Wie es mit der Zahl der Corona-Fälle nach dem 17.03.2020 in Berlin weitergehen könnte. (Quelle: rbb|24/Haluka Maier-Borst)
Bild: rbb|24/Haluka Maier-Borst

Schätzungen zu Corona - Wieso die Fallzahlen steigen und Social Distancing hilft

Die Corona-Fallzahlen in Berlin und Brandenburg werden auch nach Einführung der neuen Maßnahmen steigen. Warum das so ist und wieso Vorkehrungen wie Quarantäne jetzt trotzdem enorm wichtig sein könnten, fasst Haluka Maier-Borst zusammen.

Zwölf Tote bundesweit, ein paar Tausend Infizierte (RKI, Stand 17.03., 19:20 Uhr) - was soll das schon heißen? Manche werden angesichts der aktuellen Zahlen nach wie vor die Dringlichkeit der beschlossenen Maßnahmen infrage stellen. Und in ein paar Tagen werden manche oder vielleicht sogar die gleichen Menschen die Wirksamkeit der Anordnungen bezweifeln, wenn die Fallzahlen weiter steigen werden. Aber es ist wohl genau andersherum: Gerade weil die Fallzahlen noch so niedrig sind und noch steigen werden, könnte der Verzicht auf Sport, Kneipe und Schule helfen.

"Epidemien auszubremsen ist ein bisschen, wie ein Schiff stoppen zu wollen. Das dauert."

Dirk Brockmann und Benjamin Maier von der Berliner Humboldt Universität erforschen, wie sich Epidemien ausbreiten und setzen sich auch aktuell mit dem neuartigen Coronavirus auseinander. "Epidemien ausbremsen, ist wie ein Schiff stoppen zu wollen. Selbst wenn ihre Schiffsschraube unten schon gegensteuert, braucht es, bis das Schiff anfängt zu bremsen", sagt Brockmann.

Entsprechend werden die nächsten Tage vor allem solche Leute positiv getestet werden, die sich noch vor dem Inkrafttreten der Maßnahmen infiziert haben. Da es im Mittel sechs Tage dauert, bis ein Infizierter Symptome zeigt, wird der bisherige Trend bei den Fallzahlen erstmal grob so weitergehen. Sprich: eine Verdopplung der Fallzahlen alle drei Tage.

Für Berlin könnte das bedeuten, dass man Ende der Woche irgendwo rund um die 1.300 Fälle stünde. Für Brandenburg wäre man bei rund 400. Diese Schätzungen basieren darauf, dass sowohl in einer Analyse von rbb|24 als auch einer wesentlich komplexeren, wissenschaftlichen Modellierung von Brockmann und Maier, sich eine Verdopplungszeit von drei Tagen für die gemeldeten Fälle abzeichnet. "Dieser Wert erscheint einigermaßen verlässlich, so weit man das bei dieser schwierigen, unübersichtlichen Lage sagen kann", erklärt Maier. Aber es bleiben nach wie vor einige Unsicherheiten.

Mögliche Gründe für einen weiteren Anstieg

Zum einen könnte die Zahl der Fälle weniger stark ansteigen, weil bereits vorab durch das sogenannte Contact-Tracing, also das Ausfindigmachen von Kontaktpersonen von Positiv-Getesteten, eine weitere Verbreitung früh gestoppt wird. "Das ist das, worauf wir hoffen, denn das kann dieses schnelle Anwachsen der Fallzahlen drastisch verhindern", sagt Maier. Um diesen Fall ein wenig abzubilden, hat rbb|24 eine Verlaufskurve eingezeichnet für eine Verdopplungzeit von vier Tagen.

Zum anderen könnte die Zahl der Fälle sogar noch stärker ansteigen. Das hat rbb|24 mit einer Verdopplungszeit für alle 2,5 Tage eingezeichnet. Mögliche Gründe dafür: Weil zum Beispiel Menschen unverantwortlich handeln und "Corona-Partys" feiern, vor denen das RKI warnt [tagessschau.de]. Oder weil die Gesundheitsämter bisher nicht mit dem Testen hinterher kommen, so wie es beispielsweise die "Süddeutsche Zeitung" berichtet hat. Oder weil es eben eine nicht unerhebliche Dunkelziffer an Infizierten gibt.

Dunkelziffern bei Corona besonders schwer zu schätzen

An verschiedenen Stellen im Netz kann man derzeit solche - mal mehr mal weniger wissenschaftlichen - Modellrechnungen zu den Corona-Dunkelziffern finden. Sie basieren vor allem auf den bisherigen Fallzahlen an Toten, weil diese als sicherstes Indiz gelten. Auch rbb|24 hat das getan und das Modell HU-Forscher Benjamin Maier vorgelegt. Und es nach kritischer Prüfung verworfen. "Ich habe mich auch an solche Modelle gewagt und am Ende hat man einfach eine unfassbare Spannweite von 'die offiziellen Zahlen spiegeln die Situation weitestgehend wider' bis hin zu 'die Zahlen werden um das Dutzendfache' unterschätzt. Mit so etwas zu rechnen oder gar rauszugehen, finde ich einfach nicht seriös", erklärt Maier.

In der Literatur zu anderen, vergangenen Epidemien finde man allerdings Erfahrungswerte, die zeigen, dass die gemeldeten Fälle ungefähr 20 bis 70 Prozent aller tatsächlichen Fälle ausmache. "Ich würde davon ausgehen, dass wir in Deutschland eine niedrigere Dunkelziffer haben als zum Beispiel in Italien, wo die Situation von Anfang an unübersichtlich war", sagt Maier. Gleichzeitig warnte aber aktuell der Präsident des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler, dass die Erkrankungszahlen mit großer Wahrscheinlichkeit wesentlich höher seien.

Wieso Social Distancing hilft

Unabhängig davon, wie hoch nun die tatsächlichen Fallzahlen sind, lässt sich aber sagen, dass das Einschränken von sozialen Kontakten, das sogenannte Social Distancing, hilft. Dafür gibt es, überspitzt gesagt, eine gesicherte Beweislage von über 100 Jahren. Das aktuell besonders oft gezeigte Beispiel ist das der beiden amerikanischen Städte St. Louis und Philadelphia zu Zeiten der spanischen Grippe 1918. 

In Philadelphia spielte man zunächst nach den ersten Fällen die Krankheit herunter und veranstaltete sogar noch eine Straßenparade. Erst 16 Tage später, am 3. Oktober 1918, ergriff man panisch Maßnahmen, nachdem bereits Tausende verstorben waren. St. Louis dagegen hatte das mahnende Beispiel Philadelphias vor Augen. Nachdem sich am 5. Oktober erste Fälle abzeichneten, setzte man bereits am 7. Oktober die Quarantäne um [PNAS]. Die Unterschiede in den Todesfallzahlen waren frappierend.

Auch beim aktuellen Coronavirus zeigt sich wieder, wie wirksam Quarantäne und Social Distancing beim Eindämmen einer Epidemie ist. Und das auch, wenn sie nur regional durchgeführt werden. So zeigte eine Gruppe um die Forscherin Jennifer Dowd der Universität Oxford einen Vergleich zwischen den italienischen Provinzen Bergamo und Lodi in einer Studie [OSFHome].

Castelpusterlengo, Lodi in Italien am 25. Februar 2020. (Quelle: dpa)
Bild: dpa/Photoshot

Während Lodi schon am 23. Februar Maßnahmen zum Social Distancing ergriff, tat Bergamo dies erst am 8. März, mit drastischen Folgen für die Fallzahlen. Während Bergamo über 2.000 Erkrankte hat, sind es in Lodi nur über 1000. Die Forschergruppe schreibt: "Das ist ein Beweis für das Potenzial des Abflachens der Kurve ('flattening the curve')."

Interessant sind diese Ergebnisse auch für Deutschland und speziell Berlin und Brandenburg, weil lange darüber gestritten wurde, ob Einzelentscheide auf Bundesländerebene eine Wirkung haben könnten. Sowohl das Beispiel von St. Louis und Philadelphia, als auch von Bergamo und Lodi legt das nahe.

"Sollte helfen, die Epidemie einzudämmen"

Benjamin Maier machen die Entwicklungen in China, Korea und in Teilen von Italien ebenfalls Hoffnung. Dies zeige, dass die Maßnahmen, zu denen man jetzt greife, wirken. "Social Distancing und ein teilweiser Shutdown kann im Idealfall wie ein Reset wirken und ganz deutlich das Gesundheitssystem entlasten", sagt er.

Die vorläufige Dauer der meisten Anordnungen, den Personenkonakt bis Mitte April herunterzufahren, findet Maier gut begründet: "Ich lehne mich vielleicht jetzt ein bisschen aus dem Fenster, aber zwei Mal die maximale Inkubationszeit, also 28 Tage, das sollte dabei helfen, die Epidemie deutlich einzudämmen." Dass sich diese Art von extremem Ausnahmezustand über Monate hinzieht, hält er für unwahrscheinlich. Allerdings müsse man auch nach diesem teilweisen Shutdown weiterhin vorsichtig sein und wohl Menschenmassen meiden.

Alle Zahlen auf dem Stand 17. März 2020, 8 Uhr

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Beitrag von Haluka Maier-Borst

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61 Kommentare

  1. 61.

    Bei dem Diagramm fehlen die Achsenbeschriftungen.

  2. 60.

    Wenn man doch wissen will, wie hoch die Dunkelziffer ist, wäre es doch endlich mal sinnvoll, in einem begrenzten Umfeld mit einer "durchschnittlichen" Zahl von Infizierten einfach mal einen Breitentest zu machen und so Daten zu Verbreitung, Altersprofil, etc. etc. gewinnen. Ich verstehe nicht, weshalb das noch nicht gemacht wurde.

  3. 59.

    Der unglückliche Begriff "Social Distancing" ist irreführend und damit falsch. Richtig sollte es auf deutsch heißen "Körperliche Distanz". Niemand soll seine sozialen Kontakte einschränken, sondern nur körperliche Kontakte vermeiden bzw einschränken. Die drastischen Maßnahmen zielen darauf ab, körperliche Nähe nur bis 1,5 Meter zu erlauben. Dies meint jedoch nicht, seine sozialen Kontakte einzuschränken. Der RBB und andere Journalisten stiften mit dem Begriff "Social Distancing" nur Verwirrung. Ich hoffe, die Journalisten erkennen die notwendige sprachliche Differenzierung! Seine sozialen Kontake sollte jeder auch weiterhin über Telefon, Briefe, Online-Medien und Begegnungen im öffentlichen Raum bei notwendigem 2-Meter-Abstand pflegen! Wer den Begriff "Social Distancing" verwendet, ist ein unsoziales Wesen.

  4. 58.

    Super Beitrag. Sehr gute und anschauliche Analyse!

  5. 57.

    Hatte noch was vergessen zu meinem Kommentar von heute: ..... Damit man auch noch in 3 Jahren gemeinsam rumhängen kann - und nicht die Hälfte oder man selber .ahingerafft wurde

  6. 56.

    Hm, ich habe "von Natur aus" einen Vorteil: Ich hab noch nie Menschenansammlungen gemocht. Ich wohn alleine, hab wenig Kontakte - abgesehen von meinen Arbeitskollegen und ein paar Freunden - ich bin's eben gewohnt und es macht mir nichts aus, Abstand zu halten. Das ist bestimmt für andere schwerer. Aber ich denk mir immer; niemand hat was dagegen, wenn man zu 10nt oder zu 20st rumhängt - solange man nur eines befolgt: min. 1,5 oder besser 2 m Abstand zwischen jedem! Das ist alles. Das wird doch wohl hinzukriegen sein - sich selbst zuliebe und auch seinem Nächsten zuliebe.

  7. 55.

    Es ist unglaublich, dass wir Nation weltweit Platz 16 in der Einwohnerzahl einnehmen, aber bei COVID-19 den Rang 3 inne haben. Super hinbekommen.

  8. 54.

    Mein Dank gilt allen, die sich hier verrückt machen lassen.
    Aber ganz besonders meiner Frau, die das alles ertragen darf.

  9. 53.

    Prof. Drosten meint, dass die Tröpfchen so ca 10-20 Minuten in der Luft schweben können.
    Zitat Interview S. 3/5
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript128.pdf
    Anja Martini: Eine kleine Zeit, 20 Minuten, zehn Minuten? Christian Drosten: Ja, so ungefähr. Viel länger ist das auch nicht, und das ist natürlich unterschiedlich. Beim Husten wird es länger sein als beim Sprechen, weil die Tröpfchen beim Husten viel kleiner sind und die können länger schweben.

  10. 52.

    nick schrieb in 50.
    "Händeschütteln soll ja gerade unterbleiben. "

    Ja ich habe auch nichts anderes behauptet. Bei 2m Abstand kann man eben nicht mehr Hände schütteln, ausser man hat vielleicht Riesenarme. Und das mit der Händeschütteldistanz habe ich nur erwähnt, falls jemand meint, dass das Wort "ATEMdistanz", nicht als Beschreibung ausreicht, weil man den Leuten auch sagen muss dass Sie auch möglichst nicht Hände schütteln sollen.
    Die Tröpfchen "fallen" nicht unbedingt sofort hinunter, sondern bleiben wohl noch vergleichsweise lange in der Luft schweben.
    Warum meinen Sie "Atemdistanz" ist Wissenschaftssprache?

    @TRAM88 Sicherheitsabstand find ich auch geeignet. Wird bis jetzt aber vorallem für Autos benutzt.

  11. 51.

    Die Zahl der Infizierten wird täglich aufaddiert und steigt. Aber werden die Ausgeheilten auch wieder abgezogen? Dafür müsste man doch jeden Infizierten mindestens zwei-, dreimal testen. Bei den derzeitigen Kapazitäten kann ich mir das kaum vorstellen.

  12. 50.

    Händeschütteln soll ja gerade unterbleiben.
    Der Abstand von 1,5 bis 2 m resultiert aus der (angenommenen) Tröpfchengröße, in der dieser Virus gerade noch überleben kann, und deren Fallkurve. Tröpfchen von dieser Größe sind im Abstand von etwa 1,5m bis 2m auf dem Boden angekommen, wo sie keinen Schaden mehr anrichten.
    Die Diskussion zeigt, dass es unbedingt wichtig ist, klar und deutlich zu reden und alle eitlen Koketterien mit irgendwelcher vermeintlichen "Wissenschaftssprache" einfach mal einzustellen. Wenn alles ausgestanden ist, könnt ihr wieder angeben, jetzt ist Solidarität gefragt!

  13. 49.

    Nee klar...social/sozial und distance/Distanz sind auch schon vom Wort her so verschiede....und der Sinn von et janze is ooch sooo schwer zu vastehn, das sich der normale Balina ersma lieba üba dit ganz ausländisch mokiern muss....

    Dabei soll etl ja ooch so richtich ari....eh biodeutsche Balina jebn, die noch hin und wieda ausländische Zeitungn lesen und da den Bejriff vom souschell distenzing schon vor Wochen ma uffjeschnappt haben als dit Coronadingens noch nich in unsre Weltstadt angekommen war....hat sie übjrens in der internationalen Presse dooferweise so durchjesetzt....sematische Feinheiten jetzt ma jans außen vorjelassen...aba naja....wenn Bolle sonst nüscht zu meckern hat, dann beschwert er sich halt üba die Verhunzung von die schöne deutsche Sprache.

  14. 48.

    "Sicherheitsabstand einhalten" ! Das kennt jeder Autofahrer. 2m ist besser als 1,5 m. Kein "Auffahrunfall" machen; das müßte doch klappen. Zeigt mal was ihr könnt.

  15. 47.

    "Social Distancing" ist nicht komplett falsch aber tatsächlich unglücklich gewählt, denn wie nick erläutert geht es nicht um soziale Distanzierung per se. Der Begriff hat sich aber leider nun mal in den english sprachigen Medien durchgesetzt und es gibt bis jetzt kein deutsches Pendant, dass sich als Übersetzung durchgesetzt hätte. Ich würde "Atemdistanz einhalten" nehmen, denn bei den empfohlenen ca. 2m kann man auch keine Hände mehr schütteln, darüber hinaus kann sich so ein Viren-Atem ja wohl auch noch eine Weile in der Luft halten.

  16. 46.

    Absolut richtiger Kommentar. Gerade alte Menschen sprechen oft kein englisch. Was soll dann dieser ohnehin völlig falsche Begriff von Social Distancing?
    Wir brauchen eine KÖRPERLICHE Distanz und eben gerade KEINE soziale Distanz! Ich versuche diese Sprachverwirrung schon bei ARD und ZDF an zu sprechen. Hoffe, man reagiert endlich und ändert die Wortwahl.


  17. 45.

    zu "der Begriff wird im Artikel übersetzt":
    Scherz, oder? Der Begriff wird in der Überschrift verwendet und dann sehr weit unten im Artikel erklärt mit "Einschränkung von sozialen Kontakten". Darum geht es aber bei der Eindämmung der Corona-Epidemie gar nicht. Sondern es geht um die Einschränkung von körperlichen Kontakten. Soziale Kontakte kann und soll jede weiter haben, via Telefon, Internet usw.
    Klarheit und Deutlichkeit ist gefragt: "1,5 m Abstand halten" ist die Devise, die immer wieder genannt werden muss. Solidarität ist gefragt, keine Angeberei mit gestelzter, ausschließender Sprache.

  18. 44.

    "soziale Distanzierung" ist nicht deutsch, aber doppeldeutig, siehe meinen Beitrag unten. Und es ist vor allem eine unnötig gestelzte Sprache, evt. auch verwirrend. "1,5 m Abstand voneinander halten" versteht jede. Warum kompliziert, wenn´s auch einfach und deutlich geht?! Wäre doch gerade in dieser Situation wichtig.
    Davon abgesehen ist es natürlich wichtig, auch möglichst viele Übersetzungen zu veröffentlichen, damit möglichst alle Menschen dieser Stadt gut informiert sind.

  19. 43.

    An die Pseudo-Sprachpatrioten: Im Artikel wird der Begriff "Social Distancing " übersetzt. Er ist auch nicht soweit von dem Begriff entfernt, den man im Deutschen benutzen würde - weil halt "Deutsch" auch nicht bloß Deutsch ist: Oder was ist an "Sozialer Distanzierung" Deutsch? Oder sollten wir jetzt extra Begriffe erfinden für Begriffsstutzige und solche die darauf bestehen begriffsstutzig zu sein? Begriffe die ansonsten in Information, in Texten, in Ansagen überhaupt keine Verbreitung gefunden haben? Und keiner weiss welches Konzept gemeint ist. Es geht nicht um den Begriff, sondern um das was "Soziale Distanzierung" konkret im Alltag und im Umgang mit Kontakten bedeutet. Wüssten alle dass das damit gemeint ist, könnte es auch Pupenbrink heißen. Nicht zu fassen, dass einige es hier schon für ne Zumutung halten in einer solchen Situation ein neues Wort, einen Begriff lernen zu müssen. Eure schlechte Laune bringt mich zum brechen. Sind mickrige Fertigkeiten in einer Krise.

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