Straßenbahn fährt auf der Kastanienallee in Berlin-Prenzlauer Berg (Quelle: imago/Jürgen Ritter)
Bild: imago/Jürgen Ritter

Koalitionsvertrag - Das plant Rot-Rot-Grün: Busse und Bahnen

Im Januar klettern noch mal die Preise, aber das soll es dann auch gewesen sein. r2g will die Ticketpreise einfrieren. Zudem soll die Taktdichte auf dem S-Bahn-Ring und auch auf anderen Linien erhöht werden. Und: mehr Trams für Berlin.

Die Fahrpreise sollen bis auf Weiteres eingefroren werden. Lediglich die bereits beschlossene Preiserhöhung zum 1. Januar 2017 wird kommen, weil sie organisatorisch nicht mehr zu verhindern ist.

Eine Kommission soll sich in Zukunft grundsätzlich mit dem Tarifsystem und seiner Struktur befassen. Geprüft werden soll auch eine Umlagefinanzierung: Alle zahlen eine Abgabe, alle dürfen fahren. Eine Umsetzung eines solchen Tarifwechsels ist aber nicht mehr in dieser Wahlperiode angedacht.

Neue Tramstrecken

Der Preis für das Sozialticket soll von 36 auf 25 Euro monatlich gesenkt werden.

Geprüft werden soll: neue Tickets (z.B. 10 Fahrten), mehr Menschen für das Sozialticket, Fahrradmitnahme bei Umweltkarte, neue Mitnahmeregelung Umweltkarte (vor 20 Uhr?), Leihfahrradsystem ...

Die Taktdichte auf dem S-Bahn-Ring und auch auf anderen Linien soll erhöht werden.

Außerdem plant Rot-Rot-Grün die Einrichtung weiterer Busspuren, um dem Busverkehr aus dem Dauerstau zu verhelfen. Kleines Schmankerl: "Der Einstieg beim Bus soll in der Hauptverkehrszeit grundsätzlich an allen Türen erlaubt werden."

Neue U-Bahnen soll es nicht geben, stattdessen plant r2g, das Straßenbahnnetz auszubauen. Konkret vorgesehen sind vier neue Verbindungen:

  • Tram 21 am Ostkreuz
  • Hauptbahnhof – Turmstraße
  • S-Bahnhof Schöneweide - Vista Adlershof
  • Anbindung S-Bahnhof Mahlsdorf

U- und S-Bahnnetz sollen bis 2020 barrierefrei sein.

Koalitionsvertrag-Themenpunkte (Quelle: dpa/Eisele/rbb|24)IntegrationPolizeiDrogenKitaHortSchuleBürgerämter
dpa/Eisele/rbb|24

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsere Netiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

Das könnte Sie auch interessieren

Mike Schubert freut sich mit zwei Blumensträußen in den Händen über seinen Sieg bei der Oberbürgermeister-Stichwahl in Potsdam (Quelle: dpa/Settnik).
dpa/Bernd Settnik

Porträt | Mike Schubert - Endlich Oberbürgermeister

Es war ein langer Weg, nun ist Mike Schubert am Ziel. Nach dem knappen Stichwahl-Sieg gegen die parteilose Kandidatin der Linken, Martina Trauth, wird der SPD-Mann neuer Chef im Potsdamer Rathaus. Ein Porträt von Karsten Steinmetz

Landtagswahl in Bayern 2018
imago/Revierfoto

Landtagswahl in Bayern - "Für die SPD ist es fünf nach zwölf"

Die SPD ist tief gefallen in Bayern - das Ergebnis bei der Landtagswahl einstellig. Das sorgt für Frust, auch bei den Genossen in Berlin und Brandenburg. Sie machen die Bundespolitik verantwortlich für das schlechte Ergebnis - und fordern Konsequenzen.