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Quelle: dpa

Tarifstreit im öffentlichen Dienst

Beschäftigte der Berliner Bäderbetriebe beteiligen sich an Warnstreiks

Die Beschäftigten der Berliner Bäderbetriebe beteiligen sich am Montag an den Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Der Warnstreik soll um 6 Uhr beginnen und fünf Stunden andauern, teilten die Bäderbetriebe am Freitag mit.

Einzelne Bäder könnten verspätet oder gar nicht öffnen. Konkretere Informationen könne man nicht geben, da es sich um einen Warnstreik handele, heißt es in der Pressemitteilung der Bäderbetriebe.

Warnstreik am Montag und Dienstag

Berliner Charité verschiebt planbare Eingriffe

Warnstreiks auch bei der BSR und Charité

Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag und Dienstag zu Warnstreiks in mehreren Branchen aufgerufen. Die Beschäftigten der Berliner Stadteinigung (BSR) und der Berliner Wasserbetriebe (BWB) sollen laut Verdi ganztägig streiken.

Beschäftigte der Charité, der Vivantes-Krankenhäuser, der Tochtergesellschaften von Vivantes und des Jüdischen Krankenhauses sind ebenfalls zu Warnstreiks aufgerufen. Die Arbeit niederlegen sollen hier laut Mitteilung Pflegekräfte, Therapeuten und Hebammen, bei Vivantes auch Reinigungskräfte, Handwerker, Küchenpersonal und Gärtner.

Hintergrund sind die Verhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Die Arbeitgeber hatten zwar ein Angebot vorgelegt, die Gewerkschaften wiesen dies aber umgehend als unzureichend zurück und kündigten eine Ausweitung der Warnstreiks an. Verdi fordert 10,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeberseite hatte die Forderungen als "nicht leistbar" abgelehnt.

Sendung: rbb 88.8, 03.03.2023, 16:00 Uhr

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