Klub und DFL müssen noch zustimmen - US-Unternehmen 777 Partners kauft Windhorst die Hertha-Anteile ab

Do 24.11.22 | 09:47 Uhr
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Josh Wander, Mitgründer von 777 Partners (Quelle: imago images/LaPresse)
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Audio: rbb24 Inforadio | 24.11.2022 | Lars Becker | Josh Wander, Mitgründer von 777 Partners | Bild: imago images/LaPresse

Das US-Unternehmen 777 Partners kauft Hertha-Investor Lars Windhorst seine Anteile am Klub ab. Das bestätigte Windhorst laut dpa in einem Statement. Das Unternehmen hat bereits in mehrere andere Fußballvereine investiert.

Nur einen Tag nach der überraschenden Mitteilung von Investor Lars Windhorst, er habe einen Käufer für seine Anteile bei Hertha BSC gefunden, steht fest, wer ihm die 64,7 Prozent der ausgegliederten Profiabteilung abkauft: Das US-Unternehmen 777 Partners mit Sitz in Miami soll die Mehrheit am Bundesliga-Klub übernehmen. Hertha BSC und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) müssen dem Verkauf noch zustimmen.

"777 Partners, ein strategischer Investor in Fußballclubs weltweit, und die Tennor Holding haben vereinbart, dass 777 Partners die Tennor-Anteile in Höhe von 64,7 Prozent an der Hertha BSC GmbH Co KGaA übernehmen wird", so das schriftliche Statement von Tennor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Über die Verkaufssumme wurde nichts bekannt.

Windhorst: "Schritt in erfolgreiche Zukunft von Hertha"

777 Partners ist eine Private-Equity-Gesellschaft, das heißt, sie profitieren durch das Investment in ein Unternehmen vom Gewinn und eröffnen ihm gleichzeitig neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

"Wir geben unsere Hertha-Anteile an einen international bekannten Fußball Investor mit einer langen Erfahrung. Hertha BSC kann von diesem neuen Gesellschafter sehr profitieren", erklärte Lars Windhorst, CEO Tennor Holding. "Er bringt nicht nur wirtschaftliche Stärke ein, sondern auch viel professionelle Erfahrung und ein eindrucksvolles Netzwerk von internationalen Fußballclubs. Der Einstieg von 777 Partners ist ein Schritt in eine erfolgreiche Zukunft von Hertha BSC."

Mehrere Fußball-Klubs im Portfolio

Das Unternehmen ist in der Fußball-Welt nicht unbekannt und hat in seinem Portfolio schon Klubs wie CFC Genua aus Italien, Red Star FC aus Frankreich, Standard Lüttich aus Belgien, FC Sevilla aus Spanien, Vasco da Gama aus Brasilien und Victory FC aus Australien. Zudem ist das Unternehmen noch in anderen Sparten wie Luftfahrt, Versicherung oder Privatkredit tätig.

"Die Transaktion wird vollständig vollzogen, nachdem Hertha BSC, die ein vertraglich vereinbartes Vorkaufsrecht der Anteile haben, zugestimmt hat", schrieb Tennor weiter. Hertha hatte am Mittwoch mit einer Stellungnahme reagiert. "Wir freuen uns über diese Nachricht. Alles Weitere wird nun entsprechend unserer Vereinbarung behandelt", hieß es vom Verein. Daran habe sich nichts geändert, antwortete Hertha auf eine Anfrage am Donnerstagvormittag.

Sendung: rbb24, 24.11.2022, 18 Uhr

32 Kommentare

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  1. 31.

    Herthaner neigen schnell dazu von Dingen zu träumen, die nicht Realistisch sind

  2. 30.

    Ja, Hertha knackt jetzt bestimmt den Jackpot mit diesem Investor. Realismus ist nicht ihre Stärke.

  3. 29.

    Egal, auch das wird dem "HAUPTSTADTKLUB" nicht mehr helfen. Die alte Tante HERTHA ist Geschichte.

  4. 27.

    Klingt doch allemal besser, als seit Jahren Abstiegskampf und lächerlichste BL-Mannschaft, oder?

  5. 26.

    Heißt aber noch lange nicht das Hertha jetzt plötzlich Meisterschaftskandidat wird

  6. 25.

    Klingt doch allemal besser, als seit Jahren Abstiegskampf und lächerlichste BL-Mannschaft, oder?

  7. 24.

    Sie müssen nur den Fettdruck lesen, steht gleich am Anfang. Und kommentieren sollten Sie erst nach dem Sie den Inhalt eines Artikels auch verstanden haben. Dieser Investor ist im Fußballbereich sehr erfahren.

  8. 23.

    Ach Berta, machen sie nie Fehler
    Dann sind sie der einzigste Mensch auf der ganzen Welt
    Ausserdem habe ich meinen ersten Kommentar zurückgenommen

  9. 22.

    Ach Nils leider nicht das erste mal. Schon wieder nicht bis zum Ende gelesen und falsch recherchiert. Wie in der Schule immer schön aufpassen.

  10. 21.

    Sorry, warum auch immer habe ich den letzten Text wirklich nicht gelesen, mein Fehler
    Dann nehme ich meinen ersten Kommentar zurück
    Abwarten wie es weiter geht

  11. 19.

    Red Star FC (Frankreich): 3. Liga, z.Zt. Platz 5
    CFC Genua (Italien): 2. Liga, z.Zt. z.Zt. Platz 3
    Standard Lüttich (Belgien): 1. Liga, z.Zt. Platz 7
    FC Sevilla (Spanien): 1. Liga, z.Zt. Platz 18
    Vasco da Gama (Brasilien): 2. Liga, Platz 4
    Victory FC (Australien): 1. Liga, z.Zt. Platz 7


  12. 18.

    Googlen Sie mal richtig. Sie haben die falsche 777 gefunden. Kann mal passieren wenn man eh voreingenommen ist. Immobilien machen die hier nicht.

  13. 17.

    Ihre Lesekompetenz ist äußerst fraglich. Lieber alles lesen, nicht nur Überschriften.

  14. 16.

    @Nils
    Wie wäre es, wenn Sie noch einmal gründlich lesen würden? Schon mal was Schon mal was von FC Sevilla oder Standard Lüttich gehört? Wer die regiert, wird auch mit Hertha klar kommen.

  15. 15.

    Macht doch nix... damit hat triple7 doch den richtigen Klub gefunden ;-)
    Zumindest haben die schon mal Geld in Fußballunternehmen investiert. Die GmbH&Co.KGaA aus Charlottchendorf kann´s eben nur ausgeben.

  16. 14.

    Welche Fachliche Expertise
    Diese Firma hat wohl noch nie was mit Fussball zu tun gehabt

  17. 12.

    Eine ,, Heuschrecke '' als Investor bei Hertha da wird wohl mehr als Stein umgedreht, aber vielleicht ist es auch der einzigste Weg für Hertha um endlich einen wirklichen Neuanfang zu starten

  18. 11.

    Glückwunsch Hertha! 3 x 7 muss Glück bringen. 777 Partners stellen sich als ... Immobilien Boutique vor! Das passt - Geschäftsfreunde von Lars W. Jetzt kann noch Klinsi (am besten im Doppelpack mit Preetz) zurückkehren.

  19. 10.

    Noch ein Ticken schlimmer, als von einem Brauseverein gesponsort zu werden. Aber ständig den Traditionsclub herausheben wollen.

  20. 9.

    Ich hatte fast angenommen, daß Elon Musk Käufer wäre. Zum Glück bleibt uns das erspart.

  21. 8.

    Danke, dass Sie uns an Ihren klugen Gedanken teilhaben lassen. Sie scheinen ein echter Experte zu sein. Vielleicht sollten Sie ein Karriere als Berater im Fußballgeschäft anstreben.

  22. 7.

    Er hat es geschafft und einen Kunden gefunden. Nicht leicht...
    777 ist ein Flugzeug. Da sind der Phantasie Türen und Tore geöffnet.

  23. 6.

    Mal sehen, was die Deutsche Fußball-Liga (DFL) zum möglichen Windhorst-Deal mit dem US-Venture-Capital- und Private-Equity Unternehmen mit Sitz in Miami zu sagen hat. Mich würde interessieren mit welchen Preisabschlägen "Puppenspieler Lars" unsere "Tante Hertha" weitergibt. Eine Art "Räuber und Gendarmenmarkt" in der Nähe vom Borchardt. Dort werden wohl die Korken knallen, oder?

  24. 5.

    Wird interessant zu sehen, wie der BCC jetzt mit dem Druck umgehen wird.
    Der Investor wird wohl mehr auf Gewinn orientiert sein.
    Ein klammern auf den Abstiegsplatz wird es wohl nicht geben.
    Die Mittelmäßigkeit wird er, der Investor, nicht dulden.
    Ich bin darum gespannt, wie sich die Hertha entscheidet, müssen sie ihre Mittelmäßigkeit aufgeben. Bleibt abzuwarten, wie Spieler und die Mannschaft das umsetzen wollen und wer am Leistungsdruck als erstes zerbricht.
    Nun, mit der Selbstbeweihräucherung und dem Schönreden sind sie ja schon ganz weit vorne. Damit kann man einem Investor, wie 777, nicht beeindrucken.
    Und eine Mannschaft, die eher das Niveau eines Drittligisten hat …

  25. 4.

    Nun also mal zur Abwechslung
    FC 777-Hertha BSC. :))

    Bekommt ihr im Westend eigentlich noch mit was da gerade mit euch passiert?

    Man kann das gar nicht mehr in Worte fassen, wie sich ein ehemaliger stolzer e.V. seit 2014 einer Heuschrecke nach der anderen ausliefert bzw. anbiedert.

    Hauptsache aber die "Basis" verteilt weiter fleißig Sticker und Graffiti in der Stadt.

    Klarer Fall von Prioritätenverschiebung.




  26. 3.

    Mal sehe ob Hertha diese neuerliche Chance diesesmal nutzen wird. In jedem Fall wird dieser Investor Fachliche Expertise mitbringen und Erfahrung. Mit entscheidend wird aber sein was Bernstein und seine Gefolgsleute mit dem Verein Vorhaben.

  27. 2.

    777 Partners - die 777 steht da wohl fürs Glücksspiel. Anders ist dieses Investment ohne Möglichkeit der sportlichen Einflussnahme nicht zu erklären. Da überwiegt das Prinzip Hoffnung, dass sich die Hertha irgendwie wieder fängt und das Stadion gebaut bekommt.

  28. 1.

    Immerhin ein bereits im Fußball vernetztes Unternehmen mit gewisser Erfahrung. Ist mir schon einmal lieber als ein einzelner Scheich oder Investor wie Windhorst. Was daraus wird, wird sich zeigen. Man muss nun mit dem Unternehmen leben, da man die Anteile in der jetzigen Situation nicht selbst zurückkaufen kann. Es wäre ja schon positiv, wenn in diesem Bereich etwas Ruhe einkehrt und man still von dem Netzwerk profitiert anstatt in der Presse übereinander diskutiert.

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