Fußball - Ex-Hertha-Stürmer Sandro Wagner wird Co-Trainer der Nationalmannschaft

Fr 22.09.23 | 12:39 Uhr
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Sandro Wagner in der Trainingsjacke des DFB (imago images/Uwe Kraft)
Bild: imago images/Uwe Kraft

Der ehemalige Hertha-Stürmer Sandro Wagner wird neuer Co-Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Dies gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) im Rahmen der Verkündung von Julian Nagelsmann als neuen Bundestrainer am Freitag bekannt. Gemeinsam mit Benjamin Glück wird Wagner künftig dem neuen DFB-Chefcoach zur Seite stehen.

Debüt am 14. Oktober

Wagner lief von 2012 bis 2015 für Hertha BSC auf und erzielte in insgesamt 75 Spielen acht Tore für die Berliner. Zuletzt war der 35-Jährige Cheftrainer der SpVgg Unterhaching, die er in der vergangenen Saison mit einem Sieg über Energie Cottbus in den Aufstiegsspielen in die 3. Liga führte. Im Sommer wurde Wagner Co-Trainer von Hannes Wolf bei der deutschen U20-Nationalmannschaft.

Ihr Debüt als Trainer der A-Nationalmannschaft werden Nagelsmann, Wagner und Glück auf der anstehenden US-Tour geben. Dort trifft die DFB-Auswahl am 14. Oktober in Hartford auf die USA und am 18. Oktober in Philadelphia auf Mexiko.

Sendung: rbb24, 22.09.2023, 18 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Sandro Wagner als Co Trainer. Respekt DFB. Ich hoffe er übernimmt dann die Pressekonferenz nach den Spielen. Das wäre toll!

  2. 10.

    Das neue Trainergespann Nagelsmann/Wagner, das die Verflechtung des FC Bayern mit dem DFB
    weiter zementiert, jedoch von der breiten Masse der Fans mitgetragen zu werden scheint, weckt Erwartungen und steht vor der schwierigen Aufgabe, inmitten zunehmender internationaler Leistungsdichte, aus eher durchschnittlichem Spielermaterial, eine überdurchschnittliche Mannschaft formen zu müssen, um damit überdurchschnittliche Ziele zu erreichen, ohne dabei die Nerven zu verlieren.

    Der Schlüssel, um wieder an vergangene internationale Erfolge anknüpfen zu können, liegt meiner Meinung nach in einem Langzeitprojekt, einem behutsam langsamen Neuaufbau und das heißt sich erstmal von hochgesteckten Ziele der Vergangenheit zu verabschieden und Demut zu üben, um sich den Respekt der internationalen Konkurrenz, nach zwei WM- Pleiten in Folge, nachhaltig zurückerarbeiten zu können.

  3. 9.

    Ichbin immer wieder erstaunt, über welche Expertise einige Diskutanten verfügen.
    Da frage ich mich, warum die nicht selbst Trainer oder ähnliches geworden sind. Oder zumindest DFB-Berater. Denn offenbar verfügen sie über erfolgversprechende Lösungsansätze. Schade, dass solche Talente hier im Forum verkümmern .

    * Ironie aus *

  4. 8.

    Wenn mal kein schlechtes Omen für die Deutsche Nationalmannschaft ist.

  5. 7.

    was genau ist eigentlich das Anforderungsprofil beim DFB????....Tore?, Langzeitsitzender, EX-Fussballer????

    Bin ich froh das, dass kein Unternehmen ist, da so wie das Management gehandelt wird einfach nur "Bäuche" sitzen und Kohle kassieren...

    DIE wär n bei mir ohne NACHWEIS an Qualifikation gar nicht rein ins UN!


    Nix gegen SW aber wo ist das Portfolio, wo die Expertise???....naja einfach weiter und fail....

  6. 6.

    Wenn mal kein schlechtes Omen für die Deutsche Nationalmannschaft ist.

  7. 4.

    Na das kann ja was werden.
    Vielleicht sollte er bei seiner Quote 75 Spiele : 8 Tore besser Torwarttrainer sein.

  8. 3.

    Vielleicht sollten die Fußballtrainer ein Praktikum bei den Baskettballern der Nationalmannschaft machen.
    Aber die haben jetzt erst einmal wohlverdiente Pause und sind auch schon für Olympia 2024 in Paris qualifiziert. Das müssen die Fussballer erst einmal nach machen.

  9. 2.

    Gratulation. Es ist spürbar, dass bei Rudi Völler und den wirtschaftlich verantwortlichen Gremien eine hohe Wertschätzung für Sandro Wagner vorhanden ist. Jetzt sind Instinkt und Zuverlässigkeit gefragt, die den Ex-Herthaner auszeichnen.

  10. 1.

    Vielleicht bekommt es ja Herr Wagner mit seinem hirnlosen Gequatsche hin, dass diese Millionäre in kurzen Hosen tatsächlich so etwas ähnliches wie eine Mannschaft werden.

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