Filmstill aus Marighella", der im Berlinale Wettbwerb 2019 gezeigt wird. (Bild: O2 Films/Ariela Bueno)
O2 Films/Ariela Bueno

Berlinale-Filmkritik | "Marighella" - "Da geht er hin, der Patriot"

Der Wettbewerb geht früher als geplant mit einem brasilianischen Biopic zu Ende. Wagner Mouras Regiedebüt über den Revolutionär Carlos Marighella ist ein einigermaßen solide gebautes Standard-Helden-Epos, das sich arg in die Länge zieht. Von Fabian Wallmeier

Szenenbild aus "Amazing Grace" von Alan Elliott (Quelle: Berlinale/Amazing Grace Movie, LLC)
Berlinale/Amazing Grace Movie, LLC

Berlinale-Filmkritik | "Amazing Grace" - Die Rückkehr der Königin

Im vergangenen Sommer starb Aretha Franklin. Millionen Fans Welt trauerten, die Pop-Welt stand für einen Moment still. Jetzt gibt es mit dem umwerfenden Filmdokument "Amazing Grace" die Möglichkeit, die "Queen of Soul" noch einmal zu erleben. Von Carsten Beyer

Videos

Bildergalerien

RSS-Feed
Collage von Charlotte Rampling - links: 1967 (Bild: imago), mittig: 1988 (Bild: imago), rechts: 2018 (Bild: imago/Hatim Kaghat)
links/mittig: imago, rechts: imago/Hatim Kaghat

Porträt Charlotte Rampling - Symphonie hinter den Augen

Charlotte Rampling will Grenzen ausloten, ihre verborgenen Seiten entdecken - ohne sich dabei ganz preiszugeben. Die Britin kann mit einem Blick erzählen, wofür andere einen Film brauchen. Nun bekommt sie den Ehrenbären der Berlinale. Von Sebastian Schneider

Filmstill aus "Synonymes" (2019) von Nadav Lapid (Bild: Guy Ferrandis/SBS Films)
Guy Ferrandis / SBS Films

Berlinale-Filmkritik | "Synonymes" - Ist das der Tod?

In Nadav Lapids "Synonymes" ist ein junger Israeli in Paris wild entschlossen, Franzose zu werden. Der Film erhält sich seine Rätsel und funktioniert zeitweise ganz gut als Migrationssatire, zieht sich aber etwas ziellos in die Länge. Von Fabian Wallmeier

 

Weitere Meldungen

RSS-Feed
  • Christiane Paul und Mark Waschke in "8 Tage" (Quelle: rbb)
    rbb

    Serien-Kritik | "8 Tage" auf der Berlinale 

    Berlin taugt visuell für den Weltuntergang

    Die ersten beiden Teile der Serie "8 Tage" mit Mark Waschke und Christiane Paul, die in der Sektion "Berlinale Series" läuft, zeigen die Stadt in einem präapokalyptischen Überlebenskampf: Ein Asteroid wird auf die Erde prallen und Berlin liegt in der Todeszone. Von Anna Wollner

  • Blick in einen leeren Kinosaal © radioeins/Chris Melzer
    radioeins/Chris Melzer

    Netflix-Kontroverse auf der Berlinale 

    "In Berlin würde kein Wettbewerb mehr zustande kommen"

    Netflix und Co. komplett von Filmfestivals auszuschließen - das fordern wohl nur die Hardcore-Cineasten und Kinobetreiber, doch auf der Berlinale gibt es Streit: um den am Mittwochabend laufenden Netflix-Wettbewerbsfilm "Elisa Y Marcela". Von Jakob Bauer

  • Berlinale 2019 | Varda par Agnès © Cine Tamaris 2018
    Cine Tamaris 2018

    Berlinale-Filmkritik | "Varda par Agnès" 

    Künstlerin des Lebens

    Agnès Varda und ihr Kino waren schon immer ein Glücksfall für die Kunst des narrativen Erzählens. Als Großmutter der Nouvelle Vague kommentiert sie in dem wunderbaren Selbstporträt "Varda par Agnès" ihr Leben und Werk. Von Patrick Wellinski

  • Yi miao zhong | One Second von Zhang Yimou
    Baixioaoyan

    Interview | Absage des Berlinale-Wettbewerbsfilms "One Second" 

    "Es deutet auf Probleme mit der Zensurbehörde Chinas hin"

    Der chinesische Film "One Second" wurde aus dem Berlinale-Wettbewerb genommen - angeblich wegen technischer Probleme. Kristin Shi-Kupfer vom Mercator Institute for China Studies vermutet einen anderen Grund: Chinas Führung sei derzeit besonders nervös.

  • Schauspieler Christian Bale stellt seinen Film "Vice" während einer Pressekonferenz auf der 69. Berlinale 2019 vor. (Bild: imago/Clemens Niehaus)
    imago/Clemens Niehaus

    Interview | Christian Bale zum Berlinale-Film "Vice" 

    "Ich mag es, meine eigenen Grenzen auszutesten"

    Für seine Rolle als US-Vizepräsident Dick Cheney im Film "Vice" hat Schauspieler Christian Bale enorm zugenommen. Es war nicht die erste extreme Veränderung für eine Rolle. Das habe wohl auch mit seinem Werdegang zu tun, sagte er Anna Wollner auf der Berlinale.

  • L’adieu à la nuit | Farewell to the Nigh
    Curiosa, Adieu à la nuit 2019

    Berlinale-Filmkritik | "L'adieu à la nuit" 

    Aus Omas Obstgarten in den Dschihad

    Ein Enkel kehrt zu seiner Großmutter zurück - um kurz darauf in den Dschihad nach Syrien aufzubrechen. In französischer Frühlingsidylle erzählt André Téchiné eine zu simple Geschichte. Auch Catherine Deneuve verhilft ihr nicht zu Größe. Von Fabian Wallmeier

  • Filmstill aus "La paranza dei bambini" | "Piranhas" (2019) von Regisseur Claudio Giovannesi (Bild: Palomar 2018)
    Palomar 2018

    Berlinale-Filmkritik | "La paranza dei bambini" 

    Wenn Jugendliche zu Mafiabossen werden

    Sechs Jungs rasen mit Motorrollern durch die Gassen Neapels und eifern den großen Mafiabossen nach. Der Film "La paranza dei bambini" basiert auf einem Roman von Roberto Saviano. Brisantes Thema, aber glatt und langatmig präsentiert. Von Julia Vismann

  • Ich war zuhause, aber (Jakob Lassalle, Clara Möller)

    Berlinale-Filmkritik | "Ich war zuhause, aber" 

    Endlich Abstraktion!

    Der 13-jährige Philipp war weg, jetzt ist er, verletzt und verdreckt, wieder da. Angela Schanelec macht daraus kein Sozialdrama, sondern eine hoch künstliche, kühle Reflexion voller loser Enden und Rätsel. Eine Wohltat in diesem Wettbewerb. Von Fabian Wallmeier

  • Szenenbild aus "Die Einzelteile der Liebe" von Miriam Bliese (Quelle: Berlinale/dffb/Markus Koob)
    Berlinale/dffb/Markus Koob

    Filmtipps für Berlin-Fans 

    Zwischen Beziehungskrisen und Weltuntergang

    Der Himmel über Berlin strahlt oft in einem herrlichen Blau. Aber unter ihm passieren manchmal seltsame Dinge - mehr noch, es droht sogar ein Weltuntergang. Zumindest im einen oder anderen Berlinale-Film. Von Anna Wollner

  • Filmstill aus dem Film El despertar de las hormigas, der im Forum der Berlniale 2019 läuft (Quelle: Berlinale.de)
    Berlinale.de

    Kommentar | Zu oft gesehen, auch auf der Berlinale 

    Bitte keine leidenden Frauen mehr!

    Bei ihrer persönlichen Auswahl von Berlinale-Filmen hat Claudia Ingenhoven das immer gleiche Bild tapfer leidender Frauen gesehen. Was ist mit Frauen, die auf den Putz hauen, fragt sie, was mit den Vätern?

  • Die Taube auf dem Dach © DEFA-Stiftung / Klaus Goldmann
    DEFA-Stiftung

    Retrospektive | Filmemacherinnen in Ost und West 

    "Die sexuelle Freiheit, die Selbstbestimmung - das hat missfallen"

    Die Retrospektive widmet sich unter dem Titel "Selbstbestimmt" den Perspektiven von Filmemacherinnen zwischen 1968 und 1999. Wie war die Situation damals in Ost und West? Und wie hat sie sich verändert für Frauen im Filmgeschäft? Von Nadine Kreuzahler

  • Diane Kruger auf dem roten Teppich bei 69. Berlinale (Quelle: imago/snapshot-photography/F. Boillot)
    imago/snapshot-photography/F. Boillot

    Hollywoodstar Diane Kruger auf der Berlinale 

    "Im wirklichen Leben komme ich aus meiner Haut nicht raus"

    Diane Kruger als Mossad-Agentin: "The Operative" feiert auf der Berlinale seine Weltpremiere, und Kruger sorgt für entsprechenden Glamour. Vom Model zum Filmstar - Alexander Soyez hat mit der aus Deutschland stammenden Schauspielerin gesprochen.

  • Szenenbild aus "Kız Kardeşler" von Emin Alper (Quelle: Berlinale/Liman Film, Komplizen Film, Circe Films, Horsefly Productions)
    Berlinale/Liman Film, Komplizen Film, Circe Films, Horsefly Productions

    Berlinale-Filmkritik | "Kiz Kardesler" 

    Zäher als jedes Kaugummi

    Drei in Ungnade gefallene Schwestern leben wieder beim Vater. Ihr Leben in einem anatolischen Bergdorf ist wenig aussichtsreich - und Emin Alpers Film darüber nicht nur pessimistisch, sondern auch ziemlich zäh. Von Fabian Wallmeier

  • Szenenbild aus "Skin" von Guy Nattiv (Quelle: Berlinale/Guy Nattiv)
    Berlinale/Guy Nattiv

    Interview | Jamie Bell in "Skin" 

    "Ich musste über meinen Schatten springen"

    Für "Skin" von Guy Nattiv musste sich "Billy Elliot"-Star Jamie Bell in Bryon Widner, einen Anhänger der rechtsradikalen White-Power-Ideologie, verwandeln. Und Dinge tun, die ihm seine Erziehung verbieten. Anna Wollner traf Bell zum Interview im Berlinale-Palast.

  • Yi miao zhong | One Second
    Huanxi Media Group

    Angeblich technische Probleme 

    Berlinale muss Film aus China aus dem Wettbewerb nehmen

    Im Berlinale-Wettbewerb wird ein Film aus China ausfallen: "Yi miao zhong", das aktuelle Werk des vielfach preisgekrönten Regisseurs Zhang Yimou, kann am Freitag nicht gezeigt werden. In Kreisen chinesischer Berlinale-Teilnehmer ist von Zensur die Rede.

  • Christian Bale in "Vice – Der zweite Mann" (Quelle: Annapurna Pictures)
    Annapurna Pictures

    Berlinale-Filmkritik | "Vice" 

    Ein Yale-Abbrecher mit Alkoholproblem im Oval Office

    Mit acht Nominierungen geht die US-Produktion "Vice" Ende Februar ins Oscar-Rennen. Am Montag lief die Satire mit Christian Bale als US-Vizepräsident Dick Cheney außer Konkurrenz bei der Berlinale. Und brachte echtes Hollywood-Feeling nach Berlin. Von Anna Wollner

  • Filmstill aus "Répertoire des villes disparues" (2019) von Regisseur Denis Côté (Bild: Lou Scamble)
    Lou Scamble

    Berlinale-Filmkritik | "Répertoire des villes disparues" 

    Wenn die Dörfer Trauer tragen

    Der Frankokanadier Denis Côté bezaubert mit seinem elften Spielfilm "Répertoire des villes disparues". Ein Film über die stille Trauer und unterdrückte Ressentiments, die ein Dorf in Aufruhr versetzten, als eines Tages die Toten wieder auferstehen. Von Patrick Wellinski

  • Archivbild von 2015: Die Regisseurin und Drehbuchautorin Jutta Brückner (Quelle: imago/gezett)
    imago/gezett

    Interview | Jutta Brückner 

    "Sex und Liebe waren die einzigen Waffen der Frau"

    Jutta Brückner gehört zu den Filmemacherinnen, die in den 70er-Jahren in eine von Männern dominierte Branche einbrachen. Schon damals forderten sie eine Frauenquote - vergeblich. Heute dagegen wirke die "MeToo"-Bewegung wie ein "Turbo", sagt Brückner.

  • Schauspielerin Emma Drogunova (Quelle: imago/snapshot/F.Boillot)
    imago/snapshot/F.Boillot

    Interview | Shooting-Star Emma Drogunova 

    "Ich versuche, cool zu bleiben"

    Als Jugendliche hat Emma Drogunova eine große Rolle in "Das Adlon" übernommen - inzwischen ist die 23-jährige Deutsch-Russin in zahlreichen Filmen zu sehen. Im Interview schildert sie ihren Weg zum "European Shooting Star", der am Montagabend verliehen wird.  

  • Der deutsche Filmregisseur Fatih Akin auf der Berlinale 2019 (Quelle: imago/Manuel Romano)
    imago/Manuel Romano

    Berlinale | Fatih Akin über Fritz Honka 

    "Selbst die Kiezgrößen waren erschüttert"

    Fatih Akin ist einer der Regiestars, die im Berlinale-Wettbewerb vertreten sind. "Der Goldene Handschuh", seine Millieustudie über den Serienmörder Fritz Honka, ist nichts für schwache Nerven - und das alles geschah quasi bei Akin um die Ecke, erzählt er. Von Alexander Soyez

  • Filmstill aus "Mr. Jones" (2019) von Regisseur Agnieszka Holland (Bild: Robert Palka / Film Produkcja)
    Robert Palka / Film Produkcja

    Berlinale-Filmkritik | "Mr. Jones" 

    Die Wahrheit muss ans Licht

    Agnieszka Holland bricht in ihrem Wettbewerbsbeitrag eine Lanze für die reinigende Kraft der Wahrheit. "Mr. Jones" basiert auf den Berichten eines Journalisten über die Hungersnot in der Sowjetunion - und kann durchaus überzeugen. Von Fabian Wallmeier

  • Szenenbild aus "The Operative" von Yuval Adler (Quelle: Berlinale/Kolja Brandt)
    Berlinale/Kolja Brandt

    Berlinale-Filmkritik | "The Operative" 

    Plotdienlich abgefilmt

    Ein Agentenfilm mit Liebesgeschichte, der Mossad und eine geheime Operation in Teheran. Das klingt nach einem potenziell interessanten Film, doch "The Operative" mit Diane Kruger ist leider weitgehend reiz- und spannungslos. Von Fabian Wallmeier

  • Szenenbild aus "Gospod postoi, imeto i’ e Petrunija" (God Exists, Her Name Is Petrunya) von Teona Strugar Mitevska (Quelle: Berlinale/sistersandbrothermitevski)
    Berlinale/sistersandbrothermitevski

    Berlinale-Filmkritik | "Gospod postoi, imeto i’ e Petrunija" 

    Moderne Kreuzritterin

    Eine arbeitslose, frustrierte Mazedonierin ärgert die Teilnehmer einer religiösen Prozession. Damit bringt sie nicht nur Traditionalisten gegen sich auf. "Gospod postoi, imeto i’ e Petrunija" bringt endlich heitere Töne ins Rennen um die Bären. Von Patrick Wellinski

  • Brecht von Heinrich Breloer
    Nik Konietzny / WDR

    Breloers Brecht-Doku auf der Berlinale 

    "Glotzt nicht so romantisch!"

    Heinrich Breloer hat das Dokudrama ins deutsche Fernsehen gebracht - und für "Die "Manns" sogar einen Emmy bekommen. Jetzt hat Breloer das Leben von Bertolt Brecht dokumentiert - und erzählt es entlang Brechts zahlreicher Frauengeschichten. Von Anke Burmeister

  • Oliver Hirschbiegel, Christian Berkel und Andrea Sawatzki bei der Medienboard Party während der Berlinale 2019 im Hotel The Ritz-Carlton (Quelle: Imago/Frederic Kern)
    imago stock&people/Frederic Kern

    Filmbranche feiert bei Medienboard-Party  

    "In der Region herrscht Vollbeschäftigung in der Filmbranche"

    Feiern und Kontakte pflegen: Viel Prominenz war am Samstagabend bei der Medienboard-Party im Nobelhotel Ritz-Carlton. Denn mittlerweile hat sich die Region zur ersten Adresse im deutschen Filmgeschäft entwickelt. Trotz Kinokrise: Der Branche geht es gut.

  • Szenenbild aus "Knives and Skin" von Jennifer Reeder (Quelle: Berlinale/Newcity Chicago Film Project)
    Berlinale/Newcity Chicago Film Project

    Berlinale: Filmtipps für Kunstkinoliebhaber 

    Tödliche Drohnen und verworrene Geschichten

    Die Berlinale hat auch 2019 härtere Kost zu bieten: artifizielle Bildsprachen, komplizierte Erzählformen und Genremischungen. Wie lustvoll das sein kann, zeigen drei Filme über ein verschwundenes Mädchen, eine #Metoo-Rache und mordende Waisen. Von Fabian Wallmeier

  • Filmstill aus "Der goldene Handschuh" (2019) von Regisseur Fatih Akin (Bild: Warner/Bombero/Boris Laewen)
    Warner/Bombero/Boris Laewen

    Berlinale-Filmkritik | "Der Goldene Handschuh" 

    "Was stinkt denn hier so?"

    Fatih Akins "Der Goldene Handschuh" über den Frauenmörder Fritz Honka ist das erste große Ärgernis des Berlinale-Wettbewerbs. Die Elends- und Ekel-Show hat von Heinz Strunks imposant schlichter Romanvorlage rein gar nichts gelernt. Von Fabian Wallmeier

  • Filmstill aus dem "Boden unter den Füßen" mit Valerie Pachner und Marie Seiser (Wettbewerb Berlinale 2019) (Quelle: © Juhani Zebra / Novotnyfilm)
    © Juhani Zebra / Novotnyfilm

    Berlinale-Filmkritik | "Der Boden unter den Füßen" 

    Ein Tanz auf der Grenze

    Selbstoptimierung ist ein Glaubensbekenntnis unserer Zeit. Was passiert, wenn das Leben plötzlich aus dem Ruder läuft, erkundet die österreichische Regisseurin Marie Kreutzer mit ihrer Charakterstudie einer jungen Unternehmensberaterin. Von Kirsten Taylor

  • Szenenbild aus "Ut og stjæle hester" ("Pferde stehlen") von Hans Petter Moland (Quelle: Berlinale/4 1/2 Film)
    Berlinale/4 1/2 Film

    Berlinale-Filmkritik | "Ut og stjæle hester" 

    Schicksalhafte Verkettungen in bedrohlicher Naturkulisse

    Die Begegnung mit einem Bekannten aus der Jugendzeit weckt in Trond Erinnerungen an einen Sommer in seiner Jugend, der sein Leben auf tragische Weise veränderte. Der Film des Norwegers Hans Petter Moland ist rau und berührend. Von Kirsten Liese

     

  • Eynayim Sheli | Chained von Yaron Shani
    Eran Naim

    Berlinale | Filmtipps für Sehnsüchtige 

    Was von der Liebe übrig bleibt

    Wenn es auf der Berlinale um die Liebe geht, ist selten reines Glück zu sehen. Wir stellen drei sehenswerte Dramen vor, die in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen auf ebenso unterschiedliche Art von den Grenzen der Liebe erzählen. Von Fabian Wallmeier

  • Szenenbild aus "Öndög" von Wang Quan'an (Quelle: Berlinale/Wang Quan'an)
    Berlinale/Wang Quan'an

    Berlinale-Filmkritik | "Öndög" 

    Karge Steppenbilder und eine starke Hauptfigur

    Wang Quan'ans "Öndög" spielt in der mongolischen Steppe. Er beginnt wie ein Kriminalfilm, verliert die Leiche aber schnell aus den Augen. Stattdessen widmet er sich seiner starken Protagonistin. Mit ruhiger Hand und etwas zu viel Tiefenanstrengung. Von Fabian Wallmeier

  • Szenenbild aus "Grâce à Dieu" von François Ozon (Quelle: Berlinale/Jean-Claude Moireau)
    Berlinale/Jean-Claude Moireau

    Berlinale-Filmkritik | "Grâce à Dieu" 

    Aufschrei der Empörung

    Drei Männer erstatten Anzeige gegen den Priester, der sie in ihrer Jugend sexuell missbraucht hat - und sie fordern ein Schuldbekenntnis des Vatikans. Der Film entlarvt die Verlogenheit der Kirchenoberen, geht aber wenig darüber hinaus. Von Kirsten Liese

  • Systemsprenger © kineo Film/Weydemann Bros./Yunus Roy Imer
    kineo Film/Weydemann Bros./Yunus Roy Imer

    Berlinale-Filmkritik | "Systemsprenger" 

    Von der Gewalt und der Einsamkeit einer Neunjährigen

    Die neunjährige Benni neigt zu Gewalt. Ihre Mutter hat schon lange aufgegeben, nun weiß auch die Kinder- und Jugendhilfe nicht mehr weiter. Nora Fingscheidt erzählt im ersten der drei deutschen Wettbewerbsbeiträge das Drama eines einsamen Kindes. Von Kirsten Taylor

  • Ein Mensch vor dem Berlinale-Palast (Quelle: George Pavlopoulos)
    George Pavlopoulos

    "Zweites Weihnachten" 

    Was ein Super-Fan so alles auf der Berlinale erleben kann

    Mick Jagger oder Bill Murray mal leger erleben und Non-Stop-Kino auf der Glitzermeile - der Grieche George Pavlopoulos liebt die Berlinale so sehr, dass er sogar nach Berlin gezogen ist. Und: er hat den "längsten Berlinale-Führer" im Netz geschrieben. Von Jakob Bauer 

  • 07.02.2019, Berlin: 69. Berlinale, Eröffnungsgala: Berlinale-Direktor Dieter Kosslick und die Schauspielerin und Jury-Präsidentin Juliette Binoche umarmen sich während der Eröffnung der Berlinale (Quelle: dpa/Nietfeld)
    dpa/Nietfeld

    Eröffnung der 69. Berlinale 

    Viel Lob und Küsse für den Herrn der Bären

    Stürmischer Applaus für den scheidenden Berlinale-Chef: Stars und politische Prominenz würdigten Dieter Kosslick für seine Verdienste. Nach der Gala lief der erste Wettbewerbsbeitrag, Lone Scherfigs "The Kindness of Strangers".

  • Filmstill aus "The Kindness of Strangers" (2019) von Lone Scherfig (Bild: Per Arnesen )
    Per Arnesen

    Berlinale-Filmkritik | "The Kindness of Strangers" 

    Banale Kitschparade eröffnet Berlinale-Wettbewerb

    Dieter Kosslicks letzter Berlinale-Wettbewerb startet mit einem harm- und belanglosen Crowd-Pleaser. "The Kindness of Strangers" von Lone Scherfig ist behäbig gemacht und trifft kaum einen glaubwürdigen Ton - hat aber hübsche Darstellerauftritte. Von Fabian Wallmeier

  • 06.02.2019, Berlin: Dieter Kosslick, Direktor der Internationalen Filmfestspiele, eröffnet Berlinale Street Food Markt auf dem Posdamer Platz (Quelle: dpa/Kalaene)
    dpa/Kalaene

    Interview | Dieter Kosslick 

    "Ein wenig Wehmut"

    Dass einer wie er, aus der "schwäbischen Prärie", die Berlinale leiten durfte, empfindet Dieter Kosslick auch noch nach 18 Jahren als Glück. Im Interview mit dem rbb blickt er zurück - aber auch nach vorn.

  • Berlinale-Direktor Dieter Kosslick stellt das Programm der 69. Berlinale vor und präsentiert dabei auch die diesjährige Berlinale-Tasche. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
    dpa/Jörg Carstensen

    Alle Jahre wieder im Shop 

    Heiß begehrtes Souvenir: Die Berlinale-Tasche

    Langjährige Berlinale-Fans wissen sie als treuen und hilfreichen Begleiter zu schätzen: die Berlinale-Tasche. Alle Jahre wieder erscheint sie in neuem Design, ein heiß begehrtes und schnell vergriffenes Souvenir. Das Modell 2019 besticht durch Outdoor-Anleihen.

  • Berlinale-Chef Dieter Kosslick nimmt seinen Hut (Quelle: dpa/K.M.Krause)
    imago/K.M.Krause

    Abschiedsfestival von Dieter Kosslick  

    Auf ein allerletztes Mal, Mister Berlinale!

    Am Donnerstag startet die 69. Auflage der Berlinale. Ein letztes Mal wird sie geleitet vom Mann mit Hut und schwäbischem Charme. Dieter Kosslick hat neuen Schwung in das größte deutsche Filmfest gebracht - und nicht nur das. Er hat das Festival regelrecht umgekrempelt. Eine Würdigung von Knut Elstermann

  • Juliette Binoche auf der 65. Berlinale 2015 (Quelle: dpa)
    dpa

    Porträt | Jury-Präsidentin Berlinale 

    Das unwiderstehliche Lächeln der Juliette Binoche

    Juliette Binoche ist eine ebenso leidenschaftliche wie wählerische Schauspielerin: Sogar Steven Spielberg hat sie einen Korb gegeben. Anke Sterneborg über "La Binoche", die ihre Rollen mit allen Sinnen spielt, und bei der sich nicht selten Leben und Kino vermischen.

  • Berlinale-Besucher stehen in den Potsdamer Platz-Arcaden anlässlich der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin nach Kinokarten an (Quelle: imago/snapshot)
    imago/snapshot

    Vorverkauf hat begonnen 

    So kommen Sie schnell an Ihr Berlinale-Ticket

    Am Montag hat der Ticket-Verkauf für die 69. Berlinale begonnen. Traditionell bilden sich an den Vorverkaufsstellen lange Warteschlangen. Einige Kinofans hatten sogar in Schlafsäcken ausgeharrt. Es gibt aber auch entspanntere Wege, um an Karten zu kommen.

  • Festivaldirektor Dieter Kosslick stellt auf einer Pressekonferenz das Programm der 69. Berlinale vor (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
    dpa/Jörg Carstensen

    Festival-Chef stellt Berlinale-Programm vor 

    Kosslick geht, "das Kino wird bleiben"

    Das "Private ist politisch": Unter diesem Motto steht die diesjährige Berlinale. Gewohnt routiniert hat der scheidende Direktor Dieter Kosslick am Dienstag Jury, Themen und Stars des Festivals verkündet. Er ging auch auf die Rolle der Streamingdienste Netflix und Co. ein.

  • Christian Bale (links) als Dick Cheney und Sam Rockwell (rechts) als George W. Bush in "Vice" (Quelle: Matt Kennedy / Annapurna Pictures)
    Matt Kennedy / Annapurna Pictures 2018 © Annapurna Pictures, LLC. All Rights Reserved.

    Programm des Festivals komplett 

    Hollywood-Kino nicht im Rennen um die Berlinale-Bären

    Das Wettbewerbs-Programm der diesjährigen Berlinale ist komplett - das Festival hat die noch fehlenden Filme bekanntgegeben. Drei Filme chinesischer Regisseure sind dabei, auch der deutsche Film ist vertreten. Hollywood dagegen läuft nur außer Konkurrenz.

  • Archiv - Die britische Schauspielerin Charlotte Rampling am 06.02.2015 in Berlin während der 65. Internationalen Filmfestspiele zur Premiere des Films "45 Years".
    dpa/Jörg Carstensen

    "Unkonventionelles und aufregendes Kino" 

    Goldener Ehrenbär der Berlinale geht an Charlotte Rampling

    Der Goldene Ehrenbär der nächsten Berlinale geht an Charlotte Rampling. Die britische Film- und Theaterschauspielerin stehe mit ihren mehr als 100 Werken für "unkonventionelles und aufregendes Kino", lobte Berlinale-Direktor Kosslick.

  • Fatih Akin (© imago/Sven Simon)

    Neuer Film im Wettbewerb 

    Regisseur Fatih Akin geht ins Bärenrennen der Berlinale

    Der bislang letzte Goldene Bär für einen deutschen Regisseur ging 2004 an Fatih Akin. Bei der kommenden Berlinale bekommt er die Chance, seinen Erfolg zu wiederholen. Akin geht mit einem Film über einen Hamburger Frauenmörder in den Wettbewerb.

  • Emma Drogunova, Schauspielerin, aufgenommen bei Dreharbeiten zum neuen "Tatort - Gegen den Strom" 2018 (Quelle: dpa/Vennenbernd)
    dpa/Vennenbernd

    Nachwuchsschauspieler auf der Berlinale 

    Emma Drogunova ist einer der Europäischen Shooting Stars

    Alljährlich werden im Rahmen der Berlinale zehn junge europäische Jungschauspieler vorgestellt. Aus Deutschland gehört in diesem Jahr Emma Drogunova zu diesem Kreis.

  • Juliette Binoche auf der Berlinale 2015 (Quelle: dpa/Pacific Press/Simone Kuhlmey)
    dpa/Pacific Press/Simone Kuhlmey

    Filmfestspiele im Februar 2019 

    Juliette Binoche wird Jury-Präsidentin der Berlinale

    Die französische Filmikone Juliette Binoche wird Jury-Präsidentin der kommenden Berlinale. Sowohl die Schauspielerin selbst als auch Berlinale-Chef Dieter Kosslick freuen sich auf dieses "besondere Rendezvous".

  • Premierengast auf der Berlinale (Quelle: imago / T.Seeliger)
    imago / snapshot-photography/ T.Seeliger

    rbb|24-Blog 

    Live von der Berlinale 2018

    Egal ob exklusive Eindrücke von den Pressekonferenzen, skurrile Begegnungen auf den Berlinale-Partys oder Berichte über die Filmstars auf dem Roten Teppich - unsere Reporter zeigen täglich, was auf der diesjährigen Berlinale los ist.

  • Premierengast auf der Berlinale (Quelle: imago / T.Seeliger)
    imago / snapshot-photography/ T.Seeliger

    rbb|24-Blog 

    Live von der Berlinale 2018

    Egal ob exklusive Eindrücke von den Pressekonferenzen, skurrile Begegnungen auf den Berlinale-Partys oder Berichte über die Filmstars auf dem Roten Teppich - unsere Reporter zeigen täglich, was auf der diesjährigen Berlinale los ist.