Symbolbild: Klimawandel
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Video: rbb|24 | 08.04.2019 | Bild: dpa/imago|Grafik: rbb|24/Mitya

rbb|24-Datenauswertung - Klimawandel: Das erwartet Berlin und Brandenburg bis 2100

Hitze, Dürre, extreme Regenfälle: Das Klima in Berlin und Brandenburg hat sich bereits deutlich geändert. rbb|24 zeigt jetzt in einer Datenauswertung, welche drastischen Folgen in Zukunft auf uns zukommen könnten - dass Klimaschutz aber noch helfen kann.

Es ist kein Zufall, dass derzeit hunderttausende Kinder und Jugendliche gegen den Klimawandel auf die Straße gehen. Klimaforscher rechnen damit, dass gerade die heute 10- bis 20-Jährigen von den Folgen einer starken Erderwärmung mit voller Härte getroffen würden: von extremer Hitze, Dürren oder heftigen Unwettern. Dass mit solchen Phänomenen nicht zu spaßen ist, haben die Berliner und Brandenburger in den vergangenen Jahren zu spüren bekommen, etwa beim Starkregen 2017 oder im Dürresommer 2018.

Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Brandenburgischen Landesamtes für Umwelt (LfU), die rbb|24 ausgewertet hat, belegen: Auch in Berlin und Brandenburg ist der Klimawandel bereits in vollem Gange. Und Forscher erwarten bei anhaltender Klimaerwärmung nochmals eine deutliche Zunahme der Wetterextreme. Aber die Daten zeigen auch: Es gibt durchaus noch Handlungsspielraum.

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Historische Messwerte des DWD dokumentieren die bisherige Erwärmung: Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 ist die Jahresmitteltemperatur in der Region bereits um rund ein Grad gestiegen. Die folgende Grafik zeigt die Werte für die einzelnen Jahre.

Wählen Sie eine Region aus - über das Dropdown oder per Klick auf die Karte, um entsprechende Daten zu erhalten. Die Auswahl gilt dann für weitere Grafiken unten im Text. Ohne Auswahl sehen Sie die Daten für die gesamte Region Berlin-Brandenburg. Die folgende Karte zeigt Ihnen die Jahresmitteltemperaturen im Stil der "Wärmestreifen" des britischen Klimawissenschaftlers Ed Hawkins.

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Die Häufung heißer Jahre in den letzten drei Jahrzehnten ist augenfällig - und alarmierend. Denn die vergleichsweise schnelle Erwärmung ist gefährlich für viele Lebewesen, die sich so rasch nicht anpassen können. Tier- und Pflanzenarten drohen auszusterben, der Mensch muss mit Hitzestress, Ernteausfällen und Trinkwasserknappheit rechnen. Auch die Ökosysteme der Ozeane leiden. Wenn das Eis der Pole und Gletscher schmilzt, steigt zudem der Meeresspiegel.

Die Klimakonferenz in Paris mahnte 2015: Nur eine Erderwärmung um deutlich weniger als zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Wert könnte die Risiken durch die Klimaveränderungen erheblich verringern - besser noch unter 1,5 Grad. Aber: Menschliche Aktivitäten haben bereits rund ein Grad globale Erwärmung verursacht, wie der Weltklimarat im vergangenen Jahr feststellte. In Berlin-Brandenburg lag die Mitteltemperatur laut DWD im Zeitraum 1981-2010 bei etwa 9,3 Grad Celsius und damit ebenfalls rund ein Grad über dem vorindustriellen Niveau.

"Weiter so" - oder deutlich mehr Klimaschutz?

Damit bleibt nur wenig Spielraum - aber es gibt ihn, wie Berechnungen des Landesamtes für Umwelt Brandenburg (LfU) zeigen. Deren Klimaprojektionen für die nahe und ferne Zukunft machen sichtbar, wie groß der Unterschied zwischen einem "Weiter so" beim Treibhausgas-Ausstoß wäre - und einer deutlichen Reduzierung durch verstärkten Klimaschutz. Denn zusätzliche Treibhausgase, allen voran CO2, heizen die Erde auf.

Der Zeitraum für die nahe Zukunft, den das LfU betrachtet hat, ist 2021-2050. Er erstreckt sich, wie in der Klimaforschung üblich, über 30 Jahre. Der zweite Zeitraum umfasst die Jahre 2071-2100. Für diese beiden Abschnitte in der Zukunft wurden zwei Szenarien durchgespielt.

Szenario 1: Die Menschen bemühen sich um mehr Klimaschutz. Die Treibhausemissionen beginnen schon sehr bald zu sinken - bis 2100 auf Null.  

Szenario 2: Die Emissionen steigen "weiter so" wie bisher ungebremst. Als Vergleichswerte dienen den LfU-Wissenschaftlern Daten aus dem Zeitraum 1971-2000.

So entwickelt sich den Berechnungen zufolge die Lufttemperatur in der Region im Mittel:

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Das LfU hat auch berechnet, wie sich die jeweilige Erwärmung in der Region im Detail auswirken könnte. Besonders starke Veränderungen zeigen sich in den Zahlen für kalte und heiße Tage.

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Eine Kalt-Warm-Verschiebung ändert voraussichtlich auch die Vegetationszeit, also die Zeit des Pflanzenwachstums. Lag diese im Vergleichszeitraum noch durchschnittlich zwischen 18. März bis 1. November, könnte sie sich bei einem "Weiter so" gegen Ende des Jahrhunderts vom 4. Februar bis 23. November erstrecken. Das wäre ein Unterschied von neun Wochen.

Brütende Hitze an immer mehr Tagen

Auch die Zahl der besonders heißen Tage - mit Temperaturen über 35 Grad - dürfte sich erhöhen. Die Region könnte sogar Tage mit mehr als 40 Grad bekommen, was es bisher so nicht gab. Eine derartige Hitze belastet aber den menschlichen Organismus stark, der sich immer auf ungefähr 37 Grad halten muss. Es gibt Berechnungen, wonach in Deutschland pro ein Grad Temperaturanstieg die hitzebedingten Todesfälle bis zu sechs Prozent steigen könnten. "Dies entspräche über 5.000 zusätzlichen Sterbefällen pro Jahr durch Hitze bereits bis Mitte dieses Jahrhunderts", heißt es beim Bundesumweltamt.

Besonders schlimm wird es, wenn der Körper selbst in der Ruhephase nicht "runterkommen" kann, weil es nachts nicht richtig abkühlt - in Tropennächten. Solche Nächte könnten vor allem in Berlin künftig deutlich häufiger vorkommen.

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Mehr Niederschlag im Winter

Bei den Niederschlägen wird sich der Klimawandel ebenfalls bemerkbar machen - allerdings weniger in der Menge, was nach dem Dürresommer 2018 und dem trockenen Winter überraschen dürfte. Den Berechnungen zufolge sinkt die jährliche Niederschlagsmenge zunächst nicht, sondern steigt geringfügig - in beiden Szenarien. Mit verstärktem Klimaschutz würde die Niederschlagsmenge zum Jahrhundertende dann wieder auf das alte Niveau fallen, während ein "Weiter so" einen weiteren leichten Anstieg brächte.

Der Knackpunkt beim Thema Niederschläge liegt allerdings nicht in der Menge, sondern der Verteilung: So erwarten die Klimaforscher für den Sommer mehr und längere Trockenphasen, der Jahresniederschlag fällt den Berechnungen zufolge zunehmend im Winter. Grund sind nach Angaben des Potsdamer Klimaforschers Peter Hoffmann veränderte Wetterlagen und ein größerer Atlantik-Einfluss.

Dazu kommt, dass der Niederschlag den Berechnungen zufolge wohl "geballter" fällt. Vergleicht man die historischen Durchschnittswerte mit denen aus dem "Weiter so"-Szenario für Ende des Jahrhunderts, zeigt sich folgendes Bild: Es gibt etwas weniger Niederschlagstage (minus 4 Prozent), dazu eine größere Anzahl längerer Trockenperioden (plus 7,6 Prozent). Die gleiche Menge Niederschlag (oder sogar etwas mehr) müsste also in einem verkürzten Zeitraum fallen - Extremniederschläge würden entsprechend häufiger.

Diese Kombination - aus mehr winterlichen und mehr extremen Niederschlägen - hat gleich mehrere Haken: Viel Wasser kommt gerade dann, wenn Pflanzen wenig Wasser brauchen. Trocknet der Boden zudem über einen längeren Zeitraum aus, kann er plötzlich kommende große Regenmengen nur schwer aufnehmen - das Wasser fließt ab. Es kann, gerade im Winter zu Überschwemmungen kommen.

Im Sommer wiederum haben die Pflanzen Probleme mit längeren Dürreperioden. Feldfrüchte verdorren. Wälder trocknen aus, die Brandgefahr steigt. Seen und Flüssen geht das Wasser aus, auch weil es bei steigenden Temperaturen schneller verdunstet.

Berlin-Brandenburg - eine verwundbare Region

Hitze- und Niederschlagsextreme - für das landwirtschaftlich geprägte Brandenburg, das schon jetzt vergleichsweise arm an Niederschlägen ist, könnte das fatale Folgen haben. Und auch für die Großstadt Berlin, wo große Flächen versiegelt sind.

Die Region Berlin-Brandenburg sei eine der "am stärksten verwundbaren Gebiete Deutschlands", bilanziert das LfU mit Blick auf die derzeitigen klimatischen Gegebenheiten und den erwarteten Klimawandel. Angesichts dieser Perspektive könnte so mancher Ältere vielleicht auf den Zeitfaktor setzen. 2100 sei ja noch lang hin, hieß es oft in Gesprächen zu dieser Datenauswertung: "Ist mir doch egal, ob es so kommt: Da bin ich eh schon tot."

Die demonstrierenden Schülerinnen und Schüler aus dem Jahr 2019 dürften das anders sehen.

Projektbeteiligte

Text: Friederike Steinberg

Redaktion: Judith Rhode, Gabi May 

Konzept und Projektmanagement: Götz Gringmuth-Dallmer

Daten und Programmierung: Arne Schlüter

Design und Programmierung: Manuel Reich

Grafik: Mitya Churikov, Neele Westphal

Kommentar

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89 Kommentare

  1. 89.

    foolsgardenBerlinMittwoch, 26.06.2019 | 18:33 Uhr - hat das schon ganz gut zusammengefasst. Die Ignoranz gegenüber der - im Vergleich zu früheren Klimaveränderungen, die über Jahrtausende liefen und Lebewesen Anpassungen ermöglichten - menschengemachten "Klima-Dynamik" schockiert. Die recht eindeutige Forschungslage sollte gerade Berlinern und Brandenburgern den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Aber wenn man den eigenen Lebensstil nicht zu reflektieren, zu hinterfragen und zu verändern imstande muss man natürlich leugnen, verunglimpfen und so weitermachen wie bisher, aber letztlich eben auch die Quittung nehmen. Der Klimawandel ist, nicht nur im Handeln der Menschen in der Region, noch nicht ansatzweise angekommen. Stattdessen werden immer mehr SUV's gekauft, der Straßenverkehr staut sich wie eh und je, Renner sind weitere Energiefresser wie Ventilatoren und Klimaanlagen, das Zeigen mit dem Finger auf die anderen in Polen und anderen Ländern gehört zum Re­per­toire. Unglaublich!

  2. 88.

    Die Jahresmitteltemperatur in New York liegt glaub ich bei 16 oder 17 Grad. Vlt. kann der rbb mal Vergleichszahlen liefern. Da haben wir noch einen weiten Weg. Und in New York leben die Menschen noch.

  3. 87.

    Die wissenschaftlichen Prognosen sind erschreckend. Natürlich geht es nicht darum, einzelne Wetterphänomene wichtiger zu nehmen, als sie tatsächlich "mit Ausreißern" sind. Es geht um einen Klimatrend der von Menschen gemacht ist. Wenn ich mir vorstelle, dass es ggf. zukünftig (meine Kinder werden das miterleben) eine Vegetationsdauer von Februar bis November gibt - fährt mir ein großer Schauer über den Rücken. Womöglich gibt es dann nur noch 2 Jahreszeiten. Ein Wetterverhältnis von 1/3 in puncto Wintertage bis 2100 wäre nicht nur menschlich verheerend, sondern auch für die gesamte Flora und Fauna.

    Nicht weniger erschreckend sind die Kommentare zu dem Artikel. Viel Behauptung, wenig Belege - aber vor allem viel viel Negierung und Wegdrängen. Es werden Äpfel mit Birnen verglichen und am Ende weiß der Otto-Normal-Kommentator natürlich besser Bescheid als die besten Forscher aller Länder zusammen. Immerhin kommt der Witz nicht zu kurz: denn Besserwisser sind natürlich nur die anderen..

  4. 86.

    Bitte alles neu berechnen unter dem Aspekt der CO 2 Steuer. Denn dann wird alles gut. Diese Hysterie ist auch menschengemacht.. Wir vergessen darüber alle anderen Probleme (EU, Brexit, Infrastruktur, Flüchtlinge, Wohnen usw...).

  5. 85.

    2100 kommt die nächste Eiszeit oder auch nicht, Grönland heißt nicht umsonst grünes land. Der Mensch hat keinen Einfluss. Man will uns nur abzocken mit E- und Öko-Produkten.

  6. 83.

    Der Artikel ist von April 2019. Das war vor 2 Monaten und ist eine sehr große exklusive Datenstudie. Die stellen wir dazu, weil es um Wetter/Klima geht und interessant für den einen oder anderen User sein könnte, der sich für Wetter/Klima interessiert.

  7. 82.

    Der Artikel ist uralt... Warum holt Ihr den jetzt nach Vorne? rbb, bitte etwas mehr Sachlichkeit und weniger Boulevard täte Eich gut. Das erinnert an die Boluevardpresse, die dann verstaubte Artikel aus dem Keller holen, wenn sie damit Stimmung machen können.

  8. 81.

    Kaum regnet es mal, wird gleich die Klima-Hysterie geschürt.
    Ja, ich habe verstanden! Früher war Wetter noch Wetter und selbst Radioeins, "das Radio für Erwachsene", entblödet sich nicht, eben die Erwachsenen als "alte weiße Männer " zu denunzieren, indem Kinder der, die sich beim "Freitag for Future" organisieren, ihre Eltern, ihre Verwandten, Oma und Opas zu diskreditieren.
    Eine unerträgliche Entwicklung.

  9. 80.

    Kaum regnet es mal, wird gleich die Klima-Hysterie geschürt.
    Ja, ich habe verstanden! Früher war Wetter noch Wetter und selbst Radioeins, "das Radio für Erwachsene", entblödet sich nicht, eben die Erwachsenen als "alte weiße Männer " zu denunzieren, indem Kinder der, die sich beim "Freyday for Future" organisieren, ihre Eltern, ihre Verwandten, Oma und Opas zu diskreditieren.
    Eine unerträgliche Entwicklung.

  10. 79.

    um es mal radikal zu sagen: mit der Einstellung mancher Umweltschützer hätte der Mensch nie das Feuermachen erfunden.... Demonstriert nicht, schaut nicht, was alles verboten werden soll, sondern forscht und entwickelt. Wir müssen nicht etwas stoppen, sondern Lösungen finden, um fortschrittlichere Methoden für alles zu haben. Der Elektroantrieb ist doch auch in der jetzigen Form nur eine Übergangslösung.

  11. 78.

    Der natürliche Wandel den Sie beschreiben vollzieht sich normalerweise in Jahrtausenden, der menschengetriebenen Klimawandel, den wir jetzt erleben vollzieht sich allerdings in Jahrzehnten mit katastrophalen Folgen, wie ja jetzt schon zu sehen ist. Es geht übrigens nicht darum irgendwelche statischen Werte zu erfüllen, es geht darum, den menschengemachten Einfluß auf das Erdklima zu verringern.

  12. 77.

    Wir befinden uns zurzeit in einem Kaltzeitalter, denn die Pole sind vergletschert. In dieser Phase gibt es Zwischenphasen, die Glaziale (Kaltzeiten) und Interglaziale (Warmzeiten) genannt werden. Diese werden wiederum in Kaltphasen (Stadiale) und Warmphasen (Interstadiale) unterteilt.
    "Klimaschützer"...die wollen das Klima...also den Wandel...stoppen...die wollen die Temperatur auf nicht mehr als 2 Grad ansteigen lassen...die wollen keine Wärme, keine Hitze...seit neuesten auch keine Kälte....die sog. Klimaschützer wollen einen STATISCHEN WERT aus dem Klima machen...dem Klima also seinen Wandel nehmen.

  13. 76.

    Man will hierzulande einfach nur abzocken und ist auf Wählerfang, mit Vernunftwillen hat das nichts zu tun.

  14. 75.

    Nicht nur in Polen.... Auch andere Länder setzen auf Kernenergie. Diese ist emissionsarm. Aber Deutsche sind wegen allem besorgt und immer in Angst. Dafür erklären wir gerne der restlichen Welt, wie es gemacht werden soll.

  15. 74.

    Das Ende einer periodischen Eiszeit kann man nicht beeinflussen.

  16. 73.

    genau--werde mich auch nicht 2100 davon überzeugen können, glaube ich --bin Jahrgang 1937
    und das Beispiel POLEN---beispielhaft---

  17. 72.

    Das eigentliche Problem besteht darin, dass dem Thema nicht mittels einer Jahresmitteltemperatur bei zu kommen ist. Diese aus verschiedenen Faktoren aggregierte Zahl sagt rein gar nichts aus. Sie hat den gleichen Wert wie die Aussage, dass das Durchschnittseinkommen der Brandenburger bei X Euro und die Durchschnittsmieten bei Y Euro liegen. Auch werden wohl die Wenigsten die reale Chance haben, sich 2100 davon überzeugen zu können, wie sich denn das Klima nun wirklich entwickelte. Auch verwundert mich, dass in unserem Nachbarland Polen dieses Thema kaum Beachtung findet. Anstelle dessen Polen auf Atomstrom wie Kohleverstromung setzt. Mit Gryfino und Gdansk gibt es ja in Polen gleich zwei AKW Projekte. Vielleicht auch deshalb, weil man diesen Atomstrom dann mangels Masse sehr gut nach Deutschland verkaufen kann?

  18. 71.

    was soll Besserwisserei hier heißen, Tom? dass jemand sich Daten anschaut und Schlüsse daraus zieht?
    Der Atomstrom aus Frankreich entwertet nicht die gesamte Klima-Debatte, nur weil du zu faul bist, das Thema anzuschauen. Nur als Beispiel.

  19. 70.

    Da ist es wieder... die deutsche Besserwisserei... Sinnlos. Deutschland spielt immer den Moralapostel. Bezieht dann aber Atomstrom aus Frankreich. Nur als Beispiel.

  20. 69.

    Na ich guck mir das 2100 genau an, ob das hier so stimmte.

  21. 68.

    Gerne kannst du dich um einen Studienplatz an der Uni Potsdam im Studiengang Geowissenschaften bewerben. Wir befassen uns da intensiv mit den Grundlagen des Klimas und schauen auch durch eigene Forschungsarbeiten in die Vergangenheit um den Kollegen, die für Prognosen zuständig sind eine fundierte Basis ihrer Berechnungen zu liefern.
    Im Rahmen dieses Studiums erlenst du die physikalischen und chemischen Grundlagen des Systems Klima, lernst historische Daten auszuwerten, sie auf Signifikanz und Korrektheit zu prüfen, diskutierst die Ergebnisse mit Fachkollegen und kannst dich auch auf ganz spezielle Teilbereiche der Klimatologie konzentrieren und darin sogar selbst einen Beitrag leisten in Form einer Abschlussarbeit. Über die gemeinsam berufenen Professuren mit dem GFZ, PIK und AWI bist du natürlich auch hatnah an den aktuellen Forschungsergebnissen dran und hast z.B. die Freiheit eine Vorlesung bei Herrn Rahmstorf zu besuchen.

  22. 67.

    Soll mich jetzt die niedrige Zahl der Konzentration davon überzeugen, dass es vernachlässigbar ist?
    Jeder, der hier meint CO2 sei von untergeordneter Rolle und das Thema lobbybetrieben und auch jeder, der Wetter nicht von Klima unterscheiden kann, sollte sich wirklich mal dieses Video ansehen:
    https://www.youtube.com/watch?v=w4O4jK-lZrI
    Mathematikprofessor erklärt Klimamodelle und Umwelteffekte auf das Klima sowie wirklich anschauliche Zahlen und Vergleiche zu vorangegangenen Jahrtausenden.

  23. 66.

    Hört sich jetzt bestimmt gleich wieder besserwisserisch an: einfach naiv von der entsprechenden Person aus Frankreich. Vor ein paar Jahren haben sie uns noch für Mülltrennung und Umweltschutz bewundert. Jetzt scheint, die Stichprobe ist ja nicht groß ;), es andersherum zu sein. Wenn ich jetzt "einfach mal lebe" - wie ergeht es dann meinen Kindern in ein paar Jahren? Werden sie gesundheitliche Probleme mit der Hitze bekommen? Die möglichen Beispiele sind unendlich... das nennt man wohl vorrausschauendes Denken. Habe selber ein paar Jahre in Frankreich verbracht und kann manchmal die Mentalität unserer Nachbarn nicht nachvollziehen... Ich wünsche mir mehr Altruismus beim Homo sapiens. Auch mit Rücksicht und Verzicht kann man doch eigentlich auch gut leben. Verstehe nicht, warum Klimaschutz mich an irgendwas hindern sollte... Es gibt Menschen, die machen sich eben mehr Gedanken. Vielleicht auch zum Wohle anderer.

  24. 65.

    Gibt es die Klimastreifen der Jahresmitteltemperatur für Berlin/Brandenburg oder sogar Potsdam auch als Prognose bis 2050 mit worst case / best case Szenario?

  25. 64.

    Wem nutzt die Klimaauffassung die z.Zt. modern? CO2 kommt zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vor – Menschen tragen dazu 3 Prozent bei.
    Das sind also 0,00114 Prozent in der Atmosphäre. Wer verdient an Was? Die Erderwärmung ist da, wann wird realistisch geforscht woran das liegt (Versiegelung der Flächen, Abholzung der Bäume, Überbevölkerung und und ...) Veränderung des Sonneneinflußes.

  26. 63.

    Bei der ganzen Auswertungen fehlen die größten Umweltverschutzer und von denen ist in keiner Studie die rede!!!

    ES gibt immer mehr Kreuzfahrtschiffe aber sie blasen den meisten dreck in die Luft ohne das die dazugehörigen Studien jemals irgendwo mit erwähnt werden, weil keiner sieht sie.......

  27. 62.

    Das Thema ist eben zumindest in Deutschland und speziell in Berlin populär. Neulich fragte mich ein Franzose, warum die Deutschen immer so besserwisserisch sein müssen und humorfrei sind. Umweltschutz ist in Frankreich nicht das große Thema. Wir sollten doch auch mal leben ...

  28. 61.

    "Das Klima hat sich schon immer verändert:" https://xkcd.com/1732/

  29. 60.

    Sie sind wenigstens ehrlich. Das ist mir persönlich lieber als die Zeitgenossen, die ihre Ignoranz mit hunderten Entschuldigungen bemänteln.

  30. 59.

    so langsam geht mir das Thema auf den Keks. Und ich habe keine Lust mehr, mich darum zu kümmern. Ich ignoriere es jetzt einfach und bin dann eben manchmal eine Umweltsau. Ich werde mich nicht noch mehr persönlich einschränken. Und jeder Zwang führt bei mir eher zum Gegenteil. Sollen sich die anderen Menschen kümmern. Ich bin Egoist und nach mir die Sinnflut. Im Übrigen verweise ich auf den neuen Song der Ärzte.

  31. 58.

    der Kampf gegen den Klimawandel wird nicht erfolgreich sein . Erstens setzt er zu spät ein und 2. müßte er global erfolgen , ein wichtiger Verursacher- China- hat schon reagiert, aber China ist nicht die Welt, und Deutschland ist -mit Blick auf den Globus- flächenmäßig zu klein um das Klima zu besänftigen. Die großen Gletscher schmelzen bereits , auch in der Arktis u. Antarktis . Auch in vorindustriellen Zeiten gab es große Klimaveränderungen, das ist bekannt. Daß das industrielle Zeitalter solche Veränderungen beschleunigt ist wohl kaum zu bezweifeln. Aber das Credo des wirtschftl. Wachstums steht effizienten Maßnahmen im Weg, so sie denn ernsthaft gewollt sind.

  32. 57.

    "Wir müssen unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern, jeder Einzelne."
    Der einzig richtige Satz in Ihrem Beitrag.
    Bei den Naturgesetzen haben Sie (bewusst?)weggelassen das die auch für das Klima gelten.
    Was z.B. 1/10 Grad mehr Meerestemperatur bedeuten.
    Kein Arbeitsplatz in der Kohle ist es wert diesen Planeten weiter zu zerstören. Jänschwalde gehört zu den dreckigsten KW in Europa und kann sofort abgeschaltet werden. Der Rest bis 2030, das ist techn. machbar und das wissen auch die Kohlelobbyisten. Lediglich der politische Wille fehlt. Aber das wird sich bald ändern.

  33. 55.

    Das die Naturkonstanten im stetigen Wandel sind, dass ist mir bewusst.
    Wann war der CO2-Gehalt 16mal so hoch wie heute? War das innerhalb der Menschheitsgeschichte?
    Die Erde ist mehr als 4 Milliarden Jahre alt. Zur Zeit der erhöhten Vulkanaktivität mag das der Fall gewesen sein. Da herrschten aber auch Temperaturen von über 50 Grad auf der Erde. Das der CO2-Gehalt nicht mit einem Temperaturanstieg einher geht, scheint mir eine sehr umstrittene Theorie zu sein.
    Wie ein nachhaltiges, umweltbewusstes Leben mit weniger Konsum und Abfall das kapitalistische System unterstützt und auf lange Sicht am Leben hält, müssen Sie mir erklären.

  34. 54.

    Schon mal darüber nachgedacht, daß es Zeiten gab, in denen der CO2-Gehalt das 16fache betrug und NICHT mit einer Klimaerwärmung einherging? Offensichtlich nicht. Denn dann hätten Sie auch darüber nachgedacht, was das kapitalistische System am Leben erhält und würden nicht solche infantilen Fragen stellen.

  35. 52.

    Man ist noch nicht fähig, das Wetter auf eine Woche exakt vorauszusagen. Wie will man dann per PC Modellen eine verlässliche Prognose über einen sehr langen Zeitraum abgeben?

  36. 51.

    Für die interessierten Leser:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen

    Die Milankovic-Zyklen sind ein interessanter Rück- und Ausblick auf die klimatischen Veränderungen.

  37. 50.

    Ja, es gab Heiß- und Kaltzeiten. Der Wandel dauerte allerdings Jahrhunderte oder Jahrtausende. Durch menschlichen Einfluss sehen wir aber - anhand der wissenschaftlichen Daten - dass es jetzt bedeutend schneller geht. Was - wie gesagt - früher seeeehr viel länger dauerte.

    Und: Der Wetterbericht hat NICHTS mit Klima zu tun. Klima = das große Ganze, lange Zeiträume. Wetter = heute, morgen, nächste Woche.

  38. 49.

    Nein, es ist nicht genug! Solange ein grosser Teil der Menschen meint man müsse sein Verhalten aus Bequemlichkeit oder Ignoranz, oder einfach wegen mangelndem Wissens nicht ändern ist es nicht genug und muss noch mehr warden.

  39. 48.

    "Könnte", "würde", "vielleicht", - ist das Konkret oder wird hier nur ein Horrorszenario aufgeführt.
    Die Genauigkeit des täglichen Wetterberichts erstreckt sich gerade mal auf fünf, sechs Tage. Hier aber werden MODELLE errechnet, die für Jahrzehnte, ja, Jahrhunderte gelten sollen?
    Früher wurde von Wetter gesprochen, heute ist es das Klima.
    Wer sich erinnert, was er mal in der Schule gelernt hat, wird feststellen, dass es immer schon extreme Wetterbedingungen gab, wie die Eiszeit oder eben Heißzeiten. Da gab es meine Menschen, die ursächlich dafür verantwortlich waren.
    Scheint, dass jedes Jahrzehnt hat sein Extremes zu haben: Waldsterben, BSE, Ozonloch, saurer Regen, u.v.m daran ging damals auch immer die Welt unter.

  40. 47.

    Ja, es sind "nur" 3%! Aber schon Mal darüber nachgedacht, dass unsere Umwelt ein empfindliches System ist?
    Ein Tropfen Öl sollen bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. "Ach egal, lass trotzdem trinken, ist ja nur ein Tropfen". Und 3% menschengemachter CO2-Ausstoß machen der Umwelt schon zu schaffen. Informieren Sie sich mal, welche Konstanten im Universium gegeben sein müssen, damit überhaupt Leben auf der Erde existieren kann. Und was passiert, wenn sich eine dieser Konstanten minimal verändert...
    Aber erzählen Sie doch mal. Wo haben Sie Ihr Vertrauen in die Menschheit verloren? Es scheint ja bei vielen Klimaleugnern die These zu bestehen, dass der Menschen nur noch auf Profit aus ist. Alle Menschen sind Lobbyisten... Kohle-Lobby, Klima-Lobby, Hüpfburg-Lobby und weiß der Geier...

  41. 46.

    "CO2 ist sicher die Hauptursache für die menschgemachte globale Erwärmung. " Ach ja? Gibt es dafür neben Hypothesen und Behauptungen auch nur einen einzigen Beweis? Tatsächlich ist Wasserdampf für 2/3 des Treibhauseffektes verantwortlich, und 97% des CO2 werden NICHT vom Menschen verursacht. Aber mit "Klimaschutzgütern" wird hierzulande ein Jahresumsatz von 46 Milliarden € generiert.

  42. 45.

    Langsam ist ja nun mal gut, wenn man bei RBB reinschaut ist nur das eine Thema , das ist doch Panikmache

  43. 44.

    Es gibt auch Hoffnung: Da ja jetzt alle so klimabewusst sind (auch und gerade die nachwachsenden Generationen), werden zum Beispiel die Fluggastzahlen nicht mehr wie in den letzten Jahrzehnten kräftig wachsen, sondern stark zurückgehen. Eigentlich brauchen wir also den BER gar nicht, Schönefeld-alt wird vollauf genügen. Auch dank der Segnungen moderner Kommunikationstechnologie, die Reisen immer überflüssiger macht. Und der Strom für die Geräte kommt von den Hunderten von Windrädern, ach was: Windparks, die in den nächsten Jahren zum Beispiel in Brandenburg gebaut werden. Die liefern dann auch genügend Elektroenergie für den (siehe einen anderen RBB-Bericht vom Tage) boomenden, gern viele Stunden lang betriebenen "E-Sport".

  44. 43.

    Na das ist ja niedlich. Sie halten also Verlautbarungen von Stiftungen des Großkapitals für vertrauenswürdig. Das ist in der Tat "zum Schießen". Manchen hat man selbst den letzten Rest von Augenmaß und Skepsis aberzogen.

  45. 42.

    Eine Idee ist vielleicht ein privates CO2-Konto. Jeder darf einen bestimmten Betrag CO2 pro Jahr ausstoßen und nicht mehr. Dann muss man sich u.U. zwischen Mallorca-Urlaub, T-Shirt im Winterwohnzimmer oder Gefriertruhenobst entscheiden. So würde jeder zum bewussten Umgang mit Energie erzogen, wenn auch drastisch. Von Politikern die Außerkraftsetzung von Naturgesetzen zu fordern (Sonne, Wind und Energiespeicherung), ist einfach und absolut "in", aber um individuelle Energieeinsparung und ggf. -rationierung werden wohl nicht herumkommen. Wir müssen unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern, jeder Einzelne.

  46. 41.

    Waldgärten, Permakultur etc könnten helfen, wenn wir jetzt anfangen!
    Wir müssten uns ´nur´ gegen die Interressen von ein paar Grosskonzernen durchsetzen....

  47. 40.

    Lieber Dieter,
    Sie haben es auch noch nicht verstanden, die Probleme in der Nahrungsmittel Versorgung sind schon da.
    Klimawandel bedingt fehlten 2018 30 Mio. to Getreide, und das ist erst der Anfang.
    CO2 muss einen Preis bekommen, dass das sozial verträglich geht haben führende Ökonomen nachgewiesen.
    Dann kommt auch der Kohleausstieg deutlich vor 2030. Jetzt heißt es der Politik Druck machen, das der von der Jugend kommt ist gut aber für die ältere Generation nur peinlich. Das ändert sich sicher noch.

  48. 39.

    liebe Nora genau das ist es
    Wir die Menschen sind das Problem
    Jeder Einzelne in Größeren und Kleineren Gruppen.
    Mit unterschiedlichsten Interessen und Egoismen, Fehlannahmen und Interpretationen.
    Wir müssen auf den Wandel reagieren uns einstellen! die Menschen ändern werden wir und auch die Jugend nicht schaffen.
    das das nicht geht beweist immerwieder die Geschichte.

  49. 38.

    "2100 sei ja noch lang hin" Die Prognosen für das Jahr 2300 und 3000 sind weitaus erschreckender und absolut katastrophal (selbst bei nennenswerten Treibhausgasreduktionen).

    Unsere Nachfahren werden vermutlich echt Probleme bekommen mit der Nahrungsmittelversorgung.

  50. 37.

    Sehr guter Beitrag vom RBB und ja, CO2 ist sicher die Hauptursache für die menschgemachte globale Erwärmung. Aber schade das die lokalen Einflußfaktoren, hier insbesondere Flächenversiegelung, Zurückdrängung von Büschen, Bäumen und Hecken in der Landwirtschaft, sowie das unerträgliche Verpacken von ganzen Landschaften unter Plastikfolie (kann man jetzt wieder sehr gut beobachten im Berliner Umland)dabei fast immer unerwähnt bleiben. Das brandenburgische Umweltministerium ist von Fachleuten darüber informiert worden, daß die Verwendung von Folien nachgewiesenermaßen die Umwelt negativ beeinflußt. Denen war es aber egal, keine Regelung beschlossen. Jetzt hängt es an uns "Verbrauchern". Für mich ist das Thema Spargel essen (leider) gestorben. Wollten wir nicht eigentlich auch Plastikmüll reduzieren ? Auf einem großen Feld liegen mehrere Tonnen von dem Zeug. Toll, daß jetzt weniger Plastiktüten benutzt werden !

  51. 36.

    Zu Szenario 1: was heißt denn Bitteschön " die Menschen bemühen sich um mehr Klimaschutz"? Welche Menschen? Wieviele? Wo? Welche Maßnahmen werden vom wem ergriffen? Gelingt es "den Menschen" (= mehr Klimaschutz) oder "bemühen" sie sich nur?

  52. 35.

    Es wird Zeit, dass die Schüler Unterstützung von der Hochschule und von Arbeitnehmern bekommen. Das Volk muss die Politiker mehr bewegen!

  53. 34.

    Auf Leute die es nicht begreifen wollen oder können zu warten fehlt die Zeit.
    Es muss gehandelt werden und zwar jetzt. Anscheinend haben die Schüler gut aufgepasst und verstanden worum es geht.
    Das opportune Verhalten von Woidke gegenüber der Kohlelobby ist unerträglich.

  54. 33.

    Sehe ich ebenso. Aber die Politiker schimpfen auf Schüler, die sich für ihre Zukunft einsetzen, vergessen aber, dass sie selbst zumeist Kinder der 68'er Generation sind. Ja was haben Die wohl gemacht? Haben mitunter ziemlich drastisch ihren Unmut zum Ausdruck gebracht, im Gegensätzen den friedlichen Proteststreiks der jungen Generation.

  55. 31.

    Wir hatten dieses Thema gerade am Wochenende (3 Stunden haben wir uns privat Jugend und mittlerer Jahrgang unterhalten)! Ich finde Umweltschutz fängt auch schon im Kleinen an. Jeder kann bereits bei sich beginnen und Nachhaltigkeit und Umweltschutz groß zu schreiben. Weniger Plastik, den Kaffeebecher nicht vom Shop und einkaufen mit wiederverwertbaren Einkaufstaschen wäre ein solcher Anfang. Einkäufsläden, die auf Verpackung verzichten, wäre natürlich auch schön, wenn das flächendeckend wäre und nicht nur hier und dort ein Laden. Wenn immer mehr sich daran halten, kann auch was bewegt werden.

  56. 30.

    Hier mal ein ganz sehenswertes Video eines Mathematikprofessors über die Kontroverse "Klimawandel" und die mathematischen Grundlagen dahinter. Sehr sehenswert! Hier geht es auch um CO2 und seine Signifikanz im Klimawandel. Ich empfehle allen das gesamte Video zu gucken, aber ab 48:40min wird im Spezifischen eine Formel zum Zusammenhang von Temperatur und CO2 erklärt.
    https://www.youtube.com/watch?v=w4O4jK-lZrI
    Ich weiß nicht wie man sich dem verwehren kann... Wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, der kann nur zu dem Ergebnis kommen, dass wir selbst das Problem sind.

  57. 29.

    Die Liste steht ganz am Ende des Artikels

    PROJEKTBETEILIGTE
    Redaktion: Friederike Steinberg, Judith Rhode, Gabi May

    Konzept und Projektmanagement: Götz Gringmuth-Dallmer

    Daten und Programmierung: Arne Schlüter

    Design und Programmierung: Manuel Reich

    Grafik: Mitya Churikov, Neele Westphal

    Und hier steht noch etwas über unsere Arbeit dazu

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2019/klimawandel/beitraege/hintergrund-glossar-klimawandel-szenario-rcp-berlin-brandenburg.html

  58. 28.

    Liebe RBB24 Redaktion, danke für Ihre Antwort. Allerdings fragte ich, WER GENAU die Daten ausgewertet hat und nicht wer die Daten erhoben hat. Sie antworten, dass RBB24 die Daten ausgewertet hätte, die Frage ist aber, wer verbirgt sich dahinter? Haben Sie in Ihren Reihen entsprechend qualifizierte Mitarbeiter, die dazu in der Lage sind, solche sicherlich komplizierte Daten auszuwerten um daraus VALIDE Schlüsse ziehen zu können? Welches Auswertungsverfahren haben Sie angewendet. In Erwartung Ihrer Antwort und mit bestem Dank.

  59. 27.

    "Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Brandenburgischen Landesamtes für Umwelt (LfU), die rbb|24 ausgewertet hat."

    Und ja, sie sind valide :)

  60. 26.

    Jedem müsste doch mittlerweile klar sein, dass wir etwas machen müssen, aber wehe es wird mal unbequem im persönlichen Bereich - ein Hoch auf den Individualismus, da will man sich nicht reinreden lassen! 60 kg Fleisch pro Kopf und Jahr - das sind rund 1,2 kg Fleisch pro Woche! Und natürlich will man seine Pauschalreise im Billigflieger auch nicht missen. Aber was machen wir, wenn die Schwellenländer nachziehen und den gleichen Lebensstandard wollen, den wir vorgelegt haben? Auch in der Kindererziehung funktioniert es wohl am Besten mit gutem Beispiel voranzugehen...
    Im Übrigen: In nichts sind sich Wissenschaftler weltweit so einig wie in der Tatsache, dass es ihn gibt, den menschengemachten Klimawandel.

  61. 25.

    "Kalte Sonne" - einfach zum Schießen! Eine Linie mit Beatrix v. Storch, sehr seriös!
    Einfach die anderen Artikel von heute beim RBB lesen und dann kommt auch Ihr Sonnending!
    Oder hier:
    https://www.klimafakten.de/meldung/wie-redlich-ist-vahrenholts-buch-die-kalte-sonne

  62. 24.

    Also die Oder war im letzten Sommer ziemlich trocken, da konnte kein Schiff mehr fragen. Auch die Spree und Schwarze Elster waren mäßig gefüllt. Und da ist die Erwärmung auf 12,5 Grad im Schnitt noch nicht mit drin.

  63. 23.

    Liebe RBB24 Redaktion, darf ich fragen WER GENAU diese Daten ausgewertet hat und sind die Schlüsse daraus valide? Vielen Dank.

  64. 21.

    Unseriöse Quellen. Ihre Links sind von Klimaleugnern. Laut Impressum ist der Buchautor Mitglied von RWE und EIKE(Organisation Von Klimaleugnern). Wenn sie echte Fakten haben, dann bitte seröse.

  65. 20.

    Szenario 1: Die Menschen bemühen sich um mehr Klimaschutz. Die Treibhausemissionen beginnen schon sehr bald zu sinken - bis 2100 auf Null. --> Nur 3 Prozent des CO2 -Ausstoßes sind menschgemacht (davon werden wiederum nur 2 Prozent von Deutschland verursacht). 97 Prozent dagegen sind natürlichen Ursprungs.
    Erstaunlich ist im Übrigen, dass kein einziges Wort über den nachgewiesenen, starken Einfluss der Sonne auf das Klima fällt: http://diekaltesonne.de/fakten-zum-klimawandel-seit-der-kleinen-eiszeit/
    Die Seriösität aller Studien und Artikel, die mit Blick auf den Klimawandel, der angeblich menschgemacht sein soll, allein auf die 3 Prozent vom Menschen verursachten CO2-Ausstoß abstellen, ist daher absolut anzuzweifeln.

  66. 19.

    Na ist doch schön so, braucht man bald nicht mehr ans Mittelmeer zu verrreisen, hätte an der Ostsee endlich mal längere Zeit Wassertemperaturen über 20 grad, nicht nur 1 Monat. Mir macht Hitze nichts aus, ich liebe es. Auf Regen kann ich auch verzichten, das einzige was stört sind die zunehmenden Stürme, aber dann geht man halt mal rein. 2100 bin ich wahrscheinlich tot, meine beiden Kinder sind 85 Jahre alt, die würden den wärmeren Sommer auch genießen. Aber bis dahin fällt bestimmt mindestens 1 Atombombe, dann ist die Erde sowieso futsch. Ich bau schon einen Bunker im Hauskeller.

  67. 18.

    Guter Artikel. Merkwürdig nur wie manche Kommentatoren sich gegen jegliche Veränderungen wehren. Wahrscheinlich haben sie sich an die Merkelregierung gewöhnt bzw. unterstützen diese.

  68. 17.

    Meinetwegen kann man ja die Prognosen des Klimawandel durch die Wissenschaft in Frage stellen -- durch eine Kraft von Außen könnte sich beispielweise bestimmt was ändern, z.B. Meteorideneinschlag oder so. Und sich dahingehend sich selbst mit dem Thema wissenschaftlich auseinandersetzen (Papers lesen etc.).

    Was ich aber nicht verstehe, wie man die Tatsache, dass die Durchschnittstemperatur eines Jahres die letzten 100 Jahre angestiegen ist, was die Wissenschaft auch prognostiziert hat, so konsequent ausblendet. Für mich ist die Schlussfolgerung dann, wenn es die letzten 100 Jahre wärmer wurde, dass es bei einem "weiter so", sich diese Entwicklung fortsetzt.

  69. 16.

    Ein weiterso ist beschlossene Sache.
    Siehe immer da
    wo die Wirtschaft sich verändern müsste. Sie ist wie der Lurch(?) im Wüsten Sand ergeht dahin wo es ihm am besten passt.
    Wie reagieren wir auf diese nicht Veränderung!

  70. 15.

    Wir sagen Ihnen hier nicht, wie warm und bewölkt es am 21. September 2097 wird, sondern wie die große Konstante bis dahin aussieht. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

    Es gibt einen Unterschied zwischen Wetter und Klima, den wir hier erklären: https://www.rbb24.de/panorama/thema/2019/klimawandel/beitraege/hintergrund-glossar-klimawandel-szenario-rcp-berlin-brandenburg.html?fbclid=IwAR34pwDJh3zMEK1PbfEZ1h1cMJHlLQdu-MZNjk0lRTkXgWYaCptQzELN0GA

  71. 13.

    Also reagieren wir darauf!
    Bereiten verschmutztes TrinkWasser besser auf und lassen es nicht sofort Indie Weltmeere abfließen. Verbessern unsere Kanalisation dahingehend. Reparieren und optimieren wir die vorhandenen Wehre Schleusen etc. schnellst möglich.
    Verbessern wir die noch vorhandenen Meliorationssysteme in der Forst- u. Landwirtschaft.

  72. 11.

    Nur zur Einordnung: Wir schreiben hier noch über das Wetter in Angermünde in 5 Tagen, den Sie im Radio hören. Und der von einer Person geschrieben wurde.

    Hier sind mehrere wissenschaftliche Institute aus aller Welt beteiligt. Mit Professoren und so. "Experten" sind oft selbst ernannt oder bekommen ihn aus irgendwelchen Gründen. Das hier sind Menschen, die sich teils seit Jahrzehnten damit beschäftigen.

  73. 10.

    Is aber Scheisse wenn der Badesee austrocknet. Wenn dit Trinkwasser im Brunnen nich ausreicht, weil von der Erdoberfläche nich genug nachsickert, wenn die Kornkammern dieser Regionen nich genügend Körner für die Brote dieser Region liefern.

  74. 9.

    Wir können nicht mal verlässlich sagen, wie das Wetter in 1-2 Wochen wird aber das 2100 das Klimaszenario genau so eintreffen wird und uns die Katastrophe und der Weltuntergang bevorsteht, wenn Deutschland nicht die Welt rettet, das steht wohl so fest wie das Amen in der Kirche. Leute, wacht auf.

  75. 8.

    Bis dahin lebe ich nicht mehr. Dafür aber Gretas Enkel in einem verseuchtem Umfeld. Viele Konzerne, wie die Firma Nestle arbeiten ja schon auf auf den Klimawandel hin. Nestle kauft eine Wasserquelle nach der anderen, wozu wohl?

  76. 7.

    Anpassen?! Wie wollen Sie sich anpassen, wenn sich bei fehlendem Trinkwasser, erodierten Böden die Preise für Gemüse in die Höhe schrauben? Auch der Eigenversorger kann sich hier nur bedingt anpassen!

    Es gibt tatsächlich Leute, die sich darauf freuen, dass es hier in absehbarer Zeit wie in Italien zugeht. Zu kurz gedacht sage ich: 1. holen wir uns auch die Probleme von Italien, vor allem Spanien her inkl. Trockenheit, Verbreitung von tropischen Krankheiten, drastischer Veränderung von Flora und Fauna.
    2. Wenn es hier "schön" wird, ist man weiter südlich umso mehr in der Klemme und sucht sich eine neue Heimat... Es wäre also auch im Interesse unserer "besorgten Bürger" und der AfD/NPD-Anhänger sich für einen milden Klimawandel einzusetzen. Wem das nicht einleuchtet, ist nicht mehr zu helfen. Bzw. ist nur zu bequem oder zu feige die Notwendigkeit zu sehen, etwas im Kleinen wie im Großen zu ändern.

    Und die Welt dreht sich am Ende weiter, fragt sich nur in welchem Zustand ...

  77. 6.

    @RBB Team,
    danke für diesen sehr anschaulichen Artikel.
    Vielleicht bekommt ihr noch raus was unser "Landesvater" davon hält. Der möchte noch Kohle bis mindestens 2038 verbrennen.
    Die Böden hier in der Lausitz sind schon jetzt ausgetrocknet und der Sommer hat noch nicht mal angefangen.

  78. 5.

    Sehr schöner Artikel! Es muss was getan werden, mehr Umweltschutz, mehr Nachhaltigkeit, Ausbau der Erneuerbaren Energien usw.
    Leider wird dieser Artikel die Klimaleugner nicht überzeugen. Die eigene identitätstifende Meinung steht über alles und ist mit wissenschaftliches Beiträgen nicht beizukommen.

  79. 4.

    Ich bin wirklich verunsichert.
    Mir kann niemand sagen wie das Wetter in 7 Tagen wird, aber was mich 2100 erwartet, das steht natürlich fest.
    Experten, also diese Leute mit wissenschaftlichen Anspruch, mehren sich.
    Prognosen......
    eine Wissenschaft an sich, kaum eine stimmt, aber alle glauben fest an sie.
    Nicht sehr verwunderlich, in einer Zeit, in der Glaube das Wissen ersetzt.

  80. 3.

    Leute,
    es gibt so ein schönes Lied:
    Davon geht die Welt nicht unter !
    Die Welt dreht sich, die Welt bewegt sich. Das Klima verändert sich und wir müssen uns anpassen.

  81. 2.

    Nur kurz. Solange wie Flugzeuge noch im 30 Sekundentakt starten dürfen und die Industrie sich mit Umweltpunkten freikaufen kann, kann das mit dem Klima nicht so schlimm sein!

  82. 1.

    Horror, ich sag nur Horror!
    Wenn nicht, dann ....
    Das sind Erziehungsmaßnahmen, die Eltern kennen, die Kinder haben: wenn du das nicht machst, dann .....
    Und nützt es was?

    Und mal ehrlich: war der letzte Sommer nicht geil?

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