstraße: "Alle reden von einer klimafreundlichen Stadt und doch soll dieses Wahnsinns-Projekt durchgezogen werden. Bis zu 15,8 Hektar, also 22 Fußballfelder, wertvoller Wald sollen zerstört, Bodenfläche versiegelt und der motorisierte Individualverkehr ausgebaut werden." Zuvor hatte die Linke bereits bemängelt, dass im Koalitionsvertrag nur die Straßen-TVO Thema sei.

Dazu verwies Ohm auf die Tatsache, dass der Radschnellweg mittlerweile in den Planungen der TVO integriert sei. Daher müsse er nicht gesondert erwähnt werden. Zudem sei auch eine Trasse für den Bahnverkehr eingeplant worden. Straße und Schiene könnten aber nicht miteinander verknüpft geplant werden.

30 Personen am Montag im Camp

Am Montagnachmittag hielten sich noch rund 30 Personen im Camp südlich des S-Bahnhofes Wuhlheide auf, zu Hochzeiten waren es 100 bis 200 Menschen. Das teilte ein Sprecher der Berliner Polizei dem rbb auf Nachfrage mit. Es sei bis dahin alles friedlich verlaufen. Die Polizei sei nicht permanent vor Ort, hieß es weiter. Im Rahmen der "Streifentätigkeit" schaue sie aber "regelmäßig vorbei".

Wie es nun in der Wuhlheide weitergeht, muss nach Angaben des Polizeisprechers der Hausrechtsinhaber - also die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz - entscheiden.

Am Montagabend wollten Vertreter des Forstamtes und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz das Waldstück begehen und sich ein eigenes Lagebild machen. "Die Gegebenheiten werden auch in den kommenden Tagen weiter durch die Berliner Forste beobachtet und bewertet", ergänzte Lühmann. Die Umweltschützer rechnen derweil mit der Räumung des Camps am Dienstag. Das teilten sie auf Twitter mit. Sie wollen den Wald freiwillig erst verlassen, wenn der Bau vom Tisch ist.

Sendung: rbb24 Abendschau, 15.05.2023, 19:30 Uhr

Beitrag von Philipp Rother

121 Kommentare

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  1. 121.

    Sind Sie eigentlich einmal von Marzahn oder Biesdorf nach Köpenick gefahren? Es gibt keine ordentliche ÖPNV-Verbindung. Also bleiben nur Auto oder Fahrrad. Letzteres ist lebensgefährlich, mit S-Bahn nur eine aufwändige Stadtumfahrt über Ostkreuz möglich. Mit Auto steht man im Stau, ist aber immer noch bequemer als S-Bahn. Wenn man wie ich in die Altstadt Köpenick muss, nutzt ÖPNV gar nichrs. Denn weiter muss man vom S-Bahnhof mit der Straßenbahn durch die Bahnhofstraße. Dort ist gegenwärtig aber kein Vorankommen durch die Baumaßnahmen der DB.
    Ich mag es, wenn Leute, die das Ganze nicht kennen, ihre ach so fortschrittliche Meinung gegenüber uns Klimadoofen äußern. Sehr viel Ideologie, wenig Ortskenntnis. Im Übrigen stehen an der Rudolf-Rühl-Allee, wo „Wald“ weichen soll, nur kümmerliche Baum-Exemplare wie Krüppelkiefern und selbst ausgesämte Laubbäume von minderwertiger Qualität.

  2. 120.

    Der Abstiegsfrust scheint bei Ihnen tief zu sitzen. Die TVO hat so gar nichts mit Fußball zu tun. Wer in die Alte Försterei will, fährt da mit den Öffis hin, weil es so gut wie keine Parkplätze gibt. Die sind auch nicht einfach her zu zaubern. Da könnten noch soviel Straßen in die Richtung gebaut werden. Das Umfeld gibt es einfach nicht her und dem geneigten Fußballfan mit rot-weißem Schal macht ein kleiner Fußweg von/zur Straßen- oder S-Bahn nichts aus.

  3. 119.

    Wie sich doch die linken Ansichten ändern. Vor vielen Jahren wurde noch für ein Recht auf Arbeit gekämpft. Heutzutage steht offenbar das Recht auf weniger Arbeit auf der Agenda ganz oben. Klar kann ich auch weniger arbeiten, sogar überhaupt nicht. Fragt sich nur, wo dann die Steuern her kommen, um die dann zweifelsohne hohe Zahl an Leistungsempfängern zu finanzieren. Warum wird der Neubau einer Straße eigentlich immer mit dem individuellen PKW-Verkehr assoziiert? Die TVO bringt auch Vorteile für den ÖPNV, den Liefer- und Radverkehr. Das wird hier in vielen Kommentaren aber ausgeblendet. Sollte die TVO kommen, kann ich mir gut vorstellen, auf das Auto zu verzichten und den ÖPNV zu nutzen. Im Moment ist das vor allem bei Spätschicht und Nutzung der Nachtbusse mit Rundreise Paris-Rom-Erkner aber keine Alternative für mich.

  4. 118.

    Wenn mich nicht alles täuscht wurde der Ausbauplan des Stadions von Traktor Wuhlheide vorerst auf Eis gelegt, weil die An und Abfahrt von noch mehr Zuschauer die vorhandene Infrastruktur überlastet. Kann es sein das der Köpenicker Maurerverein vom Senat wiedermal unterstützt wird?

  5. 117.

    Ja alles schön und gut im Centrum von der stadt.
    Aber nicht in den Außenbezirken, erledigen sie mal ein Wocheneinkauf mit Fahrrad für ein 4 Personen Haushalt.
    Und jetzt soll bitte keiner kommen denn muß man 3x die woche fahren. Nein
    Kommen wir wieder zum Thema Lebenszeit.
    Und ich mache lieber am Tag eine überstunde und hab zum Ende des Jahres nochmal ein paar schön freie Tage.

  6. 116.

    Und warum glauben Sie ist vor meiner Haustür dann ein kostenfreier Parkplatz zur Verfügung? Während Sie Lebenszeit sparen?
    ich habe ein Hof muß mir keine Gedanken um ein Parkplatz machen.

    Sie haben erst einmal ein Grundseminar zu belegen: "Alles für mich, die anderen sind Unberechtigt und im Unrecht" ist keine funktionierende Grundlage für ein Gemeinwesen.
    Aha das können sie so beurteilen ja, nicht schlecht.

    Leben und leben lassen.

    Sorry - so ist das Leben: Im Zweifelsfall stellt Ihnen die Gemeinschaft nicht die Infrastruktur zur Verfügung, mit der Sie um die Ecke beim fussläufigen Späti mit Ihrem Auto Kaugummi kaufen.

    Sorry für sowas bin ich zu geizig.
    Wo ist das Problem die beiden str (TVO/A100) zu bauen, weil denn könnte man wirklich verkehrsberuhigte bereiche schaffen oder gar ganz autofreie bereiche haben.
    Aber da denkt man glaube ich zu weit in diesem Land.

  7. 115.

    Wer soviel arbeiten, dass er mit dem PKW fahren muss um alles zu schaffen. Der sollte vielleicht weniger arbeiten (wozu ja jeder ein Recht hat) und die so gewonnen Zeit, kann dann ja genutzt werden um zB den Arbeitsweg entspannter anzugehen. Dann ist man gleichzeitig ausgeglicher auf Arbeit und daheim und weniger gestresst vom ständigen Stau etc. Und womöglich kann er dann sogar sein Auto verkaufen und spart so Unterhalt von eben diesem. So kann das weniger arbeiten sogar den Geldbeutel entlasten. Aber dieses Argument immer, ich brauch das Auto weil... Eine Autogerechte Start ist sowas von gestern!!

  8. 114.

    Ja 2,5h Lebenszeit in der Woche die ich gut und gerne anders nutzte als die für den Arbeitsweg in Kauf zu nehmen.

  9. 113.

    Und warum glauben Sie ist vor meiner Haustür dann ein kostenfreier Parkplatz zur Verfügung? Während Sie Lebenszeit sparen?

    Sie haben erst einmal ein Grundseminar zu belegen: "Alles für mich, die anderen sind Unberechtigt und im Unrecht" ist keine funktionierende Grundlage für ein Gemeinwesen.
    Auf dieser Basis kann rein gar nichts ausgehandelt werden. Es ist Bedingung für einen umfassenden und tiefgreifenden Alltags-Extremismus - der sich zudem wirkungsverstärkend noch nicht einmal als extremistisch begreift. Sondern andere dessen bezichtigt.

    Sorry - so ist das Leben: Im Zweifelsfall stellt Ihnen die Gemeinschaft nicht die Infrastruktur zur Verfügung, mit der Sie um die Ecke beim fussläufigen Späti mit Ihrem Auto Kaugummi kaufen.
    Wenn Sie also nicht einmal annähernd auf einer rationalen Grundlage Nutzungskonflikte aushandeln wollen - was bitte wäre mit Ihnen mit Erfolg in auch nur einem Sachverhalt zu besprechen?

  10. 112.

    Na dann ist ja klar, wa stand da nutzt! 15min mehr sind ja völlig inakzeptabel!

  11. 110.

    Man könnte ja die Straße und den Stadtring auf Stelzen, hoch über der Kiefernplantage errichten, so wie die Rudolf-Wissellbrücke. Darunter hört man überhaupt nichts. Das erlebe ich selbst dort so. Eine perfekte Lösung!

  12. 109.

    Ja wird zeit das fahrräder versteuert werden dann würde man auch geld für den Winterdienst haben.
    Aber anscheinend schlau genung, Brauche mit Auto/Motorrad 10min bis zur Arbeit mit Fahrrad 25Min, mit Öffis inkl Fussweg auch 25min.
    Frage, Was nimmt man wohl dann als verkehrsmittel?
    genau das Auto weil es ist meine Lebenszeit.

  13. 108.

    Peter NeuBerlinMittwoch, 17.05.2023 | 07:08 Uhr
    Antwort auf [Frau Biesdorferin ] vom 16.05.2023 um 21:40
    "Es ist schon erschreckend, wie viele Menschen in einer Ökoblase fern der Realität leben. Offensichtlich haben diese Leute zu viel Zeit zum "Demonstrieren" ? Ich jedenfalls muss 5 Tage in der Woche pünktlich um sieben auf der Arbeitsstelle sein, damit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Und, ich fahre mit dem Auto zu Arbeit, weil dass das schnellste und bequemste Verkehrsmittel für mich ist."

    Und in wie fern ist dies nun Rechtfertigung dafür, sich nicht an einer qualititätvollen, rationalen, modernen und zukunftsträchtigen Verkehrspolitik zu beteiligen? Ihr Trott ist die Rechtfertigung? Was glauben Sie, wie sind viele Jahrzehnte technologischer Rückstand Deutschlands entstanden? Durch Demonstranten? Machten die Betrugssoftware? Bauten die ÖPNV nicht aus?

  14. 107.

    Sie schreiben: „ Und, ich fahre mit dem Auto zu Arbeit, weil dass das schnellste und bequemste Verkehrsmittel für mich ist.“
    Und genau das ist ja Teil des Problems. Solange das private Kfz schneller und bequemer als der ÖPNV ist, wird es bevorzugt genutzt. Will die Politik die Verkehrswende aber voranbringen, und das will doch wohl auch unsere berliner Regierungskoalition, dann muss ich die verfügbaren Mittel auf den ÖPNV konzentrieren, um ihn attraktiver zu machen. Hingegen ist es kontraproduktiv, für den MIV neue Straßenverbindungen zu errichten, denn diese führen erfahrungsgemäß nur zu einer weiteren Zunahme des MIV.

  15. 105.

    Sie schreiben: „ Ich lese diese Kommentare und mache mir Gedanken, wie wir Umwelt und die Menschen mal vernünftig zusammen bekommen.“
    Jedenfalls nicht, indem wir Natur und Landschaft weiterhin rücksichtslos und großflächig zerstören. Dabei ist es völlig egal, ob dies für Straßenbau, Industrieansiedlung, Windkraft und Photovoltaik oder neue Wohngebiete geschieht. Und selbst Kiefern-Monokulturen sind ökologisch erheblich wertvoller als Umgehungsstraßen oder Fabriken.

  16. 104.

    Arbeiten Sie dort auch oder posten Sie hier nur? Vielleicht reicht es dann auch, wenn sie um 08:00 mit dem ÖPNV da sind.

  17. 103.

    Ich weiß doch, wovon ich schreibe.

    Bleibt zu hoffen, dass das Verbot nun konsequent umgesetzt wird und den den Berufsdemonstranten zugewandten Richterinnen auf die Finger geklopft wird.

    Leider steht ein langes Wochenende bevor, wobei die Berufsdemonstranten arbeiten ja eh nicht.

  18. 102.

    Es ist zahlenmäßig eine ganz kleine Minderheit, die wirklich auf das Auto angewiesen ist und bei denen andere Verkehrsträger klar ausscheiden. Die Meisten, die die Rudolf-Rühl-Allee verstopfen tun es aus purer Gewohnheit des Fahrens, die sich mit neuen und anderen Angeboten wieder ändern.

    Es gibt Menschen, die solche Veränderungen begrüßen und es gibt Menschen, die jede neue Öffnungszeit eines Ladens um 15 Minuten als Untergang des Abendlandes begreifen.

    Soweit Sie wirklich zu Denjenigen gehören, bei denen andere Verkehrsträger trotz aller Bemühungen ausscheiden, sind es die anderen, die "Gewohnheitstiere", die Ihnen die Straße verstopfen.

  19. 100.

    Im Winter? Fahrradfahren natürich! Wenn es ordentliche Radwege geben würde und diese geräumt und sicher wären, was denkst du?!! Du "schlauer"

  20. 99.

    Da sind wir nicht so weich wie Sie sich das vorstellen. Brauchen natürlich gut ausgebaute und ggf. auch beräumte Radwege. Und nutzen ab und an den ÖPNV.

    Und dann freuen wir uns auch noch, dass man uns im März gar keinen Winterspeck ansieht ;)

  21. 98.

    Es hat Umweltschützer interessiert. Vielleicht nicht in der erst 2021 überhaupt gegründeten Formation "Letzte Generation". Mag im zeitlichen Ablauf begründet sein. Komisch, dass man postet und nicht vorher recherchiert.

  22. 97.

    Wir alle zahlen Steuern. Es beginnt an der Supermarktkasse mit der MwSt. und endet nicht mit der Kfz-Steuer. Glauben Sie ernsthaft, dass Radwege allein aus der Kfz-Steuer finanziert werden?

  23. 96.

    Naja, manchen Ihrer Aufzählungen sind eigentlich durch Nachdenken zu beantworten:

    Die Brücke am S Schöneweide ist bspw. mit der derzeit durchlaufen Strab nur eine Übergangslösung. Adlershof hingegen ist auch für ÖPNV-Umsteiger wahrlich kein Meisterwerk.

    Die Sanierung vieler Radstreifen funktioniert nicht, da viel zu schmal, zu dicht am ruhenden Verkehr und ggf. auch schlecht für den übrigen Verkehr einsehbar. Hier ist nunmal dem MIV Platz wegzunehmen.

    Neben dem "praktisch denken" ist v.a. die Einsicht der Nutzer des MIV notwendig, dass sie zu viel Platz beanspruchen und diesen aufgrund steigender Fahrzeuggrößen auch in immer größerem Umfang.

  24. 95.

    Sie sagen es. An der Verstopfung der Straßen sind wir Autofahrer selbst schuld. Es ist bei den meisten reine Bequemlichkeit. Würden nur die das Auto nutzen, die wirklich darauf angewiesen sind, gäbe es keine Staus oder den oft gennant Verkehrskollaps.

  25. 94.

    Das verstehe ich nicht! Was hat das mit Neid zu tun? Können Sie das erläutern?

  26. 93.

    Ist das ihr "öffentlicher Innenhof"? Sie dürfen auch ihr Auto im öffentlichen hen Raum parken!

  27. 92.

    Es ist schon erschreckend, wie viele Menschen in einer Ökoblase fern der Realität leben. Offensichtlich haben diese Leute zu viel Zeit zum "Demonstrieren" ? Ich jedenfalls muss 5 Tage in der Woche pünktlich um sieben auf der Arbeitsstelle sein, damit ich meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Und, ich fahre mit dem Auto zu Arbeit, weil dass das schnellste und bequemste Verkehrsmittel für mich ist.

  28. 91.

    Ihr seid alle so schlau Fahrrad weg usw u was macht ihr im winter, bei regen in den übergangsmonaten?
    Auto´s wird es nie mehr weniger geben, wann begreifen es endlich auch die letzten, die Stadt wächst und wächst und wächst.

  29. 90.

    Ich lese diese Kommentare und mache mir Gedanken, wie wir Umwelt und die Menschen mal vernünftig zusammen bekommen. Meine Nichte, die Umwelttechnologie studiert hatte zu Tesla und zur TVO nur einen Kommentar: „Warum weinen die alle diesen Plantagen hinterher?“ Im Stau stehende Auto, die aufgrund fehlender gründender Welle mal CO² in die Luft blasen, wen interessierst? Die Anwohner? Wen interessierst?

    Eine praktische Debatte zu führen, warum sind die neuen Brücken an den Bahnhöfen in Köpenick, Schöneweide, Karlshorst, Adlershof und, und, und …. viel zu schmal, um ÖPNV, Fahrrad und Auto aufzunehmen?

    Warum werden Autospuren Radstreifen mit anschließender Stau- und Unfallgefahr anstatt vorhandene Radstreifen zu sanieren? Laufender Verkehr spart CO², seid dankbar, wenn Industrie aus den Ballungsräumen raus geht, dann wollen nicht noch mehr Menschen in Berlin wohnen und die Mieten steigen…

    Einfach mal praktisch denken, würde viel mehr Leute überzeugen als auf Bäume zu steigen...

  30. 89.

    Sehr richtig !!!
    Ich finde es auch nicht mehr zeitgemäß neue Straßen zu bauen !!!
    Man muss über Alternativen nachdenken und auf jeden Fall dieses geplante Geld in den Nahverkehr investieren. Neue Straßen führen zu immer mehr Autoverkehr. Hier konkret würde eine weitere Straße nichts bringen,denn die B1 ist zugestaut, die Märkische Allee ist ebenfalls voll genug und spätestens ins Ahrensfelde steht alles still. Ein Elektrobus mit enger Taktung als Zubringer zu U und S Bahn wäre sicherlich nicht schädlich und ein Anfang. Auch mit Fahrrad hat man selber eine gute Reichweite und schadet nicht dem Klima.
    Betonherstellung ist extrem klimaschädlich und muss auf jeden Fall reduziert werden!!! Bitte keine Geldausgabe für neue Straßen und noch mehr Klimaschädigung !!!

  31. 88.

    Ich war am Wochenende in der Wuhlheide spazieren - eine reine Oase inmitten der quirlig-verbauten Umgebung. Tragisch, wenn hier so viel Wald für eine nicht zukunftstaugliche Verkehrspolitik der Beton-CDU geopfert würde.
    Eine Flüster-Tram und Radfahrwege kann ich mir hier auf vorhandenen Wegen und/oder als kombinierte flächensparende Trasse gerade noch vorstellen. Diese wäre auch zu queren für Mensch, Tier und Pflanze und zerschneidet diese Waldinsel nicht noch weiter.
    Motorisierter Individualverkehr nimmt in dieser Stadt bereits soviel Fläche ein, es ist längst überfällig, die Stopptaste zu drücken.

  32. 87.

    Komisch, als vor nicht allzulanger Zeit für das TESLA Werk große Waldteile abgeholzt wurden, hat das die letzte Generation nicht interessiert.
    Mit ihren Aktionen treffen sie nicht etwa die Politik, sondern die Berufstätigen, die oftmals die durch die Staus verursachte fehlende Arbeitszeit nachholen müssen.
    Soll die letzte Generation doch die Gebäude des Bundestags bzw. die des Berliner Senat besetzen, vielleicht ändert sich dann etwas!! Aber dazu fehlt ihnen der Mumm und die Courage!

  33. 86.

    Den Schutz von Natur- und Umwelt nennen Sie also rummäkeln.
    Bei Ihnen muß es doch klappern …

  34. 85.

    Sie haben mich nicht verstanden und Sie sollten aufhören, die anderen als ein bischen blöd hinzustellen. Ich habe nichts gegen die Protestierenden, wenn sie denn ihre eigenen Forderungen beherzigen würden, nämlich den Tier- und Umweltschutz und sich nicht wie die Vandalen im Wald benehmen würden, nachdem sie ihren Kram mit einem Transporter herangekarrt haben!

  35. 84.

    Ich kann in unserem öffentlichen
    Innenhof nicht mein Zelt aufschlagen, geschweige denn ein Baumhaus bauen. Da ist doch gleich NABU da. Aber wo sind jetzt die Verantwortlichen für Naturschutz? Was die sich alles erlauben können, strengstens verurteilen, Beschädigung von Bäumen und Natur. Schaufel in die Hand und aufforsten, sofort.

  36. 83.

    Nicht rummäkeln, wenn sich Leute aufraffen und wirklich Protest in der Wirklichkeit machen. Statt sich nur auf social-media als Vertreter für irgendwas mit toller Moral zur Abstimmung zu stellen.

    Machen Sie sich einfach klar: Dieser sofortige Reflex sich zu entsolidarisieren, ist die beste Voraussetzung für schlechte Politik von oben. Die freut sich immer, wenn alles sich zerlegt was irgendwie Kritik sein könnte.

    Auf der Basis kann man dann zum Beispiel auch eine Bahn-Infrastruktur haben, bei der sich eigentlich jeder national-stolze Deutsche in Grund und Boden schämen müsste. Ich bin nicht National-Stolz. Aber bloss um die 66% pünktliche Züge. Das ist schon handwerklich-fachlicher Offenbarungseid.

  37. 82.

    Ich würde es auch gut finden, wenn sich umwelt- und tiergeschützter Widerstand regen würde, aber nicht solch undurchdachte noch mehr zerstörende Geltungssucht! Gehen Sie mal hin, und schauen sich dieses zerstörte Stückchen Wald und Flur jetzt an!!!

  38. 81.

    Ich finde es sehr sehr gut, dass sich Widerstand regt. Und das sogar bevor es einen Planfeststellungsbeschluss gibt. Das ist doch mal schön. Ansonsten zuckt ja Politik und gesellschaftlicher Mainstream mit Achseln. Sind die Dinge nicht mehr gut zu machen, sind 20-30 Jahre Rückstand nicht mehr aufzuholen.

    Sind wir denn bei all der Häme, der ehrenrührigen Pauschalbeschreibungen gegen die Protestierenden so sicher, dass hier wirklich die beste, schonendste Planung für Schiene, Rad- und KFZ-Verkehr ins Werk gesetzt wird? Muss soviel Boden verbraucht und versiegelt werden? Grün parzelliert und untereinander abgeschnitten werden.
    Wo liegen denn die Planungsprioritäten?

    Protest, Kritik abbügeln führt zu den schlechtesten Ergebnissen in der Umsetzung. Keine Ahnung weshalb so dringender Bedarf an schlechten Ergebnissen eingefordert wird.

  39. 80.

    Herzlichen Glückwunsch!
    Solange solche Art von Waldmenschen die Natur kaputt macht, Tiere vertreibt und durch Straßenblockaden für noch mehr Umweltverpestung sorgt, statt etwas für den Klimaschutz zu tun, ist ein gut eingestelltes Auto mehr wert, als ein schlecht eingestellter Mensch!

  40. 79.

    „ weil jemand einen grünbäuchigen Schlabberolm gefunden hat“
    Ich glaube nicht, das sich jetzt noch irgend ein Tier in diesem Gebiet aufhält, die haben die schlechten Gutmenschen gerade vertrieben …

  41. 77.

    Ich weiß nicht, ob ich mich über die Klettermaxen und -maxinnen aufregen würde. Das Planfeststellungsverfahren ist ja lt. Bericht noch nicht abgeschlossen, dann kommen die Auslegungsfrist und die zu erwartenden Einsprüche, ggf. noch Klagen weil jemand einen grünbäuchigen Schlabberolm gefunden hat, dann wird vll. rechtsgültig Ausgeschrieben usw. 2026 sind die nächsten Wahlen bei euch. Noch gute drei Jahre also. Ok, kann sein, das es bei der voll durchdigitalisierten Verwaltung auch ganz schnell geht. Aber ehrlich, ich glaube die jetzigen "Hambach-Nachahmer" brechen eher wegen Rheuma ab - oder zusammen und was in diesem Kopulationsvertrag steht sind doch auch nur "schöne" Worte.

  42. 76.

    Queerfeministisch wollen Frauen, Lesben, inter, nonbinäre, trans (Flinta)und andere queere Menschen die Wuhlheide retten. Wo war der klimapolitische Sprecher der Linke-Fraktion, als jahrelang RRG fast nichts für den ÖPNV getan hatte?

  43. 75.

    Sie könnten sich ja auch auf die Rühl-Allee kleben ... wäre dann aber wohl auch wieder blöd. Wie man es macht ... :)

  44. 74.

    Sie haben immer noch nicht ihre überproportionalen Behauptungen belegt.

  45. 73.

    Das ist m.E. auch logisch. Wer nicht ausblendet, auf welchem Pfad wir uns befinden, wie das eigene Handeln unsere Lebensgrundlagen zerstört, wie ignorant (bzw. egoistisch) viele Mitmenschen diese Probleme einfach ausblenden ... der kann schon mal verzweifeln. Besonders, wenn er noch ein paar Jahrzehnte auf unserer Planeten zu leben gedenkt.

  46. 71.

    Wie gestern im Abenshow-Beitrag zu sehen, alles unter Polizeischutz! Auch die Fachbehörde Berliner Forsten augenscheinlich entzückt vom Treiben.
    Seit wann ist das Errichten von Bauwerken, gerade im Wald erlaubt?
    Und die Behördenvertreter schauen nur zu. Lasse wir erstmal diese Personen gewähren. Vor Gericht kann man dann immer noch jahrelang für Unterhaltung sorgen.
    Den Individualverkehr abschaffen, wie es in der Vielzahl der Interviews heißt... also nach Tempobeschränkungen pp.

  47. 70.

    Und wieder besetzt eine vermummte Minderheit, die nicht aus der Region ist und die keine Ahnung von der Lage der Menschen in den anliegenden Wohngebieten hat, einen Kiefernwald !!!, in den sie mit ihren Autos so weit wie möglich hereingefahren ist, um ihr „Baumaterial“ zu transportieren. Diese anmaßende Selbstgefälligkeit kotzt mich immer wieder an!

  48. 69.

    Ich hole heute mein neues Auto ab, mit einem guten Gewissen. Dritte interessieren mich nicht, ich mache übrigens immer Urlaub in Deutschland.

  49. 68.

    Eine gute, notwendige Investition in Infrastruktur, zukünftig wird es eher noch teurer.

    Daher bin ich bei Ihnen, jetzt bauen. Warten kostet.

  50. 67.

    Ich wäre für zwei ÖPNVs

    1. billig/so wie jetzt/schmutzig, eklig

    2. teuer/ so wie jetzt /sauber, nicht eklig

  51. 66.

    Genau so ist es, wenn mehr Platz für ÖPNV ist, wird er auch mehr genutzt und die Autos werden weniger. Aber das ist zu weit denken für einige wenige!

  52. 65.

    Da Sie etwas vom Diskussionsthema abschweifen möchte ich vielleicht auf Ihre Ausgangsthese zurück: Was hat das Wissen und Bewußtsein um die negativen Folgen des MIV verbunden mit Handlungen, einen weiteren Ausbau ebendieses MIV zu verhindern, mit "Sozialneid" zu tun? (Wie von Ihnen propagiert.)

  53. 64.

    Ja schön aber Lebenszeit kommt nicht wieder.
    Weiß nicht was bei den meisten abgeht, haben die kein privat Leben.
    Also ich könnte es mir nicht vorstellen zusätzlich am Tag 1-2std mehr für den Arbeitsweg an Zeit in Kauf zu nehmen um bloß mit den Öffis zu fahren.
    Es klappt ja nicht mal 1wo am stück ohne auf irgendeiner strecke Behinderungen zu haben.

  54. 63.

    ??Sie sind nicht "wir". Sie und ihre Meinung sind eine Promille-Einheit, mehr nicht. Das Automobil ist eine fast 140jährige, weltweite Erfolgsgeschichte. Ok, arme Menschen wie sie müssen leider den ÖPNV nutzen.??


    Was ist das denn für ein Spruch. Wie würden Sie mich denn dann einsortieren? Ich fahre Auto und benutze so oft es geht die Deutschlandcart.

    Ich lese mir hier die Äußerungen durch und finde es an sich nur noch peinlich, wie fast jeder nur noch über die Anderen herzieht. Leider sind wirkliche sinnvolle Beiträge Mangelware.
    Wir sind alle Verkehrsteilnehmer und sollten uns respektieren.

  55. 62.

    „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.“
    Es geht darum, den Verkehr aus den Wohngebieten herauszubekommen und den ÖPNV zu entlasten, denn dann fahren auch mehr Menschen damit.
    Diese „Berufsdemonstranten“ sind doch immer die selben Paar Hansel, die das wirkliche Problem nicht verstehen!

  56. 61.

    Nein, Poster muss nicht arm sein. Weltverbesserer leben jedoch regelmäßig verbittert und sterben unglücklicher.

  57. 60.

    Die wirkliche Mehrheit wird sich über die AfD dann halt ihren Weg suchen.

  58. 59.

    "Die zuständige Senatsverwaltung plant mit Gesamtkosten von 351 Millionen Euro"

    Das ist schlichtweg falsch. Die Kosten für die Baulogistik sind dabei nicht enthalten. Und die Schätzung stammt von Anfang letzten Jahres. Aktualisiert dürfte sie mittlerweile höher sein. Und zur Fertigstellung irgendwann vermutlich bei 'ner halben Milliarde liegen.

  59. 58.

    So kann nur jemand reden der aus der öffentlichen Verwaltung kommt, seine Schäfchen im Sack hat und noch nie in der freien Wirtschaft gearbeitet hat. Man! Machen Sie die Augen auf, wir leben nicht in einem Biotop.

  60. 57.

    Sie sind nicht "wir". Sie und ihre Meinung sind eine Promille-Einheit, mehr nicht. Das Automobil ist eine fast 140jährige, weltweite Erfolgsgeschichte. Ok, arme Menschen wie sie müssen leider den ÖPNV nutzen.

  61. 56.

    "Niemand fliegt 1. Klasse um eher anzukommen."
    Dieses "Argument" kann ich nicht nachvollziehen. Wir reden hier nicht mal vom gleichen Verkehrsmittel, geschweige denn vom gleichen Fahr- äh.. Flugzeug.
    Ich gebe Ihnen Recht: Öffis sind derzeit sehr oft laut und schmutzig, zu später stunde mindestens abenteuerlich, manchmal gefährlich. Gerade deshalb sehe ich es als Notwendigkeit an, in Kapazitäten, Netze, Sicherheit, Sauberkeit des ÖPNV zu investieren und nicht in Straßen.
    „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.“ Seit mehr als 50 Jahren bekannt und empirisch belegt.
    Die Fachwelt spricht in diesem Zusammenhang von induziertem Verkehr. Angewendet auf den ÖPNV:
    Wer den ÖPNV stärkt (in allen Belangen) wird mehr Nutzung generieren. Weil jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann, ist für mich klar, wohin der fließen sollte.

  62. 55.

    Ich bin erschreckt, wie es zur Mode wird, als Minderheit über die Mehrheit bestimmen zu wollen und das ohne demokratische Legitimation!
    Leute denen es gefällt, dass Fremde über sie bestimmen und sich den Kopf verdrehen lassen, ohne auf die Realitäten und echten Bedürfnissen zu schauen.
    Biesdorf braucht die TVO, damit auch der ÖPNV endlich besser fahren kann und besser angeschlossen wird. Kleines Geheimnis: auch Busse und Fahrräder brauchen Straßen.
    So geht unsere Demokratie zu Grunde, irgendwann haben wir wieder Planwirtschaft .... das befürchte ich echt und habe Angst davor.
    Meine Meinung

  63. 53.

    „dass überall motorisierte Fahrzeuge rumstehen“

    Witzig, darum braucht es doch neue Straßen und den Ausbau der A100, für E-Autos. Gerne auch mit einer Fahrradspur.

  64. 52.

    Quatsch, diese Pseudomehrheit müssen erstmal zusammen bekommen.
    Sie werden das in diesem Leben nicht schaffen. Ihr Wortspiel ist Ihres, spiegelt subjektive Wahrnehmung wieder. Menschen fahren auch aus Spaß, aber nicht nur. Begreifen Sie das, dann lebt es sich komfortabler und weniger angespannt.

  65. 51.

    "Sozialneid ist bei uns stark ausgeprägt."
    Dann sprechen Sie wohl von sich und Ihrer Umwelt. Das tut mir ehrlich leid für Sie.

    Mich nerven eher Menschen, deren Horizont die Folgen eigenen Handelns nicht einschätzen kann oder, noch schlimmer, deren Handeln bewusst gegen das Interesse der Gesamtgesellschaft ist. ;-)

  66. 50.

    Ich gehe schon lange nicht mehr in die Kreuzberger U-Bahnhöfe, die bei Woke-People so beliebt sind.

    Danach muss ich meine Schuhsohlen nämlich regelmäßig desinfizieren, z. B. Urin. sonstige Ausscheidungen.

  67. 49.

    Am weitesten in der Rücksichtslosigkeit bringen es die Menschen, die vom Leben nichts verlangen als ihr Behagen. (Marie v. Ebner-Eschenbach)

  68. 48.

    Begangener Quatsch!

    Autofahrer bezahlen Kfz-Steuer, Mineralöl-Steuer, bezahlen Führerscheine inkl. Mwst. u. a..

    Was zahlen Fußgänger oder Fahrradfahrer ?

    Richtig ist, Autofahrer zahlen mehr, einfache Mathematik.

    Die wirtschaftlichen „Kosten“ sind zu vernachlässigen und schaffen erneut Steueraufkommen und Arbeitsplätze.

  69. 47.

    Eigentlich zeigen Ihre Kommentare, dass man bei Ihnen einen Nerv getroffen hat, der sich der Problematiken des MIV bewusst ist. Jetzt muss dieser noch die Oberhand gewinnen, dann können wir mit dem "Nerven" aufhören.

  70. 45.

    Sie wollen Autos verbieten? Meine Autos sind verhältnismäßig klein, innovativ, gefragt.

  71. 44.

    Sie haben behauptet, sie müssen liefern. Sie haben nicht geliefert sondern sich erneut mit Phrasen herausgeredet. Eine Diskussion mit ihnen ist Zeitverschwendung.

  72. 43.

    Nicht Deutschland größte Einfamilienhaus Siedlung, sondern Europas größtes zusammenhängendes Siedlungsgebiet. Es ist eine Schande, dass die TVO immer noch nicht fertig ist.
    Die Wuhlheide ist entlang der Trasse nicht schützend wert. Im Gegenteil der gesamte Wald verkommt zu einem verwahrlosten Stückchen Natur. Auf der Union Seite verkommt der Wald zu größten Freiland Klo Deutschlands. Ein Spaziergang nur mit Nasenklammer und Augenbinde möglich, denn die gebrauchten Hygeneartikel verrotten nie

  73. 42.

    Meines Erachtens eine Wahrnehmung Ihrerseits, die darauf beruht, dass überall motorisierte Fahrzeuge rumstehen (witziger Widerspruch im Wortsinn .. merken Sie das?). Ich denke doch eher, dass Fussgänger (so an die 80 Mio.) und Radfahrer (bei ca. 80 Mio. Fahrrädern in D) in der Mehrheit sind.

  74. 41.

    Siehe Artikel 24 von "ein Bürger", genauso ist es.

  75. 40.

    Besonders die Dickschiffe Ihrer Produktion, Hr. Musk. Sind ja auch keine Lösung für das Verkehrsproblem, nur gegen das schlechte Gewissen.

  76. 39.

    Sich vorzustellen, wie Fahrrad und Auto in den Punkten Flächenverbrauch und lokalen Lärm- und Schadstoffemissionen abschneiden, reicht da eigentlich aus. Zum Thema Substanz ... naja ... dann untermauern Sie mal Ihre Vorhaltungen.

  77. 38.

    "sind Sie neidisch auf wohlstandsverwöhnte Egomanen mit Hang zu Bequemlichkeit und Substitutionsprodukten?"

    Das haben sie korrekt erkannt. Sozialneid ist bei uns stark ausgeprägt. Direkter Neid ist jedoch unchristlich und peinlich, also werden irgendwelche Geschichten konstruiert. Sie können doch täglich Bahnfahren, aber nerven sie ihre Mitmenschen nicht.

  78. 37.

    Niemand fliegt 1. Klasse um eher anzukommen. Manchen sind die Öffis zu dreckig und auch zu laut! Das Leben anderer ist nicht für alle interessant. Man muss auch gönnen können. Ich gönne Ihnen den ausgebauten ÖPNV. Wobei, wem trauen Sie „ausgebauten“ am ehesten zu? Ich weiß wer es nicht kann... das Schaffen!

  79. 36.

    Na bei solcher Meinung darf man bloß nicht krank werden,
    Keine Krankenwagen, Feuerwehr, Lieferdienste usw. Polizei auf Pferden das die dort hinkommt wo sie gebraucht werden.
    Also mehr Öl ins feuer kann man mit solcher Aussage nicht treffen.
    In welcher Welt muß man Leben um solche gedanken zu haben.

  80. 35.

    Die Mehrheit benötigt und will Autos.

    Die Minderheit nicht.

    In der Demokratie zählen Mehrheiten.

    Autofahrer sind in der Mehrheit, werden überwiegend auch nicht verzichten, ggf. auf E umstellen.

    Blase Berlin spielt auch nur eine untergeordnete Rolle im Gesamtkontext.

  81. 34.

    Haben Sie überhaupt eine Ahnung was die Bewohner seit Jahren auf sich nehmen. Die Autos drängen sich durch Deutschlands größte Einfamilienhaus Siedlung! Die Umgehungsstraße muss kommen!!

  82. 33.

    Die Planung der TVO steht im Zusammenhang mit dem Bau ganzer Kleinstädte auf den Feldern in Hellersdorf, Marzahn und Köpenick in den 70er Jahren. Seit dem warten wir auf eine direkte Verbindung der Bezirke, im Übrigen nicht nur für den Autoverkehr, sondern auch im ÖPNV. Ein verkehrstechnisches Desaster, dass seit Jahrzehnten aufgeschoben wird und damit unkalkulierbar wird. Z.B. die Verlängerung der Straßenbahn von Mahlsdorf nach Köpenick. Oder der Umstand, dass ich mit der S-Bahn zuerst in die Innenstadt fahre, um ab Ostkreuz mit einer anderen S-Bahn-Linie zum Standrand im Südosten zu fahren. Auch für die Tram nach Köpenick muss ich zunächst mit der S-Bahn nach Berlin rein. Der Bus ist keine Alternative: alle 20 min und dann steht er im Stau. Unzuverlässig zu jeder Tageszeit. Die TVO und begleitender ÖPNV-Ausbau mit neuen Linien sind für die Stadtrandbewohner hier unerlässlich. Deshalb halte ich nichts von den Aktionen der Demo-Touristen, die die mittlerweile großen Bäume schützen.

  83. 32.

    Die Berliner Forstverwaltung hat nichts mitbekommen, was dort passierte ?

  84. 30.

    Sie sind neu hier? Das Argument Autofahrer zahlen mit ihren Steuern für die Infrastruktur wurde schon zig mal widerlegt. Autofahrer kosten den Steuerzahler wesentlich mehr als sie einzahlen. Sogar RBB24 hat einen Beitrag dazu gemacht. Bitte lesen und solche falschen Unterstellungen unterlassen. Danke

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

  85. 29.

    Sie sind neu hier? Das Argument Autofahrer zahlen mit ihren Steuern für die Infrastruktur wurde schon zig mal widerlegt. Autofahrer kosten den Steuerzahler wesentlich mehr als sie einzahlen. Sogar RBB24 hat einen Beitrag dazu gemacht. Bitte lesen und solche falschen Unterstellungen unterlassen. Danke

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

  86. 28.

    Nö, als Stadtradler mit Auto halte ich persönlich in Betracht der Lage absolut nichts von diesem Vorhaben und weiterem Ausbau von Verkehrswegen für Kfz-Verkehr. Bestehendes muss saniert werden, Radwege verbessert und Brücken Instand gehalten. Alles andere ist genau das Gegenteil von dem, was die Politik uns einbläut, machen zu sollen, was sie selbst nicht im Geringsten einzuhalten vermag und imstande ist. Ich kann diez Besetzung der Bäume sehr gut nachvollziehen, die Klimakleber lehne ich ab.

  87. 27.

    Sie sind neu hier? Das Argument Autofahrer zahlen mit ihren Steuern für die Infrastruktur wurde schon zig mal widerlegt. Autofahrer kosten den Steuerzahler wesentlich mehr als sie einzahlen. Sogar RBB24 hat einen Beitrag dazu gemacht. Bitte lesen und solche falschen Unterstellungen unterlassen. Danke

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

  88. 24.

    Was bei der ganzen Debatte immer vergessen wird ist, dass es im Rahmen eines solchen Vorhabens immer umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen geben wird. D. h., dass die Rudolf-Rühl-Allee zurück gebaut werden wird und der Bereich wieder aufgeforstet wird, heißt also die derzeitige Schneise durch den Wald wird es dann nicht mehr geben. Darüber hinaus werden weitere Maßnahmen entlang der Trasse (trassennah) und weiter entfernt (trassenfern) für die Stadt vorgesehen werden, so wie es bei solchen Maßnahmen üblich ist. Daher empfehle ich, bevor man den Zeigefinger hebt, immer erst genaue Erkundigungen einzuholen. Für die Anwohner der Siedlungsgebiete Biesdorf und Köpenick ist die TVO essenziell. Das kann nur jemand beurteilen, der die täglichen Staus mitbekommt. Die Rudolf-Rühl-Allee, die Mitten im Wald liegt, ist jeden Tag so voll, wie auch die Köpenicker Allee, Waldowallee, Treskowallee oder Bahnhofstraße. Eine Besetzung des Waldstücks geht also völlig am Thema vorbei.

  89. 23.

    Haben sie auch valide Zahlen für ihre Überproportionalität? Nur geschmeidig mit Fachbegriffen oder Angstvokabular jonglieren, ohne Substanz abzuliefern, ist leider zu wenig.

  90. 22.

    "Klassische Neiddebatte: was ich nicht brauche haben Andere auch nicht zu brauchen. Basta. Richtig?"
    Sowas bringt mich immer wieder zum Lachen. Nur weil Menschen wie Ben sich Gedanken um eine lebenswertere Stadt mit weniger motorisiertem Individualverkehr machen, sind Sie neidisch auf wohlstandsverwöhnte Egomanen mit Hang zu Bequemlichkeit und Substitutionsprodukten? Die Argumentation ist lächerlich.

    Ben hat völlig recht. Es muss alles getan werden, um Menschen hin zum ÖPNV zu bewegen. Und das schreib ich als begeisterter Autofahrer im 2-Personen-3-Fahrzeuge-Haushalt ohne jegliche Neidkomponente ;-)

  91. 21.

    "Der Individualverkehr muss unattraktiver und dafür der ÖPNV und nicht-motorisierter Verkehr entsprechend attraktiver werden."

    Der ÖPNV muss erst mal überhaupt vorhanden sein. Auf der Tangente gibt es eben keinen ÖPNV als Alternative.

    Die Tram auf der Bahnhofstraße endet in Mahlsdorf (wo es keinen Anschluss nach Norden gibt) und die auf der Treskowallee ist (mal wieder) für fast ein ganzes Jahr außer Betrieb.

    Heißt also für alle die Adlerhof <-> Lichtenberg/Marzahn den ÖPNV benutzen wollen, rein nach Ostkreuz und wieder raus. Und nebenbei fahren aktuell auch mal wieder die S-Bahnen von/nach KW/BER im Ersatzverkehr (und stehen heute mit im Klimastau).

  92. 20.

    Mögen die Union nicht?

  93. 19.

    Was ist so schlimm an einer Entlastungsstraße? Es ist schließlich kein AKW, das dort gebaut werden soll. Manche protestieren eben gegen alles, einfach aus Prinzip.

  94. 18.

    "Der Individualverkehr muss unattraktiver und dafür der ÖPNV und nicht-motorisierter Verkehr entsprechend attraktiver werden."

    Der ÖPNV muss erst mal überhaupt vorhanden sein. Auf der Tangente gibt es eben keinen ÖPNV als Alternative.

    Die Tram auf der Bahnhofstraße endet in Mahlsdorf (wo es keinen Anschluss nach Norden gibt) und die auf der Treskowallee ist (mal wieder) für fast ein ganzes Jahr außer Betrieb.

    Heißt also für alle die Adlerhof <-> Lichtenberg/Marzahn den ÖPNV benutzen wollen, rein nach Ostkreuz und wieder raus. Und nebenbei fahren aktuell auch mal wieder die S-Bahnen von/nach KW/BER im Ersatzverkehr (und stehen heute mit im Klimastau).

  95. 17.

    " Die zuständige Senatsverwaltung plant mit Gesamtkosten von 351 Millionen Euro"

    Die Kostenschätzung ist vom April letzten Jahres. Schon damals hieß es : "Weitere Steigerungen sind wahrscheinlich: Die Kosten für Baulogistik sind noch nicht kalkuliert und daher in der Summe nicht enthalten." Dann gibt's ja noch die üblichen Baukostensteigerung (Material, Lohnkosten, Bauverzögerung)....

  96. 16.

    Wer öffentlichen Platz überproportional einnimmt, überproportional Lärm und in den meisten Fällen überproportional Emissionen erzeugt und somit andere überproportional einschränkt, sollte nicht immer noch mehr fordern. Denkfaul und veränderungsträge die Keule "Neiddebatte" rausholen ist natürlich das einfachste.

  97. 15.

    "Es sind meist PKW mit einer Person besetzt die dort den täglichen Stress auf sich nehmen !"

    Täglich eingepfercht im Berliner ÖPNV fahren ist stressiger.

  98. 14.

    " Um und in Köpenick nur Stau dieses heißt auch ungesunde Luft durch Abgase. "

    Was ist eigentlich aus dem Argument "Das ist nun mal Großstadt..." geworden?

  99. 13.

    Erstens, weil das eine überhaupt nichts mit dem anderen zu tun hat, Zweitens, Anfangs und Endpunkt liegen bei beiden Trassenführungen weit auseinander.

  100. 12.

    "Mit der CDU stehe nun eine Partei in der politischen Verantwortung, die zu 100 Prozent für die Tangentiale sei."

    Aus persönlichen Gesprächen weiss ich dass es Politiker gibt, die davon ausgehen, dass die gesamte TVO "sowieso nicht realisiert wird", da z.B. die Planung bei der Ortsumfahrung Ahrensfelde massiv stockt. Dazu gehören insbesondere Politiker in der CDU (Gespräch in diesem Jahr). Dh diese Politiker sind sich bewusst, dass die gesamte TVO eventuell ganz andere Auswirkungen haben könnte, als erwünscht. Insbesondere wird die Gesamt-TVO vergleichsweise einfach vorhersehbar massiven (Neu-) Transitverkehr nach Berlin reinziehen. Im schlimmsten Fall wird die Belastung für z.B. Waldowallee noch schlimmer, als jetzt.

    Und noch ein Kommentar zu den Protesten oben: Ich bin mit den Details nicht ganz vertraut aber sowie ich das verstanden habe, sind bei den angeblichen "Varianten" zum Wuhlheidestreckenverlauf nur ganz bestimmte Varianten überhaupt als "Variante" zugelassen worden.

  101. 11.

    @ Ben
    "...der Individualverkehr muss unattraktiver gemacht werden..."?!?! Soll heißen: Autofahrer sollen ordentlich Steuern zahlen, aber nicht fahren und parken können? Wer zahlt hier die Steuern? Der Autofahrer! Kein einziger Radfahrer zahlt auch nur einen Cent für seine supertollen Radwege mit "eingebauter Freifahrt auch bei roter Ampel". Abgesehen davon sind Radfahrer Verkehrsteilnehmer, die nicht eine einzige Stunde "Verkehrsschule" abliefern müssen u. so benehmen sie sich meist auch!

  102. 10.

    Der öffentliche Nahverkehr soll intensiv ausgebaut werden, um den privaten Autoverkehr einzudämmen. Es sind meist PKW mit einer Person besetzt die dort den täglichen Stress auf sich nehmen !

  103. 9.

    "Der Individualverkehr muss unattraktiver und dafür der ÖPNV und nicht-motorisierter Verkehr entsprechend attraktiver werden."

    Klassische Neiddebatte: was ich nicht brauche haben Andere auch nicht zu brauchen. Basta. Richtig?

  104. 8.

    Ich weiß nicht was diese Leute da wollen der Ausbau ist ganz wichtig um die Bevölkerung in dem Bezirk vor dem Verkehrschaos zu schützen. Um und in Köpenick nur Stau dieses heißt auch ungesunde Luft durch Abgase.

  105. 7.

    Die TVO ist noch gar nicht gebaut, geschweige denn geplant. Das wird eine ganz normale Schnellstrasse, neben den Gleisen.

  106. 6.

    Leider ist den Berufsprotestierern das alles scheißegal!
    Die Protestieren schon allein wegen dem Protest. Wer fragt eigentlich die Anwohner im benachbarten Wohngebiet, die seit Jahrzehnten auf eine Entlastung warten.

  107. 5.

    Ich halte den Ausbau von Straßen für falsch. So kann die Verkehrswende nicht gelingen. Der Individualverkehr muss unattraktiver und dafür der ÖPNV und nicht-motorisierter Verkehr entsprechend attraktiver werden.

  108. 4.

    Warum wird eine autobahnähnliche Schnellstraße geplant, wenn eine schnellstraßenähnliche Autobahn verlängert wird, 4KM weiter westlich?

  109. 3.

    Solche Verbindungen sind extrem wichtig für Berlin, um enge Wohngebiete zu entlasten. Jede Berlinerin und jeder Berliner weiß z.B. was allein im gesamten Stadtgebiet los ist, falls es mal auf dem Stadtring klemmt. Da jetzt noch vermehrt elektrisch gefahren werden soll, müsste Infrastruktur der Nachfrage entsprechen.

  110. 2.

    Der TVO ist ein künstlich aufgeschütteter und verdichteter exBahndamm mit Wildwuchs, kein Wald. Der Rückbau begann ab 1996 als Gleise, Schotter und kontaminierter Boden entfernt wurde. Ich war als Bauarbeiter dabei. Vielleicht sollte man das Wort „Natur“ differenzieren. Das TVO notwendig ist und die Anwohner der Umgebung es auch wollen ist klar. Demo-Touristen ohne Logik aber viel Presse - egal wie schwachsinnig, nie dort wo es notwendig wäre

  111. 1.

    Köpenick hat jeden Tag einen Verkehrskollaps. Der extreme Zuzug und bisherige unvernünftige Entscheidungen der jüngsten Zeit wie die zum Teil einspurige Bahnhofstraße, auf der sich dann Busse, Trambahnen und Autos diese eine Spur teilen müssen, jetzt noch der gigantische Bahnhofsumbau führen dazu, dass nun regelmäßig Bus- und Tramverkehr zusammenbrechen. Das ist vor allem für Schüler und Berufstätige sehr ärgerlich und frustrierend. Das kann ich als direkt Betroffene und Wohnende hier jeden Tag erleben. Eine Entlastung ist für alle Menschen hier absolut notwendig. Sie sollte für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen funktionieren.

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