Torwart Lennart Moser (Energie Cottbus)
Audio: Antenne Brandenburg | 09.08.19 | Andreas Friebel | Bild: imago images / Steffen Beyer

Energie-Torwart vor Bayern-Spiel - "Das ist die Weltspitze - was Besseres gibt es nicht"

Gegen Bayern spielen - das hat sich der Cottbuser Torhüter Lennart Moser schon lange erhofft. Durch die Ausleihe von Union Berlin wird dieser Traum für den 19-Jährigen am Montag schneller wahr, als gedacht. Der Youngster freut sich auf die Chance. Von Andreas Friebel

Wenn Energie Cottbus am Montag im DFB-Pokal gegen die Bayern antritt, geht auch ein Traum von Lennart Moser in Erfüllung. Der erst 19-jährige Torhüter ist vor Saisonbeginn kurzfristig in die vierte Liga zum FC Energie gekommen. Das Pokalspiel gibt ihm jetzt die Möglichkeit gegen ein Spitzenteam zu spielen, vor über 20.000 Fans im ausverkauften Stadion der Freundschaft.

Vom dritten Torhüter zum Stammspieler

Dass Lennart Moser irgendwann mal gegen die Bayern spielen würde, hatte der junge Torhüter zwar gehofft - dass es aber so schnell gehen würde, kam dann aber doch überraschend für den 19-Jährigen. Weil Cottbus kurz hintereinander beide Torhüter verlor - Avdo Spahic war nach Kaiserslautern gewechselt und Tim Stawecki durch eine schwere Verletzung die gesamte Saison ausgefallen - wurde Moser vom 1. FC Union Berlin nach Cottbus ausgeliehen. "Cooles Erlebnis, ich freue mich drauf", beschreibt Moser knapp seine Emotionen zum Bayern-Spiel. Ein Spiel, bei dem der Sieger schon im Vorfeld festzustehen scheint, und bei dem der Torhüter wohl deutlich mehr zu tun hat als zuletzt gegen Erfurt oder Altglienicke.

"Was Schönes, wenn man so ein Ding von Lewandowski hält"

"Das ist die Weltspitze, da will man auch irgendwann mal hin", so Moser. "Was Besseres gibt es nicht. Man kann sich mit den Besten messen und wenn man mal so ein Ding von Lewandowski hält, ist das auch was Schönes", meint er.

Als dritter Torhüter bei Union hätte er die Münchener wohl auch gesehen - gegen sie gespielt hätte er wohl nicht. "Ich bin sehr froh jetzt in Cottbus untergekommen zu sein. Die Bedingungen passen, man kann sehr professionell in dem Club arbeiten", beschreibt er seine ersten Eindrücke in Cottbus. Das Spiel gegen den deutschen Rekordmeister aus München sei noch ein Bonus für den Zwei-Meter-Mann.

Eine andere Position auf dem Feld kam dabei für Moser nie in Frage. Er sei geprägt durch seinen Vater, der auch immer im Tor gestanden habe. "Ich konnte mir nie etwas anderes vorstellen, Torwart ist einfach eine Leidenschaft für mich", erzählt er. Eine Leidenschaft, die bei dem 19-Jährigen schon 16 Jahre anhält - und mit der er den FC Bayern am Montag maximal ärgern will.

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