Erkner (Oder-Spree) - Erörterung der Einwendungen gegen Tesla-Ausbau bereits nach zwei Tagen beendet

Di 24.10.23 | 16:31 Uhr
  69
Umweltverbände protestieren vor der Stadthalle Erkner
Audio: Antenne Brandenburg | 24.10.2023 | Philip Barnstorf | Bild: rbb/Martin Krauß

Nach bereits zwei Tagen ist am Dienstag in Erkner (Oder-Spree) die öffentliche Erörterung zu den Ausbauplänen von Tesla zu Ende gegangen. Ein Grund dafür war die geringe Teilnahme; Obwohl mehr als 1.000 Einwendungen – sprich Bedenken – von Privatpersonen und Institutionen wie beispielsweise den Umweltverbänden dazu eingereicht wurden, sind am Montag nur rund 20 und am Dienstag gerade einmal acht Personen erschienen. Insbesondere der Boykott der Brandenburger Umweltverbände Nabu und Grüne Liga sowie des Vereins für Natur und Landschaft in Brandenburg sorgten für Kritik.

Kritik an Boykott der Umweltverbände

Dadurch, dass die Umweltverbände den Termin boykottierten, fehle es an einer weiteren Kontrollinstanz, erklärte André Zschiegner, der den Erörterungstermin von Seiten des Landesamtes für Umwelt (LfU) leitete: "Ich hätte mir erhofft, dass die Umweltverbände ihre verfahrensrechtlich vorgesehene Rolle wahrnehmen: Als Helfer der Behörden, als Bündelung des Fachverstands hier in diesem Termin mitauftreten, Facharbeit leisten und in eine Diskussion mit uns eintreten, welche Defizite möglicherweise im Antrag noch bestehen", sagte er nach der Veranstaltung dem rbb.

Das könnte möglicherweise Konsequenzen für Erörterungsverfahren als Ganzes haben, so Zschiegner weiter: "Die Folgewirkungen, die daraus resultieren könnten, sind aus meiner Sicht natürlich auch, dass die Notwendigkeit dieser Art von Erörterung zunehmend auch in Zweifel gezogen wird."

Der Umweltverband Grüne Liga Brandenburg hatte in der Nacht zum Montag eine Teilnahme kurzfristig abgesagt. Er kritisiert, dass ein Teil der im Juli und August ausgelegten Unterlagen ohne Begründung geschwärzt seien und das zudem mittlerweile neue Versionen der Antragsunterlagen existierten. Eine Erörterung sei auf Grundlage veralteter Unterlagen unmöglich, hieß es von der Grünen Liga.

Einem Vorwurf, dem sich am Montagmorgen kurz vor Beginn der Veranstaltung auch der Nabu Brandenburg und der Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg anschlossen. Eine Kritik, die zwar geäußert werden könne, aber unter anderem von André Zschiegner nicht geteilt wurde. Er stellte daher am Dienstag noch einmal die Bedeutung des Erörterungstermins in den Mittelpunkt.

Dank an Teilnehmende

Im Endeffekt handele es sich bei der Erörterung um eine Veranstaltung, um den Bedenken und den Sorgen der Bürger Rechnung zu tragen, so Zschiegner. Die Fachexpertise der Verbände spiele dabei eine wichtige Rolle, um diese Bedenken und Sorgen in den Prozess mit einzubringen. Durch das Fernbleiben bestehe eine Gefahr für die Umweltverbände selbst, "dass wenn es irgendwann doch einmal zu einer Gerichtsentscheidung kommen sollte, dass sie mit bestimmten Argumenten einfach nicht mehr gehört werden, weil ihnen dann die Rechtsmissbräuchlichkeit vorgeworfen wird", so Zschiegner weiter. Eine Teilnahme trotz Schwärzungen und neuer Unterlagen sei seiner Meinung nach dennoch möglich gewesen.

Umso wichtiger sei es, dass auch einzelne Einwender gekommen seien. In seinem Abschlussstatement zum Ende des Termins bedankte sich Zschiegner am Dienstag noch einmal ausdrücklich für deren Teilhabe. Diese hatten sich am zweiten Tag noch einmal mit Themen wie beispielsweise in den Bereichen Wasser, Immissionsschutz, Bau-, Natur- und Störfallrecht sowohl mit den Vertretern von Tesla selbst, als auch mit Vertretern der Fachbehörden LfU und Landkreis Oder-Spree ausgetauscht.

Tesla versucht Bedenken zu entkräften

Dabei versuchte insbesondere der US-Elektroautobauer Bedenken zu entkräften und versicherte zu verschiedenen Punkten, Grenzwerte und gesetzliche Vorgaben beim geplanten Ausbau wie bisher einhalten zu wollen, was mehrfach auch von den Fachbehörden noch einmal bestätigt wurde. Zudem versprach Tesla, Anregungen aus der Bevölkerung für beispielsweise Kontrollmessstellen oder zur Beseitigung von Lärmquellen prüfen und gegebenenfalls umzusetzen zu wollen.

Das sei bereits in der Vergangenheit passiert. So seien 300 Einwendungen auf Lärmbelästigungen zurückzuführen, die durch den Lkw-Transport von produzierten Model Y zu einer Logistikfläche am Flugplatz Neuhardenberg eingingen. Auch wenn dies nicht zu der Erörterung gehöre, hatte Tesla sich bereits im Vorfeld mit einer Gruppe aus betroffenen Anwohnern getroffen, um eine alternative Routenführung abzusprechen und dadurch den Lärm in vier Ortschaften zu reduzieren.

Am Ende zog der US-Elektroautobauer ein positives Fazit. Eine vom LfU angesprochene Vervollständigung der Ergebnisse zu verschiedenen Umweltuntersuchungen sollen von den beauftragten Gutachtern noch bis zum Ende des Genehmigungsverfahrens vervollständigt werden. Zudem seien bei der Erörterung keine neuen fachlichen oder rechtlichen Problemlagen wahrgenommen worden, hieß es von Tesla.

Sendung: Antenne Brandenburg, 24.10.2023, 16:30 Uhr

69 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 69.

    Auch in Zukunft werde ich Ihre falschen Behauptungen vom Kopf auf die Füße stellen müssen? Dann machen Sie sich schlau, mit den Grundrechenarten. Wenn ich zusammenrechne, was Tesla uns bisher gekostet hat, dann ist das eine einfache Addition aller Kosten, von unterschiedlichen Kostenträgern. Lesen Sie meine Kommentare genauer. Oder ist es wieder Absicht von Ihnen? Kosten vergessen, weil selber nicht bezahlt, ist unredlich.

  2. 68.

    Nein, das ist mir wirklich nicht aufgefallen, da er es auch nicht so kommentiert hat. Mir fallen bloß immer Ihre wirren Äußerungen, Widersprüche und Beleidigungen auf, obwohl hier viel interessantes Fachwissen verbreitet wird. Besonders von Werner Klink. Ich habe das Fachwissen nicht. Aber dass einzelner Baumersatz, hier mal paar Hektar und da mal paar Hektar Aufforstung und das dann auch mal 100km entfernt von uns und Berlin, nicht den Schaden beheben kann, leuchtet selbst mir ein.

  3. 67.

    Nach einer Neubewertung ist SXF aber vorne gelandet. Wossi behauptete zudem, dass die seiner Ansicht nach falsche Standortentscheidung zu einem Schuldenberg bei der Flughafengesellschaft geführt habe ausgesagt, dass deshalb die Gebühren am BER so hoch seinen, dass die EK nicht Berlin anfliegen will, sondern HAM, DUS, FRA und MUC bevorzuge. Eine Aufstellung der Entgelte zur Untermauerung seiner Behauptung ist er aber trotzt mehrere Nachfragen erwartbar schuldig geblieben.

    Auch Ihnen ist nicht aufgefallen, dass Wossi zum einen wild betriebs- und volkswirtschaftlichen Nutzen durcheinander wirft und zudem wider besseren Wissens Kosten der öffentlichen Hand zurechnen, due private Firmen tragen.

  4. 66.

    Ah, auch die Frage nach den konkreten Zahlen, auf die Sie Ihre Behauptung stützen, kennen Sie also wieder einmal nicht und fragen die jetzt hier ab. Dabei wissen Sie nichtmals, dass BIP nichts it den Zuweisungen des Bundes zu tun hat. Die zählen zu den Einnahmen des La des..

  5. 65.

    Woher nehmen Sie sich eigentlich die Dreistigkeit, sich immer als Allwissend darzustellen und alle anderen sind dumm. Es ist doch nachweislich, dass Berlin Schönefeld nicht auf Platz 1 der Standortauswahl lag, Und das wurde inzwischen auch schon von diversen Politikern bestätigt, dass es der falsche Standort ist. Das gehört zwar jetzt nicht zum Thema, aber Ihre Besserwisserei nervt und füllt unnötig die Kommentarseite.

  6. 64.

    Und wieviel Jahre doll das beim von "Wossi" genanntem Großprojekt dauern? Das hat er doch in seinem Beitrag gut dargelegt.

  7. 63.

    HerrNeumann ich muss ihnen auch einmal Recht geben, Demenz könnte für unsereins die Lösung sein. Dann würde ich nicht mehr mitbekommen wie mir und der hiesigen Bevölkerung von Tesla unter Beihilfe von Politik und Behördenschaft übel mitgespielt wird. Tesla ist nicht der eigentliche Übeltäter. Von einem nur auf Profit orientierten Konzern ist nichts anderes zu erwarten. Das aber unsere gewählten Politiker und die Behördenvertreter unter Missachtung der Interessen der hiesigen Bevölkerung dem Herrn Musk unterwürfig zu Diensten und mittlerweile erpressbar sind, ist entsetzlich:

    Ministerpräsident: „Brandenburg giert nach Industrie.“
    Wirtschaftsminister: „Seid froh, dass es nur eine Autofabrik ist.“
    Umweltminister + Bürgermeister: „Es handelt sich um einen erntereifen (minderwertigen) Stangenwald.“

    „Solche Aussagen kotzen an.“ Sie stellen eine Verharmlosung der verbalen Entgleisungen unserer Politiker dar.

  8. 62.

    Ok, dann beweisen Sie an den folgenden Kennzahlen einen Teslaeffekt:
    Bruttoinlandsprodukt und Wirtschaftsleistung getrennt! Weil sonst die Zuschüsse der Geberländer mitgerechnet werden. Verzerrend das Ganze.
    BIP pro Kopf ist noch aussagekräftiger.
    Schuldenstand des Landes relativ zum BIP und Doppelverschuldung durch Aushebelung der Schuldenbremse.
    Anzahl der sozialversicherten Arbeitsverhältnisse im Juni 22: Die Bevölkerung wuchs seit 2013 um 4,9%, die Zahl der SV-Pflichtigen nur um 1,8%.!!
    Arbeitslosenzahlen
    Lohnsteuereinnahmen
    Steuereinnahmen aus Industieansiedlungen wie Tesla u.a. gerne auch vor und nach der Ansiedlung
    Forderungen aus dem (Länder) Finanzausgleich im Verhältnis und deren Entwicklung
    Viel wichtiger als Wachstum ist die Bildung, weil es das Potential des Landes ist:
    Bildungsmonitor/PISA auch da wollen wir nicht mehr zu den Letzten gehören.

  9. 61.

    Wenn man die Einwendungen formuliert hat in der Überzeugung den Ausbau zu stoppen, dann kann man dies als Alibiveranstaltung sehen, weil dieses Ziel absolut unrealistisch ist. Wenn man dann die Veranstaltung boykottiert, gibt es ein Presseecho, dem Umweltschutz ist damit ein Bärendienst erwiesen worden.
    Diese Veranstaltung ist rechtsverbindlich, da wird Protokoll geführt und dort hätte man Tesla in wichtigen Punkten festnageln können.
    Was passiert, wenn Tesla in der Realisierung seine Planungen wieder mal anpasst. Worauf können sich die Umweltverbände dann berufen?

  10. 60.

    Was Sie so für Moral halten, ist das Raushauen von unbelegten Behauptungen. Das Landesamt fü Statistik hat z.B. gerade erst das Einkommensteueraufkommen in Brandenburg für 2019 veröffentlicht. Sie behaupten aber etwas zu neueren Zahlen zu wissen. Haben Sie dafür eine belastbare Quelle oder sind das auch wieder nur irgendwelche ominöse Experten wie zu den Entgelten an den Flughäfen BER, DUS, FRA, HAM und MUC, wobei Sie selber sich weigern, konkrete Zahlen zu nennen?

  11. 59.

    Was Sie so für Moral halten, ist das Raushauen von unbelegten Behauptungen. Das Landesamt fü Statistik hat z.B. gerade erst das Einkommensteueraufkommen in Brandenburg für 2019 veröffentlicht. Sie behaupten aber etwas zu neueren Zahlen zu wissen. Haben Sie dafür eine belastbare Quelle oder sind das auch wieder nur irgendwelche ominöse Experten wie zu den Entgelten an den Flughäfen BER, DUS, FRA, HAM und MUC, wobei Sie selber sich weigern, konkrete Zahlen zu nennen?

  12. 58.

    Um es mit Ihren Worten zu schreiben: "Demenz wäre eine Erklärung", dass Sie schon wieder vergessen haben, dass die Umwandlung des Forstes längst einem anderen Verfahren klaglos und rechtskräftig genehmigt worden ist und Sie deshalb dazu immer noch Erörterungdbedarf gesehen haben. Wenn Sie dabei Ihre Worte so gewählt hatten wie hier, verwundert der Entzug des Rederechtes auch nicht. 2020 hatten Sie ja sogar nach eigenen Angaben Probleme mit der Polizei gehabt.

  13. 57.

    Meine Moral scheint tadellos zu sein. Weil es nicht stimmt was Sie sagen. Es gibt kein Beleg dafür. Was wiederum Rückschlüsse auf Ihre Moral, der Rechtfertigung vom Scheitern aller Großprojekte, erlaubt. Seriöse können Effekte nachweisen statt „linke Tasche/rechte Tasche“. Die Arbeitsmarktzahlen u.a. bestätigen sehr genau was ich sage. Darauf berufe ich mich. Sie können nicht belegen was Sie hier über mich verbreiten. Was ist eine „Flugroutenmoral“?

  14. 56.

    Wie schlecht ist dann aber Ihre Moral, dass Sie 11.000 Arbeitsplätze bei Tesla und mehrere tausend am BER hier ständig verbal bekämpfen?

  15. 55.

    Herr Josti verdrehen sie nicht meine Worte. Herr Tzschiegner ließ sinngemäß verlauten, dass

    der Öffentlichkeit ohne Entscheidungsrelevanz auf das Zulassungsverfahren zugestanden wird, verbal ihren Kummer in der Erörterungsveranstaltung zu artikulieren. Mehr nicht!

    Anders ausgedrückt der Bürger hat nichts zu melden.

    Herr Josti, auch ohne Boykott der Erörterungsveranstaltung, wird man wie in der Vergangenheit sich zeigte, nicht ernst genommen. Für die eigene Gesundheit ist förderlicher zu Hause zu bleiben, statt an einer fruchtlosen Alibiveranstaltung teilzunehmen. Herr Tzschiegner Prognose wird wahrscheinlich wahr werden, dass zukünftig eine Öffentlichkeitsbeteiligung aus den Gesetzen gestrichen wird, jedoch nicht weil die Öffentlichkeit an einer fairen Veranstaltung kein Interesse hat, sondern weil die Interessen der Öffentlichkeit während der Veranstaltung missachtet werden. Was sollen die Leute ihre Zeit opfern, wenn vorher feststeht, dass sie Nichts bewirken zu können.

  16. 54.

    „Dass mehrere 100.000 Menschen in den letzten Jahren in die Region gezogen sind ist doch Fakt. “
    Speckgürtel bekommt man geschenkt. Ganz ohne Anstrengungen. Eine gute Moral erkennt man daran, dass dankend und bescheiden anzunehmen.

  17. 53.

    Warum soll er nicht rechtmäßig gewesen sein? Das wäre ein Steilvorlage gewesen, um die Rodungen vor über drei Jahren zu verhindern. Der Anwalt von Grüne Liga und NABU wird aber sicherlich die letzte Silbe seines Nachnamens haben behalten wollten und das vor Gericht erst gar nicht aufgegriffen. Sich ohne diese Silbe zu benennen, überlässt er lieber anderen. Wenn Sie die zwei Versionen des B-Planes erstmals vergleichen würden, würden Sie Sie die Unterschiede sofort erkennen. Ich empfehle Ihnen dafür das Geoportal der Gemeinde Grünheide und eine Recherche in den Medienberichten zum Änderungsverfahren.

  18. 52.

    Es ging mir nicht um die Grenzen des B-Plans, sondern ausschließlich um dessen Rechtmäßigkeit, die allem Anschein nach vor der 1. Änderung nicht vorhanden war.

  19. 51.

    Der Herr Herr Tzschiegner hat doch Recht. Diese Veranstaltung ist kein Kummerkasten, sondern es geht hier um die fachliche Bewertung der Einwände. Auch das Thema Wald ist obsolet, da es auf dem Gelände keinen mehr gibt.
    Auf die Veranstaltung hatten sich neben Tesla auch die Behörden vorbereitet, die sagt man nicht aus fadenscheinigen Gründen vorher ab. Offensichtlich waren die Einwände der Umweltverbände doch nicht so stichhaltig.
    Ich fordere für dieses Werk höchste Umwelt- und Sicherheitsstandards. Das durchzusetzen sind Umweltverbände u.a. da. Wenn man allerdings eine derartige Veranstaltung boykottiert, wird man auch bei späteren Streitigkeiten vor Gericht nicht ernst genommen.

  20. 50.

    "...inwieweit das Mikroklima in Berlin wie von Ihnen angenommen, sich durch die Erweiterung der Fabrik ändern würde..."

    Die in z.B. Sommernächten über die Kaltluftentstehungsgebiete der Spreeniederungen ausgekühlten Luftschichten werden in den umliegenden Wäldern gespeichert und tagsüber an die Umgebung abgegeben.
    Wenn nun immer mehr Teile dieses Kalt- und Frischluftreservoirs ausbleiben und dafür zusätzliche Wärmeinseln entstehen, hat das selbstverständlich auch Auswirkungen auf die nur wenige Kilometer entfernte Großstadt.
    Nicht das Mikroklima in Berlin ändert sich, sondern die Veränderungen des Mikroklimas im Tesla-Umfeld haben auch Auswirkungen auf Teile Berlins.

  21. 49.

    Reden wir jetzt über 300ha oder 470ha Waldfläche?
    Verglichen zum jetzigen Standort wird der angeblich höherwertige Wald anfangs nur maximal etwa 55 % der möglichen CO2-Emissionen binden.
    Die 100% erreichen wir nach ca. 60 Jahren, vorausgesetzt der Wald wächst überhaupt an oder fällt nicht vorzeitig anderen Machenschaften zum Opfer.
    Eine CO2-Einsparung, Ja. Aber bitte nicht durch Erhöhung der Fahrzeugproduktion in ehemals CO2-bindenden Waldgebieten.

  22. 48.

    Mich wundert es nicht, dass viele Einwender ihre Teilnahme an der Erörterungsveranststaltung abgesagt haben. Auch ich habe lange überlegt, ob ich mich dem anschließen soll. Eine Teilnahme ist letztendlich sinnlos, weil bereits vorher feststeht, dass eine Einflussnahme auf das Zulassungsverfahren von vornherein ausgeschlossen ist. Was soll es bringen, über die im Juli ausgelegten Unterlagen nachzudenken, wenn schon seit Monaten im Norden des Tesla-Geländes auf der widerrechtlich gerodeten Fläche intensiv gebaut wird. Mittlerweile stehen in Nähe der RE1-Strecke zwei riesige Schwarzbauten, die zukünftig wahrscheinlich als Schadstofflager dienen sollen. Ich bin mir sicher, dass die Genehmigungsbehörde eine Begründung aus dem Ärmel zaubert, warum die beide Bauwerke nicht angezeigt wurden. Ich gehe davon aus, dass die Kontrollbehörde nicht so blind sein kann, davon nicht Kenntnis zu haben. Demenz wäre eine Erklärung.

  23. 47.

    Dass mehrere 100.000 Menschen in den letzten Jahren in die Region gezogen sind ist doch fakt. Davon haben bestimmt einige bei Tesla angefangen. Worauf basieren Ihre Kennzahlen, wo doch die Produktion erst im März 2022 gestartet ist?
    Ich warte immer noch auf meinen Steuerbescheid von 2021!

  24. 46.

    Geringe Erörterungsbeteiligung beklagend wies der Vorsitzende der Veranstaltung ungewollt auf die Ursachen des Fernbleibens sinngemäß wie folgt hin:
    „Die Veranstaltung dient den Einwendern ihren Kummer äußern zu dürfen, was jedoch keinen Einfluss auf Genehmigungsentscheidungen zu Teslas getätigten Bauanträgen hat“.
    Bei solch einem Statement braucht sich der Herr Tzschiegner nicht zu wundern, warum niemand mehr kommt. Auch seine Aussage, dass er die Erörterung notfalls ohne Teilnehmer durchführen würde, zeigt welchen Wert der Öffentlichkeitsbeteiligung beigemessen wird. Befremdlich fand ich, dass das Thema Wald oder die kumulativen Folgen von Teslas Erweiterungsvorhaben nicht diskutiert werden durften. Natur- und Umweltschutz stand nicht einmal auf der Tagesordnung. Ähnlich wie im N-Lied „10 kleine …, da war`n`s nur noch 9" verlief die Veranstaltung nach mir erteilten Redeverbot ab. Ich hatte für die Restthemen keine eigene Einwendung abgegeben. Danach war`n`s nur noch 2.

  25. 45.

    Hier geht es um Details zur Ausführung. So wäre es z.B. interessant zu lesen, inwieweit das Mikroklima in Berlin wie von Ihnen angenommen, sich durch die Erweiterung der Fabrik ändern würde. Für solche Grundsatzdiskussionen wie Sie ablenkend immer wieder führen wollen, sind Sie Jahre zu spät dran ohne neue Erkenntnisse liefern zu wollen.

  26. 44.

    Das Thema ist doch für Grünheide gegessen. Der Teslawald ist weg und in ca. 2Jahren ist die Fläche überbaut. Für den verlorenen Forst ist höherwertiger Wald an anderer Stelle am Entstehen.
    Wie wäre es die Freisetzung von CO2 erst mal grundsätzlich zu verringern, durch PV, elektrische Speicher und E-Mobilität. Alles Produkte, die Tesla anbietet.

  27. 43.

    Wenn Sie erstmals seit Jahren sich den B-Plan und dessen Änderung anschauen würden, würde Ihnen schnell auffallen dass die Grenzen des mit GI gekennzeichneten Industriegebiet gleich geblieben ist. Im Geoportal der Gemeinde Grünheide ist das problemlos möglich.

  28. 42.

    Auch die Lohnsteuereinnahmen haben sich netto nicht so verbessert, dass man daraus einen Tesla-Effekt ableiten könnte. Auch hier stimmen die Wahrnehmung und die Kennzahlen nicht überein. Schade nicht? Sonst könnte man ja die Teslaansiedlung als Erfolg verbuchen. Seriöse machen das nicht. Weil es gar keine Belege dafür gibt.

  29. 41.

    "...dass die im Industriegebiet Freienbrink-Nord zulässig war..."

    Wenn es so gewesen wäre, hätte der vormalige B-Plan 13 "Freienbrink-Nord" nicht mit dem "heilenden" B-Plan 13 "Freienbrink-Nord" 1. Änderung überplant werden müssen.

  30. 40.

    Die Differenz zwischen dem Wachstum der Bevölkerung und den Arbeitsverhältnissen könnte zum einen daran liegen, dass nicht nur Arbeitskräfte nach Brandenbur ziehen, sondern auch deren Familien, z.B. Rückkehrer.
    Zum anderen wird es bei der aktuellen Arbeitskräftelage natürlich schwierig für Unternehmen Fachkräfte zum Mindestlohn nach Brandenburg zu locken. Und jeder, der die Möglich keit hat, arbeitet lieber bei Tesla zu einem deutlich besseren Lohn.

  31. 39.

    Im Übereinkommen von Paris, einer Vereinbarung der Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkon vention der Vereinten Nationen und ein Nachfolger des Kyoto-Protokolls, wird das Ziel erklärt, die Erhöhung der globalen Mitteltemperatur auf deutlich unter 2 ºC, wenn möglich auf 1,5 ºC zu begrenzen.
    Es sollte hinlänglich bekannt sein, dass Wälder CO2 binden, sich insbesondere aber auch durch Transpiration und Interzeption kühlend auf das Klima auswirken.
    Diese Ziele werden wir nicht erreichen, wenn nach wie vor Waldflächen für immer neuere und größere Industriegebiete unserer Wegwerfgesellschaft zum Opfer fallen.
    Zudem steht das Werk überwiegend in einem Wasserschutzgebiet, was mindestens genauso unklug ist.

  32. 38.

    Sie verdrehen es wieder. Wenn das was Sie hier schreiben stimmen würde, dann wäre es logisch, gar keinen Flugplatz gebaut zu haben. Ich bedaure aber die vertanen Chancen und die unnötigen Schulden. Auch das typische Verhaltensmuster, durch Schaffung einer (Flughafen)Monopolstellung zu glauben, die Gebühren u.a. Einnahmequellen bestimmen zu können, hat schon was sehr Sozialialistisches. Das gefälllt nicht nur Bayern Münschen nicht, was aber ein anderes Thema ist, obwohldie Einstellungen sind ähnlich. Die Insolvenz droht immer noch!

  33. 37.

    Ja, ist so. Dazu noch die Abwasserdruckleitung nach Münchehofe und die Beteiligung am Fahrradweg. Und weil Tesla geschlossene Wasserkreisläufe schafft ist auch kein weiteres Wasserwerk notwendig.
    Die Verkehrsverbindung nach Erkner / Frankfurt/oder hat sich verbessert bzw. wird ausgebaut. Es wird überall gebaut und die Immobilienpreise haben sich erhöht.
    Die eigentlichen Tesla-Verhinderer BI und Umweltverbände haben sich haben sich gestern /vorgestern verabschiedet.
    Tesla ist angekommen.

  34. 36.

    Also keine Belege für Ihre hier eingangs wiederholte Behauptung, sondern wieder nur ein Ausweichen. Dabei wollen Sie offensichtlich nicht verstehen, dass die Forstumwandlung in diesem Verfahren eigentlich kein Thema mehr ist. Die Entscheidung, dass die im Industriegebiet Freienbrink-Nord zulässig war, haben andere in einem demokratischen Prozess unter Beteiligung der Öffentlichkeit längst rechtskräftig und klaglos gefällt.

  35. 35.

    Oh doch, Sie haben sehr wohl den Schuldenberg der Flughafengesellschaft als eine Folge der Standortentscheidung darzustellen versucht. Der ist aber durch das Terminal-Desaster entstanden. Haben Sie mittlerweile die Gebühren der Flughäfen DUS, HAM, FRA und MUC mit denen des BER verglichen, die Sie im Rahmen der EK-Diskussion als ein Grund angeführt haben, dass die keinen der vier bestehenden Standorte aufgeben wollen, sich aber nur wolkig ohne Belege auf irgendwelche Experten bezogen haben.

    "Es spricht nichts dagegen, die Falschen nach Hause zu schicken" Wen man sieht, was Sie alles als falsch gelaufen anführen, bleibt fast nur eine Alternative übrig, die nicht für irgendwas die Verantwort übernehmen muss.

  36. 34.

    „die zahlen jetzt ihre Lohnsteuern hier, und die Perspektive im Land zu bleiben hat sich signifikant erhöht“
    Dann müssten sich die SV pflichtigen Beschäftigten „signifikant“ (!) erhöht haben. Sie haben sich aber verringert! Also ist Ihre Wahrnehmung nicht deckungsgleich mit der Wirklichkeit.

  37. 33.

    „Es fließen auch Mrd.-Subventionen nach Magdeburg und Dresden direkt auf die Konten der Investoren.“
    Das Geldverschenken ist ei anderes Thema, welches ich gerne zu einem Zeitpunkt besprechen würde wenn es besser passt. Nur soviel, die Chips die wir aus strategischen Gründen bräuchten, werden dort gar nicht gefertigt. Und das ist es...

  38. 32.

    „an einem anderen Standort kein teures Terminal-Baudesaster gegeben hätte“
    Noch NIE habe ich das behauptet. Sie verdrehen. Richtig ist, dass ich die Baukosten kritisiere, vor allem wie sie entstanden sind ( wir können Flughafen besser als die Profis) und das die Standortexperten Sperenberg favorisiert haben Eine ganz andere gute Entwicklung der Region wäre möglich gewesen. Mit den richtigen Leuten.

    P.S. Es spricht nichts dagegen, die Falschen nach Hause zu schicken.

  39. 31.

    Ich kenne alleine 3 Leute aus dem Landkreis(Nähe Beeskow) welche bei Tesla arbeiten und nicht mehr nach Stuttgart und Landshut langpendeln müssen, bzw. nach dem Studium an der BTU bei Tesla angefangen haben.Sprich die zahlen jetzt ihre Lohnsteuern hier, und die Perspektive im Land zu bleiben hat sich signifikant erhöht.

  40. 30.

    "Zum Teil hat sich auch Tesla daran beteiligt(Autobahnabfahrt Freienbrink Nord, Eigener Bahnhof..)."

    Nicht Ihr Ernst, oder?
    All das sind Maßnahmen auf eigenem Grundstück im ureigensten Tesla-Interesse.

  41. 29.

    Dann noch einmal, es ist ein Unterschied, ob Waldflächen in Form von Unterpflanzungen umgebaut werden oder die Waldumwandlung (im Sinne von Umwandlung von Waldfläche in eine andere Nutzungsart) mit anschließender Versiegelung der Oberflächen (bei Tesla nach eigenen Angaben ca. 80% der Fläche) vorangetrieben wird.

  42. 28.

    Lassen Sie uns die Diskussion verlagern, wenn Tesla Steuern gezahlt hat. Denn die Kennzahlen verraten das Gegenteil von dem was Sie zurecht erwarten. Es wird doch nicht wieder schiefgehen? Kann sein, wenn Gewinne für die Wassersuche benötigt werden. Lassen Sie uns genau rechnen und gegebenenfalls deutlich sagen warum es wieder so ist wie es ist.

  43. 27.

    Anstelle Belege für Ihre Behauptungen zu liefern, kommen erwartbar nur die nächsten Nebelkerzen. Da gab es für die Aufforstungen sogar öffentliche UVP-Verfahren. Wenn für Sie ein Kiefernforst immer noch ein Naturraum ist, den sogar die TAZ als "Kiefernacker" umschreibt … Aber das hatten wir ja auch schon Ende 2019 und ist bestenfalls am Rande Thema dieser Anhörung, da die Umwandlung des Forstes im Industriegebiet längst rechtskräftig und klaglos genehmigt worden ist.

  44. 26.

    Warum reden Sie über die von mir NICHT zugeteilten Kosten, sondern darüber was alles angefallen ist, in Summe. So wie es jede schwäbische Hausfrau auch machen würde. Wer zu den Letzten gehört ist klar, dass sind Einstellungen die genau dahin führen. Und wie sich ein BIP zusammensetzt sollte man kennen bevor man es falsch verwendet. Persönlich gehöre ich eher zu denen, die nicht wollen, das Brandenburg ewig zu den Letzten gehört. Ihre Einstellung ist es die uns seit Jahren nicht weiter kommen lässt.

  45. 25.

    Ich kann dieses neidvolle rumgejammere nicht mehr hören. In Grünheide stehen in den nächsten Jahren Mrd.-Investitionen an, von denen in großen Teilen die deutschen Bauunternehmen, Anlagen- und Maschinenbauer profitieren werden. Die zahlen für ihre Leistungen Umsatz- ,Lohnsteuer und Sozialabgaben. Ebenso die Zulieferer und Dienstleister und nicht zu reden von den 11.000 MA. Da Tesla ein hohes Anlagevermögen schafft, fallen erst mal hohe Abschreibungen an, was die Steuerlast senkt.
    Natürlich muss die öffentliche Hand in die Infrastruktur investieren. Das kommt aber der gesamten Region zu Gute. Zum Teil hat sich auch Tesla daran beteiligt(Autobahnabfahrt Freienbrink Nord, Eigener Bahnhof..).
    Es fließen auch Mrd.-Subventionen nach Magdeburg und Dresden direkt auf die Konten der Investoren.

  46. 24.

    Weil das ein schwer zu durchschauender korrumpierender Sumpf ist.
    Die Zerstörung von Natur- und Lebensraum an der einen Stelle wird an anderer Stelle mit staatlicher Unterstützung zum Millionengeschäft.
    Im Grunde eine selbst initiierte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, in der am Ende Millionenbeträge winken.
    Wirklicher Umweltschutz funktioniert nun mal anders.
    Zudem wird kein Mensch kontrollieren was in z.B. 30 Jahren aus diesen Flächen, die absichtlich klein- und zurückgehalten werden, geworden ist.

  47. 23.

    Man erinnere sich auch an andere Widersprüche bezgl.. Ihrer Falschbehauptungen zur Wiederaufforstung: Erst sollen die Bäume vertrocknet gewesen sein, später wussten Sie nicht, wo die stehen und halten weiterhin die Berichterstattung des RBB für zweifelhaft ohne dafür Belege zu bringen. Gäbe es die nicht, wäre das eigentlich auch eine Steilvorlage für Grüne Liga, NABU und die BI. Warum greifen die wohl Ihr offensichtliches Märchen wie viele andere, die hier von sichtlich verbitterten Kritikern verbreitet werden, nicht auf?

  48. 22.

    Sie geben hier die Karikatur eines Brandenburgers ab und wundern sich, dass schlecht über solche Menschen wie Sie geredet wird. Für Falschdarstellungen sind doch sonst Sie zuständig. Sie ordnen z.B,. wider besseren Wissen von Privaten getragene Infrastrukturkosten munter der öffentlichen Hand zu und drohen damit ,andere Parteien zu wählen.

    Selbst beim BER wollen Sie uns regelmäßig weiß machen, dass es an einem anderen Standort kein teures Terminal-Baudesaster gegeben hätte und hoffen zugleich darauf, dass niemand merkt, dass auch in Sperenberg Menschen leben.

  49. 21.

    Früher oder später werden sich die Zahlenjonglierereien und Taktierereien der angeblichen Ersatzaufforstungen als trügerisch erweisen. Ich habe große Hoffnungen, dass Sie vielleicht dann verstehen.
    Für die Gegend in und um Grünheide wird diese Erkenntnis dann allerdings zu spät kommen.
    Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass wir in absehbarer Zeit statt einem Wald- und Seengebiet einem großflächigen gewerblich-industriellen Standortkomplex gegenüberstehen.
    Ich werde nie die Worte des brandenburgischen Wirtschaftsministers Herrn Steinbach vergessen, in dem er auf die Frage einer Einwohnerin „…ob er ihr versprechen kann, dass der ländliche Charakter Grünheides erhalten bleibt…“ mit folgenden Worten antwortete:
    Zitat Steinbach (sinngemäß): „…ob der ländliche Charakter Grünheides erhalten bleibt kann er ihr nicht versprechen, kann aber mit Gewissheit sagen, dass sich die Gegend um Grünheide komplett verändern wird…“
    Postskriptum: Forstwirtschaft etwas anderes als Waldumwandlung.

  50. 20.

    So ein Boykott, oder das Festkleben auf dem Asphalt zielt allein auf mediale Aufmerksamkeit. Bleiben werden juristische Nachteile und vergebene Möglichkeiten. Auch geschwärzte Papiere lassen immer mit dem gesunden Menschenverstand vereinbare Spekulationen zu. Auch zu diesen müsste dann Stellung bezogen werden. In einem Rechtsstaat regieren die Juristen und der Pöbel auf der Straße.

  51. 19.

    Jede von Ihnen bemühte schwäbische Hausfrau lacht sich über Ihre gewohnt falsche Zuordnung der Kosten schlapp. Jeder Ihrer chinesischen Suppenhändler weiß anders, dass er erst einen Verkaufswagen, Kochutensilien, Geschirr, Besteck und Zutaten kaufen muss, bevor er die erste Suppe verkaufen kann. Kein Wunder, dass Sie persönlich immer zu den Letzten gehören.

  52. 18.

    Was soll dieser Schwindel? Anstatt die Umweltbewegungen ernst zu nehmen und deren Forderungen zu erfüllen, wird Tesla das Erörterungsverfahren und die Zustimmung zu den sinnlosen Bauarbeiten geschenkt. Ich lehne das ab. So ein Planfeststellungsverfahren kann ich nicht ernst nehmen. Man kann annehmen, die Umweltverbände und deren Verhalten wurde mit Absicht provoziert.

  53. 17.

    „erst etwas investieren muss, bevor er etwas verkaufen kann“
    Erst investieren? Beleidigt das nicht die Geber für Brandenburg, nach 34 Jahren gescheiterter Großprojekte? Ihre Auffassung von „erst investieren“ scheint mehr „das Faß ohne Boden zu sein“, was alle Geber womöglich so sehen. Man sieht es an der Art und Weise wie über Brandenburg geredet wird. Und DAS passt mir nicht.

  54. 16.

    Haben Sie den Mut zum BIP Stellung zu nehmen, wie ich es Ihnen fair angeraten habe. Ich hätte Sie auch in die Falle reinlaufen lassen können (obwohl Sie selbst wieder falsch persönlich geworden sind)... wie verfälschend Ihre vereinfachte Darstellung sein kann und eben nicht gerade einen Tesla-Effekt ausweist. Wenn Sie einen erkennen dann wird's der Nobelpreis?

  55. 15.

    Die Anhörung lief super für Tesla. Herzlich Dank an die Umweltverbände, die diese Veranstaltung boykottiert haben anstatt ihre demokratischen Rechte als Einwende wahrzunehmen.

  56. 14.

    Mein Einkommen hat sich fast verdoppelt als Facharbeiter. Kein Lottogewinn aber nah dran.

  57. 13.

    Sie ziehen wie gewohnt die Berichte des RBB zur Wideraufforstung in Zweifel und unterschlagen geflissentlich wieder einmal, dass wg. Tesla nur ein Bruchteil dessen eingeschlagen worden ist, was jedes ja für die Forstindustrie gerodet wird.

  58. 12.

    Tesla macht uns ärmer!
    Durch den erhöhten Bedarf an Wohnungen steigen die Mieten. Grundstücke sind auch teurer geworden. Renten und Löhne bleiben gleich.
    Wer da vom Lottogewinn spricht ist dumm oder verlogen.

  59. 11.

    "...wurden tausende qm neue Wälder angepflanzt..."

    Bitte? Wo sollen diese gepflanzt worden sein?
    Und außerdem.
    Durch die für die Waldumwandlung erforderliche forstrechtliche Kompensation werden kurzfristig nur maximal etwa 55 % der möglichen CO2-Emissionen ausgeglichen.
    Der Effekt der ständig propagierten Erhöhung der CO2-Speicherung stellt sich in der Regel erst ab einem Betrachtungszeitraum von mindestens 61 Jahren ein.

  60. 10.

    Was wurde aber nicht alles schon vorfinanziert (Das Einmaleins reicht aus):
    280 Mille € Autobahnauffahrt
    100 Mille Umspannwerk
    60 Mille für einen Bahnhof bis 250 Mille in Summe für 2 Bahnhöfe die ohne Tesla so nicht angefallen wären. Gut, aber 60 Mille bleiben stehen.
    400 T€ Wassersuche
    Fernwasserleitungen, Rationierungen, Verteuerungen ...
    330 Mille für Energiepreisbeihilfen Tesla? Weil in den USA günstiger.
    Und: Das wird nicht reichen...
    Einnahmen?
    Steuern Tesla?

  61. 9.

    „Das Wachstum des BIP in Brandenburg unterschlagen Sie dabei ja gerne“
    Gerne teile ich wichtige Gedanken zu BIP damit nichts verklärt wird:
    Bruttoinlandsprodukt und Wirtschaftsleistung getrennt! Weil sonst die Zuschüsse der Geberländer mitgerechnet werden. Verzerrend das Ganze.
    BIP pro Kopf ist noch aussagekräftiger.
    Schuldenstand des Landes relativ zum BIP und Doppelverschuldung durch Aushebelung der Schuldenbremse.
    Anzahl der sozialversicherten Arbeitsverhältnisse im Juni 22: Die Bevölkerung wuchs seit 2013 um 4,9%, die Zahl der SV-Pflichtigen nur um 1,8%.!!
    Arbeitslosenzahlen
    Lohnsteuereinnahmen
    Steuereinnahmen aus Industieansiedlungen wie Tesla u.a. gerne auch vor und nach der Ansiedlung
    Forderungen aus dem (Länder) Finanzausgleich im Verhältnis und deren Entwicklung

  62. 8.

    Die Jobs vorher war aber wohl so produktiv wie Ihre Kommentare. Das Wachstum des BIP in Brandenburg unterschlagen Sie dabei ja gerne. Dabei weiß zudem jeder chinesische Suppenhändler, dass er erst etwas investieren muss, bevor er etwas verkaufen kann. Die schwäbische Hausfrau lacht sich ob Ihrer wilden Zuordnung der Kosten kaputt.

  63. 7.

    Sie verwechseln leider den Produktions- mit dem Baubeginn der Fabrik. Ihr Zitat stammt auch nicht aus dem Artikel, den Sie hier kommentieren.

  64. 6.

    "Die Arbeitslosenzahlen und Beschäftigtenverhältnisse sind sogar leicht schlechter geworden im Land Brandenburg."

    Aber wie kommt man auf die Idee, dass Tesla in die Schuhe zu schieben? Da hätte ich doch gern etwas mehr faktische Argumentation. Und wer soll wem was vorfinanziert haben?

  65. 5.

    "schon bestehende Fabrikhalle modernisieren und eine Abwasserbehandlungsanlage bauen" - Modernisierung einer Fabrik, die vor 1 1/2 Jahren eröffnet wurde. Hmmm. Wenn die ihre Autos so bauen wie ihre Fabriken, dann kauf ich so ein Auto lieber nicht.

  66. 4.

    Es ist kaufmännisch ein Desaster geworden. Zu viel wurde vorfinanziert, von verschiedenen Stellen. Die Jobs gab es vorher auch, woanders. Die Arbeitslosenzahlen und Beschäftigtenverhältnisse sind sogar leicht schlechter geworden im Land Brandenburg. Es stimmt also nicht was Sie schreiben. Sagen die harten (!) Kennzahlen. Soll ich diese nochmals bringen?

  67. 3.

    Und wo sind jetzt all die Katastrophen und Desaster, die alle vorhergesagt haben? Nichts davon ist eingetreten. Es haben nur zig tausend Menschen einen Job, bauen moderne Autos, es werden Steuern erarbeitet und es wurden tausende qm neue Wälder angepflanzt. Wirklich schlimm.

  68. 2.

    Dass dort grundsätzlich eine Autofabrik errichtet werden darf, ergibt sich aus der kommunalen Selbstverwaltung. Den Standplatz hätten die aber auch zurück ziehen können. Hier geht es aber um Details. Die Gemeindevertreter weisen quasi Ihrem chinesischen Suppenverkäufer eine Standplatz zu. Der ist dafür verantwortlich, dass die Suppe genießbar ist und muss das gegenüber übergeordneten Behörden nachweisen. Die interessierte Öffentlichkeit darf die Suppe auch kosten, hatte dazu aber keine Lust gehabt.

  69. 1.

    Es gab nur eine einzige Möglichkeit Einfluss zu nehmen, ob das Grundstück geeignet ist oder nicht. Die Gemeindevertreter konnten das. Einmal zugestimmt war es das. Alles andere ist für die Galerie. Was mich wundert ist, dass das nicht alle wahrhaben wollen.

Nächster Artikel