35 Grad erwartet - Wetterdienst gibt Hitzewarnung für Mittwoch heraus

Di 02.08.22 | 11:43 Uhr
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Trettbootfahrer fahren auf der Spree. (Quelle: dpa/Britta Pedersen)
dpa/Britta Pedersen
Audio: Studio Cottbus | Di 02.08.22 | Bild: dpa/Britta Pedersen

Bis Donnerstag wird es wieder heiß. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat daher bereits eine Warnung vor Hitze am Mittwoch herausgegeben. Sie betrifft die ganze Region. Es ist bereits die dritte Hitzewelle in diesem Jahr.

Für diese Woche sind deutschlandweit sehr heiße Temperaturen vorhergesagt worden. Auch in Berlin und Brandenburg soll das Quecksilber den Prognosen zufolge am Mittwoch und Donnerstag auf 35 Grad und mehr steigen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat daher bereits am Dienstag eine amtliche Warnung vor Hitze für Mittwoch herausgegeben. Die Warnung betrifft die ganze Region in der Zeit von 11 bis 19 Uhr. Es werde eine "starke Wärmebelastung" erwartet.

Es stehe eine "kurze, aber prägnante Hitzewelle" bevor, sagte der ARD-Wetterexperte Roland Vögtlin rbb|24 am Montagvormittag. Am Donnerstag werde der Höhepunkt erreicht. "Die Modelle zeigen derzeit, dass die Temperaturen auf 35 bis 37 Grad steigen werden", konkretisierte der Meteorologe. Diese Werte würden normalerweise nicht jeden Sommer erreicht, in diesem Jahr aber bereits zum dritten Mal.

Temperaturen steigen kontinuierlich

Ab Dienstag steigen die Temperaturen kontinuierlich an: "Es geht mit viel Sonne bei 29 Grad los, am Mittwoch wird es nach aktuellen Vorhersagen sonnig und trocken bei bis zu 35 Grad", erklärte Vögtlin. Dazu wehe leichter bis mäßiger Wind. Auch die Nächte werden demnach zunehmend drückend: "Ab Mittwoch erwarten wir gebietsweise tropische Nächte." Am Donnerstag stehe dann der heißeste Tag in dieser Woche an. Der Donnerstag wird dann am wärmsten.

Am Freitag sind aktuellen Prognosen zufolge 26 bis 33 Grad zu erwarten. Aus Richtung Nordwesten ziehen im Laufe des Tages aber kühlere Luftmassen in die Region. Sie können Vöglin zufolge gebietsweise auch Schauer und Gewitter bringen. Am Wochenende sind 23 bis 26 Grad prognostiziert.

Waldbrandgefahr steigt wieder deutlich an

Durch die vorhergesagte Hitze wird die Waldbrandgefahr in Brandenburg in den kommenden Tagen wieder deutlich steigen. In Dahme-Spreewald galt am Dienstag bereits die vierte von fünf Warnstufen, in den meisten anderen Landkreisen Stufe drei. Das geht aus dem Dashboard des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) hervor [mluk.brandenburg.de].

Wetterrekorde werden aber vermutlich nicht gebrochen. Der bisher heißeste Tag in diesem Jahr war der 19. Juni. Laut Wetterdienst waren an dem Tag mit 39,2 Grad die wärmsten Orte bundesweit Cottbus und Dresden. Am 20. Juli wurden 39,1 Grad in Langenlipsdorf gemessen. Laut DWD liegt der Hitzerekord in Deutschland bei 41,2 Grad - gemessen am 25. Juli 2019 in Duisburg.

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 01.08.2022, 19:30 Uhr

28 Kommentare

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  1. 28.

    Die Extremwerte und ihre Häufigkeit sind ein starkes Indiz. Aber Klima wird trotzdem vom DWD immer noch so definiert: "Es wird repräsentiert durch die statistischen Gesamteigenschaften (Mittelwerte, Extremwerte, Häufigkeiten, Andauerwerte u. a.) über einen genügend langen Zeitraum. Im Allgemeinen wird ein Zeitraum von 30 Jahren zugrunde gelegt, die sog. Normalperiode, es sind aber durchaus auch kürzere Zeitabschnitte gebräuchlich.“

  2. 27.

    Wie hier alle auf den Zug angeblich vom Menschen erzeugten Klimawandel aufspringen, zeigt wieviele nur das nach quatschen was ihnen vorgesetzt wird. Wann fangen die Menschen an wieder selbst zu denken?! Ganz normale Verhältnisse die sich immer wiederholen. Auch Deutschland hatte in den 50er Jahren bereits die 45grad marke deutlich geknackt.

  3. 26.

    Immer diese Behauptungen ohne jegliche Belege. Einfach mal in die Welt hinausgetrötete, reine Polemik.Hier die Erfassung der Spitzentemperaturen 1983 -2019 präsentiert durch Statista:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1032379/umfrage/orte-in-deutschland-mit-einer-temperatur-von-ueber-40-grad-celsius/

    Komischerweise wurden 28 der hier gelisteten 33 Werte zwischen 2015 und 2019 gemessen. Es gibt einen Ausreißer in 1983 und vier in 2003. Aber das sind dann sicher fake news, nicht wahr?

    Gruß
    Navan

  4. 25.

    "...In den letzten zwei Jahrzehnten gab es viele Schleierwolken und ziemlich wenig klaren Himmel ..." Wo haben Sie dass den her?? Belege?

    Gruß
    navan

  5. 24.

    Ein Interview mit dem Leiter Meterologie vom Max-Planck-Institut Jochem Marotzke...
    Sehr wohltuend und unaufgeregt auf den Punkt...
    Ja, natürlich gibt es den Klimawandel und darauf müssen wir uns auch vorbereiten, aber bitte nicht in der Art und Weise wie es häufig in letzter Zeit von Aktivisten, Politikern und Medien betrieben wird....

    https://axelbojanowski.substack.com/p/kipppunkte-und-paranoia

  6. 23.

    Wo haben Sie denn Physik gelernt?
    Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es im Winter an wolkenlosen Tagen kälter ist als bei Bewölkung?

  7. 22.

    Ein paar Tage 40 Grad dürfte kein Problem sein
    Für viele Alte Mitmenschen, kranke Mitmenschen von ihnen,
    können solche Temperaturen schon ein grosses Problem werden
    Vergleichen Sie nicht alle Menschen mit ihnen, sie Sonnen und Hitzeanbeterin

  8. 21.

    Wo haben Sie Ihre Infos her??
    Die 63 Grad währe ein neuer Weltweiter Rekord
    Bisheriger Rekord : 56,7 Grad im Death Valley in den USA
    DEUTSCHLAND: Ich glaube 41,2 Grad oder 40, 2 Grad
    Wenn es aber mit dem Klimawandel und der weiteren Luft erschmutzung so weiter geht werden ihre Infos irgendwann in naher Zukunft Realität
    Dan reden wir in Deutschland von 45 bis 50 Grad oder so
    Aber solange es Leute gibt die die Augen davor verschließen, kann sich nichts ändern

  9. 19.

    Wenn die Pflanzen nicht vertrocknen würden oder vom Menschen vernichten werden…

  10. 18.

    Naja… nicht ganz. Sommer mit mehreren Tagen hintereinander über 30 Grad waren bis in die 1990er Jahre schon selten. In 12 Jahren Schulzeit kann ich mich nur an 5x Hitzefrei erinnern. Hitzefrei gabs bei 25 Grad im Schatten um 12 Uhr. Unser Direktor war da sehr korrekt.

  11. 17.

    Herrlich diese Stigmatisierung!

    Klimaleugner. Was für ein Wort! Wie kann man denn Klima leugnen?
    Es wird heißer und heißer und Mensch ist allein dafür verantwortlich!
    Jeder der anderes sagt, ist gegen die Sache! also ein Feind! Klimaleugner!
    Nur noch hysterisches Geschrei. Null Gedankenaustausch. Keine respektvolle Diskussion auf Augenhöhe.

    Eine Äußerung zum Klimawandel:
    Schwarze Flächen 'schlucken' alle Farben. Weiße Flächen reflektieren alle Farben.
    Eine Theorie besagt, Wolken reflektieren Sonnenlicht/Wärme nach oben. Unter den Wolken ist es kühler. Oben sind sie weiß, wenn man darunter steht erscheinen sie, je nach Größe, dunkler. Es kommt weniger Licht hindurch. Theorie bestätigt.
    Wie verhält es sich jetzt mit Schleierwolken?
    Wenn Weiß alle Farben des Lichts, also auch Wärme, reflektiert?
    In den letzten zwei Jahrzehnten gab es viele Schleierwolken und ziemlich wenig klaren Himmel.
    Falls Mensch Klimawandel macht...

    CO2 lässt übrigens Pflanzen wachsen.

  12. 16.

    Hallo Ali wir leben aber nicht in Algerien, sondern in Deutschland, in Mitteleuropa!! und da sind solche Temperaturen anormal!!

  13. 15.

    Hatten wir, aber nicht so oft und damals gab es Gewitter nach Hitze, heute ist damit nicht immer zu rechnen. Das ist der Unterschied

  14. 14.

    Ich dachte schon ein solcher Kommentar bleibt diesmal aus, aber auf die S O M M E R Fraktion ist Verlass.

  15. 13.

    "Also ein paar Tagen über 40 Grad ist wohl kein Problem." sagt Carola, die eine Klimaanlage hat.

  16. 12.

    Mit Verlaub, aber so eine Aussage ist Blödsinn. Es geht ja nicht darum, dass es MAL ü35 Grad warm wird. Die Häufigkeit macht den Unterschied zu vor 40 Jahren. Dass die Temperaturen im Mittel gestiegen sind, wollen Sie doch nicht leugnen, oder?
    Eine Panikmache kann ich nicht erkennen. Eher den Hinweis darauf, dass die Wahrscheinlichkeit, noch heißere Sommer (ü40 Grad und höher) in Mitteleuropa zu erleben, deutlich zugenommen hat.

  17. 11.

    Ich weiß, woran das liegt: Am Wetter. Alle reden drüber. Ich auch.

  18. 10.

    E S IST S O M M M E R !!!
    Und 35 Grad hatten wir schon oft in den 80er und 2000er.
    Was fürneine Panik mache !!!!!!!

  19. 9.

    So ist das Polemik! Wer leugnet denn in der Wissenschaft bitte grundsätzlich einen stattfinden Klimawandel? Geht es bei den restlichen kritischen Stimmen aus der Wissenschaft nicht eher nur darum, wie hoch der Anteil des menschlichen Verhaltens ist - also ob die Bezeichnung anthropogener Klimawandel gerechtfertigt ist und wie stark deshalb ein bremsender Einfluß durch menschliche Verhaltensänderung wäre? Extrempositionen außerhalb der Wissenschaft sollte man doch nicht hier mit einbeziehen.

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