Zwischenbilanz in Brandenburg - Polizei zählt mehr als 250 Verstöße gegen Ausgangssperre

Brandenburger Tor, Potsdam (Quelle: dpa/Schoening)
Bild: dpa/Schoening

Gegen die seit rund eineinhalb Wochen geltende nächtliche Ausgangssperre in Brandenburg sind bislang nach Angaben des Potsdamer Innenministeriums bislang insgesamt 255 Verstöße gezählt worden. Damit gebe es zwar einige Verstöße, grundsätzlich hielten sich die Menschen aber an die Regelung, sagte Innenstaatssekretär Uwe Schüler im Innenausschuss im Landtag am Mittwoch.

"Brandenburg nicht der Schwerpunkt des Nachtlebens"

In Regionen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage hintereinander über 100 lag, dürfen die Menschen seit dem 24. April zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr grundsätzlich nicht mehr das Haus verlassen. Innerhalb von 48 Stunden nach der neuen Regelung durch die Bundesnotbremse hatte die Polizei dutzende Verstöße registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz besagt, wieviele Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner es an den vergangenen sieben Tagen gab.

Ob die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen eine direkte Auswirkung auf das Infektionsgeschehen in Brandenburg hätten, könne man nicht sagen, so Schüler. Brandenburg sei sicherlich nicht "der Schwerpunkt des Nachtlebens". Der Bewegungsradar habe aber abgenommen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 05.05.2021, 19 Uhr

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3 Kommentare

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  1. 3.

    "Ob die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen eine direkte Auswirkung auf das Infektionsgeschehen in Brandenburg hätten, könne man nicht sagen, so Schüler."
    Dann ist es umso wichtiger daran festzuhalten.... mindestens bis man sicher weiß dass diese sich auswirkt.
    Ironie off

  2. 2.

    Zuständig sind die Gesundheitsämter und ob die gleich Bußgeldverfahren einleiten er nicht zu erwarten. Er in Ausnahmefällen. Zumal immer noch die Verfassungsmäßigkeit geklärt ist. Jemand der sofort ohn Widerspruch bezahlt ist selbst schuld.

  3. 1.

    zählt nur - oder ahndet auch?

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