Ein KaDeWe-Mitarbeiter wartet im wieder komplett geöffneten Kaufhaus des Westens (KaDeWe) mit Mund-Nase-Schutz auf Kunden (Bild: dpa/Bernd von Jutrczenka)
Bild: dpa/Simon Frohn

Beschränkungen wegen Corona - Was in Berlin derzeit erlaubt ist - und was verboten

Die Corona-Regelungen sind in Berlin inzwischen mehrfach gelockert worden. Dennoch gibt es weiterhin zahlreiche Einschränkungen. Hier finden Sie den aktuellen Stand der Ge- und Verbote.

Zu den Beschränkungen in Brandenburg klicken Sie bitte hier.

Hinweis: Die Angaben beziehen sich auf die zuletzt veröffentliche Corona-Verordnung vom 19. Mai [gesetze.berlin.de].

Der Berliner Senat hat auf Grundlage des Beschlusses von Bund und Länder mit Bundekanzlerin Angela Merkel (CDU) am 7. Mai weitreichende Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen, am 19. Mai wurde die Verordnung durch den Senat noch einmal gelockert. Berlinerinnen und Berliner müssen jedoch auch weiterhin mit Einschränkungen in ihrem Alltag leben.

Hier finden Sie einen Überblick über die bisher angekündigten Regelungen in Berlin:

Kontaktbeschränkungen

Erlaubt: Zwei Haushalte dürfen sich nun gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten, sollten allerdings den Mindestabstand von 1,5 Meter wahren. Als Haushalt gelten Lebenspartnerinnen und -partner sowie Kinder, für die ein Sorge- und Umgangsrecht besteht, und Wohngemeinschaften. Zudem können Kinder von einer ihnen nahestehenden Person betreut werden.

Die Zwei-Haushalte-Regelung gilt nicht nur im öffentlichen Raum oder in Gaststätten, sondern auch in der Wohnung oder im Kleingarten. Zudem darf man sich mit einem zweiten Haushalt auf einer Sitzgelegenheit oder Wiese im Freien niederlassen, sofern nicht gegrillt wird.

Nicht erlaubt: Abgesehen von der Zwei-Haushalte-Regelung ist zu allen anderen Menschen weiterhin ein Abstand von 1,5 Metern zu wahren. Die Kontaktbeschränkungen wurden deutschlandweit bis 5. Juni verlängert. Parks und Grünanlagen können bei Überfüllung geschlossen werden.

Einzelhandel

Erlaubt: Alle Geschäfte dürfen unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche wieder öffnen. Es darf sich dort jedoch maximal eine Person pro 20 Quadratmeter (das entspricht etwa der Größe einer Einzelgarage) aufhalten. Kundinnen und Kunden müssen beim Einkauf Mund und Nase bedecken. Ausgenommen davon sind Kinder unter sechs Jahre und Menschen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen keine Maske tragen können.

Nicht erlaubt: In den geöffneten Läden dürfen keine Anreize wie etwa Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen, um Kundinnen und Kunden länger als nötig im Geschäft zu halten. Das gilt auch für Einkaufszentren.

Dienstleistungen und Gastgewerbe

Erlaubt: Friseurbetriebe dürfen öffnen. Zudem können medizinisch notwendige Behandlungen, etwa in Podologiepraxen, durchgeführt werden. Restaurants und Imbisse dürfen seit dem 15. Mai wieder öffnen, allerdings nur unter begrenzten Öffnungszeiten von 6 bis 22 Uhr. Dabei müssen Gäste und Bedienung Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Speisen und Getränke dürfen zudem nur an Tischen angeboten und verzehrt werden. Kantinen in Betrieben dürfen ebenfalls öffnen, sofern die Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Fahrschulen dürfen öffnen, die Fahrlehrer müssen aber eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Kosmetik-, Sonnen- und Tattoostudios sowie Massagepraxen dürfen ebenfalls wieder öffnen. Stadtrundfahrten und – Führungen im Freien dürfen mit dem 25. Mai unter Einhaltung von Mindestabstand und Hygieneregeln wieder angeboten werden. 

Nicht erlaubt: Reine Schankwirtschaften, Bars sowie Shisha-Bars, Clubs und Diskotheken müssen geschlossen bleiben. Dasselbe gilt für Spielotheken, Tanzlokale und Prostitutionsgewerbe.

Schulen und Universitäten

Erlaubt: Öffentliche und freie Schulen sowie Berufsschulen sind unter Auflagen wieder geöffnet. Schülerinnen und Schüler kehren nach Klassenstufen getrennt zurück in den Schulbetrieb. Wer einen besonderen Förderbedarf hat, soll in Berlin ungeachtet der Klassenstufe zurückkehren können. Auch Prüfungen dürfen stattfinden. Dasselbe gilt für bestimmte Prüfungsleistungen an Hochschulen, ebenso wie für zwingend erforderliche Arbeiten in Laboren und Arbeitsräumen an Universitäten. Hochschulen können für den Forschungsbetrieb auf dem Campus wieder öffnen und auch Verwaltungstätigkeiten wieder zulassen, die eine Anwesenheit vor Ort erfordern. Bilbiotheken dürfen für den Leihbetrieb öffnen. Für alle Angebote im Bildungsbereich gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln.

Nicht erlaubt: Klassen- und Schülerfahrten sind nicht gestattet. Der Präsenzlehrbetrieb an staatlichen Hochschulen ist weiterhin ausgesetzt. Einzelne Universitätsangehörige dürfen zwar in die Gebäude zurückkehren, ein Publikumsverkehr ist jedoch nicht gestattet. Mensen und Cafeterien bleiben geschlossen.

Kitas

Erlaubt: Eltern in systemrelevanten Berufen können ihre Kinder schon länger in die Kitas bringen. Darunter fallen inzwischen circa 100 Berufsgruppen. Mit dem 25. Mai haben auch Alleinerziehende einen Anspruch auf Kinderbetreuung. Die Jugendämter der Bezirke können Kitaplätze aber auch nach Kriterien des Kinderschutzes vergeben, etwa dann, wenn Familien sich durch die Krise in schwierigen Lagen befinden. Der Senat hat zudem beschlossen, dass Vorschulkinder wieder betreut werden sollen, nach dieser Regel dürfen alle Kinder wieder in die Kita, die vor dem 25. Mai 2015 geboren sind, auch die Geschwisterkinder dürfen dann wieder in die Notbetreuung gegeben werden.

Eltern, die bislang nicht von den Lockerungen im Kitabereich profitieren, dürfen Betreuungshilfen von Nachbarn oder engen Kontaktpersonen in Anspruch nehmen. Dabei gilt aber, dass nicht mehr als drei Kinder pro Person betreut werden dürfen. Zudem ist es erlaubt, Kinder beispielsweise durch Großeltern oder Familienangehörige betreuen zu lassen, wenn ohnehin schon enge soziale Kontakte bestehen. Am 8. Juni sollen die nächsten Lockerungen in Kraft treten, absteigend nach Alter sollen berufsunabhängig Kinder wieder in die Betreuung gehen. 

ÖPNV

Erlaubt: In den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht die Pflicht zum Tragen eines Schutzes, der Mund und Nase bedeckt. Die Kontaktbeschränkungen zum Aufenthalt mit mehreren Menschen im öffentlichen Bereich sind gelockert, der Mindestabstand von 1,5 Metern muss aber eingehalten werden.

Nicht erlaubt: In Bussen der BVG ist der Kontakt mit den Fahrerinnen und Fahrern zu vermeiden. Daher ist der vordere Türbereich abgesperrt. Ein Ticketverkauf im Bus ist nicht möglich.

Sport

Erlaubt: Die Frei- und Strandbäder in Berlin sind seit Montag, 25. Mai, unter Auflagen wieder geöffnet. Für Sportvereine gilt, dass kontaktloses Training im Freien in Achtergruppen zugelassen wird (inklusive Trainer und Betreuer). In kontaktlosen Sportarten wie Tennis oder Leichtathletik sind auch wieder Wettkämpfe möglich. Kontaktloser Sport auf Außenanlagen ist unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen in Achtergruppen erlaubt. Ebenso darf mit Tieren trainiert werden. Für die Geisterspiele der Fußball-Bundesliga mit Hertha BSC und Union Berlin gab der Senat grünes Licht.

Nicht erlaubt: Zuschauerinnen und Zuschauer sind bei Sportereignissen nicht zugelassen. Umkleide- und Duschkabinen dürfen nicht benutzt werden. Dasselbe gilt für im Freien installierte Sportgeräte. Fitnessstudios, und Saunen bleiben geschlossen, sollen aber auf absehbare Zeit öffnen dürfen, sobald ein Konzept vorliegt.

Kultur

Erlaubt: Die Außenbereiche von Tierpark, Zoo und Botanischem Garten sind wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gedenkstäten mit Außenbereichen sind teilweise ebenfalls geöffnet. Bibliotheken und Musikschulen dürfen wieder geöffnet werden, Volkshochschulen allerdings erst ab 31. Mai. Museen in öffentlicher und privater Hand dürfen dann ebenfalls öffnen. Voraussetzung ist die Einhaltung der Hygieneregeln und des Mindestabstandes. Autokinos dürfen öffnen, solange das Verdeck der Fahrzeuge geschlossen bleibt. 

Nicht erlaubt: Kinos, Theater und Konzerthäuser bleiben vorerst geschlossen. 

Feiern

Erlaubt: Seit 25. Mai dürfen an Versammlungen unter freiem Himmel bis zu 100 statt bisher 50 Personen teilnehmen. Zusammenkünfte mit 20 Freunden oder Familienmitgliedern sind nur in seltenen Fällen erlaubt, wenn die Hygieneregeln eingehalten werden und es einen ausreichenden Anlass gibt. Das können zum Beispiel Trauerfeiern, Taufen oder Hochzeiten sein. Voraussetzung ist eine Anwesenheitsliste der Gäste, auf der Namen, Anschriften und Telefonnummern zur eventuellen Zurückverfolgung im Infektionsfall notiert werden. Diese Liste muss vier Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet werden. Seit 18. Mai sind Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Teilnehmern wieder erlaubt. 

Nicht erlaubt: Großveranstaltungen über diesen Teilnehmerzahlen sind untersagt.

Gottesdienste

Erlaubt: Religiöse Veranstaltungen mit bis zu 50 Menschen sind erlaubt, sofern die Hygiene- und Mindestabstandsregelungen eingehalten werden können. Entscheidend dafür sind die räumlichen Gegebenheiten. Ausgenommen von der Teilnehmerzahl sind Personen wie Gebetsvorsteher, Pfarrer usw.

Nicht erlaubt: Der Körperkontakt und das Herumreichen von Gegenständen sind nicht gestattet.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Erlaubt: Werdende Mütter dürfen zur Geburt von einer Person begleitet werden. Besucht werden dürfen Neugeborene allerdings nur eine Stunde am Tag von einer Person, die über 16 Jahre alt sein muss. Davon ausgenommen sind Geschwister. Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern dürfen einmal täglich Besuch empfangen, ebenso Menschen, die in einem Pflegeheim wohnen.

Der Heimbetreiber kann die Besuchsregelung allerdings im Rahmen einer Gefährdungseinschätzung einschränken. Pflegebetriebe dürfen derzeit nur eine Notbetreuung anbieten. Menschen mit Handicaps haben Anspruch auf Notbetreuung, wenn es keine andere Betreuungsmöglichkeit etwa durch Angehörige gibt.

Nicht erlaubt: Planbare Operationen und Eingriffe in Krankenhäusern, die eine Covid-19-Notfallversorgung vornehmen, müssen verschoben werden, sofern sie eine Behandlung von Covid19-Patientinnen und -Patienten erschweren. Tageseinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Handicaps, bleiben geschlossen, sofern sie keine Notbetreuung anbieten. Ausgenommen sind Betriebe im medizinischen oder Pflegesektor, wie etwa Wäschereien.

Reisen

Erlaubt: Berliner Hotels, Ferienwohnungen und andere Unterkünfte sind in Berlin seit dem 25. Mai wieder eingeschränkt geöffnet, nur von privaten Reisen bittet die Senatsverwaltung weiterhin abzusehen. Buffets gibt es in Hotels und Herbergen weiterhin nicht, bis auf Weiteres müssen auch Spa- und Wellnessbereiche geschlossen bleiben. Wer einen Zweitwohnsitz in Brandenburg oder Schleswig-Holstein besitzt, kann diesen wieder besuchen. Weitere Bundesländer haben Hotels, Gaststätten und Campingplätze unter Auflagen wieder geöffnet, teilweilse jedoch unter einer Beschränkung der Gästezahl.

Nicht erlaubt: Für das gesamte Ausland gilt bis zum 14. Juni eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Demonstrationen

Erlaubt: Versammlungen unter freiem Himmel dürfen seit dem 25. Mai mit bis zu 100 statt 50 Personen stattfinden.

Nicht erlaubt: Großveranstaltungen über dieser Teilnehmerzahl sind untersagt.

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie geschieht die Krankheitsübertragung?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Wer kontrolliert, ob sich Betroffene an die Quarantäne halten?

  • Was sind die Symptome?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Sind Infizierte ohne Symptome ansteckend?

  • Bis wann ist man ansteckend?

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

180 Kommentare

  1. 180.

    Ich finde die Systematik logisch.

    In den Aufzählungen unter "erlaubt" steht alles das, was man darf, aber eben ggf mit Auflagen.
    So zB zum Friseur gehen, aber mit Masken, und eben auch Öffis benutzen, aber mit Masken.

    Schräg wäre, wenn man alles was mit Masken erlaubt ist zu tun, unter "nicht erlaubt" aufführen würde, finde ich ... :)

  2. 179.

    Die Maskenpflicht in der BVG unter „erlaubt“ aufzulisten ist schräg. Es ist doch eher negativ, also auf die Verbotsseite zu schreiben.

  3. 178.

    Zitat:
    „Reine Schankwirtschaften, also Bars und Kneipen, müssen geschlossen bleiben. Auch Rauchergaststätten und Shisha-Bars dürfen weiterhin nicht öffnen. Bei Raucher*innen sind die Abwehrkräfte des Bronchialsystems eingeschränkt. Aus diesem Grund besteht bei Raucher*innen grundsätzlich ein erhöhtes Risiko, sich mit einer Vireninfektion anzustecken.“
    Meine Frage: Haben Raucher*innen in einem Speiserestaurant kein erhöhtes Risiko mehr, sich mit einer Vireninfektion anzustecken?
    Gebt endlich den Kneipen eine Überlebenschance.
    Zitat nach zu lesen unter:
    Der Regierende Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei Informationen zum Coronavirus (Covid-19)

    https://www.berlin.de/corona/massnahmen/gastronomie/

  4. 177.

    Ich hoffe, diese Kontaktsperre wird nicht nochmal verlängert. Ich bin frustriert und will endlich wieder leben und nicht nur immer verzichten müssen.

  5. 176.

    Nein.
    Ich denke: Abstand ist oberste Priorität. Auch mit Masken.
    Aber wo Abstand nicht möglich, sollte es mit Masken auf beiden Seiten „eigentlich gehen“ (so wie zB auch beim Arzt oder Friseur etc).
    Bei FahrscheinKontrollen mit Masken auf beiden Seiten wäre Abstand ja außerdem auch immer noch möglich (2 Armlängen dazwischen).
    Bei Stoßzeiten zu kontrollieren fänd ich total unangemessen . Aber Vatertag kurz nach 9 in der SBahn würd ich nicht vermuten, dass es voll ist. Und wenn doch, sollten Kontrollen mE abgebrochen werden.

  6. 175.

    Sie sind wohl auch so eine, die denkt, die Maske ersetzt den Abstand. Genau das ist die Gefahr dieser fragwürdigen Maskenpflicht. Es sollte eben nicht gehen. Wenn die Öffi voll sind, dann kann die BVG halt mal nicht so wie bisher kontrollieren, sie kann es ja außerhalb der Fahrzeuge machen. Beim Aussteigen zB.

  7. 174.

    Am Kaiserdamm gibt es eine "Kaschemme", die bisher alle als Trinker- und Raucherkneipe kannten. Gelten ein Solei oder eine kalte Bulette in diesem besonderen Fall als Speisen? Seit heute stehen nämlich Tische draußen, direkt davor, aber auch am Bürgersteigrand. Die Herrschaften sitzen gedrängt vor ihren Gläsern, wir Fußgänger haben keine Chance auf 1,50 m Mindestabstand. Dürfen die das? Was ist zu tun?

  8. 173.

    Wenn beide, Fahrgast und Kontrolleur, wie vorgeschrieben Masken tragen, sollte das eigentlich gehen.

  9. 172.

    Offenbar glaubt man bei der S-Bahn über dem Gesetz zu stehen: Es werden Fahrkarten-Kontrolleure losgeschickt, die bei ihrer Arbeit natürlich den gebotenen Abstand nicht wahren können. Dafür können sie aber sehr gut das Virus verbreiten, wenn sie nur einem infizierten Fahrgast gegenüber standen.

    Kontrolle heute, den 21.5.2020 auf der Linie 9 nach Spandau kurz nach 9 Uhr morgens.

  10. 169.

    Gilt das Abstandsgebot von 1,5 m für 10jährige Kinder aus mehreren Hausständen auch auf Privatgelände?

  11. 168.

    Es gelten noch immer die Kontaktbeschränkungen. Sie dürfen sich im Freien im Abstand von 1,5 Meter nur mit Personen Ihres Haushalts und eines anderen Haushalts treffen - gehören alle 10 Personen zu diesen zwei Haushalten, ist Ihre Fete erlaubt, sonst nicht. Die Regelung gilt auch für Wohnungen und den eigenen Garten. Und Grillen ist derzeit im öffentlichen Raum untersagt. Hier im Überblick: https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/berlin-corona-massnahmen-lockerung-ausgang-kontakt-erlaubt.html

  12. 167.

    Wir wollten am am Donnerstag/Himmelfahrt im im Volkspark Friedrichshain mit ein paar engen Freunden (ca. 10 Leute) eine Verlobung feiern mit etwas grillgut (mit einem kleinen kugelgrill) Ist das erlaubt oder aktuell untersagt?

  13. 166.

    Hallo Karin,
    ich kann dir da nur zustimmen. Ich bin Übungsleiterin in Berlin und habe eine kleine Trainingsgruppe, die sich nichts sehnlicher wünscht, als wieder gemeinsam Sport zu machen. Wir haben vom Bezirksamt eine Hallenzeit erhalten, in der Halle dürfen wir keinen Sport machen, wir könnten aber sehr gut unser Training auf einem Sportplatz unter Einhaltung der Mindestabstände und kontaktlos durchführen. Dürfen wir aber nicht, da wir eine Hallenzeit haben...
    Und in den öffentlichen Raum, also in den Park oder auf einer Wiese dürfen wir auch nicht, da dort das Kontaktverbot zu schlägt. Die jetzt geltenden Lockerungen sind sehr widersprüchlich. Wann ist der gemeinsame Sport unter Beachtung der Auflagen (Mindestabstand und kontaktlos) für alle wieder möglich, sei es in der Halle oder im sogenannten öffentlichen Raum?

  14. 165.

    Ab 18. Mai sind Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Teilnehmern wieder erlaubt. Ab 25. Mai dürfen an Versammlungen unter freiem Himmel bis zu 100 statt bisher 50 Personen teilnehmen.... Fußball ist erlaubt...Familienfeiern jedoch - z.B. zu Jubiläen, besonderen Ereignissen etc. sind weiterhin nicht gestattet, auch wenn man Hygieneregeln und Maskenpflicht einhalten würde. Auch wird der kontaktlose Breitensport kaum berücksichtigt, Sport in der Gemeinschaft scheint der Regierung selbst nicht wichtig zu sein... Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, sollte dies in jedem Fall erlaubt werden. Etwas mehr Vertrauen in die Verantwortung durch den Bürger selbst sollte unsere Regierung schon haben.

  15. 164.

    Lieber RBB:
    Leider haben Sie nicht erwähnt, daß auch "Rauchergaststätten" weiterhin geschlossen bleiben müssen, obwohl es dafür keinen schlüssigen Grund gibt. Im Gegenteil. Es mehren sich Anzeichen, daß Raucher bei den Infektionszahlen und den schweren Verläufen stark unterrepräsentiert sind. Das müsste mal genauer untersucht werden. Mir drängt sich allerdings der Verdacht auf, daß nach dem Scheitern des kompletten Rauchverbotes vor dem BVerG die Corona Krise vom Senat benutzt wird um "Rauchergaststätten" bzw "Raucherrestaurants" endgültig den Garaus zu machen.

  16. 163.

    Also an den Geldspielautomaten sollen wohl die Geldeinwurföffnungen eine große Gefahr darstellen. Wenn jemand stundenlang davor sitzt, infiziert ohne Symptome, den Automaten bis zum Anschlag mit Viren vollpumpt, ob die Merkur-Sonne noch so hell leuchtet, wenn der letzte Euro abkassiert wurde, um darauf hin zu weisen, das wieder kommen nicht zu vergessen. Das soll angeblich nicht so gut rüber kommen, wenn die Merkur-Sonne genau so erblasst wie sein Gegenüber!

  17. 162.

    Hallo Petra, danke ... dass das auch mal jemand thematisiert. Sport ist in diesem Land nicht mehr wichtig, aber Hauptsache man kann qualmen, sich in der Kneipe sinnlos besaufen und ne widerliche Bockwurst mampfen ... Pfui.

    Es gibt noch andere Krankheiten als Corona und du hast Recht, dieser Zustand jetzt und wohl noch die nächste Zeit könnte das Gesundheitssystem auch überlasten ... aber ist ja nicht ansteckend und interessiert deshalb auch niemanden.
    Ich wünsche dir viel Kraft im Verein!

Das könnte Sie auch interessieren