Job trotz Ruhestand - "Manchmal ärgere ich mich, dass ich noch arbeiten muss"

Do 05.01.23 | 07:29 Uhr | Von Efthymis Angeloudis, Götz Gringmuth-Dallmer
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Eine Frau sitzt an ihrem Schreibtisch. (Quelle: dpa/Christin Klose)
Video: rbb24 | 05.01.2023 | Interview mit Götz Gringmuth-Dallmer | Bild: dpa/Christin Klose

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner gehen arbeiten. Hat das finanzielle Gründe oder ist der Ruhestand gar nicht so verlockend, wie man sich das vorstellt? Von Efthymis Angeloudis und Götz Gringmuth-Dallmer

  • Immer mehr Menschen über 65 Jahre sind in Berlin und Brandenburg sozialversicherungspflichtig beschäftigt – auch jenseits des gesetzlichen Rentenalters.
  • In Brandenburg ist der Anteil der arbeitenden Rentner:innen etwas geringer als in Berlin.
  • Bei einer bundesweiten Befragung gaben 43 Prozent der arbeitenden Rentner:innen an, sie seien finanziell auf den Zuverdienst angewiesen.
  • Der Anteil der Frauen ist dabei deutlich größer als der der Männer.

Große Sprünge wollte Monika [Name geändert] im Ruhestand gar nicht machen: "Kein Haus am Meer oder so." Das wäre bei ihrem Einkommen ohnehin unrealistisch, aber auch gar nicht ihr Stil. Hier in Berlin wollte sie sein, bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Mitte. Denen geht die 75-Jährige schon seit 50 Jahren nach.

Stattdessen geht die pensionierte Buchhalterin jetzt immer noch arbeiten, macht die Rechnungsführung und sortiert Belege: 33 Stunden im Monat für 400 Euro. Zwar immer noch im gemeinnützigen Verein, aber doch anders als sie sich das vorgestellt hatte. "Ehrenamtliche Tätigkeit macht man aus Freude zu helfen oder eine Aufgabe zu haben. Das sollte keine Arbeit sein. Meine Arbeit ist einfach viel mehr Verpflichtung", sagt Monika rbb|24.

Froh aus dem Haus zu kommen ist sie trotzdem. "Ich würde ungern den ganzen Tag zu Hause bleiben, aber auch nicht den ganzen Tag arbeiten gehen", erklärt Monika. Doch aufs Arbeiten verzichten - dafür reiche die Rente nicht: "Für mich heißt es: entweder arbeiten oder Amt."

Zahl der arbeitenden Rentner steigt

Wie der 75-jährigen Berlinerin geht es immer mehr Menschen im Rentenalter. Die Zahl der über 65-Jährigen, die in Berlin und Brandenburg einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, hat in den vergangenen Jahren zugenommen, wenn auch auf einem niedrigen Niveau. Dies zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die rbb|24 ausgewertet hat.

Gingen im Jahr 2001 in Berlin mit 3.177 Menschen noch 0,6 Prozent der über 65jährigen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach, so waren es 2021 bereits 21.498 und somit drei Prozent der Menschen über 65. 14.282 von ihnen hatten die so genannte Regelaltersgrenze bereits überschritten. Das ist das gesetzlich festgelegte Renten-Eintrittsalter, das derzeit schrittweise auf 67 Jahre erhöht wird (Quelle: Deutsche Rentenversicherung). Das sind immerhin zwei Prozent der Menschen in dieser Altersgruppe in Berlin.

Dabei muss beachtet werden, dass es wegen der demografischen Entwicklung inzwischen in Berlin auch insgesamt mehr Menschen in dieser Altersgruppe gibt.

Nicht alle können länger arbeiten

Fakt ist jedoch: "Menschen müssen einfach länger arbeiten", erklärt Laura Romeu Gordo vom Deutschen Institut für Altersfragen (DZA) rbb|24. Allerdings würden es Menschen, die schwere körperliche Arbeit leisteten, bereits jetzt kaum schaffen, bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten - und müssten dann Rentenabschläge hinnehmen.

Andere mit weniger körperlich belastenden Tätigkeiten könnten dagegen deutlich über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten und würden davon auch finanziell profitieren, sagt Romeu Gordo - beispielsweise selbständige Rechtsanwälte. "Es ist eine Diskussion der Ungleichheit und der Gerechtigkeit."

"Körperliche Arbeit könnte ich nicht machen", sagt Monika. "Obwohl so ein Ordner auch manchmal schwer ist", scherzt die 75-Jährige. Doch laut Romeu Gordo gibt es auch immer mehr Menschen die über die Regelaltersgrenze hinaus fit und motiviert sind.

Mehr Jobs für Rentner in Berlin

In Brandenburg stieg der Anteil der Menschen über 65, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, von 0,3 Prozent (1.192) im Jahr 2001 auf ein Prozent im Jahr 2021. 10.003 Menschen waren über 65, 6.687 davon über der Regelaltersgrenze.

Im bundesweiten Schnitt stieg der Anteil von 0,6 auf 1,6 Prozent. Nicht in den Zahlen enthalten sind Selbständige, die auch im Rentenalter noch weiter einer Erwerbsarbeit nachgehen.

Berlin liegt somit etwas über dem bundesweiten Durchschnitt, Brandenburg darunter.

Das habe auch etwas mit dem Angebot zu tun, sagt Romeu Gordo und ob Unternehmen in Brandenburg ihre Beschäftigten in teils körperlich anstrengenden Tätigkeiten halten können. "Wir beobachten, dass Leute mit höherem formalem Bildungsniveau trotz Rente länger arbeiten. Das liegt vor allem daran, dass sie Berufen nachgehen, die nicht so körperlich anspruchsvoll sind - aber auch daran, dass diese Menschen sich in einer besseren körperlichen Verfassung befinden", fügt die Expertin für Ruhestand und Alterssicherung hinzu. Und solche Jobs gebe es im Vergleich häufiger in Berlin als in Brandenburg.

Mini-Jobs können riesigen Unterschied machen

Etwas anders verhält es sich bei den geringfügig Beschäftigten, also den Mini-Jobbern. Sowohl in Berlin als auch in Brandenburg stieg ihr Anteil von 2,3 Prozent im Jahr 2001 auf 3,6 Prozent im Jahr 2021 in der Altersgruppe der über 65-Jährigen. In Deutschland stieg der Anteil von 3,5 auf 5,4 Prozent. Sowohl Berlin als auch Brandenburg liegen also deutlich darunter, allerdings Tendenz steigend.

In absoluten Zahlen: In Berlin gingen 2021 25.120 Menschen in der betreffenden Altersgruppe einer geringfügigen Beschäftigung nach, in Brandenburg waren es 23.538 Menschen.

Auch Monika geht einem Mini-Job nach. Am Anfang war es noch ganz wenig – zwölf Stunden im Monat für 160 Euro. "2019 wollte ich mich langsam aus der Arbeit rausziehen, aber dann kam Corona." Mit der Pandemie gab es immer mehr Ausfälle im Verein, viele der älteren Beschäftigten hatten Angst vor Kontakten. Die 75Jährige sprang ein - und landete bei 33 Stunden im Monat für 400 Euro. Das ist nicht viel. Doch für die 75Jährige macht das den Unterschied, dass sie sich nicht morgens ausrechnen muss, was sie an dem Tag ausgeben kann.

Doch längst nicht alle, die im Rentenalter arbeiten, sind finanziell darauf angewiesen. Eine vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB ausgewertete Studie [externer Link] zeigt, dass Arbeit im Rentenalter über alle Einkommensgruppen verteilt vorkommt. Demnach gehören 30,4 Prozent der erwerbstätigen Rentner:innen zum unteren Einkommensviertel, aber auch 27,9 Prozent zum oberen Viertel.

Warum noch arbeiten?

Die Gründe, warum Menschen im Rentenalter weiterhin arbeiten, sind demnach vielfältig. So gaben bei der oben genannten Untersuchung im Jahr 2018 (Quelle: IAB) unter Erwerbstätigen im Ruhestand 97 Prozent an, sie hätten Spaß an der Arbeit. Für 92 Prozent war es wichtig, weiterhin eine Aufgabe zu haben, für fast eben so viele war der Kontakt zu anderen Menschen eine Motivation für einen Job.

43 Prozent der Befragten gaben an, ihre finanzielle Situation sei ein Grund dafür, dass sie noch weiterhin arbeiten. Ob diese Zahl eigentlich höher ist und manche Betroffenen aus Scham darüber schweigen, bleibt offen.

Manche würden gern, können aber nicht

Das Statistische Bundesamt hat in einer kürzlich veröffentlichten Statistik angegeben, dass für 40,8 Prozent der Menschen in Deutschland, die 2021 im Alter zwischen 65 und unter 75 Jahren arbeiteten, die ausgeübte Tätigkeit die vorwiegende Quelle des Lebensunterhalts war. "Aber auch für Menschen, die von finanziellen Gründen berichten, ist es wichtig, Kontakt und eine Tätigkeit zu haben“, erklärt Romeu Gordo.

In der Gruppe der Rentner:innen, die nicht arbeiten, würden das einige gern tun, können es aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. "Meistens sagen die Leute nicht, dass sie nicht arbeiten würden, weil sie kein Geld brauchen, sondern weil sie gesundheitlich nicht fit sind und keine passende Stelle finden", sagt die Expertin des Deutschen Instituts für Altersfragen.

Mehr Frauen arbeiten im Rentenalter

Deutlich wird in der Befragung allerdings, dass der Anteil der Frauen, die im Rentenalter aus finanziellen Gründen einer Beschäftigung nachgehen, größer ist als der Männer-Anteil. So gaben 52 Prozent der befragten arbeitenden Rentnerinnen an, dass sie auf ihren zusätzlichen Verdienst angewiesen sind, während das nur bei 36 Prozent der befragten Rentner, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, der Fall war.

"Die Arbeit im Ruhestand spiegelt die Erwerbskarriere, die sie vor dem Ruhestand hatten. Und da wiederholt sich für Frauen das Motiv von geringfügiger Beschäftigung", erklärt Romeu Gordo. Die Gründe für den Gender Pensions Gap liegen auf der Hand und wurden kürzlich in einer Studie vom IFO-Institut München beschrieben: Frauen haben in ihrem Berufsleben häufiger Teilzeit als Männer gearbeitet, oftmals auch in Vollzeit ein geringeres Einkommen erzielt und hatten deshalb auch weniger Möglichkeiten, für das Alter Vermögen aufzubauen.

Langzeitkrankheit und Erwerbsunfähigkeitsrente

Manchmal kann aber auch etwas Unerwartetes dazwischenkommen. Bei Monika war das der Fall: "Ich habe gut verdient und gut gearbeitet, bis mich eine schwere Krankheit aus der Bahn geworfen hat", sagt sie. "Hätte ich durchgearbeitet, hätte ich jetzt 2.000 Euro Rente". Mit 52 war sie aber "finanziell und gesundheitlich ruiniert". Es folgten Langzeitkrankheit und Erwerbsunfähigkeitsrente. Diese wurde auf 1.117 Euro festgelegt - unter der Armutsgefährdungschwelle.

"Manchmal ärgere ich mich darüber, dass ich noch arbeiten muss." Nicht aber weil sie sich ausruhen möchte. "Nein", protestiert sie. "Wenn ich nicht mehr arbeiten müsste, würde ich noch mehr ehrenamtlich tun."

Sendung: rbb24, 05.01.2022, 13:00 Uhr

Beitrag von Efthymis Angeloudis, Götz Gringmuth-Dallmer

102 Kommentare

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  1. 102.

    Das Prinzip einer Versicherung (!) „lange viel einzahlen“ können Sie nicht aushebeln mit abenteuerlichen Verteilungsideen. Sollten obsolete Geldwäscheerfolge der Rentenkasse zufließen, ist dies auch i.O. und mittels der Rentenpunkte sogar gerecht verteilt.

    P.S. Wer Ihnen verspricht, die (Alters)Armut abzuschaffen, durch „ausnehmen“ der Vieleinzahler, ist unseriös.

  2. 101.

    Also um ehrlich zu sein würde ich, anstatt den Generationenknebelvertrag erfüllen zu müssen, lieber das Geld selbst investieren. Da kann ich zumindest von ausgehen das ich bis ins hohe Alter gut von leben kann. Es gibt tatsächlich Leute, wie mich, die Maximalbeiträge einzahlen dürfen und die wissen wieviel Geld da zusammen kommt.

    Das Geld kann zum Beispiel in Immobilien angelegt werden um heiß begehrten Wohnraum zu schaffen. Da haben alle was von. Daher lieber ohne Rentensystem. Je früher desto besser denn zurück bekommt keiner Geld da es zum Fenster herausgeschmissen wird.

  3. 100.

    Das mag wohl sein, dass ich noch "Glück" mit meinen Jobs hatte. Doch Glück allein reicht nicht aus. Eine gute Bildung, die bereits in der Schule anfängt und sich bis zur Lehre/Job durchzieht ist das Zauberwort. Dann findet man auch bei entsprechendem Engagement, da bin ich sicher, einen Job, von dem man leben kann. Bei der aktuellen Arbeitsmarktlage, wo überall Personal fehlt, haben gut ausgebildete eigentlich eine gute Ausgangsposition. Das beste Bsp. sind meine Kinder (geb. in den 1980er Jahren), die auch sehr lange werden arbeiten müssen. Gute Schul-u. Ausbildung, haben beide gute Jobs in der freien Wirtschaft. Wer dann noch sparsam ist und für´s Alter vorsorgt (z.B. vermögenswirksame Leistungen), sollte im Alter nicht arbeiten müssen. Allerdings müssen die Arbeitgeber direkt darauf angesprochen werden. Von sich aus bietet das kaum jmd. an. Das wissen wahrscheinlich nur die Wenigsten.

  4. 99.

    Stimmt, Zeitarbeit/Leiharbeit gab es schon vor Bundeskanzler Schröder. Die Bedingungen und Einschränkungen für die Arbeitgeber, um Missbrauch zu verhindern, wurden aber kassiert. Aber wie das mit so vielen ist, die CSU/CDU hätte ja auch im Nachgang so manches wieder verbessern können...

  5. 98.

    Sie, Glückseliger. Da kann mal sehen, dass Dummdenken und sich derart äußern dann in in diesem Lande doch wohl noch gut bezahlt wird? Wie wieviele Jahre haben Sie noch zur Rente? Werden sie auch zu 43 Arbeitsjahren kommen? Wenn auch das von mir Erarbeitete dann wirklich den damaligen Rentnern zugute gekommen wäre...! Nein, es wurde durch die damalige Politik eine mittlere dreistellige Milliardensumme (richtig gelesen) aus der Rentenkasse zu anderen Zwecken "entnommen". Daher träumen Sie ruhig weiter. Vielleicht gibt es dann mal mehr Rente für Sie, wo wir jetzt anfangen werden am "Markt zu zocken". Hat sich der Staat verzockt, dann wird es heißen, Sorry, das war nicht unsere Absicht.

  6. 97.

    @Pit, der Belehrer
    Der, der frei von Fehlern ist, der werfe den ersten Stein - heißt es in der Götzen-Fibel.
    Und was ist schon der eigene Name, den man schon gar nicht mehr kennt, ob der Vielzahl derer.
    Und, da Sie schon Captain Beefheart erwähnen; ich persönlich nehme an, dass Sie den Namen erst einmal googeln mussten.

  7. 96.

    Nein, die Summe soll natürlich Ihr Geheimnis bleiben! Also, eine frühere Lehrkollegin von mir, die immer verkürzt gearbeitet hat, bekommt mehr Rente, als ihr Gehalt war, durch Witwenrente. Ich gönne es ihr, dafür habe ich einen jungen lebendigen Mann ;-)

    Ansonsten haben Sie wohl einen ganz tollen Arbeitgeber gehabt. Ich bin im Öffentl. Dienst.... aber die Tatsache hat mich nach der Wende vor der Arbeitslosigkeit bewahrt. Wie dem auch sei, irgendwie muß man durch, weniger Klamottem, weniger Essen...
    Alles Gute für Sie!

    PS: Köpenick ist einer meiner Lieblingsbezirke... war in meiner Kindheit sehr oft dort, komme ursprünglich aus Erkner.

  8. 95.

    Wenn Sie heute bereits in Rente sind, dann sind Sie gegenüber den kommenden Rentnern privilegiert. In Zukunft wird man erst 2 Jahre später Rente bekommen als Sie. Zudem hat bei Ihnen die Rentenlücke noch nicht so krass zugeschlagen, wie es bei kommenden Rentnern sein wird. Es ist richtig: Früher konnte man auch mit "normalen", teil einfachen Alltagsjobs eine Rente erreichen, wo man nachts ruhig schlafen konnte. Das ist inzwischen zunehmend vorbei. Nicht nur bei unengagierten oder "faulen" Leuten - sondern bei ganz breiten Bevölkerungsschichten. Die Zeiten sind nicht mehr so rosig wie früher. Man kann inzwischen ganz schnell unter die Räder kommen.

  9. 94.

    Ja, das ist ein Ding der Unmöglichkeit. 40 bis 45 Jahre nonstop deutlich über 3000 Euro verdienen - wer schafft das bitte? Da müssen Berufseinsteiger mit Mitte 20 ja schon diese Summe bekommen, was in der Regel utopisch ist. Und dann darf auch nichts dazwischen kommen bis zur Rente. Dieses Rentensystem ist komplett im Eimer. Man sollte den Leuten lieber sagen: Die Rente könnt ihr größtenteils vergessen - trotz jahrzehntelanger Arbeit.

  10. 93.

    Was sind denn - unter Berücksichtigung von Steuerflucht und Steuerervermeidung riesigen Ausmaßes sowie der exorbitant ungleichen Vermögens- und Einkommensverteilung - ihre Vorschläge um die stetig steigende Altersarmut zu beenden? Arbeiten bis zur Invalidität oder bis zum Tod hoffentlich nicht.

  11. 92.

    Ich finde den Mindestlohn zwar gut, aber 12€ sind 7€ Kaufkraft aus 2019.
    Wenn überhaupt.
    1999 waren 50 DM richtig viel Geld.
    Schauen Sie mal, was man für 50 € heute noch bekommt.
    Ich will nicht jammern, aber die Geldentwertung hat Methode.
    Schulden-Milliarden machen die Leute arm, damit Politiker immer mehr von ihren "Lieblingsprojekten" umsetzen können.

  12. 91.

    Das Rentensystem von Politikern und Intendanten ist nicht kaputt.

  13. 90.

    Ich stimme Ihnen zu. Mein Lebenskauf ist ähnlich. Wer eine gute Schulbildung hat, sich nicht scheut, auch mal über den Tellerrand zu schauen, sich weiterbildet und/oder, bei geringer Bezahlung, den Job wechselt, der sollte auch bei Renteneintritt nicht arbeiten müssen. Nicht alles kann und muss der Staat regeln, man muss sich schon selbst bemühen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Ich habe auch 45 gearbeitet, Kinder großgezogen und mich nicht im Job unter Wert verkauft. Heute kann ich gut von meiner Rente leben und langweile mich nicht, da ich Hobbys habe und auch noch ehrenamtlich tätig bin. Ich lebe nicht, um zu arbeiten sondern habe gearbeitet, um in meinem wohlverdienten Ruhestand vernünftig leben zu können.

  14. 89.

    Während die einen Superrenten bekommen und die anderen trotz 10, 20 oder 30 Jahren Arbeitslosigkeit Bürgergeld erhalten,
    wird der Normalrentner, der 40 Jahre lang das Beitragssystem finanziert hat, am Ende seiner Tag noch bestraft.
    Wer mit 70 Jahren arbeiten will, kann das ja tun, aber einige sind mit 70 kaputt und können nicht mehr.

  15. 88.

    33 Stunden im Monat macht pro Stunde gute 12 €. Ist Stundenmässig ein Minijob mit 8 Stunden/Woche.

  16. 87.

    Mit Betriebsrente und staatlicher Rente bekomme ich 45,-€ weniger, als mein Gehalt früher. Die Summe bleibt mein Geheimnis.

  17. 86.

    Die Zeiarbeitsfirmen, laienhaft Leiharbeitsfirmen genannt, die gab es schon vorher, ergo keine Erfindung von Schröder!.

  18. 85.

    Und eines noch, was ich vergessen habe:
    Sie müssten dann hier in Deutschland mehr Steuern zahlen weil die Arbeitgeberanteile der Staat für seine Leute aufbringen muss und auch die Gehälter um ca. 7% anheben, damit das Netto gleich bleibt. (Was bei der Landes-Verbeamtung in Brandenburg abgezogen wurde, um noch mehr zu sparen)

  19. 84.

    Das Modell in Österreich hat Charme.
    Nachteile zum deutschen System sind:
    Hohe Gehälter bekommen eine hohe Leistung im Rentenfall. Man muss dann viel auszahlen, wenn es soweit ist.
    In Österreich gibt es keine Pflegeversicherung und man muss sehr teuer für sich selber sorgen. Für Leute die sparen und mit Geld umgehen können sicher auch machbar.

  20. 83.

    Ich gehe gerade nach 35 Beitragsjahren auch nur in 'knapp über Grundrente', weil ich nur 20 Jahre gut verdient habe. Ganz richtig, wie Sie sagen: "regelmäßig deutlich über 3000 Euro brutto". Die übrigen 15 Jahre waren Ausbildung, Berufswechsel, Jobs. Und jetzt haben die Aktionäre beschlossen, meinen guten Arbeitsplatz in den Billiglohnbereich zu verlagern, um selber noch mehr zu verdienen. - Blüm hatte schon recht: Wäre es weiter nach ihm gegangen, wären die Renten sicher. Aber heute haben wirkliche Gewerkschafter wie er nicht mehr viel zu sagen.

  21. 82.

    Die Einführung des Niedriglohnsektor war zweifelsohne eine politische Entscheidung. Vor der Wende wäre dieser wegen der Systemkonkurrenz niemals eingeführt worden, weil man sonst eine Massenflucht von prekär Beschäftigten in Richtung DDR befürchtet hätte. Insofern hat damals auch die Bundesregierung dafür gesorgt, dass es eine soziale Absicherung aller Beschäftigten gab.

  22. 81.

    In Österreich zahlen Beamte und Selbstständige in die Rentenkassen ein. Die Arbeitgeber in Österreich zahlen 2,3 Prozent mehr an Beiträgen als die Arbeitnehmer. Es gibt Weihnachts- und Urlaubsgeldzahlungen. Es gibt somit 14 Mal im Monat den vollen Rentenbetrag. Somit kommen Rentner: innen in Österreich auf über 70 Prozent NETTO-RENTE.
    Quelle : oesterreich.gv.
    https://www.oesterreich.gv.at

  23. 80.

    ...ich habe immer Vollzeit gearbeitet, an Wochenenden, Feiertagen. In Nächten in der Klinik, im Notdienst, im Hausbesuchsdienst zusätzlich zu den Tagschichten; zu DDR-Zeiten nicht so gut bezahlt als Ärztin... nach der Wende auch zunächst nicht viel besser. Dann kam seit über 10 Jahren viel und zunehmender Einsatz als selbst älter gewordene Tochter für die alt gewordenen Eltern plus bürokratische Anforderungen, die diese nicht bewältigen können und mich eine Menge Zeit und Nerven kosten. Ich mußte beruflich sehr zurückschrauben, damit auch finanziell; was sich auf die Rente immens auswirken wird...deutlicher als gedacht... das wird auf ca. 1600-1700 € hinauslaufen, davon noch Steuern und Krankenversicherung abgehend. Jetzt wurde zudem eine Erkrankung mit ungewissem Ausgang festgestellt.
    Ich arbeite gern, werde aber wahrscheinlich auch als Rentner weiter arbeiten müssen... "wollen" und Ehrenamt wäre mir auch lieber gewesen. Viele Träume sind geplatzt ...

  24. 79.

    So wie Sie die Einteilung der Arbeitnehmer wahrnehmen ist es nicht immer. Allerdings kann man jungen Leuten nur raten schnell fertig zu werden, sich richtig frühzeitig entscheiden, Mindestlohn dadurch meiden und die Chancen nutzen.

    P.S. Die Ausbeutungsbekämpfung durch Herrn Heil „schleift“ gewaltig: Ausnutzung des Subunternehmertums, befristete Verträge, Praktikas unendgeldlich u.ä. Man hat den Eindruck, er teilt lieber Geld zu....

  25. 78.

    Wir haben auch unser ganzes Leben lang gearbeitet., Lehre, dann Beruf mit Haushalt, Kind alles gewuppt... Mussten nicht unseren Partner fragen ob wir arbeiten dürfen, für uns war das selbstverständlich. Ich war 20 J. in der Gastronomie und jetzt seit 20 J. in der Altenpflege, die letzten Jahre werde ich auch noch durchhalten, aber dann ist Schluß. Wir haben viele Interessen und Hobbys und werden diese dann hoffentlich auch gesund ausleben. Mal muss Schluss sein, jetzt soll die Jugend ran.

  26. 77.

    Zum Beispiel Kriegsfolgelasten, Anrechnungszeiten, Zwangsarbeiterrenten, Aussiedlerrenten, Entschädigungsleistungen für NS-Unrecht und für SED-Unrecht und andere vereinigungsbedingte Leistungen. Für Menschen, die nicht eingezahlt haben. Die Wiedervereinigung wurde zu erheblichen Anteilen aus der Rentenkasse mitfinanziert. Diese versicherungsfremden Leistungen, die der Rentenkasse entnommen werden, erfüllen gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Ich stelle gar nicht deren Wichtigkeit in Frage, sondern nur, dass sie, statt mit Steuermitteln finanziert zu werden, systematisch der Rentenkasse zur Zahlung aufgebürdet werden. Also von Angestellten, Arbeitern und Rentnern bezahlt werden. Beamte, sehr Vermögende, Großaktienbesitzer, Milliardenerben und Konzerne mit Milliardengewinnen wurden und werden wieder verschont.

  27. 76.

    Wer seine Rente versteuern muss, konnte seine Rentenbeiträge, im Arbeitsleben, von der Einkommensteuer absetzen und hat damit "früher" seine Steuerbelastung gesenkt.
    Da das Renteneinkommen niedriger als das Arbeitseinkommen ist, ist damit auch die jetzige Steuerbelastung im Verhältnis niedriger. Einfach sich mal damit beschäftigen oder das Finanzamt oder Steuerberater befragen.

  28. 75.

    Es ist immer wieder interessant, wie viel falsches Halbwissen hier verbreitet wird. Dabei ist es dank digitaler Welt relativ einfach, sich Fakten anzueignen.
    Bitte erst mit Fakten, keine Alternativen Fakten aus z.B. Springerpresse, informieren und dann mit Überlegung Meinungen kundtun!
    Gerade Frauen sind in der Rente benachteiligt, wenn sie sich um die Erziehung derer gekümmert haben, die heute u.a. die sozialen Leistungen derer garantieren, die keine Kinder groß gezogen haben!

  29. 74.

    Es gab eine Zeit ,als Schröder Bundeskanzler wahr.Heute haben wir ihm immer noch zu verdanken das Leute mit Unterstützung der Agentur für Arbeit im Leiharbeit sind.Die SpD. Kann nicht mehr wieder gut machen was sie Verzapft haben.Andere Parteien suhlen sich im Unvermögen ihrer Hilfslosigkeit.Mit dem Hammer voran ,aber den Amboss verfehlt.Wahlen als Stimmenfang neuer Änderungen.Wieder Jahre ohne Veränderung.Berlin ist die Hauptstadt,des Politischen Versagens.Kackbratzen übernehmen die Macht.

  30. 73.

    Gerade wegen Ihrer Einstellung "...Arbeit lohnt nicht..." gibt es diese Misere. Würden alle arbeitsfähigen Menschen in Deutschland arbeiten statt ihre Meinung verfolgen, gäbe es keine Altersarmut!

  31. 72.

    Für den aktuellen Mindestlohn ist sehr wohl die Politik verantwortlich. Zum Glück wurde die Erhöhung durchgesetzt, sonst würden viele Leute im Niedriglohnsektor heute ganz böse dastehen und könnten trotz Arbeit ihr Leben nicht mehr finanzieren. Wenn man sowas nur dem freien Wirtschaftsmarkt überließe, würden so manche Arbeitgeber ihre Beschäftigten völlig unterbuttern und ausbeuten. Soziale Verantwortung - das war früher mal. Alle finanziellen Lasten schön auf die Verbraucher und die Gesellschaft abwälzen und dazu noch niedrige Dumping-Löhne zahlen. Was später wiederum die Altersarmut begünstigt. Eine Spirale nach unten.

  32. 71.

    Die Aufforderung, den Gürtel enger zu schnallen, kommt meist von den Leuten, die den dicksten Braten auf dem Teller haben. Früher lebten Menschen in Höhlen und am Lagerfeuer. Soll das der Maßstab sein?

  33. 70.

    Das Rentensystem ist kaputt, das weiß man schon seit die Pille erfunden wurde. Reformen? Fehlanzeige! "Die Rente ist sicher": dass ich nicht lache! Der schwindenden arbeitenden Bevölkerung wird das Geld aus der Tasche gezogen und für die Rentner reicht's doch nicht. Wer hat da noch Lust in Deutschland zu arbeiten, wenn so viel vom Lohn an die Rentner geht?

  34. 69.

    Ja, der Niedriglohnsektor, das war eine Folge von ökonomischer Entwicklung der Industriegesellschaft zur zunehmehnden Dienstleistungsgesellschaft, und auch der schwindenden Bereitschaft der Menschen sich gewerkschaftlich zu organisieren. In der Bundesrepublik war noch nie der Staat für die Lohnfindung zuständig, sondern die Tarifparteien, sprich Arbeitgeber und Arbeitnehmer, bzw. ihre Interessenverbände.
    Da, durch andauernden niedrigen Organisationsgrad der Arbeitnehmer dem sich ausbreitenden niedrigen Löhnen nicht beizukommen war, wurde gesetzlich der Mindestlohn eingeführt, der ist nun endlich auf eine erträgliche Höhe angestiegen.
    Löhne auszuhandeln ist nach wie vor nicht die Sache des Staates, sondern der Tarifparteien!

  35. 68.

    Ihre Gedanken sind verständlicher, wenn Sie den Unterschied zwischen Arbeitsjahre (Bildung ist auch Arbeit) und Einzahljahre besser erklären. Diejenigen, die einzahlen sollen doch nicht hinterher die „Dummen“ sein, weil sie eingezahlt haben. Rentenpunktesystem.... belohnt und bestraft nicht.

  36. 67.

    Norbert Blüm: "Die Rente ist sicher". Damit meinte er nur sich selber. Millionen Rentner kommen heute nicht mehr klar und müssten bis zum bitteren Ende weiter arbeiten. Es wird auch nicht besser. Für zukünftige Rentner in 10 oder 20 Jahren sieht es komplett schwarz aus. Es wird inzwischen erwartet, dass ein Arbeitnehmer 40 bis 45 Jahre lang regelmäßig deutlich über 3000 Euro brutto verdient, nur damit er am Ende netto um die 1200 Euro raus bekommt. Quelle: Antwort des Bundes­arbeits­ministeriums auf eine Anfrage von Dietmar Bartsch. Siehe RND.

    Selbst heutige Vollzeitstellen in ganz normalen ehrenwerten Berufen werden oft erheblich unter 3000 Euro brutto bezahlt. Diese Leute werden später als Rentner etwa 1000 Euro netto bekommen, dank Rentenlücke und leerer Kassen. 1000 Euro, in einer Welt mit Inflation, Mietenwucher, hoher Energiepreise und viel Eigenverantwortung, die man zu leisten hat. Und dann soll man noch Rücklagen bilden. Wir züchten uns gerade massiv Altersarmut heran.

  37. 66.

    Unterlassen sie es unter meinem Namen zu schreiben!

    "Milliarden für die Rüstung, Milliarden für ein Krieg, der nicht der Unsere ist, unkontrollierter Zustrom in unser Sozialgefüge. "

    Mal von ihren bekannten Rechtschreibfehlern abgesehen, würde ich so einen rechten Müll nicht schreiben, "Captain Beefhart".

    Mißbrauchen sie lieber wieder Namen toter Promis, die können sich nicht wehren.

  38. 65.

    Es kann sich doch jeder frei entfalten aber dann nunmal nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Wenn ich meine Kunst studieren zu müssen weil ich es toll finder im Kreis tanzend Bilder zu malen, wohlwissend das damit der Lebensunterhalt nicht zu bestreiten ist, sollte auch konsequent darauf verzichtet werden staatliche Leistungen in Anspruch zu nehmen.

  39. 64.

    Für die Lohnhöhe ist zum Glück die Politik nicht verantwortlich, es sei denn sie ist selber AG. (Wo sich so manche bloßstellen) Dann würden ja jedwede Anstrengungen abgewürgt.

    P.S. Falsche Vermutungen über Kommentatoren, deren Ziel zu eindeutig zu erkennen sind, gefährden den Nick... und machen einsam.

  40. 63.

    Nach heutigem Maßstab haben viele Menschen mehr als 45 Jahre gearbeitet, nur wird nicht jede Arbeit als rentenwürdig betrachtet. In der Generation um 1900 war eine Existenz von mehr als fünf Jahren über den Renteneintritt schon ein Glück. Heute beziehen etliche Menschen 25 bis dreißig Jahre Rente oder Pension.
    Leider macht sich niemand Gedanken darüber, wer das bezahlt.
    Zwei Drittel des Bundeshaushalts beträgt der Sozialetat, davon gehen zwei Drittel in die Rentenkasse (Stand 2019). Da muß meies Erachtens niemand über das bißchen Verteidigungshaushalt weinen und schon gar nicht über die minimale Versorgung von Flüchtlingen.
    Ich finde es gut, wenn auch Menschen im Rentenalter arbeiten. Sie können so viel andere Erfahrungen und Fachwissen einbringen. Davon profitieren doch alle. Ist da nicht hundertfach symathischer als eiges Kreuzworträtsel, sinnlos Rumreiserei und Langeweile vor dem Bildschirm?

  41. 62.

    Wie wahr und dann noch einen Plapper, "Musst du dir das antun?". - Ja, ich musste! Das Scheidungsrecht ist eher untere Schublade und bedient ein wirklich hinterwäldlerisches Weltbild. Eben, Bürgerliches Recht! Die kleinen Veränderungen, Kosmetik! Hauptsache wir gendern!
    Aber Frauen sind auch Stehaufmännchen, dass mussten sie schon immer sein! Auch in der Berufstätigkeit. Mindestens 3x Mehr als ein Mann leisten. Und sich blöde Sprüche anhören, warum, was nicht geht!

  42. 61.

    Es ist beschämend für einen Staat, der sich sozial nannte, dass seine Bürger, die maßgeblich am Wiederaufbau dieses Landes mitwirken, in Altersarmut kommen oder bis ins hohe Alter selbst dafür Sorge tragen, dass sie eben dort nicht landen.
    Milliarden für die Rüstung, Milliarden für ein Krieg, der nicht der Unsere ist, unkontrollierter Zustrom in unser Sozialgefüge.
    Was wurde aus dem Spruch unserer Ex-Kanzelrin, "in einem Land, wo man gut und gerne lebt"? Genau so sang- und klanglos wie das mit den "blühenden Landschaften".

  43. 60.

    Also 50 Arbeitsjahre ist schon ein wirklich ganz „dickes Brett“. Alle Achtung.
    Die Doppelbesteuerung gibt es nicht. Nur der Rentenbeitragsanteil, der nicht besteuert wurde, wird im Rentenfall besteuert. Die Nichtbesteuerung der Rentenbeiträge holt sich der Staat dann später zurück...

    P.S. Für Ihre Partnerwahl ist leider kein anderer verantwortlich zu machen. Kennen Sie einen Anwalt, der verborgenes Eigentum sichtbar macht, wenn es rentenrelevant ist?

  44. 59.

    Respekt für die lange Einzahlzeit. Damit sind Sie Gebende gewesen und haben mehr als ein unmoralisch zugeteiltes Almosen verdient. (Was hier einige wollen) Zuteiler denken in der Regel zuerst an sich selber.
    Das Rentenpunktesystem ist nicht optimal aber gerecht. Verbesserungsvorschläge sind schwierig. Ich würde das Renteneintrittsalter abschaffen. Nach 40-45 Einzahljahren kann man aufhören, muss man aber nicht. Fleiß kann man ruhig belohnen....

  45. 58.

    Sagt eine die in der DDR aufgewachsen ist und deren Leben von der DDR Diktatur von der Wiege bis zur Bahre durchgeplant war?

  46. 57.

    Es gibt durchaus Länder in der EU (z.B.Österreich), die mit weniger Geld/Kopf den Staat fördern und arbeiten.
    Aber in dem so oft belächelten "kleinen" Bruder geht den Rentenern erheblich !!! besser als bei uns.
    Klar ist auch, dass es dort ein anderes System gibt, wo prozentual mehr Menschen und auch etwas höhere Beiträge gezahlt werden. Wieso kann man sich das nicht einführen, auch Schrittweise?
    Ansonsten wird diese Schere immer weiter ausseinandergehen. Irgendwann arbeiten wir alle bis 70-72-75 und bekommen auch immer weniger Rente, die für nichts mehr reichen wird. Einfache Mathematik.

  47. 56.

    Was ist denn für Sie eine "gute" Rente nach z.B. 50 Arbeitsjahren?
    Also, ich werde über 1000,- Euro netto weniger haben. Das finde ich gar nicht gut!

  48. 55.

    In der Tat war Hartz IV ein Raub an der Menschenwürde und zwar genau dadurch, dass ein bis dahin nie dagewesener Niedriglohnsektor geschaffen wurde. Dies durch Änderung der Zumutbarkeitsregelungen und der Verlängerung der sozialen Rutschbahn nach unten. Seinerzeit auch durch den schnellen Griff in die privaten Ersparnisse. Das Schaffen neuer Arbeitsstellen ist dann ganz wesentlich diesem Niedriglohnsektor zuzurechnen; die Folgen für die Rente sind nicht zu leugnen.

    Das Aufbrauchen privater Ersparnisse ist dann mittels eines zunächst gestarteten Versuchsballons seitens Malu Dreyer inzwischen abgemildert worden, die Zerstörung des Vertrauens allerdings ist dauerhaft geblieben und wird bleiben. Das fand und findet seinen Grund in der Annahme, dass es eine festgefügte Schicht gäbe, die arbeiten will und eine festgefügte Schicht, die nicht arbeiten wolle. Das Wissen um gebrochene Berufsbiografien, die inzwischen den Normalfall darstellen, bleibt dabei unberücksichtigt.

  49. 54.

    Sie beweisen erneut ihre mangelnden Geschichtskenntnisse, worauf ging denn die Massenarbeitslosigkeit hervor? Durch ein künstliches Überangebot an billigen Arbeitskräften nach der Wende.

    Außerdem sind sie bekannt Geschichten und Fakten so lange zu verdrhen bis es in ihr neoliberales Weltbild passt.

  50. 53.
    Antwort auf [Wossi ] vom 05.01.2023 um 09:26

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Man kann nicht gedankenlos durchs Leben latschen und nur immer Ansprüche stellen,

  51. 52.

    Ich bin sehr froh, dass Sie wenigstens hinter jedes Wort ein Leerzeichen gesetzt haben!

  52. 51.

    Ich bin mit 63 nach 45 Arbeitsjahren in Rente gegangen. War „nur“ Sekretärin, alleinstehend mit 2 Kindern und habe jede Qualifikation mitgemacht und mir gute Arbeitgeber gesucht und gefunden! Wer in seinem Arbeitsleben weiter sieht und es nicht nur als Last zu empfindet, bekommt auch eine gute Rente.
    Mich ärgert nur sehr, dass ich diese zur Strafe jetzt besteuern muss.
    Wenn, dann würde ich jetzt nur arbeiten gehen, wenn mir langweilig wäre, aber ich bin eine „fröhliche Wanderin“ und viel mit Bus und Bahn in Deutschland unterwegs.
    Man muss sein Leben ein lebenlang planen!

  53. 50.

    Unsinn! Sie haben persönlich vom Generationenvertrag profitiert oder haben sie Schulgeld bezahlt? Haben sie die Infrastruktur kostenlos benutzen dürfen, die andere vor ihnen erschaffen haben?

  54. 49.
    Antwort auf [hans] vom 05.01.2023 um 08:59

    Kandidieren Sie doch einfach selbst für den Bundestag, statt hier unterklassige Beschämungen zu verbreiten.

  55. 48.

    Rentner zu sein ist bei vielen sicherlich der Garten Eden. Aber nur im Garten herumlaufen irgendwann auch langweilig. Beschämend , dass viele trotz einer langen Arbeitszeit auf die Ämter oder eine Nebentätigkeit angewiesen sind. Ein nicht geringer Anteil der Politiker ist auch im Rentenalter. Müssen die das oder haben sie sonst keine Hobbys?

  56. 47.

    Die Agenda 2010 soll der größte Raub gewesen sein?
    Die Massenarbeitslosigkeit zuvor, wurde durch die Reform auf erträgliche Zahlen korrigiert, tja, man hat die Gesellschaft dieser Zahlen beraubt, und das ist gut so.
    Wenn von "Raub" gesprochen werden kann, dann nur im Zusammenhang mit ALG I, deren Bezug von maximal 3 Jahren auf ein Jahr verkürzt wurde um danach in Bezug von ALG II zu übergehen. Nach Protesten der Gewerkschaften wurde diese Ungerechtigkeit halbwegs korrigiert.

  57. 46.

    Das ist ärgerlich, aber nur die Gleichstellung mit jedem anderen jüngeren Arbeitgeber auch. Wer mehrere Einkommen hat muss diese entsprechend bei der Lohnsteuer mitberücksichtigen lassen.

  58. 45.
    Antwort auf [Wossi ] vom 05.01.2023 um 09:26

    "Anders kann man das gerechtere Leistungsprinzip nicht anwenden."

    Wenn ein neoliberaler Sozialdarwinist das Wort "gerecht" in den Mund nimmt ist die Heuchelei nicht mehr zu überbieten.

  59. 44.

    Die Arroganz der Politik aller Couleur,zeigen uns jetzt die schwächen einer Demokratie.Und jeden Tag neue Nachrichten,Land ,Bund versagen auf der ganzen Linie.Politik als Beruf ohne Berufsabschluss.Armut mit Ansage,Geld für einen Aufgeblasen Bundestag und seiner Steuergeldempfänger,ohne Konsequenzen,ohne Rückwert.Wähler im Glauben Politischer Worte, ohne Konsequenzen ihrer Lügen.Warum sind Menschen in der Lage, sich für Dummheit zu Begeistern.Arm und Reich sind der Widerspruch.

  60. 43.
    Antwort auf [Wossi ] vom 05.01.2023 um 09:26

    Klingt gut, das geschriebene Wort eines seit Jahren frühpensionierten Beamten. Wossi, das ist weltfremder Unsinn. Die Arbeit wird schlecht bezahlt, die Rahmenbedingungen stimmen nicht, Alte werden aussortiert, Kranke und Behinderte ebenso. Laut Statistik arbeiten die wenigsten Menschen 45 Jahre, wissen Sie auch, warum? Weil Sie es physisch nicht schaffen. Die EM Rente ist tatsächlich nur ein Notanker für Schwerstkranke, mehr nicht und schwer erreichbar, Armutsfaktor und nicht ausreichend. Das Bürgergeld liegt unterm Existenzminimum. Einfach mal raus in die Welt der Arbeit schauen, draußen, in der realen Welt.

  61. 42.

    Interessant. Wie Sie Ihre offenkundige Verbitterung dazu treibt, mir alles mögliche zu unterstellen, ohne irgendetwas über mich zu wissen. Da haben Sie also all die Schlagwörter aneinandergereiht, um Ihren Neid und Ihre Unzufriedenheit auszudrücken, aufschlussreich. Tut mir allerdings leid, es ist nichts von alledem. Habe einen eigenen Betrieb und mir alles selbst erarbeitet, zahle Steuern und bin eigentlich recht zufrieden. Und Sie?

  62. 41.

    Die wirklich große Plünderung hat unter Adenauer stattgefunden. Da wurde die Rentenversicherung geplündert und in ein Schneeballsystem ("Generationenvertrag") umgewandelt. (Rentenreform 1957)

  63. 40.

    Ich verstehe hier manche Diskussionen nicht.Von wegen schlecht verkauft in Bezug auf Gehalt.Es gibt Berufe die mehr als schlecht bezahlt werden bzw. die Vergütung war z.B. in meiner Zeit generell schlecht.Traurig ist doch das ein angeblich reiches Land so mit seinen Leuten umgeht.Geld wird in andere Länder verschenkt oder für Kriege verpulvert.In andere Länder, die Geld bekommen gehen mit 60 oder 65 in Rente oder früher.Hier müssen alle mitversorgt werden die noch nie in Deutschland gearbeitet h

  64. 39.

    "Mit fast 70 arbeite ich weiterhin in Teilzeit, weil ausreichend qualifizierter Nachwuchs fehlt. Seitens des Bundes ist das aber nicht gewollt und wird sogar sanktioniert. "

    Wenn ihr Arbeitgeber es versäumt hat auszubilden warum sollte der Bund dafür aufkommen?

  65. 38.

    Weiter kommen Sie gedanklich nicht? Sie scheinen sich gut mit abwertenden Kommentaren und schnellen Lösungen selbst zu beruhigen, mehr gibt ihr Kommentar leider nicht her.

  66. 37.

    Das ist menschenverachtend und völlig an der Realität der Menschen im Land vorbei. Sie werten Menschen, ohne etwas von der Arbeit wissen zu wollen. Wahrscheinlich gehören Sie nicht zu den Arbeitnehmern und sollten sich vielleicht aus der Diskussion raushalten. Es ist tatsächlich die andere Seite, die Sie hier skrupellos darstellen, die Macht der Ausbeutung sagt immer, die dummen Leute sind selbst Schuld, alle faul, kein Wunder, das Sie arm sind.
    Die Arbeit sollte endlich für bessere Arbeitnehmerrechte kämpfen, nie wurden Fachkräfte gesucht wie heute, verkauft euer Kapital, die Arbeitskraft, so gut wie möglich und lasst euch nie einreden, es wäre Eure Schuld, dass man euch so schlecht behandelt.
    Die Globalisierung ist gut für das Kapital, schlecht aber für die Menschen und die Arbeit. Es folgt die Entwertung der Arbeit.
    In den letzten Jahren wurde schleichend das ganze Rentensystem zusammengespart, einfach mal informieren.

  67. 36.

    Die sozialste Rentenreform ist die Abschaffung. Ich hätte rund 16300€ mehr im Jahr wenn ich den Spaß für andere nicht zahlen müsste (AN+AG). Das könnte ich z. B. für Immobilien investieren damit ich mich im Alter selbst besser halten kann als mich darauf verlassen zu müssen das meine Zahlungen nicht einfach in ein bodenloses Loch geschmissen werden.

    Ich weiss das alles Geld was ich eingezahlt habe bereits verschwendet wurde und ich gehe davon aus das es noch ein paar Jährchen so weiter gehen wird. Aber man sollte sich darauf einstellen das die Rente, so wie sie momentan ist, wahrscheinlich langfristig nicht Bestand hat. Die Generationsgerechtigkeit verlangt die Abschaffung der Rente und das möglichst bald. Das Geld kann ich wirklich besser anlegen.

  68. 35.

    @ Steffen, Sie haben ja Recht, ich hatte mich bezüglich der Zeiteinheit verlesen. Aber trotzdem sind die 400Euro zu wenig.

  69. 34.

    @ Nachdenker, ja hätte geholfen, 33 Std pro Monat und 33 Std pro Woche sind ein Unterschied, trotzdem sind 400Euro zu wenig Geld.

  70. 33.

    "Wenn ein Teil der missbräuchlich verwendeten Renteneinzahlungen von Steuergeldern wieder ausgeglichen werden schreien bestimmte Politiker wie viel Geld für die Sozialausgaben ausgegeben wird."

    Dem ist nichts hinzuzufügen außer dass die größte Ausplünderung der Sozialkassen unter Kohl stattgefunden hat, da verblasst sogar fast der größte Raub seit Bestehen der Bundesrepublik unter Schröder, genannt Agenda 2010.

    Die Unterstützer dieser Verbrechen sind bis heute im Amt, so z.B. Geywitz.

    "Geywitz ist der Meinung, dass die Agenda 2010 Deutschland eine Wachstumsphase beschert habe, und begrüßt es, dass die SPD trotz Protesten am Hartz-IV-Konzept festhielt."

  71. 32.

    Also eine gelernte Buchhalterin mit 50 Jahren Erfahrung, macht es zum Mindestlohn? Dann ist es wohl kein Wunder, dass ihre Rente nicht reicht, wenn sie sich all die Jahre auch für so wenig verkauft hat.

  72. 31.

    Mit fast 70 arbeite ich weiterhin in Teilzeit, weil ausreichend qualifizierter Nachwuchs fehlt. Seitens des Bundes ist das aber nicht gewollt und wird sogar sanktioniert. Durch dopelte Besteuerung, indem ich meinen bereits vom Arbeitgeber versteuerten Lohn in der Steuererklärung erneut zusammen mit der Rente versteuern muss.

  73. 30.

    Also 33 Stunden pro Monat ist sicher nicht "ganz nah dran" am Vollzeitjob. Eigentlich ist es sogar sehr weit weg, denn ein Vollzeitjob würde etwa 170 Stunden (je nach Wochenarbeitszeit etwas mehr oder weniger) monatlich beinhalten.

    Nichtsdestotrotz kommen mir 400 Euro für 33 Stunden für eine gelernte Buchhalterin auch eher mickrig vor - falls die Dame denn gelernte Kraft ist. Dafür kenne ich die Umstände zu wenig.

  74. 29.

    Bin 66, Regelrentner, habe meinen Arbeitsvertrag um 1 Jahr verlängert und im September 50 Jahre Arbeit im Öffentl. Dienst hinter mir. Meine Rente sieht durch Abgaben und Doppelbesteuerung mager aus. Dazu kommt der Versorgungsausgleich (ein vorsintflutliches bürgerliches Gesetz) durch den ich Rentenpunkte an meinen Ex-Mann abgeben muß. Dieser hat allerdings seit vielen Jahres das Doppelte verdient und besitzt Immobilien. Das paßt für mich nicht zusammen. Solche "sippenhaftigen" Gesetzte gehören abgeschafft. Man sollte doch die Bedürftigkeit beteiligter Personen überprüfen. Mit diesem Problem stehe ich nicht alleine da!

    Nur eins von vielen Beispielen, warum Rentner arbeiten gehen müssen. Ich habe Glück, daß mir meine Arbeit viel Spaß macht und das die Verlängerung vom Arbeitgeber genehmigt wurde, das ist im Öffentl. Dienst etwas schwierig und muß gut begründet werden.

  75. 27.

    Was Sie zu Beginn Ihrer Ausführung schreiben trifft sicherlich für manch 40 jährige Personengruppen zu.
    Es gibt aber auch immer wieder gute Chancen in der Wirtschaft die man allerdings erst einmal finden muß. Ich habe mit 37 Jahre eine Erwachsenen Umschulung für den Gesellenbrief gemacht. Einige Jahre den Beruf ausgeübt und bin dann 1991 zur Deutschen Post übergewechselt. Schon wegen der späteren extra Betriebsrente. 25 Jahre später hat es sich ausgezahlt gemacht und nun bekomme ich zur gesetzlichen Rente monatlich 440,-Euro von der Post. Somit kann ich gut von meiner Rente leben.

  76. 26.

    Die Boomer stütze des Wohlstands.Nachder Wiedervereinigung,ein neuer Schub,und jetzt 80%Lohn, Arbeitslosigkeit, Leiharbeit.Und der Staat jammert.Jeder der es Verdient hat, sollte vom Staat ein Grundgehalt bekommen.Beschissen wurden die Menschen 30.jahre Lang.Der Staat ist mehr mit sich selbst beschäftigt,im Parteienstreit .Faule Kompromisse als Staatsdroge zur Beruhigung des Volkes.Ein Staat ohne Führung,Scholz,Lamprecht,Harbeck, Baerbock,uvm.

  77. 24.

    33 Stunden im Monat ist kurz vor Vollzeit? Na so einen Vollzeitjob will ich haben!

  78. 23.

    schon immer sind Menschen auch im Ruhestand arbeiten gegangen es ist also kein neues Ereignis. Viele Rentner jammern über zu niedrige Renten und der daraus entstandenen Problem (Miete , Pacht Auto) die sie selbst zeit ihres Lebens mit verursacht haben und schlicht und einfach jetzt die Folgen ihres Handeln´s ausbaden müssen. Abgesehen das viele verschiedenen Ereignisse gleichzeitig aufgetreten sind stellt nicht nur Rentner, sondern alle Menschen in Situationen/ Konflikte die Unüberwindbar sind.

  79. 22.

    @ Maxi, um welche versicherungsfremden Leistungen genau soll es sich denn handeln?

  80. 21.

    @ Berni, machen Sie mich bitte schlauer und zählen Sie auf, wo der Staat in die Rentenkasse greift.

  81. 20.

    @ Michael, es ist schon komisch, dass zwei Menschen den gleichen Text lesen und etwas völlig anderes verstehen? Wie kommen Sie darauf, dass es sich um eine Kritik an der abgebildeten Frau handelt?

  82. 19.

    Es werden immer mehr Rentner auch weiter arbeiten müssen. Handwerksbetriebe finden kaum noch Auszubildende. Der Fachkräftemangel weitet sich trotz Masseneinwanderung in die Sozialsysteme auf fast alle Bereiche aus, weil die Berufseinsteigerjahrgänge deutlich dünner besetzt sind als die der neuen Ruheständler.

  83. 18.

    Dann haben Sie sicherlich in einem der wenigen gut bezahlten Jobs in Deutschland. Öffentlicher Dienst? Vermutlich Verbeamtet? Oder aus einer Akademikerfamilie die nie das Geldstück zweimal umdrehen musste! Es freut mich, das Sie vor lauter eigenem Glück die bittere Wahrheit nicht sehen und sich für diese auch nicht interessieren.

  84. 17.

    Seit den siebziger Jahren werden die Sozialkassen, vor allem die Rentenkassen für versicherungsfremde Leistungen missbraucht. Es geht um dreistellige Milliardensummen. Siehe Otto-Teufel-Tabellen. Wenn ein Teil der missbräuchlich verwendeten Renteneinzahlungen von Steuergeldern wieder ausgeglichen werden schreien bestimmte Politiker wie viel Geld für die Sozialausgaben ausgegeben wird. Diese Politik wird von Bürgerinnen und Bürgern, wie die Ökonomisierung im Gesundheits- und Wohnungswesen, immer wieder gewählt. Oder durch Wahlenthaltung billigend in Kauf genommen. Somit selbst gewähltes Schicksal.

  85. 16.

    Ja, ich in Regelaltersrente(!)kann das Arbeiten-gehen bis zum Umallen nuur zu gut verstehen. Gehöre ich einer Generation an, denen schon mit Mitte 40 gesagt wurde, "Sie sind zu alt" u. am Ende wurden es noch 22 Jahre mit diesem Vorurteil. Viel Wahl gab es nicht, denn da war Hartz IV, entweder zu den ausbeutenden Bedingungen oder:"Der nächste wartet schon an der Tür!" Wenn die Wirtschaft nicht bereit war, gerechte Löhne zu zahlen, dann muss sie heute damit leben, dass Käufergruppen massenhaft ausfallen. Ich werde mir ausrechnen, ob es günstiger ist, zum Friseur zu gehen oder lange Haare zu waschen. Dass ich mal derart mit den Scheinen hin-& herschieben muss, das hätte ich, noch nie auf großem Fuße leben könnend, u. daher geübt, kaum Geld ausgeben zu müssen, nicht gedacht. Aber eine dreifache Mieterhöhung, das darf doch wohl noch drin sein oder? Will uns diese Gesellschaft allesamt beizeiten zu Sozialhilfe-Empfängern machen? Wenn es schon die Eltern sind, trotz Arbeitsleben ohne ALG II

  86. 15.

    Das Alte muß zuerst weg! So gilt es schon bei Lebensmitteln. Der Staat greift munter in die Rentenkassen, ohne Skrupel. Das Rentenniveau sinkt seit Jahren, das Eintritsalter steigt. Und das eingezahlte, schon versteuerte Geld wird munter nochmal versteuert. Arbeiten darfste in Deutschland, aber als Dank für die Lebensleistung bekommst du einen Tafelberechtigungsschein. Danke deutscher Staat.

  87. 14.

    Bevor Sie so einen Quatsch schreiben sollten Sie es sein lassen hier solchen Müll absondern und andere Leute zu beleidigen
    Oder kennen Sie diese Dame Persönlich
    Altersarmut ist ein bekanntes Problem, darüber macht man sich nicht lächerlich

  88. 13.

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Aber was will man von Politikern mit Diäten und Pensionen auch erwarten, da ist der "Pöbel" ganz weit weg!

  89. 12.

    Es überrascht mich nicht, dass Menschen weiter arbeiten. Teils aus finanziellen Gründen, teils aus Fachkräftemangel. Aber 400Euro bei 33 Std für eine Buchhalterin ist wohl eher Ausbeutung. 33 Std ist kurz vor Vollzeit und kein Minijob, Minijobgrenze ist z.Zt. übrigens bei 520Euro.
    Ich würde da dringend ein Gehaltsgespräch mit dem Arbeitgeber führen.

  90. 11.

    Alle Parteien und Politiker hatten die Rente schon mal angesprochen meistens immer wenn Wahlen sind aber etwas vernünftiges ist nie rausgekommen in Gegenteil es würd immer enger für die Rentner irgendwann müssen wir bis 70 Arbeiten aber die meisten Sterben bevor sie ihr Lebensabend genießen können ich sage nur Armes Deutschland also Politiker setzt euch hin und macht endlich mal eine fernünftige soziales Rentenreform dafür seit ihr da

  91. 10.

    So ist es leider zum aller größten Teil. Von den mir bekannten Menschen, die mit über 65 Jahren und mit über 67 Jahren noch arbeiten müssen, tun es alle aus finanziellen Gründen. Unter 65-Jährige mit denen ich in guten Hotels in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz oder auf Kreuzfahrtschiffen ohne Massen ins Gespräch gekommen bin sind überwiegend Pensionäre, Beamte, waren leitende Angestellte oder Selbstständige mit 60-Stunden-Woche oder Rentner/innen aus Österreich.

  92. 8.

    Können Sie das mal näher ausführen? Warum ist man der Dumme, wenn man ehrlich ist und arbeitet? Bin ehrlich und arbeite und würde mich als zufriedenen, glücklichen Menschen bezeichnen. Trifft das auf Sie nicht zu?

  93. 7.

    Volle Zustimmung! Diese Rentner sind doppelt bestraft durch Steuerabzug und geringer Rente, insbesondere Frauen, wenn wegen der Teilzeit zugunsten von Kindererziehung im Erwerbsleben zurück gesteckt wurde.
    Wenn Ehrenamt aus finanziellen Gründen zum Minijob wird, wird der Ruhestand bitter.
    Dieses Rentenmodell gehört dringend reformiert.

  94. 5.

    Schlimm...einfach nur schlimm.
    Ich sage nur, "Ich kümmere mich zu Hause zuerst um meine eigenen Kinder, bevor ich andere in meine Wohnung zum Essen einlade.".
    Es muss sich ganz schnell etwas ändern. Wertschätzung, Dankbarkeit auch anwenden!

  95. 4.

    das Bild ist sehr gut gewählt, wenn man in die Zukunft schaut .......
    denn, die angestrebte Aktienrente wird dieses Problem nicht ändern .
    Ich bin jedenfalls froh Rentner zu sein und nicht arbeiten zu müssen.

  96. 3.

    Die bittere Wahrheit ist: Den Staat und auch sonst niemanden interessiert eure Altersarmut!
    Solange ihr euren Steuern zahlt und durch eure Arbeitskraft andere reich macht ist die Welt in Ordnung.
    Ihr dürft nicht auf Wertschätzung, Hilfe oder Unterstützung hoffen. In diesem Land ist sich jeder selbst der nächste.
    Die Politiker, Regierenden und auch unsere neuen Fachkräfte leben es uns doch vor. Wer ehrlich ist und arbeitet ist der Dumme und auch der der zuerst hinten runter fällt.

  97. 2.

    Die abgebildete Dame scheint eher den fallenden Aktienkurs am Bildschirm zu betrachten als zu arbeiten.

  98. 1.

    Das Symbolbild ist ganz gewiss sehr realistisch, für Rentnerinnen und Rentner, die weiterhin arbeiten (müssen).

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