Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller auf einer Senatspressekonferenz. Quelle: Christian Ditsch/imago images
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Corona-Krise in Berlin - Müller mahnt: Ramadan diesmal nur im engsten Kreis

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), hat vor Beginn des Ramadan an die Gläubigen appelliert, aufgrund der Corona-Krise weiterhin Abstand zu halten und sich zu schützen. "So bleibt diesmal nur, den Ramadan im engsten Kreis, in der eigenen Wohnung und im eigenen Haus zu feiern. Ich wünsche dennoch allen Musliminnen und Muslimen in Berlin Ramadan Kareem!", sagte Müller am Mittwoch laut Mitteilung. Mit den Worten "Ramadan Kareem" wünschen sich Muslime einen gesegneten Ramadan.

Fastenmonat beginnt am 24. April

Der islamische Fastenmonat beginnt in Europa in diesem Jahr am 24. April und endet einen Monat später. Gläubige Muslime verzichten von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Normalerweise treffen sich Nachbarn und Freunde im großen Kreis nach Einbruch der Dunkelheit zum allabendlichen Fastenbrechen. Aufgrund der Verordnung des Berliner Senats zur Eindämmung des Coronavirus ist das in diesem Jahr nicht möglich. 

Allein in Berlin gibt es laut Senatsverwaltung für Kultur und Europa rund 80 Moscheegemeinden und etwa 350.000 Muslimen. Freitagsgebete, Hochzeiten, religiöse Feste wurden wegen des Coronavirus bereits in den Moscheegemeinden Berlins abgesagt. Bundesweit sollen es rund fünf Millionen Muslime sein.

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1 Kommentar

  1. 1.

    tja Herr Müller, das wird ein frommer Wunsch bleiben, genau deshalb wurden die eh schon laschen Regelungen gelockert.......aber selbstverständlich wurden die Gottesdienste genannt......

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