Modulare Unterkünfte in Berlin - Scheidende Senatorin Kipping fordert Neubauprogramm für Geflüchtete

Sa 08.04.23 | 09:21 Uhr
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Modulare Unterkunft für Flüchtlinge, Brabanter Straße, Wilmersdorf, Berlin (Bild: imago images/Schöning)
Audio: rbb24 Inforadio | 08.04.2023 | Nachrichten | Bild: imago images/Schöning

Im Vorjahr suchten so viele Menschen Schutz in Berlin wie schon lange nicht mehr - dieser Trend ist auch 2023 ungebrochen. Pro Woche kommen hier bis zu 1.000 Geflüchtete an. Sozialsenatorin Kipping sieht dringenden Handlungsbedarf.

  • Kipping: Pro Woche kommen bis zu 600 Menschen aus der Ukraine an
  • Hinzu kommen bis zu 350 weitere Asylsuchende pro Woche
  • Nötig seien 1.000 neue Unterkunftsplätze pro Bezirk
  • Kipping fordert künftigen Senat auf, Neubauprogramm zu entwickeln

Nach dem starken Zuzug von Flüchtlingen 2022 in Berlin hat sich diese Entwicklung auch in den ersten drei Monaten dieses Jahres fortgesetzt. "Es gibt eine Tendenz zur Verschärfung", sagte die scheidende Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) der Deutschen Presse-Agentur. "Die Zahl der Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine mit Unterbringungsbedarf steigt."

Pro Woche habe Berlin zuletzt 350 bis 600 Menschen aus dem Land aufgenommen, gegen das Russland seit Februar 2022 einen Angriffskrieg führt. Hinzu kämen Asylbewerber, seit Jahresbeginn zwischen 200 und 350 pro Woche.

Nach Einschätzung Kippings benötigt Berlin angesichts dieser Entwicklung in diesem Jahr weitere 10.000 Plätze für geflüchtete Menschen, wie sie bereits Anfang März sagte. Momentan sind es laut Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) gut 32.000 in Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahme. Sie sind weitgehend belegt, die Reserven gering.

Kipping fordert 1.000 Plätze pro Bezirk

Geeignete Immobilien für solche Sammelunterkünfte sind indes immer schwerer zu finden, das gilt laut LAF auch für Fachpersonal für deren Betrieb. Aus Hostels, die der Senat zwischenzeitlich angemietet hatte, mussten oder müssen Flüchtlinge wieder ausziehen, weil der Tourismus wieder zunimmt.

Vor diesem Hintergrund erwartet Kipping vom neuen schwarz-roten Senat, der voraussichtlich Ende April seine Arbeit aufnimmt, ein Neubauprogramm für modulare Unterkünfte (MUF), in denen geflüchtete Menschen in Wohnungen leben können. "Ich gehe davon aus, dass wir pro Bezirk etwa 1.000 neue Plätze brauchen", so die Senatorin. "Da stehen der neue Senat und die Bezirke in der Pflicht."

Die Bezirke müssten Bauflächen benennen, die Senatsverwaltung für Bauen und Wohnen müsse für eine gerechte Verteilung der neuen MUFs über die ganze Stadt sorgen. "Es gibt einen großen Bedarf, da kann sich niemand wegducken." Der Bau eines MUFs dauert in der Regel etwa ein Jahr.

Tegel soll bis Ende des Jahres verlängert werden

Nach Kippings Angaben soll der Betrieb des Ukraine- Ankunftszentrums am Terminal C des ehemaligen Flughafens Tegel mit 3.000 Plätzen zur vorübergehenden Unterbringung Geflüchteter verlängert werden. Diese Verlängerung bis Ende September oder Ende des Jahres wird demnach voraussichtlich noch der alte rot-grün-rote Senat beschließen.

2022 hatten in Berlin fast doppelt so viele Menschen Asyl beantragt wie im Jahr zuvor. Insgesamt zählte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) 14.704 Asylanträge. Hinzu kamen mehr als 1.000 Geflüchtete, die über Sonderprogramme nach Berlin kamen, etwa besonders schutzbedürftige Syrer.

Darüber hinaus fanden in Berlin im Vorjahr etwa 60.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine eine neue Bleibe, die einen anderen Status als Asylbewerber haben. Viele kamen zunächst privat unter. Alles in allem nahm Berlin damit 2022 mehr Geflüchtete auf als in den Jahren 2015/2016, in denen schon einmal großer Zulauf herrschte.

Sendung: rbb24 Inforadio, 08.04.2023, 11:00 Uhr

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51 Kommentare

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  1. 51.

    Auch Ihr Kommentar ist nicht weniger als eine Aneinanderreihung von rechten Parolen. Geflüchtete haben nichts mit Verschmutzung zu tun, an dem Punkt machen Sie sich sogar strafbar, sie wollen grds. arbeiten und sind auch Instrument, um Bedürfnisse einer Stadt per Sozialneid gegeneinander auszuspielen.

    Wer den Miet- und Wohnungsmarkt nicht reguliert, dazu hatten die vorangegangenen Koalitionen genug Zeit, muss mit den kläglichen Resten leben, die dann noch für Soziales genutzt werden können. Unter Elke Breitenbach hatte man sich sogar gefreut und es zelebriert, weniger Unterkünfte zu haben - trotz auch damals global steigender Geflüchtetenzahlen. Man hat die Bedingungen gesehen und blieb nicht untätig, sondern hat die Lage verschlechtert.

    Nicht dass das ein reaktionärer, rechtsextremismus-affiner Senat unter cDU u. sPD nicht auch könnte, Grundrechte zu missachten und für Menschen ohne Wirtschaftslobby nichts zu tun.

  2. 50.

    Die Grünenhasser und ihre immer gleichen Lügen. Ich könnte jett aufzählen was unter RRG endlich besser wurde aber das würden sie gleich wieder weglügen wollen. Also spare ich mir das.

  3. 48.

    Fordern, fordern, fordern... die waren doch jetzt lange genug am Hebel und haben rein gar nichts gebacken bekommen außer Radwege und Verkehrsbehinderung.. ahhh und Wohnungsinvestoren vergrault, den Mietspiegel "deaktiviert" Gut, dass die endlich weg sind.

  4. 47.

    Die EU ist ein demokratisches Gebilde, die meisten Entscheidungen werden von den Mitgliedstaaten einstimmig verabshiedet, so auch der Lisaboner Vertrag.
    Wenn ein EU-Land diesen Vertrag bricht, und monatelange Alleingänge unternimmt, und dann, wenn ihm der Alleingang über den Kopf gewachsen ist, dann eine Umverteilung vordert, was erwartet man?

    Die EU ist vom Grundsatz so ausgerichtet, dass im Vorfeld beschlossen wird, wo eine Solidarität einzufordern ist, und die Beschlüsse sind einstimmig zu verabschieden. Dieses nachträgliche Vorhaben Deutschlands ist damals gescheitert, mit recht..

    .

  5. 46.

    Die EU ist ein demokratisches Gebilde, und das schließt naturgemäß eine Führungsmacht aus!

  6. 45.

    Na ja, mit denken hatten es ja die Rechten noch nie so. Mehr mit hetzen.

  7. 44.

    Danke für Ihre sachlichen, offensichtlich sachkundigen und tatsächlich an den eigentlichen Ursachen orientierten Beiträge.
    Da ich die ganze Zeit kopfnickend sagte "Genau, sehe ich auch so!" und nun nicht mehr schreiben 'muß' - Alles gesagt! - viele sonnige Ostergrüße für Sie aus dem heute heiteren XBerg.

  8. 43.

    Ich bin heilfroh, dass diese Frau, samt ihrer Partei nicht mehr im Senat ist.

  9. 42.

    Was hat fieser Artikel mit Wohnungen zu tun? Von Wohnungen ist in dem Artikel keine Rede. Da geht es um Gemeinschaftsunterkünfte.

  10. 41.

    Na ja, mit arbeiten hatten es ja die Linken noch nie so. Mehr mit verteilen.

  11. 40.

    Die Umverteilung der Flüchtlinge hatte Deutschland bereit versucht durchzusetzen, ohne Erfolg, ein zweiter Anlauf kann versucht werden, wird aber auch scheitern, auch die EU praktiziert demokratische Entscheidungen, und einem Staat zu diktieren wem sie aus Drittstaaten aufzunehmen hat, das ist für viele Mitgliedstaaten inakzeptabel.
    Übrigens, es gibt den Lisaboner Vertrag,hat Deutschland seinerzeit iniziert, und 2015 gebrochen..

    Polen, Tschechien und Slowakei möchten ihre Flüchtlinge nicht umverteilen, aber Deutschland kann versuchen EU- Länder zu finden, die ihnen Flüchtlinge abnehmen.

  12. 39.

    "Flüchlinge sollten auf die ganze EU nach Bevölkerungsschlüssel verteilt werden."
    Sorry aber haben sie seit 2015 nicht mitbekommen das sich andere EU Länder dagegen sperren.....vielleicht mit Ausnahme von Luxemburg! Viele Länder teilen nicht die Meinung der deutschen Regierungen was eine Verteilung angeht. Irgendwann wird sich eine deutsche Regierung mit diesem Problem beschäftigen müssen. Unsere Infrastruktur ist dafür nicht ausgelegt, das wird doch grad in der Medizin, bei Bildung, Wohnungs- und Fachkräftemangel deutlich.

  13. 38.

    Hier läuft doch irgendwas falsch .
    Täglich liest man das mehr Wohnungen gebaut werden müssen , dennoch wird nie davon gesprochen das erstemal die Berliner diese benötigen. Stattdessen wird immer von den armen Flüchtlingen geredet.. mein Gott die Stadt ist rappelvoll. Es kommt ein Bruchteil von denen zum Arbeiten her , leider sieht man es an der immer weiter verdreckenden Stadt.

  14. 37.

    Die Linke, jahrelang gepennt und die Armut in der Stadt wuchs unter denen, spielen schon mal Opposition. Und wieder sind die eigenen Bürger zweitrangig und der Fokus liegt bei unkontrollierter Zuwanderung und die Belohnung dafür mit unseren Steuergeldern

  15. 36.

    "die angekommenen Flüchtlinge sollten auf ganz Deutschland verteilt werden." Ich würde das erweitern: Flüchlinge sollten auf die ganze EU nach Bevölkerungsschlüssel verteilt werden.

  16. 35.

    An "Mona" (Nr. 28):

    Es ist leider nicht nur ein deutsches Problem, wie Herr Orban schon in 2015 behauptet hat, sondern vor allem ein Problem aller(!)EU-Staaten. Kann also nur auf EU-Ebene gelöst oder gelindert werden. Ohne (!)Druck aus Deutschland (damit ist auch ein finanzpolitischer Druck gemeint!) werden sich die "unwilligen" EU-Staaten, die angeblich gern die "europäische Solidarität" anstreben, nicht bewegen.

    Vielleicht wird da der objektive Hinweis aus D. helfen, dass in dem vermeintlich "reichen" Deutschland - nach der Aufnahme von über 2,5 Mio. Flüchtlingen - alle Aufnahme-Kapazitäten vollständig ausgeschöpft sind. Von menschenwürdiger "Integration" und "Chancengleichheit" kann ohnehin keine Rede sein. (Vgl. auch die aktuellen "Offenen Briefe" deutscher Bürgermeister und Landräte, die vor Ort ihr Bestes tun wollen.)

    Die deutsche Bundesregierung muss allerdings auch hier europapolitisch aktiv werden. Ohne Druck keine Bewegung!

  17. 34.

    UN-Flüchtlingshilfswerk lehnt Ausdruck „Geflüchtete“ ab!

    Gründe und Fakten unter folgendem Link:
    https://unric.org/de/unhcr05012023/

    Diese Information hatte ich zuerst sogar im RBB auf RADIO EINS gehört.
    Scheint leider nicht angekommen zu sein ;-)

  18. 33.

    "Hatten wir, nur da wurde immer nur gesagt wo nicht gebaut werden kann, aus meiner Erinnerung haben sie nichts zustande bekommen. "

    Man mußte gegen viele Widerstände kämpfen und konnte nur einen kleinen Teil umsetzen, das ist Politik.

    "Jetzt ist man bald raus aus der Regierung und man kann wieder munter alles Fordern."

    Das ist der Vorteil der Opposition, auch das ist Politik.

  19. 32.

    Wie lange ist bzw. waren die Linken in den letzten Jahrzehnten in der Berliner Landesregierung mit Verantwortlich?
    Hatten wir nicht bis vor zwei Jahren Bausenatoren*innen aus der Linken Partei? Hatten wir, nur da wurde immer nur gesagt wo nicht gebaut werden kann, aus meiner Erinnerung haben sie nichts zustande bekommen.
    Jetzt ist man bald raus aus der Regierung und man kann wieder munter alles Fordern.

  20. 31.

    Frau Kipling meint: "Es gibt einen großen Bedarf. Da kann sich niemand weggucken" und hält es dabei für nicht politisch opportun, den extrem hohen und seit vielen Jahren andauernden WOHNUNGSMANGEL der Berlinerinnen und Berliner zu erwähnen. Schließlich muss sie als SOZIALsenatorin keinen Zusammenhang herstellen zu Bereichen, für die sie formal nicht zuständig ist. Es lebe die "integrierte" Sozial- und Baupolitik von R2G!

    Für den Bereich "EU-Flüchtlingspolitik" ist Frau Kipling auch nicht zuständig. Da muss sie sich als Lokalpolitikerin nicht weg ducken. Es reicht ihr die Forderung nach einem angemessenen Wohnraum für die nächsten Tausend Flüchtlinge, die nach Berlin kommen werden.

  21. 30.

    Aha, wo steht, dass dies in Berlin sein muss? Hier herrscht Wohnungsmangel. Woran die Linke nicht ganz unschuldig ist.

  22. 29.

    Das Gesetz sagt, dass jeder Asylbewerber in den ersten 6 Monaten in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnen MUSS. Selbst wenn eine Person in dieser Zeit bei Verwandten unterkommen könnte, darf er dort nicht wohnen. Daher ist es selbstverständlich, dass der Staat für diese Personen Unterkünfte bereitstellen muss. Er könnte sonst einer gesetzlichen Pflicht nicht nachkommen.

  23. 28.

    Warum sollten andere europäische Länder ein deutsches Problem lösen? Sorry, aber in Sachen Aufnahme von Flüchtlingen steht D in der EU eher auf der Seite der Minderheit. D ist nicht die Führungsmacht in der EU. Wenn D also Flüchtlinge aufnehmen will, dann kann es das tun, aber nicht von anderen Ländern ähnliches verlangen. Da hat noch nie geklappt. Hier gehts aber um Berlin. Und Berlin schafft es nicht. Was Kipping fordert ist unrealistisch. Im Grunde müssen entweder in D die Städte wachsen oder es müssen um die beliebten Metropolen, wie Berlin mehr Städte entstehen.

  24. 27.

    Wenn Sie die Ukrainer in der ganzen EU verteilen wollen, dann sind es durchaus weitere tausend und mehr Kilometer.
    Die Ukrainer flüchten vornehmlich in die Nachbarlender, weil die meisten wollen so bald wie möglich wieder in ihre Heimat zurückehren.
    Übrigens der Artikel bezeiht sich auf Flüchtlinge aus der Ukraine.

  25. 26.

    Lustige Pointe: Wohnungsbauverhinderer fordern von den Nachfolgern Wohnungsbau.

  26. 25.

    "Was sagt man dazu"?

    Von einem "Diktat" kann keine Rede sein. Vielmehr scheint mir eine EU-weite VEREINBARUNG erforderlich, die das wichtige Projekt Europa am Beispiel einer gemeinsamen Flüchtlingspolitik konkretisiert. Wo bleibt hier die so wortreich beschworene "europäische Solidarität"?

    Seit mindestens 7 Jahren zeigt sich, dass sich Deutschland zwar als Musterknabe oder Moralweltmeister gerieren darf,
    aber auf dem Feld der solidarischen Flüchtlingspolitik nur wenig bewirken kann.

    Von einem "Transport" von Flüchtlingen über "tausende Kilometer fern ihrer Heimat" war hier auch nicht die Rede.

  27. 24.

    Wollen ist nicht limitiert, Können schon. Auch Solidarität stößt an Grenzen.
    https://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingssituation-deutschland-asylsuchende-migration-fluechtlingsgipfel-100.html

    Würden Sie z.B. selbst auswandern, um hier Wohnraum für Geflüchtete freizusetzen?
    Die Forderung nach einer EU-weiten Lösung ist nicht von der Hand zu weisen.

  28. 23.

    Was sagt man da zu , ein Demokrat ruft nach einen Diktat für 27 Länder, um ukrainische Flüchtlinge weitgehend los zu werden, sie sollen weitere tausende Kilometer fern ihrer Heimat transportiert werden. Ob die Länder und die Flüchtlinge es wollen, oder nicht, das soll keine Rolle spielen..

    Auf so eine Idee kommt man in Polen und Tschechien nicht, obwohl ärmer und in Vehältnis mehr Flüchtlinge.

  29. 21.

    NEIN! Warum für Berliner? Ist doch viel schöner , als Rentnerin 850€ für 60 qm2 zu zahlen mit einer Rente von 1098€ schön da bekommt man 128€ Wohngeld. Also los ,Neubau für alle die nach Berlin wollen, sollen doch die Berliner bleiben wo sie wollen nur nicht in bezahlbare Wohnungen . Leute es reicht langsam!

  30. 20.

    Die ukrainische Flüchtlinge sind doch in ganz Deutschland verteilt, etwa 1Million Menschen.
    Diejnigen, die in Berlin ankommen, bleiben meist nicht lange hier, ergo es geht um vorübergehende Untekünfte..

  31. 19.

    Deutschland und andere Staaten stellen der Ukraine Milliarden Euro für militärische Zwecke zur Verfügung und für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen soll in Berlin kein Geld da sein?

  32. 18.

    Nancy Faeser hat gesagt, es gibt keine Grenze der Menschlichkeit. Also hereinspaziert ! Ich bin unbedingt dafür, die Mathematik als Idiotie für Vollidioten zu entlarven. Es gilt dann die Faesertik. Mit dem 1. Leitsatz: Es ist nie zu viel. Es gibt nur zu wenig Stauraum.

  33. 17.

    R2G war mindestens ab 2016 im Amt. Ich erinnere mich noch lebhaft daran welchen Ärger es gemacht hat die Standorte der damals errichteten Modulare Unterkünfte, die ja nur temporär sein sollen zu finden. Was haben da die Bezirke geschrien! Zudem hat R2G es noch nicht einmal geschafft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Versuche den Mietspiegel zu ersetzen sind alle mit Vorwarnung aus verfassungsrechtlichen Gründen gescheitert. Es gab keine Alternativen für die gescheiterten Versuche!

  34. 16.

    Was ist daran anmaßend, wenn man neue Wohnungen für die Bevölkerung fordert? Was du schreibst, das hat User Sebastian überhaupt nicht von sich gegeben. Und ja, man kann nicht für Flüchtlinge Bauten fordern und für die anderen nicht. Das hat auch mit sozialem Gewissen zu tun. Es gibt leider genug Berliner, die abgehängt werden.

  35. 15.

    Wir brauchen Lösungen nicht nur "für ganz Deutschland", sondern für ganz EUROPA. Zum Beispiel: Flüchtlingskontingente pro EU-Staat, abhängig von der Einwohnerzahl des Staates. Oder ein EU-Flüchtlingsfonds.

    Das Flüchtlingsproblem ist kein "deutsches Problem", wie der ungarische Ministerpräsident schon vor vielen Jahren getönt hat, sondern ein EUROPÄISCHES. Es kann deshalb nur auf europäischer (!) Ebene gelöst werden.

    Ohne politischen Druck aus Deutschland werden sich die anderen EU-Staaten weiterhin zurücklehnen und das "Musterländle" allein machen lassen. "Not pain - no change!"

    Frau Kipling versteht sich leider nur als "ausführendes Organ" einer Flüchtlingspolitik, die sie für "human" und "sozial" hält.
    Sie doktert im Rahmen nationaler Vorgaben eilfertig und fleißig an den Symptomen einer defizitären Flüchtlingspolitik herum und geht stolz erhobenen Hauptes an dem real existierenden Wohnungsbedarf der Berliner Bevölkerung vorbei.

  36. 14.

    An Maximilian.Leider ist Solidarität ein Wort ,das auch Menschen im eigenen Land Betrifft.Rentner,Kinder,Sozialschwache .Armut ist in Berlin auch Berlinern nicht zu zumuten.Um so mehr Asylbewerber und Flüchtlinge in Berlin ,ihren Platz suchen um so mehr wird der Widerspruch zur Solidarität wachsen.Berechtigt.

  37. 13.

    sie sollten mal in sich gehen und bei genauer Betrachtung einiges überdenken. Richtig in Deutschland gibt es offensichtlich keinen Krieg aber abertausende / Mill. Menschen Kämpfen auch hier ums überleben.( Obdachlose, Wohnungslose, Sozialleistungsbezieher, Kinderarmut Altersarmut usw.

  38. 12.

    Noch schnell 'ne Forderung und dann ab in die verdiente Bedeutungslosigkeit.

  39. 10.

    Sebastian hat nicht geschr. Das Deutschland kein Flüchtlinge mehr aufnehmen soll. Leider ist es so, dass Berlin weder Platz und Personal für die sehr vielen Flüchtenden hat. Da ich viel in Deutschland rumkomme, merke ich das es Möglich ist andere Bundesländer und deren Städte zu berücksichtigen. Aber, es ist aus der Historie bestimmt, dass der überwiegende Teil der Schutzsuchenden nach Berlin wollen. Denn es wurde seit 2015 der Fehler gemach einen Verteilerschlüssel aufzubauen.

  40. 9.

    "Es gibt einen großen Bedarf, da kann sich niemand wegducken."
    Der Satz trifft ja nun auf vieles zu, es ist aber Ostern,
    nicht Weihnachten.
    Wohin Forderungen und unrealistische Wünsche führen, kann die Dame ja mal mit den Berliner Grünen diskutieren.
    Die Erfahrung zeigt allerdings, dass ab Mai schlagartig vergessen wird, wer die letzten Jahre hier mitregiert hat und mitverantwortlich für die Entwicklung der Stadt ist.

  41. 8.

    Wieviel hast Du denn persönlich zu Hause aufgenommen und zu 100% alimentiert? Oder erwartest Du es von anderen ohne selbst dieses Opfer zu bringen? Zahlst Du Bürgergeld, Rentenkasse, Krankenversicherung, Miete, Strom, Nahrung für jemanden? Wir sind nicht die Insel der Glücksseeligen für die Welt. Armut haben wir auch in der eigenen Bevölkerung. Dummes Gelaber

  42. 7.

    Deutschland ist nicht nur Berlin, die angekommenen Flüchtlinge sollten auf ganz Deutschland verteilt werden. Berlin ist zwar groß aber wir haben keinen Platz mehr und das noch nicht mal für die eigene Bevölkerung.

  43. 6.

    Kipping wirft dem bisherigen Senat Versagen vor. 2015 sagte Merkel "Wir schaffen das." 2023 kommt von den Linken die Bankrotterklärung als Folge der eigenen Politik seit 2017 zulasten der Berliner.

  44. 5.

    Warum sieht die "Sozial"-Senatorin dringenden Handlungsbedarf nur bei Geflüchteten?
    Was ist mit den indigenen Bewohner:inne:n Berlins?
    Was hat RGR in den vergangenen Jahren getan, um die Wohnungsunterversorgung in der Stadt zu bekämpfen?

    Zeit für eine NEUE - und erfolgreiche - Sozial- und Wohnungsbaupolitik!

  45. 4.

    das ist sehr anmassend...es kommen Menschen aus Ländern wo Krieg ist und wo Menschen ums überleben kämpfen, verfolgt werden usw.....hier ist kein Krieg, hier wird kein Mensch verfolgt, kein Mensch verhungert, kein Mensch muss Angst haben in den nächsten Minuten nicht mehr zu leben und nicht weil er krank ist, sondern weil entweder der Krieg und/oder ein Diktator ihm nach dem Leben trachtet.....hier ist Solidarität und Miteinander gefragt und nicht Neid und Missgunst.....

  46. 3.

    Berlin ist schon sehr voll. Es hilft nichts, immer mehr Menschen in Berlin unterbringen zu wollen. Es müssen Lösungen gefunden werden, die ganz Deutschland einbeziehen. Berlin fehlt ohnehin Wohnraum.

  47. 2.

    Sollten wir nicht erstmal neue und bezahlbare Wohnungen für die eigene Bevölkerung schaffen?

  48. 1.

    Nicht wählbar bestätigt sich.

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