Seit 30 Jahren verfallen die "Russenhäuser" in Berlin-Karlshorst, doch nun könnte die Besitzerin auf Basis von Leerstandsverbot und Denkmalschutz enteignet werden. Das rührt auch an diplomatischen Fragen. Von Caroline Winkler und Sylvia Lundschien
Immer wieder kommt es in Berlin zu Messerangriffen. Der Senat hatte deshalb ein Messerverbot im gesamten öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Noch im Juni soll es beschlossen werden, im Juli könnte es gelten.
Weil der Krach einer Großstadt krank machen kann, stellt der Berliner Senat schon seit Jahren Lärmaktionspläne auf. Der aktuelle für 2024-2029 ist aber noch immer nicht vom Senat beschlossen. Von Sabine Müller
Die Brandenburger Regierung will mehr Geld in Bildung investieren. Gleichzeitig sollen Stellen für Lehrer wegfallen. Das wird Folgen für den Schulunterricht haben. Von Annette Kufner
In Friedland herrscht politisches Vakuum: Nach der Bürgermeisterabwahl und Personalabgängen soll ein neues Stadtoberhaupt Ende September Stabilität bringen.
Um Kinder mit besonderem Förderbedarf an Regelschulen zu unterrichten, braucht es genügend Unterstützung. Deren Umfang berechnet die Bildungsverwaltung allerdings nach einem neuen System. Einige Schulen fürchten Einschnitte. Von Kirsten Buchmann
Brandenburgs Flüchtlingsrat kritisiert die Zustände im sogenannten Dublin-Zentrum in Eisenhüttenstadt. Unterdessen meldet die Bundespolizei, dass in den vergangenen Wochen bereits Dutzende Menschen zurückgewiesen wurden.
Dass an Brandenburger Schulen Förderstunden entfallen sollen, entspringt laut dem Bildungsministerium einer IT-Panne. Damit ist die Reduzierung aber nicht vom Tisch.
Eigentlich wollte Brandenburgs Landesregierung viel für die Bildung tun. Der Eindruck bei Lehrpersonal wie Eltern ist ein anderer: Bei der Förderung benachteiligter Schüler werde stark gekürzt. Offenbar steckt aber etwas anderes dahinter. Von Annette Kufner
Lehrer und Lehrerinnen müssen nur den halben Tag arbeiten und haben dann auch noch richtig viel Ferien - so lautet das Vorurteil. Die Realität sieht oft anders aus. Von Laurence Thio
Nach mehreren Angriffen auf alternative und linke Projekte soll in Brandenburg stärker gegen Rechtsextremismus vorgegangen werden. Das ist das Ergebnis eines Krisengesprächs in Cottbus.
Zwei Millionen unbezahlte Stunden machen Lehrkräfte in Berlin pro Jahr - besagt zumindest eine Studie. Mit der Mehrarbeit würden vor allem Personalmangel, Probleme durch eine heterogene Schülerschaft und Digitalisierung ausgeglichen.
Fast 100 Hitzetote gab es im Jahr 2024 in Brandenburg, doppelt so viele wie im Jahr davor. Und die Zahl könnte weiter steigen. Das "Netzwerk Hitzeschutz" soll in der Mark Maßnahmen bündeln. Doch funktioniert das? Von Amelie Ernst
Mehrere frühere Spitzenpolitiker der Berliner SPD fordern eine Neuausrichtung der Partei. In einem gemeinsamen "Weckruf" heißt es, die Politik sei oft lebensfern, voller Tabus und zu sehr von der "arbeitenden Mitte entfernt".
Seit Jahren plant ein Investor den Bau von sieben Hochhäusern mit Büros am Berliner Gleisdreieckpark. Anwohner und der Bezirk kitisieren, dass darin keine Wohnungen enthalten sind.
Ein Gericht hat am Montag die Zurückweisung von drei Asylsuchenden für rechtswidrig erklärt. Dass Kanzler und Innenminister dennoch an der Methode festhalten wollen, kritisiert der Brandenburger Flüchtlingsrat scharf: Es werde "willentlich rechtsstaatlicher Boden verlassen".
Die Hasso-Plattner-Stiftung finanziert den Umbau des alten Landtages auf dem Brauhausberg und löst damit einen Konflikt um Räume mit der Uni Potsdam. Ein Glücksfall - hinter dem auch sicherheitspolitische Ziele stehen. Von Hanno Christ
Deutschland darf Asylsuchende nicht einfach so abweisen, sondern muss erst ein Verfahren nach Dublin-Regeln durchgeführen - das hat das Berliner Verwaltungsgericht entschieden. Bundesinnenminister Dobrindt will trotzdem an Zurückweisungen festhalten.
Berlin muss per Gesetz einen bestimmten Teil seiner Fläche für Windenergie nutzen. Jetzt hat der Senat acht Standorte festgelegt, an denen künftig Windräder stehen könnten. Drei davon liegen in Pankow, zwei im Grunewald.
Meteorologisch betrachtet hat der Sommer in Berlin am 1. Juni bereits begonnen. Wer sich vom Senat nun einen eigenen Hitze-Aktionsplan gewünscht hat, wird enttäuscht: Das Versprochene Konzept liegt immer noch nicht vor. Von Sebastian Schöbel
Der rechtskonservative Kandidat Nawrocki hat die Präsidentenwahl in Polen knapp gewonnen. Der neue Polen-Beauftragte der Bundesregierung hält das Nachbarland für tief gespalten. Für Deutschland erwartet er aber keine allzu großen Änderungen.
Mike Schubert wurde als Oberbürgermeister Potsdams abgewählt. Am Montag ist die Abwahl nun wirksam geworden. Burkhard Exner hat seine Amtsgeschäfte übernommen. Im Herbst wird es eine Neuwahl geben - erste prominente Kandidaten haben schon abgesagt.
Der Senat plant im laufenden Haushalt Einsparungen in Milliardenhöhe – betroffen sind auch Angebote der Jugend- und Sozialarbeit. Dagegen regt sich Protest. Am Montag wurden 3.000 Briefe - symbolisch - an Kai Wegner übergeben. Von Jonas Wintermantel
Der Software-Milliardär und Mäzen Hasso Plattner plant auf dem Gelände des ehemaligen Landtags auf dem Potsdamer Brauhausberg ein neues Wissenschaftsprojekt. Bis 2035 soll der Uni-Campus fertig sein, hieß es am Montag.
Aus einer Brandruine in Potsdam könnte künftig ein Uni-Campus werden. Der Software-Milliardär und Mäzen Hasso Plattner plant auf dem Gelände des ehemaligen Landtags ein neues Wissenschaftsprojekt. Am Montag sollen Details vorgestellt werden.
Während US-Präsident Trump amerikanische Universitäten unter Druck setzt, wirbt Berlin mit einer offensiven Kampagne um amerikanische Wissenschaftler. Eine Anzeige erschien nun in der renommierten "New York Times".
Frauen, die ihr Baby vor der 24. Schwangerschaftswoche verlieren, stand bislang kein Mutterschutz zu. Sie mussten jemanden finden, der sie krankschreibt. So ging es Amelie Laura Trapp aus Potsdam, deren Zwillingsmädchen in der 23. Woche starben.
Politische Unsicherheit und die verschärften Visa-Regeln der Trump-Regierung in den USA haben viele Studierende in Berlin und Brandenburg verunsichert. Einige haben geplante Semester an US-Universitäten wieder abgesagt.
Kurz vor der Stichwahl in Polen ist das Nachbarland tief gespalten: Liberal gegen rechtskonservativ, proeuropäisch gegen nationalpopulistisch. Ein Wahlkrimi mit ungewissem Ausgang – bei dem jede Stimme zählt.
Erst im März wurde das sogenannte "Dublin-Zentrum" in Eisenhüttenstadt eröffnet. Es soll Geflüchtete aufnehmen, die eigentlich keinen Asylantrag in Deutschland stellen können. Der neue Innenminister stellt nun den Fortbestand infrage.
Staatsbesuch des ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Berlin. Auf dem Programm standen Gespräche mit Kanzler Merz und ein Treffen mit Bundespräsident Steinmeier. Bis in den Abend führte der Besuch im Regierungsviertel zu erheblichen Verkehrseinschränkungen.
Potsdam ist keine Ausnahme: Immer wieder müssen in Brandenburg Bürgermeister um ihren Job bangen. Die Liste wird immer länger - in diesem Jahr mussten schon drei Gemeindechefs gehen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Von Juan F. Álvarez Moreno
Ab dem nächsten Schuljahr müssen Grund- und Förderschüler in Brandenburg Mobiltelefone vor dem Unterricht ausschalten und wegpacken. Es sind nur einzelne Ausnahmen erlaubt. Gewerkschaft und Landesschülerrat sehen wichtigere Themen.
Die AfD soll ihre Bundesgeschäftsstelle im Berliner Norden räumen. Die Vermieterin hat eine entsprechende Räumungsklage eingereicht, zuvor hatte sie der Partei bereits fristlos gekündigt. Auslöser ist eine Party nach der Bundestagswahl im Februar.
Groß war der Aufschrei in den Kommunen angesichts der Etat-Sparmaßnahmen der SPD/BWS-Landesregierung. Nun haben beide Seiten offenbar eine Einigung über den Haushalt erzielt. Die ersten Reaktionen aus den Kommunen sind positiv.
Von August 2025 bis April 2026 wird die Bahnstrecke Berlin-Hamburg wegen Sanierung gesperrt. Die betroffenen Bundesländer mahnen einen akzeptablen Ersatzverkehr an - inklusive einer verlässlichen Finanzierung.
Sieben Mal wurde das Post-Vac-Syndrom in Brandenburg anerkannt, bei mehr als 400 Anträgen - und mehr als 1,7 Millionen Geimpften. Generell gebe es wenige Beeinträchtigungen nach einer Corona-Impfung, so das Gesundheitsministerium.
Drei Wochen nach Merz' Besuch in Kiew ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch offenbar zu Gast in Berlin. Auf dem Programm steht laut Medienberichten auch ein Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Nach seiner Abwahl als Oberbürgermeister der Stadt Potsdam gab es noch einmal scharfe Worte gegen Mike Schubert. Er habe das Vertrauen der Stadtgesellschaft verspielt, hieß es. Wie geht es nun weiter? Wer folgt auf den SPD-Politiker?
Mike Schubert ist abgewählt worden. Bei einem Bürgerentscheid in Potsdam stimmte eine Mehrheit der Wähler für die Abwahl des SPD-Oberbürgermeisters. Das notwendige Quorum wurde nur knapp erreicht.
Alles begann mit Vorwürfen, Mike Schubert habe einen gesperrten Rasenplatz freigegeben. Es folgte eine Diskussion um VIP-Tickets samt Ermittlungsverfahren. Letztlich sprachen sich die Potsdamer gegen den Oberbürgermeister aus. Eine Chronologie. Von F. Moniac und P. Rother
Weniger Kriminalität, mehr Sicherheit: Dafür soll die Wache am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg sorgen. Die dort eingesetzte Videoüberwachung ist nach Ansicht der Datenschutzbeauftragten unzulässig - sie schränke die Rechte von Passanten ein.
Bleibt Mike Schubert Oberbürgermeister in Potsdam? Die Antwort geben am Sonntag die Potsdamerinnen und Potsdamer bei einem Bürgerentscheid. Die Wahlbeteiligung war bis zum frühen Nachmittag niedrig.
Die Attacke war umfassend und überraschend: Donald Trump will internationale Studierende aus Harvard verbannen. Die Elite-Uni wehrt sich juristisch, doch in der Studentenschaft ist die Verunsicherung groß, berichtet eine Studentin aus Berlin. Von Oliver Noffke
Die Einstufung der AfD Brandenburg als gesicherte rechtsextremistische Bestrebung ist vom Brandenburger Verfassungsschutz vorerst auf Eis gelegt worden. Hintergrund ist eine von der AfD angestrengte Klage vor einem Verwaltungsgericht.
Mike Schubert will Oberbürgermeister Potsdams bleiben. Die Stadtverordneten haben sich gegen ihn ausgesprochen. Am Sonntag entscheiden nun die Potsdamerinnen und Potsdamer. Der Ausgang ist ungewiss. Von Felix Moniac und Philipp Rother
Keine Rolle rückwärts beim Landesverfassungsschutz: Der neue Brandenburger Innenminister René Wilke will den gefeuerten Chef des Geheimdienstes nicht zurückholen. Nach dem Streit um dessen Kündigung brauche es einen Neustart.
Sarah Wedl-Wilson ist neue Berliner Kultursenatorin. Die parteilose Kulturmanagerin war bereits unter ihrem Vorgänger Joe Chialo Staatssekretärin für Kultur. Chialo trat wegen des Sparkurses im Mai zurück.
Von der Oder an die Havel: Frankfurts früherer Oberbürgermeister René Wilke hat nun das Amt des Brandenburger Innenministers inne. Nach dem Rücktritt von Katrin Lange warten schwere Aufgaben auf den 40-Jährigen.