Präsident Zingler schreibt den Mitgliedern - Union Berlin trägt Champions-League-Heimspiele im Olympiastadion aus

Mo 03.07.23 | 18:59 Uhr
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Das in rot gefärbte Olympiastadion (imago images/Matthias Koch)
Video: rbb|24 Abendschau | 03.07.2023 | Nachrichten | Bild: imago images/Matthias Koch

Die Entscheidung ist gefallen: Der 1. FC Union Berlin wird seine Spiele in der Champions League im Olympiastadion austragen. Und dass, obwohl eine Austragung im Stadion An der Alten Försterei wohl möglich gewesen wäre.

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin wird für seine Heimspiele in der Champions League ins Olympiastadion ziehen. Das teilte Vereinspräsident Dirk Zingler den Mitgliedern am Montagabend in einem Schreiben mit. Lediglich die Partien in der Youth League sollen kommende Saison im heimischen Stadion An der Alten Försterei in Köpenick stattfinden.

Der Präsident berichtet in dem Brief, dass es in den letzten Wochen viele Gespräche zu dieser wichtigen Entscheidung gegeben habe. "Wir mussten uns in diesen Gesprächen nie gegenseitig darauf hinweisen, wie wichtig die Alte Försterei für uns ist. Aber wir haben schnell festgestellt, wie bedeutend es eben auch ist, vielen Unionern die Möglichkeit zu geben, diese für uns außerordentlichen Spiele live erleben zu können. Auch unseren eigenen Sponsoren und den vielen älteren Unionern, die sich Spiele in unserem Stadion seit vielen Jahrzehnten auf den sowieso schon wenigen Sitzplätzen anschauen“, schreibt Zingler. Deshalb habe man sich für die Ausrichtung der Spiele im Olympiastadion entschieden.

Champions League in Köpenick wäre wohl möglich gewesen

Zuvor hatte es neue Hoffnung für die Königsklasse im Stadion An der Alten Försterei gegeben, nachdem sich die Uefa für die Verlängerung eines Pilotprojekts entschieden hatte und damit auch in der kommenden Saison wieder Stehplätze bei europäischen Wettbewerben erlaubt. Zingler bestätigt in dem Schreiben: "Somit wären unter Berücksichtigung zwar vieler Provisorien und Auflagen und einer erheblichen Reduzierung der eigenen Sitzplätze und Sponsorenbereiche, sogar Spiele der Champions League in unserem Stadion möglich."

Allerdings passen in die Heimat des 1. FC Union nur etwas mehr als 22.000 Zuschauer. "Wir haben ein kleines Stadion und können daher seit vielen Jahren immer mehr Mitgliedern unseres Vereins keine bzw. nur wenige Spiele ihres Klubs live ermöglichen. Jedem unserer über 56.000 Mitglieder nun die Möglichkeit einzuräumen, diese besonderen Spiele in der Champions League live erleben zu können, halten wir für die richtigere Entscheidung", so der Präsident.

Bereits in der Saison 2021/22 waren die Köpenicker für die Spiele in der Conference League ins Olympiastadion umgezogen. Dort könnten nun theoretisch fast 75.000 Zuschauer die Champions-League-Premiere des 1. FC Union verfolgen. "Champions League für alle Unioner - von dieser Idee haben wir uns leiten lassen, und wir werden darauf achten, dass sich möglichst viele Menschen diese Spiele auch leisten können", versprach Zingler.

Nachwuchs darf im eigenen Wohnzimmer ran

Die Köpenicker hatten ihre vierte Saison in der Bundesliga auf dem vierten Platz beendet und sich damit sensationell die Teilnahme an der europäischen Königsklasse gesichert. Die Auslosung für die Gruppenphase findet am 31. August in Monaco statt. Der erste Spieltag ist für den 19. und 20. September angesetzt.

Außerdem ist durch die Champions-League-Teilnahme automatisch auch Unions U19-Team für den Nachwuchswettbewerb Youth League qualifiziert. Dort treffen die Berliner in der Gruppenphase dann auf die Jugendmannschaften der Teams, die auch den Profis zugelost wurden. Zumindest die Youth-League-Partien werden dann im Stadion An der Alten Försterei stattfinden, Präsident Zingler hofft dort auf viele Zuschauer. "Alle Mannschaften des 1. FC Union Berlin e.V., Männer, Frauen und Jugend, haben unsere volle Unterstützung verdient - egal wo und egal wann", schreibt er den Mitgliedern.

Sendung: rbb24, 03.07.2023, 21:45 Uhr

80 Kommentare

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  1. 80.

    ALSO BITTE!!
    Hertha hat am 1. Spieltag 97/98 gegen Dortmund 1:1 vor über 75.000 Zuschauern gespielt.
    Aber kennt man ja von Unionern. Fakten sind nicht ihre Stärke. Haten können sie dafür umso besser.

  2. 79.

    75. Was ist da nicht zu verstehen?
    Das Olympiastadion ist für alle da, egal wer da spielt.
    Jeder der Lust auf Fußball hat soll zuschauen, ja und was ist soo schlimm wenn Hertha Fans auch da sind!

  3. 78.

    Zitat: "Wie kommen sie denn auf 12500 Unioner in der AF."

    Aufgrund diverser Auflagen und Umbaumaßnahmen für Medien und Sponsoren rechnet der Verein mit einer Kapazität von 15.000 Zuschauern, wie hier kürzlich zu lesen war.(siehe den Link unten) Davon habe ich jetzt einfach mal den Gästeblock abgezogen. Was die Sitzplätze betrifft, wird die UEFA sicher einen Großteil davon für ihre Sponsoren etc. beanspruchen, sodass für FCU Mitglieder und Vereinssponsoren/VIPs diese wegfallen würden. Und ich bitte Sie, Brademann, Ihr Argument, ältere Unioner hätten grundsätzlich Angst Abends durch die Stadt ins Westend zu fahren, um dort ein CL-Spiel des FCU zu besuchen, ist schon ziemlich weit hergeholt.

    https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2023/06/fussball-champions-league-union-berlin-stadion-meinung.html

  4. 77.

    Welche Berliner geschweige denn Köpenicker spielen denn bei Union?
    Bitte kurze Aufklärung!

  5. 75.

    Verstehe leider nicht dein Zitat !
    Wird doch bestimmt kommen ,das sich Herthafans im Gästeblock einmischen /versammeln !
    Also nochmal Unioner , macht das Stadion alleine VOLL !
    Geschäftsstelle soll 65.000 Karten ordern. Ca. 7000 Karten gehören ja den Gästen.

  6. 74.

    70. Was soll diese Kriegsrhetorik!

    Das Olympiastadion ist für alle da, für alle die gerne Fußball schauen, egal welcher Verein!



  7. 73.

    Für Berlin, die einzig richtige Entscheidung. Und Union zahlt im Gegensatz zur Geldvernichtungsmaschine aus dem Westend wenigstens Miete. Die Olympiastadion GmbH dürfte sich freuen, wenigstens zeitweise einen seriösen Mieter zu haben.

  8. 72.

    59. Kannste ja machen, nimmste dein Smartphone mit und setze dich in die Alte Försterei und gut ist es.
    Aber mal ehrlich, das Olympiastadion ist groß genug, da können dann auch nur Fußball Fans ohne Vereins Treue hin.

  9. 71.

    Wenn jemand eine Feier organisiert und feststellt, es kommen viel zu viel Gäste, fällt die Feier dann aus? Nein man sucht sich andere Räumlichkeiten, um eine tolle Party zu feiern. Union zahlt Miete für das Stadion, was nicht jeder von sich sagen kann die dort spielen.

  10. 70.

    Bald nur Spiele gegen Bayern / Leipzig oder Dortmund im Olympiastadion ist doch absoluter Blödsinn !
    Union ist die alte Försterei !. Aber für sehr viele viele Fans und Spieler möchten das erstemal dabei sein in der
    Champions League vor einer sehr großen Kulisse . Natürlich wird Geld auch eine Rolle spielen wie bei jeden Mensch im Leben !
    Also Unioner macht das Olympiastadion alleine VOLL ! Damit sich keine Herthafans untermischen können !

  11. 69.

    Was für ein Blabla um eine folgerichtige Entscheidung. Es ist doch großartig, im riesigen Olympiastadion zu spielen. Es kommt ein wenig auf die Auslosung an. Einige scheinen ja automatisch von Real, Barca und anderen großen Klubs auszugehen. Es kann aber auch schnell mal anders kommen, die Gegner nicht so namhaft und trotzdem werden sie sportlich eine Hausnummer zu groß sein, denn die Bundesliga ist ja bekanntlich kaum noch konkurrenzfähig. Siehe das Ausscheiden Unions gegen das belgische Union. Da war man chancenlos, denn das Defensivgebolze kam schnell an seine Grenzen.
    Deswegen: Schnell noch mal das maximale Geld sammeln für die Zeit danach.

  12. 68.

    Weise Entscheidung, auch wenn es schwer gefallen ist.

  13. 66.

    Letztendlich ist es doch egal wo man kickt, hauptsache die Hütte ist voll (je mehr desto besser) und die Fans stehen hinter dem Team, dann kickt man als Fussballer so oder so mit 150%. Außerdem nicht zu vergessen, Union besteht als Team ja auch nicht nur aus Köpenicker Jungs...zusätzlich sind jetzt auch viele Neuzugänge mit dabei, usw.., die haben damit doch kein Problem auch im Olympiastadion gegen den Ball zu treten. So oder so Ist doch gut, dass viele Fans die 3 Heimspiele von Union sehen können, das macht Union noch mehr bekannt auf der Fussballlandkarte.

  14. 64.

    Na Mensch, da musste Sie in den Geschichtsbüchern ja ziemlich lange nach hinten blättern, oder? Mit der Saison 97/98 haben Sie eine Saison erwischt, in der im Schnitt 52.000 Menschen die Spiele der Hertha besuchten. Seit dem ist der Zuschauerschnitt - Corona ausgenommen - nie unter 30.000 gefallen, egal welche Liga. 30.000: ein Schnitt, den Union aufgrund seines kleinen Stadions bisher gar nicht erreichen konnte. Doch auch das kleine Stadion mit seinen 22.000 Plätzen musste erstmal ansatzweise gefüllt werden. Denn anders der kultigen Erzählungen, dass das selbstgebaute Stadion - auf das man so stolz ist, dass man die Champions League Spiele lieber woanders spielt - eigentlich schon immer zu klein war, liegt der Zuschauerschnitt erst seit der Saison 2016/2017 über 20.000. Vorher haben im Schnitt nicht mal 20.000 Menschen den Weg in die Försterei auf sich genommen.

  15. 63.

    Bei aller Euphorie und pro/kontra oly. Es werden die Fans der Gegnermannschaften vergessen, wo hätten die denn untergebracht werden sollen...
    Auf den Bäumen juhu. Im Ernst. Die Gästefans sind vor Ort uva Dingen auch der "normale Fussballinteressierte", der mal mancity, barca evtl je nach Losglück sehen kann und nicht im TV.

  16. 62.

    Alles richtig. Die vielen Fans haben eine bessere Möglichkeit, die Spiele zu sehen und finanziell wird es sich für Union auch lohnen. Nur rein sportlich glaube ich, dass das nicht sehr schlau ist. In der AF wäre die kleine Chance, weiterzukommen deutlich größer, als im Oly. Allein deutlich mehr Zuschauer bedeutet nicht automatisch größere Unterstützung, da dann auch evtl. mehr neutrale Fans oder einfach nur Eventfans hingehen.

  17. 61.

    Ich bin eines der 56.000 Mitglieder, und ich freue mich über diese Entscheidung. Sie bringt mich dem Ziel näher, UNION live zu erleben und dabei nicht stehen zu müssen. Bei allem Verständnis für die Kultigkeit, die Vereinsgeschichte und das Selbstverständnis des Vereins ist dieser eben auch ein Wirtschaftsunternehmen, und wenn UNION wirtschaftlich überleben will in diesem Haifischbecken, dann muss die Vereinsführung eben ggf. manchmal auch vermeintlich unpopuläre Entscheidungen treffen.

  18. 60.

    Sie kennen die Alte Försterei garantiert nicht,sie wollen hier nur Zwietracht säen(Auch im Tagesspiegel)Und der rbb lässt es zu ,eigenartig.

  19. 58.

    Wie kommen sie denn auf 12500 Unioner in der AF. Ich habe was von 19000 gelesen.Und die älteren Unioner werden sich bestimmt auch nicht freuen,des Nachtens durch das ach so sichere Berlin zu fahren.Ich bin der Meinung,DZ hat den Sponsoren nachgegeben.

  20. 57.

    Der Moment wenn in unserem Stadion für uns und für den Verein das allererste Mal die CL-Hymne anklingt und du richtig schön Gänsehaut hast, dann öffnest du die Augen und du realisierst du bist gar nicht in unserem Stadion. Herrlich. Genau dann wird es sich falsch anfühlen. Danke an den Verein für diese Entscheidung. Diesen Moment gibt es leider nur ein mal.

  21. 56.

    Falsch. Es gibt noch andere Bundesligisten, die nicht Eigentümer ihrer Stadien sind. Mir fallen jetzt spontan Frankfurt, Köln und Wolfsburg ein. Es gibt bestimmt noch mehr Vereine, die entweder Miete oder Pacht zahlen oder die Kredite erst in vielen Jahren abbezahlt haben.

  22. 54.

    Das ist der Anfang vom Ende. Abkehr von den wahren Fans. Bald auch Spiele gegen Bayern und Dortmund im Olympiastadion. Der eigentliche Union Fan geht zu Union wegen der Alten Försterei in Köpenick. Union ist ein Köpenicker Verein.

  23. 53.

    Dass sich die "Kultigen" die Entscheidung, egal wie sie auch immer ausgefallen wäre, so zurecht legen, dass sie zu ihrem Selbstverständnis passt, war doch wohl von vorn herein klar.
    Für mich ist die Entscheidung richtig, wie sie ist.
    Das Gelaber vorher musste natürlich sein, weil man ja weiß, dass es Mitglieder gibt, die im "Gestern" leben und das auch wissen und gut finden. Dass es um Geld geht, wollen viele ja überhaupt nicht wissen.
    Da geht's auch nicht darum, dass genug Platz für alle Berliner ist.
    Echte "Nicht-Körperknicker" werden da auch nicht hingehen, selbst wenn die Karten an der Supermarktkasse als Zugabe verteilt werden.
    Aber die Chance, dass endlich mal fast alle Mitglieder zu einer Karte kommen, ist ja auch nicht zu vernachlässigen.
    Und wenn das Olympiastadion voll ist, ist die Stimmung und die Optik natürlich der Hammer. Dagegen kannste den wackeligen Bolzplatz in Südost komplett vergessen. Ich weiß es, weil ich beides kenne.

  24. 52.

    Bin kein Fan von Hertha oder Union.
    Aber ehrlich, viele Unioner denken sehr egoistisch !!!.
    Richtig , die alte Försterei ist das Wohnzimmer, aber das Olympia-Stadion gibt sehr viele Fans die Möglichkeit das erstemal dabei zusein in der Champions League .
    3 Spiel ist doch auszuhalten und dann wenn min. 65.000 Fans Siege feiern !
    Das geile wäre noch, wenn Union es schafft 75.000 Fans ( Ausverkauft ! ). Das wäre eine Hausnummer !

  25. 51.

    Wenn ich mich nicht irre, ist Hertha der einzige Bundesligaverein der kein eigenes Stadion hat

  26. 50.

    Bisher lief es doch gut für den 1.FC Union im Olympia-Stadion. Denken wir doch nur an die klangvollen Klatschen dort für den BCC777.
    Gut, die Champions-League-Teilnahmer sind ein anderes Kaliber als die abgestiegene Mittelmäßigkeit, aber es ist zu schaffen, auch fußballeriche Hochkaräter dort zu schlagen.
    Das finanziell für Union etwas heraus springt ist in so fern wichtig, wollen Sie oben weiter mitspielen.

  27. 49.

    Union war mal ein Kult-Verein!

    Jetzt, gerade auch mit dieser Entscheidung, ist es ein erfolgreicher Profi-Verein wie jeder andere erfolgreiche Profiverein auch. Alles Besondere, z.B. begrenzte Plätze und damit Losverfahren bei Eintrittskarten, fällt Schritt für Schritt weg, zugunsten des Wachstums und der Wirtschaftlichkeit.

  28. 48.

    Ihre Nachricht und Ihr Tonfall zeugen nicht von etwas, das man auch nur entfernt mit dem Wort soziale Intelligenz umreißen könnte. Insofern wäre ich für einen tiefen Blick in die Vereinsgeschichte der Hertha (1. informieren) und eine Rückbesinnung auf das, was man gemeinhin als Kinderstube bezeichnen würde (2. mäßigen). Viel Erfolg damit.

  29. 46.

    Die Funktionäre scheinen sich von kurzfristig eintütbaren $$$´s blenden lassen und dabei zu übersehen, daß längerfristiger finanzieller Erfolg in direktem Zusammenhang mit dem sportlichen Erfolg steht, der im unvertrauten Olympiastadion weniger gegeben ist als in der heimischen Festung Alte Försterei.

    Deshalb ist es eine Fehlentscheidung, die Spiele von Union im Olympiastadion austragen zu lassen, denn durch die geringere Punkteausbeute und weniger Prämien zahlt Union im Endeffekt nicht nur sportlich sondern auch finanziell drauf, sägt mit dieser Fehlentscheidung am eigenen Kultstatus und verliert dadurch wahrscheinlich nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch überregional Fans, die später u.U. recht mühsam wieder zurückgewonnen werden müssen.

    Bleibt zu hoffen, daß ich mich täusche und Union die CL-Spiele im Olympiastadion samt und sonders gewinnt.

  30. 45.

    Zitat: "Die Aufregung hätte man sich allerdings von vornherein sparen können, wenn Zingler..."

    Sehe ich nicht so, Nachtweih. Denn Zingler meinte schon vor der Entscheidung der UEFA bzgl. der Zulassung von Stehplätzen: "Aber der Grundsatz gilt: Wenn es irgendwie geht, spielen wir in der Alten Försterei. Wenn es nicht geht, spielen wir im Olympiastadion. Wir können alle sehr froh und dankbar sein, dass wir in einer Stadt leben, die ein eigenes Stadion hat, das ihr gehört und das ein Fünf-Sterne-Stadion ist."
    Und nun hat man sich für mein Dafürhalten richtig und keinesfalls konträr zu vorherigen Aussagen dafür entschieden, ins O-Stadion umzuziehen. Denn die enorm hohen Auflagen der UEFA hätten szs. eine Verdrängung vieler Unioner aus der AF bedeutet. In Zahlen gesehen, hätten gerade mal ca. 12.500 FCU Mitglieder pro Spiel live dabei sein können. Wobei auch gerade viele ältere Sitzplatz-Fans keine Chance gehabt hätten.

  31. 44.

    Daher mal zur Erinnerung als Hertha bsc 1997 aufgestiegen ist, kamen am 1. Spieltag nur 3000 Leute ins riesige Olympiastadion ! Damit will ich sagen, dass auch Hertha durch Erfolg/Aufstieg gewachsen ist. Und das ging schnell, denn in der selben Saison am letzten Spieltag gegen Kaiserslautern war das Stadion auf einaml ausverkauft.

  32. 43.

    Klare Fehlentscheidung! Ich werde jedenfalls nicht ins Olympiastadion gehen. Sorry Union, da ist Hertha zuhause.

  33. 42.

    "Ekelhaft .... Charlottenburg ist nicht Köpenick".
    Was sollen solche bescheuerten Bemerkungen.
    Machen Sie heute den Quiring vom Dienst?

  34. 41.

    Wo se recht ham ham se recht. Und zum Glück is dit so. Dit weltoffene Charlottenburg mit der Köpenicker Wagenburgmentalität zu vergleichen jeht ja ma jarnich…

  35. 40.

    Wenn es einen Verein gibt der für Geld seine Seele verkauft, dann ist das ja wohl Hertha.

    Falls dieser Chaotenverein überhaupt jemals eine Seele hatte.

  36. 39.

    Wo ist eigentlich Nils, hat doch sonst immer was zu trollen…
    Dilemma für Union, richtige Entscheidung - rein rational - aber bitte, Köpenick, labert nicht immer, ihr wäret was Besonderes…
    Damit seid ihr wie alle Profivereine - und aus dieser Perspektive die einzige mögliche Entscheidung!
    Viel Glück mit der Betonbude!

  37. 38.

    Money makes the world around, auch in Köpenicker Forst

  38. 36.

    @Tom der Alte.
    Sie irren! Es wird 1. keine Seele verkauft.
    2. Kommt Union nicht zu Hertha, sondern ins Olympiastadion - für das Sie Miete bezahlen müssen. Ich denke, die werden die Miete bezahlen müssen - und nicht wie bei Hertha gestundet werden ...
    MfG

  39. 35.

    Wird nächstes Jahr für alle Spiele gelten. Union wird ein größeres Stadion bauen. Noch nicht gehört?

  40. 34.

    Sinnvoll verbal zurückgerudert. Die Aufregung hätte man sich allerdings von vornherein sparen können, wenn Zingler den Mund nicht gleich so voll genommen hätte und jetzt plötzlich das Gegenteil vom Gesagten verkaufen muss. Für einen Präsidenten ist mir Zingler manchmal etwas zu omnipräsent, weniger ist da manchmal mehr.
    Freut mich, dass die Youth League-Spiele in der Alten Försterei stattfinden, da werde ich bestimmt mal hingehen.

  41. 33.

    Anstatt die Alte Försterei aufwändig zu sanieren könnte diese doch abgerissen und das Grundstück renaturiert werden. Union hat doch offenbar sein neues Heimstadion schon gefunden.

  42. 32.

    Doch, Union hat sich früher selbst zum Kultclub ernannt. Ich erinnere an Plakate wie "Wir sind Kiez, wir sind Kult..." oder Pressemitteilungen, in denen wortwörtlich davon gesprochen wird: "Wir mussten gegensteuern und die Reißleine ziehen, denn in der öffentlichen Darstellung möchten wir unseren Kult-Klub erhalten.".
    Aber das können die meisten Unioner ja gar nicht mehr wissen, da der Großteil der Mitglieder ja erst seit 2019 "schon immer in Union-Bettwäsche geschlafen hat" :)

  43. 31.

    So wie ich es vorhergesagt habe: Zingler hat vor einem Monat noch gesagt, dass wenn es irgendwie geht, man in der AF spielen wird. Wie schnell Geld jemanden auf die eigenen Prinzipien pfeifen lässt, ist schon erstaunlich :)
    Wird man dann die Spiele gegen Bayern auch im Oly spielen? Schließlich wollen das Top-Spiel ja auch viele Leute sehen. (:

  44. 30.

    Spielt dann einfach in blau/weiss, und es ist wie immer. Nicht ganz, nur dass gewonnen wird,

  45. 28.

    Dann werden wohl die drei Spiele in der Champions League in der kommenden Saison vielleicht noch abgesehen vom Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim die einzigen Heimspiele von Union Berlin sein, die nicht ausverkauft sein werden. Die verrücktesten Geschichten schreibt eben wohl wirklich der Fußball.

  46. 27.

    Ich glaube nicht, dass der normale Berliner Fußballfreund was davon hat. Die Karten (Abzüglich Gästekontingent, VIPS, Presse etc.)werden trotzdem nur unter den Unionmitgliedern vergeben werden und fertig. Ich rechne da mit schnell ausverkauften Spielen.

  47. 26.

    Ja ja genau die richtige Entscheidung ;-) Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft und das restliche Gequatsche auf :-)

  48. 25.

    Ekelhaft. Charlottenburg ist nicht Köpenick.

  49. 24.

    Tolle Entscheidung, ich möchte auch einmal wieder ins Stadion, zweite Liga gibt es ja dann genug,
    Irgendwo muß das Geld für Union auch herkommen.

  50. 23.

    Ein Schritt in die falsche Richtung.Was ist der nächste, Spiele gegen Bayern und den BVB im städtischen Olympiastadion.

  51. 22.

    Ich finde es gut. Können doch viel mehr Zuschauer die Mannschaft unterstützen.
    Die "Kultur" kann man auch dort leben, auch wenn der Spielfeldrand weiter weg ist. Dafür 3x mehr Stimmen.
    Kultur und Stimmung werden in erster Linie durch den Menschen bestimmt.
    Ferner ist Profifußball ein Ökonomisches Unternehmen, ob man will oder nicht.
    Ich freuemicv und bekomme hoffentlich Tickets.

  52. 21.

    Damit können wesentlich mehr Fans live dabei sein. Sehr vernünftig. Eine logische Entscheidung.

  53. 20.

    "Wo bleibt da denn der Kult...?" Der wird verstärkt, wenn mehr Fans die Spiele im Stadion verfolgen können. Zuletzt wurden die Karten verlost, weil es nicht genug Platz für die Nachfrage gab. Schlussendlich kommen die Mehreinnahmen ja wieder dem Verein zugute.

  54. 19.

    Großartig! Ich liebe auch unser Wohnzimmer. Aber ohne Dauerkarte geht kaum was. Also Unioner lasst uns das Olympia Stadion rocken!
    Zeigen wie es geht! U.N.V.E.U.

  55. 18.

    Es war mit Sicherheit eine extrem schwierige Entscheidung für Union seine so stimmungsvolle Heimat nun gerade für die Championsleague verlassen zu müssen. Bei fast 60.000 Vereinsmitgliedern gab es aber wahrscheinlich überhaupt keine andere Wahl. Deshalb großen Respekt für diese Entscheidung an Union, es ist auch eine Entscheidung für Berlin und für alle Berliner Fußballfreunde die sich nun auf stimmungsvolle Championsleaguenächte freuen können!

  56. 17.

    kluge entscheidung, 3 × 75.000 im olympiapark statt 3 × 15.000 zuschauer an der försterei, mit losglück sehen wir dieses jahr barca, arsenal und milan im olympiastadion

  57. 16.

    Wenn das Oly nicht Kult ist, was denn dann ?
    War doch klar, dass das so kommt.
    Alles Andere waren Nebelkerzen, von wegen, man hat alles versucht.
    Letztlich ist es die einzig richtige Entscheidung.

  58. 15.

    Den Kult gibt es seit Jahren bei Hertha-Spielen. Nennt sich "Hauptstadtkult" und hängt für jedermann gut sichtbar als Transparent am Rande der Ost-Kurve.

    Bei Union selbst wird niemand diesen Begriff freiwillig verwenden. Das tun immer nur irgendwelche besonders lustigen Zeitgenossen von außerhalb. Oder eben Hertha.

  59. 14.

    Diese Entscheidung ist Union bestimmt nicht leicht gefallen. Doch ich finde sie, auch wenn ich Herthaner bin, völlig richtig.

    Es ist ja nicht so, dass das Stadion den Spielern völlig fremd ist.

  60. 13.

    Bin gespannt, ob's dann auch solche Proteste wie gegen Leipzig gibt, wenn's gegen solche Konstrukte wie PSG oder City geht. Ist halt alles ein großer Spagat zwischen Ideolo .. ähm Identität und CL-Teilnahme.

  61. 12.

    Vorweg, - ich bin KEIN Fußballfan und gebe grundsätzlich auch keine Kommentare ab, - aber als Außenstehende möchte ich hier eine Ausnahme machen und diese Entscheidung voller Respekt 100 % befürworten. Eine so tolle Mannschaft MUSS EINFACH INS OLYMPIASTADION !

  62. 11.

    Egal welche Entscheidung das Präsidium getroffen hätte, es hätte Gemurre gegeben.

    Sicher keine Liebesentscheidung, aber auf Grund der bereits genannten Faktoren fast die einzig logische Entscheidung, auch wenn es schmerzt.

    So lange der Stadionname nicht angetastet wird und nicht jeder Furz ( Eckball, Verletzung...) von Hinz & Kunz präsentiert wird, schlucke ich diese hässliche Kröte und freue mich auf unvergessliche Championsleagueabende im Senatsstadion.

  63. 10.

    Ein Koffer voll Geld, und schon wird die Seele verkauft.
    Ehrlicher Sport in Köpenick alles nur Gerede. Hahohe Union
    Kommt zu Hertha BSC.

  64. 9.

    Wahrscheinlich die wirtschaftlich beste Entscheidung.
    Ein Gruß an die Traditionisten. Ja auch Traditionsvereine sind käuflich. Natürlich müssen auch die VIP's und Sponsoren bedient werden, die natürlich sitzen müssen.
    Ich wünsche sportlichen Erfolg und finanziellen Erfolg.

  65. 8.

    "Wo bleibt da denn der Kult...?" Der wird verstärkt, wenn mehr Fans die Spiele im Stadion verfolgen können. Zuletzt wurden die Karten verlost, weil es nicht genug Platz für die Nachfrage gab. Schlussendlich kommen die Mehreinnahmen ja wieder dem Verein zugute.

  66. 7.

    "Wo bleibt da denn der Kult...?" Der wird verstärkt, wenn mehr Fans die Spiele im Stadion verfolgen können. Zuletzt wurden die Karten verlost, weil es nicht genug Platz für die Nachfrage gab. Schlussendlich kommen die Mehreinnahmen ja wieder dem Verein zugute.

  67. 6.

    Nicht das ich es nicht ganz genauso machen würde, aber irgendwie auch inkonsequent, oder?

    Wo bleibt da denn der Kult...?

  68. 5.

    Kann nur Unglück für Union bringen, haha.

  69. 4.

    Sehr schön....das Stadion mal in Rot.

  70. 3.

    Richtig so, wer mehr „große Brötchen“ backen will, muss einen großen Ofen nutzen :-))

  71. 2.

    Die einzige richtige Entscheidung.

  72. 1.

    Logische Entscheidung. Die UEFA hätte Sponsoren-Tickets kassiert, die Tv-Kabinen müssen nicht zusätzlich gebaut werden temporär, mehr Fans können die Spiele live erleben.

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