"Memory Box", Paloma Vauthier (Hand) pictures of Mana Issa, Rea Gemayel, Wettbewerb Berlinale 2021 (Quelle: Haut et Court - Abbout Productions - Micro_Scope)
Haut et Court - Abbout Productions - Micro_Scope

Fazit | Berlinale 2021 - Nur gestreamt - und doch gewonnen

Der erste Teil der Pandemie-Berlinale endet mit nachvollziehbaren Jury-Entscheidungen. Wieder gab es bemerkenswert viele starke Wettbewerbsfilme. Es bleibt aber ein Jammer, dass sie noch kaum jemand sehen konnte. Von Fabian Wallmeier

 

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  • Filmstill: "Rengeteg – mindenhol látlak" von Bence Fliegauf, Wettbewerb Berlinale 2021. (Quelle: Ákos Nyoszoli/Mátyás Gyuricza)
    Ákos Nyoszoli/Mátyás Gyuricza

    Berlinale-Filmkritik | "Forest - I See You Everywhere" 

    Düster, auf Twist getrimmt - und letztlich belanglos

    Der Ungar Bence Fliegauf ist mit einem Episodenfilm zurück im Wettbewerb. Doch die sieben düsteren, kammerspielartigen Episoden sind zu sehr auf Effekt getrimmt, als dass sie berühren könnten. Von Fabian Wallmeier

  • Alexander Gerst, "Wer wir waren", Berlinale Special 2021 (Quelle: X Verleih AG)
    X Verleih AG

    Programm in der Panorama-Sektion 

    "Es geht sehr stark um das Hinterfragen auch von Identität"

    Auf der Berlinale erfreut sich das Panorama sonst großen Publikumszuspruchs. In dieser Sektion laufen immer viele politische und queere Filme aus der ganzen Welt. Wie die Filmauswahl in diesem Jahr aussieht, erzählt Leiter Michael Stütz im Interview.

  • Ani Karseladze in einer Szene aus "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?" (What Do We See When We Look at the Sky?, undatierte Aufnahme). Der Film von Alexandre Koberidze gehört zu den Wettbewerbsfilmen der Berlinale 2021. foto: dpa/DFFB/Berlinale/Faraz Fesharaki
    dpa/DFFB/Berlinale/Faraz Fesharaki
    2 min

    Berlinale-Filmkritik | "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?" 

    Vielschichtiges filmisches Sommermärchen

    Ein Liebespaar wird von einem Fluch getroffen, während um sie herum der Fußball-Sommer die Stadt erfüllt. Der Uni-Abschlussfilm "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?" hat eine stilistische Reife, die andere ihr ganzes Leben nicht erreichen. Fabian Wallmeier

  • Filmstill "Albatros" von Xavier Beauvois, Wettbewerb Berlinale 2021 (Quelle: Guy Ferrandis)
    Guy Ferrandis

    Berlinale-Filmkritik | "Albatros" 

    Der gute Polizist und das raue Meer

    Totschlag im Dienst: Im amerikanischen Kino wäre das nur eine Randnotiz, business as usual. In einem Küstenort in der Normandie ist es der Auslöser für existenzielle Fragen über Schuld und Gewissen. Von Anke Sterneborg

  • Jutta Hoffmann bei der Berlinale (Quelle: imago-images)
    imago-images

    Schauspielerin feiert 80. Geburtstag 

    Die starke Frau von nebenan: Jutta Hoffmann

    Erst prägte sie Kino und Theater der DDR, dann wurde sie im gesamten deutschsprachigen Raum gefeiert. Am Mittwoch wird die Film- und Theaterschauspielerin Jutta Hoffmann 80 Jahre alt. Von Ute Büsing

  • Filmstill: "Natural Light" von Dénes Nagy, Wettbewerb Berlinale 2021. (Quelle: Tamás Dobos)
    Tamás Dobos

    Berlinale-Filmkritik | "Natural Light" 

    Zwischen Aschgrau und Sepiabraun

    Ungarische Truppen halfen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg beim Aufspüren von Partisanen in der Sowjetunion. Dénes Nagy hat daraus einen archaischen Film gemacht, der vor allem von seiner düsteren Lichtgestaltung lebt. Von Fabian Wallmeier

  • Filmstill "Bad Luck Banging or Loony Porn"" von Radu Jude, Wettbewerb Berlinale 2021 (Quelle: Silviu Gethie/MicroFilm)
    Silviu Gethie/MicroFilm

    Berlinale-Filmkritik |"Bad Luck Banging or Loony Porn" 

    "Das ist Schwanzlutschen, nicht Liebemachen!"

    Das Sex-Video einer Lehrerin taucht im Netz auf, und sie muss sich nun in der Schule verantworten. Der Rumäne Radu Jude hat daraus eine drastische und kluge Satire gemacht und den ersten Wettbewerbsfilm, in dem Corona eine Rolle spielt. Fabian Wallmeier

  • Filmstill: "Inteurodeoksyeon" von Hong Sangsoo, Wettbewerb Berlinale 2021. (Quelle: Jeonwonsa Film Co.Production)
    Jeonwonsa Film Co.Production

    Berlinale-Filmkritik | "Introduction" 

    Mensch, lange nicht gesehen!

    Ein junger Mann, der noch nicht ganz im Leben angekommen ist, friert, raucht, redet sich um Kopf und Kragen und trinkt Soju: Hong Sangsoo ist in seinem neuen Film "Introduction" etwas melancholischer als zuvor - aber nicht weniger meisterhaft. Von Fabian Wallmeier

  • Filmstill "Herr Bachmann und seine Klasse" von Maria Speth, Wettbewerb Berlinale 2021 (Quelle: Madonnen Film)
    Madonnen Film

    Berlinale-Filmkritik | "Herr Bachmann und seine Klasse" 

    "Schule als Institution hat mich von Anfang an befremdet"

    Der deutsche Wettbewerbsbeitrag von Maria Speth stellt einen engagierten Lehrer vor, den die Schülerpersönlichkeiten mehr interessieren als das reine Durchprügeln von Lehrstoff. Mit dreieinhalb Stunden ist die Doku allerdings arg lang geraten. Von Fabian Wallmeier

  • Filmstill aus "Nebenan" von Daniel Brühl, Berlinale 2021 (Quelle: Reiner Bajo)
    Reiner Bajo

    Berlinale-Filmkritik | "Nebenan" 

    Daniel Brühls Regiedebüt - ein entlarvendes Portrait der Branche

    Es ist nicht immer die beste Idee, wenn Schauspieler auf den Regiestuhl wechseln. Daniel Brühl, Schauspieler und Kneipier, wagt den Schritt mit "Nebenan": eine selbstironische Abrechnung mit seiner eigenen Karriere und seiner Wahlheimat Berlin. Von Anna Wollner

  • Filmstill "Fabian oder Der Gang vor die Hunde", Wettbewerb Berlinale 2021 (Quelle: Hanno Lentz/Lupa Film)
    Hanno Lentz/Lupa Film

    Berlinale-Filmkritik | "Fabian oder Der Gang vor die Hunde"  

    Flirrend zwischen den Zeiten

    Das Berlin der Dreißigerjahre, eine zerbrechliche Liebesgeschichte kurz vor der Machtergreifung der Nazis: Noch nie zeigte sich Dominik Graf so offen als wirklich großer Romantiker, wie in diesem großartigen deutschen Wettbewerbsbeitrag. Anke Sterneborg

  • Filmstill "Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader, Wettbewerb Berlinale 2021 (Quelle: Christine Fenzl)
    Christine Fenzl

    Berlinale-Filmkritik | "Ich bin dein Mensch" 

    Der Algorithmus des Glücks

    Maria Schrader lässt Maren Eggert einen humanoiden Roboter als Lebenspartner testen. Ihre Science-Fiction-Tragikomödie "Ich bin dein Mensch" ist zu zäh und vorhersehbar, als dass sie echte Funken schlagen lassen könnte. Von Fabian Wallmeier

  • Der Schauspieler Albrecht Schuch (Quelle: dpa/Carstensen)
    dpa/Carstensen

    Interview | Berlinale Shooting Star Albrecht Schuch 

    "Es fehlt gerade das Herz von Berlin"

    2021 könnte seine Berlinale werden: Albrecht Schuch ist in der Kästner-Verfilmung "Fabian" im Wettbewerb. Und er ist einer der diesjährigen "European Shooting Stars". Ein Gespräch über Drehs zu Corona-Zeiten, den Schmelztiegel Berlin – und Blicke über den Tellerrand.

  • Ata Macias, DJ, Musiker & Betreiber des Clubs Robert Johnson Frankfurt am Main, © www.MISSYOU.BERLIN FOTO Heinrich Völkel/OSTKREUZ // Erika Ratcliffe, Standup-Comedian © www.MISSYOU.BERLIN FOTO Sebastian Wells/OSTKREUZ // Anne Imhof, Künstlerin © www.MISSYOU.BERLIN FOTO Jordis Antonia Schlösser/OSTKREUZ
    OSTKREUZ/Jordis Antonia Schlösser/Sebastian Wells/Heinrich Völkel
    2 min

    Fotoausstellung im öffentlichen Raum in drei Städten 

    "Miss You" - die Einsamkeit der Künstler ist unser aller Einsamkeit

    Eines kann auch die großzügigste Corona-Hilfe nicht ersetzen: den Kontakt zwischen Künstler und Publikum. Die Agentur Ostkreuz hat über 40 Künstler fotografiert - einsam und ohne ihr Publikum. In Berlin hängen die Fotos nun im öffentlichen Raum. Von Cora Knoblauch

  • Filmstill "Memory Box" von Joana Hadjithomas & Khalil Joreige, Wettbewerb Berlinale 2021 (Quelle: Haut et Court - Abbout Productions - Micro_Scope)
    Haut et Court - Abbout Productions - Micro_Scope

    Berlinale-Filmkritik | "Memory Box" 

    Bürgerkrieg im Mädchenzimmer

    Der libanesische Wettbewerbsbeitrag erzählt von der 17-jährigen Alex und ihrer Mutter Maia, die beide an den Traumata des libanesischen Bürgerkrieges leiden und der Macht der Erinnerungen. Doch leider bleibt die Story über weite Strecken kitschig. Carsten Beyer

  • Der leere Potsdamer Platz während der Berlinale. (Quelle: rbb/Nadine Kreuzahler)
    rbb/Nadine Kreuzahler

    Berlinale 2021 

    Tristesse und Geisterstunde am Potsdamer Platz

    In diesem Jahr trifft die Corona-Pandemie auch die Filmfestspiele in Berlin. Im März kommt eine Woche lang nur die Branche zusammen; Journalisten dürfen mitschauen. Es ist also Berlinale - aber spürt man das? Nadine Kreuzahler ist zum Potsdamer Platz gefahren.

  • Kiera Bahl (Quelle: imago-images)
    imago-images

    Interview | Helena Zengel-Entdeckerin Kiera Bahl 

    "Hollywood ist nicht für jeden greifbar"

    Schon mit "Systemsprenger" begeisterte Helena Zengel das Publikum, dann gelang der der zwölfjährigen Berlinerin der Sprung nach Hollywood. Bei den Golden Globes ging sie zwar leer aus - Agentin Kiera Bahl sieht in Zengel dennoch ein Ausnahmetalent.

  • Filmstill: "Memory Box" von Joana Hadjithomas und Khalil Joreige, Wettbewerb Berlinale 2021. (Quelle: Haut et Court/Abbout Productions/Micro_Scope)
    Haut et Court/Abbout Productions/Micro_Scope

    71. Internationale Filmfestspiele Berlin 

    Eine Berlinale, die Lust auf das Sommerfestival machen kann

    Am Montag startet die Berlinale - aber es fühlt sich nicht so an. Keine Stars, keine Fans, und was filmisch läuft, erfährt das Publikum durch die Presse. rbb-Filmkritiker Knut Elstermann geht mit einem seltsamen Gefühl in diese Berlinale - und freut sich doch.

  • Cora Frost (Quelle: dpa)
    dpa

    Performancekritik | Cora Frost im BKA 

    Tränen verdampfen im Livestream

    Tränenboys, Workshops zum Thema Weinen und Gläser, die nicht singen wollen - in Cora Frosts Performance "Sexysad: die traurigsten Lieder der Welt" soll man mitweinen, sich entspannen und Stress abbauen. Nur klappt es leider nicht, berichtet Hendrik Schröder.

  • Can Dündar (Quelle: rbb)
    rbb/Julia Vismann

    "Undoing Prison" am Maxim-Gorki-Theater Berlin 

    Journalist Can Dündar erinnert an Zeit seiner Inhaftierung in der Türkei

    Inhaftiert für seine Publikationen - Can Dündar saß im Jahr 2015 für mehrere Monate im türkischen Hochsicherheitsgefängnis Silivri. In einem Nachbau seiner Zelle erzählt er im Berliner Maxim-Gorki-Theater vom Gefangensein. Von Julia Vismann

  • Umgebaute Sitzreihen zur Einhaltung der Abstandsregeln im Berliner Ensemble (Bild: imago images/Florian Gaertner)
    imago images/Florian Gaertner

    Solo-Selbständige in der Corona-Krise 

    Lederer kündigt "Wieder-Anfahr-Hilfe" für Berliner Kulturschaffende an

    Solo-Selbständige und Freiberufler in der Berliner Kulturszene fallen in der Corona-Krise besonders schnell durch das soziale Netz. Senator Lederer sagt ihnen jetzt weiter Hilfen zu. Und der Landesmusikrat warnt: Nahezu jeder dritte Kulturschaffende steht vor dem Aus.

  • Die Goldenen Zwanziger: Ein Abend im Moka Efti, mit Dagmar Manzel, Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und Michael Hasel ; © Frederike van der Straeten
    Frederike van der Straeten

    Konzertkritik | Berliner Philharmoniker 

    Ein Abend im Moka Efti

    In den 1920ern war das Moka Efti legendär in Berlin: Kaffeehaus, aber extravagant ausgestattet und mit eigenem Konzertsaal. Am Dienstag erweckten die Philharmoniker es wieder zum Leben - mit Musik und Texten aus der Zeit. Von Maria Ossowski

  • Museumsmitarbeiter halten das Gemälde "Kinderbildnis Hans von Posern" von Louis Ferdinand von Rayski an eine Wand. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska)
    dpa-Symbolbild/Monika Skolimowska

    Kinder und Kultur in der Corona-Pandemie 

    "Warum mit der anderen Hälfte der Schüler nicht ins Museum?"

    Im Chor singen, zur Kunstschule gehen, eine Theater-AG besuchen - für Kinder und Jugendliche ist all das seit Monaten nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Dabei sind Kulturerlebnisse für Schüler gerade in der Pandemie besonders wichtig. Von Hans Ackermann

  • Das Ethnologische Museum Berlin hält in Dahlem die weltweit größte Sammlung kultur-historischer Zeugnisse über Süd-, Mittel- und Nordamerika außerhalb dieser Kontinente bereit. Quelle: dpa/Jan Woitas
    dpa/Jan Woitas

    Objekte aus anderen Ländern 

    Museumsverbund veröffentlicht Leitfaden zum kolonialen Erbe

    In deutschen Museen lagern zahlreiche Artefakte, die während der deutschen Kolonialzeit aus anderen Ländern beschafft wurden. Ein Leitfaden soll Museen dabei helfen, einen Umgang mit dem kolonialen Erbe zu finden - gemeinsam mit den Herkunftsländern. Von Maria Ossowski

  • Die Schauspielerin Thelma Buabeng steht am 30.04.2015 bei der Probe zum Theaterstück "Die Schutzbefohlenen" im Haus der Berliner Festspiele in Berlin auf der Bühne (Bild: dpa/Stephanie Pilick)
    dpa/Stephanie Pilick

    Kritik | Neuer Stream aus Berlin 

    "Open Stage Berlin" bringt Schwung in die Bude

    Mit "Open Stage Berlin - Die tägliche Doris" liefert Arte Concert ein neues Musik-Format: Die Reihe wird ab jetzt Montag bis Donnerstag live aus den Berliner Reinbeckhallen gestreamt. Magdalena Bienert fand die erste Ausgabe schon mal vielversprechend.

  • Archivbild: Ein Kinosaal des Delphi-Filmpalastes während des Jüdischen Filmfestivals 2020, die Besucher tragen Masken und sitzen mit Abstand zueinander
    dpa/Gerald Matzka

    Pandemie-Konzept für Kultur und Sport 

    Wie das Publikum zurück in die Säle kommen soll

    Während des Lockdowns dürfen keine Zuschauer in Theater- oder Konzertsäle. Ein Konzept von Vertretern aus Kultur, Sport und Wissenschaft könnte das ändern - auch während der Pandemie. Möglich machen sollen das strenge Hygienemaßnahmen.

  • Besucher betrachten das Werk "Straße in Paris, Regenwetter" in der Ausstellung "Gustave Caillebotte. Maler und Mäzen der Impressionisten" in der Alten Nationalgalerie. (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
    dpa/Britta Pedersen

    Hirnforscher: Digitalen Lösungen fehlt das Leben 

    Wie wichtig gemeinsames Kulturerleben für das Gehirn ist

    Seit bald einem Jahr liegt wegen der Corona-Pandemie die Kultur lahm - von einigen Unterbrechungen und Open-Air-Episoden abgesehen. Das ist nicht nur langweilig, das ist auch schlecht für das Gehirn. Von Hendrik Schröder.

  • Synagoge, Oranienburger Strasse, Berlin (Quelle: dpa/Joko)
    dpa/Joko

    Konzertkritik | "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" 

    Jüdische Komponisten aus mehreren Jahrhunderten im Stream

    Jüdische Komponisten aus verschiedenen Jahrhunderten: "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland" heißt ein Themenjahr mit rund 500 Veranstaltungen, das am Sonntag mit einem Stream aus der Kölner Philharmonie eröffnet worden ist. Von Hans Ackermann

  • Jan Schmidt, 0815 Industries, in Marzahn (Foto: Vanessa Klüber/rbb|24)
    Vanessa Klüber/rbb|24
    4 min

    Reportage | Kunst statt Vandalismus 

    Sprayer fordern mehr öffentliche Flächen für Graffiti

    Nicht als Vandalen, sondern als Künstler, die die Stadt verschönern wollen – so möchten sich einige Sprayer verstanden wissen. Sie setzen sich für mehr öffentliche Flächen für Graffiti in der Stadt ein. Auch ein CDU-Stadtentwickler findet Gefallen an der legalen Malerei. Von Vanessa Klüber

  • Probenmotiv aus Anthropos, Tyrann (Ödipus) © Oliver Rossol
    Oliver Rossol

    Theater | "Anthropos, Tyrann (Ödipus)" Volksbühne Berlin 

    Allianzen mit Weitblick gegen Umweltsünden

    In die Tiefen von Mythos und Erdgeschichte will die Berliner Volksbühne mit ihrer Produktion "Anthropos, Tyrann (Ödipus)" vordringen. Das digitale Theaterexperiment gibt sich als gegenwärtige Tragödie des Menschen, der seine Ressourcen gnadenlos ausbeutet. Von Ute Büsing

  • Filmtheater Cosima in Berlin-Wilmersdorf (Quelle: rbb/Soyez)
    rbb/Soyez

    Berliner Filmtheater Cosima  

    Wie eine vermeintliche Kino-Schließung die Gemüter erhitzte

    Als bekannt wurde, dass dem langjährigen Betreiber des Kinos Cosima gekündigt wurde, hagelte es Proteste. Doch mittlerweile ist klar: Eine Schließung steht nicht im Raum. Alexander Soyez über Missverständnisse und Unmut im Kinokiez Friedenau.

  • Symbolbild: Eine Band probt in einem Proberaum (Bild: imago images/STL)
    imago images/STL

    Zustand von Berlins Musikproberäumen 

    Schimmel, keine Lüftung und horrende Mieten

    Raum zum Proben ist für Musikerinnen und Musiker in Berlin knapp. Und er wird immer knapper. Wie eine aktuelle Umfrage des Berliner Musicboards zeigt, verschärft die Pandemie den Mangel an Proberäumen deutlich. Hendrik Schröder hat sie sich angesehen.

  • Symbolbild: Dirigent (Quelle: dpa/Andriy Popov)
    dpa/Andriy Popov

    Diversität in Orchestern 

    Im Klassikbetrieb sind schwarze Musiker die Ausnahme

    People of Colour sind in klassischen Musikorchestern eher selten - Berlin macht da keine Ausnahme. Von allein dürfte sich das nur langsam ändern, nötig wäre eine gewisse Förderung. Ansätze dafür gibt es anderenorts bereits. Von Antje Bonhage

  • Stereo Total Francoise Cactus und Brezel G¿ring- Konzert in der Fabrik, Hamburg, 08.04.2005 (Bild: dpa/Isable Schiffler)
    dpa/Isable Schiffler

    Im Alter von 57 Jahren 

    "Stereo Total"-Sängerin Françoise Cactus gestorben

    Sie wurde als Sängerin der Berliner Bands "Lolitas" und "Stereo Total" bekannt, seit 2016 moderierte sie einmal im Monat "Die Sendung" auf Radioeins. Nun ist die französische Musikerin Françoise Cactus gestorben.

  • Symbolbild: Leere Stühle vor Beginn der Fotoprobe für ein Stück auf der temporären Open-Air Bühne des Berliner Globe Theater am 21.07.2020 (Bild: imago images/Martin Müller)
    imago images/Martin Müller

    Theater suchen Open-Air-Flächen 

    Auf ins Freie

    Je länger die Pandemie andauert und Aufführungen in Innenräumen in weite Ferne rücken, umso mehr Theater suchen nach Open-Air-Ausweich-Spielorten. Auf die Freiflächen hat ein regelrechter Run eingesetzt. Von Ute Büsing

  • Mitglieder der Band "Wet Underwear" proben im House of Music auf dem R.A.W.-Gelände
    dpa/Christoph Soeder

    Kulturszene Berlin 

    Senator unterstützt Initiative für Probenräume und Ateliers

    Berlins Künstler können im Wettbewerb um die steigenden Preise auf dem Mietmarkt nicht mithalten. Räume für ihre künstlerische Arbeit sind rar. Ein neues Bündnis soll nun mit Unterstützung des Senats eine Nische schaffen und Räume bereit stellen.

  • Die ehemalige Maschinenhalle des Kraftwerks Oberspree in Berlin-Schöneweide, das zum Kulturzentrum "MaHalla" umgebaut wird. (Quelle: Sven Bock)
    Sven Bock

    Kulturquartier in der Wihelminenhofstraße 

    "Mahalla" - neue Kunstfabrik entsteht in Oberschöneweide

    In den weitläufigen Fabrikhallen im Berliner Ortsteil Oberschöneweide haben sich schon viele Künstler angesiedelt. Die meisten Ateliers sind jedoch nicht öffentlich. Das soll sich nun ändern: mit dem neuen Kunstzentrum "Mahalla". Von Oliver Kranz

  • Filmstill: Bild aus der Amazon-Serie <<Wir Kinder vom Bahnhof Zoo>>, Staffel 1, Episode 3. (Quelle: amazon/Mike Kraus/Soap Images)
    amazon/Mike Kraus/Soap Images

    Amazon-Serie: "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" 

    Stylische Jugendliche, die auf die schiefe Bahn geraten

    Die Geschichte von Christiane F. wurde 1978 zum ersten Mal erzählt, seitdem hat "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" traurigen Kultstatus. Mehr als 40 Jahre später veröffentlicht Amazon den Strudel aus Drogen, Prostitution und Gewalt als Mini-Serie. Von Steven Meyer

  • Symbolbild: "Mirror and Music", Tanzstueck von Saburo Teshigawara / KARAS, beim Festival "Tanz im August" im Haus der Berliner Festspiele in Berlin, am 10. August 2012. (Quelle: dpa/Eventpress Hoensch)
    dpa/Eventpress Hoensch

    Raummangel in Berliner Tanzszene 

    Kein Ort, nirgends?

    Berlin wächst, Investoren sichern sich attraktive Lagen. Die vielfältige und große freie Tanzszene findet kaum noch Räume. Ausgerechnet eine gut gemeinte Idee zur Unterstützung in der Pandemie hat die Lage nicht besser gemacht. Von Anna Pataczek