Polizei ermittelt - Ätzende Flüssigkeit vor Teststationen in Brandenburg/Havel verschüttet

Mo 29.11.21 | 16:08 Uhr
Symbolbild: Ein Mann betritt in der Innenstadt ein Corona-Testcenter. (Quelle: dpa/A. Dedert)
Bild: dpa/A. Dedert

Vor zwei Teststationen in Brandenburg an der Havel sind ätzende Flüssigkeiten ausgegossen worden. Das hat die Polizei am Montag der Nachrichtenagentur DPA bestätigt.

Möglicherweise handele es sich um Buttersäure, sagte ein Sprecher. Niemand sei verletzt worden. Innenräume waren demnach nicht betroffen. Die Polizei fahndet nach dem oder den unbekannten Tätern. Der Tatvorwurf laute auf Sachbeschädigung.

Eine DRK- und eine ASB-Teststelle betroffen

Betroffen waren den Angaben zufolge eine Teststation des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in einem Bauwagen in der Steinstraße, sowie eine Teststelle des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) in der Wiener Straße in einem Gebäude der Wohnungsbaugesellschaft.

Eine ASB-Mitarbeiterin zeigte sich entsetzt. Sie sei in Sorge, dass Mitarbeiter oder Test-Patienten bedroht werden könnten, sagte sie. Karina Knoppe, Geschäftsführerin des ASB Ortsverbandes Brandenburg Havel, sagte, es werde weiter wie geplant getestet. "Wir lassen uns nicht beirren durch diese sinnfreie Aktion."

Sendung: Antenne Brandenburg, 29.11.2021, 15:00 Uhr

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