RÜI Köpenick Hermanns (Quelle: rbb/Sebastian Schneider)
rbb/Sebastian Schneider

Serie | Reden wir über Integration - "Jeder von uns würde wahnsinnig"

Als das Flüchtlingsheim "Allende II" Ende 2014 in Berlin-Köpenick eröffnete, gab es Proteste von Anwohnern und Neonazis. Inzwischen sind die neuen Nachbarn ein ganz normaler Teil des Viertels. Der Heimleiter Peter Hermanns erzählt, was dafür nötig war - und wie er jeden Tag das Zusammenleben von knapp 400 Geflüchteten organisiert.

Serie | Reden wir über Integration - "Die Geflüchteten gehören zum Stadtbild"

Durch den Zuzug hunderter Flüchtlinge konnte das Schrumpfen der Stadt Schwedt in der Uckermark im vergangenen Jahr erstmals gestoppt werden. Bürgermeister Jürgen Polzehl (SPD) ist allein deswegen sehr daran gelegen, möglichst viele der Geflüchteten dauerhaft in Schwedt zu halten. Der schwerste Brocken sei dabei die Arbeit, erzählt er im Interview.

Serie | Reden wir über Integration - "Und deswegen kommt es zu diesem Knall"

Es ist Heiligabend, der Braten thront auf dem Tisch - und dann fangen Onkel, Tante oder Opa plötzlich an, gegen Flüchtlinge zu wettern. Was kann man Vorurteilen entgegnen? Der Psychologieprofessor Peter Walschburger erklärt im Interview, warum Besserwisserei nichts bringt, weshalb Gespräche in der Familie schnell eskalieren - und volle Bäuche hilfreich sind.

Freiwillige helfen Flüchtlingen (Quelle: imago/ZUMA Press)
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Serie | Reden wir über Integration - "Den Schock aussprechen"

Eine vergewaltigte Frau schläft in einer Halle zusammen mit hunderten Menschen, im Bett neben ihr liegt ein Fremder: Geflüchtete leben in Berlin teils am Rande der Belastungsgrenze. Über die psychischen Verletzungen sprechen hilft, sagt der Psychiater Andreas Heinz. Im Interview erzählt er von Kriegstraumata, Alltagssorgen und flüssiger Kultur.

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  • Magommed und seine Mutter sind aus Tschetschenien geflohen. Der Junge geht jetzt auf die Puschkin-Grundschule in Boitzenburg. (Quelle: Puschkin-Grundschule)

    Serie | Reden wir über Integration 

    "Ich weiß nicht, ob sie bleiben dürfen"

    Vor einem Jahr hat Heike Koopmann überraschend Nachwuchs bekommen: 20 geflüchtete Kinder aus Krisengebieten lernen jetzt an der Puschkin-Grundschule in Boitzenburg. Im Interview spricht die Schulleiterin Koopmann über fehlende Dolmetscher, überforderte Ämter und hautnahen Religionsunterricht.  

  • Flüchtlinge kommen am Bahnhof des Flughafen Berlin-Schönefeld an (Quelle: imago/Christian Thiel)
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    Serie | Reden wir über Integration 

    "Es geht schief, wenn die Menschen nicht den Alltag teilen"

    Die Politik hat derzeit noch Probleme damit, überhaupt Unterkünfte für Flüchtlinge zu finden. Wie die Ankömmlinge eingegliedert werden, steht noch in den Sternen. Integrationsforscher Wolfgang Kaschuba spricht im Interview über notwendige Begegnungen mit den Einheimischen, Neonazi-Nester - und ein deutsches Wintermärchen.