Viele Lehrer krank - Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht in Berlin nehmen zu

Fr 06.01.23 | 17:23 Uhr
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Schulkinder stehen vor einer Berliner Schule. (Quelle: dpa/Carsten Koall)
Audio: Fritz | 06.01.2023 | Britta Nothnagel | Bild: dpa/Carsten Koall

Die Zahl der ausgefallenen und vertretenen Unterrichtsstunden an Berliner Schulen ist im vergangenen Schuljahr im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Bildung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die dem rbb vorliegt.

Insgesamt gab es im vergangenen Schuljahr im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um rund 50 Prozent. Von allen Unterrichtsstunden an allgemeinbildenden Schulen fielen 2,8 Prozent der Stunden komplett aus. Im Jahr davor waren es noch 1,8 Prozent.

Hoher Krankenstand bei Lehrern

Vergleicht man den Stundenausfall mit der Zeit vor Corona, liegt der Anstieg unter 20 Prozent. Der Anteil der Stunden mit Vertretungsunterricht ist im Vergleich zum vergangenen Schuljahr um 1,2 Prozentpunkte gestiegen.

Hauptgrund für Vertretungen und Ausfall ist laut Senatsverwaltung für Bildung der hohe Krankenstand bei den Lehrerinnen und Lehrern. Dieser steigt seit 2018 kontinuierlich. Die Grünen kritisieren, dass der Senat nicht abfrage, in wie vielen Vertretungsstunden wirklich das Fach unterrichtet wird, das auch ausfällt oder eine sogenannte "fachfremde" Vertretung stattfindet.

Sendung: rbb24, 06.01.2023, 16 Uhr

50 Kommentare

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  1. 50.

    Die technische Aufrüstung kann man - nach meinem Wissen - ebenfalls in die Kategorie "Ironie" einordnen.

    Für mich hat jedoch z.B. ein "ordentlicher" Deutsch-/Matheunterricht in einer Grundschule priorität.
    Dieser ist m.E. durch den hohen Krankenstand bzw. fehlendes Personal nicht unbedingt gewährleistet und unter Umständen nicht "nachholbar".
    Und wenn dann noch das Elternhaus nicht richtig mitspielt, kann es in der weiteren Schulzeit (dann Berufsleben) schlimme Folgen haben.

  2. 49.

    Ahnung schon, aber einfach offen Diskussion. Aber das ist das beste Beispiel l, dass man nicht offen ist. Solche Sachen im Homeoffice werden dann zum Beispiel mit dem Grundgehalt abgedeckt.
    Also vielleicht hier auch einfach Mal nachdenken und lieber Lösungsansätze mitbringen als nur beleidigend werden.
    Das sind alles nur Ansetze als Vorschlag. Aber jeder nur wie er kann. das ist dann die Generation, haben wir immer so gemacht.

  3. 48.

    Nachtrag zur "Ironie": Was macht eigentlich der online-Unterricht in Berlin, der ja verstärkt durch technische Aufrüstung der Schulen schon wegen des Home schooling bei Corona mit Nachdruck vorangetrieben wurde? Könnte man jetzt auch gut gebrauchen. Hier ist nicht so viel passiert in die Richtung.

  4. 47.

    "P.S. Welche Luftreinigungsgeräte an Berlins Schulen meinen Sie? (Ironie)" Ja ist hier auch eher Ironie. Aber wo sind die vielen tausend angeschafften Geräte eigentlich geblieben? Reinigungsfrequnz kann ich hier nicht einschätzen, da ich kein Lehrer bin und als Schüler (meine Kinder) nimmt man das sicher nicht so wahr.

  5. 46.

    Kita, Krippe ect. sind größtenteils räumlich "abgegrenzt".
    Schule kann dies nicht (Fachräume, Mensa, Turnhalle usw.
    An mir bekannten Schulen kann sich noch jeder die Hände desinfizieren, Externe werden gebeten Masken zu tragen, es wird häufiger gereinigt.
    Durch den bislang milden Winter wird regelmäßig gelüftet.
    Wir werden sehen, was passiert, wenn der "richtige" Winter kommt.

    P.S. Welche Luftreinigungsgeräte an Berlins Schulen meinen Sie? (Ironie)

  6. 45.

    + und wer viel mit verschiedenen Menschen in geschlossenen Räumen über den Tag zu tun hat, der hat auch generell ein erhöhtes Infektionsrisiko. Deswegen finde ich es nicht so überraschend, daß Infektionskrankheiten auch unter Lehrern laufen, wenn es gerade unter Schülern (die andere tägliche Gruppe im Raum) läuft. Wäre jetzt eine vergleichende Betrachtung zu ähnliche Berufsgruppen interessant, wie Kindergarten, Kinderkrippe und Hort - im weiteren Sinne auch noch Berufe mit ebenfalls viel Menschenkontakten. Welche Hygienemaßnahmen werden denn noch durchgeführt? Von unserer Schule kenne ich da nicht mehr so viele. Gab mal Desinfektionsmaßnahmen, Händehygiene, generell häufigeres Saubermachen, regelmäßige Lüftung (das gibts bei uns noch) etc. Gibt es jetzt eigentlich einen Unterschied bei Unterricht mit Luftreinigungsgeräten und ohne?

  7. 44.

    Ihr vergleich Lehrer/Verkäufer ist zulässig aber hier nicht passend. Vergleichbar ist höchstens, dass man in virusfreundlicher Umgebung, mit vielen kleinen Ungeimpften, sich „zu opfern“ hatte.
    Die Anstrengungen, um den Beruf auszuüben, die Voraussetzungen zu erfüllen, sind nicht vergleichbar. Aber in unserem tollen Land dürfen Lehrer Verkäufer werden und Verkäufer dürfen Lehrer werden, wenn man seine Chancen nutzt...

  8. 43.

    Das Thema ist hier: "Viele Lehrer krank"
    und keiner behauptet, dass diese die einzigen sind, die arbeiten.
    Ich behaupte jedoch, dass die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte durch viele Faktoren (Eltern, Inklusion, Klassenstärken usw.) immer mehr wird.

  9. 42.

    Lehrer tun so als wären sie die einzigen die Arbeiten. Diese müssen sich von kleinen Chaoten frech kommen lassen. Kommt aber auf die Lehrer an wie gut sie mit denen umgehen können. Verkäuferinnen müssen sich von dämlichen, arroganten Käufer, Übermütter und Ausländern sich dumm kommen lassen. Wenn sie sich beschweren, werden sie höchstens gekündigt. Und das für sehr wenig Geld.

  10. 41.

    "wieviel Zeit eine Lehrkraft in der Schule verbringt" - keine Ahnung von gar nichts offensichtlich. Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Telefonate mit Eltern etc. etc. finden zuhause statt. Auch am Wochenende und in den Ferien.

  11. 40.

    Da haben Sie recht. Es muss einfach eine Art Abrechnungsschlüssel ermittelt werden, wo gewisse Dinge mit den Grundgehalt abgegolten sind und alles andere extra berechnet wird. Auch vielleicht Mal eine genaue Zeiterfassung, wie viel Zeit eine Lehrkraft in der Schule verbringt.
    Es war ja nur Vorschlag. Aber Veränderungen beginnen so und können so verbessert werden. Aber nix tun ist auch keine Lösung.

  12. 39.

    Was haben Tatsachen mit Mobbing zu tun.
    Ich beziehe es ja nicht auf alle Lehrkräfte.

    Das ganze Bildungssystem in Berlin ist marode und muss umgekrempelt werden. Aber mache halten lieber an alte Werte fest weil es einfach ist oder die Leute einfach unflexibel sind.
    Daher vielleicht einfach auf auf andere Länder in Europa schauen wo es besser läuft. Aber gerade in Berlin versuchen wir Sachen einzuführen sie woanders bereits gescheitert sind aber man der Meinung ist man kann es bestimmt besser.

  13. 38.

    Wie wäre es denn, wenn Sie als Eltern Ihre Kinder zuhause wieder erziehen?
    Ihnen zuhören und ihnen Aufmerksamkeit sowie Zuwendung geben?
    Die Erziehung der Kinder ist in erster Linie die Pflicht der Eltern!
    Dann wäre unsere Arbeit nämlich erheblich einfacher.
    Was in den ersten vier Lebensjahren im Elternhaus schiefgelaufen ist, können auch wir in der Schule
    nicht wieder ausbügeln.
    "Neue Autorität" ist das Zauberwort!

  14. 37.

    Geiler Kommentar! Was besseres fällt Ihnen nicht ein?!?!
    Und das Sie Lehrer sind bezweifle ich sehr stark. Das grenzt ja schon an Mobbing innerhalb einer Berufsgruppe was Sie da äußern.

  15. 36.

    Zu Ihrer Liste fallen mir da im Stehgreif noch ein:
    Tage der offenen Tür, anlaßbedingte Klassenkonferenzen, Notenkonferenzen, Gesamtkonferenzen, Schulkonferenzen, Fachbereichskonferenzen, betreute Themen zur Präsentationsprüfung (MSA), betreute Themen zur 5.PK (Abitur), Ausfertigung schriftlicher (PW) und mündlicher Prüfungsthemen (alle Fächer) nebst Erwartungshorizonten zum Abitur, lehrplanbedingte Exkursionen, mehrtägige Klassenfahrten, Kursfahrten (Geschichte, Ski, Wassersport, Sprachen,…), regelmäßige Feedbackgespräche mit Schülern+Eltern, Studientage, Fortbildungen, …. ach und da fehlen noch all die tagtäglichen „Kleinigkeiten“ eines Klassenlehrers. Ende der Fahnenstange? Nicht in Sicht!

  16. 35.

    Ist was für mich. Deshalb bin ich auch leher geworden.
    Bin aber einer von denen die permanent für andere die Klassen übernehmen muss.
    Meist ist dabei auffällig das die alte bedienten mehr arbeiten als die jungen neuen.

  17. 34.

    Entschuldigung, ich habe Kinder im schulpflichtigen Alter - aber Danke der Nachfrage. Sie verwechseln formale Maßnahmen mit realer Situation - aber vielleicht war das in Berlin ja anders und die Kinder haben in der Schule (wie vorgeschrieben) Makse getragen und sich nach der Schule kontaktfrei bzw. unter Dauerschutz der Makse nach Hause begeben; hier war das nicht so: Im Schulgebäude wurde Maske getragen, auf dem Pausenhof durfte abgesetzt werden und es gab genug Kontakte, vor der Schule wurde ohne Maske begrüßt, nach der Schule Maske sofort am Ausgang ab und nochmal umarmen zum Abschied, nach der Schule treffen mit Freunden (draußen und drinnen) ohne Maske. Die am Anfang gesperrten Spielplätze wurden hier auch trotz Flatterband genutzt. etc. Die Kinder hier waren weit davon entfernt weggesperrt zu sein und die paar Home Schooling Aufgaben waren schnell erledigt. Aber in der Großstadt war das vielleicht ganz anders.

  18. 33.

    Sie sitzen an der Quelle? Als Harz 4 oder Helikoptermutter? Anders ist der Rufschädigende Post nicht zu deuten.

  19. 32.

    "Damit kamen Sie mir schon einmal!" Kann sein. Ist etwas schwierig, da die Kommentarbereiche oft schnell geschlossen werden. Aber Danke für die Antwort, es ist ein Argument für Ihre Sichtweise.

  20. 31.

    Fortsetzung meines letzten Posts:
    Dass natürlich in den Schulen trotzdem daran gearbeitet wird, Wissen zielgerichtet zu vermitteln - davon können Sie ausgehen. Allerdings schlug die Erkrankungswelle vor Weihnachten so stark zu, dass man teilweise nur die Hälfte der Schüler einer Klasse vor sich hatte - in wechselnder Besetzung. Um all die Erkrankten nicht abzuhängen, kann man in einer solchen Situation nicht einfach 'effizient' im Stoff vorwärtsgehen.

  21. 30.

    Da wäre ich sofort dabei.
    Gleiches muß es dann aber auch für Funktionsstelleninhaber und -innen sowie die Bildungsverwaltung geben.

  22. 29.

    Honorarsysteme haben Charme. Eröffnen Sie doch Möglichkeiten noch besser zu verdienen. Nur will gerade das die Bildungsverwaltung nicht. Es wird ja jetzt schon nach Stunden bezahlt. Mehrarbeit allerdings nicht: Klassenleiter, Klassenfahrten, Fachbereichsvorsitzende, Weiterbildungskurse, Arbeitsgemeinschaften usw.
    Beförderungen gibt es nicht mehr, Weihnachtsgeld? Fehlanzeige...
    Raten Sie mal wie die Arbeitsbedingungen aussehen? Wertschätzend? Und wenn man verbeamtet ist, ja dann ist man „moderner Sklave“ bis man die Pension als Belohnung/Ausgleich mal genießen kann. Wenn Sie solche Anstrengungen auf sich nehmen können und durchhalten können, dann empfehle ich Ihnen diesen Weg ausdrücklich....;-)

  23. 28.

    "Die Grünen kritisieren, dass der Senat nicht abfrage, in wie vielen Vertretungsstunden wirklich das Fach unterrichtet wird, das auch ausfällt oder eine sogenannte "fachfremde" Vertretung stattfindet." - vielleicht wollen die Grünen für solch Fälle ein grundsätzliches Alternativ-Fach einführen, z.B. "Umwelt, Klima, Radfahren". Da gibt es sicher auch 10.000sende allwissende Quereinsteiger in Berlin.

  24. 27.

    Noch sind die meisten Lehrkräfte gar nicht verbreitet. Ihr Vorurteil greift also gar nicht.
    Sie sind herzlich eingeladen in eine Brennpunktgrundschule. Lauter kleine Rotznasen um einen herum, regelmäßiger Ausfall der Heizungsanlage und folglich Unterricht in kalten Räumen, beim Raumwechsel geht's bei Wind und Wetter über den Hof, 1. Toilettengang nach 6 Std. möglich, dazu die Lautstärke und nervliche Anspannung. Da ist der Körper im Dauerstress und jedes Virus hat eine super Angriffsfläche.

  25. 26.

    Um Mal wieder für Unmut zu sorgen.
    Wie wäre es mit einer Art Honorarsystem.
    Es gibt ein gewisses Grundgehalt, je nach Bildung/ Ausbildung und dann je nach geleisteten Unterrichtsstunden und Extraarbeit wie AGn oder andere
    Schulaktivitäten.
    Ganz einfaches System und es werden die belohnt die viel arbeiten
    Funktioniert in der Wirtschaft bestens.

  26. 25.

    Kinder und Jugendliche werden in Deutschland aber insbesondere in Berlin überspitzt ausgedrückt wenig oder überhaupt nicht mehr „beschult“ bzw. gebildet.
    Uns allen sind die Konsequenzen daraus nicht bewusst. Eine Folge ist die Dumpfheit und Verrohung wie wir sie an Silvester erlebt haben. Aber wir trotten selbstgefällig immer weiter in die falsche Richtung getreu dem Motto: Wird im Endeffekt schon alles gut werden.
    Diese hohen Krankenstände und Unterrichtsausfälle sind inakzeptabel!

  27. 24.

    Zuerst einmal: ich meinte natürlich auftreiben, nicht auftreiben.
    An Frank: Was meinen Sie mit 'auf Effizienz trimmen'? Überall, wo man das versucht hat (Krankenhaus, Pflege, Bildung mit all den Schulschließungen der frühen 2000er) ist es schiefgegangen und jetzt herrscht Personalnotstand. Und Schule ist eben mehr als Wissensvermittlung, ein immer größerer Teil (auch abhängig vom Schultyp) besteht aus Beziehung-und Erziehungsarbeit. Das lässt sich zum Teil mit Effizienz schwer vereinbaren.

  28. 23.

    Wir sind auch normal Angestellte, die Konsequenzen erhalten, wenn einfach blau gemacht wird. Könnte man wissen, wenn man n bissel logisch mitdenkt. Selten sowas verqueeres Gelesen... Wenn Lehrkräfte krank geschrieben sind, dann weil sie krank sind. Sie können auch gerne an meine Schule kommen, da sehen Sie viele kranke Lehrkräfte, die sich auf Arbeit schleppen, um den Laden am Laufen zu halten. Aber als Nicht Lehrer kann man ja mit Unwissenheit gepaart mit Vorurteilen hausieren gehen. Mach ich in Zukunft auch, was ist ihr Beruf? Setzen Sie Ihre Berufsbezeichnung gern in die Lücke ein: .... machen krank, weil sie faul sind und kein Bock auf ihre Arbeit haben.

  29. 22.

    Bitte???? Die Kinder mussten länger Maske tragen als Arbeitnehmer! Die Kinder hatten auch nicht mehr Möglichkeiten sich irgendwo anzustecken, außer vielleicht bei den Eltern die U.U. schon ohne Maske arbeiten konnten.
    So einen Mist kann auch nur jemand schreiben, der keine Kinder hat! Und die Lehrerin hat Recht, die Kinder (aber auch Erwachsene) haben Infekte nachgeholt, das kannste gerne im www nachlesen ;)

  30. 21.

    Zu den Krankheitsausfällen, die an meiner Schule ausschließlich über Stundenausfälle „geregelt“ werden, kommt hinzu, daß mancher Funktionsstelleninhaber höchst ineffizient und zusätzlich zu Lasten des Unterrichts „arbeitet“. Da fällt dann wegen fehlender schulinternen Absprachen und Planungen gleicht mal die erste Woche in Q2/Q4 für 200 Schüler der komplette Sportunterricht aus. Is ja nicht so schlimm, bei einem Semester, das für die 12. Klässler eh schon wieder Ende März endet?!
    Die Berliner Schulen brauchen ein konsequentes System an formaler und inhaltlicher Qualitätskontrolle. Die Bezahlung gerade von hochdotierten Funktionsstelleninhabern in Schulen und Verwaltung sollte an deren Leistungen bemessen werden. Nicht der Lehrer, der an der Basis seinen Job macht, ist das Problem. Das Problem ist die hierarchische, phlegmatische Berliner Bildungsverwaltung. Eine Geldverbrennungsanlage.

  31. 20.

    Weil das junge Menschen sind, die ihre Persönlichkeit noch entwickeln müssen und aktuell keine Azubis in der Berufsausbildung! Fächer wie Deutsch, Musik, Sport, Kunst, Darstellendes (Theater)Spiel, die oft "verlacht" werden, fördern Selbstbewusstsein (auf einer Bühne vor 200 Zuschauern spielen), Kreativität (sich ausprobieren), Multitasking (Instrument erlernen), ein eigenes Gedicht schreiben und vor der Klasse rezitierten...Das sind (noch) Kinder und keine jungen Erwachsenen.

  32. 19.

    An der „Quelle“ sitzen Sie deshalb nicht, weil Ihr Kommentar unseriös klingt. Er hört sich aber an, als wenn Sie als Sachbearbeiterin im Bildungsressort tätig sind. Redet man da so über die eigenen Leute „an der Front“? Ton, Umgangsformen und Bezahlung sind da die Hinweise....
    Mögen Sie „manipulierte“ Statistiken? Da gibt es bei den Kultusministern so einiges Schönes....

  33. 18.

    Damit kamen Sie mir schon einmal!
    Wir hatten in der Grundschule lange Zeit Maskenpflicht neben der Testpflicht etc.!
    Dann gibt es SuS, wo nach der Maskenpflicht das Elternhaus weiter auf die Maske drängt.
    Zudem bitte ich die lockdowns (homeschooling) nicht zu vergessen.
    Dann haben viele Kinder auch jüngere und ältere Geschwisterkinder usw.
    Die Krankheitsfälle potenzieren sich innerhalb der Familien und werden in die Schulen getragen.
    Ich habe auch mit mehreren Ärzten bezüglich der aktuellen Problematik gesprochen.

  34. 17.

    Was muss noch passieren, damit endlich die Lehrstoffvermittlung grundlegend auf Effizienz getrimmt wird?

  35. 16.

    " viele Kinder sämtliche Infekte derzeit "nachholen" und dann gerade an Grundschulen" Aber die jüngsten Kinder waren doch gerade am wenigsten von Maskenpflichten betroffen und hatten auch sonst doch jede Menge Ansteckungswege für Atemwegsinfekte offen. Sagen Sie das, weil es gerade viele so sagen oder können Sie das (sicher nicht allgemein aber aus ihrer Umgebung aus der Schule) mehr untermauern?

  36. 15.

    Dieses nennt man ein verbessertes Bildundswesen in Berlin wie es schon immer vom Senat an gepriesen wird.

  37. 13.

    Dass der Krankenstand aktuell so hoch ist liegt daran, dass viele Kinder sämtliche Infekte derzeit "nachholen" und
    dann gerade an Grundschulen die Lehrkräfte wieder anstecken. Häufig werden Kinder total krank in die Schule geschickt.
    Bei fast 700 SuS macht das schnell die Runde. Das hat nichts mit "keine Lust haben" zu tun.
    Steht man vor einer Klasse, ist man gerade in sozial-schwachen Gegenden jede Sekunde zu 100% gefordert und
    muss dann eben auch zu 100% fit sein.
    Darüber hinaus muss ich sagen, dass es keinerlei Wertschätzung für LehrerInnen mehr gibt!
    Ich kann nur jedem empfehlen meinen Job mal nur zwei Wochen zu machen!
    Ich habe eine 60-Stunden-Woche.
    Da ich auch in anderen Berufen gearbeitet habe, kann ich gut Vergleiche ziehen.
    Auch die Arbeitsbedingungen sind in keinem Bundesland so mies wie in Berlin!
    Und "Inklusion" ist eine einzige Farce, da die Voraussetzungen und das Personal dafür fehlen.
    Verbeamtung und Geld ändern daran rein gar nichts.

  38. 12.

    Eine reife Leistung, für die man Ihnen nicht genug danken kann.... wo doch der Spitzensteuersatz in Deutschland bei 42% liegt. Und sie sind herzlich eingeladen, an einer der chronisch unterbesetzten Schulen in Berlin oder Brandenburg einzuspringen. Wenn man erlebt, wie sich die Kolleginnen und Kollegen bei quasi nicht vorhandener Vertretungsreserve auftreiben, bis sie selbst nicht mehr können, kommt man nicht zu solchen schrägen Kommentaren, sondern lernt, diese Arbeit zu respektieren.

  39. 11.

    Nun steht ja die Verbeamtung der Lehrer und Lehrerinnen an. In den Neunzigern, als in den östlichen Bezirken verbeamtet wurde, lernten sie in Teilen als erstes der Tätigkeit fern zu bleiben. Droht das nun auch wieder?

  40. 10.

    Wer hat Ihnen denn diesen Flo(h) ins Ohr gesetzt??
    Ein Lehrer hat auch in Hochansteckungszeiten jeden Tag direkten Kontakt zu 3 - 5 Klassen (80 und 120 Schüler) im geschlossenen Unterrichtsraum, hinzu kommen die Kollegen im Lehrerzimmer.
    Sonst noch irgendwelche Fragen, Sie Unwissender?!

  41. 8.

    Ich sitze quasi an der Quelle. Viele Lehrkräfte machen auch auf krank weil sie keine Lust haben zum arbeiten und als Angestellte/ Angestellter des öffentlichen Dienstes interessiert es auch niemanden, wie oft und wie lange man krank ist. Auch Lehrkräfte sollten einmal Konsequenzen spüren wenn sie ständig auf krank machen. Denn ein normal Angestellter Arbeitender Mensch bekommt Konsequenzen, daher gehen wir auch arbeiten, selbst wenn wir mal keine Lust haben.

  42. 7.

    Berlin sucht Lehrer. Wäre das was für den Kommentator Flo? Nur zu, das Lehrersein ist ein entspannter Job, kann jeder ;-). Viel Spaß! Mal sehen, wie das Durchhaltevermögen so wäre. Bin eine ältere Grundschullehrerin mit wenigen Krankentagen :), aber manche Kommentare ärgern mich dann doch!

  43. 6.

    Es ist klar das der Krankenstand kontinuierlich zu nimmt. Wird auch weiter so gehen. Alle sind anfällig für alles mögliche. Die Gründe sind bekannt. Öffentlich drüber sprechen ...

  44. 5.

    Tja als Beamter hat man schon ein schönes Leben und ich bezahle das natürlich mit 50% meines Gehaltes sehr gerne.

  45. 4.

    Was ist das denn?

    Natürlich dürfen Lehrer auch krank werden.

    Kennen Sie eine Studie, die untersucht hat, ob verbeamtete oder angestellte Lehrer häufiger erkranken?

  46. 3.

    Lesen Sie den Artikel noch einmal richtig durch. Da geht es nicht um Lehrkräfte, die einen auf krank "machen", sondern tatsächlich krank sind und deswegen ausfallen.

  47. 2.

    Nun ja, ich glaube vor allem im November/Dezember war überall ein überdimensionierter Personalausfall. Bei uns waren stellenweise 50% der Mitarbeiter gleichzeitig krank. Man hat es irgendwie überall gemerkt - da fehlten ganz viele Leute.
    Allerdings wäre jetzt die Frage (in Hinblick auf die Lehrer) ob der Krankenstand seit 2018 kontinuierlich steigt weil mehr Lehrer da sind und dementsprechend mehr Leute krank werden können oder weil die vorhanden Lehrer einfach öfter krank werden. Mir persönlich fehlt da die Relation zu 2018. Wie viele Lehrer gab es damals und wie viele sind es heute?

  48. 1.

    Und zur Belohnung für das immer krank machen werden die Lehrer verbeamtet. Ist bestimmt ein Anreiz um jetzt mehr zu arbeiten.

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