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Quelle: dpa/W.Steinberg

Vorfall auf dem Tempelhofer Feld

Anklage nach Unfall mit ferngesteuertem Auto erhoben

Ein 37-jähriger Mann soll im Sommer vergangenen Jahres mit einem ferngesteuerten Auto auf dem Tempelhofer Feld einen Radfahrer zu Fall gebracht haben. Nun wurde gegen ihn Anklage wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Unfallflucht erhoben, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

Volksentscheid in Berlin

Warum jetzt beim Tempelhofer Feld eine neue Abstimmung zur Debatte steht

2014 wurde per Volksentscheid gesetzlich festgelegt: Das Tempelhofer Feld in Berlin darf nicht bebaut werden. Doch seitdem wurde immer wieder an dem Beschluss gerüttelt. Nun macht die CDU - möglicherweise bald Regierungspartei - einen neuen Vorstoß.

Der Mann soll am Abend des 14. August 2022 ein 80 Zentimeter langes Auto mit seiner Fernsteuerung "kreuz und quer über die Fahrbahnen auf dem Tempelhofer Feld" gefahren haben - trotz zahlreicher Fußgänger, Radfahrer und E-Scooter-Fahrer. Dabei soll er das Auto quer vor einen Radfahrer gelenkt haben. Der bremste abrupt, stürzte und erlitt Schürfwunden und Prellungen. er Auto-Lenker floh anschließend mit einem E-Scooter.

Sendung: Antenne Brandenburg, 31.03.2023, 14:00 Uhr

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