Eine Grafik der Corona-Fallzahlen in Brandenburg (Bild: rbb)
Bild: rbb

Corona-Grafiken | Berliner Ampel - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Neuinfizierte gibt es - und wo? Werden Krankenhausbetten knapp? Und wo steht die Ampel? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske und Arne Schlüter

Aktuell

Für Berlin sehen die Zahlen wie folgt aus (Stand: 24.02.2021, 16:30 Uhr):

- Seit Anfang der Epidemie bestätigte Coronavirus-Infektionen: 127.936
- Binnen 24 Stunden sind an Infektionen hinzugekommen: 483
- Corona-Patienten, die im Krankenhaus liegen: 847, davon werden intensivmedizinisch 233 Personen behandelt und hiervon wiederum 170 beatmet.
- Mit dem Coronavirus infizierte gestorbene Menschen: 2.781 (+15)

Die Berliner Gesundheitsämter konzentrieren sich seit dem 23.10.2020 bei der Kontaktverfolgung vornehmlich auf Risikogruppen. Insofern kann es sein, dass aufgrund dieser Strategieänderung die aktuellen Fallzahlen niedriger ausfallen und nicht aufgrund einer realen Änderung im Infektionsgeschehen.

 

Für Brandenburg sehen die Zahlen wie folgt aus (Stand: 25.02.2021, 10:15 Uhr):

- Seit Anfang der Epidemie bestätigte Coronavirus-Infektionen: 75.632
- Binnen 24 Stunden sind an Infektionen hinzugekommen: 328
- Corona-Patienten, die im Krankenhaus liegen: 489, davon werden 114 Personen intensivmedizinisch behandelt und hiervon wiederum 87 beatmet*
- Mit dem Coronavirus infizierte gestorbene Menschen: 2.947 (+15)

*Am Wochenende meldet Brandenburg keine Zahlen für die Belegung der Krankenhäuser.

Das Brandenburger Gesundheitsministerium hat mit dem 01.02.2021 sein Meldeverfahren angepasst, um weniger Diskrepanz zu den Zahlen des Robert-Koch-Instituts zu haben. Infolgedessen hat sich die Zahl der kumulativ gemeldeten Fälle und auch die Zahl der Toten verändert. Um keine verzerrten Trends darzustellen, verteilt rbb|24 diese Differenz über die letzten 28 Tage.

Die Grafiken im Text spiegeln den gleichen Stand wider. Teils dauert es ein wenig, bis die Änderungen nach der Aktualisierung auch angezeigt werden.

Die Neuinfektionen für Berlin und Brandenburg mit 7-Tage-Schnitt und die kumulierten Fallzahlen zeigen die folgenden Grafiken. Sie können dabei für die Neuinfektionen den Zeitraum auswählen: seit Anfang der Pandemie im März - oder ab 1. September, dem Zeitpunkt als ungefähr die zweite Phase begann. Das können Sie auch für alle weiteren Grafiken mit täglichen Updates.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Wie viele Menschen sind inzwischen geimpft

Hier finden Sie aktuelle Angaben zur Zahl der in den letzten 24 Stunden geimpften Menschen und welcher Anteil der Bevölkerung inzwischen mindestens eine Impfdosis erhalten hat.

Aktuell bildet der Trend bei den gemeldeten Neuinfektionen den Verlauf am besten ab. Diese Zahl schwankt stark mit dem Wochenrhythmus. Deswegen wählt rbb|24 eine eigene Art der Darstellung: den Vergleichstrend zwischen den vergangenen sieben Tagen und den zwischen den sieben Tagen zuvor.

Hier finden Sie die aktuelle Zahl der gemeldeten Corona-Fälle in Berlin und seinen Bezirken, in Brandenburg, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen. Außerdem die Zahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohnern der letzten sieben Tage. Das ist ein Kriterium für die sogenannte Corona-Notbremse. Wie sinnvoll diese bundeseinheitliche Regelung ist, können Sie hier nachlesen.

Die Berliner Ampel

Für die Berliner Ampel gilt die simple Formel: Zwei Mal Gelb bedeutet für den Senat Redebedarf. Zwei Mal Rot heißt Handlungsbedarf. Allerdings sind die Werte, die der Senat für seine Ampel angibt, nicht immer deckungsgleich mit den Werten anderer Stellen. So benutzt der Senat für die Bettenauslastung das INEVA-Register, bundesweit gilt aber das Divi-Register als Maßstab. Wir geben hier beide Werte an, wobei der Wert des Senats die Ampelfarbe bestimmt.

Die Corona-Ampel ist wie folgt aufgebaut:

1. Die Reproduktionszahl R

Ist der R-Wert unterhalb 1,1 steht die Ampel auf Grün. Ist er über 1,1 und das 3 Tage in Folge, springt die Ampel auf Gelb. Bei einem R-Wert drei Tage in Folge über 1,2 steht die Ampel auf Rot.

2. Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen

Liegt die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen unter 20, ist dieser Teil der Ampel grün. Liegt diese Zahl über 20, so ist die Ampel gelb. Überschreitet die Zahl die Marke von 30, so wird hier die Ampel rot.

3. Anteil der für Covid-19-Patient*innen benötigten Plätze auf Intensivstationen

Dieser Teil der Ampel ist grün, solange der Anteil an Covid-19-Patient*innen laut Senat unter 15 Prozent liegt. Steigt der Wert über 15 Prozent, ist die Ampel gelb. Ist der Anteil bei über 25 Prozent, schaltet die Ampel auf Rot.

Wichtig: Die gezeigte Ampel für die Intensivbetten zeigt sowohl die Daten des Senats als auch die Daten des Intensivregisters, Divi. Diese beiden Angaben können minimal von einander abweichen. Die Farbgebung richtet sich nach dem Wert des Senats. Weiter unten erklären wir, wieso wir dennoch auch die Angabe des Divi-Registers zeigen.

Außerdem zeigen wir hier nur noch den R-Wert des Senats und verzichten auf unsere eigene R-Wert-Berechnung. Das tun wir, weil inzwischen der Senat auch die Unsicherheit des R-Werts mit angibt, was unser zentraler Kritikpunkt war und Grund für die eigene Berechnung. Den Verlauf des R-Werts für Berlin mit oberer und unterer Schätzung sehen Sie hier:

Die obere und untere Schätzung als Angaben zur Unsicherheit der Berechnung sind wichtig. Inbesondere bei schnellen Veränderungen der Fallzahlen oder niedrigen Fallzahlen kann nämlich der R-Wert stark schwanken.

Wie viele der Fälle sind im Krankenhaus?

Hier finden Sie die Zahl der Covid-19 Erkrankten in Krankenhäusern in Berlin und Brandenburg. Aufgeführt ist auch, wie viele intensivmedizinisch behandelt, beziehungsweise beatmet werden.

Die Zahlen für die Krankenhauspatienten und die Intensivpatienten hier stammen vom Senat beziehungsweise vom Ministerium für Gesundheit und nicht vom Divi-Register. Für die Auslastung der Intensivstationen in ganz Berlin und Brandenburg hingegen nutzen wir die Divi-Daten. Wieso erklären wir weiter unten.

Wie ist die Lage auf den Intensivstationen?

Wir listen hier für Berlin und Brandenburg auf, welcher Anteil an Intensivbetten durch Covid-19-Patieten belegt ist – und wie viele Intensivbetten noch frei sind.

Wie viele Menschen versterben mit Covid-19?

Hier finden Sie die Zahl der mit Covid-19-Befund verstorbenen Menschen in Berlin und Brandenburg. Auch hier zeigen wir den 7-Tage-Durchschnitt.

Zu beachten ist, dass die Totenzahlen den Infektionszahlen in etwa zwei bis vier Wochen hinterher laufen. Außerdem wichtig: Mehrere Untersuchungen zeigen, dass die meisten Menschen, die mit Corona sterben, auch tatsächlich an Corona sterben [mehr Informationen: PDF von pathologie.de]

Welche Altersgruppe ist wie stark betroffen?

Der Berliner Senat und das Robert-Koch-Institut geben an, wie viele gemeldete Infizierte in welchem Alter sind. Dabei zeigt sich, dass die meisten Betroffenen jünger als 60 Jahre sind. Daten für das Land Brandenburg in ähnlicher Detailtiefe liegen rbb|24 nicht vor.

Ferner hat sich die Altersverteilung unter den Infizierten seit dem Frühjahr so verändert.

Die folgenden Grafiken zeigen, ergänzend zu den Zahlen der Neuinfektionen oben im Beitrag, den Vergleich der Neuinfektionen wochentagsweise. Sie zeigen, wie viele Neuinfektionen es zum Beispeil am Montag dieser Woche gab und wie viele am Montag der vorherigen Woche. In dieser Grafik sind Trendwenden mitunter schon vorab zu erkennen.

Im Kontext der Fallzahlen muss auch die Quote der positiven Tests beachtet werden. Je niedriger die Positivquote liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die meisten Fälle entdeckt und nachverfolgt werden können. Die Nachverfolgung ist personell aufwändig; ist die Positivquote hoch, können überlastete Gesundheitsämter mögliche infizierte Kontaktpersonen teilweise nicht mehr ermitteln.

Warum wählt rbb|24 einen 7-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der 7-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist der Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen gemeldet werden.

Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen gemeldet werden.

Gleichbleibend ist der Trend, wenn im Vergleich zur Vorwoche der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt. Gleichbleibend ist der Trend zudem, wenn der Unterschied zwar prozentual größer ist, aber die absolute Differenz weniger als fünf gemeldete Neuinfektionen beträgt. Damit wird bei niedrigen Fallzahlen der Einfluss von Schwankungen reduziert.

Wieso passen die Inzidenz-Zahlen und Trends bei rbb|24 nicht zu denen von Berliner Senat, Brandenburger Regierung oder RKI?

rbb|24 übernimmt die 7-Tage-Inzidenz-Zahlen vom Berliner Senat und vom Brandenburger Ministerium für Gesundheit. Der Berliner Senat rechnet seine 7-Tage-Inzidenz allerdings immer basierend auf dem Datenstand vom Vortag [berlin.de]. Das kann dazu führen, dass an einzelnen Tagen die absoluten Zahlen im Wochentagsvergleich zurückgehen und dennoch die Inzidenz steigt. Ebenfalls erklärt das, wieso der 7-Tage-Trend bei rbb|24 von dem des Senats mitunter abweicht. rbb|24 rechnet den 7-Tage-Trend nämlich basierend auf den neuesten absoluten Zahlen.

Ferner gibt es mitunter teils erhebliche Unterschiede zwischen der 7-Tage-Inzidenz, die das RKI angibt, und derjenigen, die die Bundesländer vermelden. Grund hierfür ist, dass das RKI die Inzidenz basierend auf dem Meldedatum und nicht dem Berichtsdatum berechnet, so wie die Länder. Sprich, wenn ein Corona-Fall vor 8 Tagen diagnostiziert, aber erst vor 6 Tagen offiziell dem Gesundheitsamt und dem RKI berichtet wurde, so zählt dieser Fall in den Statistiken der Länder noch in die aktuelle 7-Tage-Inzidenz hinein. Für das RKI hingegen fällt dieser Fall dann schon aus dem 7-Tage-Fenster heraus. Wieso das problematisch ist, hat der Datenjournalist und Programmierer Sebastian Vollnhals hier erklärt [twitter.com].

Wieso wählt rbb|24 zwei unterschiedliche Quellen für die Daten zu Krankenhaus- und Intensivbetten?

Für die Berliner Corona-Ampel nutzt rbb|24 sowohl die Angaben des Senats als auch das Divi-Intensivregister, für das eine bundesweite Meldepflicht gilt. Der Senat bezieht sich bei seinen Zahlen auf das Ineva-Register mit Datenstand vom Vortag 13 Uhr. Die Angaben des Divi werden jeweils jeden Tag um 15 Uhr aktualisiert. Um also aktueller und umfassender bei den intensivmedizinischen Daten zu sein, zeigen wir auch die Zahlen des Divi.

Dennoch nutzen wir bei der Grafik für die Krankenhauspatienten die Senatszahlen bzw. die Zahlen des Ministerium für Gesundheit in Brandenburg. Der Grund hierfür ist, dass das Divi-Register nur Auskunft über die Intensivplätze gibt. Um auch Daten zu "normalen" Covid-19-Klinikpatienten geben zu können, stützen wir uns darum auf diese beiden Quellen - auch wenn sie weniger aktuell sind.

Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen der Grafik für Berlin und der Grafik für Brandenburg. Während wir in Berlin die Intensivpatienten des Senats einzeichnen, sind es in Brandenburg die beatmungspflichtigen Intensivpatienten. Der Hintergrund ist, dass lange Brandenburg nur die beatmungspflichtigen Patienten angab, Berlin lange nur die Intensivpatienten allgemein. Um die Datenlage seit Anfang der Pandemie gleich zu halten, führen wir weiterhin diese leicht unterschiedlichen Metriken fort.

Warum zeigt rbb|24 keine Berechnung der Verdopplungszeit mehr?

Das Modell für eine Verdopplungszeit geht davon aus, dass nach x Tagen doppelt so viele, nach weiteren x Tagen vier Mal so viele Menschen infiziert sind. Diese Zahlen sind interessant, wenn sie exponentiell steigen. Inzwischen ist die Infektionsdynamik aber eine andere, die Verdopplungszeit hat damit keine wirkliche Aussagekraft mehr. Entsprechend haben wir uns entschieden, diese Grafik nicht mehr fortzuführen.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auch auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Fallzahlen pro Einwohner auf Karten, denn laut Robert-Koch-Institut [rki.de] gilt: "Die Meldung hat an das Gesundheitsamt zu erfolgen, in dessen Bezirk sich die betroffene Person derzeitig aufhält oder zuletzt aufhielt." Wenn sich also jemand infiziert und testen lässt, ist in der Regel das Gesundheitsamt seines Wohnorts zuständig. Das muss aber nicht der Ort sein, an dem er potenziell am meisten andere Menschen angesteckt haben könnte.

Über die Hälfte der Brandenburger pendelt, auch viele Berliner arbeiten außerhalb von Berlin und noch mehr bewegen sich zwischen den Bezirken. Sie könnten also an einem Arbeitsplatz in einem anderen Landkreis oder Bezirk wesentlich mehr Menschen angesteckt haben als am Wohnort. Trotzdem zeigen wir inzwischen neben den weiträumigeren Brandenburger Landkreisen auch für die Berliner Bezirke eine Tabelle. Der Grund ist, dass zeitweilig nur einzelne Bezirke aufgrund hoher Fallzahlen als Risikogebiet galten. Wir wollen aber weiterhin den Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermeiden.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen, die sich in ihrer Berechnung noch dazu zwischen Berlin und Brandenburg unterscheiden.

Als genesen gelten in Berlin [berlin.de]:

- nicht hospitalisierte Fälle 14 Tage nach Erkrankungsbeginn oder Meldedatum

- hospitalisierte Fälle 7 Tage nach Entlassung; bzw. bei fehlenden Daten 28 Tage nach Erkrankungsbeginn oder Meldedatum

In Brandenburg dagegen gelten als genesen [msgiv.brandenburg.de]:

- nicht hospitalisierte Fälle 14 Tage nach Meldedatum

- zu hospitalisierten Fällen fehlt eine Angabe, wie sie in die Berechnung einfließen.

Weil die Zahl der Genesenen eben nur eine Schätzung ist und noch dazu eine, die nicht einheitlich gehandhabt wird, ist auch die Berechnung der aktiv Infizierten problematisch. Man würde dafür geschätzte Genesene von den genau gezählten Infizierten abziehen.

Ferner impliziert zudem der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen aktuell das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und bereits isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle. Außerdem beachtet diese Rechnung keine Zeitverzüge durch Nachmeldungen oder einem Anstau der Proben.

Daher verzichtet rbb|24 derzeit auf eine entsprechende Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten. Die Zahl der Neuinfzierten der letzten Woche und der Woche zuvor ist aber ein grober Richtwert für den derzeitigen Stand der Epidemie. Das ist auch medizinisch gesehen sinnvoll, da bei der Mehrheit der leicht verlaufenden Erkrankungen nach ungefähr 14 Tagen die Symptome abklingen.

Erläuterungen

Nach einer Umstellung in der Meldesoftware des Landes Berlin wurden für den 22. April zu wenig Fälle gemeldet. In der Grafik wurde das so ausgeglichen: Das Fallwachstum zwischen dem 21. und 23. April wurde auf beide Tage gleich verteilt. Das ist eine vereinfachende Annahme. Der Senat verweist nach wie vor darauf, dass die Daten aufgrund technischer Umstellungen in der Meldesoftware der Berliner Gesundheitsämter unvollständig sind.

Des Weiteren meldet Brandenburg keine Fallzahlen abends mehr. In der Berechnung der Fallzahlen am 19. April wurden daher die wahrscheinlich niedrigeren gemeldeten Infektionszahlen vom Morgen verwendet. Seitdem werden die Fallzahlen vom Morgen verwendet.

Zuletzt: Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am 10.07.2020 eine Datenrevision durchgeführt. Bei der Überprüfung der Zahlen wurden 33 falsch klassifizierte Fälle in den Monaten April und Mai neu bewertet und rückwirkend korrigiert. rbb|24 hat, um diese Korrektur nachzubilden, für den Zeitraum 01.04.2020 bis 03.05.2020 jeden Tag eine Neuinfektion abgezogen. Die Überlegung dahinter ist, keinen falschen aktuellen Wochentrend wiedergeben zu wollen und gleichzeitig zu verhindern, dass die bereits vollzogene Dynamik der Infektionen zum Beispiel nicht durch einen einzelnen Tag mit negativen Neuinfektionen verzerrt wird.

 

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Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

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5359 Kommentare

  1. 5359.

    Lehrer müssen sich nicht testen lassen - die Tests sind freiwillig 2x wöchentlich an der jeweiligen Schule.
    Bis Lehrer + Erzieher eine Einladung bekommen, wird es wohl noch etwas dauern, wie es in Berlin so ist ...
    Es wird AstraZeneca geimpft, welches - meiner Kenntnis nach - bis zu 12 Wochen zwischen 1. und 2. Impfung braucht.

    Fazit: Es dauert noch seeehr lange, bis man auf Tests und evtl. Maske verzichten kann und die Gerichte Spaß haben.

  2. 5358.

    Das sehe ich auch so. Der Übergang wird spannend, denn man hat sich in eine Situation gebracht die immer schwieriger wird zu erklären.
    Konkret ... Lehrer.... die müssen sich 2 mal die Woche testen lassen. Der Test alleine reicht nicht Maske müssen sie trotzdem tragen. Jetzt können sie sich impfen lassen und damit schafft man eine Situation die für Kritik aus allen Richtungen sorgen wird. Also geimpft und trotzdem testen und zusätzlich Maske. Oder man testet die nicht mehr, damit würde man signalisieren, der Impfstoff wirkt so, dass man keinen mehr anstecken kann aber wozu dann die Maske ?
    Da werden die Gerichte wohl noch viel „Spaß“ mit haben.

  3. 5357.

    Vielleicht schafft ja noch eine der Grafiken aus
    https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2021/02/geimpfte-tote-covid-19-effekt.html
    den Sprung in diesen Artikel.
    Ansonsten beim Zentralinstitut der KBV mal schauen, die sortieren das Impfen nach Alter aber nur Tagesaktuell ohne Verlauf.

  4. 5356.

    Ja die Zahlen würden sich auf einem höheren Plateau wieder einpegeln, würden die Maßnahmen beibehalten und die etwas länger infektiöse britische B.1.1.7 sich ausbreiten. Aber nun öffnet man ja wieder. Was ich heute zufällig bei unserer nahegelegenen Schule gesehen habe, lässt aber vermuten dass die Schulöffnungen die Zahlen nach oben bringen. Da sind wir 1 Jahr in der Pandemie und die Personen die an einer Bildungseinrichtung unterrichtet werden, wissen nicht, dass man an der frischen Luft, wenn man keine Maske trägt, Abstand halten sollte. Die Kinder und Jugendlichen hatten Abstände von 40 oder 50 cm.
    Die 3 Restaurantinhaber/mitarbeiter, eine Ecke weiter, die nicht öffnen dürfen, hatten es begriffen: Sie waren an der frischen Luft, ohne Maske aber hielten bei ihrer Unterhaltung deutlich mehr als 2 Meter Abstand. Können Lehrer den Schülern denn so etwas nicht erklären? Was wird eigentlich unterrichtet, wenn so etwas nicht klar ist?

  5. 5355.

    Das betrifft scheinbar nicht nur FF. Die Sterbefälle in BRB wurden wohl nicht nach den Vorgaben des RKI erfasst.
    Nachdem nun das Meldesystem angepasst wurde, werden wohl demnächst die Sterbefälle in BRB um einiges nach unten korrigiert.
    RKI zählt nur Tote mit positiven Test. BRB hat wohl auch die mit eindeutigen Symptomen trotz negativ Test gezählt.
    Für FF geht es um 5 nach unten.
    Ich gehe davon aus, das wird auch bald bei rbb24 thematisiert.
    Prinzipiell scheinen die Journalisten doch an mehr Details ranzukommen, hat aber scheinbar keiner Interesse das mal zu öffnen.
    Das ganze wird immer rätselhafter. Sind wir in diesem Land nicht mehr in der Lage zu zählen?

  6. 5354.

    mmhm. Stimmt natürlich auch wieder. Aber ich gehe davon aus, dass man die Produktion weltweit hochfährt. Davon werden die reichen Länder incl. Impfstoffproduzent Indien auf Kosten der armen Länder profitieren.
    (s. Rangelei um AstraZeneca und EU vs. Thailand). Die WHO könnte mal auf die Aufhebung des Patentschutzes hinwirken. Aber die haben viel zu viele Abhängigkeiten.
    Die verzögerten Auslieferungen werden nachgeholt werden, vermute ich. Johnson & Johnson kommt sicher auch bald auf den Markt und ich hoffe das Tübinger Unternehmen CureVac auch. 12.02.: "CureVac startet rollierendes Zulassungsverfahren bei Europäischer Arzneimittelagentur für COVID-19-Impfstoffkandidaten CVnCoV" siehe deren Homepage. Und viele andere Unternehmen sind auch am starten. Die Chinesen werden aus ihren Impfstoffen Geschäfte weltweit machen wollen. In ein paar Monaten wird sich die Lage deutlich verbessern.
    (Man sollte nur jetzt nicht noch so viele Leute sterben lassen, mit Öffnungen ein bisschen warten.)

  7. 5353.

    Gerade in der MOZ als Anfang gesehen, daß es wohl noch eine Weile dauern wird, bis die Zahlen in Frankfurt stimmen - Gesundheitsamt und Stadt geben ja sowieso nicht mehr bekannt.
    https://www.moz.de/lokales/frankfurt-oder/corona-und-frankfurt-_oder_-verwirrung-um-corona-todeszahlen-fuer-frankfurt-_oder_-55312599.html
    Hat jemand den vollständigen Artikel gelesen? Steht da noch eine Erklärung zu den Unterschieden?

  8. 5352.

    Die täglichen Meldungen oben zeigen für Berlin aber jetzt recht deutlich, daß der Abwärtstrend vorbei ist und es wieder nach oben geht. Lieder sieht man hier keinen Impffortschritt nach Alterskohorte. Sind die besonders gefährdeten Alterskohorten denn jetzt mit der Zweitimpfung durch in Berlin und Brandenburg - oder sehen wir dann in wenigen Wochen auch wieder die Hospitalisierungen ansteigen.

  9. 5351.

    Vollständig Impfung D gut 2% (https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/coronavirus-echtzeit-karte-deutschland-landkreise-infektionen-ausbreitung) und Kurve weiter im Abflachen. Impfziel waren 70% für Ende Sommer.
    Deutschland und die restliche EU laufen bei der Impfung eher unter ferner liefen in den weltweit stark betroffenen Regionen: https://ourworldindata.org/covid-vaccinations

  10. 5350.

    Da wohl schon wieder eine neue bedenkliche Variante aufgetaucht ist - diesmal Californien - wäre es so langsam mal Zeit, daß sich Europa und Amerika an erprobten Null-Fall-Strategien orientieren. Natürlich kann man immer wieder Impfstoffe anpassen - macht man bei Influenza auch dauern und mit wechselndem Erfolg - aber wenn dann jede neue Impfrunde über Monate "ruckelt", wonach es momentan eher in Europa und besonders D aussieht, dann müßte man das so weitermachen hier, bis sich das Coronavirus endlich in Richtung seiner verwandten Erkältungs-Coronaviren entwickelt.

  11. 5349.

    (2) Das ganze Geteste wird aber wahrscheinlich dann auch zurückgehen, wenn jeder Zugang zum Impfstoff hat. Dann wird man das als individuelles Risiko handhaben. Die Risikogruppen lassen sich impfen, tun sie es nicht sind sie selber Schuld. Ist bei allen anderen Infektionskrankheiten ja auch so. Im Grunde genommen schützt jetzt der Staat, weil er keine Impfstoffe anbieten kann, wenn jeder einen Impfstoff bekommen kann, geht Gesundheit wieder in individueller Verantwortung über. Da es zum Glück schon mehrere Impfstoffe gibt, können sogar die wenigen Impfversager (also solche die zunächst keine oder keine ausreichende Immunantwort bilden) dann versuchsweise noch mit den anderen Imfstoffen geimpft werden + weitere Tricks angewandt werden. Also eigentlich sieht das schon bald positiv aus. Man muss jetzt nur noch ein bisschen durchhalten und nicht noch auf den letzten Metern unnötig viele Leute sterben lassen. Zeitlich gesehen haben wir das meiste ja schon hinter uns.

  12. 5348.

    Die von ihnen angesprochenen Bereiche sind einzelne .... beim Brötchen kaufen muss man das nicht. Und genau darum dreht es sich aber. Die fehlende Differenzierung.... klar das z.B. man auf der Intensivstation sich die Hände desinfiziert ... aber bei Aldi ist dies grundsätzlich nicht nötig.
    Ist nur eine Vermutung aber genau aus diesem Grund wird eine pauschale Impfpflicht bei Arbeitgebern auch scheitern.
    Bisher sind die Tests freiwillig aber man eiert gerade sehr rum. Wie man auf die Idee kommt das freiwillige Tests irgendwas verändern ...hm keine Ahnung. Es riecht sehr nach .... freiwillig aber wenn man in ein Restaurant will muss man ... und die Selbsttests ... nur aus dem Grund, damit man diese unter Aufsicht von irgendwem selber machen kann, für mehr fehlt das Personal. Österreich macht es vor und das wird gerade sehr oft erwähnt.

  13. 5347.

    "Mein persönliches Problem mit diesen Tests .... der kompletten Bevölkerung wird unterstellt sie ist eine potenzielle Gefahr und deshalb muss jeder nachweisen das dem nicht so ist." es ist immer unangenehm, wenn man Leuten etwas unterstellt und deshalb ein bestimmtes Verhalten abfordert. Bei den Handy- und Telefonverträgen muss man seinen amtlichen Ausweis vorzeigen, obwohl praktisch kaum ein Handynutzer ein Verbrecher ist, eigentlich würde es ausreichen wenn nur die Verbrecher sich ausweisen. Wenn man ein Auto kauft muss man sich auch identifizieren, obwohl fast niemand mit gefälschtem Geld bezahlt. Bei Covid-19 ist jeder unerkannt Infizierte eine Gefahr für das Leben anderer, da er mindestens potentiell die Pandemie mit aufrecht erhält. Die Test sind "eigentlich" freiwillig. In ein paar Monaten werden aber viele schon aus beruflichen Gründen eine Impfbestätigung vorlegen müssen, glaube ich. Geimpfte Verkäufer / Vertreter sind den meisten lieber als Ungeimpfte.

  14. 5346.

    Danke für die Info!
    Dann warten wir mal ab (haben wir nun schon mind. ein Jahr gelernt) und schauen, was passiert ...

  15. 5345.

    Der entscheidende Anteil die Neuinfektionen zu verringern ist und bleibt das Verhalten eines jeden spätestens ab dem 14. Lebensjahr (bei den jüngeren die Erziehungsberechtigten)bei der Einhaltung der AHA-L Regeln und besonders bei der Kontaktminimierung!! Das betrifft den Privatumgang nicht weniger als das unernehmerische Verhalten. Das eine sind die zeitweiligen persönlichen Einschränkungen und das andere sind die durch Konsumentenverlockungen bedingten Verletzungen, (nicht Einhaltung der C-Regeln), bedingten Kontaktverstöße und dadurch Virusübertragungen. Wir bräuchten glaube ich keinen Lockdown, wenn wir weniger drängeln, gieren den anderen übervorteilen wollten u.ä. Schneller ist in Corona "langsamer". In vielen anderen Dingen auch! Waren jeder Art sind in Überfülle immer da.

  16. 5344.

    2-3 Wochen sind es für die ITS.
    Man bemerkt Symptome, geht zum Arzt, der ordnet Test an. Test erfolgt (je nachdem nach 1-5 Tagen) und wird gemeldet. Jetzt mal nen Verzug von vielleicht 2 Tagen, bis der Fall in der Statistik erscheint. Kann alles auch schneller gehen, ist so aber der häufigste Verlauf, soweit ich es bisher beobachtete.
    Nun ist der Patient bei schwererem Verlauf in der Regel bereits so krank, dass er in´die Klinik kommt. Die Covid-Aufnahme wird quasi sofort gemeldet und erscheint am nächsten Tag im DIVI.
    Also dürfte auf die Neumeldung RKI nur eine Differenz von 3-5 Tagen bis DIVI auftreten.
    Die (moderat) steigenden Zahlen müssten also längst auch im Krhs. angekommen sein. Sieht aber nicht so aus?!

  17. 5343.

    (3) dass heißt wir haben Grundschüler, die nicht zu Hause bleiben können, aber in der Schule auch keine Masken tragen können, weil sie sonst Schäden erleiden. (Manche von ihnen dürfen sich nun wieder von ihren Mitschülern mobben lassen, hätten aber angeblich zu Hause Schäden erlitten.) Wo man also durch Masken das Infektionsgeschehen reduzieren kann, in der Schule, da tun wir es nicht. Aber Fernfahrer die Zuliefererware für die Industrie bringen, die niemanden anstecken, müssen draußen bleiben. -

    "Das Virus macht nicht an Grenzen halt" ließ man 2020 verlauten. Deshalb hat man die Grenzen nicht kontrolliert als Deutschland noch (fast)Covid-19 frei war, die Flugzeuge aus dem Iran unkontrolliert reingelassen Anfang 2020 und Spahn sagte es sei zu teuer Fieberthermometermessungen an Flughäfen zu machen, wie damals z.B. Thailand. (Thailand heute: nur 83 Tote). Aber jetzt Grenzen für Zulieferer schließen - machen eigentlich nur die Schildbürger.

  18. 5342.

    Tja die Schnelltests ..... das wird ein Fest für die, die bei jeden pieken in der Brust meinen sie stehen kurz vorm Herzinfarkt. Das sind dann die, die nach jedem Spaziergang sicherheitshalber einen Schnelltest machen. Da tun mir diese Leute leid, die in ihrer Angststörung noch von staatlicher Seite unterstützt werden.
    Mein persönliches Problem mit diesen Tests .... der kompletten Bevölkerung wird unterstellt sie ist eine potenzielle Gefahr und deshalb muss jeder nachweisen das dem nicht so ist. Sowas hat es meines Wissens nach noch nie gegeben.
    Und im Augenblick wird nicht eine Maßnahme durch eine andere ggf. bessere ersetzt, sondern es gibt immer mehr. Schnelltest ... keine Infektion .... Maske und Abstand muss trotzdem eingehalten werden..... da sie freiwillig sind verzichte ich dann.

  19. 5341.

    (2) und was ich noch viel weniger verstehe, da wird ewig darüber diskutiert dass Grundschüler keine (!) Masken tragen sollen/brauchen. Wo doch jeder weiß, wenn Menschen in geschlossenen Räumen zusammenkommen sich Aerosole bilden die zur Übertragung des Erregers führen. Und in Büros werden keine Masken getragen (habe ich selbst schon gesehen) und Beamte die gemeinsam im Auto sitzen tragen keine Masken. Gleichzeitig erfahre ich aus dem Fernsehen, dass Zulieferer für die Industrie (ich glaube Autoindustrie) an den deutschen Grenzen derzeit aufgehalten werden, wodurch vermutlich riesige wirtschaftliche Schäden entstehen. Als Grund wird die britische Mutante genannt. Welcher LKW-Fahrer geht denn zu Massenveranstaltungen -oder in Schulen ;-), Schulen sind ja auch Massenveranstaltungen - um dort Menschen anzustecken. Wenn der LKW-Fahrer mal was zu essen kauft trägt er Maske und steckt doch niemanden an und bleibt fast immer alleine.

  20. 5340.

    Wenn es nach mir ginge hätte ich die Hotelerie und Restaurants eingespannt bei der Pandemiebekämpfung. Schnelltests für jedermann im Badezimmer, bei Infektion sofortige Isolation in Hotels, falls zu Hause: Lieferservice durch Restaurants- hatten wir schon diskutiert. etc. Was mir nicht klar ist, wenn man schon bei recht hoher Fallzahl (m.E. fälschlichweise) öffnet, warum geht dann nicht Wirtschaft vor Schule? Die Wirtschaft schafft Werte und hat sie Probleme gibt es Arbeitslose. Eltern arbeitslos = deren Kinder leiden. Durch Wirtschaft ist Steuerzahlen möglich und somit Verbesserungen der Schulen (mehr Lehrer). 1933-45 haben Kinder bestimmt mehr gelitten als heute unter Corona. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es das Wirtschaftswunder genau mit diesen Kriegskindern. Diese Kinder konnten also Leistung. Warum sollen unsere Kinder wenn sie mal 1 Jahr eingeschränkten Unterricht haben, aber in Frieden und Freiheit leben, so sehr leiden? Können Kinder das denn wirklich nicht kompensieren?

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