Elsterwerda und Oranienburg schließen - Kommunen betreiben jetzt Brandenburger Impfzentren

Ein Mann geht zum Impfzentrum der Stadt Frankfurt (Oder). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Die Corona-Impfzentren in Brandenburg führen ihren Betrieb seit Montag in kommunaler Trägerschaft fort. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg hatte die Leitung der Zentren am Samstag abgegeben.

Wie das Gesundheitsministerium bekanntgab, seien jetzt die Landkreise und kreisfreien Städte verantwortlich. Zwölf Zentren bleiben weiter bestehen, die Zentren in Elsterwerda (Elbe-Elster) und Oranienburg (Oberhavel) werden dagegen nicht weiter betrieben. Hier fürchten die Landräte die Kosten – zumal immer mehr Impftermine ungenutzt bleiben.

Impfwillige werden Betreiberwechsel kaum bemerken

Neben der Landeshauptstadt Potsdam haben die Landkreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Ostprignitz-Ruppin, Uckermark und Barnim die Leitung ihrer jeweiligen Impfzentren übernommen - ebenso die kreisfreien Städte Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel.

Die schon vorher von den Landkreisen betriebenen Impfzentren in Perleberg (Prignitz), Falkensee und Rathenow (Havelland) sind von der Veränderung nicht betroffen. Für Impfwillige ändere sich nichts, so das Brandenburger Gesundheitsministerium. Terminbuchung und Ablauf sollen funktionieren wie bisher.

Sendung: Antenne Brandenburg, Nachrichten, 02.08.2021, 09:30 Uhr

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