Jubel bei den Netzhoppers. / imago images/Nordphoto
Bild: imago images/Nordphoto

Trotz fehlender Einnahmen - Bundesliga-Rückzug ist bei Netzhoppers aktuell kein Thema

Was Sie jetzt wissen müssen

Die Netzhoppers KW-Bestensee ziehen einen Rückzug aus der Volleyball-Bundesliga wegen der Corona-Krise und ausbleibender Sponsorengelder derzeit nicht in Betracht. "Unsere Planungen sind darauf ausgerichtet, dass wir bei der wirtschaftlichen Lizenzierung am 1. Juni dabei sind", sagte Manager Arvid Kinder der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Die Lage im Volleyball-Oberhaus ist ernst: Vor einigen Tagen hatte es den ersten Liga-Konkurrenten der Brandenburger erwischt. Der TV Rottenburg erlitt das finanzielle K.o. - und kündigte an, keine Lizenz mehr für die ersten beiden Ligen zu beantragen. 

Fast alle Verträge mit Saisonende ausgelaufen

Was die finanziellen und personellen Aktivitäten für die Saison 2020/21 angeht, sieht Kinder "im Moment in der ganzen Bundesliga alles so ein bisschen auf Stillstand geschaltet". Die Netzhoppers gehörten in der vergangenen Saison mit einem Etat von geschätzt rund 400.000 Euro zu den weniger finanzkräftigen Vereinen der Liga. 

Die Mannschaft war Tabellensiebter, als die Bundesliga-Saison wegen der Coronavirus-Pandemie kurz vor Beginn der Playoffs abgebrochen wurde. Im Kader standen fast durchweg Spieler, deren Verträge mit Saisonschluss ausliefen - darunter auch die der Leistungsträger Casey Schouten, Luke Herr und Dirk Westphal. Verträge über das Saisonende hinaus haben nur Libero Kamil Ratajczak sowie der zweite Zuspieler Adrian Klooss und Außenangreifer Jan Jalowietzki. Kümmern müssen sich die Netzhoppers für die nächste Saison auch um einen neuen Cheftrainer, da der bisherige Coach Mirko Culic künftig im Management arbeiten wird.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Das könnte Sie auch interessieren