Symbolbild: Ein Flugzeug der Fluggesellschaft easyJet am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) (Quelle: dpa/Stache)
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Premierenstart geglückt - Erste Maschine hebt vom BER in Richtung London ab

Die erste offizielle Machine vom neu eröffneten Hauptstadtflughafen ist gestartet. Für die 64 Passagiere ging es nach London. Hunderte Besucher haben sich am Sonntag ein Bild des Flughafens gemacht. Wegen Corona konnten aber noch nicht viele fliegen.

Am neuen Hauptstadtflughafen BER ist am Sonntagmorgen die erste offizielle Maschine gestartet. Eine Easyjet-Maschine vom Typ Airbus A320 Neo mit 64 Passagieren hob pünktlich um 6:45 Uhr von Schönefeld in Richtung London-Gatwick ab. Easyjet-Manager Stephan Erler sagte rbb|24, es handele sich um eine der "modernste Maschine, die Easyjet am Markt hat, was Kersosinverbrauch und Lärmminderung angeht".

Insgesamt jeweils 23 Starts und Landungen seien für Sonntag am Hauptterminal angesetzt, sagte eine Flughafensprecherin, etwa von und nach Zürich, Istanbul und Gran Canaria.

Der neue Flughafen mit dem Beinamen "Willy Brandt" war am Samstag unter Protesten eröffnet worden.

01.11.2020, Brandenburg, Schönefeld: Besucher und Reisende gehen durch das Terminal 1 vom Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg «Willy Brandt» (BER) (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: ZB

Hoher Besucherandrang am Sonntag

Hunderte Besucher nutzten am Sonntag die Gelegenheit, sich das neue Gebäude des Hauptterminals von innen anzusehen. Vor allem vor dem Ticketschalter für die Besucherterrasse, von der man einen Blick auf das Vorfeld und Teile der Start- und Landebahnen hat, bildete sich eine lange Schlange. Dort war aufgrund der Corona-Beschränkungen nur Platz für 400 Besucher gleichzeitig. Im Sicherheitsbereich vor den Gates waren jedoch nur wenige Passagiere anzutreffen.

Für die 100 Geschäfte und elf Gastro-Betriebe im Sicherheitsbereich ist es deshalb ein schleppender Start. Aufgrund der Einschränkungen in der Corona-Krise müssen die Restaurants und Bars dort ihre Sitzgelegenheiten ab Montag absperren. Ausschenken dürfen sie zwar noch, aber nur zum Mitnehmen. Manche von ihnen hatten am Sonntag deshalb noch nicht entschieden, ob sie überhaupt öffnen werden.

Mehrere Airlines bereits umgezogen

Die Airlines ziehen nach und nach vom Flughafen Tegel und vom alten Schönefelder Terminal zum Neubau um. Neben Easyjet wollten am Sonntag Turkish Airlines und Qatar Airways Passagiere im Terminal 1 begrüßen. Im Laufe der Woche folgen weitere Umzüge. Als letzte zieht die Lufthansa-Gruppe nach Schönefeld um, bevor am 8. November der Flughafen Tegel geschlossen wird.

Zunächst nutzen die Maschinen die Start- und Landebahn des alten Flughafens Schönefeld, die Teil des BER ist. Die neu gebaute Start- und Landebahn Süd geht am Mittwoch in Betrieb. Dann gilt der neue Flughafen im Sinne der Planfeststellung als in Betrieb genommen.

"In wenigen Tagen wird der gesamte Flugverkehr in Berlin und Brandenburg am neuen Airport konzentriert sein", teilte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Sonntag mit. "Der BER bietet eine moderne Infrastruktur mit internationalem Standard und ist damit für neue Verbindungen zu allen Kontinenten gerüstet, wenn die Corona-Krise überwunden ist."

Ursprünglicher Eröffnungstermin 2011 geplant

Berlin und Brandenburg haben lange auf diesen Moment gewartet. Ursprünglich sollte der BER schon 2011 in Betrieb gehen. Der Bau war aber geprägt von Planungsfehlern, technischen Problemen und Baumängeln. Sechsmal wurde die Eröffnung verschoben. Die Kosten für den Bau und den Schallschutz der Anwohner verdreifachten sich auf rund sechs Milliarden Euro.

Die drei Terminals des BER bieten Platz für bis zu 41 Millionen Fluggäste im Jahr. Damit wäre Berlin der drittgrößte Flughafen in Deutschland nach Frankfurt und München. In diesem Jahr werden es wegen der Corona-Krise aber voraussichtlich nur ungefähr 10 Millionen Fluggäste werden.

Sendung: Radioeins, 01.11.2020, 8 Uhr

77 Kommentare

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  1. 77.

    Stolpe hieß der Mann und wurde von Diepgen und Wissmann (beide cDU) über den Tisch gezogen. Stolpe wollte Sperenberg wie alle Experten geraten haben und Diepgen und Wissmann haben Stolpe mit der Finanzierung erpresst.

    Außerdem wollte man im damaligen Verkehrminiterium unter Leitung Wissmanns keine Konkurrenz zu FFM und vor allem München. Das wußte der damalige Staatssekretär Knittel (cSU) zu verhindern.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bau_des_Flughafens_Berlin_Brandenburg#Standortwahl

  2. 76.

    Stolpe hieß der Mann und wurde von Diepgen und Wissmann (beide cDU) über den Tisch gezogen. Stolpe wollte Sperenberg wie alle Experten geraten haben und Diepgen und Wissmann haben Stolpe mit der Finanzierung erpresst.

    Außerdem wollte man im damaligen Verkehrminiterium unter Leitung Wissmanns keine Konkurrenz zu FFM und vor allem München. Das wußte der damalige Staatssekretär Knittel (cSU) zu verhindern.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bau_des_Flughafens_Berlin_Brandenburg#Standortwahl

  3. 75.

    London ist ein nationales und internationales Luftdrehkreuz. Der BER ist ein ostdeutscher Provinzflughafen mit internationalen Flair um den ostdeutschen Minderwertigkeitskomplex ein wenig entgegenzuwirken.

    Raten sie doch mal warum Diepgen und Wissmann sich entgegen aller Expertisen von Fachleuten für Schönefeld entschieden haben? Man wollte die ostdeutsche Seele streicheln und vor allem keine Konkurrenz für FFM und München!

  4. 74.

    Sie haben Recht. Auch ich kann mich noch an die Diskussion um Sperenberg erinnern. Es war glaube ich noch vor Platzeck. Sperenberg hätte zahlreiche Vorteile gehabt, auch finanzielle, da der gesamte Bereich Wünsdorf-Sperenberg eine landeseigene Liegenschaft ist, die sich in einer ländlichen Umgebung befindet. Schon alleine der Schallschutz hätte eine zu vernachlässigende Größe gespielt.
    Jetzt aufflammende Diskussionen zu eventuellen Baugrundproblemen sind Unfug. Ich kenne diesen Bereich aus beruflichen Gründen persönlich. Es befand sich dort ein intensiv genutzter Militärflugplatz der Russen. Bei ihrem Abzug sind dort die größten Transportmaschinen der Welt gelandet, mit denen Offiziere ihren Hausstand samt gekauftem Gebrauchtwagen nach Hause gebracht hatten.
    Die geplante Magnetschwebebahn wäre mit 30‘ Fahrtzeit ab Berlin eine zumutbare und günstige Anbindung gewesen. Die Projekte soll es noch geben. Vielleicht haben sie irgendwann wieder Bedeutung.

  5. 73.

    "Ostdeutschland ist ein Schimpfwort aus der Zeit des kalten Krieges. "
    Also das habe ich selbst als West-Berlinerin zu Zeiten der Mauer nicht gehört und ich bin mir sehr sicher,dass Herr Lütke Daldrup die Bezeichnung der Region nicht negativ gemeint hat. Da schließe ich mich auch etlichen anderen Kommentaren hier an.
    Und mal ganz ehrlich, wenn es keine anderen Probleme.gibt,gehts Ost/West/ Nord und Süd doch eigentlich ziemlich gut :-)

  6. 72.
    Antwort auf [Super-Sarkasto] vom 02.11.2020 um 12:27

    Es gibt Länder, wo was los is
    Es gibt Länder, wo richtig was los ist, und es gibt
    Brandenburg, Brandenburg

  7. 71.

    "Ostdeutschland ist ein Schimpfwort aus der Zeit des kalten Krieges. Ein verantwortlicher Politiker oder Manager, der im Auftrag der Bundesregierung unterwegs ist, sollte das wissen."

    Offensichtlich haben sie den kalten Krieg nicht miterlebt. Revisionisten haben immer gerne und tun es immer noch (MDR) von "Mitteldeutschland" gesprochen, die Springerpresse von "Ostzone" oder haben DDR grundsätzlich "DDR". geschrieben.

    Von Ostdeutschland haben also eher diejenigen gesprochen die eher neutral über die DDR gesprochen haben. Ihr merkwürdiger Kommentar ist also Ausdruck ihres Minderwertigkeitskomplexes, den viele Ostdeutsche bis heute pflegen und was Herr Daltrup mit einem Laib Brot zu tun haben sollte ist mir auch nicht begreiflich.

    It's not a Trick, it's a Zoni?

  8. 70.

    " Das zweite Problem besteht darin, dass so eine Großstadt wächst. Auch wenn die Stadtgrenze in 10 Jahren noch existiert, werden sich Ballungsräumen entwickeln. Es gibt jetzt schon im westlichen Bereich von Berlin Ansätze. Irgendwann ist er dann wieder vergleichbar zu Tegel "

    Dieses Problem ist aber bereits Mitte der 90siger entstanden als man sich trotz aussagekräftiger Gutachten gegen Schönefeld dann doch für Schönefeld entschieden hatte und nicht etwa für Sperenberg . Das kann man auch in anderen Städten sehen z.b. London Heathrow der 1946 noch vor den Toren der Stadt eröffnet wurde und heute mitten im Stadtgebiet liegt . Allerdings hatten man ja in den 90sigern schon die Erfahrungen aus anderen Städten in der Welt und hätte eigentlich schlauer sein sollen . Aber jetzt ist es nun mal wie es ist und wir alle müssen das beste daraus machen .

  9. 69.

    Es bedarf keines neuen Themas bevor die Summe der tatsächlichen Probleme nicht ermittelt wurde. Es wurde mehrfach öffentlich auf die erfolgte Reduzierung der Planungsgröße für Passagiere verwiesen und darauf, dass Experten (nicht sie und ich) einschätzen, dass er zu klein sein wird. Nicht unter den Leerlaufbedingungen von Corona sondern später.
    Der Berliner Flughafen ist jetzt außerhalb, was auch richtig ist. Flughäfen bergen immer ein gewisses Risiko in sich, was die Begründung liefert. Die Frage ist vielmehr, ist der BER weit genug außerhalb?
    Hier sehe ich zwei Probleme:
    Wer sich die Flugschneisen ansieht hat ein mulmiges Gefühl. So ein Ding kann auch mal runter fallen, ganz trivial gesprochen.
    Das zweite Problem besteht darin, dass so eine Großstadt wächst. Auch wenn die Stadtgrenze in 10 Jahren noch existiert, werden sich Ballungsräumen entwickeln. Es gibt jetzt schon im westlichen Bereich von Berlin Ansätze. Irgendwann ist er dann wieder vergleichbar zu Tegel.

  10. 68.

    ... Zumal es ja auch noch eine Erweiterungsoption (Also Bau eines weiteren Gebäudes) gibt, falls es doch mal eng werden sollte.

  11. 67.

    das Wort hat sich im Sprachgebrauch eben verändert, vielleicht lesen Sie mal den Wikipediaeintrag. Es ist ein Tagesschau-konformer Begriff, er wird politisch gesehen "als Zeichen eines natürlichen Prozesses des Zusammenwachsens von ehemals zwei Staaten gesehen" (Zusammenwachsen, nicht Spalten!), grob geographisch gesehen für das ORB-Sendegebiet verwendet -- na ja, und die ODEG wird sich jetzt auch nicht umbenennen. Die Bedeutung hat sich gewandelt, und der Begriff ist gängig und wird Ihnen sicher noch oft über den Weg laufen. Deswegen wäre es vielleicht gut, wenn Sie es schaffen könnten, Ihre Wut darüber abzulegen. Es lebt sich einfach leichter. (Übrigens habe ich das Einheitsjubiläum jetzt nicht so eng verfolgt, gehe aber mal schwer davon aus, dass dort auch im offiziellen Rahmen das Wort vielleicht mal gefallen sein könnte.)

  12. 66.
    Antwort auf [Realisto] vom 02.11.2020 um 12:31

    Wer sich mit deutscher Geschichte ein wenig auskennt, kann erahnen, warum in Großbritannien die zwei größten Flughafen in der Nähe der Hauptstadt zu finden sind, in der Bundesrepublik aber Frankfurt und München von größerer Bedeutung sind sowie Düsseldorf und Berlin auch eine gewisse Bedeutung erlangt haben. In Großbritannien, aber auch in Frankreich konzentriert sich alles auf die Hauptstadtregion, die Bundesrepublik ist wesentlich föderaler aufgestellt.

  13. 65.

    Ich habe in der Schule gelernt, dass man in der Bundesrepublik den Begriff "DDR" tunlichst vermied, um diese bloß nicht anzuerkennen, und dass man sich auch in der DDR mit der Anerkennung der Bundesrepublik schwer tat: "Westdeutschland, Deutsche Bundesrepublik" und später "BRD", eine Abkürzung, die nie im Westen offiziell verwendet wurde, hieß es stattdessen.
    Also, ich habe jetzt extra nochmal Ostdeutschland gegoogelt. Es gibt einen Wikipediaeintrag, der besagt, dass früher Ostdeutschland die deutschen Ostgebiete bezeichnete und später in der westdeustschen Presse eben gesagt wurde, um den Begriff DDR zu vermeiden, analog zu Westdeutschland also. So gesehen war ja wohl eher "DDR" das "böse", im Westen verpönte Wort. Sie empfinden es so, dass, wenn Sie "Ostdeutschland " hören, Sie an den Behelfsbegriff aus Mauerzeiten, mit dem ja eigentlich die DDR gemeint war, denken müssen. Und sind deshalb empört und verletzt. Das verstehe ich, aber (geht gleich weiter)

  14. 64.

    Ich bin sehr gut informiert über den BER und ich kann auch nicht erkennen was Ihre Aussage über Passagiere und Größe des Airports mit meinen bisherigen Kommentaren zu tun haben soll !!?? Wo habe ich was von Groß und Gewaltig geschrieben ?? Mit Größe und Bevölkerungszahl ist und war das Land NRW gemeint was aber auch eigentlich jeder erkennen müsste . Es ging in meinen Kommentaren um die Bedeutung von Flughäfen in einer Region bzw. für eine Region und den Begriff Ostdeutschland und das habe ich versucht zu erklären . Wenn wir uns aber darüber unterhalten wollen ob der BER zu klein oder zu groß ist sollten wir ein neues Thema aufmachen und dort weiter diskutieren . Im übrigen sehe ich persönlich mit oder ohne Corona in den nächsten Jahren keinen dramatischen Engpass was die Zahl der Passagiere nach oben angeht .

  15. 63.

    Wenn sie sich nur ein klein wenig informieren würden wüssten sie, dass der BER durch Experten bereits jetzt als zu klein eingeschätzt wird. Man hat wohl aus Kostengründen die Planungsgröße der Passagierzahlen um über 8 Mill. nach unten korrigiert. Das ist auch der Grund, warum der alte SXF nicht stillgelegt wurde. Es wird trotzdem nicht reichen. Also erzählen sie hier nichts von groß, gewaltig und Ausstrahlungskraft.

  16. 62.

    Also langsam werde ich ungeduldig. Nochmal und ganz langsam zum mitschreiben.

    Ostdeutschland ist ein Schimpfwort aus der Zeit des kalten Krieges. Ein verantwortlicher Politiker oder Manager, der im Auftrag der Bundesregierung unterwegs ist, sollte das wissen.

    Wir leben in einer Zeit der politischen Korrektheit. Der Mohrenkopf darf nicht mehr Mohrenkopf genannt werden, obwohl ich das über sechs Jahrzehnte gemacht habe. Die Zigeunersoße ebenfalls.
    In Berlin werden Straßen umbenannt, was sie eigentlich wissen sollten. Der rbb hat berichtet. Denkmale von führenden Persönlichkeiten werden in den USA und UK vom Sockel geholt usw.

    Und jetzt nochmal und man sollte sich das hinter die Ohren schreiben, da es nicht verhandelbar ist:

    ES GIBT KEIN OSTDEUTSCHLAND MEHR IM OFFIZIELLEN SPRACHGEBRAUCH BEI POLITISCH HOCHKARÄTIGEN VERANSTALTUNG UND UNTER ANWESENHEIT DER POLITPROMINENZ.

    Herr Lütke Daldrup sollte sich dafür entschuldigen, sofern er auch nur einen Funken Ehre im Laib hat.

  17. 61.

    Man kann aber auch alles schwarz sehen. Habe es auch, wie viele andere hier, so verstanden, dass gemeint war, endlich hat der Osten Deutschlands auch einen Flughafen, der im Interkontbereich mithalten kann (Es zumindest technisch und baulich könnte). Was München im Süden, Düsseldorf im Westen und Frankfurt/ Main im dazwischenliegenden Bereich, ist der BER nun für den Osten und ganz Ostdeutschland, wo man so was bisher vergebens sucht. Aber mal eine Frage, warum regt Sie das denn eigentlich so auf? Auch politisch wird doch, z.B. wenn es um Gehälter und Zahlungsgefälle geht, von Ost u. West gesprochen, neuen und alten Ländern. Das sind einfach historisch bedingte und gesellschaftliche Realitäten. Von DDR oder so redet ja keiner, Marke: "Endlch ist die DDR in der Lage, mit dem Westen mitzuhalten." Und selbst wenn man sagen würde, endlich haben wir auch einen bedeutenden Interkontflughafen in den neuen Bundesländern, wäre es sachlich korrekt formuliert. Das wertet die Menschen doch nicht.

  18. 60.

    Wenn im Flughafengebäude Alkohol "to take away" ausgeschenkt werden darf, warum dann nicht in Berlin an der Kneipentür ? - Weil beim Flughafen Einweg-Bambusgläser verwendet werden ?

  19. 58.

    Sie drehen sich im Kreis, merken sie das nicht selber?

    Michael hat ihnen erklärt "Ich würde mir echt bescheuert vorkommen, wenn ich mich in der Firma abmelde mit "Ich fahre jetzt zum Flughafen nach Westdeutschland", oder? Nun seid mal ehrlich."
    Man sagt: "Ich fahre nach Düsseldorf zum Flughafen," Genauso selbstverständlich sollte es sein zu sagen "Ich fahre nach Schönefeld zum Flughafen".

    Man kann heute einen Flughafen keiner "Region zuordnen". Das ist Unfug! In Zeiten wo Airlines und damit auch Linien auf die Flughäfen Deutschlands verteilt sind ist Airline und Flugziel entscheidend dafür, von wo der Abflug erfolgt.

    Sämtliche Versuche jetzt noch weitere Argumente an den Haaren herbeizuziehen sind deshalb ganz einfach quatsch.
    Er hat eine unbedachte Äußerung gemacht und die kann man nicht schön reden, auch wenn man sich noch so viel Mühe gibt.

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