Zur Covid19-Eindämmung - Weniger Züge im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg

Ein Regionalzug der Linie RE 5 in Zossen auf dem Weg nach Stralsund (Quelle: dpa/Sören Stache).
Bild: dpa/Sören Stache

Was Sie jetzt wissen müssen

Im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg fahren vor dem Hintergrund der Corona-Krise weniger Züge. So fallen zum Beispiel auf einigen Linien Zusatzfahrten zur Hauptverkehrszeit weg, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mitteilte.

Zwei kurze Linien sollen eingestellt und durch Busse ersetzt werden. Auf mehreren Linien ist derzeit die Fahrt über die Grenze nach Polen nicht mehr möglich. Dort kann dem VBB zufolge in diesen Abschnitten auch kein Ersatzverkehr eingerichtet werden.

Home-Office und Ausfall von Bahn-Mitarbeitern

Weil kurzfristige Änderungen möglich seien, werden Fahrgäste gebeten, sich auf den Webseiten der Eisenbahnverkehrsunternehmen im VBB zu informieren. Dazu zählen: Bahn.de/aktuellNeb.deOdeg.dehanseatische-eisenbahn.demitteldeutsche-regiobahn.de.

Hintergrund der Maßnahmen ist die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Zum einen fahren weniger Menschen mit der Bahn, etwa weil sie ihren Arbeitsplatz nach Hause verlegt haben. Zum anderen ist es möglich, dass Bahn-Mitarbeiter ausfallen. Der Verkehrsverbund ist dafür zuständig, im Auftrag der Länder und Kommunen Zugverkehr zu bestellen, etwa bei der Deutschen Bahn oder der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg).

Sendung: Inforadio, 23.03.2020, 19:00 Uhr

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