Beschränkungen wegen Corona - Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten

Mo 17.01.22 | 14:53 Uhr
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Symbolbild: Besucher stehen bei der 2G-Kontrolle am Eingang vor dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt an und tragen dabei FFP2-Masken. (Quelle: dpa/B. Pedersen).
Bild: dpa/B. Pedersen

Berlin wappnet sich für die Omikron-Variante: Ab 15. Januar gilt für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr eine FFP2-Maskenpflicht. In der Gastronomie gilt die 2G-plus-Regel. Die Regeln im Überblick.

Der Senat hat am 11.01.2022 die Zweite Verordnung zur Änderung der Vierten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschlossen. Diese trat am 15.01.2022 in Kraft. Der Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz (MPK) zu Quarantäne und Isolation gilt berlinweit seit dem 14.01.2022.

Aktuelle Neuerungen ab 15. Januar auf einen Blick:

- Für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr gilt eine FFP2-Maskenpflicht

- In der Gastronomie gilt die 2G-plus-Regel, Geboosterte sind davon ausgenommen.

- Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen in geschlossenen Räumen dürfen nur unter 2G-plus-Bedingungen stattfinden

- Im Bereich der beruflichen Bildung ist bei jeder Präsenzveranstaltung ein negatives Testergebnis erforderlich

- In kleinen Geschäften des Einzelhandels (bis 100 Quadratmeter) muss der 2G-Nachweis nun unverzüglich nach Betreten und nicht mehr am Eingang kontrolliert werden

- Für die Einführung flächendeckender (Lolli-)Tests in Kindertagesstätten wird eine Rechtsgrundlage geschaffen

Wo 3G, 2G und 2G+ gilt

Die 3G-Regelung sieht vor: Es erhalten neben Geimpften und Genesenen ebenfalls negativ getestete Personen Zutritt. In diesem Fall sind jedoch verschärfte Abstands- und Hygienevorgaben wie etwa das Mindestabstandsgebot einzuhalten.

In folgenden Bereichen muss das 3G-Modell umgesetzt werden:

- Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Flugverkehr inklusive der Bahnsteige und Fährterminals. Obdachlose Personen können sich auch ohne 3G-Nachweis in gekennzeichneten Flächen in Bahnhöfen und an Bahnsteigen aufhalten, wenn sie eine Maske tragen und den Mindestabstand einhalten.

- Am Arbeitsplatz. Hier finden Sie alle Informationen zu 3G-Regelung am Arbeitsplatz

- In den Dienstgebäuden des Landes Berlin, etwa Bürgerämtern. Entsprechende Testangebote werden bereitgestellt. Ausnahmen von der 3G-Regel können in Einzelfällen greifen und sind mit einer Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske verbunden.

- Bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 10 und bis zu 1000 Personen Personen, sofern diese nicht im 2G-Modell stattfinden. Nehmen mehr als 1000 Personen teil, muss das 2G-Modell mit FFP2-Maskenpflicht und Abstandsgebot angewendet werden.

- Bei Stadtrundfahrten und ähnlichen touristischen Angeboten, die ausschließlich im Freien stattfinden. Das 2G-Modell ist hier optional möglich.

- In Bildungseinrichtungen für Angebote der Grundbildung, der beruflichen Bildung und des Fachbereichs Deutsch als Zweitsprache.

- Beim Sport im Freien, sofern der Mindestabstand unterschritten wird. Sofern alle Sportlerinnen und Sportler einem Haushalt angehören, entfällt die Plicht zum 3G-Modell.

Die 2G-Bedingung sieht vor:

- Der Zutritt ist auf Personen beschränkt, die vollständig geimpft sind oder als genesen gelten.

- Das Vorliegen der Impf- oder Genesenennachweise der Gäste und Kunden muss mit der Anwesenheitsdokumentation erfasst werden.


- Es gilt weiterhin Maskenpflicht. Sofern diese nicht einhaltbar ist, können Verantwortliche alternativ festlegen, dass alle Besucherinnen und Besucher bzw. Kundinnen und Kunden einen negativen Test vorlegen müssen (ausgenommen sind geboosterte Personen) oder die Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Teilnehmenden durchsetzen

- Die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes entfällt.

- Personal mit unmittelbaren Kunden- und Gästekontakt muss entweder vollständig geimpft sein oder als genesen gelten oder einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen.

Kinder unter 18 Jahren dürfen an 2G-Veranstaltungen teilnehmen und 2G-Einrichtungen betreten und nutzen, wenn sie negativ getestet sind.

Auch Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch ein Attest oder Mutterpass nachweisen können, können künftig unter 2G-Bedingungen teilhaben. Diese Personen müssen allerdings einen negativen PCR-Test vorlegen.

Verpflichtung zum 2G-Modell

Das 2G-Modell ist für folgende Veranstaltungen, Einrichtungen und Dienstleistungen verpflichtend:

- Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1000 Teilnehmenden. Es gelten in diesem Fall zusätzliche Vorgaben: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen eine FFP2-Maske tragen.

- Körpernahe Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege (etwa Friseure und Kosmetikstudios)

- Geschäfte des Einzelhandels, Stellen der Grundversorgung sind ausgenommen.

- Museen, Galerien und Gedenkstätten sofern Innenräume betroffen sind

- Bibliotheken und Archive, sofern Innenräume betroffen sind

- Hotels und weitere Übernachtungsangebote. Ausnahmen sind in Einzelfällen möglich und mit einer täglichen Testpflicht verbunden.

- Stadtrundfahrten, Stadtführungen und ähnliche touristische Angebote, sofern Innenräume betroffen sind

- Gedeckte Sportanlagen inklusive Fitnessstudios und Hallenbäder. Zusätzlich zur 2G-Regel ist dort wahlweise ein aktuelles negatives Testergebnis oder die Einhaltung des Mindestabstands zu haushaltsfremden Personen gefordert.

- Saunen, Thermen und ähnliche Einrichtungen

- Spielhallen, Vergnügungsparks und ähnliche Einrichtungen

- Fahrschulen und ähnliche Einrichtungen

- Sexuelle Dienstleistungen, wobei in diesem Fall weitere Hygienevorgaben wie etwa eine Maskenpflicht mit FFP2-Maske oder Testpflicht gelten

Stellen der Grundversorgung wie Supermärkte, Tankstellen, Apotheken, Reformhäuser, Drogerien und ähnliche Einrichtungen sind von der 2G-Option ausgenommen.

Die 2G-plus-Bedingung sieht vor:

- Der Zutritt ist auf Personen beschränkt, die vollständig geimpft sind oder als genesen gelten und zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen.

- Geboosterte Personen müssen keinen zusätzlichen Test vorlegen.

- Impf- oder Genesenennachweise sowie der Testnachweise der Gäste und Kunden muss mit der Anwesenheitsdokumentation erfasst werden.

- Es gilt weiterhin Maskenpflicht. Sofern diese nicht einhaltbar ist, müssen Verantwortliche die Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Teilnehmenden oder Gästen durchsetzen.

- Die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes entfällt.

- Das Personal mit unmittelbaren Kunden- und Gästekontakt muss vollständig geimpft sein oder als genesen gelten oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen.

- Kinder unter 18 Jahren dürfen an 2G-Plus-Veranstaltungen teilnehmen und 2G-Plus-Einrichtungen betreten und nutzen, wenn sie negativ getestet sind. Selbiges gilt für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können und dies mittels Attest oder Mutterpass nachweisen können. Diese Personen müssen allerdings einen negativen PCR-Test vorlegen.

Verpflichtung zum 2G-plus-Modell

Das 2G-plus-Modell ist für folgende Veranstaltungen, Einrichtungen und Dienstleistungen verpflichtend:

- Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 10 Personen. Kinder unter 14 werden bei der Ermittlung der Personenanzahl in diesem Fall nicht mitgezählt

- Restaurants und weitere gastronomische Betriebe, sofern Innenräume betroffen sind

- Kinos, Clubs, Theater, Konzertsäle und ähnliche kulturelle Einrichtungen, sofern Innenräume betroffen sind

Stellen der Grundversorgung wie Supermärkte, Tankstellen, Apotheken, Reformhäuser, Drogerien und ähnliche Einrichtungen sind von der 2G-plus-Option ausgenommen.

Kontaktbeschränkungen im Privatbereich

Veranstaltungen im Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis und private Zusammenkünfte, also Treffen ohne besonderen Anlass, sind nur im Kreis der Angehörigen eines Haushalts mit bis zu zwei Personen eines weiteren Haushaltes gestattet. Kinder unter 14 Jahren sowie vollständig geimpfte und genesene Personen werden unabhängig ihrer Zugehörigkeit zu einem Haushalt nicht mitgezählt. Nehmen ausschließlich Geimpfte und Genesene an privaten Veranstaltungen und Zusammenkünften teil, sind in geschlossenen Räumen nur bis zu 50 zeitgleich Anwesende und im Freien nur bis zu 200 zeitgleich Anwesende zulässig. Davon ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres.

Auch für Geimpfte und Genesene gilt eine Obergrenze von maximal zehn Personen aus verschiedenen Haushalten, die sich treffen können - Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Sobald eine ungeimpfte Person im Alter von mehr als 15 Jahren hinzustößt, gilt die Kontaktbeschränkung für Ungeimpfte: ein Haushalt plus maximal zwei Personen eines anderen Haushalts (Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt).

Mobiles Arbeiten und Home-Office

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern im Falle von Büroarbeit und ähnlichen Tätigkeiten Home-Office oder mobiles Arbeiten zu ermöglichen, sofern keine zwingenden betriebsbedingten Gründe gegen diese Vorgabe vorliegen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dazu verpflichtet, das Angebot anzunehmen und von zu Hause aus zu arbeiten, sofern dem keine Gründe entgegenstehen.

3G-Regelung am Arbeitsplatz

Der Zutritt zu allen Arbeitsstätten ist bundesweit der 3G-Regelung unterworfen. Arbeitgeberinnen sowie Arbeitgeber und Beschäftige erhalten nur Zugang, wenn sie vollständig geimpft, negativ getestet oder genesen sind und entsprechende Nachweise vorlegen. Selbsttests sind nicht zulässig. Darüber hinaus gilt für die Testnachweise:

- PoC-Schnelltests sind maximal für 24 Stunden gültig.
- PCR-Tests sind 48 Stunden gültig.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, die Einhaltung der 3G-Bedingung zu kontrollieren und zu dokumentieren. Bei elektronischer Nachweisführung über die Impf- oder Genesenennachweise kann im Rahmen der Anwesenheitsdokumentation darauf verzichtet werden, die Vorlage dieser Nachweise zu dokumentieren.

Testangebote

Jede Person kann mindestens einmal pro Woche eine kostenlose Testung mittels PoC-Antigen-Test (sogenannte Schnelltests) in den landeseigenen und gewerblichen Testzentren in Anspruch zu nehmen.

Für Tests können sowohl die zwölf senatseigenen Teststellen, als auch die gewerblichen Teststellen genutzt werden. Anspruch auf eine kostenlose PCR-Nachtestung besteht grundsätzlich nur in den senatseigenen Testzentren. Die gewerblichen Teststellen führen in der Regel keine PCR-Nachtestung durch. Einzige Ausnahme: In einer gewerblichen Teststelle wurde eine Person positiv durch einen Schnelltest getestet und erhält nun direkt vor Ort den kostenlosen PCR-Test.

Übersicht: Wer ist für einen PCR-Test anspruchsberechtigt und welcher Nachweis ist erforderlich? [berlin.de]

Folgende Personengruppen haben weiterhin ausschließlich über die senatseigenen Testzentren Anspruch auf einen kostenlosen PCR Test:

- Bedürftige, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und an einer 2G-Veranstaltung teilnehmen möchten,

- Personen, deren zuvor außerhalb einer Teststelle durchgeführte Schnelltest in Eigenanwendung positiv ist,

- Personen, deren Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt,

- Personen, die vom Gesundheitsamt oder von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten offiziell als Kontaktpersonen festgestellt wurden.

Übersicht der landeseigenen Teststellen

Testpflicht

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen aufgrund der 3G-Pflicht am Arbeitsplatz täglich einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

Selbstständige mit körperlichem Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder sonstigen Dritten sind verpflichtet an jedem Tag der Tätigkeit eine Testung mittels Antigen-Schnelltest vornehmen zu lassen. Dies gilt auch für Selbstständige, die geimpft oder genesen sind.

In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Betrieben gilt eine tägliche Testpflicht für patientennah arbeitendes Personal, das weder geimpft noch genesen ist. Bei geimpften und genesenen Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungs-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern gilt die Testpflicht zweimal wöchentlich.

Die Arbeitgeber müssen auf Wunsch eine Bescheinigung über das tagesaktuelle Testergebnis ausstellen, die dem von der Gesundheitsverwaltung zur Verfügung gestellten Muster entspricht.

Schreibt die Verordnung vor, dass ein negativer Test nötig ist, so gilt dies auch nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr.

Quarantänepflicht

Wer positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss Quarantäne- und weitergehenden Testpflichten nachkommen:

- Bei einem positiven PoC-Schnelltest oder Selbsttest, der unter Aufsicht durchgeführt wurde (beim Arbeitgeber oder im Rahmen einer erweiterten Einlasskontrolle), müssen sich Betroffene unverzüglich einem PCR-Test unterziehen. Bis zur Vorlage des Testergebnisses gilt die Pflicht zur häuslichen Quarantäne.

- Bei einem positiven PoC-Selbsttest, der nicht unter Aufsicht durchgeführt wurde, gilt zunächst nur die Pflicht, unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. In diesem Fall gilt zwar keine Quarantänepflicht, allerdings sollten sich Betroffene vorsorglich in häusliche Isolation begeben.

- Bei einem positiven PCR-Test endet die häusliche Quarantäne nach zehn Tagen ohne Test. Sie kann bereits nach sieben Tagen mit einem zertifizierten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test beendet werden. Die Quarantäne entfällt für alle geboosterten Kontaktpersonen oder für frisch Geimpfte und Genesene, wenn die Erkrankung oder die Impfung weniger als drei Monate zurückliegen.

- Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Angeboten der Kinderbetreuung endet die Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen mit einem Antigenschnelltest oder PCR-Test. Die Isolation nach einer Erkrankung kann nach sieben Tagen durch einen zertifizierten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test beendet werden.

- Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflege- und ähnlichen Einrichtungen können bei einer Infizierung die Quarantäne nach sieben Tagen mit einem PCR-Test beenden, wenn sie zuvor mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Als Kontaktpersonen können sie die Quarantäne nach sieben Tagen mit einem zertifizierten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test beenden.

Während der Quarantäne sind sämtliche Kontakte mit haushaltsfremden Personen verboten.

Wird die Quarantänepflicht nicht eingehalten oder nach einem positiven PoC-Test kein PCR-Test vorgenommen, droht ein Bußgeld von mindestens 1.000 Euro.

Mund-Nasen-Schutz

Das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ventil (oder vergleichbare Maske) ist verpflichtend:

- In Bus, U-Bahn, S-Bahn, Tram und auf Fähren

- In Arztpraxen für Besucherinnen und Besucher sowie Patientinnen und Patienten

- In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen für Besucherinnen und Besucher sowie Patientinnen und Patienten, die sich nicht auf ihrem Zimmer aufhalten oder Besuch empfangen

- Bei der Inanspruchnahme medizinisch notwendiger körpernaher Dienstleistungen

- Bei der Erbringung und Inanspruchnahme erlaubter körpernaher oder sexueller Dienstleistungen, sofern nicht das Alternativ-Modell mit zusätzlicher Testpflicht gewählt wurde.

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren können in diesen Fällen einen medizinischen Gesichtsschutz tragen.

Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske ohne Ventil) ist verpflichtend:

- In Supermärkten und Geschäften

- In Fernbussen, Fern- und Regionalverkehrszügen

- Auf Bahnhöfen, Flughäfen und Fährterminals

- In Taxen, (Charter-)Bussen und sonstigen Fahrzeugen

- In Gewerbebetrieben

- In Gaststätten inklusive der Außenbereiche

- Bei kulturellen Veranstaltungen im Freien und Dienstleistungen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich nicht an ihrem Platz aufhalten. Im 2G-Modell können Alternativen zur Maskenpflicht greifen, wenn diese nicht durchsetzbar ist. Sofern im Freien mehr als 1000 Personen zusammenkommen, ist eine FFP2-Maske Pflicht.

- In Innenräumen von Sportanlagen, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen. Beim Sport darf die Maske abgenommen werden.

- Bei der Erbringung und Inanspruchnahme nicht-medizinischer köpernaher Dienstleistungen, sofern nicht das Alternativ-Modell mit zusätzlicher Testpflicht gewählt wurde.

- In der beruflichen Bildung und allgemeinen Erwachsenenbildung in geschlossenen Räumen.

- In Büro- und Verwaltungsgebäuden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (nicht am festen Arbeitsplatz)

- In Arztpraxen für das Personal

- In Krankenhäusern für das Personal (Ausnahme: Bei der unmittelbaren Versorgung vulnerabler Patientengruppen muss das Personal eine FFP2-Maske tragen).

- In Pflegeeinrichtungen für Bewohnerinnen und Bewohner, die sich nicht in ihrem Zimmer oder bei Mahlzeiten an ihrem festen Sitzplatz aufhalten.

- In Schulgebäuden. Auf dem Schulgelände darf die Maske im Freien abgelegt werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

- Bei privaten Fahrten für Personen aus einem fremden Haushalt (ausgenommen die Fahrerinnen und Fahrer selbst)

- Auf Märkten, Volksfesten und in Warteschlangen

- Bei Demonstrationen

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist an allen Orten im öffentlichen Raum dringend empfohlen, an welchen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Für Kinder bis 6 Jahre besteht keine Maskenpflicht.

Eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske gilt auch in Büro- und Verwaltungsgebäuden: Die Mund-Nasenbedeckung muss immer dann getragen werden, wenn man sich von seinem Schreibtisch entfernt, also für den Gang zur Toilette, zum Ausgang, zur Kantine, im Fahrstuhl oder wenn der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann. Bei der Arbeit am Schreibtisch muss keine Maske getragen werden.

Für Bedürftige stellt der Senat ein Kontingent an Masken bereit, die von den Bezirken verteilt werden.

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, riskiert ein Bußgeld von mindestens 50 Euro.

Einkaufen

2G-Bedingung im Einzelhandel

Im Einzelhandel gilt die 2G-Regel. In kleinen Geschäften des Einzelhandels (bis 100 Quadratmeter) muss der 2G-Nachweis unverzüglich nach Betreten und nicht bereits am Eingang kontrolliert werden.

Der Zutritt zu Geschäften, Läden, Kaufhäusern und ähnlichen Einrichtungen ist nur Personen gestattet, die einen Impf- oder Genesenenausweis vorlegen. Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren erhalten Zutritt, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test oder ihren Schülerausweis vorlegen. Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und dies durch ein ärztliches Attest nachweisen, erhalten bei Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses Zutritt.

Ausgenommen von den 2G-Regelungen bleibt die Grundversorgung. Dazu zählen:

- Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke, Tabakprodukte,
Schreibwaren, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und
Tierbedarf
- Apotheken
- Einrichtungen zum Erwerb von Sanitätsbedarf sowie Hör- und Sehhilfen
- Drogerien und Reformhäuser
- Tankstellen
- Babyfachmärkte
- Bau- und Gartenmärkte sowie Blumengeschäfte und gewerblicher Handwerkerbedarf
- Abhol- und Lieferdienste
- Wochenmärkte
- Fahrrad- und Kfz-Werkstätten

In Innenräumen von Geschäften und Dienstleistungsbetrieben müssen Kundinnen und Kunden grundsätzlich eine medizinische Maske tragen.

Flohmärkte, Kunstmärkte sowie Spezialmärkte dürfen wieder öffnen.

Universitäten, Hochschulen und Bibliotheken

Lehre und Studium finden zum überwiegenden Teil wieder in Präsenz statt. Für den Betrieb der staatlichen, privaten und konfessionellen Hochschulen wurden u.a. folgende Grundsätze vereinbart:

- Lehrveranstaltungen und Prüfungen können in Präsenz unter Beachtung der Schutz- und Hygieneregeln stattfinden.

- Hochschulbibliotheken dürfen Leihbetrieb anbieten sowie Arbeitsplätze und PC-Pools öffnen.

- Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, kann die Angebote der Hochschulen wahrnehmen und Zugang zu den Services erhalten.

- Die Maskenpflicht an Hochschulen wird an die aktuellen Vorgaben für Veranstaltungen angepasst.

- Für Veranstaltungen, die in Präsenz durchgeführt werden, stellen die Hochschulen eine zur Kontaktverfolgung angemessene Anwesenheitsdokumentation sicher. Die Nutzung der Corona-Warn-App wird ergänzend empfohlen.

- Für Hochschulen wird der Grundsatz des Lehrbetriebs mit Online-Formaten aufgehoben.

- Spezifische Vorgaben für die Künste und den Sport gelten entsprechend der jeweiligen aktuellen Regelungen der Berliner Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Impfungen für Studierende
Nur wer geimpft oder genesen ist, oder einen aktuellen negativen Test vorweisen kann, erhält Zugang zu den Angeboten der Hochschulen vor Ort. Der Berliner Senat appelliert an alle Studierenden, die vielfältigen Möglichkeiten für eine Impfung gegen das Coronavirus in Berlin zu nutzen und damit die Rückkehr auf den Campus im Wintersemester zu unterstützen.

Studierende haben verschiedene Möglichkeiten, sich in Berlin impfen zu lassen.

Mehrere Berliner Hochschulen bieten Impfungen in den eigens eingerichteten Impfstellen an oder über mobile Impf-Teams:
- Freie Universität Berlin [www.impfzentrum.fu-berlin.de]
- Humboldt Universität zu Berlin [www.hu-berlin.de]
- Technische Universität Berlin [tu.berlin]

Weitere Informationen finden Sie hier [berlin.de].

Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Beschäftigte werden gebeten, sich mit spezifischen Nachfragen an ihre jeweiligen Einrichtungen zu wenden. Hier finden Sie die Informationsseiten der Berliner Hochschulen zur Corona-Prävention.

Bibliotheken und Archive dürfen nur unter der 2G-Bedingung öffnen, sofern geschlossene Räume betroffen sind. Allerdings kannes Einschränkungen bei den Öffnungszeiten und der Anzahl der Standorte geben. Nutzer müssen beim Besuch von Bibliotheken grundsätzlich eine medizinische Maske tragen.

Schulen

An den Berliner Schulen gilt die Präsenzpflicht. Für Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal besteht in Innenräumen die Pflicht, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Bei Prüfungen, Klausuren und Klassenarbeiten darf diese jedoch abgenommen werden.

In Berlin testen sich alle Schülerinnen und Schüler, verpflichtend mindestens drei Mal pro Woche selbst in der Schule.

Diese Selbsttests sind nur gültig, wenn sie unter Aufsicht durchgeführt wurden. Auch können Selbsttest vorgelegt werden mit einer Bescheinigung, doch darf diese Erklärung nicht von den Eltern, den Erziehungsberechtigten noch sonstigen nahestehenden Personen erstellt werden. Schülerinnen und Schüler können sich alternativ auch in öffentlichen Testzentren testen lassen. Bei Schülerinnen und Schülern kann der negative Nachweis auch mittels Antigen-Schnelltests erwogen werden. Die Testung sollte als Fremdtestung durch oder unter Aufsicht vor Ort von geschulten Personen (überwachter Antigen-Test zur Eigenanwendung) erfolgen.

Alle Beschäftigten mit Kontakt zu Schülerinnen und Schülern müssen ebenfalls drei Mal pro Woche einer Testpflicht nachkommen.

Hier sind auch Selbsttests zulässig, die ohne eine Aufsicht erfolgen. Geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler sind von der Testpflicht ausgenommen.

Für alle Beschäftigten gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weder geimpft noch genesen sind, müssen täglich ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen. Selbsttests sind nur zulässig, wenn sie unter Aufsicht durchgeführt werden.

Schülerinnen und Schüler, die durch ihren Schulbesuch regelmäßigen Coronatests unterzogen werden, sind von möglichen weiteren Testpflichten – etwa zur Teilnahme an kulturellen Angeboten – befreit. Als Nachweis dient der Schülerausweis.

Mehr Informationen zur Teststrategie an Schulen finden Sie hier [berlin.de].

Zur regelmäßigen Beurteilung des Infektionsgeschehens an den Berliner Grundschulen, allgemeinbildenden weiterführenden Schulen sowie an den beruflichen Schulen kommt der Corona-Stufenplan wieder zum Einsatz.

Folgende Stufen sieht der Plan vor:

Grün
: Regelunterricht unter Beachtung der allgemein geltenden Hygieneregelungen. Schulfahrten und internationaler Austausch sind möglich.

Gelb: Wechselunterricht. Mischung aus Präsenzunterricht mit verstärkten Hygieneregeln – etwa einer Maskenpflicht im Unterricht und ggf. eine Halbierung der Lerngruppen zur Sicherung des Mindestabstands und schulisch angeleitetem Lernen zu Hause. Es wird eine Notbetreuung angeboten.

Rot: Schulschließungen und Unterricht im Alternativszenario bei erheblichen landesweiten Infektionsgeschehen. Es wird eine Notbetreuung angeboten.

Zum Stufenplan für Berliner Schulen kommen Sie hier [berlin.de].

Kitas

Einrichtungen der Kindertagesförderung arbeiten derzeit im Regelbetrieb. Alle Kinder erhalten somit eine Betreuung gemäß individuellem Gutschein. Eltern erhalten von ihrer Kita Antigen-Schnelltests für zwei wöchentliche Testungen pro Kind und werden gebeten, ihre Kinder regelmäßig auf das Coronavirus zu testen. Künftig erhalten die Berliner Kindertagesstätten Lolli-Schnelltests, die insbesondere für Kleinkinder leichter anzuwenden sind.

Beschäftigte mit Kontakt zu Kindern müssen sich zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die Testpflicht entfällt für geimpfte und genesene Personen.

Fahrschulen, Volkshochschulen und andere Bildungseinrichtungen

Fahr-, Boots und Flugschulen sowie ähnliche Einrichtungen dürfen nur von Kundinnen und Kunden aufgesucht werden, die geimpft oder genesen sind. Seit der Öffnung müssen die Betriebe ihrem Personal regelmäßige Testangebote machen.

Volkshochschulen sowie weiteren Einrichtungen der allgemeinen Erwachsenenbildung, Musikschulen, Jugendkunstschulen, Jugendverkehrsschulen, Gartenarbeitsschulen sowie freien Einrichtungen im Sinne des Schulgesetzes dürfen wieder Präsenzunterricht durchführen. Es gilt die 2G-Regel.

Gastronomie und Kantinen

Gaststätten dürfen unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben für den Publikumsverkehr öffnen. In Innenräumen ist die 2G+-Regel verpflichtend. Der Zutritt ist zusätzlich zur 2G-Bedingung nur mit tagesaktuellem, negativen Testergebnis oder mit dem Nachweis einer Auffrischungsimpfung ("Booster-Impfung") möglich. Außerdem muss eine medizinische Maske getragen werden. Am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden. Die Verantwortlichen der Gaststätten sind dazu verpflichtet, die entsprechenden Nachweise einzufordern und Gästen bei Nichtvorlage den Zutritt zu verweigern. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur am Tisch zulässig.

Im Freien ist das 2G-Modell optional. Sofern die 2G-Option nicht angewandt wird, gelten zusätzliche Vorgaben:

Zwischen den Tischen inklusive Bestuhlung müssen mindestens 1,5 Meter liegen.

Im Außenbereich ist die Benutzung der sanitären Anlagen ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses erlaubt.

In Kantinen, die ausschließlich für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens öffnen, entfällt die Pflicht zum 2G-Modell.

Körpernahe Dienstleistungen

Bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, etwa in Friseursalons, Solarien, Kosmetiksalons und ähnlichen Einrichtungen gilt die 2G-Bedingung. Kundinnen und Kunden sind dazu verpflichtet, einen Impf- oder Genesenennachweis vorzulegen und eine medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske zu tragen. Kann keine Maske getragen werden, etwa bei einer Bartrasur o.ä., besteht eine Testnachweispflicht. Dann müssen Kundinnen und Kunden neben ihrem Impf- oder Genesenennachweis zusätzlich ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis vorlegen.

Bei körpernahen Dienstleistungen, die aus medizinischen, therapeutischen oder seelsorgerischen Gesichtspunkten notwendig sind, entfällt die Pflicht zur 2G-Bedingung. In diesem Fall müssen Kundinnen und Kunden, sofern möglich, eine FFP2-Maske tragen.

Prostitution

Prostitutionsgewerbe dürfen unter Einhaltung strenger Vorgaben öffnen. Sexuelle Dienstleistungen dürfen nur im 2G-Modell mit zusätzlichen Vorgaben angeboten und in Anspruch genommen werden. Gesichtsnahe Praktiken sind nicht gestattet. Kundinnen und Kunden sind dazu verpflichtet, vorab einen Termin zu vereinbaren. Für alle gilt hier zudem eine FFP2-Maskenpflicht. Sofern Dienstleisterinnen bzw. Dienstleister einheitlich den Nachweis eines aktuellen negativen Testergebnisses von ihren Kundinnen und Kunden verlangen, entfällt diese.

Der Betrieb von Prostitutionsfahrzeugen ist nicht gestattet. Prostitutionsveranstaltungen sind nur unter 2G-Bedingungen gestattet.

Kultur, Freizeit, Veranstaltungen

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als zehn Personen dürfen nur unter 2G+-Bedingungen stattfinden. Kinder unter 14 werden bei der Ermittlung der Personenanzahl nicht mitgezählt. Außerdem gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Es sind bis zu 200 Personen erlaubt.

In Innenräumen, die maschinell belüftet werden, dürfen sich bis zu 2.000 Personen zeitgleich aufhalten, sofern alle Vorgaben des Hygienerahmenkonzeptes eingehalten werden.

Bei Veranstaltungen im Freien gilt eine Personenobergrenze von höchstens 1.000 zeitgleich Anwesende. Sofern sämtliche Vorgaben der jeweiligen Hygienerahmenkonzepte eingehalten werden, sind bis zu 3.000 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer zulässig. Alle Besucherinnen und Besucher müssen bei Veranstaltungen mit mindestens 10 Teilnehmenden negativ getestet, geimpft oder genesen sein (3G-Modell). Nehmen mehr als 1.000 Personen teil, gilt das 2G-Modell mit FFP2-Masken- und Mindestabstands-Pflicht. Das 2G-plus-Modell ist möglich. In diesem Fall können Teilnehmende den Mindestabstand zueinander unterschreiten.


Sofern sich Besucherinnen und Besucher nicht auf ihrem Platz aufhalten, müssen sie eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Kann ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden, besteht die Pflicht zum Tragen einer Maske auch am fest zugewiesenen Platz, wenn nicht alle Personen geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Findet eine Veranstaltung unter 2G-Bedingungen statt, so entfällt das Gebot des Mindestabstands.

Tanzveranstaltungen sind grundsätzlich verboten.

Das Singen in geschlossenen Räumen
nach Maßgabe des Hygienerahmenkonzepts Kultur ist zulässig. Auch diese verschärften Regelungen von Zusammenkünften gelten grundsätzlich nur, wenn die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln gewährleistet werden kann. Außerdem müssen alle Innenräume gut belüftet werden. Gäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen. Die Betreiber sind verpflichtet, diese Daten nach vier Wochen zu vernichten.

Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser etc. dürfen ihre Innenräume für Besucher öffnen. Im Bereich dieser kulturellen Einrichtungen gilt die 2G-Bedingung.

Bei Veranstaltungen müssen alle Beteiligten einen vollständigen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen.

Museen, Galerien und Gedenkstätten dürfen besucht werden. In geschlossenen Räumen gilt das 2G-Modell mit Maskenpflicht. Bei Veranstaltungen in genannten Einrichtungen gelten gesonderte Vorgaben.

Stadtrundfahrten und Führungen können wieder stattfinden. Sofern geschlossene Räume betroffen sind, ist das 2G-Modell verpflichtend. Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Im Freien können Veranstalterinnen und Veranstalter das 3G-Modell wählen. Im 3G-Modell besteht für alle Teilnehmenden die Pflicht, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen, wenn sie sich nicht an ihrem Platz aufhalten.

Die Außenanlagen von Tierpark und Zoo sind für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Innenbereiche von Zoo, Tierpark und Botanischem Garten dürfen ebenfalls öffnen, sofern das 2G-Modell umgesetzt wird.

Die Parks der Hauptstadt können unter Einhaltung der Mindestabstands-Regelungen besucht werden. Bei privaten Treffen sind darüber hinaus Kontaktbeschränkungen einzuhalten: Treffen sind nur mit Mitgliedern des eigenen Haushalts und maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt gestattet. Kinder unter 14 Jahren sowie geimpfte und genesene Personen werden nicht mitgezählt.

Vergnügungsstätten, Freizeitparks und Betriebe für Freizeitaktivitäten sowie Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnliche Betriebe dürfen wieder öffnen. Soweit geschlossene Räume betroffen sind, gilt auch hier die 2G-Regelung. Besucherinnen und Besucher brauchen Impf- oder Genesenennachweis.

Jahrmärkte und Volksfeste dürfen stattfinden. Es gilt die Maskenpflicht.

Private Feiern und Veranstaltungen

Für private Veranstaltungen anlässlich von Beerdigungen, Hochzeiten, Geburtstagen oder religiösen Feierlichkeiten gelten Personenobergrenzen:

- In Innenräumen dürfen nicht mehr als 50 Personen teilnehmen, im Freien sind bis zu 200 Teilnehmende zulässig.
- In Innenräumen ist das 2G-Modell ab 20 Teilnehmenden verpflichtend. Im Freien besteht eine Pflicht zum 3G-Modell ab 100 Teilnehmenden.
- Veranstalterinnen und Veranstalter müssen ab einer Teilnehmendenzahl von 20 Personen ein Schutz- und Hygienekonzept erstellen, das die Einhaltung des Mindestabstandes, die Dokumentation aller Anwesenden zur Kontaktnachverfolgung und eine ausreichende Belüftung festhält.
- Im Freien gilt: Allen Besucherinnen und Besuchern wird ein fester Sitzplatz zugewiesen. Sofern alle Teilnehmerinnen negativ getestet, geimpft oder genesen sind, entfällt diese Vorgabe. Die Abstandsregeln gelten im 3G-Modell weiterhin. Sind nur Geimpfte und Genesene anwesend (2G), entfallen sie.
- Nehmen an sonstigen privaten Veranstaltungen und Zusammenkünften ausschließlich Genesene und Geimpfte teil, sind in geschlossenen Räumen ebenfalls nur bis zu 50 zeitgleich Anwesende und im Freien nur bis zu 200 zeitgleich Anwesende erlaubt. Kinder unter 14 Jahren müssen hierbei nicht geimpft oder genesen sein. Für private Veranstaltungen, an denen auch ungeimpfte Personen teilnehmen, gelten weiterhin die strengeren Kontaktbeschränkungen. Es dürfen nur Personen aus einem Haushalt sowie zusätzlich höchstens zwei Personen aus einem weiteren Haushalt teilnehmen. Kinder unter 14 Jahren sowie vollständig geimpfte und genesene Personen werden unabhängig ihrer Zugehörigkeit zu einem Haushalt nicht mitgezählt.

Die konkrete Handhabung bei Eheschließungen kann sich von Bezirk zu Bezirk jedoch unterscheiden. Die zulässige Teilnehmerzahl bei Eheschließungen und die für die einzelnen Eheschließungsstandorte geltenden Regelungen müssen deshalb beim jeweiligen Standesamt erfragt werden.

Geimpfte und genesene Menschen werden bei der Bestimmung der anwesenden Personenzahl bei privaten Veranstaltungen inklusive Beerdigungen nicht mitgezählt.

ÖPNV und Autofahrten

3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr

Deutschlandweit gilt im öffentlichen Nah- und Fernverkehr eine Verpflichtung zum 3G-Modell. Außerdem besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Alle Fahrgäste müssen auf Verlangen nachweisen, dass sie vollständig geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Die Tests müssen aktuell sein: Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, PCR-Tests sind 48 Stunden lang gültig. Bei Schülerinnen und Schüler genügt die Vorlage ihres Schülerausweises. Während der Schulferien gilt der Schülerausweis nicht als Testnachweis. Kinder unter sechs Jahren müssen keine Nachweise erbringen.

Der Zugang zu den Bahnsteigen unterliegt ebenfalls der 3G-Bedingung. Betreiber von Bahnhöfen können Verkehrsflächen in Bahnhöfen und an Bahnsteigen zum Aufenthalt für obdachlose Menschen ohne 3 G-Bedingung ausweisen, sofern die Einhaltung des Mindestabstandes und der Maskenpflicht gewährleistet werden kann.

Wer mit Freunden, Bekannten oder anderen Personen in einem Auto fährt, muss ebenfalls eine Maske tragen, wenn der Mitfahrer in einem anderen Haushalt lebt. Wichtig: In all diesen Fällen muss eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden.

Sport

Die Sportausübung im Freien ist erlaubt. Sofern Sportlerinnen und Sportler dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern unterschreiten, muss das 3G-Modell angewandt werden, d.h. alle Teilnehmenden müssen vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Gehören alle Sportlerinnen und Sportler einem Haushalt an, entfällt die Pflicht zur 3G-Bedingung.

Kontaktfreier Sport im Freien, bei dem der Mindestabstand gewährleistet ist, bleibt ohne Auflagen zulässig.

Außerdem ist Sport in geschlossenen Räumen in Gruppen zulässig, wenn alle Anwesenden negativ getestet sind. Ausnahmen gelten für Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Diese dürfen ohne Testvorlage in festen Gruppen von bis zu 20 Personen trainieren. Sofern eine Betreuungsperson anwesend ist, muss diese einen negativen Corona-Test vorweisen können. In geschlossenen Räumen ist die Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern zulässig. Außerdem besteht dort die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Diese kann während der Sportausübung abgenommen werden.

Wettkämpfe im Freien sind in allen Sportarten mit Zuschauenden erlaubt.

Hallenbädern ist die Öffnung ausschließlich im 2G-Modell gestattet.

Für Saunen, Thermen und ähnliche Einrichtungen gilt, soweit geschlossene Räume betroffen sind, die 2G-Regel.

Gedeckte Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen Einrichtungen dürfen nur im 2G-Modell mit zusätzlichen Auflagen öffnen.

Über die 2G-Regeln hinaus müssen Verantwortliche einheitlich entweder ein aktuelles negatives Testergebnis von ihren Kundinnen und Kunden nachweisen lassen oder die Einhaltung des Mindestabstandes zu haushaltsfremden Personen durchsetzen.

Darüber hinaus gilt in den genannten Einrichtungen die Maskenpflicht. Während des Sports kann die Maske abgenommen werden. Ausnahmen von der 2G-Pflicht greifen für Profisportler und für den ärztlich verordneten Rehabilitationssport, sofern die Teilnehmenden, die weder geimpft noch genesen sind, einen aktuellen negativen Testnachweis vorlegen.

Gottesdienste

In Berlin dürfen Gottesdienste sowohl im Freien als auch in Innenräumen stattfinden, es gelten keine Obergrenzen für Teilnehmende. Allerdings müssen die festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden. An religiös-kultischen Veranstaltungen dürfen auch Personen teilnehmen, die nicht negativ getestet wurden. Teilnehmende von Gottesdiensten müssen medizinische Masken tragen, sofern sie sich nicht an ihrem Platz aufhalten.

Das Gemeindesingen ist in Innenräumen erlaubt, wenn die in dem Hygienerahmenkonzept festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden. Unter freiem Himmel ist ein 15-minütiger Gemeindegesang mit medizinischer Gesichtsmaske möglich.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Patientennahes Personal in Krankenhäusern muss geimpft, genesen oder täglich getestet sein. In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Betrieben gelten verschärfte Testpflichten: Patientennahe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weder geimpft noch genesen sind, müssen täglich getestet werden. Für geimpfte und genesene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besteht die Testpflicht zweimal pro Woche.

Die Besuchsrechte in Kliniken, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind deutlich eingeschränkt. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt für Besuchende eine allgemeine FFP2-Maskenpflicht. Außerdem müssen Patentinnen und Patienten außerhalb des Zimmers oder bei Besuch eine FFP2-Maske tragen. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sind dazu verpflichtet, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen, wenn sie sich nicht auf ihrem Zimmer aufhalten oder Besuch empfangen. Schwerstkranke und sterbende Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sind hiervon ausgenommen.

In Krankenhäusern und teilstationären Pflegeeinrichtungen gilt ein grundsätzliches Besuchsverbot für Personen, die laut den aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts typische Covid-19-Symptome zeigen. Ausnahmen gelten unter anderem für den Besuch schwerstkranker und sterbender Personen.

Besuchseinschränkungen in Krankenhäusern

Alle Besucherinnen und Besucher müssen negativ getestet sein. Dies gilt auch für Besuchende, die vollständig geimpft sind oder als genesen gelten. Ausnahmen gelten etwa für Eltern minderjähriger Patientinnen und Patienten.

Die Berliner Krankenhäuser legen eigenständig Besuchsregeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fest. Bitte informieren Sie sich vorab über die geltenden Besuchsregeln der jeweiligen Krankenhäuser.

Besuchseinschränkungen in Pflegeeinrichtungen

Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeinrichtungen dürfen täglich Besuch empfangen, sofern strenge Hygienerichtlinien eingehalten werden und sie während des Besuchs eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Alle Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen täglich eine negative Testbescheinigung vorlegen. Das gilt auch für Geimpfte. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen müssen unabhängig vom Impfstatus mindestens einmal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden. Besucherinnen und Besucher müssen innerhalb des Gebäudes zu jeder Zeit eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen. Die Maskenpflicht entfällt in den Zimmern der Bewohnenden, wenn alle Anwesenden vollständig geimpft sind oder nach einer Covid19-Erkrankung als genesen gelten.

Demonstrationen und politische Kundgebungen

Für Demos gibt es keine Personen-Obergrenzen, allerdings müssen die Hygiene-Richtlinien eingehalten werden. Die Veranstalter müssen vorab in einem Konzept erklären, wie sie die Einhaltung dieser Regeln sicherstellen wollen. Auf Wunsch ist dieses Konzept der zuständigen Behörde auszuhändigen. Es gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern unter Teilnehmern, die nicht gemeinsam in einem Haushalt leben. Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen müssen alle Teilnehmenden einen aktuellen negativen Corona-Test oder einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung vorweisen. Das 2G-Modell ist möglich.

Bei Demonstrationen und Versammlungen muss eine medizinische Maske getragen werden, es sei denn es handelt sich um einen Autokorso. Aber auch hier sind Teilnehmende an Autokorsos von der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske nur befreit, wenn sie sich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts im Fahrzeug befinden.

Hotels

Touristische Übernachtungen sind nur unter 2G- Bedingung möglich. Gäste von Hotels und Ferienwohnungen müssen am Tag der Anreise nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder genesen sind. Besucherinnen und Besucher sind dazu verpflichtet, ihre Personendaten zur Kontaktnachverfolgung anzugeben. . In besonders begründeten Einzelfällen ist eine Ausnahme von der 2 G-Bedingung bei Beherbergungen möglich, etwa wenn die Anwesenheit der zu beherbergenden Personen von herausragender Bedeutung für das Land Berlin ist. In diesem Fall gilt eine tägliche Testpflicht.

Für gastronomische Angebote gelten die Bedingungen wie für Gaststätten: In Innenräumen muss die 2G-Regel umgesetzt werden.

Reisen

Es werden zwei Arten von Risikogebieten unterschieden: Hochrisikogebiete und Virusvarianten-Gebiete. Die aktuelle Liste der Risikogebiete gibt es auf der Seite des Robert-Koch-Instituts [rki.de]. Für Einreisende gelten unterschiedliche Melde-, Test- und Quarantänepflichten.

Einreisende aus allen Risikogebieten im Ausland müssen sich vor der Einreise digital unter einreiseanmeldung.de anmelden. Vollständig geimpfte und genesene Personen können auf dem Portal auch Impf-, Genesenen- oder Testnachweise hinterlegen.

Bundesweit gilt eine Testpflicht für alle Personen, die in die Bundesrepublik einreisen, unabhängig aus welchen Gebieten die Einreise erfolgt.

Der Test darf frühestens 48 Stunden vor Einreise gemacht worden sein. Bei Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten darf der Test nicht älter als 24 Stunden sein. PCR-Tests sind zulässig, wenn sie maximal 48 Stunden vor Einreise durchgeführt wurden. Personen, die als vollständig geimpft oder genesen gelten, können alternativ entsprechende Nachweise hinterlegen. Reisen Genesene oder Geimpfte aus Virusvarianten-Gebieten ein, gilt auch für sie die Testpflicht.

Das zuständige Gesundheitsamt des jeweiligen Bezirks [rki.de] darf auf Verlangen das Testergebnis einsehen. Dieses muss für mindestens zehn Tage aufbewahrt werden. Impf- und Genesenen-Nachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen.

Alle Ausnahmen von Test- und Meldepflichten finden Sie in der Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

Reisende aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben, ansonsten gilt eine Quarantäne-Pflicht von zehn Tagen. Nach Einreise aus einem Hochrisikogebiet kann die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen beendet werden - Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten sind von dieser Regelung ausgeschlossen. Von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen sind Geimpfte und Genesene; dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.

Die Quarantäne-Regelung gilt auch im sogenannten kleinen Grenzverkehr, also für Reisende, die sich weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Sie gilt aber nicht für Durchreisende, Berufspendler und medizinisches Personal wie Ärzte und Pfleger. Weitere Ausnahmen gibt es für den Besuch naher Verwandter und Lebensgefährten.

Mehr Infos zur Einreise aus Risikogebieten finden Sie hier [auswaertiges-amt.de].

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1138 Kommentare

  1. 1138.

    Der Genesenenstatus ist auf drei Monate verkürzt worden!
    Wenn man bedenkt, der Status gilt erst ab dem 28. Tag nach einem positiven Test - sind es nur noch zwei Monate.

  2. 1137.

    Vielen Dank für Ihren Hinweis. Das Problem ist offenbar, dass der Senat die im Internet einsehbare Version der Verordnung noch nicht aktualisiert hat. Daher haben wir den Link vorerst entfernt, um nicht für Verwirrung zu sorgen.

  3. 1136.

    Danke an die Redaktion, die sofort auf meinen Hinweis reagiert hat und die Verlinkung zur Vierten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin entfernt hat! Mein Hinweis, dass die hier bei rbb24 als gültige Regeln dargestellten Maßnahmen sich aktuell (15.01.2022 15:00 Uhr) in der Vierten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wiederfinden, bleibt trotzdem unkommentiert. Warum?

  4. 1135.

    Vielen Dank für die Auflistung der ab 15.01.2022 geletenden Regeln zur Eindämmung! Meine Frage ist: In der von Ihnen verlinkten Vierten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung findet sich die 2G-Plus Regelung für den Bereich der Gastronomie nicht wieder. Es gilt laut dieser Verordnung noch immer die 2G-Regelung. Ebenfalls findet sich die ab 15.01.2022 geltene FFP2-Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln in der genannten Verordnung nicht wieder. Hier gilt noch immer die medizinische Gesichtsmaske. Der Allgemeinschutz ist wichtig...aber unter diesen verwirrenden und für den normalen Menschenverstand nicht schlüssigen Eindämmungsregelungen tut mir die Allgemeinheit einach nur noch leid! Mein aufrichtiges Mitgefühl und Verständnis gilt ganz besonders der Gastronie- und der Veranstaltungsbranche!

  5. 1134.

    Vergleichen sie mal die Maßnahmen in Schweden und dem Rest Europa.
    Da ändert sich im Grundsatz kaum etwas.
    Bis 23 Uhr mit 8 Leuten im Restaurant … und hier 2Gplus und zusätzlich Abstand und Maske.
    Lange wird man diese Beschränkungen nicht mehr aufrechterhalten können… irgendwann geht auch Deutschland das Geld aus.

  6. 1133.

    Ich verstehe Ihre Tendenz nicht, zumal die Meldungen dieser Website ganz andere aktuelle Coronamaßnahmen aufzeigen: https://www.rnd.de/politik/corona-schweden-verschaerft-regeln-weniger-kontakte-sperrstunde-in-bars-W5YTIOZKUWXYMOKEUNI5EOSIFE.html

  7. 1132.

    (2)Das Verhältnis der anscheinend beiden unterschiedlichen Serotypen / Stämme Delta zu Omikron ist sehr interessant bzgl. Immunisierung und Ausbreitung. In Südafrika + GB fallen die Zahlen schon.

    Angesichts des Fallens nach 2 - 4 Wochen ist die Frage: wie viele werden sich nicht infizieren? Die von Ihnen angesprochene Untererfassung(Dunkelziffer) ist zu berücksichtigen. Wenn die Leute früher z.B. bei Symptomeintritt meist die höchste Viruslast hatten, oder unmittelbar davor, so sind die immuntrainierten (Geimpfte / Genesene) jetzt ja vielleicht eher mit Symptomen reagierend: schon bei geringer Viruslast Husten, dann testen heißt aber: Schnelltest negativ wegen geringer Viruslast ganz am Beginn der Erkankung. Die gehen dann normal arbeiten (als "Normal"-husten), bei nicht mehr funktionierender Kontaktnachverfolgung. Wenn wir aber schnell durch sind werden Wenigkontakter / bestimmte Gruppen oder gut geboosterte nicht infiziert worden sein.
    Omikron endemisch? aber was wird aus Delta?

  8. 1131.

    (1)"Auch die hatten mal Null-Covid angestrebt. " wie Björn hier mich dankenswerter Weise informierte, hat Australien das vor kurzen aufgegeben, daher wohl der Fallzahlanstieg. Singapur hatte fast zeitgleich mit Südkorea nach hohem Impfquote ebenso 0-Fälle modifiziert. Südkorea hat die öffentlich verkündete Strategie "mit dem Virus leben" gestoppt und nun wieder deutlich mehr Einschränkungen.

    Kann man Delta auf 0 bringen, Omikron wegen des hohen R aber nur sehr schwer oder wenn man zu spät handelt gar nicht? Im Moment macht China an wohl 2 unterschiedlichen Orten Lockdown und es sind 20 Millionen Menschen locked. T. hingegen mit 30 Fällen aus wohl 2 Clustern ganz differenziert Kontaktnachverfolgung aber auch verbesserte Methoden am Flughafen. Omikron ist in der Tat eine neue Herausforderung.

  9. 1130.

    Die gesamte aktuelle Corona-Berichterstattung lässt leider nur den Schluss zu, dass die Ausbreitung der Infektionen völlig aus dem Ruder läuft und durch niemanden und nichts mehr eingedämmt oder beendet werden kann - außer irgendwann durch das Virus selbst.

  10. 1129.

    Ich finde es eine Zumutung, dass gesunde Politiker über eine FFP2 Maskenpflicht entscheiden.
    Es gibt Menschen mit Lungenkrankheiten wie Asthma; COPD; Lungenkrebs ect., die unter diesen Masken wirklich sehr schwer Luft bekommen. Traurig, dass es bis heute keiner von denen in Erwägung gezogen hat, den Menschen es zu ereichtern, indem sie eine OP- Maske erlauben.

  11. 1128.

    Weihnachten ist jetzt über zwei Wochen vorbei: Bitte wenigstens den ersten Absatz endlich mal löschen!
    Journalismus kommt von "jour" (der Tag).

  12. 1127.

    ...irgendwann gehen alle den schwedischen Weg .... ob nun freiwillig oder nicht.
    England macht es als erster.... Dänemark wird folgen, spätestens im Frühjahr ist dort alles vorbei an Maßnahmen.
    Der Rest verlängert es einfach um diverse Monate.
    Man sah es bei den Kids, als die Ärzte sagten.... alles an Krankheiten was sonst verteilt über das Jahr durchgemacht wurde, wird durch die Beschränkungen und Maßnahmen nun geballt durchgemacht (ist noch nicht so lange her)
    https://www.tagesschau.de/inland/atemwegserkrankungen-kinder-101.html

  13. 1126.

    "Andere Länder machen es vor."
    Kein Post von Ihnen seit 1 1/2 Jahren, in dem nicht das Wörtchen "Taiwan" auftaucht. ;-)
    Einst war es auch "Australien". Dort haben sie gerade eine Inzidenz von ca. 2000. Auch die hatten mal Null-Covid angestrebt.
    Und wenn man sich die Zahlen weltweit anschaut, so stellt man fest, dass 1.) die Südhalbkugel genauso betroffen ist, und 2.) die Impfquote für Omikron keine so große Rolle spielt.
    Ich habe deshalb eine These, die wiedermal genau andersrum ist, als sie viele Mediziner aktuell ausgeben. War ich letztes Frühjahr überzeugt, dass ab April die Inzidenz radikal sinken werde, glaube ich nun, dass der Sommerbeginn diesmal, bei Omikron, keine große Auswirkungen haben wird.
    Stattdessen wird es wohl die Durchseuchung sein. Frankreich etwa hatte letzte Woche 1.2 Mio. Neuinfektionen. Wie lange wird es da eingedenk der Dunkelziffer dauern, bis die Mehrheit schon mal infiziert war?

  14. 1124.

    An besten wäre es wenn die Ungeimpften in den den Homeoffice schickt. Wann verstehen es die Verantwortlichen , dass die Ungeimpften die Pandemietreiber sind

  15. 1123.

    Am besten wäre einmal klare Regeln zu machen, so dass man sich an diese auch gewöhnen kann und nicht dass alle Nase lang neue Regeln veröffentlicht werden. Seit 27.Juli gelten die gleiche Regeln, die jetzt erneut um 14 Tage unverändert verlängert wurden, in Taiwan. Planungen kann man dann Monate im Voraus machen. Andere Länder machen es vor. Dazu hält man die Fallzahlen stabil bei Nahe Null oder bei Null.

    Hohe Fallzahlen bringen erhebliche Instabilität, weil man nie genau sagen können, wann diese nach oben ausbrechen. Viele Fälle erfordern viele (leider nur begrenzt effektive) Maßnahmen. Wenig oder gar keine Fälle erfordern wenig Maßnahmen.

    Ich wünschte die Politik erklärte uns weshalb es sinnvoll ist das Virus verzögert zu verbreiten, anstatt es zu beseitigen, wie das ja in anderen Ländern auch immer wieder mit weniger (!) Maßnahmen als bei uns gelungen ist.

  16. 1122.

    Mit steigender Impfquote verschärfen sich die Maßnahmen.
    Nachdem Frau Giffey auf ntv ihre Ziele verkündet hat…. Ziel sind 80% Geimpfte und wenn man dieses Ziel erreicht hat ist das nächste Ziel 90% … und wenn dieses Ziel erreicht ist, ist sie für eine Impfpflicht…. stelle ich für mich fest … die Impfung schützt … leider nur vor Corona und nicht vor den Maßnahmen der Politik.
    Daher kann ich mich nur Fraukes Beitrag anschließen….

  17. 1121.

    Das ist mir mittlerweile Sch.... egal

    Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten

  18. 1120.

    " Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten "

    das mag man schon nicht mehr lesen

  19. 1119.

    Zur Begründung des OLG Niedersachsen:
    „Es sei nicht ersichtlich, dass die Erforschung von Infektionsumfeldern auch durch das Land Niedersachsen intensiviert worden wäre, um die Zielgenauigkeit der Schutzmaßnahmen zu erhöhen. Eine schlichte Übertragung von Erkenntnissen zum Geschehen in geschlossenen Räumen von Sport- und Freizeiteinrichtungen dränge sich angesichts erheblicher Unterschiede zu dem Geschehen im Einzelhandel nicht auf“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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