Doberlug-Kirchhain - Feuerwehr kämpft bis spät in die Nacht gegen Brand in ehemaliger Mühle

Sa 26.08.23 | 08:47 Uhr
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Brand in Doberlug am 25.08.2023 (Quelle: Mario Harnisch/Feuerwehr Doberlug-Kirchhain)
Audio: Fritz | 25.08.2023 | Britta Nothnagel | Bild: Mario Harnisch/Feuerwehr Doberlug-Kirchhain

Mehr als 100 Rettungskräfte sind am Freitag zu einem Großbrand in einer ehemaligen Mühle in Doberlog-Kirchhain (Elbe-Elster) ausgerückt. In der Nacht zu Samstag konnte der Brand gelöscht werden. Das Ausmaß der Schäden war zunächst unklar. Gegen 3.30 Uhr konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden, sagte die Leitstelle Lausitz am Samstagmorgen dem rbb.

Zahlreiche Unwetter-Einsätze im Elbe-Elster-Kreis

Eine Warnung vor starkem Rauch war in der Nacht bereits aufgehoben worden. Der Brand war laut der Leitstelle am Freitagabend ausgebrochen. Bis zu 120 Feuerwehrleute waren demnach im Einsatz. Niemand wurde verletzt. Warum das Gebäude am Kirchplatz im Zentrum von Doberlug-Kirchhain in Brand geraten ist, ist noch nicht bekannt.

Starkregen mit stürmischen Böen war über Doberlug-Kirchhain hinweg gezogen. Die Befürchtung, dass der Sturm die Flammen auf benachbarte Grundstücke fegen könnte, hatte sich nicht bewahrheitet.

Das Gewitter hatte am Freitagabend in Südbrandenburg zu zahlreichen Feuerwehr-Einsätzen geführt. Bis Mitternacht mussten Einsatzkräfte rund 100 Mal ausrücken, wie die Leitstelle Lausitz dem rbb sagte. Die meisten Einsätze gab es im Landkreis Elbe-Elster.

Den Angaben zufolge musste die Feuerwehr vor allem umgestürzte Bäume oder abgerissene Äste von den Straßen räumen. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. Das Gewitter mit Regen und Sturmböen ist nach Osten abgezogen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.08.2023, 6 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Ein großes Dankeschön an all die Feuerwehrleute, die ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude erfolgreich verhindern konnten. Ihr leistet bei jedem Einsatz Großes! Mein Respekt und Dank Euch Allen!

    Schade, um die schöne alte Mühle. Stand sie denn unter Denkmalschutz? Naja, nun wohl nicht mehr.

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