Acht Straßen müssen gesperrt werden - Berliner Verwaltungsgericht ordnet Diesel-Fahrverbote an

Di 09.10.18 | 20:06 Uhr
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Fahrzeuge rollen über den Kaiserdamm. Das Verwaltungsgericht Berlin verhandelt am 09.10.2018 über eine Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen Berlin wegen der hohen Stickoxidbelastung in der Stadt. (Quelle: dpa/Kappeler)
Video: Abendschau | 09.10.2018 | Norbert Siegmund/Jörn Kersten | Bild: dpa/Kappeler

Berlin muss an acht Straßen Fahrverbote für Diesel einführen. Dies hat das Verwaltungsgericht in der Hauptstadt am Dienstag entschieden. Außerdem muss der Senat an rund 60 weiteren Straßen Fahrverbote prüfen.

Berlin muss an acht Straßen ein Fahrverbot für Diesel einführen - und an insgesamt rund 60 weiteren Straßen Fahrverbote prüfen. Das hat das Berliner Verwaltungsgericht am Dienstag entschieden.

Betroffen sind die Leipziger Straße, die Reinhardtstraße, die Brückenstraße, die Friedrichstraße, der Kapweg, Alt-Moabit, die Stromstraße und die Leonorenstraße. Die Liste stimmt überein mit den hochbelasteten Straßen, an denen der Senat nach rbb-Recherchen Fahrverbote für "unausweichlich" hält.

Die Richter legten überdies fest, dass das Fahrverbot an den acht Straßen nicht nur für Diesel-Pkw bis hoch zur Euronorm 5 gelten muss, auch Diesel-Lkw bis einschließlich Euro 5 müssen dort ausgesperrt werden - sonst seien die Grenzwerte an diesen hochbelasteteten Straßen nicht einzuhalten. Diese Anordnung dürfte noch für viel Ärger bei Lieferdiensten und Speditionen sorgen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, Berufung ist möglich.

An diesen Straßen hat das Verwaltungsgericht Fahrverbote angeordnet:

Jeder sechste Autofahrer in der Hauptstadt betroffen

Auch Fahrverbote für Diesel der Normen Euro 6 a,b und c sind mit dem Urteil noch nicht vom Tisch - so zumindest die Einschätzung der Fachleute des Senats nach der Verhandlung. "Wir werden das weiter prüfen", erfuhr der rbb. Wie der rbb vorab berichtete, prüft der Senat solche Fahrverbote an besonders belasteten Straßen.

Das Land Berlin muss außerdem schnell handeln, entschieden die Richter: Bis Ende März 2019 müsse der Senat den neuen Luftreinhalteplan beschließen. Zwei bis drei Monate später - also zwischen Ende Mai und Ende Juni 2019 - sollen die Verbote dann in Kraft treten.

Das sind rund zwei Monate schneller als im senatsinternen Zeitplan, der dem rbb vorliegt, ursprünglich vorgesehen war. "Die Grenzwerte müssen eigentlich bereits seit dem Jahr 2010, also seit mehr als acht Jahren eingehalten werden. Deshalb muss der Senat nun so schnell wie möglich Abhilfe schaffen" begründete der Vorsitzende Richter diese Anordnung.

Von den Fahrverboten wären rund 220.000 Berliner Dieselfahrer betroffen, rund jeder sechste Autofahrer in der Hauptstadt.

Beide Seiten dürfen sich als Sieger fühlen

Vor der Urteilsverkündung hatten sich Gutachter des Klägers, der Deutschen Umwelthilfe (DUH), und Fachleute für Luftreinhaltung des Senats über Fachthemen wie der Wirksamkeit von Tempo 30 und Modellen zur Errechnung der Schadstoffbelastung gestritten. "Die Auffassungen beider Seiten hören sich sehr glaubhaft an," sagte der Vorsitzende Richter Marticke mehr als einmal.  

Und so fiel dann auch das Urteil aus: Die Umwelthilfe darf sich als Sieger fühlen, weil der Senat zu acht streckenbezogebenen Fahrverboten verurteilt wurde - und sogar für mehr als jene 20 Straßen Fahrverbote prüfen muss, über die der rbb zuerst berichtet hatte. Die Richter beschlossen diese Verschärfung, weil das Computermodell des Senats die tatsächliche Belastung nach Auffassung der Richter tendenziell unterschätzt.

Und der Senat darf sich als teilweiser Sieger fühlen, weil die Richter den Hauptantrag der DUH abwies. Der hatte gelautet: Die gesamte Umweltzone müsse für Diesel-Pkw abgesperrt werden. "Selbst unter pessimistischen Annahmen ist ein Diesel-Fahrverbot für die gesamte Umweltzone nicht zwingend erforderlich", sagte Richter Marticke.

Berlins Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos/für Grüne) teilte mit, das Verwaltungsgericht habe "die Berliner Anstrengungen für eine bessere Luft gewürdigt. Sie haben dazu geführt, dass zonenbezogene Fahrverbote vom Gericht als nicht notwendig erachtet werden."

Demonstranten vor dem Verwaltungsgericht. (Quelle: rbb/R. Avram)Vor dem Gericht demonstrierten am Dienstag Umweltaktivisten

Fahrverbote könnten noch ausgeweitet werden

Kopfschmerzen könnte dem Senat allerdings bereiten, dass er nun an insgesamt 117 Streckenabschnitten Fahrverbote prüfen muss. Die Richter ließen durchblicken, dass es bei den hochbelasteten dieser Streckenabschnitte nicht bei einer Prüfung bleiben dürfe - wenn sich abzeichnet, dass die Grenzwerte anders nicht zu halten sind.

Wieviele dieser Straßen ab nächsten Sommer ebenfalls abgesperrt werden müssen, wird wohl erst im März nächsten Jahres feststehen.

Gerichtsurteil: Hier muss die Verwaltung Fahrverbote prüfen

Noch unklar, ob Berliner nun Hardware-Nachrüstungen bekommen

Das Urteil könnte auch bundespolitische Folgen haben. Verkehrssenatorin Günther hatte vorab gefordert, dass auch Berliner von den im Rahmen des Dieselkompromiss der Bundesregierung beschlossenen Hardware-Nachrüstungen profitieren müssen. Bislang ist das noch nicht vorgesehen. "Die Festlegung der 14 Intensivstädte ist willkürlich. 50 Städte, die die NOx-Grenzwerte nicht erreichen, werden damit allein gelassen", hatte ihr Sprecher Matthias Tang kritisiert.

Fürs Erste sendet die Bundesregierung jedenfalls keine Signale, dass Berlin auch mit dem zweifelhaften Titel "Intensivstadt" ausgezeichnet werden soll. "Erst nach der Bewertung der schriftlichen Urteilsbegründung wird Klarheit bestehen", antwortet der Pressesprecher des Bundesverkehrsministers auf Nachfrage. Das Bundesministerium empfiehlt dem Land Berlin gegen das Urteil zu berufen. "Die bisherigen regionalen Gerichtsurteile beruhen auf älteren Luftreinhalteplänen der Kommunen", heißt es in dem Statement. "Das Land sollte alle Möglichkeiten vor Gericht auf der Grundlage überarbeiteter Luftreinhaltepläne ausschöpfen."

Günther stellte hingegen nach dem Urteil fest: "Die Bundesregierung ist mit ihren wirkungslosen 'Dieselpaketen' auf ganzer Linie gescheitert. Es wäre Sache der Automobilindustrie, mit einer Hardwarenachrüstung der Dieselfahrzeuge für wirksamen Gesundheitsschutz zu sorgen und Fahrverbote zu verhindern."

89 Kommentare

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  1. 89.

    Wenn man anstatt des eigenen PKW ein Carsharing Fahrzeug nimmt, wo ist der Unterschied? Es wird doch trotzdem gefahren. Es steht natürlich weniger Blech auf der Straße und es gibt weniger Autoverkäufer usw. Soll doch erst einmal der Staat bzw. der Senat seine alten Möhren aus dem Verkehr ziehen Post, Feuerwehr andere Staats eigene Dienste, ach das kostet Geld wie? Der Bürger darf natürlich abdrücken kein Problem! Wer hat denn eigentlich die allgemeine Betriebserlaubnis erteilt? Vor 3 oder 4 Jahren für die Diesel 5 Norm, jetzt Schrott!

  2. 88.

    Und mal wieder die alte Frage:
    Welche der fraglichen Messstationen steht tatsächlich nach er EU-Richlinie?
    Die deutsche Richtlinie ist schon deshalb schärfer, weil der Bereich um die Messstation deutlich stärker den Luftstrom begrenzen darf.
    Ich wünsche mir repräsentative Messungen im Rahmen der möglichen Abstände, Höhen und vorgeschriebenen "Luftströmungsfreiheit" nach EU-Richtlinie. Wie viel Problemstationen liefern dann noch Überschreitungen und welche Messwerte können für eine Entscheidung getrost ausgeblendet werden, da sie nicht den EU-rechtlichen Vorgaben entsprechen?
    Messe ich mit dem Fühler auf Auspuffhöhe direkt an der Straße kann man fast überall Überschreitungen provozieren!

  3. 87.

    "Fahrverbote bei Smogalarm waren nur temporär, die jetzigen sind ja dauerhaft und damit eine endgültige Entwertung (oder wenn man polemisch sein will: Teilenteignung) des fahrbaren Untersatzes. Das ist deswegen nicht vergleichbar."
    Damals durften Sie tagelang ganze Städte nicht befahren. Die Dieselfahrverbote betreffen kurze Straßenabschnitte, die mit geringem zeitlichen Mehraufwand allesamt umfahrbar sind. Daher ist die Situation absolut vergleichbar. Oder nein - eigentlich war es damals schlimmer als heute!
    Wenn eine von Ihnen bisher als Durchfahrtsstraße genutzte Straße zur Sackgasse oder zur Einbahnstraße erklärt wird, dürfen Sie da auch dauerhaft oder temporär nicht mehr durch - fühlen Sie sich da auch (teil-)enteignet?
    Wenn eine von Motorradrowdies als Rennstrecke missbrauchte Bergstraße für Motorräder gesperrt wird, hat der BMW-Motorrad-Besitzer, der dort wohnt und nur zur Arbeit und zurück gefahren ist, ein Anrecht darauf, dass BMW sein Motorrad zu einem Auto "nachrüstet"?

  4. 86.

    Bitte die Hermannstraße nicht für Diesel sperren. Sonst fahren die alle durch meine Straße. :P

  5. 85.

    Weil die Senatsverwaltung nur ihre eigenen Messstellen als Datenbasis zulässt und für den Rest der Stadt Hochrechnungen anstellt. Auf Basis von 26 Messstellen und einer Faktorensammlung von Straßenbreite, Wetter, Verkehrsdichte etc. werden diese Hochrechnungen angestellt. Sie ergeben für das Gros der Berliner Straßen, dass diese nicht oder wenig belastet sind. So ergibt es sich, dass es Streckensperrungen rund um oder in der Nähe von Messstellen gibt. Wer keine offizielle Messstelle in der Nähe hat, muss halt glauben, was die Hochrechnung sagt.
    Ich fände es gut, wenn Bürger verlangen könnten, dass an ihrer Straße der Hochrechnungswert überprüft wird und nachgemessen wird, mindestens dann, wenn Indizien wie Messungen von Greenpeace oder TU andere Werte ergeben.

  6. 84.

    Ich kann nur sagen : ln England ist man wesentlich härter. Habe gerade Post vom bürgermeister von london bekommen . . . der Inhalt : Ein Bussgeldbescheid wegen befahrens der LEZ (Low Emission Zone) . . . rund 1200,-€ und bei schneller Zahlung binnen zweier Wochen "nur" ca. 600,-€ . . .

  7. 83.

    Fahrverbote bei Smogalarm waren nur temporär, die jetzigen sind ja dauerhaft und damit eine endgültige Entwertung (oder wenn man polemisch sein will: Teilenteignung) des fahrbaren Untersatzes. Das ist deswegen nicht vergleichbar.

    In den 80er Jahren hatten wir außerdem tatsächlich gesundheitsbedrohende Luftverschmutzung, aber es gab - zumindest in Berlin - KEINE Fahrverbote. Heute haben wir annähernd Luftkurort-Qualität, und die Politik dreht durch. Ich frag mich echt was da vorgeht, rational ist das nicht.

  8. 82.

    Mein sehr alltägliches Problem mit den Nahverkehr ist, dass Busse und Züge permanent verspätet sind oder ganz ausfallen. Dass die Motoren mit Diesel betrieben werden, hat mich dagegen noch nie gestört. Elektrobusse lösen diese Probleme kein Stück. Akkus sind allerdings teuer in Anschaffung und Verbrauch, und werden voraussichtlich besonders im Wint er öfter mal schlappmachen, was wohl dazu führen wird dass der Bus auf offener Strecke mal stehenbleib t. Sie werden also wahrscheinlich dazu führen dass die Fahrpreise erhöht werden und dafür noch ein paar Busse mehr Busse ausfallen - Das aber garantiert stickoxidfrei.

  9. 81.

    "Der Betrogene ist doch nur der Kunde, der vor 3 Jahren einen neuen Euro 5 Diesel gekauft hat. Er hat viel Geld dafür ausgegeben und nach dem "neuesten Stand" der Technik gekauft...?
    Jetzt kriegt der Kunde kein Geld mehr für sein Auto und wird auch noch mit Fahrverboten belegt? "
    FALSCH!
    Der Betrogene ist jeder, der auf den üblichen Bestandsschutz und das übliche Rückwirkungsverbot vertraut hat.
    Es ist eben nicht nur jeder Kunde, der vor drei Jahren einen Euro-5-Diesel gekauft hat, sondern JEDER(!), der sich seit Erfindung des Dieselmotors ein Fahrzeug mit Dieselmotor, das nicht die EURO-6-Norm einhält betroffen!
    Vielleicht sollte man die Erben von Rudolf Diesel zur Übernahme der Nachrüstkosten heranziehen!?

  10. 80.

    "Einerseits ist es natürlich richtig, dass die Fahrzeuge nicht mehr fahren dürfen, wenn sie die vorgegebenen Grenzwerte nicht einhalten."
    Genau das ist ja die Krux! Jedes Fahrzeug für sich (mit Ausnahme derer, die mit der Euro-5-"Schummel"-Software ausgerüstet sind) hält ja den für eben dieses Fahrzeug geltenden Grenzwert ein. Hier geht es um die Summe des Schadstoffausstoßes! 10 oder 20 oder 25 Diesel-PKW fahren während eines Messzyklus' unter der Messstation durch, ohne dass der Grenzwert überschritten wird. ABER!!! Beim SECHSUNDZWANZIGSTEN(!) ist plötzlich (im Wahresten Sinne des Wortes) das Maß voll. Die Verteilung der Schadstoffklassen Euro-0 bis Euro-6, jeweils für Benziner und Diesel, ist ja in der Nebenstraße ohne drohendes Fahrverbot nicht anders als in der Hauptverkehrsstraße, auf der ab April ein Fahrverbot gelten soll.

  11. 79.

    "Ich kann einfach nicht verstehen, das sich die Bürger, welche sich Dieselfahrzeuge gekauft haben, die von der Behörde in Einzeltesten zu gelassen wurden, bestraft werden sollen und nicht alle öffentlichen Straßen der Städte und der Bundesrepublik befahren dürfen, da Sie sich auf die Zulassung durch die Behörden vertraut haben."

    War das in den '80gern, bei den Fahrverboten wegen Smogs und der Einführung der SMOG-Plakette, anders? Auch die damaligen Fahrzeuge waren für den Einsatz auf "allen Straßen" zugelassen! Hat damals irgendwer gefordert, dass die Autobauer auf eigene Kosten Katalysatoren nachrüsten?

  12. 78.

    " "Für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß gilt ein Verkehrsverbot." Zumindest nicht für die "illegal" höheren Abgaswerte."
    Was ist an den Abgaswerten eines 1978 gebauten Golf I Diesel illegal?

  13. 77.

    Die DUH erreicht hier einen zweifelhaften Sieg. Einen Sieg der durch ein Vorschriften-Chaos mit 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid auf der Straße, bei 950 Mikrogramm Stickstoffdioxid am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen (vorgeschriebene Höchstwerte) unterstützt wird. Wenn man dazu Fachliteratur studiert, bei der von wissenschaftlichen Studien geschrieben wird, erkennt jeder noch so Laienhafte Mitmensch in unserem Lande, dass diese ganze Diskussion total falsch geführt wird. Sollen unsere Politiker doch dafür sorgen, dass die Hightech - Geräte die unser Land entwickelt hat, die Berliner Ampeln vernetzen und per grünen Wellen für besseren Verkehrsfluss sorgen. Nur so reduziert man Schadstoffe in der Luft. Und die Öffis in Berlin tun ja gerade alles dafür, dass ich weniger im ÖPNV unterwegs bin!

  14. 76.

    Kann mir jemand erklären, warum der RBB zusammen mit der TU letztes Jahr selbst Untersuchubgen an allen möglichen Straßen durchgeführt hat und da der Görlitz (Skalitzer Str. ) ganz oben landete, die jetzt aber gar nicht (weder bei den 8 noch bei den 117 weiteren überhaupt vorkommt?!

  15. 75.

    Es ist tatsächlich eine Schweinerei, dass wie immer die Köpfe der Verantwortlichen nicht rollen, der kleine Mann aber die Zeche zahlen muss. Trotzdem vermisse ich den Ansatz, dass auch wir Bürger etwas für die Verbesserung der Luftwerte tun könnten. Ausgenommen diejenigen, die beruflich und privat fahren müssen, müsste eigentlich jeder versuchen z.b. so oft wie möglich das Auto stehen zu lassen, oder auf mehrere Autos pro Familie zu verzichten und z.b. Car-Sharing in Betracht zu ziehen. Es gibt so viele Alternativen zum Auto fahren in dieser Stadt. Das geht! Trotz Berufstätigkeit und Kindern. Ein sinnvolles Zeitmanagement und sich zu trauen aus der Komfortzone zu kommen hilft ungemein. Denn abgesehen von der verpesteten Luft könnte auch die enorme Lärmbelästigung verringert werden. Lärm ist Krankheitsverursacher Nr. 1. Das sind nur Beispiele. Aber immer nur zu meckern und Andere handeln sehen zu wollen, wird wenig ändern.

  16. 74.

    Ich habe ewig in Berlin gelebt, aber konnte mir irgendwann die Mieten nicht mehr leisten.

    Warum darf ich nicht in Berlin arbeiten, Ihrer Meinung nach? Gehört Ihnen diese Stadt? Leben wir in einer neuen Diktatur?

    Ich glaube, sie verstehen nicht, dass dieses Unrechtsurteil die normalen Leute trifft, nicht die, die mit den immer mehr werdenden dicken Umweltschleudern herumfahrenden Angeber in unserer Stadt.
    Wir gehen Pleite, die anderen kaufen sich einfach ein Pendant auf Benzinerbasis.

    Es wird sich nichts ändern, wenn der Staat die bürgerliche Mitte ständig umgeht.

    Wir sind der Staat!
    Nicht Sie!

  17. 73.

    Kapweg? Ich möchte alle Nicht-Reinickendorfer einladen, sich den Kapweg mal aus der Nähe anzuschauen: Keine Anwohner, praktisch keine Fußgänger, 300m oder so lang, problemlos eine Ecke weiter umfahrbar und landende Flugzeuge fast in Bodennähe, die stoßen aber selbstverständlich keine Stickoxide aus. Die Belastung ist auch ganz sicher nur auf den Kapweg beschränkt, ist ja sonst kaum Verkehr am Kutschi und auch kaum Flugbewegung - vielleicht kann mich jemand wecken wenn es wieder was zum Ernst nehmen gibt.

  18. 72.

    Es ist nicht richtig jetzt auch EURO 5 Diesel sofort zu sperren. Wäre es nicht viel sinnvoller erst einmal bis EURO 4 die Fahrverbote zu verhängen? Dann würden auch keine Ausnahmeregelungen für Taxis und Gewerbe benötigt. Überhaupt - was ist denn für Taxis anders als für Otto-Normal-Verbraucher. Die Taxis und Lieferfahrzeuge fahren doch viel mehr Zeit und Kilometer in der Stadt - gerade die sollten doch dann auch ein Fahrverbot bekommen.

  19. 71.

    Die WHO hat die Daten auch empirisch ermittelt, was für einen einzelnen Schadstoff absolut unseriös ist. Für Arbeitsplätze wurden die Werte sauber auf Grundlage von Tierversuchen ermittelt, was selbst unter Berücksichtigung von großen Sicherheitspuffern zu erheblich höheren zulässigen Werten geführt hat, selbst für vorgeschädigte Beschäftigte. So mutet man Menschen in Büros und selbst Kindern in Kitas weit höhere Werte über deutlich längere Zeit als auf der Straße zu und erachtet dies als absolut unbedenklich.
    Die durch die WHO ermittelten Grenzwerte haben aber andere vorhandene Schadstoffe wie SO2 und sogar Blei, Feinstaub, aber auch Belastungen durch Lärm und Schlafmangel vollkommen ausgeblendet. Soll heißen, selbst wenn NOx sofort auf Null reduziert würde, könnte keiner sagen, dass Menschen dann länger und gesünder leben.

  20. 70.

    Heerscharen von Senatsbehörden-Mitarbeitern und jetzt auch Juristen beschäftigen sich mit fragwürdigen, weil auf unzureichender Basis erstellten Hochrechnungsdaten, die dann die Basis für Richterentscheidungen und Handeln der Behörden werden. Es wird Zeit für ein Volksbegehren "Saubere Luft in Berlin", mit dem die Bürger ihren Willen kundtun können. Ich prognostiziere eine Mehrheit für flächendeckende Fahrverbote - vgl. die jüngste Forsa-Umfrage zum Thema.

  21. 69.

    Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt zum Gesundheitsschutz wesentlich niedrigere Grenzwerte, aber das scheint in der Berliner Politik niemanden zu jucken. Pech für die Anwohner von Straßen mit bisher niedrigerer Abgasbelastung!

  22. 68.

    Da gebe ich ihnen Recht ! Wir können uns auch kein neues Auto leisten , Müssen unser altes weiter nutzen , weil ohne Arbeit kein Geld und Bus oder Bahn dauert einfach zulange . Wir haben drei Kinder und wir Arbeiten beide in 3 Schichten . Das scheint aber keinen zu kümmern . Es wurde auch schon sehr oft gesagt das nicht der Diesel schuld sei sondern auch der Benziner . Und zum Thema Elektro kommt mir die Frage wo kommt der Strom denn her , ich glaube nicht alles von der Windenergie . Also immer auf die kleinen ! Aber das ist nur meine Meinung zu diesem Thema .

  23. 67.

    Ich finde das alles unglaublich!

    Wo ist denn bitteschön ein Gericht, welches die Verursacher des Problems verurteilt?
    Wann werden endlich die Automobilfirmen zur Verantwortung gezogen?
    Der Betrogene ist doch nur der Kunde, der vor 3 Jahren einen neuen Euro 5 Diesel gekauft hat. Er hat viel Geld dafür ausgegeben und nach dem "neuesten Stand" der Technik gekauft...?
    Jetzt kriegt der Kunde kein Geld mehr für sein Auto und wird auch noch mit Fahrverboten belegt?

    Wer zieht bitteschön wann die Verursacher des Problems endlich in die Verantwortung?
    Wann kümmert sich Politik und die Gerichte endlich um die wahren Verursacher?
    Wann nimmt die Autindustrie, die sich schämen sollte, endlich ihre Verantwortung an??

  24. 66.

    Hier sieht man wieder mal die Unfähigkeit der Politik, der Gerichte der Umwelthilfe und aller derer die nur die Dieselbesitzer als Schuldige sehen. Der Dreck kommt von überall und hier wird nichts gemacht. Auch Elektroautos bzw. Elelektofahrräder sind nicht sauber, da der Strom dafür auch nicht wirklich Sauber ist.
    Wenn endlich der Verkehr endlich flüssig fliessend würden, würde die Luft besser werden.
    Also endlich alle Politker und die Umwelthilfe in die Wüste schicken!!

  25. 65.

    Dann eben 20 Euro wenn man erwischt wird. Ist billiger als ein Auto zu entsorgen. Danke für die vielen klugen Kommentare darüber, wie dämlich das Ganze ist. Und verlogen. Schiffe, Flugzeuge, Kohle, usw.... auf manches bin ich gar nicht gekommen, stimmt aber absolut.
    Sinnvoller als Diesel zu verbieten wäre es doch bspw. ordentliche Radwege zu bauen. Damit man sich wieder eher aufs Rad traut. Bin heute 4 km gefahren mit dem Rad und hatte 2 doofe Situationen. Ich stamme aus dem Münsterland. Dort wird man quasi auf dem Fahrrad geboren. Hier habe ich Angst zu fahren.
    ÖPNV ausbauen. So das pünktlich, verläßlich, flächendeckend, günstige Verbindungen vorhanden sind. Möglichst ohne vollgekotzte Sitze und Konservendosenfeeling.
    An diejenigen die schreiben die Pendler sollen sich doch ne Wohnung nahe an der Arbeit suchen - wo kommen Sie denn her? Kennen Sie die Wohnungssituation in Berlin? WIE soll man denn eine Wohnung näher am Arbeitsplatz finden? Wir suchen seit 4 Jahren erfolglos.

  26. 64.

    Kapweg ist ja wohl der Scherz schlechthin: da kommt die Belastung wohl von den Flugzeugen der Einflugschneise und nicht von den Dieselfahrzeugen. Macht Tegel endlich zu und beeilt euch mit dem BER, dann klappt's auch mit der Luft dort.
    Ansonsten wie auch schon bemerkt: Umwege fahren mindert nicht den Gesamtdreck, durch längere Fahrstrecken wird der sogar mehr und verteilt sich nur anders...

  27. 63.

    Es ist sehr enttäuschend, dass nur diese winzigen marginalen Straßenstückchen für Dieselautos gesperrt werden. Das Urteil wird nichts an der zunehmenden und deutlich spürbaren Luftverschmutzung durch Dieselabgase in der Stadt ändern. Die Dieselautobenutzer werden einfach andere Wege nehmen, die dann wiederum bald auch deutlich stark belastet sein werden. Beschämend ist der reflexartig empörte Aufschrei der Autofahrer.

  28. 62.

    Ach ja? Nachdenken hilft oftmals. Ich habe nicht behauptet, dieses Vorhaben der BVG und auch der DB ( neue S-Bahnzüge werden bereits vorgestellt) sei DAS Allheilmittel schlechthin. Aber ein sehr vernünftiger Anfang. Ob es sich zukünftig bewährt, bleibt abzuwarten. Selbstredend muß dringend der Öffentliche Nahverkehr weiter unterstützt und ausgebaut werden. Nicht nur in der Innenstadt. Auch die Ticketpreise müssen den Verhältnissen der Stadtbevölkerung nicht herauf, sondern herabgesetzt werden.

  29. 61.

    Vielleicht suchen Sie sich einfach einen Job in Ihrer Wohngegend. Oder fahren zu einem der Park ans Ride Parkplätze. Mein Mitleid mit Leuten die im Grünen wohnen und die höheren Löhne in der Stadt kassieren wollen ist relativ gering.

  30. 60.

    Von Akkubussen war im Kommentar nicht die Rede. Einfach mal Trolleybusse googeln und dann das mit dem Hirn noch mal überlegen.

  31. 59.

    Ich hoffe nur das die DUH sich ihres Schwachsinns und des enormen wirtschaftlichen Schadens bewusst ist. Wenn ich die Demonstranten im Fernsehen sehe habe ich da meine Zweifel. Der DUH geht es nach meiner Meinung nicht um den Umweltschutz sondern nur um das Gefühl das man den Betroffenen einen reinwirken konnte. Dieser Verein hat immer in meinen Augen keinerlei Daseinsberechtigug.

  32. 58.

    So ist es, die Gesamtbelastung an Schadstoffen bleibt gleich oder nimmt leicht zu, weil Umwege gefahren werden müssen. Es geht nur darum, die Schadstoffe ein wenig besser zu verteilen, so dass die belasteten Straßen den Grenzwert nicht mehr reißen, diese "Verbesserung" dafür auf Straßen verteilt wird, die den Grenzwert bisher nicht erreicht haben. Damit wird der Grenzwert überall eingehalten und nach Rechtsprechung ist alles gut. Ob das wirklich sinnvoll ist, ist freilich eine andere Frage. Denn eine "Verbesserung" von 45 auf die erlaubten 40 Mikrogramm werden die Anwohner gar nicht merken. Anwohner in Nebenstraßen werden aber sehr wohl Verschlechterungen feststellen, weniger bei den Schadstoffen selbst, aber bei Lärm, Dreck und Verkehrsaufkommen.

  33. 57.

    Dass der Verkehr den größten Anteil an den Stickoxiden beiträgt stimmt, allerdings ist diese Belastung trotz der Zunahme an Dieselfahrzeugen stetig rückläufig. Nach der ausgebrochenen NOx-Hysterie könnte man meinen, wir hätten im Jahr 1990 schon alle auf dem Bürgersteig tot umfallen müssen - da lagen die NOx-Emmissionen nämlich noch doppelt so hoch wie heute!
    https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/luftschadstoff-emissionen-in-deutschland/stickstoffoxid-emissionen#textpart-1
    Die Statistik ist extrem aufschlussreich. Keine der Verursacherkategorien hat eine deutlichere Reduktion in Tonnen bei den Stickoxiden aufzuweisen wie der Verkehrssektor.

  34. 56.

    Das ist leider kein Verdacht sondern Tatsache.
    Die DHU wird schon seit Jahren von Toyota gesponsort.
    Diese wiederum sind mitunter führend was Hybridantriebe etc angeht.
    Ein Schelm der Böses dabei denkt.
    Ansonsten werden diese Fahrverbote eh nix bringen.
    Bin ja lustigerweise doppelt Betroffen. Uralt Diesel mit ner EU2 und Anwohner einer der am meisten Belasteten Straßen.
    Da streiten sich in einem die Geister.
    Am Sinnvollsten wäre es die Innenstadt komplett für den Individualverkehr von Aussen zu sperren und die Öffis/Fahradwege richtig auszubauen.
    Würde mich mal interessieren was so ein einmonatiger Testlauf an Luftqualität verbessert.

  35. 55.

    Wenn es für Sie einfacher ist, dann umfahren Sie doch einfach die Umweltzone - Fahrverbot hin oder her. :>

  36. 54.

    Danke für die Straßenliste. Doch was ist z.B. mit dem Görlitzer Bahnhof (77 Mikrogramm NO2), wird da und anderswo jetzt nachgemessen?! https://www.rbb24.de/politik/thema/2017/abgasalarm/beitraege/abgasalarm-Stickoxid-Werte-in-Berlin-flaechendeckend-zu-hoch.html

  37. 53.

    Klingt nach einer guten Idee, die bei Umsetzung im Alltag auch besser und leicht zu kontrollieren ist; einfach mit den bewährten Aufklebern auf der Windschutzscheibe. Gleichzeitig finde ich das erfolgreiche Wiener Modell eines günstigen ÖPNV für alle (Jahreskarte für 365 Euro) immer noch erstrebenswert für Berlin.

  38. 52.

    Also verkaufen wir unseren dreckigen Diesel ins Ausland. Sollen die sich doch dort die Luft verpesten und holen uns das ökologische E-Auto, bei dem bei der Schöpfung der benötigten Wertstoffe die Menschen in den Abbauländern drauf gehen. Man sind wir sozial und grün!!!!!

  39. 51.

    Da hat die Senatsverwaltung also ausführlich gerechnet und prognostiziert und ist dabei auf die 114 Straßenabschnitte gekommen, bei denen selbst bei günstigem Verlauf und anderen Maßnahmen die Belastung im Jahresmittel über 40 mg bleiben wird. Mich erstaunt nur seit langem, dass Messungen anderer Akteure - Umwelthilfe, Greenpeace, der RBB selber mit der TU - an vielen anderen Orten in der Stadt, innerhalb und außerhalb der Umweltzone, auf überwiegend hohe und zu hohe Werte kommen. Es handelt sich hier um Stellen, die vom behördlichen Messnetz nicht erfasst werden, die aber nach deren Hochrechnung als unbelastet oder wenig belastet gelten. Verzeihung, dieses ganze Messsystem samt Hochrechnerei kommt mir nicht ganz "koscher" vor: Es gibt 29 Messstellen in Berlin. Auf Basis dieser geringen Zahl soll die Belastung jeder einzelnen anderen Straße in dieser Riesenstadt sicher hochgerechnet werden können? Ich fände es gut, die Umweltbehörde würde auf Anwohnerantrag Messstellen aufstellen.

  40. 50.

    ich wohne an einer der betroffenen Straßen und das Problem ist seit Jahren bekannt. Trotz der bekannten gesundheitlichen Auswirkungen wird politischer Seite aktiv daran gearbeitet, dass die Gesundheitsbelastung weiter besteht. Mich erstaunt immer wieder in welchem Maße das Risiko heruntergeredet wird. Das verhält sich ja erstmal so ähnlich wie an einem mit radioaktiver Strahlung belasteten Ort. Statistisch betrachtet sterben eine gewisse Anzahl der Anwohner früher, man kan allerdings bei keiner Herz-Kreislauf oder Atemwegerkrankung sagen, dass diese ohne die Stickoxidbelastung (bzw. Feinstaubbelastung) nicht aufgetreten wäre. Wenn ein Atomkonzern einen Landstrich zur Gewinnsteigerung so verseuchen würde, dass klar ist, dass tausende Menschen erkranken oder früher sterben, könnte dieser gerichtlich belangt und für Folgekosten haftbar gemacht werden. Im hiesigen Fall verhindern Verkehrs- und Wirtschaftsministerium jede sinnvolle Maßnahme, die den Betrüger finanziell belasten würde.

  41. 49.

    Und was ist mit den Pendlern?

    Ich muss jeden Tag durch den Kapweg nach Berlin reinfahren. Soll ich jetzt laufen? Eine öffentliche Verbindung gibt es nicht.

    Ich habe mir noch nie ein neues Auto gekauft und kann es mir als Vater von vier Kindern auch nicht leisten.

    Man wird ja quasi enteignet, also das gleiche Theater wie in der DDR.

  42. 48.

    Ich wohne in der Nähe der Leonorenstr. und haben einen Diesel,welcher als ich ihn gekauft habe eines der saubersten Fahrzeuge war. Aber wen die Straße gesperrt wird,ist das kein Problem, nimmt man halt die parallelverlaufenden Querstrassen. Man kommt dann an 2 Kindergärten,einen Pflegeheim und einem Spielplatz vorbei. Es sind zur Leonorenstr. nicht mal 500 m. Das wird gaaanz viel bringen und die Anwohner ( mich auch) total freuen. Kann man eigentlich die Umwelthilfe verklagen? Man wird dadurch ja fast gezwungen als Berufspendler ein anderes Auto zu kaufen,wenn mir das jemand bezahlt gerne.

  43. 47.

    Hoffentlich wird die Frankfurter Alle auch gesperrt.

  44. 46.

    Ich sehe das Urteil zweischneidig.
    Einerseits ist es natürlich richtig, dass die Fahrzeuge nicht mehr fahren dürfen, wenn sie die vorgegebenen Grenzwerte nicht einhalten. Andererseits halte ich da Fahrverbot auf ausgewählten Strecken für kontraproduktiv, d.h. man hätte richtigerweise in der gesamten Umweltzone/Innenstadt ein Fahrverbot aussprechen müssen.
    Es ist aber auch nicht richtig, den Verbraucher dafür zu bestrafen, auf Herstellerangaben vertraut zu haben. D.h. in letzter Konsequenz müssten die Hersteller zum (für den Verbraucher kostenlosen) Nachrüsten(!) der alten Autos auf den beworbenen Stand gezwungen werden. Es sollte auch definitiv unabhängig von der Wirtschaftlichkeit eine Nachrüstung anstelle eines Fahrzeugtausches oder -rückkaufes verordnet werden; alles andere wäre Ressourcenverschwendung.

    Tja, wenn das mal alles so einfach wäre.

  45. 45.

    Schön wäre ein Ideenwettbewerb um die besten Lösungen, z.B. Fahrgemeinschaften, Sammeltaxi, Buslinien für Pedler, etc. pp. Da kann noch viel Einsparpotential gehoben werden !

  46. 44.

    Akkubusse, ne? Herr schmeiß Hirn vom Himmel, die erhöhen die Kosten und werden noch öfter ausfallen.

  47. 43.

    Wir haben 2 Diesel Euro 5 Fahrzeuge in der Familie. Wo soll denn das hinführen? Muss ich nun ernsthaft, bevor ich durch die Stadt fahre, eine Route planen, die die aktuell verbotenen Abschnitte ausspart? Diese Lösung ist doch realitätsfern. Wenn so etwas entschieden wird, dann doch bitte auf eine Weise, die praktikabel ist. Das wäre z.B.: In der gesamten Umweltzone ist Euro 5 und darunter verboten. Das wäre schmerzhafter aber wenigstens einfach.

  48. 42.

    Fahrverbote also. Kann ich nur sagen: HA,HA,HA. Es wird eine ganze Latte ausnahmen geben. Kontrolle gleich 0.
    Gehen unsere gesamten Politiker jetzt zu Fuss? Taxis Lieferfahrzeuge usw. kaufen alle neue Autos. Das ganze gleicht einem utopischen Roman.

  49. 41.

    Das ist mal wieder so richtig schön deutsch! So deutsch, dass die ganze Welt über die deutsche Hauptstadt lacht. Während Berlin Fahrverbote für den Diesel durchsetzt, setzt sich einen Steinwurf weiter Brandenburgs MP für die Braunkohle bis 2040 ein. Merkt hier eigentlich noch jemand, wie unsinnig das alles ist. Dem kleinen Dieselfahrer mit vielleicht 1,5 Liter Hubraum wird so das Leben sauer gemacht, während in der Lausitz die Bagger baggern was das Zeug hält. Mann oh Mann!

  50. 40.

    So ein Schwachsinn. Jede Stadt kocht hier ihr eigenes Süppchen. Verbunden mit Aufwand und Kosten.
    Und bringen tut es am Ende leider gar nichts!
    Am Ende wird eventuell die durchschnittliche Abgasbelastung noch schlechter, da die Fahrer älterer Autos Umwege in Kauf nehmen müssen...
    Freuen werden sich vielleicht nur die Navi-Hersteller, welche dann vielleicht noch neue Systeme verkaufen können ("Abgasfahrverbotszonen vermeiden", o.ä.), diese Routen werden dann vor allem über Nebenstraßen und Schleichwege umleiten, an welchen die Abgasemissionswerte nicht gemessen bzw. erfasst werden.
    Bei derGesamtlufqualität kann somit jedenfalls keine Verbesserung erzielt werden.

  51. 39.

    Bedanken wir uns bei der Legislative, die die Umwelthilfe dazu zwingt diese bescheuerten Maßnahmen durchzusetzen. Wenn sich unsere Volksvertreter nicht gemeinsam mit der Autolobby dazu entschlossen hätten, das Volk und insbesondere die Autokäufer zu verarschen, indem sie die Grenzwerte immer weiter senken um sich in diesem Tatendrang zu sonnen und gleichzeitig dafür zu sorgen dass keine Kontrolle der Grenzwerte stattfindet, dann müsste hier niemand mit solch blöden Maßnahmen kommen.
    Ich bin froh, dass hier endlich mal ein Druckmittel jenseits des Wahlzettels da ist!

  52. 38.

    Die Manager der Automobilindustrie verhalten sich wie Kleinkriminelle.
    Obwohl in den deutschen Ländern das Zulassungsrecht an Normen geknüpft ist.
    Der entstandenen Konflikt, von Verkehr-Betroffenen und Verkehr-Produzierenden produziert Leidtragende.

    Es gibt Menschen die innerhalb vom S-Bahn-Ring leben und die Luft atmen müssen, welche andere massiv kontaminieren. Die Pendler genießen die frische Luft an den Wassergrundstücken und verstehen das Problem der Friedrichshainer nicht.

    Wie war noch mal die Bankverbindung der DUH?

  53. 37.

    Es wird eh niemanden geben, der diese Fahrverbote beachtet. Die PolizistInnen schwatzen lieber den ganzen Tag wie schlimm alle anderen sind als zu arbeiten. Die PolitikerInnen lassen sich ihre Zeit von der Autoindustrie vergolden. Die RichterInnen haben Angst vor dem Facebook-Mob und der Boulevard Presse. Der Dieselfahrer denkt sich Hauptsache billig. Ansonsten sind Slalom-Rennen angesagt.

  54. 36.

    Nicht zu vergessen: was teilweise so als alte Dreckschleuder bezeichnet wird, sind Autos die grade mal ZWEI Jahre alt sind. Da freut sich die Autoindustrie wenn so viel Neufahrzeuge gekauft werden.
    Das Fahrverbot für Diesel ist meiner Meinung nach nicht ok. So lange der SUV benutzt wird um die Kinder in die Schule zu bringen, Pendler nach Berlin mit grossem Autos fahren bei denen nur eine Person sitzt, T Shirts u.ä. mit dem Paketdienst kommen, so lange wird sich nix ändern.

  55. 35.

    Ein Fahrverbot für Diesel Pkw und Lkw innerhalb der Umweltzone wäre echt klever.
    Dann müssten alle Bewohner aus der Umweltzone ins Umland fahren um einzukaufen.
    Weil ja keine Waren mehr in die Innenstadt geliefert werden könnten.
    Auch Post und Pakete müssten die Bürger aus dem Umland abholen.
    Das stelle ich mir lustig vor.

    Lasst uns doch einfach die Großstadt abschaffen.
    Dann haben wir das Problem gelöst!

  56. 34.

    Soweit bekannt, will die BVG zukünftig viele neue E-Busse in den Verkehr bringen. Sind bestellt. Somit ist der Anfang schon gemacht und selbiges wünsche ich mir auch von der Autolobby.

  57. 33.

    Durch Fahrverbote auf bestimmten Strassen verringert sich ja nicht die Anzahl der Dieselfahrzeuge sondern diese Autos fahren dann andere Strecken. Unsinnig, deshalb habe ich den Verdacht dass die Umwelt"hilfe" von der Autoindustrie gesponsort wird.

  58. 32.

    Natürlich werden die Fahrverbote in dieser Form wirkungslos bleiben, allein da sie schlicht nicht zu überwachen sind. Dies möchte man auch keinem Polizisten wirklich zumuten, sich hierfür zum Affen zu machen.
    Aber das Urteil macht deutlich, dass die Politik mit ihrem "Alibi"-Bemühungen zur Verminderung der Schadstoffbelastungen im Verkehr das Ganze kaum Ernst genommen hat.
    Und nochmal für alle: Es geht eigentlich nicht um fragwürdige Fahrverbote und wie diese zu vermeiden sind! In den Medien wird die Debatte oft genug darauf reduziert. - Es geht darum, einen riesigen volkswirtschaftlichen Schaden zu verhindern bzw. zu vermindern, der durch Schadstoffe in der Luft (und die kommen nun mal zum großen Teil aus dem Verkehr)und deren Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung entsteht. Da ist das Leiden des Einzelnen an Atemwegserkrankungen mit all der persönlichen Tragik noch nicht in Betracht gezogen.
    Ich nenn's kollektive Körperverletzung!

  59. 31.

    Doch, dem Kommentar von [Kopfschüttel] vom 09.10.2018 um 14:08 ist hinzuzufügen, dass er leider über nur sehr unzureichende Umgangsformen verfügt. Peinlich.

    (Und ja, ich bin auch vom kommenden Fahrverbot betroffen, pöble hier trotzdem nicht herum.)

  60. 30.

    Gerichte entscheiden aber nur, wenn eine Klage da ist.

    Und ein Fahrverbot in der gesamten Berliner Umweltzone ohne Alternativen ist schlecht vorstell- und umsetzbar. Berlin ist halt etwas größer als Eltville. Wir könntne ja mal für eine Woche die 42, die 260 und die Uferstraße nach Schierstein sperren. Da wird es ziemlich schnell zappenduster zwischen WI und Rheingau. Ich lebte und arbeitete direkt dort, weiss also, was das heissen würde :-)

    Die Frage, die sich stellt, ist doch wie wir möglichst effektiv und effizient Autos von der Straße oder in bewältigbare Eco-Systeme kriegen. Da bringen Fahrverbote im Kleinen wie im Großen wenig. Andere Lösungen sind gefragt. nur da nehme ich von der DUH leider nichts wahr.

    Und was diese Aktion angeht, zitiere ich mal aus "Über uns" der DUH: "Wie keine andere Organisation in Deutschland verbindet sie dabei den Schutz von Umwelt und Verbrauchern.". Da gehen Eigen- und Fremdbild wohl auseinander.

  61. 29.

    Grundsätzlich ein sehr erfreuliches Urteil des Gerichts. Unabhängig davon, ob die Fahrverbote wirklich etwas bringen, haben die Richter festgestellt, dass die Gesundheit der Menschen wichtiger sind als die Anliegen der Auto- und Lkw-Fahrer. Es kann aber nur ein erster Schritt sein hin zu lebenswerteren Innenstädten, in denen jegliche Verbrennungsmotoren auf ein Minimum reduziert werden müssen - z.B. mit einer City-Maut, ausgebautem ÖPNV, sicheren Fahrradwegen und Elektromobilität.

  62. 28.

    Man sollte mal über den „Tellerrand“ schauen, z. B. Wien hat die Preise für ÖNVK gesenkt !

  63. 27.

    Nichts gegen Umweltschutz und saubere Luft, aber ob dies der richtige Weg ist. Der Verkehr wird sich in anderen Straßen verlagern. Warum beginnt nicht die Politik. Welch ein Irrsinn da fahren Taxis mit Brandenburger Kennzeichen leer vom TXL aus Berlin raus und Taxis mit Berliner Kennzeichen leer vom SFX nach Berlin rein. Da kommen sicher Täglich einige Tausend Km zusammen. Ein weiterer Weg könnten intelligente Ampelschaltungen oder das bündeln von Paketdiensten sein.

  64. 26.

    Mönsch. Keine Lieferwagen mehr, keine Postzustellung, keine Krankenwagen, keine Feuerwehr. Esel sind im kommen. So als Lastrräger. Musste halt nur das Kacka wegmachen. UIn Plastiktüten, die 150 Jahre brauchen bis sie verrotten. Schön konserviert. Und dass 8 Dieselschiffe zusammen mehr Schadstoffe ausstoßen, als alle Dieselautos in ganz Europa ist vöööllig nebensächlich. Wer braucht Fakten. Anstatt sich um die Entwicklumg und den Reifeprozess alternativer Antriebe und einer Infrastruktur zu kümmern, steckt man die Kohle lieber in sinnfreie Gerichtsverhandlungen mit noch weniger sinnvollem Output. Schönen Gruß an die Taxifahrer. Macht doch ne Ausbildung zum Eseltreiber. Gibt doch dies kleine Wagen, wie in China...

  65. 25.

    Fahrverbote Diesel, Ich kann einfach nicht verstehen, das sich die Bürger, welche sich Dieselfahrzeuge gekauft haben, die von der Behörde in Einzeltesten zu gelassen wurden, bestraft werden sollen und nicht alle öffentlichen Straßen der Städte und der Bundesrepublik befahren dürfen, da Sie sich auf die Zulassung durch die Behörden vertraut haben.

    Hier sind doch die eigentlichen Veramntwortlichen die Behörden, die für die Fahrzeuge die amtlichen Zulassungen erteilt haben. J e d e s F a h r z e u g erhält eine amtliche Genemmigung für die Zulassung im öffentlichen Straßenverkehr.
    Ich würde den Staat in die Pflicht nehmen und nicht den Käufer der Produkte, die durch die Behörden abgesegnet wurden und die nun an dem öffentlichen Verkehr nicht vollwertig teilnehmen können.
    Der Staat ist hier geforrdert und nicht der Endverbraucher
    Man muss sich doch auf die Experten des Staates verlassen können, oder sind das nur überbezahlte Hampelmänner?

  66. 24.

    Der bessere Ansatz wäre eine generelle Innenstadt Maut (Umweltzone) für alle Kraftfahrzeuge Diesel und Benzin gestaffelt nach Schadstoffklassen (E-Autos könnte man begünstigen)jedoch gekoppelt mit einer Monats/Jahreskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel, so fällt der Umstieg leichter. Auch die Maut für den LKW Durchgangsverkehr auf den Stadtautobahnen und den durch Berlin führenden Bundesstraßen muss drastisch erhöht werden (siehe bekannte teilweise Manipulationen der AdBlue Abgasreinigungsanlagen, die dan wirkungslos sind), so das eine Umfahrung der Stadt auf dem Berliner Ring für die Spediteure eher lohnt. (P.S. Bin selbst ein betroffener Fahrer eines 2014 in gutem Galuben gekauften Euro 5 Diesel).

  67. 23.

    @rbb Sind bei den 15 km auch die bekannten dreckigen Straßenabschnitte in Kreuzberg dabei? Skalitzer-, Oranienstraße, ...? Gibt es eine Liste?

  68. 22.

    Die kleinen Zipfelchen die künftig gesperrt sein sollen, bringen absolut nichts. Man kann sie schön umfahren und dann kommen noch mehr Km zusammen und die Schadstoff Belastung steigt. Sinnvoller wäre die totale Verbannung von Stinke.Diesel und die Subventionierung sauberer Autos. Was ist übrigens mit den LKW, Bussen und Ausflugsschiffen?

  69. 21.

    Anders rum gefragt: warum lässt sich ein Volk so verblöden?
    Allein schon Fahrverbot für 300m Kapweg, wo niemand wohnt. Wie bescheuert ist dass denn? Dann staut sich der Verkehr auf der Scharnweberstr Ecke Kurt-Schumacher-Platz. Und dann? Dann entscheidet der nächste Richter, dass die Scharnweberstr zur Fahrverbotszone gewidmet wird und der Kapweg ist wieder auf.
    Lebensfremd und total bekloppt.....

  70. 20.

    Wer schützt und vor dem Dreck der Schiffe auf den Berliner Gewässern und dem Schwerverkehr auf den Berliner
    Autobahnen. Die verursachen extrem viel Abgase werden aber nicht sanktioniert.

  71. 19.

    Die "Umweltzone" kann dann bitte auch umbenannt werden, oder?! Denn, das gilt offenbar nicht mehr: "In die Umweltzone Berlin dürfen nur schadstoffarme Fahrzeuge um die Luftbelastung durch Dieselruß (Feinstaub) und Stickoxide zu reduzieren. Diese Fahrzeuge müssen mit einer grünen Plakette gekennzeichnet sein. Für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß gilt ein Verkehrsverbot." Zumindest nicht für die "illegal" höheren Abgaswerte. Dann warten wir eben noch ein paar Jahre auf sauberere Luft. Die Grenzwerte gelten ja erst seit 2010 ;) https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/luftqualitaet/umweltzone/

  72. 18.

    Hat jemand auch mal an das heizen mit fossilen Brennstoffen gedacht, diese Kamine und Öfen befeuern? Zu hunderten mind 8 Monate werden in Berlin diese Feuerstellen benützt!! Ohne Sinn und Verstand mit allem befeuert was brennt und stinkt und auch was nicht reingehört.
    Fragen Sie mal die Schornsteinfeger ...die freuen sich
    über einen zusätzlichen Kehrvorgang wegen der Russbildung.Das sind mega Umweltsünden. Diese Dreckschleudern!! Öfen und Kamine sind mittlerweile in jeder Wohnlage zu finden und werden als Hauptheizung genutzt.
    Jawoll ich bin für gesunde Luft aber bitte mit moderatem Übergang und nicht mit Brechstange.
    Die Wohngebiete der Nebenstrassen werden nun noch mehr belastet nicht nur zur Stauumfahrung in der Rushhour sondern als Ausweichroute für die 6 er.
    Leonorenstrasse / Mariendorferdamm

  73. 17.

    ICH! ich will meinen Euro 4 Diesel umrüsten. Auf eigene Kosten! Aber Herr Scheuer und die Autolobbyq läßt mich nicht. Eine Nachrüstung ist technisch möglich (Twintec) und lohnt auch bei Euro 4! Den ich rechne mit dem Nutzwert ,im meinem 750 Kg zuladung , 7 Personen, trotzdem weniger co2 als ein Vergleichbarer Benziner. Es rechnet sich schon deshalb, weil der "Restwert" durch die Nachrüstung wiederhergestellt wird. Aber das löst Dein NOX-Problem wahrscheinlich auch nicht.Die Lösung: ich fahre mit meiner FRau in Berlin nur mit dem e-bike und dem Mini-Segway (gibts mit Zulassung für 800 Euro!) Dewr Diesel nur für Transporte und Langstrecke. Das nützt Dir und den anderen Innenstadtbewohner tatsächlich. Dafür soll ich jetzt mit einem generellen Fahrverbot bestraft werden. Hört endlich auf mit dieser grottigen Polarisierung! Mit Feindbildern schafft man keine Lösungen!

  74. 16.

    Wieso wird nicht erst mal ein GENERELLES Dieselverkaufsgesetzt auf den Markt gebracht. Es bringt nix Symptome zu behandeln wenn der Grund nicht angegriffen wird. 5 Jahre Kein Verkauf von Dieselfahrzeugen (egal ob neu oder alt) Damit die Autolobbyschw.... erst mal sehen das sie nix zu melden haben. Danach sieht man weiter und entscheidet.

  75. 15.

    Gibt jetzt der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe auch sein Goldenes Dauerflugticket bei der Lufthansa zurück zugunsten des Umweltschutzes? Das würde sich eigentlich gehören, es gibt doch überall hin die ICE's, Bummelbahn und Busse.

  76. 14.

    Ja, hätten wir wirkliche Volksvertreter und nicht nur Lobbyisten der Grossindustrie (Autokonzerne), und der Banken wäre ein Fahrverbot nicht nötig. Aber der kleine Mann zahlt ja immer, selbst für Grossbetrüger. Soviel zur Demokratie in unserm Land.

  77. 13.

    In einem Rechtsstaat entscheiden Gerichte nicht die Umwelthilfe und zum Glück auch nicht Politiker, die oft genug im Interesse der Automobilindustrie handeln. Im übrigen hatte die Umwelthilfe ja ursprünglich ein Fahrverbot in der gesamten Umweltzone gefordert. Das wäre ja dann ganz in Ihrem Interesse, denn so gäbe es auch kein Ausweichen auf Nebenstrecken...

  78. 12.

    Zumindest werden die Abgase dann gleichmäßig über die Stadt verteilt. Insgesamt dürften die jedoch steigen, da ja dann mehr Kilometer gefahren werden müssen.

  79. 11.

    Sehr clever. Die Mehrheit der Bewohner der umliegenden Strassen darf sich dann über eine zunehmende Schadstoffbelastung freuen. Ich möchte den Dieselfahrer sehen, der aufgrund eines partiellen Fahrverbotes sein Auto stehen lässt. Völlig falscher, sinnloser Ansatz.

  80. 9.

    Das ist ein langsamer Prozess, d.h. irgendwann wird es ein vollständiges Fahrverbot geben. Dann sind die Bewohner in den Auswegstraßen auch nicht mehr betroffen.

  81. 8.

    Das ist total dumm, was Sie schreiben!!
    Die angegebenen zu sperrenden Strassen (z.B. Leipziger Strasse) sind meist breiter als die Strassen, die sich jetzt die Diesel-Fahrzeuge in der Regel parallel zu den gesperrten suchen werden. D.h. die Bewohner dieser engeren "Ausweg-" Strassen haben garantiert infolge davon eine WESENTLICH höhe Schadstoffkonzentration als die demnächst gesperrten, weil sie eben massiv enger sind.

    Bei diesem ganzen Diesel-Trara kümmert sich niemand um die zunehmenden Schadstoffausdünstungen des stark zunehmenden Flugverkehrs bzw. alle freuen sich auf die nächste Kreuzfahrt mit den Dreckschleudern in Form der Dampfer.
    Wie kann ein Volk nur so verblöden!!??

  82. 7.

    Sofern es zu einem Fahrverbot für den Kapweg kommt, gilt dann zur selben Zeit auch ein Start- und Landeverbot für die Flugzeuge am Flughafen Tegel? Wie findet der Ausstoß von Ultrafeinstaub durch Flugzeuge Einfluss in die Bewertung durch das Gericht? Und die Luft am direkt daneben liegenden Kurt-Schumacher-Platz ist demnach deutlich sauberer? Für diese Logik brauche ich Nachhilfe!

  83. 6.

    Wenn man von dieser Gesellschaft nicht betroffen ist, wird's immer spaßiger! Viel
    Freude und Vergnügen bei den vielen neuen
    sowie lustigen Schildbürger Streichen der
    amtierenden Dilettanten! Die Zukunft gehört
    somit dem Lastenräder-Verkehr!

  84. 5.

    Und es wird wieder nur den "kleinen Mann" treffen. Die Wirtschaft und Industrie wird wieder mit Ausnahmeregeln zugeschüttet werden. Also so wie immer.

  85. 4.

    Dieselbesitzer und allgemein Autobesitzer fühlen sich immer "zurecht" benachteiligt. Ob es die Strassenbahn ist, Radfahrer, Fussgänger oder Demonstrationen. Es gibt hunderttausende Diesel und Benziner und in dieser Masse belasten die tagtäglich die Luft, Lungen und den kreislauf der Menschen. Man muss nicht gerade das dreckigste Auto fahren. Vom Flugverkehr über Tegel mal ganz zu schweigen.

  86. 3.

    Da erweist die Umwelthilfe der Umwelt wohl einen Bärendienst und KEINE Hilfe, denn sie lässt Diesel-Fahrzeuge länger auf der Straße, indem sie zu Umwegen zwingt. Ich halte diesen Schachzug für dämlich im Sinne der Umwelt.

  87. 2.

    Die Mehrheit der Berliner Haushalte hat gar kein eigenes Auto. Diese dürfen sich jetzt über bessere Luft freuen.

  88. 1.

    Wenn auch Lkw's davon betroffen sein sollten hieße dass dann auch kein direkter Lieferverkehr mehr. Auch viele diverse Gewerke könnten dann dort nicht mehr fahren.Was macht die BVG mit ihren Bussen, muss da nachgerüstet werden oder sind die auf dem neuesten technischen Stand? Ganz allgemein , es wird Ausnahmegenehmigungen geben, und da werden sich dann viele Dieselbesitzer zurecht benachteiligt fühlen.

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