Ab 26. Mai - Berliner Theater setzen Pilotprojekt mit Publikum und Tests fort

Das Publikum applaudiert vor der Aufführung. Das Berliner Ensemble öffnet im Rahmen des Berliner Pilotprojekts während der Corona-Pandemie wieder seine Türen. (Quelle: dpa/Annegret Hilse)
Bild: dpa/Annegret Hilse

Bereits kommende Woche sollen die ersten Berliner Bühnen wieder drinnen spielen. Ein Pilotprojekt, das im März begonnen wurde, soll dann fortgesetzt werden. Bis Anfang Juni ist eine Reihe von Veranstaltungen geplant, wie die Senatskulturverwaltung am Freitag bekanntgab.

So feiert nächsten Mittwoch (26. Mai) etwa René Polleschs neue Inszenierung "Goodyear" am Deutschen Theater Premiere.

Das Publikum soll vorab zum Corona-Test und im Saal Maske tragen. Unter diesen Bedingungen hatten die Berliner Philharmoniker im März bei einem Testkonzert vor rund 1.000 Menschen gespielt, auch das Berliner Ensemble hatte zwei Abende geöffnet. Wegen der Infektionslage war das Projekt dann ausgesetzt worden.

Kontrolle von Impfnachweisen wird getestet

Jetzt soll auch geprüft werden, wie gut zum Beispiel die Kontrolle von Impfnachweisen funktioniert. Menschen, die vollständig geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen sind, sollen keinen Test mehr benötigen.

Auch das Berliner Ensemble plant unter diesen Bedingungen für den 3. Juni die Uraufführung von Ersan Mondtags neuer Inszenierung vor rund 350 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Im Rahmen des Projekts sind etwa auch eine Lesung und Kabarett geplant. Es sei beabsichtigt, möglichst viele Berliner Kultureinrichtungen auf eine breitflächige Öffnung vorzubereiten, teilte die Senatskulturverwaltung mit. Am Projekt beteiligen sich etwa auch die Kudammbühnen, der Pierre-Boulez-Saal, der Quatsch-Comedy-Club und das Schlosspark-Theater von Dieter Hallervorden.

Sendung: rbbKultur, 21.05.2021, 16:10 Uhr

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