Die Entwicklung der Corona-Neuinfektionen und die Fallzahlen in Berlin über die Altersklassen verteilt. (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Corona-Grafiken | Berliner Ampel - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Neuinfizierte gibt es - und wo? Werden Krankenhausbetten knapp? Und wo steht die Ampel? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske und Arne Schlüter

Aktuell

Für Berlin sehen die Zahlen wie folgt aus (Stand 25.10.2020, 20:00 Uhr):

- Seit Anfang der Epidemie bestätigte Coronavirus-Infektionen: 26.093
- Binnen 24 Stunden sind an Infektionen hinzugekommen: 304
- Im Krankenhaus liegen an Corona-Patienten: 448, davon werden intensivmedizinisch 117 Personen behandelt.
- Gestorben mit dem Coronavirus infizierte Menschen: 250

Für Brandenburg sehen die Zahlen wie folgt aus (Stand 25.10.2020, 11:00 Uhr):

- Seit Anfang der Epidemie bestätigte Coronavirus-Infektionen: 6.772
- Binnen 24 Stunden sind an Infektionen hinzugekommen: 157
- Im Krankenhaus liegen an Corona-Patienten: 124, davon werden intensivmedizinisch 16 Personen behandelt. (Stand 23.10.2020, 08:30 Uhr)
- Gestorben mit dem Coronavirus infizierte Menschen: 190

Die Grafiken im Text spiegeln den gleichen Stand wider. Teils dauert es ein wenig, bis die Änderungen nach der Aktualisierung auch angezeigt werden.

Die Neuinfektionen für Berlin und Brandenburg mit 7-Tage-Schnitt und die absoluten, kumulierten Fallzahlen zeigen die folgenden Grafiken.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Aktuell bildet der Trend bei den gemeldeten Neuinfektionen den Verlauf am besten ab. Diese Zahl schwankt stark mit dem Wochenrhythmus. Deswegen wählt rbb|24 eine eigene Art der Darstellung: den Vergleichstrend zwischen den vergangenen sieben Tagen und den zwischen den sieben Tagen zuvor.

Wie sieht es in meiner Stadt in meinem Landkreis aus?

Hier finden Sie die aktuelle Zahl der gemeldeten Corona-Fälle in Berlin und seinen Bezirken, in Brandenburg, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen. Außerdem die Zahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohnern der letzten sieben Tage. Das ist ein Kriterium für die sogenannte Corona-Notbremse. Wie sinnvoll diese bundeseinheitliche Regelung ist, können Sie hier nachlesen.

Die Berliner Corona-Ampel

Für die Berliner Ampel gilt die simple Formel: Zwei Mal Gelb bedeutet für den Senat Redebedarf. Zwei Mal Rot heißt Handlungsbedarf.

Die Corona-Ampel ist wie folgt aufgebaut:

1. Die Reproduktionszahl R

Ist der R-Wert unterhalb 1,1 steht die Ampel auf Grün. Ist er über 1,1 und das 3 Tage in Folge, springt die Ampel auf Gelb. Bei einem R-Wert drei Tage in Folge über 1,2 steht die Ampel auf Rot.

2. Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen

Liegt die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen unter 20, ist dieser Teil der Ampel grün. Liegt diese Zahl über 20, so ist die Ampel gelb. Überschreitet die Zahl die Marke von 30, so wird hier die Ampel rot.

3. Anteil der für Covid-19-Patient*innen benötigten Plätze auf Intensivstationen

Dieser Teil der Ampel ist grün, solange der Anteil an Covid-19-Patient*innen unter 15 Prozent liegt. Steigt der Wert über 15 Prozent, ist die Ampel gelb. Ist der Anteil bei über 25 Prozent, schaltet die Ampel auf Rot.

Wichtig: Wir zeigen hier nur noch den R-Wert des Senats und verzichten auf unsere eigene R-Wert-Berechnung. Das tun wir, weil inzwischen der Senat auch die Unsicherheit des R-Werts mit angibt, was unser zentraler Kritikpunkt war und Grund für die eigene Berechnung. Den Verlauf des R-Werts für Berlin mit oberer und unterer Schätzung sehen Sie hier:

Die obere und untere Schätzung als Angaben zur Unsicherheit der Berechnung sind wichtig. Inbesondere bei schnellen Veränderungen der Fallzahlen oder niedrigen Fallzahlen kann nämlich der R-Wert stark schwanken.

Wie viele der Fälle sind im Krankenhaus?

Hier finden Sie die Zahl der Covid-19 Erkrankten in Krankenhäusern in Berlin und Brandenburg. Aufgeführt ist auch, wie viele intensivmedizinisch behandelt, also etwa beatmet werden.

Wie viele Alte und wie viele Junge sind betroffen?

Der Berliner Senat und das Robert-Koch-Institut geben an, wie viele gemeldete Infizierte in welchem Alter sind. Dabei zeigt sich, dass die meisten Betroffenen jünger als 60 Jahre sind. (Daten für das Land Brandenburg liegen rbb|24 nicht vor).

Ferner hat sich die Altersverteilung unter den Infizierten seit dem Frühjahr so verändert.

Ein wenig detaillierter ist zudem der Vergleich wochentagsweise. Er zeigt, wie viele Neuinfektionen es z.B. am Montag dieser Woche gab und wie viele am Montag der vorherigen Woche. Damit kann dieser Grafik mitunter Trendwenden früher schon anzeigen.

Wie hoch ist die Positivquote bei den Tests?

Im Kontext der Fallzahlen muss auch die Quote der positiven Tests beachtet werden. Je niedriger die Positivquote liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die meisten Fälle entdeckt und nachverfolgt werden können.

Warum wählt rbb|24 einen 7-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der 7-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist der Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

- Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen gemeldet werden.

- Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen gemeldet werden.

- Gleichbleibend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt. Gleichbleibend ist der Trend zudem, wenn der Unterschied zwar prozentual größer ist, aber die absolute Differenz weniger als fünf gemeldete Neuinfektionen beträgt. Damit wird bei niedrigen Fallzahlen der Einfluss von Schwankungen reduziert.

Warum zeigt rbb|24 keine Berechnung der Verdopplungszeit mehr?

Das Modell für eine Verdopplungszeit geht davon aus, dass nach X Tagen doppelt so viele, nach weiteren X Tagen vier Mal so viele Menschen infiziert sind. Diese Zahlen sind interessant, wenn sie exponentiell steigen. Inzwischen ist die Infektionsdynamik aber eine andere, die Verdopplungszeit hat damit keine wirkliche Aussagekraft mehr. Entsprechend haben wir uns entschieden, diese Grafik nicht mehr fortzuführen.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auch auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Fallzahlen pro Einwohner auf Karten, denn laut Robert-Koch-Institut [rki.de] gilt: "Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt." Wenn sich also jemand infiziert und testen lässt, ist in der Regel das Gesundheitsamt seines Wohnorts zuständig. Das muss aber nicht der Ort sein, an dem er potenziell am meisten andere Menschen angesteckt haben könnte.

Über die Hälfte der Brandenburger pendelt, auch viele Berliner arbeiten außerhalb von Berlin und noch mehr bewegen sich zwischen den Bezirken. Sie könnten also an einem Arbeitsplatz in einem anderen Landkreis oder Bezirk wesentlich mehr Menschen angesteckt haben als am Wohnort. Trotzdem zeigen wir inzwischen neben den weiträumigeren Brandenburger Landkreisen auch für die Berliner Bezirke eine Tabelle. Der Grund ist, dass zeitweilig nur einzelne Bezirke aufgrund hoher Fallzahlen als Risikogebiet galten. Wir wollen aber weiterhin den Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermeiden.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen, die sich in ihrer Berechnung noch dazu zwischen Berlin und Brandenburg unterscheiden.

Als genesen gelten in Berlin [berlin.de]:

- nicht hospitalisierte Fälle 14 Tage nach Erkrankungsbeginn oder Meldedatum

- hospitalisierte Fälle 7 Tage nach Entlassung; bzw. bei fehlenden Daten 28 Tage nach Erkrankungsbeginn oder Meldedatum

In Brandenburg dagegen gelten als genesen [msgiv.brandenburg.de]

- nicht hospitalisierte Fälle 14 Tage nach Meldedatum

- zu hospitalisierten Fällen fehlt eine Angabe, wie sie in die Berechnung einfließen.

Weil die Zahl der Genesenen eben nur eine Schätzung ist und noch dazu eine, die nicht einheitlich gehandhabt wird, ist auch die Berechnung der aktiv Infizierten problematisch. Man würde dafür geschätzte Genesene von den genau gezählten Infizierten abziehen.

Ferner impliziert zudem der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und bereits isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle.

Daher verzichtet rbb|24 derzeit auf eine entsprechende Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten. Die Zahl der Neuinfzierten der letzten Woche und der Woche zuvor ist aber ein grober Richtwert für den derzeitigen Stand der Epidemie. Das ist auch medizinisch gesehen sinnvoll, da bei der Mehrheit der leicht verlaufenden Erkrankungen nach ungefähr 14 Tagen die Symptome abklingen.

Erläuterungen

Nach einer Umstellung in der Meldesoftware des Landes Berlin wurden für den 22. April zu wenig Fälle gemeldet. In der Grafik wurde das so ausgeglichen: Das Fallwachstum zwischen dem 21. und 23. April wurde auf beide Tage gleich verteilt. Das ist eine vereinfachende Annahme. Der Senat verweist nach wie vor darauf, dass die Daten aufgrund technischer Umstellungen in der Meldesoftware der Berliner Gesundheitsämter unvollständig sind.

Des Weiteren meldet Brandenburg keine Fallzahlen abends mehr. In der Berechnung der Fallzahlen am 19. April wurden daher die wahrscheinlich niedrigeren gemeldeten Infektionszahlen vom Morgen verwendet. Seitdem werden die Fallzahlen vom Morgen verwendet.

Zuletzt: Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am 10.07.2020 eine Datenrevision durchgeführt. Bei der Überprüfung der Zahlen wurden 33 falsch klassifizierte Fälle in den Monaten April und Mai neu bewertet und rückwirkend korrigiert. rbb|24 hat, um diese Korrektur nachzubilden, für den Zeitraum 01.04.2020 bis 03.05.2020 jeden Tag eine Neuinfektion abgezogen. Die Überlegung dahinter ist, keinen falschen aktuellen Wochentrend wiedergeben zu wollen und gleichzeitig zu verhindern, dass die bereits vollzogene Dynamik der Infektionen zum Beispiel nicht durch einen einzelnen Tag mit negativen Neuinfektionen verzerrt wird.

 

Was Sie jetzt wissen müssen

Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

2116 Kommentare

  1. 2116.

    Danke für die Antwort. Dem wollte ich auch nicht widersprechen. Auch aus der von mir vorgeschlagenen Betrachtung der RKI-Zahlen ist bereits jetzt ersichtlich, daß es mindestens vom gleichen "Kaliber" wie die Frühjahrswelle wird.

  2. 2115.

    Hallo Björn,

    danke für die zahlreichen Kommentare. Dass die Situation nicht 1:1 mit der aus dem Frühjahr zu vergleichen ist, zeigen wir ja, indem wir die Testpositivitätsquote und die betroffenen Altersgruppen visualisieren. Daran lässt sich ja schon ablesen, dass damals die Lage besser aussah, als sie es war. Nichtsdestotrotz reden wir derzeit von über drei Mal so hohe Fallzahlen in Berlin bei einer wachsenden Positivquote. Das deutet schon alles auf ähnlich schwierige Momente wie im Frühjahr hin. Und wegen des Verweises auf die Lancet-Studie. Genau das Thema haben wir hier auch schon diskutiert. https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/10/massnahmen-eindaemmung-studien.html

  3. 2114.

    Ich denke, Sie müssten hier nichts "in der Öffentlichkeit" preisgeben.
    Höchstwahrscheinlich wird es dann eine entsprechende, amtliche Stelle geben, wo Sie belegen können,
    dass eine Befreiung gerechtfertigt ist.
    Um Sie beruhigen, es ging hier um Schulkinder und andere Personen, die sich in einer Schule bewegen.
    Ich persönlich kenne bisher in diesem Zusammenhang niemanden, der keine Maske tragen wollte/konnte.
    Allen war bisher mehr als bewusst, dass vernünftiges Verhalten tatsächlich auch die Zukunft der Schulkinder sichert.
    Und ich bin sehr froh, dass ich mich privat in einem Umfeld bewege, dass über eine gewisse Vernunft und Bildung verfügt.




  4. 2113.

    Ja -und?
    Es gibt Gründe, warum zBsp auf der Krankschreibung für den Arbeitgeber keine Diagnose steht.
    Das müßte dann über den Betriebsarzt laufen und wenn man Pech hat, entscheidet dieser (mit Rücksichtnahme auf seinen Arbeitsplatz) im Zweifelsfall für die Verordnung und gegen den Menschen.

    Und haben Sie über meine Frage nachgedacht? Es geht ja auch um' s Einkaufen, Nutzung ÖPNV, Straßen, Plätze und die Personen, die dort kontrollieren. Würden Sie Ihre gesundheitlichen Einschränkungen der allgemeinen Öffentlichkeit preisgeben?

  5. 2112.

    Mal der Verweis auf eine aktuelle Auswertung in The Lancet Infectious Diseases zur Frage, welche Maßnahmen was bringen. "The temporal association of introducing and lifting non-pharmaceutical interventions with the time-varying reproduction number (R) of SARS-CoV-2: a modelling study across 131 countries" (https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30785-4/fulltext) Das wäre doch eine Leitline für notwendige Maßnahmen. Außerdem sollte man nicht in schneller Folge dauernd neue Maßnahmen ergreifen, da man so nie sieht, was überhaupt was bringt.

  6. 2111.

    In der Lagesicht des LAVG Brandenburg (https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b) ist bei der Falldarstellung je Landkreis eine deutliche Stufe erkennbar zwischen den Landkreisen mit einer gemeinsamen Grenze zu Berlin und hoher Fallzahl und den geographisch berlinfernen Landkreisen mit niedrigerer Fallzahl. Der Plot ist leider nicht auf die Bevölkerungszahl normiert.

  7. 2109.

    Hierzu stand in dem Schreiben:
    "Der Bezug zu einer speziellen gesundheitlichen Situation fehlte. (für die bisherigen, allgemeinen Atteste)
    Die Ansicht, dass ein ärztliches Attest grundsätzlich keinen ärztlichen Befund enthalten müsse und auch der Hinweis auf Datenschutz ändere nichts daran,
    dass die Betroffene die Beweislast trägt."

  8. 2108.

    Wenn Sie bei google "kita wildau corona" eingeben, bekommen Sie mehrere Seiten mit Informationen.
    Leider gibt es zu Berliner Schulen - außer Neukölln - immernoch keine detaillierte Infos oder irre ich mich?

  9. 2107.

    "Ich kann mich natürlich auch irren,.."
    Dem ist leider so Sherlock. Keine Ahnung,was diese unsinnige Unterstellung soll..
    Nur weil du da genialerweise ein Muster erkannt hast,bedeutet das noch lange nicht,dass wir gleich die selben Personen sind.

    Ich versuche einfach nur einen realistischen Blick auf die Situation zu werfen,mehr nicht.

  10. 2106.

    Ich möchte ihnen nicht zu Nahe treten, aber ganz ehrlich ich habe eine Befreiung und bin Schwerbeschädigt und kann für 30 min eine Maske tragen um andere und mich zu schützen.

  11. 2105.

    'Es muss in Zukunft ein belegbarer, glaubhafter und nachzuvollziehender ärztlicher Befund im Attest angegeben sein, um den Patienten/die Patientin von der Maskenpflicht zu befreien.'

    Das dürfte gegen Datenschutz und ärztliche Schweigepflicht verstoßen. Oder würden Sie Hinz und Kunz mit Ihren gesundheitlichen (evtl. auch psychischen) Beeinträchtigungen bekannt machen wollen?

  12. 2104.

    Liebe Redaktion,
    es sollte mehr darauf hingewiesen werden, daß die jetzigen Infiziertenzahlen nicht einfach mit der ersten Frühjahrswelle verglichen werden können. Es bringt dementsprechend auch nichts, immer neue Höchststände zu verkünden. Das Testregime ist schon ein ganzes Stück anders jetzt. Durch das Veränderte Vorgehen sehen wir alles wie durch eine Lupe, allerdings mit unbekannter Vergrößerung. Das war ja auch der Sinn, um frühzeitiger auf Entwicklungen reagieren zu können. Man kann einen Eindruck für den Vergleich der Wellen bekommen, wenn man im Dashboard des RKI mal nur die Fallmeldungen mit Erkrankungsbeginn vergleicht, da das mehr dem klinisch relevanten Anteil entspricht und dort das Testregime eher vergleichbar ist. Deswegen ist sowas wie die Berliner Ampel schon nicht schlecht für die Einschätzung der Gesamtlage - leider aber auch nicht perfekt.

  13. 2103.

    wieso lese ich nirgendwo das 2 von 3 kita's in wildau von corona betroffen sind? eine ist bis anfang november zu. bei der zweiten entscheidet sich wohl montag wie es weitergeht. in 2 tagen geht die schule wieder los. alles gute und bleibt gesund für alle eltern und großeltern.

  14. 2102.

    Man muss natürlich vorsichtig sein mit pauschalisierten Ratschlägen.
    Aber mit >viel Trinken< kann man wohl keinen Schaden anrichten.
    Dennoch war ich ein Einzelfall.
    Ich glaube ich hatte aus drei Gründen Glück:
    1. gutes Immunsystem
    2. zufällig in dieser Zeit bereits ein Virostatikum gegen eine andere harmlosere Virusinfektion
    eingenommen. Ich glaube, evtl. hat das Virostatikum da irgendwas abgebremst.
    Aber das ist reine Spekulation von mir.
    Denn nachdem ich es abgesetzt hatte, kam eine zweite schlimmere "Welle".
    3. Trinken sorgt für dünneres Blut. Wenn ich das richtig recherchiert habe, sind viele der Menschen,
    die an Covid-19 verstorben sind (gerade jüngere) an einer spontanen Embolie verstorben.
    Oft nachdem sie zum Beispiel aus dem Krankenhaus wieder entlassen waren.
    Ich trinke sehr gerne Bier! :-) Aus diesem Grund trinke ich hauptsächlich alkoholfreies Bier.
    Alkoholfreies Bier soll Thrombosen etc. verhindern.

  15. 2101.

    Meine Mutter, 83, lebenslange Asthmatikerin, korrekt eingestellt, hat keinerlei Probleme, mit FFP2-Maske einzukaufen oder ÖPNV zu fahren.

  16. 2100.

    Ach kieke... meine Chefin hat vorhin u.a. genau zum Thema Masken und ärztliche Atteste etwas von der Senatsverwaltung weitergeleitet.
    Wenn ich das richtig verstehe, gelten in der gegenwärtigen Situation Atteste mit folgendem Wortlaut nicht mehr.
    „Mein Patient ist von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit."
    Dies sei nur eine "allgemeine Feststellung".
    Es muss in Zukunft ein belegbarer, glaubhafter und nachzuvollziehender ärztlicher Befund im Attest angegeben sein, um den Patienten/die Patientin von der Maskenpflicht zu befreien.
    Eine Ausnahme bilden "offensichtliche Behinderungen" . Beispiel: Gehörlose, die auf das Lippenlesen angewiesen sind etc.

  17. 2099.

    Vielen Dank für den Tipp!
    Werde ihn gleich an einen guten Freund weitergeben. Leider kann ich ja sonst nicht allzu viel tun.
    Weiterhin gute Besserung und alles Gute für Sie!

  18. 2098.

    Also eine Arbeitskollegin von mir ist tatsächlich Asthmatikerin.
    Soweit ich weiß ist es wichtig dass man medikamentös richtig eingestellt ist.
    Dann kann man auch ganz normal Maske tragen.
    Das ist ja ein dünner Stoff und kein Stöpsel im Mund.
    Chirurgen nebst OP-Team, die stundenlang im OP stehen, müssten bei der anstrengenden Arbeit
    ja dann auch Probleme mit der Luft haben!?
    Meine Kollegin trägt im Haus jedenfalls eine Schutzmaske.

  19. 2097.

    Kann mir mal jemand sagen,wie es sich mit asthmapatienten mit Attest verhält. Müssen diese beim einkaufen ihre maske tragen? Ist es auch für diese verpflichtend? Dürfen diese nur noch online einkaufen? Das fände ich schon diskriminierend

Das könnte Sie auch interessieren