Corona-Grafiken - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

Mo 06.02.23 | 13:19 Uhr | Von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske
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Wie viele Covid-19 erkrankte in Brandenburg/Berlin im Krankenhaus behandelt werden seit 01.09.2021. (Quelle: Senat Berlin/rbb24)
Bild: Senat Berlin/rbb24

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Covid-19-Erkrankte liegen in den Kliniken? Wie entwickelt sich die Lage? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske, Arne Schlüter und Sophia Mersmann

Aktuell

  • Das Wichtigste im Überblick

Krankenhausaufenthalte, Einweisungen auf die Intensivstation und Todesfälle – all das verursacht Corona nach wie vor, aber deutlich seltener als in früheren Phasen der Pandemie. Zu verdanken ist das den Impfungen, den besseren Therapiemöglichkeiten und auch den milderen Varianten des Virus. Und das zeigt sich auch im Vergleich der Klinikzahlen mit den Höhepunkten der Pandemie.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Entsprechend wollen wir bei rbb|24 noch mehr den Fokus verschieben - weg von den reinen Fallzahlen, hin zu den Vergleichen der klinischen Fälle. Das ist – neben dem Vergleich zu den Hochphasen der Pandemie – auch der Vergleich mit den Durchschnittswerten auf den Normalstationen, Intensivstationen und bei den Sterbefällen seit März 2020.

Darum finden Sie hier auch die Kurven zu den Fällen in den Kliniken, einmal für die letzten Monate und für die Zeit seit Beginn der Pandemie.

Und hier finden Sie die Kurven zu den Sterbefällen.

Der Vorteil dieses Vergleichs: die Definition und Statistik eines Covid-Falls im Krankenhaus oder auf dem Sterbebett hat sich seit dem Anfang der Pandemie nicht grundlegend geändert. Die Zählung der reinen Infektionen in gewisser Weise aber schon, weil viele Infektionen zwar per Schnelltest nachgewiesen werden, aber nur per PCR getestete Fälle in die Statistik eingehen.

Der Nachteil: Ganz genau sind die Zahlen zu den schweren Verläufen auch nicht. Denn zum einen gibt es Hinweise darauf, dass durch die mildere Omikron-Variante mehr Menschen mit als wegen Corona in die Klinik müssen oder gar versterben. Sprich die aktuellen Zahlen könnten in dieser Hinsicht das Problem überschätzen.

Zum anderen dauert es, bis Erkrankte in die Klinik kommen und mitunter sogar versterben. Entsprechend stellen diese Zahlen nur sehr verspätet die aktuelle Lage und Dynamik dar. Darum zeigen wir auch weiterhin, wie sich die reine Zahl der gemeldeten Fälle von Woche zu Woche verändert, nutzen aber als Kontext die Angaben des RKI zur Testzahl und Testpositivität für Berlin und Brandenburg.

Im Folgenden finden Sie weiterhin regional aufgeschlüsselt die Zahl der durch Covid-19-Patientinnen und Patienten belegten Intensivbetten, sowie die Hospitalisierungsinzidenz - trotz der bekannten Verspätungs- und Unterschätzungsphänomene, die zum Beispiel "Zeit Online" [zeit.de], "Der Spiegel" [spiegel.de] und NDR [ndr.de] thematisiert haben.

Hier finden Sie die Kurve der Fallzahlen, die allerdings durch die massiven Änderungen in der Teststrategie an Aussagekraft verloren hat und weniger relevant ist. Gleichwohl wollen wir sie aus Transparenzgründen nicht komplett streichen.

Ähnliches gilt auch für die Übersicht zu den Inzidenzen in den Landkreisen und Berliner Bezirken. Sie haben kaum noch Relevanz in der politischen Diskussion. Gleichzeitig könnten Sie frühzeitig auf eine andere Infektionsdynamik hinweisen.

Die Übersicht zu den Impfungen: Nach wie vor zeigen zahlreiche Studien, dass auch bei Omikron die Impfung der entscheidende Unterschied ist, wenn es um die Schwere der Verläufe geht.

Ganz verzichten wollen wir zumindest vorerst auf einige andere Grafiken. Das wären zum Beispiel die Grafiken zum Alter der Infizierten, eben weil die verschiedenen Altersgruppen höchst unterschiedlich getestet werden. Auch die Daten zum Anteil der verschiedenen Omikron-Varianten und die Berliner Corona-Ampel fallen künftig weg, sei es weil die Variante BA.2 klar das Geschehen dominiert oder weil sie schlicht schon lange kein Entscheidungskriterium mehr ist.

Weiterhin stellen wir die Entwicklung der Testpositivität und die Testzahlen dar, wenngleich auch das vor allem als Diskussionsgrundlage dienen soll.

Benutzt rbb|24 überall nur die Daten von Senat, Gesundheitsministerium und RKI?

Nicht ganz. Mehrfach gab es Änderungen bei der Teststrategie und Revisionen der Datenstände. rbb|24 versucht diese Veränderungen abzufangen, indem wir nachträgliche Korrekturen auf mehrere Tage verteilen.

Wie verlässlich sind die Daten am Wochenende?

Berlin, Brandenburg und auch das RKI haben ihr Datenangebot verringert. rbb|24 verzichtet darum vorerst auf eine Aktualisierung am Wochenende und führt nachträglich am Montag die Datenstände für Samstag und Sonntag fort.

Warum wählt rbb|24 einen Sieben-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen und Sterbefällen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der Sieben-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist ein Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Gleichbleibend ist der Trend, wenn der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Klinikfälle, weil hohe Infektionszahlen oder gar hohe Belastungen in einer Klinik nicht notwendigerweise mit dem Infektionsgeschehen dort zu tun haben. Deshalb soll auch nur der Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermieden werden.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen. Ferner impliziert der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen aktuell das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und im Idealfall isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle. Außerdem beachtet diese Rechnung keine Zeitverzüge durch Nachmeldungen oder einem Anstau der Proben. Daher verzichtet rbb|24 auf eine Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten.

Was Sie jetzt wissen müssen

Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

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1575 Kommentare

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  1. 1575.

    Dann paßt das im Prinzip für Influenza. Wenn die R_eff um etwas ähnliche Werte gefrückt wurde, dann ist R_eff bei Influenza unter 1 und damit kommt es zu keiner wesentlichen Ausbreitung.
    Interessant wäre dann die Frage nach R_eff der Coronastämme nach vorheriger Teilimmunisierung mit einem anderen Stamm in der vorangegangen Welle. Das aber nicht aus den teilweise schwer zu vergleichenden Meldezahlen zu Infektionen, sondern aus Feldstudien an repräsentativen Kollektiven. Aus D wahrscheinlich aussichtslos, aber vielleicht irgendwo international. Die Frage lautet also: Wie stark wurde R_eff bei einem neuen Stamm real durch die Teilimmunisierung der Bevölkerung durch einen anderen Stamm vorher gesenkt + welche Rolle spielen dabei Impfungen, welche Infektionen nur teilweise bis gar nicht verhindern und in der Wirkung über die Zeit nachlassen?

  2. 1574.

    Achso, Sie meinen, warum wir einerseits im Jahr 2022 soviele Omikroninfektionen hatte aber zeitgleich so wenig sonstige Atemwegsinfekte. Ich würde jetzt so vermuten: BA.1, dann BA.2, dann BA.5 konnte man ja alles gut bekommen weil die Leute ja quasi immunologisch naiv waren (noch nie SARS-CoV-2 gehabt bzw. starke Immunflucht von Omikron). Also lag bei den Omikronvarianten die Nettoreproduktionszahl der Gesamtpopulation nahe an der sehr hohe Basisreproduktionszahl.
    Die anderen AREs sind endemisch, Leute haben wahrscheinlich Restimmunität von letzter Infektion, da ist dann die Nettoreproduktionszahl weiter unterhalb der Basisrep.zahl. Bei den bisherigen endemischen AREs reicht die Nreprozahl im Sommer dann wohl nicht aus über ein paar gelegentliche Übertragungen hinauszukommen.
    Die Basisreproduktionszahl bei Omikron ist zudem sehr hoch. Ich vermute dass sonstige grippale Erköltungsviren eine niedrigere Basisrepzahl haben.

  3. 1573.

    Ja, ich habe bei den Coronastämmen die abgeschätzte Basisreproduktionszahl, R_0, angeben, also die Konstante für eine noch nicht immune Bevölkerung. (Allerdings hängt die Konstante R_0 auch wieder von der schnell-oder-langsam-Durchmischung der Bevölkerung ab, z.B. Stadt wie Tokio versus Landbevölkerung.)
    Die Basisreproduktionszahl R_0 wird hier für Influenza mit 1 bis 2 angegeben:
    https://www.krankenhaushygiene.de/informationen/853
    Dort auch Basisrep.zahl für weitere Krankheiten, auch für SARS-CoV-2. (Quelle von Juni 2021, Delta und Omikron sind noch nicht mit dabei)

  4. 1572.

    Da gerade alle am Aufarbeiten sind. Was ist eigentlich daraus geworden:
    https://www.dw.com/de/corona-war-schon-im-september-2019-da-auch-in-europa/a-55626017
    Wie kam es zu den Coronainfektionen in Italien (aber auch in Frankreich) noch vor dem Ausbruch in Wuhan? Wurden auch in anderen Ländern dazu mal alte Rückstellproben im Review nochmals untersucht? Was war der Infektionweg, wenn noch kein Ausbruch in China existierte?

  5. 1571.

    Sie schreiben über tote Kinder. Tatsächlich gab es bislang 82 Coronatote unter Kindern in Deutschland. Dabei hieß es doch, Kindern könne das Virus gar nichts anhaben.

    Können Sie ausschließen, dass die Schulschließungen nicht eben auch Leben von Kindern gerettet haben? Wir sollten nicht vergessen, dass auch Kinder zu den vulnerablen Gruppen gehören können und dass Kinder in Familien mit Angehörigen aus vulnerablen Gruppen zusammen leben können. Daher erscheint mit das Schließen von Schulen angebracht.

    Ihren Vergleich mit ertrunkenen Kindern verstehe ich nicht und ist doch eher geschmacklos. Finden Sie nicht selbst?

  6. 1570.

    „ Die Schulschließungen 2021 in Deutschland in der Corona-Krise beschäftigen jetzt den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dieser fordert unter anderem eine Antwort auf die Frage, ob das Kindeswohl tatsächlich der zentrale Maßstab für die erneuten Schulschließungen gewesen sei.“
    Na mal schauen ob sich da noch andere Länder verantworten müssen.
    Nun stellt sich die Frage…. Wenn man permanent verkündet hat …. die Schließungen gab es wegen der vulnerablen Gruppen… wenn mehr Kinder ertrunken sind als an Corona verstorben sind….
    Naja bestimmt hat das die Bevölkerung nur falsch verstanden.

  7. 1569.

    "Influenza hat normalerweise einen R-wert von über 1 oder selten knapp über 2 für ein paar Wochen. " Das ist irritierend. Wenn R_0 gemeint ist, ist das nicht möglich als Aussage, da R_0 als Konstante für einen Virenstamm festliegt. Also müßte es ein R_eff sein, das kann sich verändern. Dann stimmt aber die Aussage zu den Coronastämmen nicht, da Sie dort abgeschätzte R_0 zitieren und nicht das beobachtete R_eff.

  8. 1567.

    Na dann mal mit gleicher Münze…
    Sie haben wohl noch nicht verstanden das eine Maske nur schützt wenn jemand infiziert ist.
    Bei ihrem Prozentgerechne gehen sie von der gleichen Anzahl an Infizierten aus.
    Auch ihnen sollte klar sein dieser wert wird nicht einmal theoretisch erreicht, ganz zu schweigen vom realen Leben.
    Und Lauterbach scheint bei seinen Argumenten auch ihre Prozente nicht berücksichtigt zu haben.
    Maske im Fernverkehr: Derzeit sei es „noch zu früh“, so Lauterbach. „Wir haben noch volle Kliniken und Ausfall beim Personal.“ Das war am 11.01.
    Bei ihren Prozenten gehen sie davon aus alle tragen sie perfekt…. Auch hier zeigt die Realität … das stimmt nicht.
    Vielleicht habe ich aus ihrer Sicht die Maske noch nicht begriffen … aber bei ihnen fehlt es an der Realität.

  9. 1566.

    Wenn Sie so argumentieren, dann könnte, nicht nur ich, mit vielen "Gegenbeweisen" kommen. Das führt doch zu nichts. Abgesehen davon, das ist meine persönliche Meinung, daß zur Zeit jede Infektion die nicht besonders gefährdete Menschen trifft, zur endgültigen Beendigung dieses Kapitels beiträgt.

  10. 1565.

    "Warum gab es andere Atemwegsinfekte so extrem wenig, wenn die Durchseuchungsrate (und auch die offizielle Infektionsstatistik) bei Corona so hoch ist"
    Ich verstehe nicht ganz wie Sie das meinen. In den letzten Wochen war so weit ich mich erinnere Omikron 10-25% der Rest also 75-90% waren andere Atemswegsinfektionen, wenn ich mich richtig erinnere.

    Influenza hat normalerweise einen R-wert von über 1 oder selten knapp über 2 für ein paar Wochen. Bei Corona hatten wir anfang 2020 schon R=3, Delta war dann 6 und Omikron noch höher, (war es sowas wie 12 ?). Abhängig natürlich von allen möglichen Faktoren (ob noch naive Bevölkerung, Belüftung, Maske etc.)

  11. 1564.

    "Was wurde denn aus Bayern… seit dem 10.12. keine Maskenpflicht"
    Im Nahverkehr Maske tragen heißt dass sie den Risikoleute eine Infektion ersparen, aber nicht dass die Zahlen runtergehen.

    Früher: Wenn 50 oder 70% bei aller Kontakte Maske tragen (100% in Verkehrsmitteln, Supermärkten, Arbeit, Kontaktbeschränkungen wie online, Testen, Quarantäne usw. aber 0% Maske zu Hause dann sind das vielleicht zusammen 50 oder 70% aller Kontakte) dann verhindern sie 50 bis 70% der Übertragungen>Zahlen sinken.

    Jetzt: Wenn NUR noch im Nahverkehr (aber alle anderen Kontakte nicht mehr unterbrochen werden) oder gar nicht Maskenpflicht besteht ändert sich die Inzidenz nicht. Denn nur im Nahverkehr das sind dann vielleicht 5% der Übertragungen die sie wegmachen. Und die 5% merke sie an den Zahlen nicht.

    Sie haben Maske immer noch nicht begriffen.

  12. 1563.

    Jetzt müsste man mal schauen wann gab es die diversen Kontaktbeschränkungen ?
    Ich erinnere mich da immer an Weihnachten…. Nur ein paar aus der Familie …
    Treffen sich kaum Menschen können die sich auch nicht mit Grippe usw. anstecken. Die Schließung fast aller Geschäfte und Orte für Aktivitäten hatte auch diesen Effekt.
    Es wird halt Maßnahmen geben die werden unangetastet bleiben. Nicht auszudenken wenn mal rauskommen würde mehrheitlich wurde die Maske eh falsch getragen und hatte somit kaum bis keine Wirkung.
    Was ist eigentlich aus Bayern geworden ? 1,5 Monate ohne Maske im ÖPNV ….. sah man eine Auswirkung ?

  13. 1562.

    Also wie gehabt … wird der Effekt der Maske angezweifelt ist dies ohne Zahlen unseriös.
    Selbes gilt für den Expertenbericht aus dem Juli
    „ "Eine schlechtsitzende und nicht enganliegende Maske hat jedoch einen verminderten bis keinen Effekt." Ob die Schutzwirkung von FFP2-Masken gegenüber medizinischen Masken (OP-Masken) wirklich besser sei, könne man nicht sagen.“
    „ Es seien Maßnahmenbündel gleichzeitig ergriffen worden, die man nicht auseinanderrechnen könne, sagte etwa Virologe Streeck bei der Vorstellung des Gutachtens.“
    Ärzteblatt:
    „ Für FFP2/3-Masken konnte ein optimaler Schutz nur ex­perimentell nachgewiesen werden.““FFP2-Masken verbessern im Vergleich zu MNS den Schutz nicht.“
    Der Punkt um den es geht (auch im Link von Peter) Realität statt Laborwerte. „ Werden Proband:innen instruiert, Masken zu tragen, tun dies aber nur unzuverlässig, ist es wenig überraschend, dass keine Schutzwirkung gemessen werden kann.“
    Was wurde denn aus Bayern… seit dem 10.12. keine Maskenpflicht

  14. 1561.

    Auch, wenn nach Lesen Ihres Links diese Metastudie wohl von mäßiger Qualität für die Frage ist, bleibt die Frage: Warum gab es andere Atemwegsinfekte so extrem wenig, wenn die Durchseuchungsrate (und auch die offizielle Infektionsstatistik) bei Corona so hoch ist und doch nahezu gleiche Übertragungswege benutzt werden?

  15. 1560.

    Vielen Dank für Ihre eigentlich immer richtigen Kommentare. Auch diesmal liegen Sie wieder richtig.
    Nur wenige der 78 eingeschlossenen Studien beschäftigen sich überhaupt mit Masken.
    Die beiden (!) einzigen miteingeschlossenen Coronastudien zeigen bei Corona eine Maskenwirkung: Maske wirkt gegen Corona:
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2023/02/02/was-es-bedeutet-wenn-cochrane-keine-evidenz-fuer-masken-feststellt
    (Und eigentl. ist auch nur eine der beiden ausreichend aussagekräftig.)
    Wirksamkeit gegen andere Atemwegskrankheiten bis 2019 ist unsicher, anscheinend, weil in der Praxis bis 2019 nur schwache Belege zu finden waren, denn die Maske war bis 2019 ja selten getragen worden (selten tragen=wenig Wirkung):
    Ähnlich äußert sich auch Kekule in einer knapp 6 minütigen Extraausgabe seines Coronakompass am 02.02.2023, Kekule erklärt warum er große Mängel in der Studie sieht:
    https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/index.html

  16. 1559.

    "Das Tragen von Masken hat laut einer Meta-Studie auf das Infektionsgeschehen in der Bevölkerung während der Corona-Pandemie wahrscheinlich nur einen geringen oder möglicherweise überhaupt keinen Einfluss genommen." Wenn sich das bestätigen sollte in der einen oder anderen Form, dann ist es umso unverständlicher, warum andere Infektionen mit Erregern mit einem ähnlichen Übertragungsweg so weg waren - die Infektionen müßten dann auch stattgefunden haben und es gäbe keine Basis für einen Nachholeffekt, der jetzt gern heranzitiert wird für die Wellen an anderen Atemwegserkrankungen.

  17. 1558.

    Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn Potsdam jetzt wieder seine EDV anfährt und auf einen Schlag viele Infektionsfälle nachgemeldet werden? Wird man es wieder auf einen Tag verrechnen (gibt dann natürlich einen Inzidenzsprung) oder wird man es auf die vergangenen realen Meldetage verteilen und diesmal auch die vergangenen Inzidenzzahlen der bisherigen Ausfalltage berichtigen?

  18. 1557.

    was noch so verheißungsvoll im Link klingt wird leider in der Überschrift eingeschränkt: "wohl so gut wie wirkungslos"
    Wie messbar ist die Formulierung "so gut wie"? Kriterienmäßig mit zahlen auf einer Skala? Nichts von alledem = unseriös.

  19. 1556.

    Es fängt wohl langsam an, dass Ergebnisse veröffentlicht werden, die vor einigen Monaten noch undenkbar waren.
    https://www.fr.de/wissen/corona-studie-ueberrascht-masken-maskenpflicht-waren-wirkungslos-92062735.html

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