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Video: rbb|24 Abendschau | 03.06.2023 | Nachrichten | Quelle: imago images/Emmanuele Contini

Antwort auf Klitschko-Brief

Wegner: Behandlungskosten für verletzte Ukrainer werden übernommen

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sichert die vollständige staatliche Kostenübernahme für die Behandlung verletzter ukrainischer Soldaten in Berlin zu. Das bekräftigt er in einem Schreiben an Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko, das dem rbb exklusiv vorliegt.

Berlin stehe für die ungebrochene Solidarität mit Kiew, so Wegner. Er bedauere, dass es in der Vergangenheit in wenigen Einzelfällen zu Problemen bei der Behandlungskostenübernahme für verwundete ukrainische Soldatinnen und Soldaten gekommen sei. Diese sollen laut Wegner nach Rücksprache mit dem Bundeswehrkrankenhaus in Berlin überprüft werden.

Bisher keine sichere Finanzierung

Klitschko bittet Berlin um Behandlung von mehr verletzten Soldaten

Klitschko bat um mehr Hilfe

In einem Brief an Wegner hatte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko Berlin zuvor um mehr Hilfe für verletzte ukrainische Soldaten gebeten. In mehreren Fällen in Berlin behandelter ukrainischer Soldaten war unklar gewesen, wer für die Kosten aufkommen soll. In seinem Antwort-Brief an Klitschko versichert Wegner, er "werde die Berliner Bezirke zu einheitlicher und wohlwollender Anwendung der Prüfrichtlinien auffordern."

Wegner schreibt Klitschko zudem, es freue ihn sehr, dass sie nun konkrete Schritte unternähmen, um Kiew und Berlin im Rahmen einer Städtepartnerschaft vielfältiger zu vernetzen und die Bürgerinnen und Bürger einander näher zu bringen. Mit Klitschko will Wegner ein Treffen vereinbaren, um den Austausch zu ihrer weiteren Zusammenarbeit fortzusetzen.

Sendung: rbb24 Abendschau, 03.06.2023, 19:30 Uhr

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